<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><?xml-stylesheet type="text/css" href="https://weltenwende.forum/rss.css" ?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title>Weltenwende</title>
		<description>Schauungen ⋅ Prophezeiungen ⋅ Weltgeschehen</description>
		<language>de</language>
		<link>https://weltenwende.forum</link>
						<item>
			<title>Scaliger (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Ischa</dc:creator>
			<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 22:18:08 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>danke, Jackfu,</p>
<p>mein Vergnügen besteht jetzt in den Bildern und Gefühlen, die auftauchen, wenn Du so vertraut von Nossi und den Scaligers erzählst....<br />
(das ist jetzt natürlich kein informativer Beitrag) <br />
Ich habe große Anerkennung für Dein /Euer enormes, fundiertes Wissen. Dagegen schwimme ich eher mit einer tiefen, aber begründeten Intuition durch die Gefilde. </p>
<p>viele Grüße<br />
Ischa</p>
<blockquote><blockquote><p>Lieber Jackfu,</p>
<p>danke für den wertvollen und interessanten Hinweis. <br />
Meinst Du, Nostradamus widmet 1557 das 2. Vorwort wissentlich einem,<br />
dessen von ihm vorausgesehenen, nahen Tod 1559 er bereits in seine</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Verse</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>eingebaut hat?  Auch ein kleiner &quot;Scherz&quot;. Sicher weiß sich Nostradamus<br />
der Katharina von Medici sehr verpflichtet, sicher gewährt ihm eine</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>solche</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Widmung weiterhin königlichen Schutz. Sicher muss sich Nostradamus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>tarnen</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>vor allerlei inquisitorischer und anderer Missgunst.<br />
Die Wortwahl der Anreden enthält für mich trotzdem (auch?)dieses<br />
Hinübergleiten ins Transzendente unter dem Tarnmantel weltlicher<br />
Majestätsbezeugungen.<br />
Ich meine, man muss nicht über eine Entweder-Oder-Deutung streiten<br />
(solange keine sachlichen Fehler vorliegen), vielleicht addieren sich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>die</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>verschiedenen Aspekte sogar?&gt;</p>
<p>liebe Grüße<br />
Ischa</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Hallo Ischa,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
erstmal danke für Deine umfangreiche Arbeit!</p>
<p>Zum prophezeihten Heinrich verweise ich auch mal auf folgenden</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Thread:</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote></blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>»</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p><a href="https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149">https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149</a></p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Es ist für mich sehr wahrscheinlich, dass der Name &quot;Heinrich&quot; sich</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>aus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>einer Verschreibung des Ausdrucks &quot;ein Mächtiger&quot; herleitet.</p>
<p>Ich persönlich glaube kaum, dass all das von Nostradamus</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>geschilderte</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>alleine aus dessen Feder stammt. Er war königlicher Hofastrologe</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>und</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>dürfte uneingeschränkten Zugang zur königlichen Bibliothek</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>(möglicherweise</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>zu allen Bibliotheken Frankreichs) Zugang gehabt haben.<br />
Dort dürfte Nossi, mehr oder weniger gut übersetzt, sich auch bei</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>der</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>wesentlich älteren &quot;Völuspa&quot; bedient haben. Dort ist halt von &quot;inn</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>riki&quot;</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>oder auch &quot;inn rihi&quot; die Rede.<br />
Daraus kann schnell auch der Klarname &quot;Heinrich&quot; übersetzt werden.</p>
<p>Generell wäre es interessant zu wissen, inwiefern Satzsequenzen in</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Nossies</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Werk und der Völuspa übereinstimmen. Ich glaube, da sollte man</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>einige</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Leckerlies finden.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Hallo Kiaril,</p>
<p>vergleich mal den Turniervers von Nostradamus hiermit<br />
<a href="http://www.astrotexte.ch/sources/gauricus.html">http://www.astrotexte.ch/sources/gauricus.html</a></p>
<p>Der sollte/könnte eine mögliche Quelle sein.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Hallo Ischa,</p>
<p>Ich habe damit nicht zum Ausdruck bringen wollen, dass Nostradamus genau<br />
den Henry anspricht, der beim Turnierunfall ums Leben kam, ich denke da<br />
auch eher an einen Zukünftigen Henry, wer auch immer damit gemeint sein<br />
mag.</p>
<p>Mir gings lediglich darum aufzuzeigen, dass Nostradamus wohl auch von<br />
Gauricus &quot;inspiriert&quot; wurde, da ja Julius Scaliger dessen Schüler war und<br />
Nostradamus ja bei den Scaligers ein- und ausging und somit sicherlich<br />
auch Zugriff auf deren Unterlagen hatte.</p>
<p>Mit der Verbindung zu den Scaligers erklärt sich eben auch die 4137 bzw<br />
genauer gesagt 4713 - das Jahr Null in der Julianischen Zeitrechnung im<br />
Brief an Caesar, die durchaus von Bedeutung sein könnte.</p>
<p>lg<br />
Jackfu</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9558</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9558</guid>
		</item>
				<item>
			<title>Hallo Ischa (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>jackfu</dc:creator>
			<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 17:28:19 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Lieber Jackfu,</p>
<p>danke für den wertvollen und interessanten Hinweis. <br />
Meinst Du, Nostradamus widmet 1557 das 2. Vorwort wissentlich einem,<br />
dessen von ihm vorausgesehenen, nahen Tod 1559 er bereits in seine Verse<br />
eingebaut hat?  Auch ein kleiner &quot;Scherz&quot;. Sicher weiß sich Nostradamus<br />
der Katharina von Medici sehr verpflichtet, sicher gewährt ihm eine solche<br />
Widmung weiterhin königlichen Schutz. Sicher muss sich Nostradamus tarnen<br />
vor allerlei inquisitorischer und anderer Missgunst.<br />
Die Wortwahl der Anreden enthält für mich trotzdem (auch?)dieses<br />
Hinübergleiten ins Transzendente unter dem Tarnmantel weltlicher<br />
Majestätsbezeugungen.<br />
Ich meine, man muss nicht über eine Entweder-Oder-Deutung streiten<br />
(solange keine sachlichen Fehler vorliegen), vielleicht addieren sich die<br />
verschiedenen Aspekte sogar?&gt;</p>
<p>liebe Grüße<br />
Ischa</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Hallo Ischa,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
erstmal danke für Deine umfangreiche Arbeit!</p>
<p>Zum prophezeihten Heinrich verweise ich auch mal auf folgenden</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Thread:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
<a href="https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149">https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149</a></p>
<p>Es ist für mich sehr wahrscheinlich, dass der Name &quot;Heinrich&quot; sich</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>aus</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>einer Verschreibung des Ausdrucks &quot;ein Mächtiger&quot; herleitet.</p>
<p>Ich persönlich glaube kaum, dass all das von Nostradamus geschilderte<br />
alleine aus dessen Feder stammt. Er war königlicher Hofastrologe und<br />
dürfte uneingeschränkten Zugang zur königlichen Bibliothek</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>(möglicherweise</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>zu allen Bibliotheken Frankreichs) Zugang gehabt haben.<br />
Dort dürfte Nossi, mehr oder weniger gut übersetzt, sich auch bei der<br />
wesentlich älteren &quot;Völuspa&quot; bedient haben. Dort ist halt von &quot;inn</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>riki&quot;</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>oder auch &quot;inn rihi&quot; die Rede.<br />
Daraus kann schnell auch der Klarname &quot;Heinrich&quot; übersetzt werden.</p>
<p>Generell wäre es interessant zu wissen, inwiefern Satzsequenzen in</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Nossies</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Werk und der Völuspa übereinstimmen. Ich glaube, da sollte man einige<br />
Leckerlies finden.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Hallo Kiaril,</p>
<p>vergleich mal den Turniervers von Nostradamus hiermit<br />
<a href="http://www.astrotexte.ch/sources/gauricus.html">http://www.astrotexte.ch/sources/gauricus.html</a></p>
<p>Der sollte/könnte eine mögliche Quelle sein.</p>
</blockquote></blockquote><p>Hallo Ischa,</p>
<p>Ich habe damit nicht zum Ausdruck bringen wollen, dass Nostradamus genau den Henry anspricht, der beim Turnierunfall ums Leben kam, ich denke da auch eher an einen Zukünftigen Henry, wer auch immer damit gemeint sein mag.</p>
<p>Mir gings lediglich darum aufzuzeigen, dass Nostradamus wohl auch von Gauricus &quot;inspiriert&quot; wurde, da ja Julius Scaliger dessen Schüler war und Nostradamus ja bei den Scaligers ein- und ausging und somit sicherlich auch Zugriff auf deren Unterlagen hatte.</p>
<p>Mit der Verbindung zu den Scaligers erklärt sich eben auch die 4137 bzw genauer gesagt 4713 - das Jahr Null in der Julianischen Zeitrechnung im Brief an Caesar, die durchaus von Bedeutung sein könnte.</p>
<p>lg<br />
Jackfu</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9557</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9557</guid>
		</item>
				<item>
			<title>Heinrich II (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Ischa</dc:creator>
			<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 16:27:45 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jackfu,</p>
<p>danke für den wertvollen und interessanten Hinweis. <br />
Meinst Du, Nostradamus widmet 1557 das 2. Vorwort wissentlich einem, dessen von ihm vorausgesehenen, nahen Tod 1559 er bereits in seine Verse eingebaut hat?  Auch ein kleiner &quot;Scherz&quot;. Sicher weiß sich Nostradamus der Katharina von Medici sehr verpflichtet, sicher gewährt ihm eine solche Widmung weiterhin königlichen Schutz. Sicher muss sich Nostradamus tarnen vor allerlei inquisitorischer und anderer Missgunst.<br />
Die Wortwahl der Anreden enthält für mich trotzdem (auch?)dieses Hinübergleiten ins Transzendente unter dem Tarnmantel weltlicher Majestätsbezeugungen.<br />
Ich meine, man muss nicht über eine Entweder-Oder-Deutung streiten (solange keine sachlichen Fehler vorliegen), vielleicht addieren sich die verschiedenen Aspekte sogar?&gt;</p>
<p>liebe Grüße<br />
Ischa</p>
<p><br />
 &gt; Hallo Ischa,</p>
<blockquote><blockquote><p><br />
erstmal danke für Deine umfangreiche Arbeit!</p>
<p>Zum prophezeihten Heinrich verweise ich auch mal auf folgenden Thread:</p>
<p><a href="https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149">https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149</a></p>
<p>Es ist für mich sehr wahrscheinlich, dass der Name &quot;Heinrich&quot; sich aus<br />
einer Verschreibung des Ausdrucks &quot;ein Mächtiger&quot; herleitet.</p>
<p>Ich persönlich glaube kaum, dass all das von Nostradamus geschilderte<br />
alleine aus dessen Feder stammt. Er war königlicher Hofastrologe und<br />
dürfte uneingeschränkten Zugang zur königlichen Bibliothek</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>(möglicherweise</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>zu allen Bibliotheken Frankreichs) Zugang gehabt haben.<br />
Dort dürfte Nossi, mehr oder weniger gut übersetzt, sich auch bei der<br />
wesentlich älteren &quot;Völuspa&quot; bedient haben. Dort ist halt von &quot;inn</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>riki&quot;</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>oder auch &quot;inn rihi&quot; die Rede.<br />
Daraus kann schnell auch der Klarname &quot;Heinrich&quot; übersetzt werden.</p>
<p>Generell wäre es interessant zu wissen, inwiefern Satzsequenzen in</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Nossies</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Werk und der Völuspa übereinstimmen. Ich glaube, da sollte man einige<br />
Leckerlies finden.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Hallo Kiaril,</p>
<p>vergleich mal den Turniervers von Nostradamus hiermit<br />
<a href="http://www.astrotexte.ch/sources/gauricus.html">http://www.astrotexte.ch/sources/gauricus.html</a></p>
<p>Der sollte/könnte eine mögliche Quelle sein.</p>
<p>lg<br />
Jackfu</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9556</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9556</guid>
		</item>
				<item>
			<title>X 72 (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Ischa</dc:creator>
			<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 15:56:54 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>»Hallo Mini, </p>
<p>danke für Deinen Hinweis. <br />
Leider kann ich gar nicht nach vollziehen, was Dein Schlüssel ist. Daher hat das von Dir Geschriebene auf mich keine Überzeugungskraft.  So ist es mir nicht möglich, den von Dir wohl nach Deinem Schlüssel veränderten französischen Text einzusehen und anhanddessen festzustellen, von welcher Art und Qualität(Textnähe - Phantasiebegabung) die Übersetzung ins Deutsche ist. <br />
So kann ich bislang damit leider nichts anfangen. <br />
Allerdings ist das, was ich persönlich Nostradamus zutraue und was nicht, auch nur eine Überzeugung, meine halt.</p>
<p>herzliche Grüße<br />
Ischa</p>
<p><br />
 &gt; Liebe Forumsleute,</p>
<blockquote><blockquote><p><br />
ich bin neu, lese seit längerem mit, grüße Euch nun und möchte zwei<br />
Denkanstöße in die Runde legen. <br />
Lieber Bernhard, ich schätze Dein Buch noch immer sehr, das mir um 1999<br />
viel Klarheit gebracht hat. Vor allem die Impakt-Deutungen halte ich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>nach</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>wie vor für gültig. Sie haben Bilder in mir geweckt, von deren</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Richtigkeit</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ich überzeugt bin, wenngleich es sich hier um das Gebiet der Intuition<br />
handelt. Damals hat mich vor allem berührt, dass ich unmittelbar nach</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>der</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Lektüre Deines Buches diese Impakt-Aspekte auch in der Apokalypse des<br />
Johannes, fand (Offb.612-15 und 8,7-12und 16, 18-21) und dann auch in</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>den</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>sogenannten &quot;kleinen Apokalypsen&quot; der Synoptiker des Neuen Testaments<br />
(Lukas 21,25-27, Matth. 24, 27,29-30, Mrk13,24-26), also bei allen 4<br />
Evangelisten. <br />
Ich weiß, dass Ihr keine religiösen Aspekte in der Diskussion wollt. Da<br />
ich Nostradamus aber nur so überhaupt verstehen kann, wage ich es<br />
trotzdem, zumindest einmal, diese Aspekte anzusprechen. Jeder macht</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>damit,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>was er will, bitte ohne Streit. </p>
<p>1. zum berühmten Vers X,72:<br />
Mich überzeugt aus verschiedenen Gründen die Deutung von Dir, Bernhard,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>es</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>handle sich um das Jahr1589, nicht. Das augenfällige Datum 1999 sollte</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p></p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>vielleicht  ein Verwirrspiel sein, aber vermutlich nicht so sehr, dass</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>es</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>400 Jahre lang kaum jemandem aufgefallen ist.<br />
Ich habe zu dem Vers folgende Gedanken:<br />
<span style="color:#33f;"><em>lan mil neuf cens nonante neuf</em></span>: nicht 1999,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>sondern</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>mil neuf cens</em></span> =1900,<br />
cens dann im Doppelsinn von 100, also 1900+100=2000<br />
nonante als lat. non ante = nicht vorher<br />
<span style="color:#33f;"><em>neuf</em></span> = 9<br />
also: nicht vor 2009.</p>
<p>Versteht man <span style="color:#33f;"><em>nonante neuf sept mois </em></span> in einem</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>zweiten</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Sinn, könnte man auch deuten 99 <span style="color:#33f;"><em>mois</em></span> = Monat = 8<br />
Jahre, 3 Monate und dann <span style="color:#33f;"><em>sept mois</em></span> = im siebten</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Monat</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>oder diese 7 Monate noch dazu ist der 10. Monat: Finanzkrise, Oktober<br />
2008.</p>
<p>Für mich macht es Sinn, die endzeitlichen Geschehen mit einer Marke von<br />
mindestens 10 Jahren vorher anzukündigen, damit man sich vor allem</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>geistig</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>und eventuell auch materiell darauf vorbereiten kann. Auch wenn viele</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>sich</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>enttäuscht wieder abgewandt haben, als nach 1999 nichts</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Offensichtliches</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>passierte, hat doch eine erste Beschäftigung mit dem Thema Apokalypse<br />
stattgefunden. </p>
<p>Vielleicht ist die Jahreszahl auch ganz symbolisch zu verstehen, 999+1=<br />
1000, also kurz bevor das Geschehen sich auf eine andere Ebene, die der<br />
1000, hebt, bevor dieses Neue der Friedlichkeit auf Erden beginnt. <br />
In der jüdischen Mystik bedeutet die 9....</p>
<p><br />
Astrologisch gab es zur Sonnenfinsternis 1999 ein sogenanntes</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>&quot;kosmisches</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Kreuz&quot;, in dem sich wichtige Planeten in der Form eines Kreuzes<br />
gegenüberstehen und damit große Spannungen indizieren. Eine solche<br />
Konstellation scheint eher selten zu sein, wenngleich in 2010 wieder zu<br />
beobachten. (Ich bin aber nicht gut genug in Astrologie, um das zu<br />
vertiefen.)</p>
<p><span style="color:#33f;"><em>&quot;Le grand roy deffrayeur&quot; </em></span>(X,72 Vers 2) sehe ich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>als</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>den Impaktor an, der vom Himmel kommt, in doppelter Bedeutung, einmal</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>eben</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>aus dem Kosmos, woher auch immer. Und zum anderen, weil dieser Impaktor<br />
vermutlich den 3. Weltkrieg beenden wird, der nur deshalb von kurzer</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Dauer</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>sein wird. <span style="color:#33f;"><em>&quot;effrayeur&quot;</em></span> hat den Doppelsinn von<br />
<span style="color:#33f;"><em>frayeur</em></span>=Schrecken und <span style="color:#33f;"><em>eff-</em></span> wie<br />
<span style="color:#33f;"><em>ex- </em></span>als Vorsilbe, nimmt etwas weg, heraus, beendet<br />
also den Schrecken des 3. Weltkrieges.<br />
<span style="color:#33f;"><em>Resusciter</em></span> ist ein biblischer Begriff: Auferstehen.<br />
Hier steht der <span style="color:#33f;"><em>&quot;grand Roy dAngolmois&quot;</em></span>(Vers 3) auf.<br />
Ich halte ihn nicht für einen König von Angoulème, sondern deute das</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wort</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>wieder religiös:lat. <span style="color:#33f;"><em>Angol</em></span> = Engel;<br />
<span style="color:#33f;"><em>moi</em></span> = ich; der Engel, der das Ego lebt, sich<br />
abspaltet, der Widersacher. (Ungeklärt bleibt allerdings das s von</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>mois).</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Der hält Auferstehung. Nostradamus schreibt im 2. Vorwort: <span style="color:#33f;"><em>&quot;En<br />
apres lAntechrist sera le prince infernal, encores par la derniere</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>fois</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>trembleront tous les Royaumes de la Chrestienté, et aussi des</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>infidelles</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>par lespace de vingt cinq ans.&quot;[/i][/color] (Allgeier, S. 390) Danach</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>wird</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>der höllische Prinz der Antechrist sein (der, der vor Christus kommt).</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Noch</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>einmal und zum letzten Mal werden alle christlichen Reiche erzittern,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>und</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>auch die der Ungläubigen während eines Zeitraums von 25 Jahren. (übs.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>von</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>mir)<br />
Weiter unten wird der <span style="color:#33f;"><em>&quot;prince infernal&quot;</em></span> direkt</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>&quot;Satan&quot;</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>genannt. <span style="color:#33f;"><em>&quot;...tant de maux se commettront par le moyen de</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Satan,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>prince infernal, que presque le monde universel se trouvera defaict et<br />
desolé &quot;[/i][/color]: und so viel Übles wird begangen werden durch die<br />
Möglichkeiten/Mittel Satans, des höllischen Prinzen, dass beinahe die<br />
ganze Welt zerstört und in jammervollem Zustand sein wird.(übs. von</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>mir)</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Dann kommt die direkte, fast wörtliche Bezugnahme zu</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Jesaja(Jes.65,16e-25)</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>und Johannes(Offb.13,11-18 und 20, 1-3), die zeigt, dass sich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Nostradamus</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>im Rahmen der biblischen Prophetien bewegt: <span style="color:#33f;"><em>&quot;...sera...siecle<br />
dor: Dieu le Createur dira entendant laffliction de son peuple, Satan<br />
sera mis et lié en labysme du barathre dans la profonde fosse. Et</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>adonc</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>commencera entre Dieu et les hommes une paix universelle, et demeurera</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>lié</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>environ lespace de mille ans &quot;[/i][/color](Allgeier, S. 390): und das<br />
goldene Zeitalter wird sein/anbrechen. Gott der Schöpfer wird sagen,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>dass</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>er die Trübsal seines Volkes gehört hat, Satan wird gepackt und</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>geworfen</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>werden in den Abgrund der Unterwelt in den tiefen Graben. Und dann wird<br />
zwischen Gott und den Menschen ein universeller Frieden beginnen. Und<br />
Satan wird gebunden bleiben ungefähr für den Zeitraum von 1000 Jahren.<br />
(übs. von mir)<br />
Dieser höllisch Fürst wird also durch Weltkrieg und Impaktgeschehen,<br />
Reihenfolge unklar, auferstehen, d.h. seine größte Machtfülle erhalten.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>In</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>der Offenbarung des Johannes ist diesbezüglich vom &quot;Tier&quot; die Rede, das<br />
große Wunder tut und das alle anbeten müssen, indem sie sein Zeichen<br />
annehmen, 666. (Offb.13,18 und 14,9). Auf die reale Vorbereitung einer<br />
Weltherrschaft im Sinne von New World Order (Bilderberger etc.),<br />
Kontrollmaßnahmen und Barcode(666) sei hier nur am Rande verwiesen. <br />
Die Frage der Auferstehung des Antichristen wird auch in den Sixains<br />
berührt: In 28 heißt es:<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Lan mil six sens &amp; neuf ou quatorziesme<br />
Le vieux Charon fera Pasques en Caresme...&quot;</em></span><br />
Der alte Höllenhund wird in der Fastenzeit, das heißt zur Zeit von<br />
Hungersnot, Ostern feiern, das heißt auferstehen. Diese Zeile deute ich<br />
auf den Widersacher = letzter Antechrist. Im übrigen bin ich davon<br />
überzeugt, dass die Sixains im wesentlichen von dieser letzten Zeit<br />
sprechen und sich auf unser und nicht auf das 16. Jahrhundert beziehen.<br />
Im Sixain 48 heißt es <br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Du vieux Charon on verra le phoenix<br />
Estre premier &amp; dernier de ses fils<br />
Reluire en France.&quot;</em></span></p>
<p>&quot;Man wird wie Phoenix aus der Asche den alten Höllenhund auferstehen<br />
sehen, er ist erster und letzter seiner Söhne, er wird leuchten in<br />
Frankreich...&quot;<br />
(übs. von mir) <br />
Auch hier sehe ich den letzten Antichrist im &quot;Charon&quot;, der aufersteht.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Er</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ist der erste, der sich als Engel, Gott widersetzt hat und auch der<br />
letzte, der vor Beginn des Friedensreiches noch einmal versucht, alles</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>zu</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>beherrschen (wie wörtlich oder symbolisch auch immer.)</p>
<p><br />
2. zu Heinrich dem Glücklichen:<br />
Henry bedeutet für mich INRI: Jeshua Nacoreus (oder so ähnlich,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>der</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>aus Nazareth), Rex = König, Judorum = der Juden. Das ist die Inschrift</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>am</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Kreuz, sie benennt das Vergehen, das zur Kreuzigung führte: dieser</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Jesus</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>hat sich als König der Juden bezeichnet. <br />
Inri wird praktisch genauso ausgesprochen wie Henry, vor allem, wenn</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>man</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>den <span style="color:#33f;"><em>accent du midi</em></span>, die provenzalisch geprägte<br />
Aussprache in Südfrankreich, mitbedenkt.<br />
Die Deutungsverrenkungen Henry II und Chiren betreffend habe ich immer</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>als</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>unstimmig erlebt. <br />
Für mein Empfinden treibt hier Nostradamus mit Vergnügen ein</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Verwirrspiel</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>mit den zeitüblichen Untertänigkeitsfloskeln einem König gegenüber,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>will</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>sich vielleicht vor der Inquisition schützen und verwendet die<br />
Majestätsbezeugungen, heimlich lachend, in seinem Sinne.</p>
<p>Ich nehme für die Deutung der Centurien aber ernst, dass Nostradamus<br />
sowohl Judentum als auch Christentum im Kern ernstnahm, in jenem Kern<br />
vielleicht, der auch anderen Eingeweihten oder Sehern in Jahrtausenden</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>bis</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>zum heutigen Tag zugänglich ist und in dem gesehen wurde, dass es eine<br />
Zeitenwende, Weltenwende, Apokalypse, &quot;in der letzten Zeit&quot; biblisch<br />
ausgedrückt, geben wird. Danach kommt eine neue, heilere Zeit, 1000</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Jahre</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Frieden auf den verschiedensten Ebenen, wobei tausend in der jüdischen<br />
Mystik auch einfach bedeuten kann: eine neue Zeitqualität, also eine</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>nicht</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>wörtlich zu nehmende Zahl von Jahren. Ich gehe davon aus, dass</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Nostradamus</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>mit seinen prophetischen Qualitäten gesehen hat, dass Jesus wiederkommt<br />
(in welcher direkten oder indirekten Form auch immer). Das steht auch</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>bei</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>vielen anderen Sehern, die hier im Forum als religiös draußen bleiben,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>aus</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>vielleicht guten, jedenfalls verständlichen Gründen. <br />
Ich gehe aber davon aus, dass Nostradamus ohne diesen Hintergrund im</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Kern</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>und auch in allerlei Details gar nicht verstanden werden kann. </p>
<p>Im Alten Testament bei Jesaja steht, dass Gott bei den Menschen wohnen<br />
wird (Offb.21, 1-4) und in der Apokalypse des Johannes heißt es, dass<br />
Jesus wiederkommt (Offb.22,12). Deshalb begrüßt Nostradamus Jesus mit<br />
&quot;Henry second&quot;, den INRI, der zum zweiten Mal kommt. <br />
Ich bleibe mal beim Wortlaut des 2. Vorworts und zitiere nach Allgeier<br />
1988, S. 366:<br />
<span style="color:#33f;"><em>A Linvictissime tres-puissant et tres-chrestien Henry Second:</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Linvictissime[/i][/color] = der Unbesiegbare!!! welcher weltliche König<br />
kann das von sich behaupten?<br />
<span style="color:#33f;"><em>tres-puissant</em></span> = sehr mächtig<br />
Wenn ich in diesem Sinne interpretiere, gibt sich Nostradamus mit<br />
<span style="color:#33f;"><em>tres-humble et tres-obeyssant serviteur</em></span> als treuer<br />
Untergebener und wünscht diesem Henry Second:<br />
<span style="color:#33f;"><em>Victoire et felicité</em></span>, Sieg und Glückseligkeit.<br />
Nostradamus wiederholt nochmal im ersten Satz <span style="color:#33f;"><em>&quot;ô</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Tres-Chrestien</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>et tres-victorieux Roy&quot;[/i][/color]... im religiösen Sinne ist der<br />
göttliche Bereich derjenige, der siegen wird. Zweimal erscheint das</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wort</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>&quot;chrestien&quot;</em></span>.<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Pour icelle souveraine observation que jai</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>eu...&quot;[/i][/color]</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>übersetzt Allgeier mit &quot;Dank der königlichen Beachtung, die mir zuteil<br />
wurde&quot;. Ich finde darin noch die Doppelbedeutung der<br />
<span style="color:#33f;"><em>observation</em></span> = Beobachtung, nämlich der Visionen und<br />
vermutlich auch der dazugehörigen astrologischen Konstellationen (an</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>die</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>20mal betont Nostradamus in den beiden Vorwörtern, dass  auch -<br />
astrologisch berechnet wurde!!).<br />
Weiter heißt es <em><span style="color:#33f;">&quot;... ma face....se présente au devant de la</span></em></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>deité</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>de vostre Maiesté immesurée&quot;[/color]. <span style="color:#33f;">Deité</span>[/i] =</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Göttlichkeit,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>das ist für meine Begriffe deutlich, auch wenn man die zeitüblichen<br />
Majestätsvereherungsfloskeln mitbedenkt.<br />
<span style="color:#33f;"><em>Majesté immesurée</em></span> = unermessliche Majestät trifft</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>ein</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Göttliches noch mehr als einen irdischen König. <br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;depuis en ca iay esté perpetuellement esblouy, ne desistant<br />
donorer et dignement venerer iceluy iour que premierement devant</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>icelle</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ie me presentay, comme à une singulière Majesté tant</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>humaine&quot;[/i][/color].</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Allgeier (S. 367) übersetzt <span style="color:#33f;"><em>&quot;esblouy&quot;</em></span> mit</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>&quot;geblendet&quot;,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>es heißt auch &quot;verblüfft, aufs höchste verwundert&quot;. Seitdem bin ich<br />
diesbezüglich immerzu in einem Zustand der Verwunderung und höre nicht</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>auf</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>zu ehren und würdig zu verehren jenen Tag, als ich zum erstenmal vor</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>dieser</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Majestät mich zeigt, wie einer einzigartigen und so sehr menschlichen<br />
Majestät. (übs. von mir). Ich verstehe diese Stelle so, dass Nostradamus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Lichterlebnisse bzw.  Begegnungen mit dem Göttlichen hatte. (Man kann</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>das</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>bei den verschiedensten Mystikern nachlesen.) Er sagt ja auch im ersten<br />
Vorwort, dass seine Schauungen von Gott gegeben sind.  Die Begriffe<br />
&quot;einzigartige Majestät&quot; kann ich wiederum auf eine göttliche Qualität</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>hin</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>deuten. Wer diese Kontakterlebnisse mit dem Göttlichen kennt, weiß, wie<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;tant humaine&quot;</em></span>-&quot;durch und durch menschlich&quot;, sie</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>sind,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>nämlich von bedingungsloser Liebe, dem was ein Mensch sich nur wünschen<br />
kann. Außerdem spielt er hier auf die Göttlichkeit des Menschen Jesus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>an.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Im nächsten Satz ist von<span style="color:#33f;"><em> &quot;vostre serenissime</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Maiesté&quot;[/i][/color]</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>die Rede, die allerglücklichste, heiterste Majestät. Wenn solche<br />
mystischen Erlebnisse nicht erschrecken, sind sie von unvergesslichen<br />
Glücksgefühlen begleitet.<br />
Dann spricht Nostradamus von <span style="color:#33f;"><em>&quot;... ma tant longue obtenebration</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>et</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>obscurité estre subitement esclaircie et transporté au devant de la face</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>du</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>souverain il, et du premier Monarque de lUnivers.&quot;[/i][/color] Auch</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>hier</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>scheint er mir von einer mystischen Begegnung mit dem Göttlichen zu<br />
sprechen, wenn er von plötzlicher <span style="color:#33f;"><em>&quot;eclaircie&quot;</em></span>,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Licht,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Erleuchtung, Klarheit spricht, nach sehr langer Verdunkelung und<br />
Dunkelheit, vermutlich des Geistes vielleicht auch des Gemüts. Danach<br />
kommt Heiterkeit. Mit dem <span style="color:#33f;"><em>&quot;souverain oeil&quot;</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>assoziiere</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ich das göttliche Auge, das Dreieck mit dem Auge darin, oft auch Symbol<br />
für Geheimbünde. <br />
Dann ist vom &quot;ersten König des Universums&quot; die Rede. Das kann kein<br />
zeitgenössischer oder zeitnaher Henry II sein. <br />
Daran schließt sich die Argumentation an, dass Nostradamus lange</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>überlegt</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>hat, wem er diese restlichen Centurien widmen könnte, die die Tausend</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>voll</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>machen und es schließlich gewagt hat, sie diesem König des Universums<br />
zuzueignen. Einem König etwas zu widmen, scheint mir weniger den</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Begriff</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>&quot;temeraire andace&quot;</em></span> (vermutlich audace) = kühne<br />
Verwegenheit zu rechtfertigen als eine Widmung an jenen Bereich des<br />
Göttlichen. <br />
Im nächsten Satz ist am Beispiel Plutarchs ganz deutlich die Rede von<br />
Opfergaben an die unsterblichen Götter. Die dort erwähnten Opfernden</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>sind</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>vor dem Göttlichen so erschrocken, dass sie &quot;es nicht mehr wagten, im<br />
Tempel zu erscheinen&quot<img class="smiley" src="https://weltenwende.forum/images/smilies/weinen.gif" alt=";(" title="Träne" />Allgeier, S. 367). Mit diesem Satz kommentiert<br />
Nostradamus sein eigenes Vorgehen, wenn es um den göttlichen Bereich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>geht:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>er hat keine Angst, sich ans göttliche Licht zu wenden. Warum nicht:<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Ce nonobstant voyant vostre splendeur Royalle, accompagnée</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>dune</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>incomparable humanité, ay prins mon adresse, non comme aux Roys de</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Perse,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>quil nestoit nullement permis daller à eux ny moins sen<br />
approcher&quot;[/i][/color]: &quot;Da ich aber Euere Königliche Hoheit kenne, die</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>mit</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>unvergleichlicher Menschlicheit verbunden ist, habe ich mich an Sie<br />
gewandt, schließlich habe ich keinen persichen König vor mir, zu dem</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>man</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>keinesfalls gehen, ja, dem man sich nicht einmal nähern durfte.&quot;</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Allgeier</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>(S. 367) Auch hier setzt sich Nostradamus vom Negativbeispiel der<br />
persischen Könige ab, die als gottgleich verehrt wurden und vor denen</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>es</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>nur ehrfürchtige Distanz gibt. Im Gegensatz dazu ist sein König von<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;splendeur Royalle&quot;</em></span>, was ich als überirdisches</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Licht</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>interpretiere, nicht als menschlichen Prunk, und von unvergleichlicher<br />
Menschlichkeit. Und Nostradamus kennt ihn, ist ihm also begegnet. Für</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>mich</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ist diese von N. erwähnte <span style="color:#33f;"><em>&quot;Maiesté&quot;</em></span> Jesus, der</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Mensch</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>aus dem göttlichen Bereich, daher <span style="color:#33f;"><em>&quot;incomparable&quot;</em></span>,<br />
nicht vergleichbar. Und von einer Menschlichkeit der bedingungslosen<br />
Liebe, dies der ganze Inhalt seiner Botschaft. </p>
<p>Ich wiederhole nochmal die Begriffe für das Göttliche in Henry Second:<br />
<span style="color:#33f;"><em>invictissime<br />
Tres-chrestien<br />
Victoire et felicité (Friedensreich)<br />
ô Tres-Chrestien<br />
La deité de vostre Maiesté immesurée<br />
Singulière Majesté tres humaine<br />
Premier Monarque de lUnivers<br />
(dieux immortels bei Plutarque,<br />
Roys de Perse, wohl als göttlich verehrt)<br />
Splendeur Royalle<br />
Incomparable humanité</em></span></p>
<p>Es werden Begriffe verwendet für Henry II, die die Doppeldeutigkeit</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>INRI</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>einerseits  weltlicher Herrscher andererseits umspielen. Ich vermute,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>für</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Nostradamus war es ein Freudenfest, so mit den Wörtern zu spielen und</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>die</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ihn mit Licht und Freude erfüllende Begegnung mit dem Göttlichen in</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>dieser</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Weise sowohl auszusprechen als auch vor Unwissenden zu verbergen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Zenturie 10 Vers 72<br />
L&#039;an mil neuf cens nonante neuf sept mois<br />
<span style="color:#090;">Im Jahr 9 er neu zu machen Meiner 100, was Ist. Dir September der<br />
Monat, ich  einer deiner Anhänger</span><br />
Du ciel viendra vn grand Roy d&#039;effrayeur<br />
<span style="color:#090;">Des Himmels Ruf hat großen Wein, darum der Streit von<br />
Ihnen</span><br />
Resusciter le grand Roy d&#039;Angolmois<br />
<span style="color:#090;">Er folge dem Gelesenen es zu verstehen, im großen langen<br />
königlichen Monat</span><br />
Auant apres Mars regner par bon-heur<br />
<span style="color:#090;">Daher du Übergang bis März bezüglich heilige Lanze beherrsche, man <br />
im Kopf es verstehe</span></p>
<p>Vielleicht könnte man den Text auch so verstehen? Natürlich nur, wenn es<br />
einen Schlüssel geben würde, den man auf alle Verse der Zenturien gleich<br />
anwenden könnte. So könnte der Anfang der 1. Zeile &quot;L&#039;an m&#039;il&quot; ja lauten.<br />
Wobei dann eben &quot;neu f&#039;sep t&#039;mois&quot; das Ende wäre. Mit den versteckten<br />
Hinweisen im Brief an Henry II und den Bildern der Großbuchstaben, würde<br />
der Vers vielleicht so entschlüsselt aussehen. </p>
<p>Gruß Mini</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9555</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9555</guid>
		</item>
				<item>
			<title>Heinrich (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Ischa</dc:creator>
			<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 15:41:14 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>»Lieber Kiaril,</p>
<p>danke für den interessanten Tip. Ich gehe auch davon aus, dass Nostradamus zu viel Literatur Zugang hatte. Warum sollte der prophezeite Mächtige im weltlichen Bereich nach all den endzeitlichen Wirrnissen, den es sicher auch geben wird (während der Sieg des Göttlichen sich ausdehnt), nicht Heinrich heißen? Meiner These vom Doppelspiel mit dem Namen INRI widerspricht das nicht einmal.</p>
<p>herzliche Grüße</p>
<p>Ischa</p>
<p> Hallo Ischa,</p>
<blockquote><p><br />
erstmal danke für Deine umfangreiche Arbeit!</p>
<p>Zum prophezeihten Heinrich verweise ich auch mal auf folgenden Thread:</p>
<p><a href="https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149">https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149</a></p>
<p>Es ist für mich sehr wahrscheinlich, dass der Name &quot;Heinrich&quot; sich aus<br />
einer Verschreibung des Ausdrucks &quot;ein Mächtiger&quot; herleitet.</p>
<p>Ich persönlich glaube kaum, dass all das von Nostradamus geschilderte<br />
alleine aus dessen Feder stammt. Er war königlicher Hofastrologe und<br />
dürfte uneingeschränkten Zugang zur königlichen Bibliothek (möglicherweise<br />
zu allen Bibliotheken Frankreichs) Zugang gehabt haben.<br />
Dort dürfte Nossi, mehr oder weniger gut übersetzt, sich auch bei der<br />
wesentlich älteren &quot;Völuspa&quot; bedient haben. Dort ist halt von &quot;inn riki&quot;<br />
oder auch &quot;inn rihi&quot; die Rede.<br />
Daraus kann schnell auch der Klarname &quot;Heinrich&quot; übersetzt werden.</p>
<p>Generell wäre es interessant zu wissen, inwiefern Satzsequenzen in Nossies<br />
Werk und der Völuspa übereinstimmen. Ich glaube, da sollte man einige<br />
Leckerlies finden.</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9554</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9554</guid>
		</item>
				<item>
			<title>vergleich mal den Turniervers ;-) (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>jackfu</dc:creator>
			<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 20:26:03 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Ischa,</p>
<p>erstmal danke für Deine umfangreiche Arbeit!</p>
<p>Zum prophezeihten Heinrich verweise ich auch mal auf folgenden Thread:</p>
<p><a href="https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149">https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149</a></p>
<p>Es ist für mich sehr wahrscheinlich, dass der Name &quot;Heinrich&quot; sich aus<br />
einer Verschreibung des Ausdrucks &quot;ein Mächtiger&quot; herleitet.</p>
<p>Ich persönlich glaube kaum, dass all das von Nostradamus geschilderte<br />
alleine aus dessen Feder stammt. Er war königlicher Hofastrologe und<br />
dürfte uneingeschränkten Zugang zur königlichen Bibliothek (möglicherweise<br />
zu allen Bibliotheken Frankreichs) Zugang gehabt haben.<br />
Dort dürfte Nossi, mehr oder weniger gut übersetzt, sich auch bei der<br />
wesentlich älteren &quot;Völuspa&quot; bedient haben. Dort ist halt von &quot;inn riki&quot;<br />
oder auch &quot;inn rihi&quot; die Rede.<br />
Daraus kann schnell auch der Klarname &quot;Heinrich&quot; übersetzt werden.</p>
<p>Generell wäre es interessant zu wissen, inwiefern Satzsequenzen in Nossies<br />
Werk und der Völuspa übereinstimmen. Ich glaube, da sollte man einige<br />
Leckerlies finden.</p>
</blockquote><p>Hallo Kiaril,</p>
<p>vergleich mal den Turniervers von Nostradamus hiermit<br />
<a href="http://www.astrotexte.ch/sources/gauricus.html">http://www.astrotexte.ch/sources/gauricus.html</a></p>
<p>Der sollte/könnte eine mögliche Quelle sein.</p>
<p>lg<br />
Jackfu</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9542</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9542</guid>
		</item>
				<item>
			<title>Zum Namen Heinrich... (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Kiaril</dc:creator>
			<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 12:16:10 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ischa,</p>
<p>erstmal danke für Deine umfangreiche Arbeit!</p>
<p>Zum prophezeihten Heinrich verweise ich auch mal auf folgenden Thread:</p>
<p><a href="https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149">https://schauungen.de/forum/index.php?id=8149</a></p>
<p>Es ist für mich sehr wahrscheinlich, dass der Name &quot;Heinrich&quot; sich aus einer Verschreibung des Ausdrucks &quot;ein Mächtiger&quot; herleitet.</p>
<p>Ich persönlich glaube kaum, dass all das von Nostradamus geschilderte alleine aus dessen Feder stammt. Er war königlicher Hofastrologe und dürfte uneingeschränkten Zugang zur königlichen Bibliothek (möglicherweise zu allen Bibliotheken Frankreichs) Zugang gehabt haben.<br />
Dort dürfte Nossi, mehr oder weniger gut übersetzt, sich auch bei der wesentlich älteren &quot;Völuspa&quot; bedient haben. Dort ist halt von &quot;inn riki&quot; oder auch &quot;inn rihi&quot; die Rede.<br />
Daraus kann schnell auch der Klarname &quot;Heinrich&quot; übersetzt werden.</p>
<p>Generell wäre es interessant zu wissen, inwiefern Satzsequenzen in Nossies Werk und der Völuspa übereinstimmen. Ich glaube, da sollte man einige Leckerlies finden.</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9528</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9528</guid>
		</item>
				<item>
			<title>Nix da? (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Heinrich V</dc:creator>
			<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 11:54:48 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p>Liebe Forumsleute,</p>
<p>ich bin neu, lese seit längerem mit, grüße Euch nun und möchte zwei<br />
Denkanstöße in die Runde legen. <br />
Lieber Bernhard, ich schätze Dein Buch noch immer sehr, das mir um</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>1999</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>viel Klarheit gebracht hat. Vor allem die Impakt-Deutungen halte ich</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>nach</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>wie vor für gültig. Sie haben Bilder in mir geweckt, von deren</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Richtigkeit</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>ich überzeugt bin, wenngleich es sich hier um das Gebiet der</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Intuition</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>handelt. Damals hat mich vor allem berührt, dass ich unmittelbar nach</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>der</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Lektüre Deines Buches diese Impakt-Aspekte auch in der Apokalypse des<br />
Johannes, fand (Offb.612-15 und 8,7-12und 16, 18-21) und dann auch in</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>den</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>sogenannten &quot;kleinen Apokalypsen&quot; der Synoptiker des Neuen Testaments<br />
(Lukas 21,25-27, Matth. 24, 27,29-30, Mrk13,24-26), also bei allen 4<br />
Evangelisten. <br />
Ich weiß, dass Ihr keine religiösen Aspekte in der Diskussion wollt.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Da</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>ich Nostradamus aber nur so überhaupt verstehen kann, wage ich es<br />
trotzdem, zumindest einmal, diese Aspekte anzusprechen. Jeder macht</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>damit,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>was er will, bitte ohne Streit. </p>
<p>1. zum berühmten Vers X,72:<br />
Mich überzeugt aus verschiedenen Gründen die Deutung von Dir,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Bernhard,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>es</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>handle sich um das Jahr1589, nicht. Das augenfällige Datum 1999</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>sollte</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>vielleicht  ein Verwirrspiel sein, aber vermutlich nicht so sehr,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>dass</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>es</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>400 Jahre lang kaum jemandem aufgefallen ist.<br />
Ich habe zu dem Vers folgende Gedanken:<br />
<span style="color:#33f;"><em>lan mil neuf cens nonante neuf</em></span>: nicht 1999,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>sondern</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>mil neuf cens</em></span> =1900,<br />
cens dann im Doppelsinn von 100, also 1900+100=2000<br />
nonante als lat. non ante = nicht vorher<br />
<span style="color:#33f;"><em>neuf</em></span> = 9<br />
also: nicht vor 2009.</p>
<p>Versteht man <span style="color:#33f;"><em>nonante neuf sept mois </em></span> in einem</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>zweiten</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Sinn, könnte man auch deuten 99 <span style="color:#33f;"><em>mois</em></span> = Monat = 8<br />
Jahre, 3 Monate und dann <span style="color:#33f;"><em>sept mois</em></span> = im siebten</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Monat</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>oder diese 7 Monate noch dazu ist der 10. Monat: Finanzkrise, Oktober<br />
2008.</p>
<p>Für mich macht es Sinn, die endzeitlichen Geschehen mit einer Marke</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>von</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>mindestens 10 Jahren vorher anzukündigen, damit man sich vor allem</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>geistig</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>und eventuell auch materiell darauf vorbereiten kann. Auch wenn viele</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>sich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>enttäuscht wieder abgewandt haben, als nach 1999 nichts</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Offensichtliches</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>passierte, hat doch eine erste Beschäftigung mit dem Thema Apokalypse<br />
stattgefunden. </p>
<p>Vielleicht ist die Jahreszahl auch ganz symbolisch zu verstehen,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>999+1=</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>1000, also kurz bevor das Geschehen sich auf eine andere Ebene, die</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>der</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>1000, hebt, bevor dieses Neue der Friedlichkeit auf Erden beginnt. <br />
In der jüdischen Mystik bedeutet die 9....</p>
<p><br />
Astrologisch gab es zur Sonnenfinsternis 1999 ein sogenanntes</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>&quot;kosmisches</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Kreuz&quot;, in dem sich wichtige Planeten in der Form eines Kreuzes<br />
gegenüberstehen und damit große Spannungen indizieren. Eine solche<br />
Konstellation scheint eher selten zu sein, wenngleich in 2010 wieder</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>zu</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>beobachten. (Ich bin aber nicht gut genug in Astrologie, um das zu<br />
vertiefen.)</p>
<p><span style="color:#33f;"><em>&quot;Le grand roy deffrayeur&quot; </em></span>(X,72 Vers 2) sehe ich</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>als</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>den Impaktor an, der vom Himmel kommt, in doppelter Bedeutung, einmal</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>eben</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>aus dem Kosmos, woher auch immer. Und zum anderen, weil dieser</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Impaktor</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>vermutlich den 3. Weltkrieg beenden wird, der nur deshalb von kurzer</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Dauer</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>sein wird. <span style="color:#33f;"><em>&quot;effrayeur&quot;</em></span> hat den Doppelsinn von<br />
<span style="color:#33f;"><em>frayeur</em></span>=Schrecken und <span style="color:#33f;"><em>eff-</em></span></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>wie</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>ex- </em></span>als Vorsilbe, nimmt etwas weg, heraus,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>beendet</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>also den Schrecken des 3. Weltkrieges.<br />
<span style="color:#33f;"><em>Resusciter</em></span> ist ein biblischer Begriff:</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Auferstehen.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Hier steht der <span style="color:#33f;"><em>&quot;grand Roy dAngolmois&quot;</em></span>(Vers 3)</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>auf.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Ich halte ihn nicht für einen König von Angoulème, sondern deute das</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Wort</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>wieder religiös:lat. <span style="color:#33f;"><em>Angol</em></span> = Engel;<br />
<span style="color:#33f;"><em>moi</em></span> = ich; der Engel, der das Ego lebt, sich<br />
abspaltet, der Widersacher. (Ungeklärt bleibt allerdings das s von</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>mois).</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Der hält Auferstehung. Nostradamus schreibt im 2. Vorwort:</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>&quot;En</em></span></p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>apres lAntechrist sera le prince infernal, encores par la derniere</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>fois</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>trembleront tous les Royaumes de la Chrestienté, et aussi des</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>infidelles</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>par lespace de vingt cinq ans.&quot;[/i][/color] (Allgeier, S. 390) Danach</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>wird</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>der höllische Prinz der Antechrist sein (der, der vor Christus</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>kommt).</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Noch</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>einmal und zum letzten Mal werden alle christlichen Reiche erzittern,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>und</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>auch die der Ungläubigen während eines Zeitraums von 25 Jahren. (übs.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>von</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>mir)<br />
Weiter unten wird der <span style="color:#33f;"><em>&quot;prince infernal&quot;</em></span> direkt</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>&quot;Satan&quot;</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>genannt. <span style="color:#33f;"><em>&quot;...tant de maux se commettront par le moyen de</em></span></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Satan,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>prince infernal, que presque le monde universel se trouvera defaict</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>et</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>desolé &quot;[/i][/color]: und so viel Übles wird begangen werden durch die<br />
Möglichkeiten/Mittel Satans, des höllischen Prinzen, dass beinahe die<br />
ganze Welt zerstört und in jammervollem Zustand sein wird.(übs. von</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>mir)</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Dann kommt die direkte, fast wörtliche Bezugnahme zu</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Jesaja(Jes.65,16e-25)</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>und Johannes(Offb.13,11-18 und 20, 1-3), die zeigt, dass sich</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Nostradamus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>im Rahmen der biblischen Prophetien bewegt:</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>&quot;...sera...siecle</em></span></p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>dor: Dieu le Createur dira entendant laffliction de son peuple,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Satan</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>sera mis et lié en labysme du barathre dans la profonde fosse. Et</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>adonc</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>commencera entre Dieu et les hommes une paix universelle, et</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>demeurera</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>lié</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>environ lespace de mille ans &quot;[/i][/color](Allgeier, S. 390): und</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>das</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>goldene Zeitalter wird sein/anbrechen. Gott der Schöpfer wird sagen,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>dass</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>er die Trübsal seines Volkes gehört hat, Satan wird gepackt und</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>geworfen</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>werden in den Abgrund der Unterwelt in den tiefen Graben. Und dann</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>wird</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>zwischen Gott und den Menschen ein universeller Frieden beginnen. Und<br />
Satan wird gebunden bleiben ungefähr für den Zeitraum von 1000</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Jahren.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>(übs. von mir)<br />
Dieser höllisch Fürst wird also durch Weltkrieg und Impaktgeschehen,<br />
Reihenfolge unklar, auferstehen, d.h. seine größte Machtfülle</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>erhalten.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>In</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>der Offenbarung des Johannes ist diesbezüglich vom &quot;Tier&quot; die Rede,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>das</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>große Wunder tut und das alle anbeten müssen, indem sie sein Zeichen<br />
annehmen, 666. (Offb.13,18 und 14,9). Auf die reale Vorbereitung</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>einer</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Weltherrschaft im Sinne von New World Order (Bilderberger etc.),<br />
Kontrollmaßnahmen und Barcode(666) sei hier nur am Rande verwiesen. <br />
Die Frage der Auferstehung des Antichristen wird auch in den Sixains<br />
berührt: In 28 heißt es:<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Lan mil six sens &amp; neuf ou quatorziesme<br />
Le vieux Charon fera Pasques en Caresme...&quot;</em></span><br />
Der alte Höllenhund wird in der Fastenzeit, das heißt zur Zeit von<br />
Hungersnot, Ostern feiern, das heißt auferstehen. Diese Zeile deute</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>ich</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>auf den Widersacher = letzter Antechrist. Im übrigen bin ich davon<br />
überzeugt, dass die Sixains im wesentlichen von dieser letzten Zeit<br />
sprechen und sich auf unser und nicht auf das 16. Jahrhundert</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>beziehen.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Im Sixain 48 heißt es <br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Du vieux Charon on verra le phoenix<br />
Estre premier &amp; dernier de ses fils<br />
Reluire en France.&quot;</em></span></p>
<p>&quot;Man wird wie Phoenix aus der Asche den alten Höllenhund auferstehen<br />
sehen, er ist erster und letzter seiner Söhne, er wird leuchten in<br />
Frankreich...&quot;<br />
(übs. von mir) <br />
Auch hier sehe ich den letzten Antichrist im &quot;Charon&quot;, der</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>aufersteht.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Er</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>ist der erste, der sich als Engel, Gott widersetzt hat und auch der<br />
letzte, der vor Beginn des Friedensreiches noch einmal versucht,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>alles</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>zu</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>beherrschen (wie wörtlich oder symbolisch auch immer.)</p>
<p><br />
2. zu Heinrich dem Glücklichen:<br />
Henry bedeutet für mich INRI: Jeshua Nacoreus (oder so ähnlich,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>der</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>aus Nazareth), Rex = König, Judorum = der Juden. Das ist die</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Inschrift</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>am</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Kreuz, sie benennt das Vergehen, das zur Kreuzigung führte: dieser</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Jesus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>hat sich als König der Juden bezeichnet. <br />
Inri wird praktisch genauso ausgesprochen wie Henry, vor allem, wenn</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>man</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>den <span style="color:#33f;"><em>accent du midi</em></span>, die provenzalisch geprägte<br />
Aussprache in Südfrankreich, mitbedenkt.<br />
Die Deutungsverrenkungen Henry II und Chiren betreffend habe ich</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>immer</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>als</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>unstimmig erlebt. <br />
Für mein Empfinden treibt hier Nostradamus mit Vergnügen ein</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Verwirrspiel</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>mit den zeitüblichen Untertänigkeitsfloskeln einem König gegenüber,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>will</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>sich vielleicht vor der Inquisition schützen und verwendet die<br />
Majestätsbezeugungen, heimlich lachend, in seinem Sinne.</p>
<p>Ich nehme für die Deutung der Centurien aber ernst, dass Nostradamus<br />
sowohl Judentum als auch Christentum im Kern ernstnahm, in jenem Kern<br />
vielleicht, der auch anderen Eingeweihten oder Sehern in</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Jahrtausenden</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>bis</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>zum heutigen Tag zugänglich ist und in dem gesehen wurde, dass es</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>eine</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Zeitenwende, Weltenwende, Apokalypse, &quot;in der letzten Zeit&quot; biblisch<br />
ausgedrückt, geben wird. Danach kommt eine neue, heilere Zeit, 1000</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Jahre</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Frieden auf den verschiedensten Ebenen, wobei tausend in der</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>jüdischen</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Mystik auch einfach bedeuten kann: eine neue Zeitqualität, also eine</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>nicht</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>wörtlich zu nehmende Zahl von Jahren. Ich gehe davon aus, dass</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Nostradamus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>mit seinen prophetischen Qualitäten gesehen hat, dass Jesus</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>wiederkommt</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>(in welcher direkten oder indirekten Form auch immer). Das steht auch</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>bei</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>vielen anderen Sehern, die hier im Forum als religiös draußen</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>bleiben,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>aus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>vielleicht guten, jedenfalls verständlichen Gründen. <br />
Ich gehe aber davon aus, dass Nostradamus ohne diesen Hintergrund im</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Kern</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>und auch in allerlei Details gar nicht verstanden werden kann. </p>
<p>Im Alten Testament bei Jesaja steht, dass Gott bei den Menschen</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>wohnen</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>wird (Offb.21, 1-4) und in der Apokalypse des Johannes heißt es, dass<br />
Jesus wiederkommt (Offb.22,12). Deshalb begrüßt Nostradamus Jesus mit<br />
&quot;Henry second&quot;, den INRI, der zum zweiten Mal kommt. <br />
Ich bleibe mal beim Wortlaut des 2. Vorworts und zitiere nach</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Allgeier</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>1988, S. 366:<br />
<span style="color:#33f;"><em>A Linvictissime tres-puissant et tres-chrestien Henry</em></span></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Second:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Linvictissime[/i][/color] = der Unbesiegbare!!! welcher weltliche</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>König</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>kann das von sich behaupten?<br />
<span style="color:#33f;"><em>tres-puissant</em></span> = sehr mächtig<br />
Wenn ich in diesem Sinne interpretiere, gibt sich Nostradamus mit<br />
<span style="color:#33f;"><em>tres-humble et tres-obeyssant serviteur</em></span> als</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>treuer</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Untergebener und wünscht diesem Henry Second:<br />
<span style="color:#33f;"><em>Victoire et felicité</em></span>, Sieg und Glückseligkeit.<br />
Nostradamus wiederholt nochmal im ersten Satz <span style="color:#33f;"><em>&quot;ô</em></span></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Tres-Chrestien</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>et tres-victorieux Roy&quot;[/i][/color]... im religiösen Sinne ist der<br />
göttliche Bereich derjenige, der siegen wird. Zweimal erscheint das</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Wort</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>&quot;chrestien&quot;</em></span>.<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Pour icelle souveraine observation que jai</em></span></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>eu...&quot;[/i][/color]</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>übersetzt Allgeier mit &quot;Dank der königlichen Beachtung, die mir</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>zuteil</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>wurde&quot;. Ich finde darin noch die Doppelbedeutung der<br />
<span style="color:#33f;"><em>observation</em></span> = Beobachtung, nämlich der Visionen</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>und</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>vermutlich auch der dazugehörigen astrologischen Konstellationen (an</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>die</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>20mal betont Nostradamus in den beiden Vorwörtern, dass  auch -<br />
astrologisch berechnet wurde!!).<br />
Weiter heißt es <em><span style="color:#33f;">&quot;... ma face....se présente au devant de la</span></em></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>deité</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>de vostre Maiesté immesurée&quot;[/color]. <span style="color:#33f;">Deité</span>[/i] =</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Göttlichkeit,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>das ist für meine Begriffe deutlich, auch wenn man die zeitüblichen<br />
Majestätsvereherungsfloskeln mitbedenkt.<br />
<span style="color:#33f;"><em>Majesté immesurée</em></span> = unermessliche Majestät trifft</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>ein</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Göttliches noch mehr als einen irdischen König. <br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;depuis en ca iay esté perpetuellement esblouy, ne</em></span></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>desistant</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>donorer et dignement venerer iceluy iour que premierement devant</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>icelle</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>ie me presentay, comme à une singulière Majesté tant</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>humaine&quot;[/i][/color].</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Allgeier (S. 367) übersetzt <span style="color:#33f;"><em>&quot;esblouy&quot;</em></span> mit</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>&quot;geblendet&quot;,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>es heißt auch &quot;verblüfft, aufs höchste verwundert&quot;. Seitdem bin ich<br />
diesbezüglich immerzu in einem Zustand der Verwunderung und höre</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>nicht</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>auf</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>zu ehren und würdig zu verehren jenen Tag, als ich zum erstenmal vor</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>dieser</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Majestät mich zeigt, wie einer einzigartigen und so sehr menschlichen<br />
Majestät. (übs. von mir). Ich verstehe diese Stelle so, dass</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Nostradamus</p>
</blockquote><blockquote><blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Lichterlebnisse bzw.  Begegnungen mit dem Göttlichen hatte. (Man kann</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>das</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>bei den verschiedensten Mystikern nachlesen.) Er sagt ja auch im</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>ersten</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Vorwort, dass seine Schauungen von Gott gegeben sind.  Die Begriffe<br />
&quot;einzigartige Majestät&quot; kann ich wiederum auf eine göttliche Qualität</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>hin</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>deuten. Wer diese Kontakterlebnisse mit dem Göttlichen kennt, weiß,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>wie</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>&quot;tant humaine&quot;</em></span>-&quot;durch und durch menschlich&quot;, sie</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>sind,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>nämlich von bedingungsloser Liebe, dem was ein Mensch sich nur</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>wünschen</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>kann. Außerdem spielt er hier auf die Göttlichkeit des Menschen Jesus</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>an.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Im nächsten Satz ist von<span style="color:#33f;"><em> &quot;vostre serenissime</em></span></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Maiesté&quot;[/i][/color]</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>die Rede, die allerglücklichste, heiterste Majestät. Wenn solche<br />
mystischen Erlebnisse nicht erschrecken, sind sie von unvergesslichen<br />
Glücksgefühlen begleitet.<br />
Dann spricht Nostradamus von <span style="color:#33f;"><em>&quot;... ma tant longue</em></span></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>obtenebration</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>et</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>obscurité estre subitement esclaircie et transporté au devant de la</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>face</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>du</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>souverain il, et du premier Monarque de lUnivers.&quot;[/i][/color] Auch</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>hier</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>scheint er mir von einer mystischen Begegnung mit dem Göttlichen zu<br />
sprechen, wenn er von plötzlicher <span style="color:#33f;"><em>&quot;eclaircie&quot;</em></span>,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Licht,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Erleuchtung, Klarheit spricht, nach sehr langer Verdunkelung und<br />
Dunkelheit, vermutlich des Geistes vielleicht auch des Gemüts. Danach<br />
kommt Heiterkeit. Mit dem <span style="color:#33f;"><em>&quot;souverain oeil&quot;</em></span></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>assoziiere</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>ich das göttliche Auge, das Dreieck mit dem Auge darin, oft auch</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Symbol</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>für Geheimbünde. <br />
Dann ist vom &quot;ersten König des Universums&quot; die Rede. Das kann kein<br />
zeitgenössischer oder zeitnaher Henry II sein. <br />
Daran schließt sich die Argumentation an, dass Nostradamus lange</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>überlegt</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>hat, wem er diese restlichen Centurien widmen könnte, die die Tausend</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>voll</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>machen und es schließlich gewagt hat, sie diesem König des Universums<br />
zuzueignen. Einem König etwas zu widmen, scheint mir weniger den</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Begriff</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>&quot;temeraire andace&quot;</em></span> (vermutlich audace) = kühne<br />
Verwegenheit zu rechtfertigen als eine Widmung an jenen Bereich des<br />
Göttlichen. <br />
Im nächsten Satz ist am Beispiel Plutarchs ganz deutlich die Rede von<br />
Opfergaben an die unsterblichen Götter. Die dort erwähnten Opfernden</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>sind</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>vor dem Göttlichen so erschrocken, dass sie &quot;es nicht mehr wagten, im<br />
Tempel zu erscheinen&quot<img class="smiley" src="https://weltenwende.forum/images/smilies/weinen.gif" alt=";(" title="Träne" />Allgeier, S. 367). Mit diesem Satz kommentiert<br />
Nostradamus sein eigenes Vorgehen, wenn es um den göttlichen Bereich</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>geht:</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>er hat keine Angst, sich ans göttliche Licht zu wenden. Warum nicht:<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Ce nonobstant voyant vostre splendeur Royalle, accompagnée</em></span></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>dune</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>incomparable humanité, ay prins mon adresse, non comme aux Roys de</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Perse,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>quil nestoit nullement permis daller à eux ny moins sen<br />
approcher&quot;[/i][/color]: &quot;Da ich aber Euere Königliche Hoheit kenne,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>die</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>mit</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>unvergleichlicher Menschlicheit verbunden ist, habe ich mich an Sie<br />
gewandt, schließlich habe ich keinen persichen König vor mir, zu dem</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>man</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>keinesfalls gehen, ja, dem man sich nicht einmal nähern durfte.&quot;</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Allgeier</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>(S. 367) Auch hier setzt sich Nostradamus vom Negativbeispiel der<br />
persischen Könige ab, die als gottgleich verehrt wurden und vor denen</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>es</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>nur ehrfürchtige Distanz gibt. Im Gegensatz dazu ist sein König von<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;splendeur Royalle&quot;</em></span>, was ich als überirdisches</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Licht</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>interpretiere, nicht als menschlichen Prunk, und von</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>unvergleichlicher</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Menschlichkeit. Und Nostradamus kennt ihn, ist ihm also begegnet. Für</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>mich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>ist diese von N. erwähnte <span style="color:#33f;"><em>&quot;Maiesté&quot;</em></span> Jesus, der</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Mensch</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>aus dem göttlichen Bereich, daher <span style="color:#33f;"><em>&quot;incomparable&quot;</em></span>,<br />
nicht vergleichbar. Und von einer Menschlichkeit der bedingungslosen<br />
Liebe, dies der ganze Inhalt seiner Botschaft. </p>
<p>Ich wiederhole nochmal die Begriffe für das Göttliche in Henry</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>Second:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>invictissime<br />
Tres-chrestien<br />
Victoire et felicité (Friedensreich)<br />
ô Tres-Chrestien<br />
La deité de vostre Maiesté immesurée<br />
Singulière Majesté tres humaine<br />
Premier Monarque de lUnivers<br />
(dieux immortels bei Plutarque,<br />
Roys de Perse, wohl als göttlich verehrt)<br />
Splendeur Royalle<br />
Incomparable humanité</em></span></p>
<p>Es werden Begriffe verwendet für Henry II, die die Doppeldeutigkeit</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>INRI</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>einerseits  weltlicher Herrscher andererseits umspielen. Ich</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><p>vermute,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>für</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Nostradamus war es ein Freudenfest, so mit den Wörtern zu spielen und</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>die</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>ihn mit Licht und Freude erfüllende Begegnung mit dem Göttlichen in</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>dieser</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Weise sowohl auszusprechen als auch vor Unwissenden zu verbergen.</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Zenturie 10 Vers 72<br />
L&#039;an mil neuf cens nonante neuf sept mois<br />
<span style="color:#090;">Im Jahr 9 er neu zu machen Meiner 100, was Ist. Dir September</span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>der</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Monat, ich  einer deiner Anhänger[/color]<br />
Du ciel viendra vn grand Roy d&#039;effrayeur<br />
<span style="color:#090;">Des Himmels Ruf hat großen Wein, darum der Streit von<br />
Ihnen</span><br />
Resusciter le grand Roy d&#039;Angolmois<br />
<span style="color:#090;">Er folge dem Gelesenen es zu verstehen, im großen langen<br />
königlichen Monat</span><br />
Auant apres Mars regner par bon-heur<br />
<span style="color:#090;">Daher du Übergang bis März bezüglich heilige Lanze beherrsche,</span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>man </p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>im Kopf es verstehe[/color]</p>
<p>Vielleicht könnte man den Text auch so verstehen? Natürlich nur, wenn</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>es</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>einen Schlüssel geben würde, den man auf alle Verse der Zenturien</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>gleich</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>anwenden könnte. So könnte der Anfang der 1. Zeile &quot;L&#039;an m&#039;il&quot; ja</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>lauten.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Wobei dann eben &quot;neu f&#039;sep t&#039;mois&quot; das Ende wäre. Mit den versteckten<br />
Hinweisen im Brief an Henry II und den Bildern der Großbuchstaben,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>würde</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>der Vers vielleicht so entschlüsselt aussehen. </p>
<p>Gruß Mini</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Hallo Mini,</p>
<p>dein Code ist und bleibt falsch, auch wenn dus niemals einsehen wirst.<br />
Deinen Schluessel habe ich bereits mehrfach nachvollzogen und er<br />
entspricht leider  nicht der Verschluesselung des  Nostradamus, sondern<br />
deinem <span style="color:#090;">Wunschdenken</span>.</p>
<p>lg<br />
Jack</p>
</blockquote><p>Hallo Jack</p>
<p><br />
Was hast du ausprobiert Jack? Dann wäre für mich die Frage, welche Information hast du aus den Bildern der Großbuchstaben lesen können, welche du in den Schlüssel mit einfließen lässt? Nostradamus wusste schon, das an diesen 5 (+1) Bilder bis heute alles noch im Orginal ist. Da sind eben mehr Informationen darin versteckt, wie auf den ersten Blick geglaubt wird. Eben 4 jeweils für sich stehende komplexe Gebiete. Also zur Entschlüsselung und für den entschlüsselten Text und sein Bezug. Nun kann ich leider nichts dafür, dass du die Zahlen der Verse nicht in Bezug zum seinem Text bringst. Sagen wir es mal so. Würde man sich sagen, eine Zenturie hat 100 Verse und es sind 4 Großbuchstaben in den Zenturien enthalten. Welches Verhältnis könnte die 100 zur 4 haben und auf welche Bedeutung könnte Nostradamus darauf hinweisen? Könnten die Zeigefinger, welche auf Ecken in den Bildern weisen, eine Bedeutung auf Zahlen haben? Wäre es vielleicht möglich, dass jede der Ecken für eine Rechenaart (+, -, *, <img class="smiley" src="https://weltenwende.forum/images/smilies/smile.gif" alt=":)" title="freundlich" /> stehen könnte? Wenn man dieses als Möglichkeit betrachten würde, müsste man nun das mögliche Verhältnis betrachten. Wie also, könnte Nostradamus der Fuchs, diese nun verstanden haben? Kann dir nur darauf aufmerksam machen, alle 25 Verse (100:4=25) muss der Schlüssel gedreht werden. Dann wäre z.B der Schritt &quot;+&quot; eben &quot;-&quot; u.s.w. Ich habe nun 2 Zenturien fertig Jack, du willst mir nun erklären, es ist nich möglich? Zwischdurch mache ich auch mal einzelne Verse auch mal nur so. Verlasse also meine Vorgehensweise, jeden Vers nacheinander. Ich habe von Anfang an den Vorteil gehabt, nicht schon eine gewisse Art der Richtung in betracht gezogen zu haben, um auf eine Lösung zu kommen. </p>
<p>Gruß Mini</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9527</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9527</guid>
		</item>
				<item>
			<title>Nix da (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>jackfu</dc:creator>
			<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 10:21:55 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Liebe Forumsleute,</p>
<p>ich bin neu, lese seit längerem mit, grüße Euch nun und möchte zwei<br />
Denkanstöße in die Runde legen. <br />
Lieber Bernhard, ich schätze Dein Buch noch immer sehr, das mir um 1999<br />
viel Klarheit gebracht hat. Vor allem die Impakt-Deutungen halte ich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>nach</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>wie vor für gültig. Sie haben Bilder in mir geweckt, von deren</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Richtigkeit</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ich überzeugt bin, wenngleich es sich hier um das Gebiet der Intuition<br />
handelt. Damals hat mich vor allem berührt, dass ich unmittelbar nach</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>der</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Lektüre Deines Buches diese Impakt-Aspekte auch in der Apokalypse des<br />
Johannes, fand (Offb.612-15 und 8,7-12und 16, 18-21) und dann auch in</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>den</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>sogenannten &quot;kleinen Apokalypsen&quot; der Synoptiker des Neuen Testaments<br />
(Lukas 21,25-27, Matth. 24, 27,29-30, Mrk13,24-26), also bei allen 4<br />
Evangelisten. <br />
Ich weiß, dass Ihr keine religiösen Aspekte in der Diskussion wollt. Da<br />
ich Nostradamus aber nur so überhaupt verstehen kann, wage ich es<br />
trotzdem, zumindest einmal, diese Aspekte anzusprechen. Jeder macht</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>damit,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>was er will, bitte ohne Streit. </p>
<p>1. zum berühmten Vers X,72:<br />
Mich überzeugt aus verschiedenen Gründen die Deutung von Dir, Bernhard,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>es</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>handle sich um das Jahr1589, nicht. Das augenfällige Datum 1999 sollte</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p></p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>vielleicht  ein Verwirrspiel sein, aber vermutlich nicht so sehr, dass</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>es</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>400 Jahre lang kaum jemandem aufgefallen ist.<br />
Ich habe zu dem Vers folgende Gedanken:<br />
<span style="color:#33f;"><em>lan mil neuf cens nonante neuf</em></span>: nicht 1999,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>sondern</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>mil neuf cens</em></span> =1900,<br />
cens dann im Doppelsinn von 100, also 1900+100=2000<br />
nonante als lat. non ante = nicht vorher<br />
<span style="color:#33f;"><em>neuf</em></span> = 9<br />
also: nicht vor 2009.</p>
<p>Versteht man <span style="color:#33f;"><em>nonante neuf sept mois </em></span> in einem</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>zweiten</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Sinn, könnte man auch deuten 99 <span style="color:#33f;"><em>mois</em></span> = Monat = 8<br />
Jahre, 3 Monate und dann <span style="color:#33f;"><em>sept mois</em></span> = im siebten</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Monat</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>oder diese 7 Monate noch dazu ist der 10. Monat: Finanzkrise, Oktober<br />
2008.</p>
<p>Für mich macht es Sinn, die endzeitlichen Geschehen mit einer Marke von<br />
mindestens 10 Jahren vorher anzukündigen, damit man sich vor allem</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>geistig</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>und eventuell auch materiell darauf vorbereiten kann. Auch wenn viele</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>sich</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>enttäuscht wieder abgewandt haben, als nach 1999 nichts</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Offensichtliches</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>passierte, hat doch eine erste Beschäftigung mit dem Thema Apokalypse<br />
stattgefunden. </p>
<p>Vielleicht ist die Jahreszahl auch ganz symbolisch zu verstehen, 999+1=<br />
1000, also kurz bevor das Geschehen sich auf eine andere Ebene, die der<br />
1000, hebt, bevor dieses Neue der Friedlichkeit auf Erden beginnt. <br />
In der jüdischen Mystik bedeutet die 9....</p>
<p><br />
Astrologisch gab es zur Sonnenfinsternis 1999 ein sogenanntes</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>&quot;kosmisches</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Kreuz&quot;, in dem sich wichtige Planeten in der Form eines Kreuzes<br />
gegenüberstehen und damit große Spannungen indizieren. Eine solche<br />
Konstellation scheint eher selten zu sein, wenngleich in 2010 wieder zu<br />
beobachten. (Ich bin aber nicht gut genug in Astrologie, um das zu<br />
vertiefen.)</p>
<p><span style="color:#33f;"><em>&quot;Le grand roy deffrayeur&quot; </em></span>(X,72 Vers 2) sehe ich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>als</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>den Impaktor an, der vom Himmel kommt, in doppelter Bedeutung, einmal</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>eben</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>aus dem Kosmos, woher auch immer. Und zum anderen, weil dieser Impaktor<br />
vermutlich den 3. Weltkrieg beenden wird, der nur deshalb von kurzer</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Dauer</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>sein wird. <span style="color:#33f;"><em>&quot;effrayeur&quot;</em></span> hat den Doppelsinn von<br />
<span style="color:#33f;"><em>frayeur</em></span>=Schrecken und <span style="color:#33f;"><em>eff-</em></span> wie<br />
<span style="color:#33f;"><em>ex- </em></span>als Vorsilbe, nimmt etwas weg, heraus, beendet<br />
also den Schrecken des 3. Weltkrieges.<br />
<span style="color:#33f;"><em>Resusciter</em></span> ist ein biblischer Begriff: Auferstehen.<br />
Hier steht der <span style="color:#33f;"><em>&quot;grand Roy dAngolmois&quot;</em></span>(Vers 3) auf.<br />
Ich halte ihn nicht für einen König von Angoulème, sondern deute das</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wort</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>wieder religiös:lat. <span style="color:#33f;"><em>Angol</em></span> = Engel;<br />
<span style="color:#33f;"><em>moi</em></span> = ich; der Engel, der das Ego lebt, sich<br />
abspaltet, der Widersacher. (Ungeklärt bleibt allerdings das s von</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>mois).</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Der hält Auferstehung. Nostradamus schreibt im 2. Vorwort: <span style="color:#33f;"><em>&quot;En<br />
apres lAntechrist sera le prince infernal, encores par la derniere</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>fois</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>trembleront tous les Royaumes de la Chrestienté, et aussi des</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>infidelles</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>par lespace de vingt cinq ans.&quot;[/i][/color] (Allgeier, S. 390) Danach</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>wird</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>der höllische Prinz der Antechrist sein (der, der vor Christus kommt).</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Noch</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>einmal und zum letzten Mal werden alle christlichen Reiche erzittern,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>und</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>auch die der Ungläubigen während eines Zeitraums von 25 Jahren. (übs.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>von</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>mir)<br />
Weiter unten wird der <span style="color:#33f;"><em>&quot;prince infernal&quot;</em></span> direkt</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>&quot;Satan&quot;</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>genannt. <span style="color:#33f;"><em>&quot;...tant de maux se commettront par le moyen de</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Satan,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>prince infernal, que presque le monde universel se trouvera defaict et<br />
desolé &quot;[/i][/color]: und so viel Übles wird begangen werden durch die<br />
Möglichkeiten/Mittel Satans, des höllischen Prinzen, dass beinahe die<br />
ganze Welt zerstört und in jammervollem Zustand sein wird.(übs. von</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>mir)</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Dann kommt die direkte, fast wörtliche Bezugnahme zu</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Jesaja(Jes.65,16e-25)</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>und Johannes(Offb.13,11-18 und 20, 1-3), die zeigt, dass sich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Nostradamus</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>im Rahmen der biblischen Prophetien bewegt: <span style="color:#33f;"><em>&quot;...sera...siecle<br />
dor: Dieu le Createur dira entendant laffliction de son peuple, Satan<br />
sera mis et lié en labysme du barathre dans la profonde fosse. Et</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>adonc</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>commencera entre Dieu et les hommes une paix universelle, et demeurera</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>lié</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>environ lespace de mille ans &quot;[/i][/color](Allgeier, S. 390): und das<br />
goldene Zeitalter wird sein/anbrechen. Gott der Schöpfer wird sagen,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>dass</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>er die Trübsal seines Volkes gehört hat, Satan wird gepackt und</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>geworfen</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>werden in den Abgrund der Unterwelt in den tiefen Graben. Und dann wird<br />
zwischen Gott und den Menschen ein universeller Frieden beginnen. Und<br />
Satan wird gebunden bleiben ungefähr für den Zeitraum von 1000 Jahren.<br />
(übs. von mir)<br />
Dieser höllisch Fürst wird also durch Weltkrieg und Impaktgeschehen,<br />
Reihenfolge unklar, auferstehen, d.h. seine größte Machtfülle erhalten.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>In</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>der Offenbarung des Johannes ist diesbezüglich vom &quot;Tier&quot; die Rede, das<br />
große Wunder tut und das alle anbeten müssen, indem sie sein Zeichen<br />
annehmen, 666. (Offb.13,18 und 14,9). Auf die reale Vorbereitung einer<br />
Weltherrschaft im Sinne von New World Order (Bilderberger etc.),<br />
Kontrollmaßnahmen und Barcode(666) sei hier nur am Rande verwiesen. <br />
Die Frage der Auferstehung des Antichristen wird auch in den Sixains<br />
berührt: In 28 heißt es:<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Lan mil six sens &amp; neuf ou quatorziesme<br />
Le vieux Charon fera Pasques en Caresme...&quot;</em></span><br />
Der alte Höllenhund wird in der Fastenzeit, das heißt zur Zeit von<br />
Hungersnot, Ostern feiern, das heißt auferstehen. Diese Zeile deute ich<br />
auf den Widersacher = letzter Antechrist. Im übrigen bin ich davon<br />
überzeugt, dass die Sixains im wesentlichen von dieser letzten Zeit<br />
sprechen und sich auf unser und nicht auf das 16. Jahrhundert beziehen.<br />
Im Sixain 48 heißt es <br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Du vieux Charon on verra le phoenix<br />
Estre premier &amp; dernier de ses fils<br />
Reluire en France.&quot;</em></span></p>
<p>&quot;Man wird wie Phoenix aus der Asche den alten Höllenhund auferstehen<br />
sehen, er ist erster und letzter seiner Söhne, er wird leuchten in<br />
Frankreich...&quot;<br />
(übs. von mir) <br />
Auch hier sehe ich den letzten Antichrist im &quot;Charon&quot;, der aufersteht.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Er</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ist der erste, der sich als Engel, Gott widersetzt hat und auch der<br />
letzte, der vor Beginn des Friedensreiches noch einmal versucht, alles</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>zu</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>beherrschen (wie wörtlich oder symbolisch auch immer.)</p>
<p><br />
2. zu Heinrich dem Glücklichen:<br />
Henry bedeutet für mich INRI: Jeshua Nacoreus (oder so ähnlich,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>der</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>aus Nazareth), Rex = König, Judorum = der Juden. Das ist die Inschrift</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>am</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Kreuz, sie benennt das Vergehen, das zur Kreuzigung führte: dieser</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Jesus</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>hat sich als König der Juden bezeichnet. <br />
Inri wird praktisch genauso ausgesprochen wie Henry, vor allem, wenn</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>man</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>den <span style="color:#33f;"><em>accent du midi</em></span>, die provenzalisch geprägte<br />
Aussprache in Südfrankreich, mitbedenkt.<br />
Die Deutungsverrenkungen Henry II und Chiren betreffend habe ich immer</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>als</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>unstimmig erlebt. <br />
Für mein Empfinden treibt hier Nostradamus mit Vergnügen ein</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Verwirrspiel</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>mit den zeitüblichen Untertänigkeitsfloskeln einem König gegenüber,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>will</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>sich vielleicht vor der Inquisition schützen und verwendet die<br />
Majestätsbezeugungen, heimlich lachend, in seinem Sinne.</p>
<p>Ich nehme für die Deutung der Centurien aber ernst, dass Nostradamus<br />
sowohl Judentum als auch Christentum im Kern ernstnahm, in jenem Kern<br />
vielleicht, der auch anderen Eingeweihten oder Sehern in Jahrtausenden</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>bis</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>zum heutigen Tag zugänglich ist und in dem gesehen wurde, dass es eine<br />
Zeitenwende, Weltenwende, Apokalypse, &quot;in der letzten Zeit&quot; biblisch<br />
ausgedrückt, geben wird. Danach kommt eine neue, heilere Zeit, 1000</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Jahre</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Frieden auf den verschiedensten Ebenen, wobei tausend in der jüdischen<br />
Mystik auch einfach bedeuten kann: eine neue Zeitqualität, also eine</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>nicht</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>wörtlich zu nehmende Zahl von Jahren. Ich gehe davon aus, dass</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Nostradamus</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>mit seinen prophetischen Qualitäten gesehen hat, dass Jesus wiederkommt<br />
(in welcher direkten oder indirekten Form auch immer). Das steht auch</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>bei</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>vielen anderen Sehern, die hier im Forum als religiös draußen bleiben,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>aus</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>vielleicht guten, jedenfalls verständlichen Gründen. <br />
Ich gehe aber davon aus, dass Nostradamus ohne diesen Hintergrund im</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Kern</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>und auch in allerlei Details gar nicht verstanden werden kann. </p>
<p>Im Alten Testament bei Jesaja steht, dass Gott bei den Menschen wohnen<br />
wird (Offb.21, 1-4) und in der Apokalypse des Johannes heißt es, dass<br />
Jesus wiederkommt (Offb.22,12). Deshalb begrüßt Nostradamus Jesus mit<br />
&quot;Henry second&quot;, den INRI, der zum zweiten Mal kommt. <br />
Ich bleibe mal beim Wortlaut des 2. Vorworts und zitiere nach Allgeier<br />
1988, S. 366:<br />
<span style="color:#33f;"><em>A Linvictissime tres-puissant et tres-chrestien Henry Second:</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Linvictissime[/i][/color] = der Unbesiegbare!!! welcher weltliche König<br />
kann das von sich behaupten?<br />
<span style="color:#33f;"><em>tres-puissant</em></span> = sehr mächtig<br />
Wenn ich in diesem Sinne interpretiere, gibt sich Nostradamus mit<br />
<span style="color:#33f;"><em>tres-humble et tres-obeyssant serviteur</em></span> als treuer<br />
Untergebener und wünscht diesem Henry Second:<br />
<span style="color:#33f;"><em>Victoire et felicité</em></span>, Sieg und Glückseligkeit.<br />
Nostradamus wiederholt nochmal im ersten Satz <span style="color:#33f;"><em>&quot;ô</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Tres-Chrestien</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>et tres-victorieux Roy&quot;[/i][/color]... im religiösen Sinne ist der<br />
göttliche Bereich derjenige, der siegen wird. Zweimal erscheint das</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wort</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>&quot;chrestien&quot;</em></span>.<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Pour icelle souveraine observation que jai</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>eu...&quot;[/i][/color]</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>übersetzt Allgeier mit &quot;Dank der königlichen Beachtung, die mir zuteil<br />
wurde&quot;. Ich finde darin noch die Doppelbedeutung der<br />
<span style="color:#33f;"><em>observation</em></span> = Beobachtung, nämlich der Visionen und<br />
vermutlich auch der dazugehörigen astrologischen Konstellationen (an</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>die</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>20mal betont Nostradamus in den beiden Vorwörtern, dass  auch -<br />
astrologisch berechnet wurde!!).<br />
Weiter heißt es <em><span style="color:#33f;">&quot;... ma face....se présente au devant de la</span></em></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>deité</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>de vostre Maiesté immesurée&quot;[/color]. <span style="color:#33f;">Deité</span>[/i] =</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Göttlichkeit,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>das ist für meine Begriffe deutlich, auch wenn man die zeitüblichen<br />
Majestätsvereherungsfloskeln mitbedenkt.<br />
<span style="color:#33f;"><em>Majesté immesurée</em></span> = unermessliche Majestät trifft</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>ein</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Göttliches noch mehr als einen irdischen König. <br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;depuis en ca iay esté perpetuellement esblouy, ne desistant<br />
donorer et dignement venerer iceluy iour que premierement devant</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>icelle</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ie me presentay, comme à une singulière Majesté tant</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>humaine&quot;[/i][/color].</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Allgeier (S. 367) übersetzt <span style="color:#33f;"><em>&quot;esblouy&quot;</em></span> mit</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>&quot;geblendet&quot;,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>es heißt auch &quot;verblüfft, aufs höchste verwundert&quot;. Seitdem bin ich<br />
diesbezüglich immerzu in einem Zustand der Verwunderung und höre nicht</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>auf</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>zu ehren und würdig zu verehren jenen Tag, als ich zum erstenmal vor</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>dieser</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Majestät mich zeigt, wie einer einzigartigen und so sehr menschlichen<br />
Majestät. (übs. von mir). Ich verstehe diese Stelle so, dass Nostradamus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Lichterlebnisse bzw.  Begegnungen mit dem Göttlichen hatte. (Man kann</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>das</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>bei den verschiedensten Mystikern nachlesen.) Er sagt ja auch im ersten<br />
Vorwort, dass seine Schauungen von Gott gegeben sind.  Die Begriffe<br />
&quot;einzigartige Majestät&quot; kann ich wiederum auf eine göttliche Qualität</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>hin</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>deuten. Wer diese Kontakterlebnisse mit dem Göttlichen kennt, weiß, wie<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;tant humaine&quot;</em></span>-&quot;durch und durch menschlich&quot;, sie</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>sind,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>nämlich von bedingungsloser Liebe, dem was ein Mensch sich nur wünschen<br />
kann. Außerdem spielt er hier auf die Göttlichkeit des Menschen Jesus</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>an.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Im nächsten Satz ist von<span style="color:#33f;"><em> &quot;vostre serenissime</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Maiesté&quot;[/i][/color]</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>die Rede, die allerglücklichste, heiterste Majestät. Wenn solche<br />
mystischen Erlebnisse nicht erschrecken, sind sie von unvergesslichen<br />
Glücksgefühlen begleitet.<br />
Dann spricht Nostradamus von <span style="color:#33f;"><em>&quot;... ma tant longue obtenebration</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>et</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>obscurité estre subitement esclaircie et transporté au devant de la face</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>du</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>souverain il, et du premier Monarque de lUnivers.&quot;[/i][/color] Auch</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>hier</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>scheint er mir von einer mystischen Begegnung mit dem Göttlichen zu<br />
sprechen, wenn er von plötzlicher <span style="color:#33f;"><em>&quot;eclaircie&quot;</em></span>,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Licht,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Erleuchtung, Klarheit spricht, nach sehr langer Verdunkelung und<br />
Dunkelheit, vermutlich des Geistes vielleicht auch des Gemüts. Danach<br />
kommt Heiterkeit. Mit dem <span style="color:#33f;"><em>&quot;souverain oeil&quot;</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>assoziiere</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ich das göttliche Auge, das Dreieck mit dem Auge darin, oft auch Symbol<br />
für Geheimbünde. <br />
Dann ist vom &quot;ersten König des Universums&quot; die Rede. Das kann kein<br />
zeitgenössischer oder zeitnaher Henry II sein. <br />
Daran schließt sich die Argumentation an, dass Nostradamus lange</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>überlegt</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>hat, wem er diese restlichen Centurien widmen könnte, die die Tausend</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>voll</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>machen und es schließlich gewagt hat, sie diesem König des Universums<br />
zuzueignen. Einem König etwas zu widmen, scheint mir weniger den</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Begriff</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p><span style="color:#33f;"><em>&quot;temeraire andace&quot;</em></span> (vermutlich audace) = kühne<br />
Verwegenheit zu rechtfertigen als eine Widmung an jenen Bereich des<br />
Göttlichen. <br />
Im nächsten Satz ist am Beispiel Plutarchs ganz deutlich die Rede von<br />
Opfergaben an die unsterblichen Götter. Die dort erwähnten Opfernden</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>sind</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>vor dem Göttlichen so erschrocken, dass sie &quot;es nicht mehr wagten, im<br />
Tempel zu erscheinen&quot<img class="smiley" src="https://weltenwende.forum/images/smilies/weinen.gif" alt=";(" title="Träne" />Allgeier, S. 367). Mit diesem Satz kommentiert<br />
Nostradamus sein eigenes Vorgehen, wenn es um den göttlichen Bereich</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>geht:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>er hat keine Angst, sich ans göttliche Licht zu wenden. Warum nicht:<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Ce nonobstant voyant vostre splendeur Royalle, accompagnée</em></span></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>dune</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>incomparable humanité, ay prins mon adresse, non comme aux Roys de</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Perse,</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>quil nestoit nullement permis daller à eux ny moins sen<br />
approcher&quot;[/i][/color]: &quot;Da ich aber Euere Königliche Hoheit kenne, die</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>mit</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>unvergleichlicher Menschlicheit verbunden ist, habe ich mich an Sie<br />
gewandt, schließlich habe ich keinen persichen König vor mir, zu dem</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>man</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>keinesfalls gehen, ja, dem man sich nicht einmal nähern durfte.&quot;</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Allgeier</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>(S. 367) Auch hier setzt sich Nostradamus vom Negativbeispiel der<br />
persischen Könige ab, die als gottgleich verehrt wurden und vor denen</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>es</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>nur ehrfürchtige Distanz gibt. Im Gegensatz dazu ist sein König von<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;splendeur Royalle&quot;</em></span>, was ich als überirdisches</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Licht</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>interpretiere, nicht als menschlichen Prunk, und von unvergleichlicher<br />
Menschlichkeit. Und Nostradamus kennt ihn, ist ihm also begegnet. Für</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>mich</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ist diese von N. erwähnte <span style="color:#33f;"><em>&quot;Maiesté&quot;</em></span> Jesus, der</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Mensch</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>aus dem göttlichen Bereich, daher <span style="color:#33f;"><em>&quot;incomparable&quot;</em></span>,<br />
nicht vergleichbar. Und von einer Menschlichkeit der bedingungslosen<br />
Liebe, dies der ganze Inhalt seiner Botschaft. </p>
<p>Ich wiederhole nochmal die Begriffe für das Göttliche in Henry Second:<br />
<span style="color:#33f;"><em>invictissime<br />
Tres-chrestien<br />
Victoire et felicité (Friedensreich)<br />
ô Tres-Chrestien<br />
La deité de vostre Maiesté immesurée<br />
Singulière Majesté tres humaine<br />
Premier Monarque de lUnivers<br />
(dieux immortels bei Plutarque,<br />
Roys de Perse, wohl als göttlich verehrt)<br />
Splendeur Royalle<br />
Incomparable humanité</em></span></p>
<p>Es werden Begriffe verwendet für Henry II, die die Doppeldeutigkeit</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>INRI</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>einerseits  weltlicher Herrscher andererseits umspielen. Ich vermute,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>für</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Nostradamus war es ein Freudenfest, so mit den Wörtern zu spielen und</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>die</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>ihn mit Licht und Freude erfüllende Begegnung mit dem Göttlichen in</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>dieser</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Weise sowohl auszusprechen als auch vor Unwissenden zu verbergen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Zenturie 10 Vers 72<br />
L&#039;an mil neuf cens nonante neuf sept mois<br />
<span style="color:#090;">Im Jahr 9 er neu zu machen Meiner 100, was Ist. Dir September der<br />
Monat, ich  einer deiner Anhänger</span><br />
Du ciel viendra vn grand Roy d&#039;effrayeur<br />
<span style="color:#090;">Des Himmels Ruf hat großen Wein, darum der Streit von<br />
Ihnen</span><br />
Resusciter le grand Roy d&#039;Angolmois<br />
<span style="color:#090;">Er folge dem Gelesenen es zu verstehen, im großen langen<br />
königlichen Monat</span><br />
Auant apres Mars regner par bon-heur<br />
<span style="color:#090;">Daher du Übergang bis März bezüglich heilige Lanze beherrsche, man <br />
im Kopf es verstehe</span></p>
<p>Vielleicht könnte man den Text auch so verstehen? Natürlich nur, wenn es<br />
einen Schlüssel geben würde, den man auf alle Verse der Zenturien gleich<br />
anwenden könnte. So könnte der Anfang der 1. Zeile &quot;L&#039;an m&#039;il&quot; ja lauten.<br />
Wobei dann eben &quot;neu f&#039;sep t&#039;mois&quot; das Ende wäre. Mit den versteckten<br />
Hinweisen im Brief an Henry II und den Bildern der Großbuchstaben, würde<br />
der Vers vielleicht so entschlüsselt aussehen. </p>
<p>Gruß Mini</p>
</blockquote><p>Hallo Mini,</p>
<p>dein Code ist und bleibt falsch, auch wenn dus niemals einsehen wirst.<br />
Deinen Schluessel habe ich bereits mehrfach nachvollzogen und er entspricht leider  nicht der Verschluesselung des  Nostradamus, sondern deinem <span style="color:#090;">Wunschdenken</span>.</p>
<p>lg<br />
Jack</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9523</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9523</guid>
		</item>
				<item>
			<title>10/72 (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Heinrich V</dc:creator>
			<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 05:10:07 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Liebe Forumsleute,</p>
<p>ich bin neu, lese seit längerem mit, grüße Euch nun und möchte zwei<br />
Denkanstöße in die Runde legen. <br />
Lieber Bernhard, ich schätze Dein Buch noch immer sehr, das mir um 1999<br />
viel Klarheit gebracht hat. Vor allem die Impakt-Deutungen halte ich nach<br />
wie vor für gültig. Sie haben Bilder in mir geweckt, von deren Richtigkeit<br />
ich überzeugt bin, wenngleich es sich hier um das Gebiet der Intuition<br />
handelt. Damals hat mich vor allem berührt, dass ich unmittelbar nach der<br />
Lektüre Deines Buches diese Impakt-Aspekte auch in der Apokalypse des<br />
Johannes, fand (Offb.612-15 und 8,7-12und 16, 18-21) und dann auch in den<br />
sogenannten &quot;kleinen Apokalypsen&quot; der Synoptiker des Neuen Testaments<br />
(Lukas 21,25-27, Matth. 24, 27,29-30, Mrk13,24-26), also bei allen 4<br />
Evangelisten. <br />
Ich weiß, dass Ihr keine religiösen Aspekte in der Diskussion wollt. Da<br />
ich Nostradamus aber nur so überhaupt verstehen kann, wage ich es<br />
trotzdem, zumindest einmal, diese Aspekte anzusprechen. Jeder macht damit,<br />
was er will, bitte ohne Streit. </p>
<p>1. zum berühmten Vers X,72:<br />
Mich überzeugt aus verschiedenen Gründen die Deutung von Dir, Bernhard, es<br />
handle sich um das Jahr1589, nicht. Das augenfällige Datum 1999 sollte <br />
vielleicht  ein Verwirrspiel sein, aber vermutlich nicht so sehr, dass es<br />
400 Jahre lang kaum jemandem aufgefallen ist.<br />
Ich habe zu dem Vers folgende Gedanken:<br />
<span style="color:#33f;"><em>lan mil neuf cens nonante neuf</em></span>: nicht 1999, sondern<br />
<span style="color:#33f;"><em>mil neuf cens</em></span> =1900,<br />
cens dann im Doppelsinn von 100, also 1900+100=2000<br />
nonante als lat. non ante = nicht vorher<br />
<span style="color:#33f;"><em>neuf</em></span> = 9<br />
also: nicht vor 2009.</p>
<p>Versteht man <span style="color:#33f;"><em>nonante neuf sept mois </em></span> in einem zweiten<br />
Sinn, könnte man auch deuten 99 <span style="color:#33f;"><em>mois</em></span> = Monat = 8<br />
Jahre, 3 Monate und dann <span style="color:#33f;"><em>sept mois</em></span> = im siebten Monat<br />
oder diese 7 Monate noch dazu ist der 10. Monat: Finanzkrise, Oktober<br />
2008.</p>
<p>Für mich macht es Sinn, die endzeitlichen Geschehen mit einer Marke von<br />
mindestens 10 Jahren vorher anzukündigen, damit man sich vor allem geistig<br />
und eventuell auch materiell darauf vorbereiten kann. Auch wenn viele sich<br />
enttäuscht wieder abgewandt haben, als nach 1999 nichts Offensichtliches<br />
passierte, hat doch eine erste Beschäftigung mit dem Thema Apokalypse<br />
stattgefunden. </p>
<p>Vielleicht ist die Jahreszahl auch ganz symbolisch zu verstehen, 999+1=<br />
1000, also kurz bevor das Geschehen sich auf eine andere Ebene, die der<br />
1000, hebt, bevor dieses Neue der Friedlichkeit auf Erden beginnt. <br />
In der jüdischen Mystik bedeutet die 9....</p>
<p><br />
Astrologisch gab es zur Sonnenfinsternis 1999 ein sogenanntes &quot;kosmisches<br />
Kreuz&quot;, in dem sich wichtige Planeten in der Form eines Kreuzes<br />
gegenüberstehen und damit große Spannungen indizieren. Eine solche<br />
Konstellation scheint eher selten zu sein, wenngleich in 2010 wieder zu<br />
beobachten. (Ich bin aber nicht gut genug in Astrologie, um das zu<br />
vertiefen.)</p>
<p><span style="color:#33f;"><em>&quot;Le grand roy deffrayeur&quot; </em></span>(X,72 Vers 2) sehe ich als<br />
den Impaktor an, der vom Himmel kommt, in doppelter Bedeutung, einmal eben<br />
aus dem Kosmos, woher auch immer. Und zum anderen, weil dieser Impaktor<br />
vermutlich den 3. Weltkrieg beenden wird, der nur deshalb von kurzer Dauer<br />
sein wird. <span style="color:#33f;"><em>&quot;effrayeur&quot;</em></span> hat den Doppelsinn von<br />
<span style="color:#33f;"><em>frayeur</em></span>=Schrecken und <span style="color:#33f;"><em>eff-</em></span> wie<br />
<span style="color:#33f;"><em>ex- </em></span>als Vorsilbe, nimmt etwas weg, heraus, beendet<br />
also den Schrecken des 3. Weltkrieges.<br />
<span style="color:#33f;"><em>Resusciter</em></span> ist ein biblischer Begriff: Auferstehen.<br />
Hier steht der <span style="color:#33f;"><em>&quot;grand Roy dAngolmois&quot;</em></span>(Vers 3) auf.<br />
Ich halte ihn nicht für einen König von Angoulème, sondern deute das Wort<br />
wieder religiös:lat. <span style="color:#33f;"><em>Angol</em></span> = Engel;<br />
<span style="color:#33f;"><em>moi</em></span> = ich; der Engel, der das Ego lebt, sich<br />
abspaltet, der Widersacher. (Ungeklärt bleibt allerdings das s von mois).<br />
Der hält Auferstehung. Nostradamus schreibt im 2. Vorwort: <span style="color:#33f;"><em>&quot;En<br />
apres lAntechrist sera le prince infernal, encores par la derniere fois<br />
trembleront tous les Royaumes de la Chrestienté, et aussi des infidelles<br />
par lespace de vingt cinq ans.&quot;</em></span> (Allgeier, S. 390) Danach wird<br />
der höllische Prinz der Antechrist sein (der, der vor Christus kommt). Noch<br />
einmal und zum letzten Mal werden alle christlichen Reiche erzittern, und<br />
auch die der Ungläubigen während eines Zeitraums von 25 Jahren. (übs. von<br />
mir)<br />
Weiter unten wird der <span style="color:#33f;"><em>&quot;prince infernal&quot;</em></span> direkt &quot;Satan&quot;<br />
genannt. <span style="color:#33f;"><em>&quot;...tant de maux se commettront par le moyen de Satan,<br />
prince infernal, que presque le monde universel se trouvera defaict et<br />
desolé &quot;</em></span>: und so viel Übles wird begangen werden durch die<br />
Möglichkeiten/Mittel Satans, des höllischen Prinzen, dass beinahe die<br />
ganze Welt zerstört und in jammervollem Zustand sein wird.(übs. von mir)<br />
Dann kommt die direkte, fast wörtliche Bezugnahme zu Jesaja(Jes.65,16e-25)<br />
und Johannes(Offb.13,11-18 und 20, 1-3), die zeigt, dass sich Nostradamus<br />
im Rahmen der biblischen Prophetien bewegt: <span style="color:#33f;"><em>&quot;...sera...siecle<br />
dor: Dieu le Createur dira entendant laffliction de son peuple, Satan<br />
sera mis et lié en labysme du barathre dans la profonde fosse. Et adonc<br />
commencera entre Dieu et les hommes une paix universelle, et demeurera lié<br />
environ lespace de mille ans &quot;</em></span>(Allgeier, S. 390): und das<br />
goldene Zeitalter wird sein/anbrechen. Gott der Schöpfer wird sagen, dass<br />
er die Trübsal seines Volkes gehört hat, Satan wird gepackt und geworfen<br />
werden in den Abgrund der Unterwelt in den tiefen Graben. Und dann wird<br />
zwischen Gott und den Menschen ein universeller Frieden beginnen. Und<br />
Satan wird gebunden bleiben ungefähr für den Zeitraum von 1000 Jahren.<br />
(übs. von mir)<br />
Dieser höllisch Fürst wird also durch Weltkrieg und Impaktgeschehen,<br />
Reihenfolge unklar, auferstehen, d.h. seine größte Machtfülle erhalten. In<br />
der Offenbarung des Johannes ist diesbezüglich vom &quot;Tier&quot; die Rede, das<br />
große Wunder tut und das alle anbeten müssen, indem sie sein Zeichen<br />
annehmen, 666. (Offb.13,18 und 14,9). Auf die reale Vorbereitung einer<br />
Weltherrschaft im Sinne von New World Order (Bilderberger etc.),<br />
Kontrollmaßnahmen und Barcode(666) sei hier nur am Rande verwiesen. <br />
Die Frage der Auferstehung des Antichristen wird auch in den Sixains<br />
berührt: In 28 heißt es:<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Lan mil six sens &amp; neuf ou quatorziesme<br />
Le vieux Charon fera Pasques en Caresme...&quot;</em></span><br />
Der alte Höllenhund wird in der Fastenzeit, das heißt zur Zeit von<br />
Hungersnot, Ostern feiern, das heißt auferstehen. Diese Zeile deute ich<br />
auf den Widersacher = letzter Antechrist. Im übrigen bin ich davon<br />
überzeugt, dass die Sixains im wesentlichen von dieser letzten Zeit<br />
sprechen und sich auf unser und nicht auf das 16. Jahrhundert beziehen.<br />
Im Sixain 48 heißt es <br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Du vieux Charon on verra le phoenix<br />
Estre premier &amp; dernier de ses fils<br />
Reluire en France.&quot;</em></span></p>
<p>&quot;Man wird wie Phoenix aus der Asche den alten Höllenhund auferstehen<br />
sehen, er ist erster und letzter seiner Söhne, er wird leuchten in<br />
Frankreich...&quot;<br />
(übs. von mir) <br />
Auch hier sehe ich den letzten Antichrist im &quot;Charon&quot;, der aufersteht. Er<br />
ist der erste, der sich als Engel, Gott widersetzt hat und auch der<br />
letzte, der vor Beginn des Friedensreiches noch einmal versucht, alles zu<br />
beherrschen (wie wörtlich oder symbolisch auch immer.)</p>
<p><br />
2. zu Heinrich dem Glücklichen:<br />
Henry bedeutet für mich INRI: Jeshua Nacoreus (oder so ähnlich, der<br />
aus Nazareth), Rex = König, Judorum = der Juden. Das ist die Inschrift am<br />
Kreuz, sie benennt das Vergehen, das zur Kreuzigung führte: dieser Jesus<br />
hat sich als König der Juden bezeichnet. <br />
Inri wird praktisch genauso ausgesprochen wie Henry, vor allem, wenn man<br />
den <span style="color:#33f;"><em>accent du midi</em></span>, die provenzalisch geprägte<br />
Aussprache in Südfrankreich, mitbedenkt.<br />
Die Deutungsverrenkungen Henry II und Chiren betreffend habe ich immer als<br />
unstimmig erlebt. <br />
Für mein Empfinden treibt hier Nostradamus mit Vergnügen ein Verwirrspiel<br />
mit den zeitüblichen Untertänigkeitsfloskeln einem König gegenüber, will<br />
sich vielleicht vor der Inquisition schützen und verwendet die<br />
Majestätsbezeugungen, heimlich lachend, in seinem Sinne.</p>
<p>Ich nehme für die Deutung der Centurien aber ernst, dass Nostradamus<br />
sowohl Judentum als auch Christentum im Kern ernstnahm, in jenem Kern<br />
vielleicht, der auch anderen Eingeweihten oder Sehern in Jahrtausenden bis<br />
zum heutigen Tag zugänglich ist und in dem gesehen wurde, dass es eine<br />
Zeitenwende, Weltenwende, Apokalypse, &quot;in der letzten Zeit&quot; biblisch<br />
ausgedrückt, geben wird. Danach kommt eine neue, heilere Zeit, 1000 Jahre<br />
Frieden auf den verschiedensten Ebenen, wobei tausend in der jüdischen<br />
Mystik auch einfach bedeuten kann: eine neue Zeitqualität, also eine nicht<br />
wörtlich zu nehmende Zahl von Jahren. Ich gehe davon aus, dass Nostradamus<br />
mit seinen prophetischen Qualitäten gesehen hat, dass Jesus wiederkommt<br />
(in welcher direkten oder indirekten Form auch immer). Das steht auch bei<br />
vielen anderen Sehern, die hier im Forum als religiös draußen bleiben, aus<br />
vielleicht guten, jedenfalls verständlichen Gründen. <br />
Ich gehe aber davon aus, dass Nostradamus ohne diesen Hintergrund im Kern<br />
und auch in allerlei Details gar nicht verstanden werden kann. </p>
<p>Im Alten Testament bei Jesaja steht, dass Gott bei den Menschen wohnen<br />
wird (Offb.21, 1-4) und in der Apokalypse des Johannes heißt es, dass<br />
Jesus wiederkommt (Offb.22,12). Deshalb begrüßt Nostradamus Jesus mit<br />
&quot;Henry second&quot;, den INRI, der zum zweiten Mal kommt. <br />
Ich bleibe mal beim Wortlaut des 2. Vorworts und zitiere nach Allgeier<br />
1988, S. 366:<br />
<span style="color:#33f;"><em>A Linvictissime tres-puissant et tres-chrestien Henry Second: <br />
Linvictissime</em></span> = der Unbesiegbare!!! welcher weltliche König<br />
kann das von sich behaupten?<br />
<span style="color:#33f;"><em>tres-puissant</em></span> = sehr mächtig<br />
Wenn ich in diesem Sinne interpretiere, gibt sich Nostradamus mit<br />
<span style="color:#33f;"><em>tres-humble et tres-obeyssant serviteur</em></span> als treuer<br />
Untergebener und wünscht diesem Henry Second:<br />
<span style="color:#33f;"><em>Victoire et felicité</em></span>, Sieg und Glückseligkeit.<br />
Nostradamus wiederholt nochmal im ersten Satz <span style="color:#33f;"><em>&quot;ô Tres-Chrestien<br />
et tres-victorieux Roy&quot;</em></span>... im religiösen Sinne ist der<br />
göttliche Bereich derjenige, der siegen wird. Zweimal erscheint das Wort<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;chrestien&quot;</em></span>.<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Pour icelle souveraine observation que jai eu...&quot;</em></span><br />
übersetzt Allgeier mit &quot;Dank der königlichen Beachtung, die mir zuteil<br />
wurde&quot;. Ich finde darin noch die Doppelbedeutung der<br />
<span style="color:#33f;"><em>observation</em></span> = Beobachtung, nämlich der Visionen und<br />
vermutlich auch der dazugehörigen astrologischen Konstellationen (an die<br />
20mal betont Nostradamus in den beiden Vorwörtern, dass  auch -<br />
astrologisch berechnet wurde!!).<br />
Weiter heißt es <em><span style="color:#33f;">&quot;... ma face....se présente au devant de la deité<br />
de vostre Maiesté immesurée&quot;</span>. <span style="color:#33f;">Deité</span></em> = Göttlichkeit,<br />
das ist für meine Begriffe deutlich, auch wenn man die zeitüblichen<br />
Majestätsvereherungsfloskeln mitbedenkt.<br />
<span style="color:#33f;"><em>Majesté immesurée</em></span> = unermessliche Majestät trifft ein<br />
Göttliches noch mehr als einen irdischen König. <br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;depuis en ca iay esté perpetuellement esblouy, ne desistant<br />
donorer et dignement venerer iceluy iour que premierement devant icelle<br />
ie me presentay, comme à une singulière Majesté tant humaine&quot;</em></span>.<br />
Allgeier (S. 367) übersetzt <span style="color:#33f;"><em>&quot;esblouy&quot;</em></span> mit &quot;geblendet&quot;,<br />
es heißt auch &quot;verblüfft, aufs höchste verwundert&quot;. Seitdem bin ich<br />
diesbezüglich immerzu in einem Zustand der Verwunderung und höre nicht auf<br />
zu ehren und würdig zu verehren jenen Tag, als ich zum erstenmal vor dieser<br />
Majestät mich zeigt, wie einer einzigartigen und so sehr menschlichen<br />
Majestät. (übs. von mir). Ich verstehe diese Stelle so, dass Nostradamus <br />
Lichterlebnisse bzw.  Begegnungen mit dem Göttlichen hatte. (Man kann das<br />
bei den verschiedensten Mystikern nachlesen.) Er sagt ja auch im ersten<br />
Vorwort, dass seine Schauungen von Gott gegeben sind.  Die Begriffe<br />
&quot;einzigartige Majestät&quot; kann ich wiederum auf eine göttliche Qualität hin<br />
deuten. Wer diese Kontakterlebnisse mit dem Göttlichen kennt, weiß, wie<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;tant humaine&quot;</em></span>-&quot;durch und durch menschlich&quot;, sie sind,<br />
nämlich von bedingungsloser Liebe, dem was ein Mensch sich nur wünschen<br />
kann. Außerdem spielt er hier auf die Göttlichkeit des Menschen Jesus an.<br />
Im nächsten Satz ist von<span style="color:#33f;"><em> &quot;vostre serenissime Maiesté&quot;</em></span><br />
die Rede, die allerglücklichste, heiterste Majestät. Wenn solche<br />
mystischen Erlebnisse nicht erschrecken, sind sie von unvergesslichen<br />
Glücksgefühlen begleitet.<br />
Dann spricht Nostradamus von <span style="color:#33f;"><em>&quot;... ma tant longue obtenebration et<br />
obscurité estre subitement esclaircie et transporté au devant de la face du<br />
souverain il, et du premier Monarque de lUnivers.&quot;</em></span> Auch hier<br />
scheint er mir von einer mystischen Begegnung mit dem Göttlichen zu<br />
sprechen, wenn er von plötzlicher <span style="color:#33f;"><em>&quot;eclaircie&quot;</em></span>, Licht,<br />
Erleuchtung, Klarheit spricht, nach sehr langer Verdunkelung und<br />
Dunkelheit, vermutlich des Geistes vielleicht auch des Gemüts. Danach<br />
kommt Heiterkeit. Mit dem <span style="color:#33f;"><em>&quot;souverain oeil&quot;</em></span> assoziiere<br />
ich das göttliche Auge, das Dreieck mit dem Auge darin, oft auch Symbol<br />
für Geheimbünde. <br />
Dann ist vom &quot;ersten König des Universums&quot; die Rede. Das kann kein<br />
zeitgenössischer oder zeitnaher Henry II sein. <br />
Daran schließt sich die Argumentation an, dass Nostradamus lange überlegt<br />
hat, wem er diese restlichen Centurien widmen könnte, die die Tausend voll<br />
machen und es schließlich gewagt hat, sie diesem König des Universums<br />
zuzueignen. Einem König etwas zu widmen, scheint mir weniger den Begriff<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;temeraire andace&quot;</em></span> (vermutlich audace) = kühne<br />
Verwegenheit zu rechtfertigen als eine Widmung an jenen Bereich des<br />
Göttlichen. <br />
Im nächsten Satz ist am Beispiel Plutarchs ganz deutlich die Rede von<br />
Opfergaben an die unsterblichen Götter. Die dort erwähnten Opfernden sind<br />
vor dem Göttlichen so erschrocken, dass sie &quot;es nicht mehr wagten, im<br />
Tempel zu erscheinen&quot<img class="smiley" src="https://weltenwende.forum/images/smilies/weinen.gif" alt=";(" title="Träne" />Allgeier, S. 367). Mit diesem Satz kommentiert<br />
Nostradamus sein eigenes Vorgehen, wenn es um den göttlichen Bereich geht:<br />
er hat keine Angst, sich ans göttliche Licht zu wenden. Warum nicht:<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Ce nonobstant voyant vostre splendeur Royalle, accompagnée dune<br />
incomparable humanité, ay prins mon adresse, non comme aux Roys de Perse,<br />
quil nestoit nullement permis daller à eux ny moins sen<br />
approcher&quot;</em></span>: &quot;Da ich aber Euere Königliche Hoheit kenne, die mit<br />
unvergleichlicher Menschlicheit verbunden ist, habe ich mich an Sie<br />
gewandt, schließlich habe ich keinen persichen König vor mir, zu dem man<br />
keinesfalls gehen, ja, dem man sich nicht einmal nähern durfte.&quot; Allgeier<br />
(S. 367) Auch hier setzt sich Nostradamus vom Negativbeispiel der<br />
persischen Könige ab, die als gottgleich verehrt wurden und vor denen es<br />
nur ehrfürchtige Distanz gibt. Im Gegensatz dazu ist sein König von<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;splendeur Royalle&quot;</em></span>, was ich als überirdisches Licht<br />
interpretiere, nicht als menschlichen Prunk, und von unvergleichlicher<br />
Menschlichkeit. Und Nostradamus kennt ihn, ist ihm also begegnet. Für mich<br />
ist diese von N. erwähnte <span style="color:#33f;"><em>&quot;Maiesté&quot;</em></span> Jesus, der Mensch<br />
aus dem göttlichen Bereich, daher <span style="color:#33f;"><em>&quot;incomparable&quot;</em></span>,<br />
nicht vergleichbar. Und von einer Menschlichkeit der bedingungslosen<br />
Liebe, dies der ganze Inhalt seiner Botschaft. </p>
<p>Ich wiederhole nochmal die Begriffe für das Göttliche in Henry Second:<br />
<span style="color:#33f;"><em>invictissime<br />
Tres-chrestien<br />
Victoire et felicité (Friedensreich)<br />
ô Tres-Chrestien<br />
La deité de vostre Maiesté immesurée<br />
Singulière Majesté tres humaine<br />
Premier Monarque de lUnivers<br />
(dieux immortels bei Plutarque,<br />
Roys de Perse, wohl als göttlich verehrt)<br />
Splendeur Royalle<br />
Incomparable humanité</em></span></p>
<p>Es werden Begriffe verwendet für Henry II, die die Doppeldeutigkeit INRI<br />
einerseits  weltlicher Herrscher andererseits umspielen. Ich vermute, für<br />
Nostradamus war es ein Freudenfest, so mit den Wörtern zu spielen und die<br />
ihn mit Licht und Freude erfüllende Begegnung mit dem Göttlichen in dieser<br />
Weise sowohl auszusprechen als auch vor Unwissenden zu verbergen.</p>
</blockquote><p>Zenturie 10 Vers 72<br />
L&#039;an mil neuf cens nonante neuf sept mois<br />
<span style="color:#090;">Im Jahr 9 er neu zu machen Meiner 100, was Ist. Dir September der Monat, ich  einer deiner Anhänger</span><br />
Du ciel viendra vn grand Roy d&#039;effrayeur<br />
<span style="color:#090;">Des Himmels Ruf hat großen Wein, darum der Streit von Ihnen</span><br />
Resusciter le grand Roy d&#039;Angolmois<br />
<span style="color:#090;">Er folge dem Gelesenen es zu verstehen, im großen langen königlichen Monat</span><br />
Auant apres Mars regner par bon-heur<br />
<span style="color:#090;">Daher du Übergang bis März bezüglich heilige Lanze beherrsche, man  im Kopf es verstehe</span></p>
<p>Vielleicht könnte man den Text auch so verstehen? Natürlich nur, wenn es einen Schlüssel geben würde, den man auf alle Verse der Zenturien gleich anwenden könnte. So könnte der Anfang der 1. Zeile &quot;L&#039;an m&#039;il&quot; ja lauten. Wobei dann eben &quot;neu f&#039;sep t&#039;mois&quot; das Ende wäre. Mit den versteckten Hinweisen im Brief an Henry II und den Bildern der Großbuchstaben, würde der Vers vielleicht so entschlüsselt aussehen. </p>
<p>Gruß Mini</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9520</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9520</guid>
		</item>
				<item>
			<title>Respekt !! (Antwort)</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>BBouvier</dc:creator>
			<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 20:19:49 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Ischa!</p>
<p><em>&lt;&quot;also: nicht vor 2009.&quot;?</em></p>
<p>Ja...so weit war ich auch schon mal...</p>
<p><strong>Im übrigen meinen Respekt und meine ganz herzliche Anerkennung!!</strong></p>
<p>Grüsse,<br />
BB</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9518</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9518</guid>
		</item>
				<item>
			<title>Nostradamus X/72</title>
			<category>Schauungen &amp; Prophezeiungen</category>			<dc:creator>Ischa</dc:creator>
			<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 16:13:03 +0000</pubDate>
						<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Forumsleute,</p>
<p>ich bin neu, lese seit längerem mit, grüße Euch nun und möchte zwei Denkanstöße in die Runde legen. <br />
Lieber Bernhard, ich schätze Dein Buch noch immer sehr, das mir um 1999 viel Klarheit gebracht hat. Vor allem die Impakt-Deutungen halte ich nach wie vor für gültig. Sie haben Bilder in mir geweckt, von deren Richtigkeit ich überzeugt bin, wenngleich es sich hier um das Gebiet der Intuition handelt. Damals hat mich vor allem berührt, dass ich unmittelbar nach der Lektüre Deines Buches diese Impakt-Aspekte auch in der Apokalypse des Johannes, fand (Offb.612-15 und 8,7-12und 16, 18-21) und dann auch in den sogenannten &quot;kleinen Apokalypsen&quot; der Synoptiker des Neuen Testaments (Lukas 21,25-27, Matth. 24, 27,29-30, Mrk13,24-26), also bei allen 4 Evangelisten. <br />
Ich weiß, dass Ihr keine religiösen Aspekte in der Diskussion wollt. Da ich Nostradamus aber nur so überhaupt verstehen kann, wage ich es trotzdem, zumindest einmal, diese Aspekte anzusprechen. Jeder macht damit, was er will, bitte ohne Streit. </p>
<p>1. zum berühmten Vers X,72:<br />
Mich überzeugt aus verschiedenen Gründen die Deutung von Dir, Bernhard, es handle sich um das Jahr1589, nicht. Das augenfällige Datum 1999 sollte  vielleicht  ein Verwirrspiel sein, aber vermutlich nicht so sehr, dass es 400 Jahre lang kaum jemandem aufgefallen ist.<br />
Ich habe zu dem Vers folgende Gedanken:<br />
<span style="color:#33f;"><em>lan mil neuf cens nonante neuf</em></span>: nicht 1999, sondern<br />
<span style="color:#33f;"><em>mil neuf cens</em></span> =1900,<br />
cens dann im Doppelsinn von 100, also 1900+100=2000<br />
nonante als lat. non ante = nicht vorher<br />
<span style="color:#33f;"><em>neuf</em></span> = 9<br />
also: nicht vor 2009.</p>
<p>Versteht man <span style="color:#33f;"><em>nonante neuf sept mois </em></span> in einem zweiten Sinn, könnte man auch deuten 99 <span style="color:#33f;"><em>mois</em></span> = Monat = 8 Jahre, 3 Monate und dann <span style="color:#33f;"><em>sept mois</em></span> = im siebten Monat oder diese 7 Monate noch dazu ist der 10. Monat: Finanzkrise, Oktober 2008.</p>
<p>Für mich macht es Sinn, die endzeitlichen Geschehen mit einer Marke von mindestens 10 Jahren vorher anzukündigen, damit man sich vor allem geistig und eventuell auch materiell darauf vorbereiten kann. Auch wenn viele sich enttäuscht wieder abgewandt haben, als nach 1999 nichts Offensichtliches passierte, hat doch eine erste Beschäftigung mit dem Thema Apokalypse stattgefunden. </p>
<p>Vielleicht ist die Jahreszahl auch ganz symbolisch zu verstehen, 999+1= 1000, also kurz bevor das Geschehen sich auf eine andere Ebene, die der 1000, hebt, bevor dieses Neue der Friedlichkeit auf Erden beginnt. <br />
In der jüdischen Mystik bedeutet die 9....</p>
<p><br />
Astrologisch gab es zur Sonnenfinsternis 1999 ein sogenanntes &quot;kosmisches Kreuz&quot;, in dem sich wichtige Planeten in der Form eines Kreuzes gegenüberstehen und damit große Spannungen indizieren. Eine solche Konstellation scheint eher selten zu sein, wenngleich in 2010 wieder zu beobachten. (Ich bin aber nicht gut genug in Astrologie, um das zu vertiefen.)</p>
<p><span style="color:#33f;"><em>&quot;Le grand roy deffrayeur&quot; </em></span>(X,72 Vers 2) sehe ich als den Impaktor an, der vom Himmel kommt, in doppelter Bedeutung, einmal eben aus dem Kosmos, woher auch immer. Und zum anderen, weil dieser Impaktor vermutlich den 3. Weltkrieg beenden wird, der nur deshalb von kurzer Dauer sein wird. <span style="color:#33f;"><em>&quot;effrayeur&quot;</em></span> hat den Doppelsinn von <span style="color:#33f;"><em>frayeur</em></span>=Schrecken und <span style="color:#33f;"><em>eff-</em></span> wie <span style="color:#33f;"><em>ex- </em></span>als Vorsilbe, nimmt etwas weg, heraus, beendet also den Schrecken des 3. Weltkrieges.<br />
<span style="color:#33f;"><em>Resusciter</em></span> ist ein biblischer Begriff: Auferstehen. Hier steht der <span style="color:#33f;"><em>&quot;grand Roy dAngolmois&quot;</em></span>(Vers 3) auf. Ich halte ihn nicht für einen König von Angoulème, sondern deute das Wort wieder religiös:lat. <span style="color:#33f;"><em>Angol</em></span> = Engel; <span style="color:#33f;"><em>moi</em></span> = ich; der Engel, der das Ego lebt, sich abspaltet, der Widersacher. (Ungeklärt bleibt allerdings das s von mois). Der hält Auferstehung. Nostradamus schreibt im 2. Vorwort: <span style="color:#33f;"><em>&quot;En apres lAntechrist sera le prince infernal, encores par la derniere fois trembleront tous les Royaumes de la Chrestienté, et aussi des infidelles par lespace de vingt cinq ans.&quot;</em></span> (Allgeier, S. 390) Danach wird der höllische Prinz der Antechrist sein (der, der vor Christus kommt). Noch einmal und zum letzten Mal werden alle christlichen Reiche erzittern, und auch die der Ungläubigen während eines Zeitraums von 25 Jahren. (übs. von mir)<br />
Weiter unten wird der <span style="color:#33f;"><em>&quot;prince infernal&quot;</em></span> direkt &quot;Satan&quot; genannt. <span style="color:#33f;"><em>&quot;...tant de maux se commettront par le moyen de Satan, prince infernal, que presque le monde universel se trouvera defaict et desolé &quot;</em></span>: und so viel Übles wird begangen werden durch die Möglichkeiten/Mittel Satans, des höllischen Prinzen, dass beinahe die ganze Welt zerstört und in jammervollem Zustand sein wird.(übs. von mir) Dann kommt die direkte, fast wörtliche Bezugnahme zu Jesaja(Jes.65,16e-25) und Johannes(Offb.13,11-18 und 20, 1-3), die zeigt, dass sich Nostradamus im Rahmen der biblischen Prophetien bewegt: <span style="color:#33f;"><em>&quot;...sera...siecle dor: Dieu le Createur dira entendant laffliction de son peuple, Satan sera mis et lié en labysme du barathre dans la profonde fosse. Et adonc commencera entre Dieu et les hommes une paix universelle, et demeurera lié environ lespace de mille ans &quot;</em></span>(Allgeier, S. 390): und das goldene Zeitalter wird sein/anbrechen. Gott der Schöpfer wird sagen, dass er die Trübsal seines Volkes gehört hat, Satan wird gepackt und geworfen werden in den Abgrund der Unterwelt in den tiefen Graben. Und dann wird zwischen Gott und den Menschen ein universeller Frieden beginnen. Und Satan wird gebunden bleiben ungefähr für den Zeitraum von 1000 Jahren. (übs. von mir)<br />
Dieser höllisch Fürst wird also durch Weltkrieg und Impaktgeschehen, Reihenfolge unklar, auferstehen, d.h. seine größte Machtfülle erhalten. In der Offenbarung des Johannes ist diesbezüglich vom &quot;Tier&quot; die Rede, das große Wunder tut und das alle anbeten müssen, indem sie sein Zeichen annehmen, 666. (Offb.13,18 und 14,9). Auf die reale Vorbereitung einer Weltherrschaft im Sinne von New World Order (Bilderberger etc.), Kontrollmaßnahmen und Barcode(666) sei hier nur am Rande verwiesen. <br />
Die Frage der Auferstehung des Antichristen wird auch in den Sixains berührt: In 28 heißt es:<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Lan mil six sens &amp; neuf ou quatorziesme<br />
Le vieux Charon fera Pasques en Caresme...&quot;</em></span><br />
Der alte Höllenhund wird in der Fastenzeit, das heißt zur Zeit von Hungersnot, Ostern feiern, das heißt auferstehen. Diese Zeile deute ich auf den Widersacher = letzter Antechrist. Im übrigen bin ich davon überzeugt, dass die Sixains im wesentlichen von dieser letzten Zeit sprechen und sich auf unser und nicht auf das 16. Jahrhundert beziehen.<br />
Im Sixain 48 heißt es <br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Du vieux Charon on verra le phoenix<br />
Estre premier &amp; dernier de ses fils<br />
Reluire en France.&quot;</em></span></p>
<p>&quot;Man wird wie Phoenix aus der Asche den alten Höllenhund auferstehen sehen, er ist erster und letzter seiner Söhne, er wird leuchten in Frankreich...&quot;<br />
(übs. von mir) <br />
Auch hier sehe ich den letzten Antichrist im &quot;Charon&quot;, der aufersteht. Er ist der erste, der sich als Engel, Gott widersetzt hat und auch der letzte, der vor Beginn des Friedensreiches noch einmal versucht, alles zu beherrschen (wie wörtlich oder symbolisch auch immer.)</p>
<p><br />
2. zu Heinrich dem Glücklichen:<br />
      Henry bedeutet für mich INRI: Jeshua Nacoreus (oder so ähnlich, der aus Nazareth), Rex = König, Judorum = der Juden. Das ist die Inschrift am Kreuz, sie benennt das Vergehen, das zur Kreuzigung führte: dieser Jesus hat sich als König der Juden bezeichnet. <br />
Inri wird praktisch genauso ausgesprochen wie Henry, vor allem, wenn man den <span style="color:#33f;"><em>accent du midi</em></span>, die provenzalisch geprägte Aussprache in Südfrankreich, mitbedenkt.<br />
Die Deutungsverrenkungen Henry II und Chiren betreffend habe ich immer als unstimmig erlebt. <br />
Für mein Empfinden treibt hier Nostradamus mit Vergnügen ein Verwirrspiel mit den zeitüblichen Untertänigkeitsfloskeln einem König gegenüber, will sich vielleicht vor der Inquisition schützen und verwendet die Majestätsbezeugungen, heimlich lachend, in seinem Sinne.</p>
<p>Ich nehme für die Deutung der Centurien aber ernst, dass Nostradamus sowohl Judentum als auch Christentum im Kern ernstnahm, in jenem Kern vielleicht, der auch anderen Eingeweihten oder Sehern in Jahrtausenden bis zum heutigen Tag zugänglich ist und in dem gesehen wurde, dass es eine Zeitenwende, Weltenwende, Apokalypse, &quot;in der letzten Zeit&quot; biblisch ausgedrückt, geben wird. Danach kommt eine neue, heilere Zeit, 1000 Jahre Frieden auf den verschiedensten Ebenen, wobei tausend in der jüdischen Mystik auch einfach bedeuten kann: eine neue Zeitqualität, also eine nicht wörtlich zu nehmende Zahl von Jahren. Ich gehe davon aus, dass Nostradamus mit seinen prophetischen Qualitäten gesehen hat, dass Jesus wiederkommt (in welcher direkten oder indirekten Form auch immer). Das steht auch bei vielen anderen Sehern, die hier im Forum als religiös draußen bleiben, aus vielleicht guten, jedenfalls verständlichen Gründen. <br />
Ich gehe aber davon aus, dass Nostradamus ohne diesen Hintergrund im Kern und auch in allerlei Details gar nicht verstanden werden kann. </p>
<p>Im Alten Testament bei Jesaja steht, dass Gott bei den Menschen wohnen wird (Offb.21, 1-4) und in der Apokalypse des Johannes heißt es, dass Jesus wiederkommt (Offb.22,12). Deshalb begrüßt Nostradamus Jesus mit &quot;Henry second&quot;, den INRI, der zum zweiten Mal kommt. <br />
Ich bleibe mal beim Wortlaut des 2. Vorworts und zitiere nach Allgeier 1988, S. 366:<br />
<span style="color:#33f;"><em>A Linvictissime tres-puissant et tres-chrestien Henry Second: <br />
Linvictissime</em></span> = der Unbesiegbare!!! welcher weltliche König kann das von sich behaupten?<br />
<span style="color:#33f;"><em>tres-puissant</em></span> = sehr mächtig<br />
Wenn ich in diesem Sinne interpretiere, gibt sich Nostradamus mit <span style="color:#33f;"><em>tres-humble et tres-obeyssant serviteur</em></span> als treuer Untergebener und wünscht diesem Henry Second:<br />
<span style="color:#33f;"><em>Victoire et felicité</em></span>, Sieg und Glückseligkeit.<br />
Nostradamus wiederholt nochmal im ersten Satz <span style="color:#33f;"><em>&quot;ô Tres-Chrestien et tres-victorieux Roy&quot;</em></span>... im religiösen Sinne ist der göttliche Bereich derjenige, der siegen wird. Zweimal erscheint das Wort <span style="color:#33f;"><em>&quot;chrestien&quot;</em></span>.<br />
 <span style="color:#33f;"><em>&quot;Pour icelle souveraine observation que jai eu...&quot;</em></span> übersetzt Allgeier mit &quot;Dank der königlichen Beachtung, die mir zuteil wurde&quot;. Ich finde darin noch die Doppelbedeutung der <span style="color:#33f;"><em>observation</em></span> = Beobachtung, nämlich der Visionen und vermutlich auch der dazugehörigen astrologischen Konstellationen (an die 20mal betont Nostradamus in den beiden Vorwörtern, dass  auch - astrologisch berechnet wurde!!).<br />
Weiter heißt es <em><span style="color:#33f;">&quot;... ma face....se présente au devant de la deité de vostre Maiesté immesurée&quot;</span>. <span style="color:#33f;">Deité</span></em> = Göttlichkeit, das ist für meine Begriffe deutlich, auch wenn man die zeitüblichen Majestätsvereherungsfloskeln mitbedenkt.<br />
<span style="color:#33f;"><em>Majesté immesurée</em></span> = unermessliche Majestät trifft ein Göttliches noch mehr als einen irdischen König. <br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;depuis en ca iay esté perpetuellement esblouy, ne desistant donorer et dignement venerer iceluy iour que premierement devant icelle ie me presentay, comme à une singulière Majesté tant humaine&quot;</em></span>. Allgeier (S. 367) übersetzt <span style="color:#33f;"><em>&quot;esblouy&quot;</em></span> mit &quot;geblendet&quot;, es heißt auch &quot;verblüfft, aufs höchste verwundert&quot;. Seitdem bin ich diesbezüglich immerzu in einem Zustand der Verwunderung und höre nicht auf zu ehren und würdig zu verehren jenen Tag, als ich zum erstenmal vor dieser Majestät mich zeigt, wie einer einzigartigen und so sehr menschlichen Majestät. (übs. von mir). Ich verstehe diese Stelle so, dass Nostradamus  Lichterlebnisse bzw.  Begegnungen mit dem Göttlichen hatte. (Man kann das bei den verschiedensten Mystikern nachlesen.) Er sagt ja auch im ersten Vorwort, dass seine Schauungen von Gott gegeben sind.  Die Begriffe &quot;einzigartige Majestät&quot; kann ich wiederum auf eine göttliche Qualität hin deuten. Wer diese Kontakterlebnisse mit dem Göttlichen kennt, weiß, wie <span style="color:#33f;"><em>&quot;tant humaine&quot;</em></span>-&quot;durch und durch menschlich&quot;, sie sind, nämlich von bedingungsloser Liebe, dem was ein Mensch sich nur wünschen kann. Außerdem spielt er hier auf die Göttlichkeit des Menschen Jesus an.<br />
Im nächsten Satz ist von<span style="color:#33f;"><em> &quot;vostre serenissime Maiesté&quot;</em></span> die Rede, die allerglücklichste, heiterste Majestät. Wenn solche mystischen Erlebnisse nicht erschrecken, sind sie von unvergesslichen Glücksgefühlen begleitet.<br />
Dann spricht Nostradamus von <span style="color:#33f;"><em>&quot;... ma tant longue obtenebration et obscurité estre subitement esclaircie et transporté au devant de la face du souverain il, et du premier Monarque de lUnivers.&quot;</em></span> Auch hier scheint er mir von einer mystischen Begegnung mit dem Göttlichen zu sprechen, wenn er von plötzlicher <span style="color:#33f;"><em>&quot;eclaircie&quot;</em></span>, Licht, Erleuchtung, Klarheit spricht, nach sehr langer Verdunkelung und Dunkelheit, vermutlich des Geistes vielleicht auch des Gemüts. Danach kommt Heiterkeit. Mit dem <span style="color:#33f;"><em>&quot;souverain oeil&quot;</em></span> assoziiere ich das göttliche Auge, das Dreieck mit dem Auge darin, oft auch Symbol für Geheimbünde. <br />
Dann ist vom &quot;ersten König des Universums&quot; die Rede. Das kann kein zeitgenössischer oder zeitnaher Henry II sein. <br />
Daran schließt sich die Argumentation an, dass Nostradamus lange überlegt hat, wem er diese restlichen Centurien widmen könnte, die die Tausend voll machen und es schließlich gewagt hat, sie diesem König des Universums zuzueignen. Einem König etwas zu widmen, scheint mir weniger den Begriff <span style="color:#33f;"><em>&quot;temeraire andace&quot;</em></span> (vermutlich audace) = kühne Verwegenheit zu rechtfertigen als eine Widmung an jenen Bereich des Göttlichen. <br />
Im nächsten Satz ist am Beispiel Plutarchs ganz deutlich die Rede von Opfergaben an die unsterblichen Götter. Die dort erwähnten Opfernden sind vor dem Göttlichen so erschrocken, dass sie &quot;es nicht mehr wagten, im Tempel zu erscheinen&quot<img class="smiley" src="https://weltenwende.forum/images/smilies/weinen.gif" alt=";(" title="Träne" />Allgeier, S. 367). Mit diesem Satz kommentiert Nostradamus sein eigenes Vorgehen, wenn es um den göttlichen Bereich geht: er hat keine Angst, sich ans göttliche Licht zu wenden. Warum nicht:<br />
<span style="color:#33f;"><em>&quot;Ce nonobstant voyant vostre splendeur Royalle, accompagnée dune incomparable humanité, ay prins mon adresse, non comme aux Roys de Perse, quil nestoit nullement permis daller à eux ny moins sen approcher&quot;</em></span>: &quot;Da ich aber Euere Königliche Hoheit kenne, die mit unvergleichlicher Menschlicheit verbunden ist, habe ich mich an Sie gewandt, schließlich habe ich keinen persichen König vor mir, zu dem man keinesfalls gehen, ja, dem man sich nicht einmal nähern durfte.&quot; Allgeier (S. 367) Auch hier setzt sich Nostradamus vom Negativbeispiel der persischen Könige ab, die als gottgleich verehrt wurden und vor denen es nur ehrfürchtige Distanz gibt. Im Gegensatz dazu ist sein König von <span style="color:#33f;"><em>&quot;splendeur Royalle&quot;</em></span>, was ich als überirdisches Licht interpretiere, nicht als menschlichen Prunk, und von unvergleichlicher Menschlichkeit. Und Nostradamus kennt ihn, ist ihm also begegnet. Für mich ist diese von N. erwähnte <span style="color:#33f;"><em>&quot;Maiesté&quot;</em></span> Jesus, der Mensch aus dem göttlichen Bereich, daher <span style="color:#33f;"><em>&quot;incomparable&quot;</em></span>, nicht vergleichbar. Und von einer Menschlichkeit der bedingungslosen Liebe, dies der ganze Inhalt seiner Botschaft. </p>
<p>Ich wiederhole nochmal die Begriffe für das Göttliche in Henry Second:<br />
<span style="color:#33f;"><em>invictissime<br />
Tres-chrestien<br />
Victoire et felicité (Friedensreich)<br />
ô Tres-Chrestien<br />
La deité de vostre Maiesté immesurée<br />
Singulière Majesté tres humaine<br />
Premier Monarque de lUnivers<br />
(dieux immortels bei Plutarque,<br />
Roys de Perse, wohl als göttlich verehrt)<br />
Splendeur Royalle<br />
Incomparable humanité</em></span></p>
<p>Es werden Begriffe verwendet für Henry II, die die Doppeldeutigkeit INRI einerseits  weltlicher Herrscher andererseits umspielen. Ich vermute, für Nostradamus war es ein Freudenfest, so mit den Wörtern zu spielen und die ihn mit Licht und Freude erfüllende Begegnung mit dem Göttlichen in dieser Weise sowohl auszusprechen als auch vor Unwissenden zu verbergen.</p>
]]></content:encoded>
			<link>https://weltenwende.forum/index.php?id=9517</link>
			<guid isPermaLink="true">https://weltenwende.forum/index.php?id=9517</guid>
		</item>
					</channel>
</rss>
