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		<title>Weltenwende</title>
		<description>Schauungen ⋅ Prophezeiungen ⋅ Weltgeschehen</description>
		<language>de</language>
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						<item>
			<title>der Schnellste (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>offtopic</dc:creator>
			<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 20:08:46 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Baldur,</p>
<p>den Spruch kenne ich auch. Doch wenn eine Gruppe aus 5 Personen besteht, klappt das für dich genau 4 mal, maximal. Und mit jedem Verlust wird die Gruppe schwächer. Das mit dem Löwen lässt sich auch auf menschliche Raubtiere übertragen.</p>
<p>Idealerweise tun sich Leute zusammen, die einander ergänzen. Waffentechnisch z. B. ein <strong>Bogenschütze mit</strong> einem <strong>Messerkämpfer</strong>. Waffenlos klammere ich bewusst aus, da jeder in Küche zumindest genügend Messer vorfindet. Was diese anrichten können, habe ich jahrelang in Spanien als Sanitäter gesehen. Ich hoffe, es wird wohl keiner dumm genug sein, waffenlos durch die Gegend zu streifen. Mit einem Messer wird auch eine zierliche Frau von 45 kg zum formidablen Gegner! Und wenn sie das geübt hat, umso mehr.</p>
<p>Wenn Bogen und Messer auch noch andere, jeweils unterschiedliche Überlebensfähigkeiten mitbringen, ist dann schon fast zu schön, um wahr zu sein.</p>
<p>Es lohnt sich auf alle Fälle, sich zusammenzurotten. Aber man sollte auch im Auge behalten, <strong>wer</strong> dann der Gegner sein wird. Und unsere &quot;Kulturbereicherer&quot; sind eine ganz andere Gangart gewohnt, als z. B. ein Deutscher. Deshalb schon <strong>vorher</strong> aus der Schuss- und Stichlinie gehen!</p>
<p>Gruss</p>
<p>OT</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Sehe ich auch so (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>attempto</dc:creator>
			<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 17:21:09 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Servus Joe</p>
<p><em>Als soziales Wesen wird sich der Mensch in Rudeln zusammentun und gemeinsam Plündern (Jagen) bzw Verteidigen</em></p>
<p>Das ist teilweise völlig sicher, solange es ums Verteidigen geht. Für die Plünderei jedoch tun sich nur noch Schlafmützen zusammen, denn die zukünftigen Gangs sind bereits unterwegs. Nicht nur, aber vor Allem in Großstädten.</p>
<p><br />
<em>(...) alleine oder in einem Kleinfamilienverband sehe ich keine realistische Chance (...)</em></p>
<p>Wir müssen unterscheiden, von welchem Zeitraum wir sprechen. Bis zum Systemkollaps wird der Einzelne wohl am Besten dran sein. Für die Phase unmittelbar danach werden sich die Kontrahenten schon zusammenraufen. Aber auch hier gilt die Devise, daß nicht kämpfen zu müssen besser ist, als ständig siegen zu müssen. Fragen Sie mal die Herren Falkenhayn &amp; Ludendorff. Aber wie soll man das &#039;von der Bildfläche verschwinden&#039; umsetzen? Zumal mit Familie.<br />
Den Feldzug (genauer: die finsteren Tage) wird man am ehesten im Kleinfamilienverband überstehen. In engem gegenseitigen Vertrauensverhältnis, wo Einer den Anderen seelisch aufrichten kann.</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p>attempto</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Das könnte in die Hose gehen (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>attempto</dc:creator>
			<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 16:58:45 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Servus Baldur &amp; Forum</p>
<p><em>Hilfskräfte können sich also selbst als Bedrohung erweisen.</em></p>
<p>Solange sich die Wichtigkeit einer Organisation nach der Zahl der versorgten Opfer bemißt, wird das auch so bleiben. Wettbewerb kann auch kontraproduktiv sein. Das gilt nicht nur für Hilfsorganisationen.</p>
<p><br />
<em>Insofern werden sich Plünderer immer das leichteste Ziel zuerst vornehmen</em></p>
<p>Ich vermute eher, daß sie sich das näherliegende Ziel aussuchen. Leichte Ziele sind wir alle - unabhängig von Körperbau und Geschlecht. Aber wenn man zuerst 20km Anreiseweg hat, überlegt man es sich erst, wenns in der Nachbarschaft wirklich nix mehr zu klauen gibt. Desweiteren ist immer die Frage, was sich SB-Besucher nun erhoffen. Meiner Meinung nach wird dies, zumindest in der späteren Phase, wenn Hunger ein Thema ist, vorrangig Futter sein. Zu diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr erheblich, ob der Gartenzaun vergoldet ist, oder ob man in einem Sozialsilo lebt. Da ist man schon verdächtig, wenn man einen Anzug der Größe 56 noch ausfüllt.</p>
<p><br />
<em>(...)Überraschungen bei der Gebäudeabsicherung vorbereiten(...)</em></p>
<p>Jau. Und die Kunden in spe hauen dann ab... <img class="smiley" src="https://weltenwende.forum/images/smilies/biggrin.gif" alt=":-D" title="grinsen" /> <br />
Ich vermute vielmehr, die sagen sich: &#039;Wenn da sich jemand so viel Mühe gab, muß da was zu holen sein&#039;. Zudem wirken Absicherungen möglicherweise gegen Feind, aber auch gegen (uninformierten) Freund! <img class="smiley" src="https://weltenwende.forum/images/smilies/surprised.gif" alt=":surprised:" title="überrascht" /> </p>
<p><br />
<em>Beispiele aus Fernsehfilmen können durchaus sinnvoll sein</em></p>
<p>Jau. Aus Dokumentationen. Eventuell.<br />
Vorbilder aus Hollywood sind zum größten Teil eben nur Bilder. Man könnte auch sagen &#039;Einbildung&#039;. <br />
Fallen haben die dumme Angewohnheit, erst zuzuschnappen, wenn jemand hineintappt. Sollte der Zugang also nicht kanalartig sein - viel Spaß die nächsten Jahre mit dem Fallenbau. Was Ihre Nachbarn dazu sagen, will ich mir lieber nicht vorstellen. Wir leben schließlich nicht im vietnamesischen Dschungel, oder in einem Pfahlbau im See, sondern in Kommunen.</p>
<p><br />
Ich habe den Bericht eingestellt, weil ich mir ziemlich sicher bin, daß wir uns die Auswirkungen eines zusammengebrochenen Sicherheitsystems noch nicht mal im Ansatz vorstellen können. Auch nach Lektüre dieses Berichtes nicht, da die Menschen dort wußten, daß dieser Zusammenbruch zeitlich und örtlich begrenzt ist. Was passiert, wenn dies dereinst nicht mehr der Fall (oder zumindest nicht bald zu erwarten) sein wird, liegt schlicht über unserem Vorstellungsvermögen. Aber der Bericht läßt vermutlich eine Interpolation zu. Es wird wohl (sehr, sehr wenige) Personen geben, die eine Hilfe sind, aber sehr viel mehr werden Zeugnis abgeben, daß der Mensch auch nur ein Tier ist. In mancher Hinsicht sogar noch wesentlich schlimmer.</p>
<p><br />
Freundliche Grüße</p>
<p>attempto</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Kein Plan übersteht den ersten Feindkontakt (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Fenrizwolf</dc:creator>
			<pubDate>Fri, 14 Feb 2014 06:18:26 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Ich bin mal nach einer recht harmlos anmutenden Begebenheit mit Neubürgern aus dem östlichen Kulturkreis ziemlich unter die Räder gekommen.<br />
Das fand in dörflicher Umgebung in direkter Nachbarschaft statt.</p>
<p>Mein Fehler lag vor allem (wieder) in der Annahme, von mir auf andere schließen zu können.<br />
Meine Sozialisation ist anders gewesen als die derjenigen, die mich zu peinigen trachteten.<br />
Gruppendynamik bzw. Hierarchie war da auch ein springender Punkt.</p>
<p>Während unter (eigentlich) zivilen Umständen bei mir deutsche Erziehung, also Härte (im Nehmen), Courage und Anstand nicht abzuschütteln waren, <br />
so offenbarte die Natur der Angreifer nicht gerade englischen Sportsgeist, sondern etwas, das ich als normative Soziopathie am besten beschreiben könnte.</p>
<p>Meine größte Schwäche war mein Skrupel, meine körperliche Überlegenheit in einer Gefahrensituation schamlos auszunutzen.<br />
Theoretisch hatte ich das alles besser gewußt. Aber ich habe es nicht geschnallt.<br />
Für diese Art des Konflikts hatte ich keine Blaupause. Bezahlt habe ich mit zwei Fingergelenken.</p>
<p>Das nächste mal hoffe ich schlauer zu sein. Eine Garantie gibt es dafür nicht.</p>
<p>Aber die Wahrscheinlichkeit, daß ich bei einem erbarmungslosen Angriff auf mein Leben und meine Gesundheit, oder das Leben oder die Gesundheit meiner Liebsten, demnächst mit womöglich todbringender Gewalt antworten werde, ist endlich da.</p>
<p>Der Gegner ist kein Gegner mehr, sondern nur ein profaner Feind. Die Bedrohung ist nicht mehr abstrakt, sondern real durchlebt.<br />
Vater Staat hat es sich auch nicht nehmen lassen, sich dem Reigen der Täter anzuschließen.<br />
Kriminelle verstehen es vortrefflich und routiniert, sich das pervertierte System dienlich zu machen.</p>
<p>Alle Niederträchtigkeiten bleiben so lange abstrakt bis sie eintreten wie ein simpler Fuß ins Gesicht.<br />
Ich kann nur raten, jedes potentielle Konfliktfeld zu meiden, denn alle Verbündeten sind versprengt - Hilfe ist nicht zu erwarten.</p>
<p>Und wenn man nicht mehr ausweichen kann, sollte der eigene Angriff mit aller Entschlossenheit und Todesmut erfolgen.<br />
Ja, das klingt schwülstig. Ist es aber nicht!</p>
<p>Furor Teutonicus - so wie der Fuchs um Hühnerstall! Das Tribunal kommt erst später, sofern man noch da ist.</p>
<p>Das schlimmste aber ist ein halbgarer Angriff. Droht niemals, wenn ihr Euren Drohungen nicht die komplette Konsequenz folgen lassen wollt.<br />
Und ohne Erfahrung weiß man nie wirklich, ob man Mann oder Maus ist.<br />
Ich konnte mich nicht entscheiden, und habe verloren.</p>
<p>Wer Euch ohne zu rechtfertigenden Grund brutal angreift, hat sich seine Würde schon selbst genommen.<br />
Da ist Würde nur noch ein Hemmschuh, der zur Stolperfalle ins eigene Grab wird.</p>
<p>Das zivilisatorische Krebsgeschwür hat die Ritterlichkeit schon längst vertilgt.<br />
Die Zombies sind auch heute schon auf der Jagd nach Gehirnen.</p>
<p>Die einen treten die der am Boden liegenden gesellschaftlich zu Brei, und die anderen verkünden über Rundfunk, daß dem nicht so sei.</p>
<p>Mit hoffnungsvollen und ernsthaft liebevollen Grüßen</p>
<p>Fenrizwolf</p>
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		</item>
				<item>
			<title>Hallo Katja (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Magra</dc:creator>
			<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 11:41:51 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich besitze legal mehrere Waffen und habe schon als Kind gelernt damit umzugehen. Ich hoffe das ich sie niemals auf einen Menschen richten muss, aber wenn jemand auf mein Kind oder meine Frau losgeht würde ich ihn zumindest ins Bein Schießen. Aber jemanden Töten könnte ich glaube ich nicht.</p>
<p>Lg Magra</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Zangengriff und St.Floriansprinzip (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Baldur</dc:creator>
			<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 11:11:17 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, attempto,</p>
<p>speziell zur Hurrican-Sache blieb mir in Erinnerung, dass sich Angehörige der Obrigkeit (Ordnungs- und Hilfskräfte) fragwürdig und gesetzeswidrig verhielten.</p>
<p>Hilfskräfte können sich also selbst als Bedrohung erweisen.</p>
<p>Im Übrigen gilt auch hier der Satz, wenn eine Gruppe von Leuten in der Wildnis einem hungrigen Löwen begegnen, ist es nicht erforderlich, schneller zu laufen als der Löwe, es genügt völlig, schneller zu laufen als der Langsamste der Gruppe.</p>
<p>Insofern werden sich Plünderer immer das leichteste Ziel zuerst vornehmen, und davon gibt es eine ganze Reihe. Zuerst werden Läden und Geschäfte geplündert, dann vermeintlich aussichtsreiche Häuser, erst dann mal Normalwohnungen oder ärmlich aussehende Anwesen. Diesen Punkt erachte ich für sehr bedeutsam, sich so unattraktiv wie möglich darzustellen.</p>
<p>Natürlich braucht es dazu eine längere, intensive Planung, aber dann kann man durchaus auch Überraschungen bei der Gebäudeabsicherung vorbereiten, die zum Abbruch eines Angriffs führen. Das oberste Ziel sollte ja sein, eine direkte Konfrontation dadurch zu vermeiden, dass ein Gewalttäter es nicht schafft, einem direkt und womöglich zuvor unbemerkt gegenüberzustehen.</p>
<p>Die Beispiele aus Fernsehfilmen können durchaus sinnvoll sein (Charles Bronson, Fletchers Visionen etc., auch Vietkong-Fallen = alles eine Frage des Wollens und des Bewusstseins, nicht der Finanzen).</p>
<p>Beste Grüsse vom Baldur</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=24214</link>
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		</item>
				<item>
			<title>Einer Meinung (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>traumtaenzerin</dc:creator>
			<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 11:00:31 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<blockquote><p><br />
Zudem waren die beiden Weltkriege vom grossen Zusammenhalt der ethnisch homogenen Einwohner geprägt, sowie von unglaublicher (Selbst-) Disziplin und inexistenter Erwartungshaltung. Die Alltagskriminalität als Indikator für Gewaltbereitschaft lag, verglichen mit heute, extrem niedrig. Zumindest im zweiten Weltkrieg gab es viele Schutzräume, die heute sämtlich fehlen.<br />
Es haben sich also alle Rahmenbedingungen verschlechtert, vielleicht mit Ausnahme des Hasspegels bei Soldaten, der im Verhältnis zwischen Deutschen und Russen von beiden Seiten aus künstlich aufgebaut wurde. Dafür gibt es heute einen Hasspegel in der Zivilbevölkerung (scheiss Schweinefresser).</p>
</blockquote><p>
Ja, da hast du absolut recht, die heutige Gesellschaft ist nicht mehr die selbe wie vor 60 Jahren! Nicht nur der Egoismus, die Skrupellosigkeit, sondern auch die Gewaltbereitschaft und vor allem das &quot;nicht Ertragen von Frustration&quot; sind gewachsen. Wenn ich mir die Generation der heutigen Jugendlichen anschaue, wie viele wären bereit, Entbehrungen zu ertragen, mit anzupacken und auf ihre technischen Errungenschaften wie Handy und co. zu verzichten? Und die Zuwanderung könnte in solch einem Fall auch ein Pulverfass sein.</p>
<p>Gruß Katja</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=24213</link>
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		</item>
				<item>
			<title>unterschiedliche Ausgangslagen (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Baldur</dc:creator>
			<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 10:41:09 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Katja,</p>
<p> </p>
<blockquote><p>meine Frage war teils berechtigt, teils schon ein wenig provokant. Ich weiß selbst auch, zu was Menschen in Extremsituationen fähig sind..... Aber es ist wieder einmal individuell verschieden! Nicht jeder Slumbewohner wird kriminell, einige ziehen es vor, den Müll zu durchwühlen, statt zu klauen oder zu morden. Versteht ihr?</p>
</blockquote><p>es hat ja auch niemand behauptet, dass die Nachbarschaft aus Engeln bestünde und in Problemvierteln ausschliesslich Monster wohnen.<br />
Nehmen wir den Entführungsfall Jakob von Metzler, der von Magnus Gäfgen getötet wurde. Der Typ sieht im Fernsehen absolut harmlos aus. Was ihn nicht abhielt, den Jungen umzubringen, um sich zu bereichern.<br />
Jedoch ist in der Kriminalstatistik belegt, dass bestimmte Zuwandererkreise überproportional häufig in Erscheinung treten.</p>
<p>Zudem waren die beiden Weltkriege vom grossen Zusammenhalt der ethnisch homogenen Einwohner geprägt, sowie von unglaublicher (Selbst-) Disziplin und inexistenter Erwartungshaltung. Die Alltagskriminalität als Indikator für Gewaltbereitschaft lag, verglichen mit heute, extrem niedrig. Zumindest im zweiten Weltkrieg gab es viele Schutzräume, die heute sämtlich fehlen.<br />
Es haben sich also alle Rahmenbedingungen verschlechtert, vielleicht mit Ausnahme des Hasspegels bei Soldaten, der im Verhältnis zwischen Deutschen und Russen von beiden Seiten aus künstlich aufgebaut wurde. Dafür gibt es heute einen Hasspegel in der Zivilbevölkerung (scheiss Schweinefresser).</p>
<p>In der Schweiz lässt sich feststellen, dass gewisse Asylanten nordafrikanischer Herkunft vor nichts und niemandem mehr einen Funken Respekt haben. Die lachen die Ermittler einfach aus. Ähnliches wird in Deutschland von Fussball-Gewalttätern berichtet, die auf niemanden mehr hören, auch auf keine Rädelsführer, sie agieren unkontrollierbar. Von kriminellen, organisierten Banden eh nicht zu sprechen.</p>
<p>Allerdings stellt sich die Frage, ob man es als Otto Normalverbraucher, der unauffällig unter dem Radarschirm zu bleiben versucht, wirklich mit organisiertem Verbrechen zu tun bekäme (dann wäre man bereits jetzt im Fokus derer), oder nicht eher zum Zufallsopfer von Gelegenheitstätern würde. Wenn es dumm läuft, bekommt man mit beiden zu tun, weswegen es tatsächlich die Ansicht gibt, man solle kritische Phasen in der Wildnis zu überleben versuchen.</p>
<blockquote><p><br />
Ich weiß auch nicht, wie ich reagieren würde, wenn jemand mich oder meine Familie bedroht! Könnte ich es überhaupt? Rein praktisch gesehen. Ich besitze keine Waffen, außer vielleicht ein Pfefferspray HA,HA,HA. </p>
</blockquote><p>Nicht hahaha, das ist besser als nichts.<br />
Allerdings müsste man die Handhabung etliche Male geübt haben.<br />
Alles beginnt doch mit der bewussten Entscheidung, sich wehren zu wollen, und nicht passives Opfer zu spielen. Hat man diese Entscheidung getroffen, stehen notfalls auch andere, improvisierte Abwehrmittel zur Verfügung. Wie gesagt, alles ist besser als nichts. Ob der Einsatz dann vernünftig sein würde, hängt von der Bedrohungslage ab. Die Empfehlungen, sich mit Armbrüsten und Co. zu bewaffnen, weil sie halt frei erwerbbar seien, gehören hierher. Das kann gegen einen Einzeltäter mit Messer vielleicht helfen, sind es aber zwei, ist es schon einer zuviel. </p>
<blockquote><blockquote><p>Ich wäre körperlich vermutlich gar nicht in der Lage, aber ehrlich, ich weiß nicht mal, ob ich psychisch dazu fähig wäre. In der Theorie stellt man sich das immer so einfach vor, aber dann ganz real einen Menschen zu verletzen oder gar zu töten, speziell, wenn man weiß, dass dieser doch auch aus Verzweiflung heraus handelt <img class="smiley" src="https://weltenwende.forum/images/smilies/no.gif" alt=":no:" title="nein" /></p>
</blockquote></blockquote><p>Das ist die Entscheidung, von der sich schrieb. Die muss vor Eintritt eines Erstfalles gefunden werden. In der Situation erst nachzudenken, ist tödlich. Und die Motivlage eines Gewalttäters muss mir völlig gleichgültig sein, um einen Angriff abzuwehren, es geht nur um Fakten. Es stünde ihm ja offen, es mit dem Zauberwort *Bitte* zu versuchen, wenn er das nicht will, weiss ich Bescheid, und handle danach.</p>
<p> </p>
<blockquote><p>Aus Berichten meiner Familie, die den 2. WK miterlebt hat, weiß ich, dass die meisten erst mal versucht haben durch Handel, Tausch, aktive Mithilfe auf einem Bauernhof z.B. (die Männer waren ja fast alle im Krieg) sich Lebensmittel zu beschaffen. Klauen oder gar jemanden verletzen war das allerletzte Mittel.</p>
</blockquote><p>siehe oben, eine Frage des Massenbewusstseins. Das hat sich eindeutig verschlechtert.</p>
<blockquote><p>Und ich habe auch dadurch erfahren, dass nicht der Hunger das Schlimmste war, sondern eben doch die Bombenangriffe, der Feuersturm, mit ansehen zu müssen, wie Menschen bei lebendigem Leib verbrennen durch Phosphorbomben, die nicht einmal Wasser zu löschen imstande ist.... Die Vergewaltigung der Frauen und Mädchen. Das alles hat sich im Gedächtnis eingebrannt, nicht der Hunger, der war nur Randerscheinung.<br />
Und der Gedanke, sich rechtzeitig mit anderen zusammen zu tun, um dann stärker zu sein, allein, weil ja jedes Individuum andere Fähigkeiten mitbringt, ist doch wohl eine legale Überlegung, auch wenn das bedeutet, dass ich teilen muss.</p>
</blockquote><p>Natürlich. Wie BB schon schrieb, kommt man mit entsprechendem Vorsatz überall rein, spätestens, wenn man mal schlafen muss. Oder man wird ausgeräuchert. Ein Alleingang ist aus dieser Sicht schwierig. Immerhin aber hat man den Vorteil, dass man davor sicher ist, durch Fehler von anderen zum Opfer zu werden, weil man sich auf sie verlassen hat und durch ihr Fehlverhalten verlassen wurde. <br />
Zu dieser Thematik habe ich auch noch keine befriedigende Antwort gefunden.</p>
<p>Beste Grüsse vom Baldur</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=24212</link>
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		</item>
				<item>
			<title>Moin (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>traumtaenzerin</dc:creator>
			<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 09:33:17 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Baldur,</p>
<p>meine Frage war teils berechtigt, teils schon ein wenig provokant. Ich weiß selbst auch, zu was Menschen in Extremsituationen fähig sind..... Aber es ist wieder einmal individuell verschieden! Nicht jeder Slumbewohner wird kriminell, einige ziehen es vor, den Müll zu durchwühlen, statt zu klauen oder zu morden. Versteht ihr?</p>
<p>Ich weiß auch nicht, wie ich reagieren würde, wenn jemand mich oder meine Familie bedroht! Könnte ich es überhaupt? Rein praktisch gesehen. Ich besitze keine Waffen, außer vielleicht ein Pfefferspray HA,HA,HA. Ich wäre körperlich vermutlich gar nicht in der Lage, aber ehrlich, ich weiß nicht mal, ob ich psychisch dazu fähig wäre. In der Theorie stellt man sich das immer so einfach vor, aber dann ganz real einen Menschen zu verletzen oder gar zu töten, speziell, wenn man weiß, dass dieser doch auch aus Verzweiflung heraus handelt <img class="smiley" src="https://weltenwende.forum/images/smilies/no.gif" alt=":no:" title="nein" /> <br />
Aus Berichten meiner Familie, die den 2. WK miterlebt hat, weiß ich, dass die meisten erst mal versucht haben durch Handel, Tausch, aktive Mithilfe auf einem Bauernhof z.B. (die Männer waren ja fast alle im Krieg) sich Lebensmittel zu beschaffen. Klauen oder gar jemanden verletzen war das allerletzte Mittel.<br />
Und ich habe auch dadurch erfahren, dass nicht der Hunger das Schlimmste war, sondern eben doch die Bombenangriffe, der Feuersturm, mit ansehen zu müssen, wie Menschen bei lebendigem Leib verbrennen durch Phosphorbomben, die nicht einmal Wasser zu löschen imstande ist.... Die Vergewaltigung der Frauen und Mädchen. Das alles hat sich im Gedächtnis eingebrannt, nicht der Hunger, der war nur Randerscheinung.<br />
Und der Gedanke, sich rechtzeitig mit anderen zusammen zu tun, um dann stärker zu sein, allein, weil ja jedes Individuum andere Fähigkeiten mitbringt, ist doch wohl eine legale Überlegung, auch wenn das bedeutet, dass ich teilen muss.</p>
<p>Katja</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=24210</link>
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		</item>
				<item>
			<title>Gruppen! keine Einzelnen/Familien (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Joe</dc:creator>
			<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 08:14:08 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Als soziales Wesen wird sich der Mensch in Rudeln zusammentun und gemeinsam Plündern (Jagen) bzw Verteidigen. Das Teilen der Vorräte in einer Gruppe wird meiner Meinung nach dazugehören denn alleine oder in einem Kleinfamilienverband sehe ich keine realistische Chance den erheblichen Verteidigungs- bzw Plünderungsaufwand bewerkstelligen zu können bzw diejenigen, die in einer Gruppe eine Aufgabenteilung (und sei es nur die Nachtwache) hinkriegen haben doch die besseren Chancen.</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=24208</link>
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		</item>
				<item>
			<title>Berichte (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>attempto</dc:creator>
			<pubDate>Thu, 13 Feb 2014 08:01:16 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Servus Baldur &amp; Forum</p>
<p>Ihre Frage nach bereits erlebter Gewalt geht ziemlich sicher an den künftigen Realitäten vorbei, denn die Rahmenbedingungen werden ganz andere sein. Wir leben in einem (noch) recht gut funktionierenden System, das Gewalt/Verbrechen zwar nicht gänzlich verhindern, aber doch leidlich unterdrücken kann. Die Frage ist aber: Was passiert, wenn es dieses &#039;System&#039; nicht mehr gibt?</p>
<p>In unserem Land war dies großflächig niemals in jüngerer Geschichte der Fall. (Noch nicht mal 1618-1648) Selbst unmittelbar nach dem Ende des Deutschen Reiches waren wenigstens alliierte Truppen da, die, teils mit drakonischen Maßnahmen, für eine gewisse Sicherheit sorgten - aber allzu oft selbst ein Risiko waren. Doch es Bestand wenigstens eine rudimentäre Ordnung. Und trotzdem berichteten die Zeitzeugen aus meiner Familie von haarsträubenden Vorkommnissen.</p>
<p>Da wir selber zu unseren Lebzeiten uns nie in einem rechtsfreien Umfeld aufhielten, bleibt nichts anderes übrig, als Berichte von Personen zu studieren, die solche Erlebnisse hatten. In unserem Forum schrieb einst jemand mit, der Erfahrungen aus einem der jugoslawischen Bürgerkriege hatte, und uns diese weitergab. Soweit ich mich erinnern kann, war dies &#039;brgr&#039;. Leider habe ich schon lange nichts mehr von ihm (Ihr?) gehört. Dennoch lohnt es sich, seine Berichte hin und wieder zu lesen.</p>
<p>Auf die Schnelle fand ich im Netz einen Bericht von der Hurricanekatastrophe <a href="http://www.krisen-info-netzwerk.com/katrina.php">&#039;Katrina&#039;</a> aus den VSA. Für diesen Faden ist vor Allem die Dritte Nachricht interessant. Man sollte jedoch beim Lesen im Hinterkopf behalten, daß dort das Sicherheitssystem niemals zusammengebrochen, sondern nur lokal gestört war. Dennoch vermittelt dieser Bericht einen Eindruck von dem, was uns erwartet, wenn die staatlichen Sicherheitsorgane großflächig und anhaltend versagen.</p>
<p>Vielleicht hat jemand Berichte aus anderen Katastropengebieten, oder gar &#039;failed states&#039;? Vermutlich würden Letztere den Realitäten des Vorlaufs am nächsten kommen.</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p>attempto</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=24207</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=24207</guid>
		</item>
				<item>
			<title>Dazu (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>rauhnacht</dc:creator>
			<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 22:19:07 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Baldur,<br />
Ich kann nicht aufwarten mit Erfahrungen, die dem gleichen könnten, was uns da womöglich erwartet, aber immerhin.<br />
Ich bin in München aufgewachsen, als Kleinkind in Schwabing mit mütterlichen Warnhinweisen zu den „Hippies“und dann in Neuperlach, damals zumindest ein sozialer Brennpunkt mit Bandenkriegen, hoher Kriminalität und Gewalt. Mein Elternhaus war da auch nicht immer nett.<br />
Später dann hab ich ein paar Jahre in Westberlin gelebt, bis ich mich dann zur „Kinderaufzucht“ aufs Land zurück zog.<br />
Da gibt es dann schon etliche Geschichtchen, kein Vergleich zu wirklich heftigerem, aber zumindest habe ich eine Ahnung bekommen, was passieren kann und wie ich reagier.<br />
Berufsmäßig muss und darf ich  mit „schwer erziehbaren“ Jugendlichen und Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung einen alltäglichen Weg finden. Glaub mir, da gibt es mitunter schon reichlich heftiges. Mit nur „Love and Peace“ kommt man da nicht weit und nutzt auch niemand.<br />
Schlüsselerlebnis hatte ich auf – Huch – Demos. Ich war auf Demos gegen die Stationierung fremder Waffen in unserem Land und gegen Atomkraft. Die Gewalt, die sich da Bahn brach, und vor allem auch derer, die da für Frieden und eine gesunde Welt demonstrierten, fand ich sehr erschreckend. Gegner war dann nicht mehr das „Politbüro“, sondern der Polizist, der ähnlich mitgerissen in teils unglaublicher Brutalität reagierte. Ich spürte aber hautnah, was da mit manch einem vermeintlichem „Gutmenschen“ passiert und auch mit mir. Wenn Du mittendrin bist in der Panik, der Gewalt der Dich umgebenden Menschen, spürst Du das wie eine Welle, die Dich trifft und droht Dich fort zu reißen in ein rein reaktives Verhalten. Allein dies Spüren reichte bei mir schon, um sofort die Reißleine zu ziehen, ich schwor mir, ich geh auf keine Demo mehr, solange ich nicht auch in solch Situationen bewusst bleiben kann.<br />
Später dann war ich auf noch einer, die es wirklich wert war, die Gewalt und Panik war für mich damals unglaublich, aber ich habe Stand gehalten. Ohne Aggression blieb ich einfach nur stehen, als der entfesselte Polizist die junge Frau neben mir niederprügelte und sah, so unglaublich dies klingt, einfach nur zu. Schwupps, waren es dann neben mir erst einer dann 2 oder 3, die dasselbe taten, ich spürte förmlich, welche Wirkung dies auf den Polizist hatte und gemeinsam kümmerten wir uns dann um die Frau. Vorher, eine energetische Welle der Panik, alles rannte los, Hals über Kopf und blind. Ich blieb, wohlgemerkt am Laternenpfahl, einfach nur stehen und drehte mich um. Schwupps wurden es immer mehr, die um mich herum einfach stehen blieben. Da hatte lediglich irgendwo ein Idiot einen Stein in ein Schaufenster geschmissen. Die Masse weiter entfernt von uns , rannte weiter.<br />
Die Menschen, die meinen sich beweisen zu müssen, aus Selbstwert und verblendeter Ideologie, damals vorrangig auf Seiten der Demonstranten sind am schwersten zu stoppen und am gefährlichsten, aber auch das geht. Manchmal.</p>
<p>Ja, nun hab ich ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert, aber: Das war es mir wert.</p>
<p>Denn: Niemals den eigenen Wert verlieren und sich einfach nur mitreissen lassen, sehr schwer und überaus lohnend.</p>
<p>Viele Grüße, Rauhnacht</p>
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			<title>Gewalt - theoretische Überlegungen und praktische Erfahrungen</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Baldur</dc:creator>
			<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 17:03:16 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich möchte die Fragestellung von traumtänzerin nicht als dümmliche Provokation sehen, sondern als durchaus gerechtfertigte Fragestellung, denn:</p>
<p>Otto Normalo (mich eingeschlossen) hat üblicherweise keinerlei Erfahrungen mit Gewalt oder Kriminalität und kann sich einfach nicht vorstellen, was beim Wegfall staatlicher (Rest-) Ordnung oder unter Extrembedingungen alles zu erwarten ist.</p>
<p>Vielleicht gibt es aber Erfahrungen, die gemacht wurden und hier einmal als Information dienen könnten.</p>
<p>Ich gehe mal von mir aus: ich besuche keine Sportveranstaltungen und habe keine Vorstellung von &quot;Hooligans&quot;. Glücklicherweise blieb ich bisher vor Gewalt verschont und wurde erst neulich einmal ein Opfer von Diebstahl - man hat mir auf einer Messe in Paris als Besucher eine Plastiktüte mit gesammelten Prospekten geklaut. Ich wohne nicht in einer Stadt und fahre nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln.</p>
<p>Wem es genauso geht, ist vermutlich gutgläubiger als Betroffene mit Erfahrung, weil man sich nicht vorstellen kann, dass das Gegenüber urplötzlich zum Mörder oder Gewalttäter wird. Weil 100% der leute, mit denen man dauernd zu tun hat, eben so sind, dass man sich jederzeit vorstellen könnte, diesen zu helfen. Aber es gibt eben auch die anderen Leute.....</p>
<p>Ein bisschen Vorgeschmack bekam ich, als ich einmal eine Wahlveranstaltung besuchte, seinerzeit vom EU-ablehnenden Bund Freier Bürger, einem Vorläufer der AfD. Der übliche schwarze Anarchoblock war gekommen und trillerte und pöbelte, aber dank eines Grossaufgebotes der Polizei gab es weder Übergriffe noch Brandstiftung. Trotzdem war es ein erstes Erwachen für mich aus der Umnachtung des Biedermann-Spiessbürgers. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man vor dem Fernseher sitzt, oder mitten drin steht.</p>
<p>Einen weiteren Vorgeschmack bekam ich hautnah auf einem italienischen Ausländeramt, wo ich mich, multikulturell enorm bereichert, in einer Schlange von rund hundert Wartenden aus den üblichen südlichen Herkunftsländern von Wirtschaftsflüchtlingen wiederfand.<br />
Es kam zwar zu keinen Übergriffen, aber es war doch interessant, zu erleben, als sich etliche mit dem bekannten Macho-Gehabe wie selbstverständlich vordrängelten, und keinen Zweifel daran liessen, wer hier die Macht hat(te).</p>
<p>Ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln, dass diese Grundhaltung sich dereinst ebenso zeigen wird, nur mit stärkerem Nachdruck, versteht sich.</p>
<p>Und wenn einem dann wirklich mal bewusst geworden ist, dass der repräsentative Querschnitt der Bevölkerung anders zusammengesetzt ist, als der der eigenen Bekannten, verfliegen Licht&amp;Liebe-Flausen recht schnell......</p>
<p>Beste Grüsse vom Baldur</p>
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