Erdloch im Inntaldreieck südlich von Rosenheim (Schauungen & Prophezeiungen)

Elfe, Montag, 01.11.2010, 11:31 vor 5674 Tagen (5347 Aufrufe)

Hallo!

Heute kam die Meldung über ein Erdloch in der Nähe von Erfurt:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,726389,00.html

Ich möchte diese Meldung zum Anlaß nehmen, noch einmal auf meinen Traum vom Inntaldreieck aufmerksam zu machen, da mich dieser sehr beschäftigt und ich vor rund zwei Wochen wieder von einem Erdloch geträumt habe*.

"1998 hatte ich einen Traum. Ich war in einer Strasse im Süden der Stadt Rosenheim (südlich der Bahngleise, Nähe McDonalds). Von dort führt die Strasse direkt nach Süden zum Inntal und weiter nach Kufstein. Kurz hinter Rosenheim hörte die Strasse einfach auf und ein riesiges Loch tat sich auf, es war schon fast wie ein Abgrund. Das Loch war nicht nur einfach gross, sondern schien bis zu den Bergen zu gehen, also praktisch das ganze Inntal-Dreieck zu umfassen. Es war bräunlich/rot.
Der Traum wirkte in den folgenden Tagen sehr stark auf mich, ich konnte mir die Bilder aber nicht erklären. Die Prophezeiungen kannte ich zu diesem Zeitpunkt schon, aber zur damaligen Zeit passte das für mich nicht zusammen und so habe ich mir da nichts weiter bei gedacht."
https://schauungen.de/forum/index.php?id=4522

Ich habe letztes Jahr schon einmal versucht, Informationen zu Erdfällen und den geologischen Begebenheiten dieses Gebietes zu finden. Das Rosenheimer Becken wurde geprägt durch den Inn-Gletscher und gehört zu den nördlichen Kalkalpen. Erdfälle entstehen durch Lösungsvorgänge im Erdinneren:

"Dolinen entstehen immer durch Lösungsvorgänge an der Erdoberfläche, im Gegensatz zum so genannten Erdfall, der eine Lösungserscheinung bezeichnet, die durch Vorgänge im Erdinneren ausgelöst wurde. Dieser Unterschied wird vielfach nicht erkannt, wodurch die Begriffsbildung Erdfalldoline entstand. Dolinen bilden sich einerseits bevorzugt in den subtropischen Klimazonen, allerdings nicht in trockenen Wüsten- und Wüstensteppengebieten.

Diese Karstform entsteht in Bereichen mit starken subterranen Lösungen. In der Kleinform sind sie aber genauso in den gemäßigten Breiten (z. B. Paderborner Hochfläche) anzutreffen. Ihre Entstehung setzt eine ausreichende Benetzung der Gesteinsoberflächen durch Regen, Schmelzwasser oder Tau voraus, kann jedoch auch durch Kontakt von Grundwasser mit stark wasserlöslichem Gestein hervorgerufen werden. Als solche sind vor allem Kalkstein, Marmor, Dolomit oder auch Steinsalz zu nennen.

Je reiner und klüftiger (spaltenreicher) beispielsweise der Kalk ist, desto schneller vollzieht sich der Verkarstungsprozess, bei dem kohlensäurehaltiges Wasser die Kalklösung (Korrosion) initiiert. Ist das Gestein unterirdisch hinreichend gelöst, bilden sich Klüfte, Schlote und Hohlräume unterschiedlicher Größe.

Manchmal stehen Dolinen auch mit weit verzweigten Höhlensystemen in Verbindung. Dolinen entstehen selten an Steilhängen oder in Hochgebirgen, da der Oberflächenabfluss des Wassers hier in der Regel zu schnell geschieht, um die chemischen Lösungsprozesse in Gang zu setzen. Eine Ausnahme ist beispielsweise die Doline des Funtensees."
http://de.wikipedia.org/wiki/Doline

Im Juli diesen Jahres erschien ein Artikel über einen riesigen See, der vor rund 16000 Jahren in diesem Gebiet gewesen sein muß.

http://www.ovb-online.de/lokales/rosenheim/landkreis/verschwundene-riesensee-851342.html


Hat jemand eine Idee, wie sich diese Informationen mit meinem Traum zusammenbringen lassen?

Ich frage mich, ob Einwohner dieser Gegend auch ähnliche oder mit einem Erdloch in Zusammenhang stehende Träume haben (siehe Aberfan http://www.esotericreligion.com/deu/d/aberfan-katastrophe/aberfan-katastrophe.htm )


Viele Grüße, Elfe


* Vor zwei Wochen schickte ich BB einen Nachtrag zu Simuns Traum und hängte einen Traum von mir hinten an:

"Ich habe diese Woche beim Einschlafen im "Halbdusel" von einem Erdloch/Erdfall geträumt. Ich kam mit dem Auto an eine Straße, bei der der Boden nach unten weggesackt war und wo nun nur noch ein Loch klaffte. Es waren Feuerwehrmänner vor Ort und ich sah, wie ein Wasserstrahl zum Loch hin gehalten wurde. Neben dem Loch befand sich auf der linken Seite ein ganz normales Wohnhaus. Ich konnte nicht genau wahrnehmen, was sich auf der rechten Seite befand.
Eine Orts- oder Zeitangabe kann ich leider nicht machen.

Für mích ist es nun der zweite Traum von einem Erdloch/Erdfall. Siehe hier: https://schauungen.de/forum/index.php?id=4522

Schade, dass mein Traum so wenig hergibt. :-( "


@BB: Hier wird auch mein geträumtes Wasser erwähnt, allerdings stammte es nicht von der Feuerwehr: http://www.mdr.de/thueringen/7827074.html

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wurmlos

BBouvier, Montag, 01.11.2010, 12:31 vor 5674 Tagen @ Elfe (3800 Aufrufe)

Hallo, Elfe!

Ich beisse hier ja eigentlich auch auf Haken ohne jeglichen Wurm.

Eine mechanische Umsetzung 1:1 in ein dortig reales Loch einst
halte ich für sehr unwahrscheinlich, weil der ehemalige
Seeboden des Inntales mittlerweile 300 Meter hoch
bis auf Landschaftsniveau aufgeschottert ist.
Zum Einsturz einer Dolinenehöhle müsste der Kalk jedoch
bis an die Oberfläche anstehen.
[image]
Ganz abgesehen von der von Dir beschriebenen Grösse
eines halben Landkreises.

Bei den "Gelben Würmern" wusste ich wenigstens diffus,
was es damit tatsächlich auf sich hatte.
Übertragen in die Landschaft waren die glatt 80 Kilometer lang
und 15 Kilometer dick. :-D

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

was ist ein Loch?

Gerhard, Dienstag, 02.11.2010, 23:19 vor 5673 Tagen @ Elfe (3523 Aufrufe)

Hallo, Elfe!

Ich hatte früher einen sehr humorvollen Onkel (leider verstorben), und eine seiner Lieblingsfragen an unschuldige kleine Kinder war immer: was isch a Loch? Die Antwort, die er dann erwartete, war: nix, ond ebbäs dromrom (auf Standarddeutsch: nichts, und etwas drum herum), wobei er nach dem "nichts" immer eine winzige theatralische Pause einlegte.

Im Rahmen dessen, was ich BB gegenüber als "Resonanz des Sehers zum Gesehenen" bezeichnete, müßtest Du eine spezifische Resonanz zu Erdlöchern haben. Dein neulicher Traum (mit Wasser) bezogen auf das aktuelle Loch in Schmalkalden ist ein bemerkenswerter "Treffer" - die beiden gehören für mich ganz eindeutig zusammen, von den Bildmotiven her und von der zeitlichen Nähe.

Schwieriger ist das große Loch im Inntaldreieck. Hier würde ich nicht so sehr darauf drängen, dass der Traum eine physikalische Realität beschreibt. Das mag ein bißchen mitschwingen (ein Röntgenblick in den wahren geologischen Untergrund, ein Blick in ferne erdgeschichtliche Vergangenheiten o.ä.). Die Hauptinformation ist für mich eher symbolisch: Gefahrenzone!!!! Einen Bogen um dieses Gebiet machen!! Rosenheim ist noch sicher, aber nicht weiter in diese Richtung! Sonst gerätst Du in ein braunes, undefinierbares Loch. Wann nun diese "Warnung" aktuell sein wird, lässt sich heute noch nicht sagen. Du wirst es aber, wenn's so weit ist, ganz sicher mitbekommen ...

Aus Qualität, Inhalt und Art derartiger "Gesichte" bei Dir weißt Du ja selbst, ob diese eine Art Warnung oder Beruhigung oder Handlungsaufforderung etc. sein sollen. Mir ist immer das Gefühl wichtig, das in dem Augenblick entsteht, wenn das "Gesicht" auftaucht. Für mich persönlich wäre eine solche "Empfindung" (entweder innerhalb des "Gesichtes" oder aus Anlass desselben) die viel wichtigere Information als der genaue Inhalt des "Gesichtes" und seine Deutung. Denn das Begeleitgefühl zeigt vielleicht, warum und zu welchem Zweck man das "Gesicht" überhaupt "zugeschickt" bekommt.

Es sollte nicht vergessen werden, dass Irlmaier von einem Loch spricht, das vor dem Krieg sich (in Franken?) auftun wird. Er spricht auch von Bodenschätzen, die dadurch sichtbar werden (die man aber zunächst noch nicht ausbeuten kann). Eine ähnliche Prophezeigung gab's schon von Paracelsus (ein Schatz wird gefunden ...). Aus dem Lindenlied haben wir "der Erde Riss", und in den Feldpostbriefen taucht ja auch ein Naturphänomen auf, das nach dem Krieg die Touristen anzieht - vielleicht ein Krater? Insofern könnte durchaus auch eine Real-Information präkognitiv in Deinem Traum gewesen sein.

Zurück zur Resonanz: hast Du irgendeinen Bezug zu Erdlöchern? Besondere Erlebnisse? Baugrube nebenan, die Dich als Kind geängstigt hätte? Mal jemand in eine Grube gefallen? Irgendeine Geschichte mal gelesen oder etwas in diese Richtung schon erlebt? Höhenangst? Flaues Gefühl im Magen, wenn ...

Wollte nur ein paar Anregungen zum weiteren Nachdenken geben. Und mal wieder grüßen! Herzlich, Gerhard

Naturereignis Nordlicht

Jayef, Mittwoch, 03.11.2010, 10:49 vor 5672 Tagen @ Gerhard (3579 Aufrufe)

Weil ich eine Nachfrage bekam, um was es sich hier handeln solle:

http://www.alois-irlmaier.de/Sonderpost.htm

(gilt als Zeichen "vor dem Krieg")

Hallo!

M.E. interessant dass im Artikel als Kriegsvorzeichen-Naturereignis das Nordlicht erwaehnt wird: wenn die kommende Periode von Sonnenaktivitaet (Maximum ende 2012) so stark wird wie von mehreren Wissenschaftlern vermutet koennte es bis sehr Suedlich Nordlicht sichtbar sein. Selbst bis in Garabandal...

Gruesse,
Jayef

Ja, aber da kommen schon andere Warnsignale weit vorher...

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 04.11.2010, 21:29 vor 5671 Tagen @ Jayef (3507 Aufrufe)

Hallo Jayef!

Hallo!

M.E. interessant dass im Artikel als Kriegsvorzeichen-Naturereignis das Nordlicht erwaehnt wird: wenn die kommende Periode von Sonnenaktivitaet (Maximum ende 2012) so stark wird wie von mehreren Wissenschaftlern vermutet koennte es bis sehr Suedlich Nordlicht sichtbar sein. Selbst bis in Garabandal...

Gruesse,
Jayef

Ich glaube aber kaum, die Ereignisse von Garabandal sind auf
ein bloßes Nordlicht reduziert.
Laut Aussagen der Seherinnen sollen die Glaubensverfolgungen
im 2.Jahr nach dem Wunder von Garabandal erst beginnen.
Und selbst zu jenem Zeitpunkt findet der Krieg, jedenfalls
in Mitteleuropa, nicht statt.

Wenn das Nordlicht wenige Monate vorm Krieg aufleuchtet, dann
wissen zumindest wir im Forum schon lange, was die Stunde
geschlagen hat.
Dieses Nordlicht brauchen wir als Warnsignal nicht unbedingt.;-)

P.S.: Das Maximum der Sonnenaktivität ist eher ein bis zwei Jahre
später anzusetzen, da der neue Sonnenflecken-Zyklus sehr spät
begonnen hat, also erst 2008/2009.
Das Maximum tritt also erst gegen 2013/2014 ein.
Trotzdem noch zu früh für das Nordlicht bzw. für den
Feldzug, nach meiner Einschätzung.

Grüße,
Eyspfeil

Warnsignale

Jayef, Montag, 08.11.2010, 16:43 vor 5667 Tagen @ Eyspfeil (3203 Aufrufe)

Hallo Eyspfeil!

M.E. interessant dass im Artikel als Kriegsvorzeichen-Naturereignis das
Nordlicht erwaehnt wird: wenn die kommende Periode von Sonnenaktivitaet
(Maximum ende 2012) so stark wird wie von mehreren Wissenschaftlern
vermutet koennte es bis sehr Suedlich Nordlicht sichtbar sein. Selbst bis
in Garabandal...

Gruesse,
Jayef[/i]

Ich glaube aber kaum, die Ereignisse von Garabandal sind auf
ein bloßes Nordlicht reduziert.
Laut Aussagen der Seherinnen sollen die Glaubensverfolgungen
im 2.Jahr nach dem Wunder von Garabandal erst beginnen.
Und selbst zu jenem Zeitpunkt findet der Krieg, jedenfalls
in Mitteleuropa, nicht statt.

Wenn das Nordlicht wenige Monate vorm Krieg aufleuchtet, dann
wissen zumindest wir im Forum schon lange, was die Stunde
geschlagen hat.
Dieses Nordlicht brauchen wir als Warnsignal nicht unbedingt.;-)

P.S.: Das Maximum der Sonnenaktivität ist eher ein bis zwei Jahre
später anzusetzen, da der neue Sonnenflecken-Zyklus sehr spät
begonnen hat, also erst 2008/2009.
Das Maximum tritt also erst gegen 2013/2014 ein.
Trotzdem noch zu früh für das Nordlicht bzw. für den
Feldzug, nach meiner Einschätzung.

Grüße,
Eyspfeil

Ich moechte nicht die Ereignisse von Garabandal auf ein blosses Nordlicht reduzieren. Eben auch weil das Nordlicht nicht auf sich selbst steht.

Nordlicht und Sonnensturme kommen nicht ueberein mit dem Sonnenflecken-Maximum und koennen schon 2 Jahre vorher anfangen (und ihr eigenes Maximum erreichen). Die Sonnenaktivitaet nimmt schon jetzt zu. Ob der neue Sonnenflecken-Zyklus jetzt ein Jahr spaeter kommt (und daher noch staerker sein wird?) macht in unserem Fall also nicht viel aus.

Die starkere Sonnenaktivitaet kann auch anderen Aspekten von Garabandal ausloesen: Hitze, daher zunehmendes Schmelzen der Polen, westantarktische Eiskappe bricht zusammen und loest Riesentsunami(s) mit Weltbeben und Vulkanausbrueche aus. Danach Garabandal / Kaeltesommer / erster Russenangriff.

Koennte sein dass der Kaeltesommer dann einigermassen vom Sonnenaktivitaet "gemaessigt" wird. Da haben wir dann doch noch ein bisschen Glueck... :-P

Gruesse,
Jayef

Und was wenn doch?

Elfe, Freitag, 05.11.2010, 00:21 vor 5671 Tagen @ Gerhard (3333 Aufrufe)

Hallo, Elfe!

Hallo Gerhard!


Vielen Dank für Deine Anregungen!

Ich hatte früher einen sehr humorvollen Onkel (leider verstorben), und
eine seiner Lieblingsfragen an unschuldige kleine Kinder war immer: was
isch a Loch? Die Antwort, die er dann erwartete, war: nix, ond ebbäs
dromrom (auf Standarddeutsch: nichts, und etwas drum herum), wobei er nach
dem "nichts" immer eine winzige theatralische Pause einlegte.

Im Rahmen dessen, was ich BB gegenüber als "Resonanz des Sehers zum
Gesehenen" bezeichnete, müßtest Du eine spezifische Resonanz zu Erdlöchern
haben. Dein neulicher Traum (mit Wasser) bezogen auf das aktuelle Loch in
Schmalkalden ist ein bemerkenswerter "Treffer" - die beiden gehören für
mich ganz eindeutig zusammen, von den Bildmotiven her und von der
zeitlichen Nähe.

Einen besonderen Bezug zu Erdlöchern finde ich bei mir nicht, kann aber möglicherweise eine ähnliche Erklärung bieten:
Ich habe das Gebiet südlich von Rosenheim zwei mal täglich auf der A8 passiert!

Für den zweiten Traum, der nun einige Parallelen zu Schmalkalden aufweist, habe ich eigentlich nur die Erklärung, dass mich der Traum vom großen Erdloch südlich von Rosenheim sehr beschäftigt.

Schwieriger ist das große Loch im Inntaldreieck. Hier würde ich nicht so
sehr darauf drängen, dass der Traum eine physikalische Realität
beschreibt. Das mag ein bißchen mitschwingen (ein Röntgenblick in den
wahren geologischen Untergrund, ein Blick in ferne erdgeschichtliche
Vergangenheiten o.ä.). Die Hauptinformation ist für mich eher symbolisch:
Gefahrenzone!!!! Einen Bogen um dieses Gebiet machen!! Rosenheim ist noch
sicher, aber nicht weiter in diese Richtung! Sonst gerätst Du in ein
braunes, undefinierbares Loch. Wann nun diese "Warnung" aktuell sein wird,
lässt sich heute noch nicht sagen. Du wirst es aber, wenn's so weit ist,
ganz sicher mitbekommen ...

Ich habe diesen Traum noch nie als symbolischen Traum gedeutet! Auch nicht im Sinne von "Gefahrenzone". Das geträumte Erdloch südlich von Rosenheim war für mich immer ein reales Erdloch!
Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht daneben liegen kann und Du recht hast.

Aus Qualität, Inhalt und Art derartiger "Gesichte" bei Dir weißt Du ja
selbst, ob diese eine Art Warnung oder Beruhigung oder
Handlungsaufforderung etc. sein sollen. Mir ist immer das Gefühl wichtig,
das in dem Augenblick entsteht, wenn das "Gesicht" auftaucht. Für mich
persönlich wäre eine solche "Empfindung" (entweder innerhalb des
"Gesichtes" oder aus Anlass desselben) die viel wichtigere Information als
der genaue Inhalt des "Gesichtes" und seine Deutung. Denn das
Begeleitgefühl zeigt vielleicht, warum und zu welchem Zweck man das
"Gesicht" überhaupt "zugeschickt" bekommt.


Als ich 1998 von dem Erdloch träumte war das Begleitgefühl staunende Ungläubigkeit. Unvorstellbar, dass so etwas passieren könnte.
Heute frage ich mich: Und was wenn doch?


Es sollte nicht vergessen werden, dass Irlmaier von einem Loch spricht,
das vor dem Krieg sich (in Franken?) auftun wird. Er spricht auch von
Bodenschätzen, die dadurch sichtbar werden (die man aber zunächst noch
nicht ausbeuten kann). Eine ähnliche Prophezeigung gab's schon von
Paracelsus (ein Schatz wird gefunden ...). Aus dem Lindenlied haben wir
"der Erde Riss", und in den Feldpostbriefen taucht ja auch ein
Naturphänomen auf, das nach dem Krieg die Touristen anzieht - vielleicht
ein Krater? Insofern könnte durchaus auch eine Real-Information
präkognitiv in Deinem Traum gewesen sein.

Zurück zur Resonanz: hast Du irgendeinen Bezug zu Erdlöchern? Besondere
Erlebnisse? Baugrube nebenan, die Dich als Kind geängstigt hätte? Mal
jemand in eine Grube gefallen? Irgendeine Geschichte mal gelesen oder
etwas in diese Richtung schon erlebt? Höhenangst? Flaues Gefühl im Magen,
wenn ...

Wollte nur ein paar Anregungen zum weiteren Nachdenken geben. Und mal
wieder grüßen! Herzlich, Gerhard


Danke! Viele Grüße auch von mir! Elfe

Nachtrag

Gerhard, Freitag, 05.11.2010, 01:06 vor 5671 Tagen @ Elfe (3424 Aufrufe)

Hallo, liebe Elfe!

Als ich sagte, es könnte auch ein Blick in die Vergangenheit gewesen sein (Retrokognition), da dachte ich an den Chiemgau-Impakt, der hier auf dem Forum auch schon mal besprochen wurde.

Hier ein anderer Link:

http://www.chiemgau-impakt.de/streuellipse.html

Die Karte dort ist ein bißchen klein, aber möglicherweise deckt der schwarze Fleck sich ungefähr mit der Lage des von Dir geschauten Loches.

Du müßtest also versuchen, noch weitere Details zu erinnern, etwa wie tief das Loch in Deiner Schau war. Oder ob heutige Verhältnisse (in der Bebauung, mit den Straßen etc.) an den Rändern des Loches vorherrschten.

Sollte es dagegen eine Präkognition von einem künftigen Impaktkrater sein, so wäre inklusive München und Salzburg alles zerstört (zeigte sich so was in Deinem Traum?). Das Gebiet ist nach meinem Wissen geologisch nicht so strukturiert, dass dort sich plötzlich solch riesigen Risse oder Senkungen bilden könnten.

Erneut Grüße!

Gerhard

Danke!

Elfe, Freitag, 05.11.2010, 09:49 vor 5670 Tagen @ Gerhard (3230 Aufrufe)

Hallo, liebe Elfe!


Hallo Gerhard!


Als ich sagte, es könnte auch ein Blick in die Vergangenheit gewesen sein
(Retrokognition), da dachte ich an den Chiemgau-Impakt, der hier auf dem
Forum auch schon mal besprochen wurde.

Hier ein anderer Link:

http://www.chiemgau-impakt.de/streuellipse.html


An den Chiemgau-Impakt habe ich in der Tat nicht mehr gedacht!


Die Karte dort ist ein bißchen klein, aber möglicherweise deckt der
schwarze Fleck sich ungefähr mit der Lage des von Dir geschauten Loches.

Wenn ich den schwarzen Fleck richtig interpretiere, dürfte dies der Chiemsee sein (geh mal mit der re Maustaste auf View image, dann wird das Bild etwas größer; zum Abgleich der Konturen siehe http://www.chiemgau-tourismus.de/de/635924cb-4d60-4870-5e67-6b783e9b9688.html).


Du müßtest also versuchen, noch weitere Details zu erinnern, etwa wie tief
das Loch in Deiner Schau war. Oder ob heutige Verhältnisse (in der
Bebauung, mit den Straßen etc.) an den Rändern des Loches vorherrschten.

Sollte es dagegen eine Präkognition von einem künftigen Impaktkrater sein,
so wäre inklusive München und Salzburg alles zerstört (zeigte sich so was
in Deinem Traum?).

In meinem Traum waren die Rosenheimer Straßen und Häuser völlig unversehrt. Einen Ringwall habe ich nicht wahrgenommen. Das Loch selber schien recht frisch zu sein, auch die Farbe (bräunlich-rot) deutet für mich darauf hin. Das Loch war auch nicht zugewachsen, wie man es auf BB`s eingefügtem Bild sehen kann.

Ich habe damals überhaupt nichts mit dem Erdloch anfangen können. Ich hatte noch nie etwas von Erdfällen gehört und erst durch einen Bericht in den Nachrichten stellte ich eine Verbindung zu meinem Traum her.

Das Gebiet ist nach meinem Wissen geologisch nicht so

strukturiert, dass dort sich plötzlich solch riesigen Risse oder Senkungen
bilden könnten.


Ich weiß schon, das klingt alles sehr unwahrscheinlich. Vielleicht begegnet uns ja irgendwann ein ähnlicher Traum.


Erneut Grüße!

Gerhard


Auf jeden Fall möchte ich Euch allen danken, dass Ihr Euch noch einmal mit meinem Traum beschäftigt habt!

Viele Grüße, Elfe

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