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		<title>Weltenwende</title>
		<description>Schauungen ⋅ Prophezeiungen ⋅ Weltgeschehen</description>
		<language>de</language>
		<link>https://weltenwende.forum</link>
						<item>
			<title>Zeit, Präkognition und Kausalität (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>nickela</dc:creator>
			<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 16:55:32 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>jetzt muss ich doch noch einen draufsetzen: Es geht um die grundsätzliche Frage, ob nur das, was tatsächlich geschehen wird, auch Schauungen auslösen kann.</p>
<p>Die Relativitätstheorie beschreibt mathematisch die Möglichkeit, dass sich im Raum ein &quot;Wurmloch&quot; bildet, und wenn es das auch in der Praxis gibt, kann man sehr schnell Informationen und (wenn es groß genug ist) Dinge über große Entfernungen transportieren - und durch die Zeit. Ich beschreibe erstmal, wie ein Wurmloch in der Praxis aussehen und wirken würde (Gedankenexperiment!):</p>
<p>In einem Labor wird ein Wurmloch erzeugt, dessen Ein- und Ausgang jeweils in einem Türrahmen liegen und irgendwie auch an diesem befestigt sind. An beiden Türrahmen hängen Uhren, die absolut gleich gehen. Man stelle sich vor, die Türen stehen sich im Abstand von ein paar Metern gegenüber. Von links kommt jetzt ein Laborassistent und steckt die Hand durch den linken Türrahmen. Sofort, und ohne dass sich zwischen den Türen etwas tut, kommt seine Hand ein paar Meter weiter aus dem rechten Türrahmen heraus. Sein staunender Kollege tritt jetzt an den linken Türrahmen und will seinen Kollegen durch den Rahmen betrachten. Er sieht aber nicht seinen Kollegen, sondern sich selbst von hinten. Er steckt seine Hand durch den Türrahmen hindurch, und sie taucht hinter ihm im anderen Türrahmen auf. Der Professor, der ein paar Meter entfernt steht, sieht also seine beiden Mitarbeiter am linken Türrahmen, die ihre Arme hineinstecken, und aus dem rechten Türrahmen schauen zwei Arme heraus und winken. Er geht zum rechten Türrahmen und beglückwunscht beide. Der zweite Assistenz erlaubt sich einen Scherz, lässt die Hand seines Chefs nach dem Schütteln nicht los und zieht kräftig. Der Professor stolpert in den rechten Türrahmen hinein, und kommt sofort aus dem linken wieder hinaus.</p>
<p>So sieht ein Wurmloch aus. Bis jetzt noch völlig ohne Zeitreise.</p>
<p>Die beiden Assistenten nehmen jetzt einen der Rahmen und tragen ihn zu einem Raumschiff. Das Schiff mit dem Türrahmen und dem einen Ende des Wurmlochs beschleunigt auf sehr große Geschwindigkeit und entfernt sich von der Erde. Nach einer Stunde stellt der Raumschiffpilot fest, dass er das Klopapier vergessen hat, macht einen Schritt durch den Türrahmen und holt sich auf der Toilette des Labors auf der Erde (wo der andere Türrahmen steht) ein paar Rollen ab. Mit einem Schritt durch den Türrahmen ist er wieder in seinem Raumschiff.</p>
<p>Dann leitet er das Bremsmanöver ein. Während das Schiff bremst, erklärt er durch das Wurmloch zwischen den beiden Türrahmen einer Schulklasse, die im Labor steht, die Relativitätstheorie: Nichts kann schneller werden als das Licht, und wenn ein Genie wie Einstein lange genug darüber nachdenkt, kann er beweisen (und Experimente bestätigen das in der Praxis!), dass deshalb in einem bewegten Objekt die Zeit langsamer vergeht als in einem unbewegten. Egal, in welche Richtung die Bewegung verläuft.</p>
<p>Irgendwann kommt das Schiff zum Stillstand und beschleunigt jetzt wieder Richtung Erde. Auf halbem Rückweg beginnt das Bremsen wieder, und irgendwann landet das Schiff beim Labor mit dem auf der Erde zurückggebliebenen Türrahmen. Die Laborassistenten tragen die Tür vom Raumschiff zu ihrem Gegenstück. Dann lesen sie die Uhren ab: Durch den schnellen Flug zeigt die Uhr an dem Türrahmen, der auf dem Raumschiff war, 11.55 Uhr an, während die Uhr am anderen Türrahmen 12.00 Uhr anzeigt.</p>
<p>Dann geht der eine Assistent zum Türrahmen, für den es 12.00 Uhr ist, und steckt seine Hand hinein. Statt dass jetzt sofort seine Hand am anderen Türrahmen wieder herauskommt und winkt, dauert es fünf Minuten, nämlich bis es für den schnell gereisten Türrahmen 12.00 Uhr ist, bis die Hand erscheint. Erstaunlich, aber noch nicht paradox: Beide Türen wurden zur gleichen Zeit über das Wurmloch miteinander verbunden. Und genau das tut das Wurmloch immer noch, auch wenn einer der Türrahmen in der Zwischenzeit eine kleine schnelle Reise gemacht und für ihn dabei die Zeit langsamer vergangen ist. Was man um 12.00 Uhr in das eine Ende des Wurmlochs reinsteckt, kommt um 12.00 Uhr am anderen Ende wieder heraus.</p>
<p>Jetzt steckt der zweite Assistent seine Hand durch den schnell gereisten Türrahmen, dessen Uhr 12.01 Uhr anzeigt. Seine Hand kommt also um 12.01 Uhr aus dem anderen Türrahmen wieder heraus. Es ist im Labor, und damit am anderen Türrahmen aber schon 5 Minuten später, nämlich 12.06 Uhr! Die Hand hätte also schon vor 5 Minuten aus dem anderen Rahmen winken müssen!</p>
<p>Hat sie das? Im Idealfall ja. Dann hat vor 5 Minuten die Hand aus dem anderen Türrahmen gewinkt, weil JETZT der Assistenz seinen Arm durch den schnell gereisten Türrahmen steckt! Was aber, wenn sie nicht gewinkt hat? Bekommt jetzt der Assistent Angst, dass sein Arm irgendwie weg sein könnte, wenn er ihn wieder aus dem Wurmloch zieht, und steckt ihn deshalb gar nicht erst hinein? Dann wäre das kausal immer noch sinnvoll. Was aber, wenn er mutig ist, seine Hand ins Wurmloch steckt, auch wenn tatsächlich seine Hand vor fünf Minuten gar nicht aus dem Wurmloch herausgewinkt hat? Wo ist seine Hand jetzt? Er sieht sie ja noch, klar und deutlich, er spürt sie, das Blut fließt durch die Arterien hinein und kommt durch die Venen wieder zurück! Er zieht seinen Arm aus dem Wurmloch, er weiß, dass er irgendwo in einem Labor, das genau so aussieht, wie das wo er jetzt steht, gewunken hat. Aber WAR nicht das Labor, in dem er jetzt steht!</p>
<p>Plötzlich hört er aus dem anderen Türrahmen Gelächter und dann verlegenes Kichern. Er hört die Stimme seines Kollegen &quot;Herr Professor! Kommen sie mal her!&quot; rufen, obwohl sein Kollege still neben ihm steht und ihn verwundert ansieht. Der Professer geht zum anderen Türrahmen hin, eine Hand erscheint, der Professor nimmt sie ganz verdutzt, und - ein Ruck - er wird durch den Türrahmen gezogen und ist weg! Die beiden Assitenten bekommen einen Riesenschreck, fallen in Ohnmacht, und fünf Minuten später, dem Zeitpunkt an dem sie sich den Scherz eigentlich erlauben müssten, den sie eben miterlebt haben, können sie weder lachen noch kichern, sondern bekommen vom Sani gerade die Beine hochgehoben, damit sie wach werden.</p>
<p>Wer hat sich dann den Scherz mit dem Chef erlaubt???</p>
<p>Niemand, nichts, auch kein Naturgesetz kann jemanden an dem schnellgereisten Türrahmen zwingen, irgendetwas zu tun oder zu unterlassen, nur weil man es am daheimgebliebenen Türrahmen vor fünf Minuten gesehen hat! Man stelle sich vor, was passiert, wenn beide Assitenten beschließen, durch das Wurmloch Tennis zu spielen...</p>
<p>Und hier sind wir am großen Knackpunkt: Wenn es die Verbindung von der Zukunft in die Vergangenheit hinein gibt und man etwas hindurchschicken kann, sei es seinen Arm, oder einen Funkspruch, oder eine Schauung, dann kann es logisch gar nicht anders sein, als dass das Entstehen einer alternativen Zukunft MÖGLICH ist.</p>
<p>Möglich und streng genommen sogar zwingend. Aber da sehen sich Schauuende in der Regel ja mit dem Effekt konfrontiert, dass eben das nicht passiert. Allermeistens.</p>
<p>Ein echtes Dilemma.</p>
<p>Gruß</p>
<p>Nickela</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Grundüberlegungen zu Zeit und Präkognition (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>nickela</dc:creator>
			<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 02:10:54 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ricaro,</p>
<p>Grundüberlegungen zur Zeit sind ein spannendes Thema, besonders im Zusammenhang mit Präkognition.</p>
<p>Die Naturgesetze, so wie sie in Formeln gepresst sind, kennen keine Zeitrichtung: Ein Gewicht an einem Seil saust nach unten und verrichtet Arbeit an einem Generator, der am Stromnetz hängt. Der Formel ist es aber egal, dass bei umgekehrter Zeitrichtung der Generator genau so gut als Motor laufen könnte und dabei das Gewicht am Seil hochzieht. Was in den Naturgesetzen der Zeit eine Richtung gibt, ist die Thermodynamik, genau genommen der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik, der sinngemäß lautet: Die Welt entwickelt sich von der Ordnung zur Unordnung. Und wenn mal was in einem System ordentlicher wird (&quot;Ich räume das Wohnzimmer auf&quot;), dann ist es mit Energieeinsatz verbunden (wie wahr!), der wiederum außerhalb des betrachteten Systems für umso mehr Unordnung sorgt (für den Energieeinsatz wird Biomasse verstoffwechselt, und damit aus energiereicher komplexer Stärke energiearmes popeliges Kohlendioxid und Wasser erzeugt = mehr Unordnung auf molekularer Ebene).</p>
<p>Das beschreibt also ganz klar eine kausale Zeitrichtung. In der klassischen Physik.</p>
<p>Die Quantenphysik bringt jetzt die von deinem Link beschriebenen interessanten Effekte, z.B.: Ein Schwall Elektronen, auf den Doppelspalt geschossen, bildet dahinter ein Interferenzmuster, als ob es sich um ein großes Wellenphänomen handelt. EINZELNE Elektronen, nacheinander und wirklich einzeln auf den Doppelspalt geschossen, bilden mit der Zeit genau das gleiche (!) Interferenzmuster, ganz so, als ob EIN Elektron durch BEIDE Spalte gleichzeitig fliegt und mit sich selbst interferiert. Und das tatsächlich nur, wenn man sich das Endprodukt ansieht. Misst man dagegen, durch welchen Spalt ein Elektron nun fliegt, und das Elektron für Elektron einzeln, erhält man hinter dem Doppelspalt tatsächlich ein völlig anderes Interferenzmuster, nämlich so, als ob jemand Krümelchen für Krümelchen durch einen der Spalte geschleudert hätte, ganz ohne Wellengedöns. WOW. Jetzt könnte man sagen: Die Messung vor dem Doppelspaltsystem hat das Elektron beeinflusst, so dass es anders durch den Doppelspaltaufbau fliegt als ohne die Messung. Aber: Selbst wenn man hinter dem Doppelspalt misst, durch welchen Spalt das Elektron jetzt geflogen ist, erhält man das Krümelchen-Wurfmuster. Beobachtet man dagegen nicht, gibt es ein Wellen-Interferenzmuster.</p>
<p>In der aktuellen Quantenphysik sagt man deshalb: Das Elektron &quot;weiß&quot; schon vor seinem Flug durch die Doppelspaltanordnung, dass es dahinter gemessen wird, und es verhält sich entsprechend anders, als wenn es ungemessen durch die Doppelspaltanordnung fliegt.</p>
<p>Achtung: Hier wird in ganz offizieller Physik Präkognition auf Quantenebene postuliert, auch wenn sie im Widerspruch zur Relativitätstheorie steht!</p>
<p>Es ist aber völlig unklar, wie dieser Präkognitionsmechanismus funktionieren soll. Ebenso wie es unklar ist, wie Instantes Tunneln funktionieren soll (ein Signal hat bei Versuchen in Köln, Prof. Nimtz, tatsächlich Strecken von mehreren Dezimetern &quot;übersprungen&quot;, so als ob sie nicht da wären (quantenphysikalische Wurmlöcher?). Oder Quantenverschränkung (Quanten werden an einem Ort miteinander &quot;verschränkt&quot;, beschrieben ist das nur mathematisch, aber nicht anschaulich erklärt), dann werden sie getrennt (beim Experiment in Wien waren etliche hundert Meter dazwischen), und wenn man dann mit dem einen Quant Unfug treibt, zappelt das andere gleichzeitig und auf die große Entfernung ebenso herum.</p>
<p>Es gibt also Effekte, die zeigen, dass physikalische Wirkungen Raum und Zeit überspringen können, jedenfalls auf Quantenebene. Die Quantenphysik liefert diese Voraussagen, die Experimentalphysik liefert die Bestätigung, und die Relativitätstheorie liefert mit dem mathematisch möglichen &quot;Wurmloch&quot; sogar eine Option, wie das funktionieren kann.</p>
<p>Soweit die Naturwissenschaft.</p>
<p>Viele von uns steuern die Erkenntnis bei, dass Gedanken, Ideen, Gefühle, Bilder, über Raum und/oder Zeit übermittelt werden. Jeder Neurologe, jeder mit Informationsübertragung befasste Elektrotechniker wird sagen: Selbst WENN auf Quantenebene einzelne Quantenzustände Raum und/oder Zeit überbrücken können, kann daraus noch lange keine komplexe Datenübertragung von Gehirn zu Gehirn werden. Soweit die Theorie. Ich sagen: Praxis geht vor, es scheint doch zu gehen!</p>
<p>Bleiben wir aber bei der Naturwissenschaft: Wenn man Daten funkt, hat man immer das Problem der Bandbreite. Viele Informationen kann man entweder über einen langen Zeitraum langsam oder über einen kurzen Zeitraum schnell übermitteln. Wir wissen: präkognitive Erlebnisse dauern selten lange. Es kommt also auf die Schnelle der Datenübermittlung an. Die Naturwissenschaft weiß: Schnelle Datenübertragung ist mit hohem Aufwand verbunden - hohe Bandbreite = hohe Mindestsendeleistung, wenn noch jemand was verstehen soll. Das ist sowohl Erkenntnis aus Erfahrung, als auch sauber theoretisch mathematisch hergeleitet.</p>
<p>Für uns heißt das: Wenn wir Informationen aus großer räumlicher oder zeitlicher Entfernung bekommen, und die Verbindung steht erfahrungsgemäß nur kurz, dann ist es entweder eine mit wenig Aufwand gesendete, wenig informative Übertragung, oder eine mit hohem Aufwand gesendete Übertragung mit vielen Informationen.</p>
<p>Jetzt bringe ich die Statistik mit ins Spiel: In der Quantenphysik und Thermodynamik gibt es für die Eigenschaften von Systemen (z.B. wie viele Moleküle sind wie schnell bei einer bestimmten Temperatur in einem Liter Luft, oder wie groß sind die Brocken, die nach der Kernspaltung übrig bleiben, oder wie viele Photonen mit einer bestimmten Wellenlänge werden von einem Schwarzen Körper mit einer bestimmten Temperatur abgestrahlt) gewisse statistische Verteilungen. </p>
<p>Ich behaupte: Unser Gehirn kaspert bei einer bestimmten Temperatur und einer bestimmten Rate von chemischer Aktivität herum, und erzeugt so irgendeine typische statistische Verteilung von Quantenereignissen. Wenn auf Quantenebene jetzt (anerkannterweise!) bestimmte Effekte Raum und Zeit überbrücken können, gibt es passend zu der statistischen Verteilung der Quantenereignisse eine gewisse statistische Verteilung der Raum-/Zeitüberbrückungen. Das ist Mathematik und Physik.</p>
<p>WENN also unser Gehirn grundsätzlich in der Lage ist, Informationen über Raum und/oder Zeit zu übermitteln, dann gibt es ein Spektrum das aussagt, wie wahrscheinlich eine Übermittlung über eine gewisse räumliche oder zeitliche Distanz ist, bzw. wie wahrscheinlich diese für eine bestimmte Informationsmenge ist. Scheiße, klingt das abstrakt! Konkret: Wenig Info über kleine Strecke und kurze Zeit = sehr wahrscheinlich, wenig Info über kleine Strecke und große Zeit = weniger wahrscheinlich, viel Info über große Strecke und große Zeit = unwahrscheinlich, aber möglich.</p>
<p>Heißt: Wenn ich Karten auf dem Rechner spiele, vor dem Klick das Gefühl habe &quot;passt, jawoll, klick da drauf&quot;, und ich erziele mit vielen solcher Gefühle eine viel höhere Punktzahl, als wenn ich nicht einen solchen Fluss von intuitiven Eindrücken habe, dann ist das wahrscheinlicher, als wenn einer präkognitive Eindrücke aus den nächsten Tagen oder Wochen oder von weit entfernten Freunden hat. Das wiederum ist wahrscheinlicher, als wenn einer präkognitive Eindrücke von Fremden irgendwo auf der Welt in ferner Zukunft hat.</p>
<p>Kommen wir nochmal auf den Aspekt, wie wahrscheinlich bei gegebenem zeitlichen und räumlichen Abstand ein mehr oder weniger intensiver Informationsfluss ist: Schnell fließende Information sollte den üblichen Gesetzen der Natur nach weniger wahrscheinlich sein als langsam fließende. Das heißt: Minutenlange detailgetreue 1:1-Filme mit Ton und Emotion sind weniger wahrscheinlich als sekundenlange, verfälschte Informationsflüsse.</p>
<p>Kommen wir hier zur Informatik, Thema Datenkomprimierung: Wenn ich nur für kurze Zeit langsam Daten übertragen kann, kann ich entweder wenig übertragen (das dürfte bei Präkognition oft passieren und dabei oft so uninteressant sein, dass es vergessen, nicht wahrgenommen oder nicht ernstgenommen wird), oder es wird durch Codierung und Komprimierung viel übertragen, wobei Fehler und Unklarheiten unvermeidlich sind. So ist z.B. ein Bitmap-Bild glasklar, braucht aber riesigen Speicherplatz, das gleiche Bild in jpg-Format enthält weniger Information, man erkennt aber gut was gezeigt wird, und eine Textdatei, in der das Wesentliche des Bildes beschrieben wird, braucht am wenigsten Info, ist aber extrem interpretationsbedürftig. Heißt für Präkognition: Wenn man nicht das Glück hat, den Film glasklar in 3D mit Ton, Geruch und Emotion gesendet zu bekommen, erhält man vielleicht nur die Textdatei mit der Beschreibung aus der Zukunft, und unser armes jetziges Hirn muss daraus irgendein Bild oder eine Film basteln.</p>
<p>Es ist viel wahrscheinlicher, die &quot;Textdatei&quot; übermittelt zu bekommen, als den glasklaren Film. Es ist viel wahrscheinlicher, kurze Sequenzen aus naher Zukunft zu bekommen, als lange Sequenzen aus ferner Zukunft. Es dürfte auch wahrscheinlcher sein, Infos aus räumlicher Nähe zu bekommen als aus großer Ferne. So erklärt sich vielleicht das Spektrum von mehr oder weniger klaren, mehr oder weniger übereinstimmenden, mehr oder weniger weit reichenden Schauungen.</p>
<p>So erklären sich vielleicht auch die &quot;phantasievollen Extrapolierungen&quot;: Die tatsächlich gesendeten Informationen aus der Zukunft sind so unklar, dass unser gegenwärtiges Bewusstsein die Lücken irgendwie füllen muss, und das tut jeder Schauende anders, jeweils gemäß seiner eigenen Lebenserfahrung, seinen eigenen Bildern im Kopf.</p>
<p>Die spannende Aufgabe ist dann wohl: Die glasklaren Filme erkennen, die phantasievollen Extrapolierungen interpretieren, um ein gutes Gesamtbild der Schauungen zu bekommen.</p>
<p>Oder - ich liege total daneben und fasele irre. Hier bitte ich um Meinungen!</p>
<p>Schöne Grüße</p>
<p>Nickela</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Zeit ....  Materie und Information (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>BBouvier</dc:creator>
			<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 01:44:33 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Ricaro!</p>
<p>Schwieriges Thema.<br />
Dennoch ein paar Gedanken dazu.</p>
<p>Zeit wird an der Veränderung <strong>materieller</strong> Zustände gemessen:<br />
- das Fallen Sandes oder Wassers: Anhäufung<br />
- Oszillation bei Uhren: Unruhe oder Quarz<br />
- das Abbrennen eines Streichholzes <br />
- das Wachsen eines Getreidehalmes<br />
- das Altern oder Verwittern von Gegenständen<br />
- und dergleichen =&gt;</p>
<p>Heisst: &quot;Zeit&quot; ist untrennbar mit Materie verknüpft.<br />
Ohne Materie - keine &quot;Zeit&quot;.</p>
<p>Jetzt wird es erst richtig schwierig.</p>
<p>&quot;Information&quot; bedarf eines Trägers:<br />
- Hirn<br />
- Papier<br />
- Stein<br />
- Rechner<br />
- etc.</p>
<p>Die Abstraktion eines materiellen Rades ist der Kreis.<br />
Und die <strong>reine Idee </strong>&quot;Kreis&quot; existiert ggfls. auch <br />
völlig ohne ein materielles Universum:<br />
Wie Wahrheit, Schönheit und das Gute.</p>
<p>Fliesst diese reine Idee als Information in die reale Welt ein,<br />
dann wird sie per se &quot;unvollkommen&quot; ...  wandelt sich<br />
sozusagen per Analogie wieder zurück in ein &quot;Rad&quot; -<br />
in einen auf Papier mit Blei gezeichneten &quot;Kreis&quot;,<br />
der bereits mit Lupe betrachtet jedoch nicht mehr vollkommen ist.</p>
<p>Verbindung zu Schauungen:<br />
Die reine, abstrakte Sachinformation einer Schau, die aus der nichtmateriellen Welt<br />
- aus der Zeitlosigkeit in die materielle, zeitliche dringt -<br />
wird ebenso umgesetzt und dabei mehr oder weniger verfälscht werden.</p>
<p>Das dazu meine (möglicherwiese irrigen) Überlegungen.</p>
<p>Gruss,<br />
BB</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=20180</link>
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		</item>
				<item>
			<title>Überlegungen zur Zeit</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>ricaro</dc:creator>
			<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 17:00:54 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Gruß in die Runde!</p>
<p>Überlegenswerter Artikel zur Zeit - Schauungen handeln ja<br />
&lt;<br />
auch &quot;in der Zeit&quot; ?!</p>
<p><a href="http://www.sine-metaphysica.de/Pfister_Zeit.pdf">http://www.sine-metaphysica.de/Pfister_Zeit.pdf</a></p>
<p>Empfehle mich, ricaro</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=20179</link>
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		</item>
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