Wilkerson: Gold horten -> große Verluste (Schauungen & Prophezeiungen)

WG, Donnerstag, 18.11.2010, 03:29 vor 5658 Tagen (6073 Aufrufe)
bearbeitet von WG, Donnerstag, 18.11.2010, 03:35

Hallo!

Im Gelben Forum stolperte ich, der ich die Bibel noch nie komplett gelesen habe, soeben über diese Stelle:

Die langfristige Perspektive bzgl. Gold und Silber nennt übrigens das Bibelbuch Hesekiel im Kapitel 7:

19Ihr Silber werden sie auf die Gassen werfen, und ihr Gold wird als Unflat gelten; ihr Silber und ihr Gold wird sie nicht erretten können am Tage des Grimmes Jehovas; ihren Hunger werden sie damit nicht stillen und ihren Bauch davon nicht füllen. Denn es ist ein Anstoß zu ihrer Missetat gewesen. Vermögen nützt nichts am Tage des Zornes, aber Gerechtigkeit errettet vom Tode. {auch ihr Silber, auch ihr Gold wird sie nicht erretten können am Tage des Grimmes Jehovas; und durch das Feuer seines Eifers wird das ganze Land verzehrt werden. Denn ein Ende, ja, ein plötzliches Ende wird er machen mit allen Bewohnern des Landes.

Das erinnerte mich doch sehr an diese Stelle aus der "Schauung" von Wilkerson:
"Leute, die Gold horten, werden sehr große Verluste erleiden. Dies ist eine der eindeutigsten Voraussagen dieses Buches.“

Scheint mir obiges wohl seine Quelle zu sein und eher nicht eine eigene Schauung. Oder? Vielleicht ist das hier oder im früheren Forum schon besprochen worden, konnte aber nichts dazu finden.

Gruß
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Verluste

Fritz Frontlader, Donnerstag, 18.11.2010, 07:07 vor 5658 Tagen @ WG (5361 Aufrufe)

Was ist wann ein großer Verlust.
Wenn ich in 2000 für 250$ Oz eingekauft
hab und am 3.05.2012 für 43.000$ Oz
verkaufe, der Kurs Mitte August 2012
bei 47000$ Oz steht. Oder ich heute
für 1320$ Oz und in 5 Monaten für
1000$ Oz verkaufe oder auch nicht.
Welchen Zukunftsausschnitt hat
Wilkerson hier gesehen? Einbrüche
beim Goldpreis hat es die letzten
10 Jahre alle Nasen lang gegeben.

Bis die Tage.

Gold kann man nicht essen

Joe, Donnerstag, 18.11.2010, 11:48 vor 5657 Tagen @ WG (5220 Aufrufe)

Wenn es wirklich sehr, sehr eng wird und man keine Bedürfnisse wie schnelle Autos, Villa mit Pool, Schmuck, Designer-Handtaschen usw hat sondern den Bauch füllen will, ja dann wird Gold im Vergleich zur Ölsardinen-konserve bzw zur gebratenen Ratte sehr stark an Wert verlieren.

Ein Bauer würde in so einem Sznario wohl kaum einen Sack Kartoffeln für 5.80€ abgeben sondern eher 1 Goldmünze (momentan 1000€) dafür verlangen (falls er überhaupt zu verkaufen gewillt ist)

Gold kann man nicht Essen

Fritz Frontlader, Donnerstag, 18.11.2010, 12:44 vor 5657 Tagen @ Joe (5181 Aufrufe)

Hallo Joe,

5 Jahre alte Kartoffeln übrigens auch nicht.

In diesem Zusammenhang empfehle ich die Lektüre von:
"Die Schwarzmarktzeit. Deutschland zwischen 1945 und 1948"
Wirklich interessant. Die Realität war eine andere
als in manch eines Hirns Vorstellung.

Bis die Tage

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Hesekiel und "Gold" ... und überhaupt

BBouvier, Donnerstag, 18.11.2010, 13:06 vor 5657 Tagen @ WG (5430 Aufrufe)

Scheint mir obiges wohl seine Quelle zu sein und eher nicht eine eigene
Schauung. Oder?

Hallo, WG!

Schwer zu sagen.
Die Annahme, auch mit dieser Aussage zitiere Wilkerson
nur das Alte Testament, ist sehr gut vorstellbar.

Die religiöse Denkweise der alten Juden war ja sehr
archaisch-diesseitig:
=>
"Mache dies&das, auf dass es Dir wohlergehe auf Erden...
auf dass Du lange lebest auf Erden...etc." (!)

So dass "Hesekiel" hier gar keine Prophezeiung äussert.
Zwar schon eine "Wahrheit" - diese jedoch auf den Erdenplan herabgezogen.

In Mathäus 6 lesen wir diesbezüglich:
"Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden,
da sie die Motten und der Rost fressen
und da die Diebe nachgraben und stehlen.
Sammelt euch aber Schätze im Himmel,
da sie weder Motten noch Rost fressen
und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen.
Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz."

........................................

Was den Goldkurs - im Verhältnis zu bunt bedrucktem Papier betrifft -
so geht Hannich seit Jahren davon aus, in einer der Phasen des Niederganges
sähen sich viele Besitzer zwecks Schuldentilgung gezwungen,
zu enthorten. Stiessen manges Liquidität des Marktes dann jedoch
auf keine Nachfrage, so dass (in dieser Phase) der Goldkurs
massiv einbräche.

Darauf riskant zu spekulieren, setzte ich jedoch nicht...

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Könntest du die Essenz für uns kurz zusammengefasst bringen?

Georg, Donnerstag, 18.11.2010, 18:59 vor 5657 Tagen @ Fritz Frontlader (5122 Aufrufe)

Könntest du die Essenz für uns kurz zusammengefasst bringen?

Hallo Joe,

5 Jahre alte Kartoffeln übrigens auch nicht.

In diesem Zusammenhang empfehle ich die Lektüre von:
"Die Schwarzmarktzeit. Deutschland zwischen 1945 und 1948"
Wirklich interessant. Die Realität war eine andere
als in manch eines Hirns Vorstellung.

Bis die Tage

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Befreiung

BBouvier, Donnerstag, 18.11.2010, 19:52 vor 5657 Tagen @ Georg (5254 Aufrufe)

Könntest du die Essenz für uns kurz zusammengefasst bringen?


Jedenfalls ist meine Grossmutter 1947 verhungert.
Offenbar hat sie die "Befreiung", von der uns
die Systemmedien was vorschwärmen, irgendwie nicht so recht mitbekommen...

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Die Mutter aller Blasen (längerer Text)

Bär, Donnerstag, 18.11.2010, 20:38 vor 5657 Tagen @ WG (5762 Aufrufe)

Moin WG,

als "Gelber" von Beginn an erlaube ich mir dazu Stellung zu beziehen.

Das DGF entstand aus dem Bedürfnis über das Aboforum hinaus auch allgemeine Dinge besprechen zu können. Da tummelten sich dann herrlich illustre Gestalten und stritten über Freigeld und Debitismus.

Der Ausgangspunkt aber war die Elliott-Wellentheorie. Ohne da genauer drauf ein zu gehen, weil es nicht Thema dieses Forums ist, möchte ich kurz aufzeigen, dass die Sehungen eines Wilkerson sehr kompatibel sind mit der EW Theorie.

Die Elliottwellen sind so etwas wie eine graphische Darstellung von Massenpsychologie.

Beispiel: Eine kleine Gruppe von Insidern (sorry BB Innenseiter geht nun wirklich nicht) merkt das Potenzial einer Aktie. Sie wird teurer. Dann kommt das ins Stocken. Der Preis korrigiert. Aber man erinnert sich an die Gewinne. Das wird publik. Andere denken sich, da geht doch nochmal sowas. Und schon beginnt die Welle 3. Und die geht ganz schön ab. Auf einem (viel zu) hohen Stand merken viele, dass man sich etwas verrennt. Also wird verkauft. Und dann kommt der letzte Depp und sieht, dass da zweimal was zu holen war. Und dann geht die Welle 5 nach oben, 2 und 4 waren die Korrekturen. Das ist dann Manie pur. Keine Regeln gelten mehr, nur noch die Gier regiert. Südseeblase, Tulpenmanie, DOW 1929, Neue Märkte waren solche Manien. Manien kommen immer wieder. Heute hier, morgen da.

Gold hat um das Jahr 2000 herum einen Tiefpunkt erreicht. In einem übergeordneten Zyklus bildet Gold jetzt die letzte Aufwärtswelle aus. Diese besteht aus 3 Wellen nach "oben" unterbrochen durch zwei Korrekturwellen. Das Schema findet auf verschiedenen Ebenen statt bis hinunter zur Tickebene.

Gold und vielmehr noch Silber werden in dieser letzten Bewegung eine Jahrhundertbewegung nach oben machen. 100 Dollar/UZ Zuwachs an einem Tag werden locker erreicht werden. Anschließend wird Gold auch eine Jahrhundertkorrektur ausbilden, die in Fulminanz der Aufwärtsbewegung um nichts nachsteht und den Höchstpreis auf die Ebene der letzten großen Welle 4, also dem Stand um die Jahrtausendwende, fallen lassen wird.

Der, der Gold im Jahr 2000 gekauft hat, wird gar keine Verluste haben. In der Sache liegt aber für den Otto Normalmichel, dass dieser nicht mit den Cleveren in der Welle 1 gekauft hat und meist auch die Welle 3 verpennt.

Er ist der größere Narr (siehst du BB, ich kann greater fool übersetzen) der bei 23.750 $/uz einsteigt mit allem, was er hat, und zusätzlich einen Kredit auf sein bezahltes Haus aufnimmt.

Zusätzlich kommt bei dieser Mutter aller Blasen noch etwas verschärfend hinzu.

Immobilien als Anlage brechen gerade ein und werden, wie in Amerika, auch bei uns einbrechen. Die Blase ist hier kleiner, darum wird der Einbruch geringer sein. Was bei uns besonders knallen wird, ist weniger das, was wir beide als Architekten aufs Grundstück drauf stellen. Das ist verhältnismässig werthaltig. Die Bewertung des Grundes wird völlig wegradiert werden. Lage, Lage, Lage hieß es Jahrzehnte lang. Unfug, Unfug, Unfug. 230 €/m² im Baugebiet hier, das ist die Immoblase bei uns.

Neben Immobilien lösen sich gerade die vermeintlichen "Werte" auf. Währungen fahren derzeit Achterbahn und werden im kommenden Jahr beginnen zu kollabieren, der Dollar wohl allen voran. Da kann man sein Geld nicht sichern. Staatsanleihen beginnen als Blase derzeit zu platzen. Als Besitzsicherung ein klares Gehtnicht in Kürze.

Aktien? Qualitätswerte nach den drei Finsteren Tagen sind ein paar Schufeln und Hacken. Dass wir Aktien knicken können, wissen wir eigentlich schon lange. Dass die Börsen nur noch mit den Unmengen Hubschraubergeld dass den Banken, ob sie wollen oder nicht, in die Taschen gesteckt wird, gehalten werden, wissen die Meisten. Der Rest wird es erfahren, wenn die Staaten kein Geld mehr leihen können, um es den Banken dann wieder zu schenken.

Also wird man sich an das erinnern, was über Jahrtausende immer Wert hatte. Gold und Silber waren Geld. Geld ist Edelmetall. Das, was uns heute als Geld verkauft wird, ist nichts anderes als ein bedruckter Baumwollzettel mit 162 Joule Brennwert.

Und was machen nun die, die Unmengen Baumwollzettel haben und nicht wissen wohin damit?

Sie kaufen Gold und Silber, das war ja immer was wert und wenn alle Werte verfallen bleiben AU und AG doch immer was wert. Die Mutter aller Blasen wird es, weil keine einzige andere Anlageart mehr sinnvoll sein wird. Und ganz am Ende kommt dann wieder die Masse der noch Besitzenden. Und sie kommt gerade noch rechtzeitig um Gold zu Höchstpreisen zu kaufen und alles zu verlieren wenn die Korrektur mit mindestens 90 % zuschlägt. Und genau diese Masse der größeren Narren, die an die Manie glauben, die verliert alles und noch etwas mehr, diese Masse wird bluten ohne Ende.

Wodurch dieser Zusammenbruch dann ausgelöst wird, weiß ich nicht. Vielleicht sind es die Irli-Szenarien. Vielleicht wird der Besitz von Gold verboten und das Metall für die neue Weltwährung genommen, vielleicht liegen ganz unten in "der Erde Riß" Hundskopf große Goldklumpen rum. Aber der Goldpreis wird brutal fallen. Den EW sind fundamentale Gründe schlichtweg schnurze. Sie gehen ihren Weg so oder so, wie auch die Sehungen eintreten, ob Putin nur Irli liest oder nicht.

Bis dahin bleiben die Metallklumpen für mich erste Wahl. Und auch danach. Ich habe keine Wünsche, die ich kaufen könnte (außer meinem Hof). Und wenn das Edelmetall dann wieder auf den Preis verfällt, zu dem ich es gekauft habe, einen Herrenanzug bekomme ich auch nach den finsteren Tagen noch dafür. Ach ja, Silber wird auf ein höheres Niveau zurück fallen. Wer Silber heute noch kauft wird auch, wenn es nachdem irgendwo über 1000 $/uz war, noch etwas Ordentliches in der Hand haben, auch nach 90% Korrektur.

Denk aber dran, dass eine Kuh bald so wertvoll sein wird, dass man ihr, je nach Quelle, eine Glocke aus purem Silber/Gold ümhängen wird. Eine Edelmetallglocke wiegt ein paar Kilo. Das EM habe ich. Die Kuh aber, die kommt jetzt dran und Schafe und noch mehr Molosser und Kaninchen und Hühner und Puten und natürlich viele fleißige Bienchen...

Was Elias, er ist gläubiger Zeuge Jehovas, mit seinem Zitat aussagt, deutet auf etwas Anderes hin meines Ermessens. Menschen, denen Besitz sehr wichtig ist, die versuchen mit Edelmetall Macht aus zu üben, die essen wollen ohne dafür zu arbeiten, Menschen die den Gott Mammon anbeten, auf die kommen schwerste Zeiten zu. Ihre Macht endet spätestens dann, wenn der Bauer seine Kartoffeln aktuell nicht her gibt für ein Kilo Gold. Wenn, dann tauscht er sie gegen ein Paket Zucker, etwas Schnaps, ein Antibiotikum, einige Nadeln aber ganz sicher nicht für ein nutzloses Stück Blech. Das Blech baumelt er dann seiner Kuh um den Hals.

Du siehst, Gold war nie wertlos. Aber es kann oft nicht genug wert sein.

Wie in einer Welt nach der Weltenwende Edelmetall bewertet wird, weiß niemand. Die Seher geben uns mit der Glocke der Kuh einen kleinen Hinweis. Bis dahin, stehen erst einmal die astronomischen Höhen bei den Edelmetallen an. Und die werde ich nutzen um eine Kuh und Hof mit Ackerland zu kaufen... Mit dem Rest schau ich dann mal.

Mein Sohn wird einen kleinen Hochofen auf den Hof stellen als ein alternatives Konzept um später etwas zu produzieren. Und da kann er auch dann die Glocken für die Kühe gießen aus den Blechklumpen.

Wilkerson ist für mich subjektiv ein sehr valider Seher.

Und weil ich gerade mal dabei bin. Wilkerson spricht von Ackerland, dass nur noch große Gesellschaften in der Nähe von Städten werden kaufen können. Andere Seher reden davon, dass nach der Weltenwende jeder soviel Land haben kann wie er will. Als Gesellschaftsform scheint ein milder Kapitalismus, mit begrenztem Eigentum, dann akzeptiert zu sein.

Diese "Gesellschaften" kaufen gerade Ackerland auf im Wilden Osten wie die Gestörten. Sie zahlen Preise von 2,5 Euro/m² was dort sehr viel zu sein scheint. Diese Gesellschaften wird es nach der Weltenwende nicht mehr geben. Das Land kann dann, besonders wenn das olle gelbe Zeug vom Strich weg ist, jeder haben soviel er will. Jeder von den Wenigen, die dann noch rum laufen dürfen und können.

Ich hoffe mit diesem Beitrag die Grenzen der Thematik nicht gesprengt zu haben.

Grüße von den Schwarzwaldhöhen herab

Bär

Gute Idee

WG, Donnerstag, 18.11.2010, 22:53 vor 5657 Tagen @ Bär (5053 Aufrufe)

Hallo Bär

Besten Dank für die ausführliche Darlegung.

Die Seher geben uns mit der Glocke der Kuh einen kleinen Hinweis.
Bis dahin, stehen erst einmal die astronomischen Höhen bei den Edelmetallen
an. Und die werde ich nutzen um eine Kuh und Hof mit Ackerland zu kaufen...

Mein Sohn wird einen kleinen Hochofen auf den Hof stellen als ein
alternatives Konzept um später etwas zu produzieren. Und da kann er auch
dann die Glocken für die Kühe gießen aus den Blechklumpen.

Beides sind sehr gute Ideen, einen Hochofen wollte ich auch schon als Jugendlicher gerne mal bauen, bisher hat es aber nur zu einem Kohlenmeiler gereicht. Hat Dein Sohn so einen Hochofen schon mal in Kleinformat gebaut? (Passt nicht so recht hier rein, besser bei Vorsorge, aber man kann ja mal eine kleine Ausnahme machen.) :-) Kleiner Tip noch: Ziegen sind viel handlicher als Kühe und geben auch eine gute Milch, ich würde eher dazu tendieren.

Schönen Gruß in den Schwarzwald!
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Fingere dich!

HJH, Freitag, 19.11.2010, 00:17 vor 5657 Tagen @ Fritz Frontlader (5199 Aufrufe)

Fingern sie sich!

Sie Übeltäter!

Gruß

HJH

Schnüffel Dich.

Was ist wann ein großer Verlust.
Wenn ich in 2000 für 250$ Oz eingekauft
hab und am 3.05.2012 für 43.000$ Oz
verkaufe, der Kurs Mitte August 2012
bei 47000$ Oz steht. Oder ich heute
für 1320$ Oz und in 5 Monaten für
1000$ Oz verkaufe oder auch nicht.
Welchen Zukunftsausschnitt hat
Wilkerson hier gesehen? Einbrüche
beim Goldpreis hat es die letzten
10 Jahre alle Nasen lang gegeben.

Bis die Tage.

Herr Fritz!

HJH, Freitag, 19.11.2010, 00:21 vor 5657 Tagen @ Fritz Frontlader (5029 Aufrufe)

Sie sind verwachsen in und mit ihren Arschhaaren.

Niemand verlangt danach.

Niemand!

Gruß

HJH

Was ist wann ein großer Verlust.
Wenn ich in 2000 für 250$ Oz eingekauft
hab und am 3.05.2012 für 43.000$ Oz
verkaufe, der Kurs Mitte August 2012
bei 47000$ Oz steht. Oder ich heute
für 1320$ Oz und in 5 Monaten für
1000$ Oz verkaufe oder auch nicht.
Welchen Zukunftsausschnitt hat
Wilkerson hier gesehen? Einbrüche
beim Goldpreis hat es die letzten
10 Jahre alle Nasen lang gegeben.

Bis die Tage.

Jetzt schon an der Realität vorbei!

HJH, Freitag, 19.11.2010, 04:14 vor 5657 Tagen @ Joe (5094 Aufrufe)

Wie mögen die Herren-(Menschen) zu ihren Nieren sich verfrieren?

Sich beglückwünschen (Glück wünschen?) wo doch ihre Achseln, Höhlen (selbst rasiert) Angstschweiß ewig produzieren.

Wie ungern mir Übel speit.

Welch Ekel mich ankotzt.

Ankotet!

Nie, NIE, entdeckte ich einen STANDPUNKT für IRGENDETWAS in den letzten Jahren in diesem Land.

NIE!

NIEMALS erklärte sich einer, gab preis sein Innerstes gut.

Nun gut, kennt man ja, ist gebräuchlich bäuchlich schwankend.

Einem "Bauern" wird die folgende Zeit keinen, KEINEN Gewinn einbringen. (Es wird nicht getauscht werden, das Täuschen wurde langweilig entlarvt im letzten Krieg)

Einem GOLD-Dukaten-Verschissenen, der meint die Sonne zu kennen, der da meint, im Licht sich zu befinden, der, der da trügerisch sich fortkriechend verechst hatte, weil immerschon auf allen Vieren sich bewegte seine Zunft und Rasse veratend, züngelnd die Nase in ARSCHLÖCHER hinein stocherte. Auch diesen wird es diesmal treffen.

Was sind mir eure Seelenzustände bewusst.

Wie rein der Untergrund,
wie trüb die Oberfläche.

Gruß
HJH

Wenn es wirklich sehr, sehr eng wird und man keine Bedürfnisse wie schnelle
Autos, Villa mit Pool, Schmuck, Designer-Handtaschen usw hat sondern den
Bauch füllen will, ja dann wird Gold im Vergleich zur Ölsardinen-konserve
bzw zur gebratenen Ratte sehr stark an Wert verlieren.

Ein Bauer würde in so einem Sznario wohl kaum einen Sack Kartoffeln für
5.80€ abgeben sondern eher 1 Goldmünze (momentan 1000€) dafür verlangen
(falls er überhaupt zu verkaufen gewillt ist)

Was hast Du denn geraucht ?

Fritz Frontlader, Freitag, 19.11.2010, 09:47 vor 5656 Tagen @ HJH (4988 Aufrufe)

Wie mögen die Herren-(Menschen) zu ihren Nieren sich verfrieren?

Sich beglückwünschen (Glück wünschen?) wo doch ihre Achseln, Höhlen
(selbst rasiert) Angstschweiß ewig produzieren.

Wie ungern mir Übel speit.

Welch Ekel mich ankotzt.

Ankotet!

Nie, NIE, entdeckte ich einen STANDPUNKT für IRGENDETWAS in den letzten
Jahren in diesem Land.

NIE!

NIEMALS erklärte sich einer, gab preis sein Innerstes gut.

Nun gut, kennt man ja, ist gebräuchlich bäuchlich schwankend.

Einem "Bauern" wird die folgende Zeit keinen, KEINEN Gewinn einbringen.
(Es wird nicht getauscht werden, das Täuschen wurde langweilig entlarvt im
letzten Krieg)

Einem GOLD-Dukaten-Verschissenen, der meint die Sonne zu kennen, der da
meint, im Licht sich zu befinden, der, der da trügerisch sich
fortkriechend verechst hatte, weil immerschon auf allen Vieren sich
bewegte seine Zunft und Rasse veratend, züngelnd die Nase in ARSCHLÖCHER
hinein stocherte. Auch diesen wird es diesmal treffen.

Was sind mir eure Seelenzustände bewusst.

Wie rein der Untergrund,
wie trüb die Oberfläche.

Gruß
HJH

Metalldiebstahl
Das: http://www.morgenweb.de/region/metropolregion/20101119_mmm0000000858311.html
ist die Realität.
Warum wohl?

Bis die Tage.

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Goldene/silberne Glocke

Taurec ⌂, München, Freitag, 19.11.2010, 14:36 vor 5656 Tagen @ Bär (5002 Aufrufe)

Hallo!

Wenn es in alten Prophezeiungen heißt, man solle einer Kuh eine goldene oder silberne (beide Variante kommen vor) Glocke umhängen, so meinen sie damit, daß Kühe nachher so selten seien und quasi Gold wert wären, nämlich Gold nach den Maßstäben des 19. Jahrhunderts (als man noch Maßstäbe hatte), als diese Aussagen entstanden, bzw. dokumentiert wurden.

Das ist kein Hinweis, daß Edelmetall künftig etwas wert wäre - wobei das zweifellos so sein wird. Die Aussage ist auf das Vieh gerichtet.

Bei Mühlhiasl heißt es auch: "’s Holz wird so teuer, wie der Zucker, aber g’langen tuts"
Ebensogut könnte es heißen, man möge um einen Baum, wenn man ihn findet, einen goldenen Zaun machen. :-)

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Ein Salut an den Bären....

Wintermond, Samstag, 20.11.2010, 00:01 vor 5656 Tagen @ Bär (5012 Aufrufe)

....dessen Abhandlungen soviel Wahres enthalten, dass die geistigen Normalverbraucher, von welchen wir so zahlreich umgeben sind, darin nur wirres Geschwätz zu erkennen vermögen.

Meine privaten Laborversuche ergaben, dass der Durchschnitts-Europäer mit des Bären schriftlich dargelegten Weisheiten absolut N-i-c-h-t-s anzufangen vermag. Weshalb der Durchschnitts-Europäer möglicherweise mittelfristig als schwach glühende Asche enden wird.

Ach ja, ein Detail möchte ich dennoch besserwisserisch kritisieren. Die Harmlosigkeit der Muslime, welche der Bär mitunter darlegt, könnte sich als fataler Trugschluss erweisen. Sagt einer, der damals nicht weit vom Bären den real importierten, CIA-finanzierten Islam in Aktion erlebte. ;-)

......................

freundlich/neutral oder feindlich?

Joe, Samstag, 20.11.2010, 00:58 vor 5656 Tagen @ Wintermond (4883 Aufrufe)

schon sehr aufschlussreich wie zwei Personen oertlich/terminlich nahe den Ereignissen (Islam und seine Anhänger) unterschiedlich deuten.

Wie schwer muss es doch den unterschiedlichen Sehern fallen überhaupt etwas Sinnvolles zu berichten wenn erwachsene, rationale Personen sich vor Ort kein übereinstimmendes Bild geben können bzw ihre persönliche Meinung über die Jahre (aufgrund jeweils isolierter Eindrücke) z.T. um 180° ändern? Für den einen die Freiheit, für den anderen die Sklaverei?

Wahrscheinlich haben alle zum Thema und zu einem Zeitpunkt irgendwie und irgendwann mal kurz Recht, nur was nutzt das wenn man nur Nebel sieht?
Einfach sich dem Schicksal ergeben und es hinnehmen, egal was kommt?

Wurde in der Steinzeit Gold gehortet?

Joe, Samstag, 20.11.2010, 01:08 vor 5656 Tagen @ Fritz Frontlader (4860 Aufrufe)

Wir reden hier nicht von lokalen Ereignissen (wie den WW2), sondern von globalen Ereignissen und da wird Gold jeden Wert ggü Nahrungsmitteln, Werkzeug verlieren.

Die Jäger, Sammler und bäuerlichen Selbstversorger würden sich nie und nimmer mit einem schwerem, nutzlosem Metall belasten. Ok, es glänzt so schön als Schmuck aber das ist es auch schon.
Gold wird keinen praktischen Nutzen haben, dazu braucht man Priester, Mächtige, Söldner, Beamte/Verwalter, Kaufleute, Spekulanten, ...

Aber nicht doch

Wintermond, Samstag, 20.11.2010, 03:12 vor 5656 Tagen @ Joe (4862 Aufrufe)

Der ehrenwerte Bär sah, ganz ohne Nebel oder Unklarheiten, Muslime welchen es an Geld und an Ressourcen mangelte. Die wirkten naturgemäß wie Opfer.

Meine Wenigkeit sah ein paar hundert Kilometer weiter einen mit Geld und Waffen bestens ausgestatteten Islam. Da ergeben sich naturgemäß unterschiedliche Wahrnehmungen.

......................

10 kleine Neg... ach nein Milkakühe

Bär, Samstag, 20.11.2010, 20:45 vor 5655 Tagen @ Taurec (4986 Aufrufe)

Hallo Taurec,


genau dies ist meine Aussage. Nach dem Entstehen und Platzen der güldenen Blase wird Aurum/Argentum einen "normalen Wert" haben. Dieser "normale Wert" (verteil einfach mal die bestehenden oberirdischen Unzen durch 1/10 der Bevölkerung, da haben wir dann schon 10 mal so viel Gold pro überlebende Person) wird in den Relationen vom Restwert der Edelmetalle zu einem Stück Milchvieh zumindest so gering sein, dass man der Kuh als dann wahrem Wert einige Kilo Edles um den Hals hängt. In der Tat ist die Kuh es, die die enorme Wertentwicklung haben wird.

Gehen wir doch einfach mal einen Teil unserer Informationen durch.

Es kommt noch die "richtige" Wirtschaftkrise wobei Öl nicht nur nach Elliottwellen sehr teuer sein wird. Die Bauern werden reihenweise das Handtuch werfen, weil ihre Höfe heute allesamt von Erdölsklaven (Schlepper, Dünger, Transport, Kühlung, Lagerung, Verteilung) um getrieben werden. Gib dem Bauern ein Jahr keinen Diesel und in seinem Stall stehen maximal 10 Kühe.

Finanzcrash, erst hat keiner mehr Geld oder später nur noch wertloses Geld, also gibt es auch keine Subventionen. Unsere Bauern leben nicht von der Produktion. Sie leben von Subventionen, die Produkte sind nicht Kosten deckend. 22 Cent für einen Liter Milch geht einfach nicht. Ohne Subventionen wären die Bauern bereits seit Langem fertig. Keine Subventionen, keine defizitäre Produktion mehr. Also kommen 3 Kühe weg.

Und jetzt kümmt es üppig. Ein Jahr im Sommer Minusgrade, gefrorene Teiche, kein Heu, im Stall liegt kein Futter, die Weiden sind steif gefroren, es wächst nichts und was gewachsen ist, ist verfroren, aber vom Heu ist nur die erste Maht im Stall. Die Folge: die letzten Bestände müssen teilweise gekeult werden, es sind noch 5 Kühe. Oh weh. Aber das ist noch lange nicht alles.

Der Strom ist nicht mehr, meint der Säulenheilige. Kein Strom, keine Melkanlagen, keine Kühlung, keine Verarbeitung der Milch. Vom Rest der Tiere keult der Bauer alles, was er gar nicht Gewinn bringend bis zum Erzeuger bringt.

Und nun laufen da noch 4 ziemlich einsame Tiere über die Berge.

Aber, oh Schreck, das kommen Rotjankerl und der Hofhelfer muss an die Front. Bäuerchen resigniert und schafft zwei der fünf letzten Kühe ab, weil ihn zum Überleben ja 4 Kühe langen, denkt er sich mal so.

Na und dann kommt erstmal eine recht dunkle Zeit. Mit einem Schlag. Eine Kuh wird rammdösig und rennt raus aus dem Stall. Sie röchelt. Die Hufe schmoren in Säure. Sie stürzt, zuckt noch ein paar Mal und taugt dann noch nicht einmal als Hundefutter.

Irgendwann kommen dann doch zarte grüne Halme aus dem Boden. Die völlig abgemagerten beiden letzten Kühe traben langsam auf das Feld. Und sie fressen und fressen. Der Bauer hat Verständnis und lässt sie über Nacht draußen. Am nächsten Morgen zählt er seine Kühe. 1 und 1 und 1 und 1 weiter kommt er nicht. Von der zweiten zeugt noch ein LKW Reifen großer Blutfleck und die Schleifspuren zu den Behausungen der Plünderer.

Nach einem halben Jahr hat der Bär abgeräumt. Plünderer sind in Rente oder tot.

Und dann nimmt das glückliche Bäuerchen die vielen Unzen, die ihm die Not leidenden Städter für Kartoffeln und Milch gaben und gießt eine Glocke daraus...


Relativ gesehen ist die Kuh mit goldener Glocke nicht viel mehr wert als ohne Glocke. Aber die Kuh ist so viel wert, dass die Glocke als Schmuck angemessen ist.

Die Karriere des Goldes vom Herrenanzug, zum Hof für eine Unze, zur gebratenen Ratte, die BB für eine Unze hergibt bis hin zum Zierrat am Hals des Wiederkäuers zeigt für mich sehr wohl auf, was Gold dereinst wert sein wird.

Und darum will ich auch eine Kuh haben. Irgendwo muss ich die restlichen Unzen doch lassen.

Gruß des Bären

...der du den Acker nicht bestellt hast

Bär, Samstag, 20.11.2010, 21:27 vor 5655 Tagen @ Wintermond (5054 Aufrufe)

Sei gerüßt winterlicher Mond,


meine ausgeprägten Aversionen gegen alle ...ismusse jedweder Art habe ich lauthals kund getan. Kommunismus, Kapitalismus, Sozialismus, Katholizismus, Islamismus, ZIONISMUS, sind allesamt Folterinstrumente der menschlichen Seele.

Wenn ich hier und da provokativ den Islam als die friedvollere Variante bezeichne, dann stehe ich da auch zu. Mohamedaner haben meines Wissen keine Taufe mit Feuer und Schwert durch die Weltgeschichte getragen, wobei deren nette Gräuel auch an meine Ohren gedrungen sind. 10.000 gefangene Serben wurden geblendet, nur jeder 100.te durfte ein Auge behalten um sie nach Hause zurück zu bringen. Auch nicht wirklich human.

Allerdings zeigst du zumindest für die Neuzeit auch auf, wie solche Aktionen zu Stande kommen. Die "Firma" lässt bomben, kämpfen, schlachten. 9/11 war ein Inside Job( es geht mir immer noch nicht über die Tastatur Innenseiter Beruf zu schreiben) eine Tat von Amerikanern gegen Amerikaner. Eine miese Tour es irgendwelchen Teppichmesser schwingenden Muselmanen in die Sandalen zu schieben.

Wenn wir nun wohlgemut auf den Sarrazin-Zug aufspringen, lassen wir uns alle zum Büttel machen. Zum Büttel der untergehenden Ursupatoren aus Übersee, zum Büttel der Bilderberger, zum Büttel interessierter Kreise. Und dagegen wehre ich mich. Ich lasse mich für nichts und niemanden einspannen außer für meinen Clan.

Ich bin erklärter Ausländerfreund. Wir haben hier in unserem Lande sehr viele Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund. Es gibt viel an ihnen, was ich schätze. Aber diese Menschen sind in meinem Land. Auch wenn ich Atheist bin, dieses Land, mein Land, Deutschland hat eine christliche, abendländische Kultur. Und diese Kultur muss nicht bereichert werden. Diese Kultur ist gut und schlecht genug um so bleiben zu können, wie sie ist. Es ist meine Kultur.

Gästen, die willkommen waren, gewähre ich aus Überzeugung Gastrecht. Ich stehe auch für diese Menschen ein.

Gäste, die mein Gastrecht mißbrauchen, fliegen bei mir konsequent aus dem Haus. Das ist zwei Mal in meinem Leben geschehen in meinem häuslichen Umfeld.

In meinem Land stehe ich dafür ein, dass Menschen, die das Gastrecht hier mißbrauchen ebenfalls raus zu fliegen haben. Dazu gehören Menschen, die die Gesetze hier nicht achten und einhalten, das sind Menschen, die in mein Land kommen um von mir aus gehalten zu werden, das sind Menschen, die mich oder andere Deutsche beschimpfen und verunglimpfen weil wir Deutsche sind, das sind Menschen, die ohne den Willen hier für ihren Unterhalt zu arbeiten her kommen, das sind Menschen, die in meinem Land eine fremde Sprache sprechen.

Ich habe egal, wo ich im Ausland war, mich selber bemüht die anderen Kulturen zu respektieren, zu achten, ihre Sprache angemessen zu benutzen und verlange das auch von jedem, der hier unser Gastrecht in Anspruch nimmt. Wer nach 12 Monaten noch von Transferleistungen lebt, herkommt ohne die geringste Aussicht darauf seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, kein Wort Deutsch spricht, in ein Dorf im Allgäu zieht und als Erstes das Kreuz im Klassenzimmer seiner Kinder abhängen lässt, straffällig wird, hat hier nichts zu suchen.

Wieviele Migranten ein Land schadlos verträgt, darüber gibt es einschlägige Forschungen. Irgendwo bei 7 - 10% ist Schluß. Stuttgart mit über 40 % ist einbfach nur schlichtweg falsch und gegen das Volk der Deutschen gerichtet. Wer das befürwortet, ist ein Feind der Menschen, die hier seit Jahrtausenden leben und das aus dem Land gemacht haben, was es heute (noch) ist.


Semper fi

Bär

Täter und Opfer

Bär, Samstag, 20.11.2010, 21:42 vor 5655 Tagen @ Wintermond (4935 Aufrufe)

Werter Wintermond,

der Krieg, auf den du anspielst, in Bosnien hatte Täter und Opfer.

Die Täter hier, waren die Opfer da. Alles in einem Land sogar, dicht bei dicht.

Ob Täter oder Opfer ist nicht abhängig von der Religion. Menschlichkeit ist keine Religion, nein ich sage sogar, Religion ist unmenschlich, spätestens dann wenn sie benutzt wird, um Verbrechen zu begehen.

In der Tat war ich bei den Opfern in Mostar. Ein Teil meiner Seele ist dort in Mostar an der Neretva gelieben.

Es wird eine Zeit kommen, in der Menschlichkeit zählen wird. Welche Religion du dann hast, wird nebensächlich sein. Wichtig ist, dass du es erleben kannst. Das zählt.

Bevor der Moderator einschreitet und mich an das Forumthema erinnert, höre ich jetzt lieber auf.

Herzlichen Gruß aus dem bitterkalten Schwarzwald

Bär

Tauschmittel

Bär, Samstag, 20.11.2010, 22:40 vor 5655 Tagen @ Joe (5117 Aufrufe)

Hallo Joe,

da habe ich auch drauf rum gehirnt.

Mein Ergebnis im Dialog mit Zarathustra im DGF war:


Der Bär hat Kartoffeln. Zarathustra hat Ziegenkäse.

Im Frühjahr hat der Bär Riesenappetit auf Ziegenkäse. Auf gut Glück dem anderen einfach mal den Käse leihen und drauf warten, ob er dann auch Kartoffeln genug hat und sie bringt mache ich bei Zara, aber nur weil ich ihm traue. Würde ich ihm nicht so ganz trauen, dann ginge das schon nicht.

Nun kann Zara mir Ziegenkäse auf Kredit geben. Nicht wirklich gut, das mit Kredit und Zins hatten wir schon bis zum laufenden bitteren Ende.

Tauschen kann der Bär erst im Herbst wenn die Erdäpfel so weit sind.

Nun kann der Bär jeden Tag Kartoffeln futtern und Zara hängt der Ziegenkäse aus den Ohren raus. Und im Herbst können sie durch Tausch ihren Spreisezettel bereichern.

Oder

sie nehmen das, was seit vielen Jahrtausenden allseits anerkanntes Tauschmittel war: Gold und viel mehr noch Argentum-argent-Silber. Und dann bekommt der Bär im Frühjahr frischen Ziegenkäse und Zara kann auch das ganze Jahr Kartoffeln futtern.

Nahrungsmittel sind nun mal saisonal, weitgehend. Hast du eine gute Ernte kannst du nur bedingt konservieren, aufheben. Aber du kannst es mildern indem du eine Art Puffer akzeptierst, eben das Edelmetall. Es lässt sich nicht an jeder Straßenecke finden, nicht beliebig vermehren. Es nach den finsteren Tagen aus zu buddeln wird logistisch sicher schwierig. Die Infrastruktur, die heute nötig ist um eine Unze aus zu buddeln ist schon gewaltig. Dass die Menschen auch nach dem Zusammenbruch gleich wieder buddeln können, mag ich bezweifeln. Also bleibt das Blech rar, abgesehen von den dann geänderten Relationen Mensch/Unze.

Ich teile deine Auffassung nicht, dass Edelmetall wertlos bleiben wird.

Deine Auslassungen darüber, dass eine schlichte, heute nur noch in China produzierte Nähnadel, ein besseres Tauschmittel zumindest für lange Zeit sein wird, sind einleuchtend.

Wohlan, ihr seht es heute alle, was auf uns zu kommt und wie mit ganz wenig heutigem Aufwand ganz viel für die Zukunft getan werden kann. Einige tausend Nähnadeln im Lager sind sogar möglich, wenn man nur ganz wenig Geld zur Verfügung hat. Und wer heute ein wenig weiter denkt, hat es morgen viel leichter.

Wer das bei Zeiten richtig macht, da gehen wir konform, der brauch kein Gold und Silber. Tauschmittel müssen nicht nur Gold und Silber sein.

Die Seher sprechen doch klar davon, dass wir auf dem Stand des Jahres 1800 landen. Also denken wir einfach mal nach, was wir brauchten im Jahr 1800 und im Überfluß heute haben weil es dank des Erdöls noch nahezu wertlos ist.

Ich bin nicht arm. Aber ich sammele alle meine brauchbaren Gläser. Erbsengläser, Marmeladengläser, Gurkengläser alle lassen sich zum Einwecken nutzen und sind "Abfall". Wenn es Mutter Erde so richtig durchschüttelt, bist du mit den paar heil gebliebenen Gläsern privilegiert. Du kannst Nahrungsmittel damit konservieren.

Wenn du Obstbäume hast und Schnaps brennen kannst, dann brauchst du jede Menge Flaschen mit Schraubverschluß, wenn du mit dem Schanps tauschen willst.

Habe ich meine Kuh, stecke ich die Milch in Milchflaschen. Kannst du dir vorstellen, was ein Bauer um 1800 für ein Glück gehabt hätte, wenn er etliche Dutzend Milchflaschen mit Schraubverschluß und dann auch noch mit für 6 Flaschen passenden Kisten gehabt hätte? Leicht zu reinigen, total dicht, die Menge klar bemessen, stapelbar und heute kostet die Kiste ein paar Cent.

Wer Bier selbst braut, weiß, dass er die Beugelbuddel brauch um seinen Stoff nachgären zu lassen.

In Jugoslawien habe ich vor 30 Jahren noch beobachtet, wie die Hausfrauen Plastiktüten ausgewaschen und zum Trocknen aufgehängt haben. Es ist nur eine Frage des Wertes. Plastiktüten sind aus Erdöl her gestellt. Ich halte es für völlig ausgeschlossen, dass nach der Weltenwende noch Supertanker von Arabien nach Deutschland schippern um uns billigste Plastiktüten zu ermöglichen. Also ist eine Plastiktüte durchaus ein potenzielles Tauschmittel oder aber nur einfach eine nützliche Sache wenn sie wieder verwendet wird. Sie passt in die kleinste Hosentasche und es passt eine Menge rein.

Edelmetall ja. Ohne etwas zu futtern nutzt es nicht viel unter Umständen. Etwas zu futtern nutzt nichts, wenn die Äpfel nach drei Monaten verfault sind und du sie nicht einwecken konntest, weil du keine einfachen schlichten Weckgläser hast.

Edelmetall einfach ab zu lehnen, obwohl man die Mittel derzeit hat, ist dumm. Alles auf Edelmetall zu setzen ist genau so dumm.

Das, was auf uns zu kommt, ist nicht Schwarz oder Weiß. Es ist von Schwarz bis Weiß in ganz vielen Grautönen.

Mensch Leute, nutzt es aus, nutzt es schamlos aus, was ihr hier auf dem silbernen Tablett serviert bekommt. Kaum jemand weiß wie er sich vorbereiten soll. BB, Taurec und die vielen anderen außergewöhnlichen Denker hier breiten es doch in epischer Breite vor euch aus.


Gruß vom Gold-Bären

Lieber Moderator,


ich gelobe Besserung und stelle es demnächst nach nebenan.

Bär

Mostar's erste Opfer sind/waren die dort lebenden Serben

Joe, Montag, 22.11.2010, 09:01 vor 5653 Tagen @ Bär (4640 Aufrufe)

es gibt keine Serben mehr in Mostar seit 1992, deswegen können sie auch als Opfer nicht sichtbar werden. Die Täter haben sich später bei der Beuteaufteilung zerstritten (beide wollten die Stadt komplett), jetzt ist sie geteilt und die Sieger leben glücklich und zufrieden für sich.

Was bringt das hier?

Der muslimische Teil Mostars hat sich nur durch UN-Hilfe gehalten, die wären schlicht verhungert (bzw wären vor Hunger unfähig zu weiterkämpfen gewesen). Wenn hier der Komet einschlägt und die Erde bebt wird es keine UN-Lieferungen mehr geben, d.h. selbst die Krimenellen/Händler unter uns werden zu jenem Zeitpunkt KEINE Nahrungsmittel gegen Gold ausgeben da ohne Nahrungsmittel die Goldhalter erstmal verhungern werden bzw auf den äusserst schlechten Kurs Ratte=Unze eingehen (falls es überhupt Ratten geben wird).

Ich bereite mich lieber mit Sachwerten als mit Gold vor, da mit mit 1000€ weit mehr Sachwerte als Gold kaufen kann. Später kann ich, falls ich noch Leben, meine Sachwerte gegen Gold tauschen.
Nur, die meisten Sachwerte verotten halt und verlieren damit ihren Wert.

ala Mostar

Simun, Montag, 22.11.2010, 09:49 vor 5653 Tagen @ Joe (4554 Aufrufe)

Hallo,


Zu Mostar und überhaupt zur Hercegowina (Herzogsland)
fällt mir nur eins ein:

"Der intendierte Schaden wurde/wird mit Zins bezahlt"!

Grüße

--
Austria est imperare orbi universo

Ethnien und Ratten

Bär, Montag, 22.11.2010, 10:36 vor 5653 Tagen @ Joe (4880 Aufrufe)
bearbeitet von Bär, Montag, 22.11.2010, 10:41

Zdravo Serbski,

ja richtig, nachdem in die Kaserne das Loch gebombt wurde, zog die dort stationierte serbische Armee und unter ihrem Schutz die dort lebenden Serben lebend und unversehrt ab. Die Fahrzeuge, die liegen blieben, wurden von den Muslimen in Stand gesetzt, damit der Anzug friedlich von statten gehen konnte. Keinem Serben wurde ein Haar gekrümmt obwohl sie viel Angst hatten.

Die Serben wiederum dankten diesen friedlichen Truppenabzug indem sie den Nahrungsmittelkorb der Stadt, Podvelesje besetzten, die Stadt jahrelang von dort oben aus unter Granatfeuer nahmen, tausende Stadtbewohner töteten. Als sie abzogen hinterließen sie die gesamte Region insbesondere den Nahrungsmittelkorb (foodbasket) bis auf die Grundmauern zerstört. Aus nacktem Hass weil die Brüder von einst die Feinde von gestern wurden. Sie machten nicht einmal Halt vor der orthodoxen Kirche. Ich habe Muslime weinen sehen weil die "scheene orthodoxische Kirche" zerbombt worden war.

Kein Haus da oben auf dem Berg das nicht durch Granaten oder Minen zerfetzt wurde aus nacktem Rassenhass. Jede Zisterne wurde mit einer Granate bedacht, damit auch ja niemand dort mehr wohnen kann. Jeder Wasserhahn, jede Türklinke wurde mit genommen. Ich weiß wovon ich rede. Ich habe sie alle wieder auf aufgebaut.

Nein Serbski, ich weiß wer in Moster Opfer war. Die Serben wurden vertrieben, ok, aber sie gingen friedlich, unversehrt und lebendig mit der Armee aus Mostar und dankten es mit dem Tod.

Ich sage aber genau so deutlich, dass an anderer Stelle Muslime die grausamen Täter waren.

Wo wir konform gehen ist, dass Hass wegen unterschiedlicher Ethnien irrationale Handlungen hervor ruft wenn die Ordnungsmacht fehlt. Und diese Ordnungsmacht wird fehlen hier.

Nach all dem, was hier derzeit vor sich hin sarraziniert, werden wir hier in unserem Lande haargenau das Gleiche erleben. Zuerst wird man die schon im Frieden ungeliebten Türken meucheln. Der Mob wird nicht fragen ob der Türke gearbeitet hat, seine Rentenversicherung zahlt, sich integriert hat, Vereinsvorsitzender im lokalen Sportverein war und viele Freunde gefunden hat weil er sich eingefügt hat. Der Mob wird ihn unter Generalanklage stellen ohne zu differenzieren.

Mit den Türken kommen die Albaner, Libanesen und andere islamische Menschen dran. Nun gut, die Kosovo Albaner waren schon in Jugoslawien bekannt dafür dass sie ihr Einkommen mit dem Schw.... verdient haben.

Und das geht dann weiter bis nur noch die Menschen, die seit alters her in diesem Ort wohnen dort noch verbleiben oder bis sich einzelne Gruppen behaupten können.

Ich bin erklärter Ausländerfreund. Gleichwohl sehe ich, dass mit einem Anteil von irgendwo zwischen 7-10 % die Grenzen der sozialverträglichen Anteile an der Bevölkerung überschritten werden. Ich gewähre gerne mein Gastrecht, wer es mißbraucht muss bei mir aus meinem Haus gehen. Und wenn der bunte Fremdling, der diesen Acker nicht bestellt hat, hier straffällig wird, wenn er essen will ohne zu arbeiten, wenn er sich weigert die Sprache seines Gastlandes zu sprechen und die hiesigen Sitten und Gebräuche zu respektieren, dann bricht er das Gastrecht.


Was die Güter für die Krise angeht gehen wir konform. In meinen Beiträgen zum Gold habe ich die zeitliche Abfolge dar gestellt. Gold wird eine Blase ausbilden. In dieser Blase lässt sich damit sehr viel von dem, was wir später brauchen kaufen. Ich habe mit Begeisterung gelesen, was Wizard zum Geld geschrieben hat. Er verachtet es. Aber ich werde die unersättliche Gier der meisten Menschen nutzen und habe das Edelmetall angeschafft um es dann, wenn alle es haben wollen, es ihnen zu geben für ihre Häuser, ihren Acker, ihren Wald um mir eine Existenz nach der Wende zu ermöglichen. Und wenn das alles enteignet wird, was solls, dann fange ichnach der Dunkelheit halt neu an.

Die Vorräte, davor kann ich nur dringend warnen, sollten nicht erst kurz vor knapp erworben werden. Die Vorräte müssen heute bereits möglichst nicht wahrnehmbar angeschafft werden. Die sollten lange vor der Krise im Lager liegen. Still und leise. Keiner weiß, wie sich die Preise und die Verfügbarkeit entwickeln. In den VSA ziehen die Preise bereits an. Es schweben sehr viele Damoklesschwerter über der Nahrungsmittelversorgung.

In Afrika grassiert ein Weizenvirus, Vulkane können Mißernten und Kälte hervorrufen (Kältesommer), Spekulanten treiben die Preise, Öl kann kurzfristig knapp werden und damit die Nahrungsmittelpreise treiben, Währungsverfall, Währungskrieg, Wirtschaftkrieg mit Embargos und Handelsbeschränkungen laufen bereits. Also den ganzen Kram heute anschaffen und rollieren, dann verrottet es auch viel später.

Was du dann später zum Handeln benutzt kannst du dann kaufen, wenn du die Mittel hast und von dem, was noch da ist. Alkohol, Tabak, Zucker, Ölsardinen die Palette ist riesig.

Und, was du aus deiner Heimat kennst, du musst es auch behalten können. Das wird dann wohl das größte Problem werden.

Bei der Unze solltest du auch daran denken, wieviele Menschen sich aus dem kroatischen KZ frei kaufen konnten. Das ging nicht mit Kartoffeln. Da galt harte Währung, Gold (und damals noch Deutsche Mark). Im Kz haben dir deine Kartoffeln im Keller nichts gebracht. Die Unze hat dir dein Leben gerettet.

Aus diesem Grunde empfehle ich seit langem drei Säulen der Vorbereitung die als gleichwertig gelten müssen. Edelmetalle, haltbare Vorräte und Selbstversorgung. Alle drei Standbeine sind gleichwertig. Die Selbstversorgung ist nachhaltig, die Vorräte helfen aus wenn du mal nichts Eigenes hast. Und für besondere Fälle die Edelmetalle. Jedes einzelne Standbein für sich ist zu anfällig.

Und auch da sind wir uns einig. Das nächste Mal kommen keine Blauhelme um uns zu helfen. Das müssen wir alleine austragen.

Mit den Ratten bin ich allerdings anderer Meinung. Die werden uns im Zweifel überleben. Und sie werden sich rasant vermehren wenn keine Kadaver von der Stadtreinigung entfernt werden, wenn keine Kläranlage mehr funktioniert. Ich habe Ratten- und Mäusefallen kistenweise gekauft. Sonst kann ich die Vorräte gleich weg schmeißen.

Viele Grüße


Medvjed

leichtgläubig, der Bär,

Joe, Montag, 22.11.2010, 11:07 vor 5653 Tagen @ Bär (4667 Aufrufe)

auf dieser, wohl offen anti-nationalistischen Seite, wird wohl die Wahrheit näher dran sein als der übertriebene muslimische Propaganda (Muslime als Übermenschen, Serben als die Böhsen, Kroaten als KZ-Betreiber)
der du erlegen bist:
http://jugosloven.webs.com/mostar.htm


Du scheinst ein netter Kerl zu sein, aber leider sehr leicht durch selbst gehörtes manipulierbar zu sein. Vergiss nicht dass du 1. nicht dabei warst und 2. 'Opfer' gerne Angriffe vortäuschen (False flag, man brauchte ja fernsehgerechte, 'glaubwürdige' Bilder um den Westlichen Bürger emotional zu bewegen.

Ausserdem, jeder kämpft mit den Waffen die er hat, wenn alle die die gleichen Mittel hätten dann gäbe es keine asymetrische Kriegsführung.


Zurück zum Thema:

...In akuten Notzeiten mit Hunger nach dem Krieg waren Zigaretten (Zigarettenwährung!), Schuhe, Butter, Fahrradreifen u.ä. gefragt, nicht Gold. Edelmetall ist als Tauschojekt nicht gefragt, wenn die Grundbedürfnisse nicht abgedeckt sind und der Besitz außerdem streng verboten ist. Jemand, der Gold auf dem Schwarzmarkt tauscht, begibt sich in Lebensgefahr, da er denunziert werden kann.

Gold kann einen Wert in echten Notsituaitionen besitzen, wenn es darum geht jemand zu bestechen. Flüchtlinge nähten ihren Kindern und sich Goldmünzen in die Kleider ein. Da kann eine Goldmünze schon mal helfen, dass ein gnädiger Fährmann einer Familie über die Elbe hilft, wie im Jahr 1945 geschehen. Wer solche Situationen unmittelbar als bevorstehend ansieht, sollte schon Goldmünzen kaufen. Die Vorstellung, dass Gold und Edelsteine "immer ein Tauschobjekt sein werden" ist irrig....

http://community.seniorentreff.de/forum/board/Festhypotheken;tpc68,214267

RE: Mostar

Simun, Montag, 22.11.2010, 11:31 vor 5653 Tagen @ Bär (4685 Aufrufe)

Zdravo Serbski,

Hallo Bär,

nein Bär, bin Kroate-kein Serbe!=>Hrvatski (kein Problem!);-)

Nein Serbski, ich weiß wer in Moster Opfer war. Die Serben wurden
vertrieben, ok, aber sie gingen friedlich, unversehrt und lebendig mit der
Armee aus Mostar und dankten es mit dem Tod.


Du hast mich mit dem Zitat vermutlich falsch verstanden.
Zuerst: In Mostar wren die Bosniaken (Moslems) "eindeutig" die Opfer,
die Serben (Minderheit) waren nur zur falschen Zeit am falschen Ort!

Natürlich kommt's drauf an wem du glubst:-D

Zum Zitat
=> bezieht sich eben auf die Moslems => Türken welche 6 Jahrhunderte lang
in der Hercegowina Christen (Kroaten, Serben) gepfählt hatten.
Nun kam die Rechnung! Mostar,Srebrenica,Kosovo.....

Es heißt immer die Kroaten und Serben seien Feinde=> JA, aber wenn es um die Moslemfrage geht sind sie sich einig!

Lieber Bär du scheinst (indem Fall) auf die serbische Propaganda hereingefallen zu sein.
Die Serben behaupten noch immer die Kroaten hätten in Vukovar den Krieg angefangen, so wie ich behaupte die Lemurier hätten die Pyramide von Sarajevo in nur einem Jahr erbaut!


Pozdrav=> Grüße, Simun

--
Austria est imperare orbi universo

Ja

Bär, Montag, 22.11.2010, 15:28 vor 5653 Tagen @ Simun (4597 Aufrufe)

ich weiß Simun, dass du Hrvatski bist und deine menschliche Art die Dinge objektiv zu sehen achte ich. Der Serbski war an Joe gedacht.

Mich hat das Ganze damals völlig schockiert. Gestern noch saßen wir am Lagerfeuer und Tags drauf schlugen sie sich die Schädel ein. Die Zeit bei den Opfern hat mich geprägt. Ich begann als ich zurück kam mit Extremkampfsport und Schießsport um niemals in diese Rolle zu kommen.

Serbische Propaganda eher nicht. Ich war in Mostar und habe gesehen wie auf der Seite der Neustadt schon wieder Luxusrestaurants entstanden als in der Altstadt die Menschen noch in Lumpen herum liefen. An der Frontlinie war zu sehen wer wieviele Schüsse ab gegeben hatte. Auf der einen Seite standen nackte Rohbauten auf der anderen Seite waren vereinzelte Einschüsse zu sehen.

Ich habe diesen Konflikt hier angesprochen weil da sehr deutlich wurde wie ethnische Gruppen unvermittelt aufeinander los gehen. Und es gab damals noch internationale Gerichtshöfe und Organisationen, die geholfen haben. Durch das Berichten versuche ich auf zu zeigen, was bei uns hier passieren wird. Ich versuche unter dem Strich zu warnen davor. Wenn wir so weiter machen werden auch hier die Ethnien sich die Schädel einschlagen. Und jede Seite, wie auch in BiH, sieht das Recht auf seiner Seite umso mehr als dann noch Religion hineingetragen wird. Nur als Info, ich bin Atheist also in keine Richtung gläubig.

Wir müssen aus den Fehlern dort lernen, sonst werden wir hier auch Minderheiten schlachten. Nach so langer Zeit des friedlichen Nebeneinanders unter Tito eskalierte es rasant. Ich möchte nie durch knietiefes Blut waten weil es verschiedene Religionen gibt. Aber der Ruf verhallt wohl ungehört.

Gruß des


Bären

Ich war in Mostar

Bär, Montag, 22.11.2010, 15:57 vor 5653 Tagen @ Joe (4646 Aufrufe)

und ich habe selbst gesehen. Propaganda brauchte ich dafür nicht.

Aber das ist hier eindeutig außerhalb des Themenbereichs.

Thema sind Sehungen und diese zum Thema Wirtschaft.

Vielleicht ließt du noch einmal durch wie ich die Entwicklung der Edelmetalle sehe. Gold und noch mehr Silber wird heftig überbewertet werden zu einer Zeit, in der noch das Meiste zu kaufen sein wird. Und bevor ich heute kaufe, warte ich mit einigen Sachen noch bis meine Sachwerte Edelmetalle überbewertet werden und kaufe weitere Sachwerte mit Hilfe der Gierigen, der Anbeter des Mammon später billig für das Gold.

Dann kommt eine Phase in der Gold praktisch keinen Wert hat weil erst, genau, die Grundbedürfnisse gedeckt werden müssen. Und das kann im Zweifel ein sehr schlechtes Geschäft sein wenn du eine Unze für einen Sack Kartoffeln her geben musst.

Und dann,endlich, nach den deftigen Ereignissen wird das Edelmetall wieder den Wert haben wie etwa heute. Das setzt voraus, dass es wieder möglich ist etwas zu besitzen also so etwas wie ein Staat mir Ordnungshütern existiert. Das ist die Zeit in der der Imperator herrschen wird. Dann wird wieder Handel getrieben, die Schiffe kommen wieder die Donau rauf und die Händler wollen etwas haben für ihre Waren. Und Gold als Tauschmittel wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Funktion des Wertspeichers wieder erfüllen.

Also erst wird Gold extrem viel wert sein, dann praktisch wertlos und am Ende einen "normalen" Wert haben. Zwischendurch kann es Türen offnen wie in Bosnien im KZ oder den Fährmann dazu bringen dich über zu setzen.

Und wer es nicht haben mag, ok. Der möge es lassen. Ich finde es ganz nützlich wenn ich in einem oder zwei Jahren für ein Gramm 20 Fahrradreifen bekomme statt wie heute 2 und wenn ich beim Kollabieren der Immopreise meinen Hof mit "einem Goldstück" bezahlen kann. Eine Religion ist Gold für mich nicht. Und wenn es verboten wird, dann lasse ich es halt da, wo es ist bis die Verbieter an den Türrahmen baumeln und knabbere so lange Ölsardinen mit Kartoffeln.

So weit liegen wir gar nicht auseinander. Nur die Nützlichkeit in der nächsten Zeit hast du noch nicht ganz erkannt. Und die kann den kleinen aber feinen Unterschied von 18 Fahrradreifen aus machen, die ich dann im Zweifel Freunden schenken kann.


Gruß vom


Bären

Goldge Hufe für die Pferde (da es kaum noch welche gibt)

Joe, Dienstag, 23.11.2010, 09:12 vor 5652 Tagen @ Taurec (4539 Aufrufe)

Quellensammlung AdlmaierAuflage1.pdf Seite 13:

"Wenn man am Donaustrand und im Gäuboden noch eine Kuh findet, der muss man eine silberne Glocke umhängen. Einem Ross aber soll man goldene Hufeisen hianufschalgen, so rar ist alles".
Abschrift Ende.

Ich frage mich warum immer auf die (nicht verschleissende) Glocke hingewiesen wird. Ich finde es weit überzeugender mit einem verschleissenden Hufeisen auf die seltenen Viecher hinzuweisen.

Nordkorea hat Südkorea angegriffen!

Simun, Dienstag, 23.11.2010, 09:28 vor 5652 Tagen @ Joe (4980 Aufrufe)

Die Nachrichten überschlagen sich!!


Was wird jetzt passieren?>!!

--
Austria est imperare orbi universo

Koreakrieg beginnt!

Simun, Dienstag, 23.11.2010, 09:34 vor 5652 Tagen @ Simun (4827 Aufrufe)

Die Nachrichten überschlagen sich!!


Was wird jetzt passieren?>!!


EDIT: mir fällt gearde eine Irlmaier Aussage ein, die noch von einem Koreakrieg spricht, jetzt haben wir ihn vermutlich!


Grüße, (hoffentlich ohne A-Waffeneinsatz)

--
Austria est imperare orbi universo

Schalt den Fernsher aus, die übertreiben

Joe, Dienstag, 23.11.2010, 10:00 vor 5652 Tagen @ Simun (4592 Aufrufe)

vor ein paar Monaten hatte NoKo ein mittleres Marieschiff der Südkoreaner versenkt. SCHREI PANIK, aber war kein Thema in unseren Medien da die Bilder fehlten.
Nichts ist daraufhin passiert.

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Koreakrieg

Taurec ⌂, München, Dienstag, 23.11.2010, 12:42 vor 5652 Tagen @ Simun (4756 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Dienstag, 23.11.2010, 12:51

Hallo!

EDIT: mir fällt gearde eine Irlmaier Aussage ein, die noch von einem
Koreakrieg spricht, jetzt haben wir ihn vermutlich!

Das war der Koreakrieg, der gerade stattfand, als Irlmaier diese Aussage machte.
Irlmaier sagte nicht, "der Koreakrieg, der nach dem Ende des momentanen Koreakrieges irgendwanna ausbricht, ist dann aus", sondern, "der Koreakrieg ist aus". Aufgrund dieser fehlenden Unterscheidung zweier verschiedener Koreakriege ging Irlmaier sicherlich von dem einzigen Kroeakrieg aus, den er kannte, nämlich dem, der 1953 endete.

Es ist kein Hinweis, daß noch ein weiterer Krieg ausbreche und ende. Irlmaier hat keinen weiteren Koreakrieg vorausgesagt.

Es ist allerdings auch kein Hinweis, daß kein weiterer Koreakrieg ausbreche. Wir haben dazu einfach keine Aussage und was in Korea im Augenblick passiert, ist präkognitiv völlig uninteressant.
Falls sich daraus ein Krieg entwickelt, an dem Großmächte (USA, China) indirekt beteiligt sind, macht das diesen angenommenen Krieg für den Vorlauf des dritten Weltkrieges im weitesten Sinne interessant. Das wollen wir aber erstmal abwarten.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Re. Koreakrieg

1love, Dienstag, 23.11.2010, 14:03 vor 5652 Tagen @ Taurec (4535 Aufrufe)

Hallo

Der Koreakrieg ist aber nicht aus, zumindest je nach Defination.

Ein Krieg ist wohl beendet wenn eine Seite besiegt wurde, bzw. ein Friedensabkommen unterzeichnet wurde.

Beim Koreakonflikt gab es nur einen Waffenstillstand, der eben eine lange Zeit anhielt.
Mit mehr od. weniger kleinen Scharmützel. ( erst vor kurzen wurde doch ein Südkoreanisches Kriegsschiff von einem vermutlich norkoreanischen Torbedo versenkt ).

jetzt kam es eben das erste Mal seit langen zu einem Angriff an Land.

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Kriegsende

BBouvier, Dienstag, 23.11.2010, 14:07 vor 5652 Tagen @ 1love (4634 Aufrufe)

Der Koreakrieg ist aber nicht aus, zumindest je nach Defination.


Im allgemeinen werden abstrakte Dinge nicht gesehen.
Für Irlmaier war der Krieg zuende.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

April, 49 Tote, Korvette versenkt, NoKo streitet alles ab

Joe, Dienstag, 23.11.2010, 14:07 vor 5652 Tagen @ 1love (4423 Aufrufe)

Hat denn Deutschland einen Friedensvertrag?
Zum Glück gab es bei uns keine Scharmützel.

Koreakrieg völkerrechtlich nicht beendet

Bär, Dienstag, 23.11.2010, 14:45 vor 5652 Tagen @ Taurec (4571 Aufrufe)

Moin Taurec,


was den Koreakrieg angeht, kann ich dir und BB ausnahmsweise nicht gänzlich folgen trotz allem Respekt vor eurer für mich nicht zu erreichenden Fachkompetenz.

Das jetzige kleine Scharmützel ist wohl nicht der Ausbruch weltweiter Kriege. Dennoch ist das Ganze lediglich die Fortsetzung des damals begonnenen Krieges. Norden und Süden sind nach wie vor im Kriegszustand. Es herrscht völkerrechtlich und praktisch lediglich Waffenstillstand. Und de waffenstillstand ist ziemlich bröckelig.

Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht abgeschlossen.

Nach meinem Dafürhalten ist Irlmaiers Aussage noch topaktuell. Vielleicht ist das Erbsenzählerei von mir, aber die beiden Teile Koreas sind im Kriegszustand. Praktisch ist es derzeit anderswo nicht üblich sich Waffen starrend gegenüber zu stehen und hier und da mal Artilleriefeuer aus zu tauschen. Für einen Krieg mit Waffenstillstand wäre das eher "normal".

Eine Entwicklung, in der neben anderen, auch der Brandherd in Korea entschärft wird, ein Friedensvertrag abgeschlossen wird und just zu diesem Zeitpunkt die Ereignisse dann insbesondere bei uns eskalieren ist sicher nicht unwahrscheinlich. Auch wenn die Aussage "Shalom..." kritisch gesehen wird und nicht als zweifelsfrei belegt gilt, sollten wir eine buchstäbliche Entwicklung nach Irlmaier nicht vom Tisch fegen.

Nachdenklich der


Bär

Irlmaier Irrtum auf der Zeitschiene

Bär, Dienstag, 23.11.2010, 14:51 vor 5652 Tagen @ BBouvier (4639 Aufrufe)

Moin,


und genau an dieser Stelle kam vielleicht auch der gute Irlmaier ins Schleudern BB. Die Kriegshandlungen wurden eingestellt. Alois´ Schlußfolgerung war dann genau das irrige "jetzt kommt der WK III und die Russen" dem er nachweislich erlegen ist.

Die gesehene Botschaft Irlmaiers war "Der Koreakrieg ist aus".

Praktisch wurden die Kriegshandlungen eingestellt.

Irlmaier, nun schlußfolgernd, stellt fest, jetzt (in den 50ern) ist es soweit. Das was ich nach dem Ende des Koreakrieges an Sehungen hatte, kommt jetzt.

Und Jahre später weiß er immer noch nicht wieso die Russen dereinst nicht kamen, beharrt aber darauf, dass das was er sah, doch noch kommt und zwar unbeirrbar bis ans Totenbett. Selbst wenn seine Schlußfolgerung aus dem Waffenstillstand falsch waren.

Bär

Genauso ist es

Georg, Dienstag, 23.11.2010, 23:08 vor 5652 Tagen @ Bär (4420 Aufrufe)

Moin Taurec,


was den Koreakrieg angeht, kann ich dir und BB ausnahmsweise nicht
gänzlich folgen trotz allem Respekt vor eurer für mich nicht zu
erreichenden Fachkompetenz.

Das jetzige kleine Scharmützel ist wohl nicht der Ausbruch weltweiter
Kriege. Dennoch ist das Ganze lediglich die Fortsetzung des damals
begonnenen Krieges. Norden und Süden sind nach wie vor im Kriegszustand.
Es herrscht völkerrechtlich und praktisch lediglich Waffenstillstand. Und
de waffenstillstand ist ziemlich bröckelig.

Ein Friedensvertrag wurde
bis heute nicht abgeschlossen.

Nach meinem Dafürhalten ist Irlmaiers Aussage noch topaktuell. Vielleicht
ist das Erbsenzählerei von mir, aber die beiden Teile Koreas sind im
Kriegszustand. Praktisch ist es derzeit anderswo nicht üblich sich Waffen
starrend gegenüber zu stehen und hier und da mal Artilleriefeuer aus zu
tauschen. Für einen Krieg mit Waffenstillstand wäre das eher "normal".

Eine Entwicklung, in der neben anderen, auch der Brandherd in Korea
entschärft wird, ein Friedensvertrag abgeschlossen wird und just zu diesem
Zeitpunkt die Ereignisse dann insbesondere bei uns eskalieren ist sicher
nicht unwahrscheinlich. Auch wenn die Aussage "Shalom..." kritisch gesehen
wird und nicht als zweifelsfrei belegt gilt, sollten wir eine buchstäbliche
Entwicklung nach Irlmaier nicht vom Tisch fegen.

Nachdenklich der


Bär

Avatar

Wann ist ein Krieg ein Krieg?

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 24.11.2010, 00:28 vor 5652 Tagen @ Bär (4671 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 24.11.2010, 00:36

Hallo!

Völkerrechtlich betrachtet ist der zweite Weltkrieg ebenfalls noch nicht beendet und dennoch rechnen alle mit dem dritten. Von diesem Standpunkt aus betrachtet wäre der russische Feldzug aber nur die Fortführung des zweiten Weltkrieges. Damals blieben die Russen an der Elbe stehen. Nach Pause geht es nun weiter bis zum Rhein. Die Sache so zu betrachten, will wohl niemandem einleuchten. So sprach auch Irlmaier vom „dritten großen Krieg“, auch wenn sich bei uns die Truppen ähnlich waffenstarrend gegenüberstanden wie in Korea und wir ebenfalls keinen Friedensvertrag haben. Warum sollte Irlmaier beim Koreakrieg anders gedacht haben? Und falls er anders gedacht hat, warum hat er es nicht ausdrücklich formuliert, um den Unterschied deutlich zu machen?

Die Aussage lautet aber nur: „Der Koreakrieg ist aus.“
Mehr haben wir nicht. Irlmaier gibt keine Beschreibung der Schau, die ihn zu dieser Aussage veranlaßte. Man muß die Sache so einfach betrachten wie möglich, wenn man sich nicht in nebelhafte Spekulationen versteigen will.

Im allgemeinen begreifen die Menschen einen Krieg intuitiv nur dann als da, wenn auch gekämpft wird, wenn Soldaten im Felde liegen, Panzer rollen, Kampfflugzeuge feuern oder Bomben abwerfen, Ruinen zu sehen sind, verstümmelte und tote Menschen herumliegen oder durch die Gegend getragen werden. Fehlen solche Bilder, ist in diesem Lande demzufolge kein Krieg. Entsprechend ist der Koreakrieg im Volksbewußtsein (vor allem im Westen) beendet, auch wenn er es auf dem Papiere noch nicht ist.
So dachte Irlmaier vermutlich auch. Das lag ihm näher, als der abstrakte, diplomatische Begriff von Frieden und Krieg, der sich mit dem, was wirklich passiert auch nicht decken muß. Clausewitz: „Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“ Ein Satz, von dem seit dem ersten Weltkriege vielmehr nur noch die Umkehrung gilt. Was nun vertraglich festgelegt ist oder nicht - im Vergleich zu dem, was wirklich abläuft -, ist derart vertrackt und weltgeschichtlich zweitrangig, daß es vom Seherauge wohl gar nicht erfaßt wird.

Wenn Irlmaier demzufolge sagt, der Koreakrieg sei aus, muß er Korea frei von Kampfhandlungen gesehen haben; einen Zustand, wie er irgendwann in den letzten 57 Jahren mit Sicherheit zu beobachten war. Mehr als das gibt die Aussage nicht her. Hätte Irlmaier mehr oder anderes gesehen, müßte er es anders formuliert haben. Dann lautete es beispielsweise, „ich sehe einen Friedensvertrag in Korea“ (wie auch immer das für einen Seher aussehen mag), und der Fall läge anders. Dann könnte man auf einen Friedensvertrag warten.

Daß kein Friedensvertrag vorliegt, heißt außerdem nicht zwangsläufig, daß die Kämpfe einmal von neuem ausbrechen würden (ungeachtet des augenblicklichen Scharmützels). Selbst wenn man unterstellt, Irlmaier hätte den momentanen Status Quo als Krieg interpretiert, enthält die Aussage keine Information über zukünftige Kampfhandlungen. => Es ändert sich also nichts daran, daß die jüngsten Ereignisse für uns nicht relevant sind.

Deine Interpretation führt meines Erachtens von der klaren und einfachen Feststellung, der Krieg (begriffen als laufende Kampfhandlungen) sei aus und die Aussage eingetroffen, hin zu uneindeutigen und komplexeren, daher gewagteren Spekulationen. Das ist aber nicht mehr „buchstäblich“. Ich bevorzuge die einfachere Möglichkeit.
Es gibt keine Sicherheit mehr, daß die Aussage noch die Zukunft betrifft, weil bereits etwas eingetreten ist, das ihr vollkommen genügt. Insofern können wir, falls neue Kriegshandlungen durchgeführt werden, auch nicht mehr damit rechnen, daß diese wieder enden und es einen Friedensvertrag gibt. Es ist als Vorzeichen untauglich.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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"Koreakrieg völkerrechtlich nicht beendet"

BBouvier, Mittwoch, 24.11.2010, 01:12 vor 5652 Tagen @ Bär (4607 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 24.11.2010, 01:26

...schreibst Du.

Nun sagt Irlmaier 1945 dem Wiener Kurier, die USA gewännen
nie je mehr einen Krieg:
=>
"Amerika wird im Osten dauernd Kriege führen und nie mehr siegen."

Hier kann man spitzfindig sagen,
all die Kriege, die die USA seit 1945
geführt haben, wären doch überhaupt keine Kriege,
weil es offiziell überhaupt keine Kriege waren:
Denn all die Kriegshandlungen der USA seitdem
fanden ja ohne jegliche Kriegserklärung statt.
Und somit irrte sich also Irlmaier grundsätzlich. (?)

Und auch der Krieg der USA gegen Nordkorea kann gar nicht
mit einem Friedensvertrag USA<=>Nordkorea enden,
weil die USA ja nie Nordkorea den Krieg erklärt haben.

Abgesehen davon, dass ein Land (Korea) doch nicht mit sich selber
einen Friedensvertrag schliessen kann.

Dahin führen solche Gehirnverdreher.

Taurec ist rundweg beizupflichten:
Wenn die USA andere Länder bombardieren, besetzen, beschiessen, etc.
=> Dann bezeichnet Irlmaier das als "US-Krieg".

Und er bezieht sich dabei nicht auf irgendwelche Abstraktionen
des Völkerrechtes.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Der Koreakrieg ist aus

Bär, Mittwoch, 24.11.2010, 11:55 vor 5651 Tagen @ Taurec (4803 Aufrufe)

Moin Taurec,


wie ich gestern im DGF schrieb gibt es Forschungen dazu wie Menschen mit Argumenten umgehen, wenn sie eine Meinung haben. Selbst die besten Argumente führen in Abhängigkeit der Persönlichkeitsstruktur oft nur dazu die eigene Meinung noch zu verfestigen. Vorraussetzung ist, dass der Mensch schlichtweg unsicher ist.

Darum bin ich dir besonders dankbar, dass hier der Austausch von Argumenten im Vordergrund steht und wir Ergenis offen da ran gehen können. Nichts ist ätzender als Diskussionen, die von fertig gefassten Meinungen blockiert werden.

An Deutschland dem auch ein Friedensvertrag fehlt bis heute, musste ich auch denken und habe sehr wohl überlegt ob dieses Argument stichhaltig ist. Es ist in der Tat die Frage wann ein Krieg ein Krieg ist. Ist er ein Krieg solange geschossen wird? Muss es fortlaufende Kampfhandlungen geben damit es ein Krieg ist.

Ich kam auf die Bezeichnung "Kalter Krieg".

Auch der damals "Kalte Krieg" war ein Krieg. Es gab keine offensichtlichen Kriegshandlungen. Der Krieg wurde auf anderen Ebenen aus getragen wie der Geheimdienstebene, der Wirtschaftsebene.

In Kora scheint es mir offensichtlicher. Es gibt eine Front. Es gibt nach wie vor Schußwechsel. Die gestrigen Bilder sind Kriegsbilder. Ob der Krieg wie der WK I an der Westfront aus einer Stellung, einem Graben heraus statt findet oder in wechselnden Fronten verläuft scheint mir unerheblich.

Unter diesem Aspekt sehe ist "Der Koreakrieg ist aus" in der Vergangenheit als nicht erfüllt an. Gerade in Korea war es lange Zeit ein Kalter Krieg. Speziell in neuerer Zeit brauchen wir keine Leichen mehr um einen Krieg als Solchen zu bezeichnen auch wenn keine Leichen herum liegen.

Wir gehen konform, dass dieses Aufflammen der Kämpfe zwischen den beiden Koreas per se kein Zeichen für die nahende Weltenwende ist. Also kein Kreisch wir werden alle sterben.

Die Entwicklung der lokalen Ereignisse zeigt auf, dass Korea nach wie vor ein Brennpunkt ist. Eine weitere Eskalation ist möglich bis wahrscheinlich. Führten diese Entwicklungen zu offenen Auseinandersetzungen oder gleich ohne weitere Kampfhandlungen nun zu Friedensverhandlungen und einem Friedensvertrag, würde ich das nicht einfach in die Ecke stellen wollen und "ferner liefen".

Wenn die künftigen Ereignisse in Deutschland plötzlich und unerwartet eintreffen sollen, bedarf es zumindest einer vordergründigen Entspannung. Korea als derzeitiger Brandherd wäre ein potenzieller Teil der Entspannung.

Dass Irlmaier diese isolierte Information "Der Koreakrieg ist aus" in direkten zeitlichen Zusammenhang mit den künftigen Ereignissen rückt und seine irrige Annahme in den 50ern augenscheinlich für sich mit diesem Ereignis verknüpft, vielleicht sogar für sich damit begründet hat, scheint mir die Ursache für seine zeitliche Fehlinterpretation zu sein.

Lass mich hier auch argumentativ BB´s Aussage mit ein flechten:

Nun sagt Irlmaier 1945 dem Wiener Kurier, die USA gewännen
nie je mehr einen Krieg:
=>
"Amerika wird im Osten dauernd Kriege führen und nie mehr siegen."

Irlmaier sagt 1947 dass die VSA keinen Krieg mehr gewinnen werden. Der Waffenstillstand in Korea war 1953. In der Literatur wir der Koreakrieg als der letzte Krieg bezeichnet, den die VSA gewonnen hätten.

Diese beiden Aussagen widersprechen sich auf der Zeitebene.

Sieht man den Koreakrieg aber als nicht beendet, unterstellt man ein neues Aufflammen mit anschließendem Friedensvertrag/Ende des Koreakrieges in näherer Zukunft, dann kann durchaus auch der Koreakrieg für die VSA verloren gehen. Insbesondere da die Konkurrenten in der Region sehr argwöhnisch ein Engagement der VSA dort sehen werden.

Die Teilung Koreas ist eine Kriegsfolge. Diese Folge ist nicht beendet. In Deutschland hingegen ist diese Folge beendet. Ich erkenne hier durchaus Unterschiede unabhängig vom völkerrechtlichen Status also ein auch reales Ende des hiesigen WK II.

Die Experten seit ihr hier, ich habe den Status eines interessierten Lesers mit Schreibrechten. Darum empfehle ich einfach die Entwicklung der dortigen Ereignisse zumindet nicht ganz außer Acht zu lassen und auch die Variante dass der Koreakrieg noch nicht aus ist in die Betrachtungen ein zu beziehen.

Herzliche Grüße vom


Bären

Von richtigem Frieden konnte man auf der koreanischen Halbinsel auch nicht sprechen

Georg, Mittwoch, 24.11.2010, 11:58 vor 5651 Tagen @ BBouvier (4258 Aufrufe)

Von richtiem Frieden kann man auf der koreanischen Halbinsel
die letzten 50 Jahre auch nicht gerade sprechen.

Bewaffnete "Zwischenfälle" gibt es dort eingetlich ständig.


Frieden sei es de facto oder de jure schaut eigentlich anders aus.


mfG Georg

Varus, Varus gib mir meine Legionen wieder

Bär, Mittwoch, 24.11.2010, 12:13 vor 5651 Tagen @ BBouvier (4502 Aufrufe)

Moin BB,

na und ob wir da konform gehen, dass die VSA die Welt seit lamgem mit allen erdenklichen Kriegen überziehen.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage die Usurpatoren führen auch Wirtschaftskriege, Kalte Kriege, Geheimdienstkriege die auf zu zählen schlicht unmöglich ist.

Deine Argumentation mit Irlmaiers Aussage von 1945 habe ich in die Antwort an Taurec einfließen lassen und möchte dich bitten sie dort einmal aus deiner Sicht zu prüfen. "Varus, Varus gib mir meine Legionen wieder" zeigt, dass eine gewonnene Schlacht nicht gleich bedeutend mit einem gewonnenen Krieg ist.

Meine Aussage ist schlicht und ergreifend:

Irlmaier bekommt eine isolierte Information, "Der Koreakrieg ist aus". Ich sehe diese Info als valide.

Er denkt sich dann (irrig) der erzielte Waffenstillstand ist das Ende des Krieges.

Und schlußfolgert dann, jetzt kommen die Russen.

Durch sein Denken und Schlußfolgern kommt er zu einer falschen Zeitebene.

Aber lieber BB, wie an Taurec geschrieben, die Experten seit ihr, nicht ich. Meine Begründung mit dem Völkerrecht ist in der Tat eher dünne. Unmittelbare Relevanz für uns sehe auch ich derzeit nicht in den dortigen Handlungen.

Eine mittelbare Relevanz in Form von Aufflammen des Krieges und anschließendem Frieden dort, was durchaus auch in zeitlich unmittelbarer Nähe erfolgen könnte, möchte ich nicht ausschließen. Spätestens dann sollten wir die Dikussion noch einmal aufgreifen.

Die trügerische Sicherheit, in der wir uns hier unmittelbar vor den Ereignissen befinden werden, muss ja, wenn auch nur vordergründig, Substanz erhalten.

Gruß vom


Bären

Die Spannung steigt!

Simun, Freitag, 26.11.2010, 12:27 vor 5649 Tagen @ Taurec (4426 Aufrufe)

Es ist kein Hinweis, daß noch ein weiterer Krieg ausbreche und ende.
Irlmaier hat keinen weiteren Koreakrieg vorausgesagt.

Hallo,

mit Spannung warte ich auf die Reaktion NoKo's auf die Militärübung der ´
VSA und Süd Koreas, kommendes Wochenende.

Ich denke zwar auch nicht dass es zum offenen Krieg kommen wird, jedoch denke ich dass sich aus dem Ganzen eine ganz neue Situation herausbilden könnte.

Dass ist für mich wichtig.

Hier zwar ein billiger Artikel, abe reicht aus um zu verdeutlichen wo sie stehen!

http://www.news.at/articles/1047/8/282910/korea-rande-krieges-geschosse-grenze


Schönen Freitag,
Simun

--
Austria est imperare orbi universo

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Sack Reis in China

BBouvier, Freitag, 26.11.2010, 12:53 vor 5649 Tagen @ Simun (4367 Aufrufe)

mit Spannung warte ich auf die Reaktion ...

Hallo, Simun!

Kampfhandlungen in Korea sind
für uns (!)
genau so irrelevant, wie ein Erdbeben in Belutschistan,
eine neue Quelle in Timbuktu, die Anzahl der Bronzemedaillen
Papua-Neuguineas bei den letzten Olympischen Spielen,
der Absturz eines Hubschraubers im Kaukasus,
der Lottogewinn Oma Noltes in Niederbrombach
oder der berühmte Sack Reis in China.
Oder gar ein Kernwaffenattentat Luxemburgs gegen San-Marino.

Weil es darüber nämlich überhaupt keien Schauungen gibt!

Und da magst Du "gespannt warten" - wie auf die Wettervorhersage
für das kommende Wochenende:
Für dieses Forum ist es nicht von Belang,
ob Dich das interessiert.
Oder auch nicht.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Trigger (Ereignis)

Malbork, Freitag, 26.11.2010, 19:42 vor 5649 Tagen @ BBouvier (4347 Aufrufe)

Kampfhandlungen in Korea sind
für uns (!)
genau so irrelevant, wie ein Erdbeben in Belutschistan,
eine neue Quelle in Timbuktu, die Anzahl der Bronzemedaillen
Papua-Neuguineas bei den letzten Olympischen Spielen,
der Absturz eines Hubschraubers im Kaukasus,
der Lottogewinn Oma Noltes in Niederbrombach
oder der berühmte Sack Reis in China.
Oder gar ein Kernwaffenattentat Luxemburgs gegen San-Marino.

Weil es darüber nämlich überhaupt keien Schauungen gibt!

Und da magst Du "gespannt warten" - wie auf die Wettervorhersage
für das kommende Wochenende:
Für dieses Forum ist es nicht von Belang,
ob Dich das interessiert.
Oder auch nicht.

Gruss,
BB

Hallo BB,

ich bin ganz verwundert ueber deine Reaktion, ein moeglicher Krieg in Nordkorea waere fuer uns so interessant wie der beruehmte Reissack in China. Wie du sicherlich selbst weisst, entstehen Konflikte durch Trigger, also Ereignisse, die infolge dessen Konsequenzen haben und weitere Ereignisse frei setzen. Das Attentat auf Franz Ferdinand bzw Sender Gleiwitz kann man heute zweifelsohne als Trigger bezeichnen, welche Weltkriege ausgeloest haben. Haettest du bspw am Tage als die WTC Tuerme zusammenbrachen erwartet, dass wenig spaeter Afghanistan und dann der Irak besetzt werden?
Ein Koreakrieg wird sicherlich nicht direkt zu einem Weltkrieg fuehren, aber um dem Weltfinanzsystem einen Trigger zu verpassen, nach welchem es zu groesseren Kursstuerzen kommt, so dass aus den anfaenglichen Kursstuerzen eine Lawine entsteht, taugt dieses Ereignis alle mal! Das Finanzsystem ist am Ende! Wenn ich mir die taeglichen Nachrichten durchlese bekomme ich den Eindruck, dass man mit aller Macht versucht, die Lecks zu stopfen, es aber wieder an anderer Stelle zu durchbruechen kommt. Das Schiff ist derart Morsch, dass es meiner Meinung nach jederzeit sinken kann. Jetzt ein Krieg mit einem Land, welches ueber Atomwaffen verfuegt und wahrscheinlich vor der Niederlage auch einsetzen wird, ist eine Schreckensnachricht, die in der Tat das System "erledigen" kann. Und dann, mein lieber BB, sind wir da angekommen, naemlich bei eurem Fahrplan in die zivilisatorische Hoelle.

Gruss
Malbork

--
Deus Vult

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falls der Eimer aber nun ein Loch hätte?

BBouvier, Freitag, 26.11.2010, 21:54 vor 5649 Tagen @ Malbork (4395 Aufrufe)
bearbeitet von Moderator, Freitag, 26.11.2010, 22:26

Hallo, Malbork!

Hallo BB,

ich bin ganz verwundert ueber deine Reaktion, ein moeglicher Krieg in
Nordkorea waere fuer uns so interessant wie der beruehmte Reissack in
China. Wie du sicherlich selbst weisst, entstehen Konflikte durch Trigger,
also Ereignisse, die infolge dessen Konsequenzen haben und weitere
Ereignisse frei setzen.

Hier hilft es, einen halben Schritt von Tagesüberschriften
zurückzutreten:
Seit vielen hundert Jahren herrscht auf der Erde überall
irgend ein Krieg. England beispielsweise führte zwischen
1750 und 1922 nur zwei Jahre keinen Krieg.
Und die vielen Kriege seit 1945 dürften in die Aberdutzende gehen.
Einen jeden ("Kreisch!") als Indikator/Auslöser für -
ja wofür eigentlich?
- den Finanzkollaps?
- die Revolutionen?
- den Kältesommer?
- den Funkenregen?
- die Abschaffung der Monarchie in Spanien?
- den Abfall Mitteldeutschlands von der BDR>
- die Papstflucht?
- den Russischen Feldzug?...
...zu sehen, ist doch erkennbar nicht zielführend.
Aber obige Aussagen: Das sind Indikatoren!

Zu dem US-Überfall auf den Irak beispielsweise gibt es nur eine
Erwähnung ganz isoliert und am Rande. => Nur: nett zu wissen!
Und zum einem "Koreakrieg" haben wir nicht mal überhaupt etwas!

Haettest du bspw am Tage als die WTC Tuerme
zusammenbrachen erwartet, dass wenig spaeter Afghanistan und dann der Irak
besetzt werden?

Wohl kaum.
Na und?>
Ich hätte auch nicht vermutet, dass Oma Nolte aus Niederbrombach
nach ihrem Lottogewinn den an das Winterhilfswerk spendet.

Ein Koreakrieg wird sicherlich nicht direkt zu einem Weltkrieg fuehren,
aber um dem Weltfinanzsystem einen Trigger zu verpassen, nach welchem es
zu groesseren Kursstuerzen kommt, so dass aus den anfaenglichen
Kursstuerzen eine Lawine entsteht....(und so weiter =>)...

Derlei wilde Spekulationen, eine auf die andere in Kette getürmt,
bringen uns wahrlich nicht weiter.

Grüsse! :-)
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Na aber hallo...

Malbork, Freitag, 26.11.2010, 22:30 vor 5649 Tagen @ BBouvier (4374 Aufrufe)

Einen jeden ("Kreisch!") als Indikator/Auslöser für -
ja wofür eigentlich?
- den Finanzkollaps?

Ja, den Finanzkollaps. Denn von alleine wird dieser nicht eintreten. Wie es aussieht, zoegert "das System" den Kollaps kuenstlich durch Gelddrucken hinaus, serioese Analysten haben errechnet, dass man mit diesem Vorgehen den totalen Zusammenbruch sogar bis zum Jahr 2018 hinauszoegern kann, (man redet jetzt sogar ueber eine Verdoppelung des EU Rettungsschirm um die bevorstehende Pleite Spaniens "abzufangen")ab da ist es mathematisch fuer die groessten Volkswirtschaften der Welt nicht mehr moeglich, die Schulden zu bedienen. Also demnach vor 2018 kein Finanzkollaps und somit die Russen nicht vor 2020 am Rhein? Nein mein Lieber, hier wird es zu einem Trigger vorher kommen, ansonsten koennen wir auf den mathematischen Zusammenbruch bis zum Ende des Jahrzehnts warten und dann wird es eng mit den ganzen "Donnerstagen und Markustagen" und den vielen schoenen 8 und 9. ;-)
Nochmal, ein solcher Krieg hat wirklich Brisanz, zumal wenn Atombomben in Seoul und Tokio explodieren sollten.

Zu dem US-Überfall auf den Iran beispielsweise gibt es nur eine
Erwähnung ganz isoliert und am Rande. => Nur: nett zu wissen!
Und zum einem "Koreakrieg" haben wir nicht mal überhaupt etwas!

Nur weil "wir" nichts haben, bedeutet dies nicht, dass es dazu nichts gibt. Vielleicht hat jemand Kontakt mit Koreanern oder Japanern und koennte in Erfahrung bringen, welche Prophezeiungen es dort gibt?

Derlei wilde Spekulationen bringen uns wahrlich nicht weiter.

Grüsse! :-)
BB

Nun, spekuliert wird doch in diesem Forum sehr gerne, warum nicht mal etwas neben der bekannten Spur spekulieren?
Nochmal, wahrscheinlich legt sich die Koreageschichte wieder, ich wollte nur betonen, dass ein Koreakrieg nicht mit irgend einem Buschkrieg a la Equador gegen Peru oder Ruanda gegen den Kongo zu vergleichen ist.

Da wird im Zweifelsfall mit Atombomben operiert!!!
Gruss
Malbork

--
Deus Vult

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Falls meine Oma Räder hätte

BBouvier, Freitag, 26.11.2010, 22:52 vor 5649 Tagen @ Malbork (4279 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 26.11.2010, 22:58

Hallo, Malbork!

Nur weil "wir" nichts haben, bedeutet dies nicht, dass es dazu nichts gibt.

Ja.
Aber entscheidend ist, dass wir eben nichts haben.

Nun, spekuliert wird doch in diesem Forum sehr gerne...

Sollte ich da etwas übersehen haben,
auf dass ich nicht drauf einklopfte? :-D
Und nun fang bitte nicht Du damit an:
=>

...zumal wenn Atombomben in Seoul und Tokio explodieren sollten.

(sicherlich meinst Du das konditionale "falls"...)

Ja: dann könnte man noch ein paar weitere
spekulative "falls" daranhängen:
=>
Bringt uns aber auch rein gar nichts...


Grüsse! :-)
BB

--
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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Re: Aber hallo...

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 26.11.2010, 23:21 vor 5649 Tagen @ Malbork (4310 Aufrufe)

Hallo BBouver und Malbork!

Da wird im Zweifelsfall mit Atombomben operiert!!!
Gruss
Malbork

"De [link=http://xandernieuws.punt.nl/>id=612117&r=1&tbl_archief=&]Zuid[/link] Koreaanse minister van Defensie Kim Tae-young heeft verklaard dat zijn land overweegt om voor het eerst sinds 19 jaar Amerikaanse tactische kernwapens op zijn grondgebied te plaatsen vanwege de escalerende spanningen met Noord Korea. De communistische dictator Kim Jong-il, die afgelopen zomer dreigde een kernbom te gooien op een geplande gezamelijke marine oefening van de VS en Zuid Korea, laat de nucleaire ontwikkelingen van zijn land steeds openlijker aan de wereld zien. Zo heeft een Amerikaanse professor een rondleiding gekregen langs de Noord Koreaanse uraniumverrijkings centrifuges - technologie, waarmee kernwapens kunnen worden gemaakt en die permanent wordt gedeeld met Iran..."

Kann ich nichts Falsches entdecken, an dieser Aussage:
Die Führung Südkoreas erwägt zum ersten Mal seit 1991,
taktische Kernwaffen in ihrem Land zu stationieren
wegen dem Ausbrechen des Konfliktes mit dem Norden.

Die kommunistische Jugendzeitung der VR China fürchtet irgendwann in
der näheren Zukunft ausgelöst durch die "Stellvertreter"
Nord- und Südkorea eine direkte Konfrontation zwischen den
Vereinigten Staaten und China.

Klar, sind das bis zum jetzigen Zeitpunkt bloße Reissäcke, die umfallen,
das Dilemma ist aber doch: Über was sollen wir denn reden, solange wie
BBouvier richtig sagt, die spanische Monarchie noch besteht, der
Kältesommer noch nicht da ist, das Garabandal-Wunder nicht eingetreten
ist, der Papst noch nicht geflohen ist?

Die ganzen Schauungen haben wir schon bis zum Abwinken alle durchgekaut.
Und wenn dann tatsächlich die Inflation eintritt und die Aldi-Regale
leer sind, dann bekommen wir alle Räder, nicht nur BBouviers Oma.

Sprich, wenn es ganz hart wird, dann werden wir kaum noch Zeit haben,
noch lohnt es sich überhaupt, sich mit der Materie zu befassen.
Womöglich wird dann das Zwischennetz sowieso abgeschaltet.
Diese ganzen Netze, auch die drahtlosen, stehen unter der Oberhoheit
vor allem der amerikanischen Militärs.
(Was die meisten Leute auf der Straße gar nicht wissen)

Über was sollen wir also sprechen, solange wir noch genug zu Essen
haben, und Paris nicht in Flammen steht? :schief:

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

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Leerlauf - derlei kommt eben vor...

BBouvier, Samstag, 27.11.2010, 01:09 vor 5649 Tagen @ Eyspfeil (4335 Aufrufe)

Hallo, Eyspfeil!

Klar, sind das bis zum jetzigen Zeitpunkt bloße Reissäcke, die umfallen

Eben.

das Dilemma ist aber doch: Über was sollen wir denn reden, solange wie
BBouvier richtig sagt, die spanische Monarchie noch besteht, der
Kältesommer noch nicht da ist, das Garabandal-Wunder nicht eingetreten
ist, der Papst noch nicht geflohen ist?

Etwa dürfig-windige Spekulationen einstellen,
wie in in Religions- oder Esoforen?

Die ganzen Schauungen haben wir schon bis zum Abwinken alle durchgekaut.

Ja.
Na und?
Das brachte auch "Butter bei die Fische".

Sprich, wenn es ganz hart wird, dann werden wir kaum noch Zeit haben,
noch lohnt es sich überhaupt, sich mit der Materie zu befassen.

Aber oben sagst Du doch, wir hätten alles bereits erfolgreich "durchgekaut".

Über was sollen wir also sprechen, solange wir noch genug zu Essen
haben, und Paris nicht in Flammen steht? :schief:


Lieber schwachsinnig-triviale "falls-Spekulationen" einzutüten
- und nur um "irgendetwas" zu schreiben -
als einzugestehen, dass es zur Zeit nichts zu analysieren gibt?

Auch herzlich!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Schauung zum Koreakrieg (30.06.2010)

Mirans, Baden-Württemberg, Sonntag, 28.11.2010, 12:21 vor 5647 Tagen @ Taurec (4761 Aufrufe)

Hallo,

zum Koreakonflikt gibt es eine detaillierte Prophezeiung des kenianischen Predigers Dr. Owuor anläßlich seines Besuches in Busan, Südkorea am 30. Juni 2010.
Ich weiß, dass YouTube-Videos zum Thema Schuungen hier (meist zu Recht) verpönt sind, trotzdem hier ein Link:
http://www.youtube.com/watch?v=GX_m313u-yU&feature=related

Die wesentlichen Textpassagen habe ich hier übersetzt:

"Ich sah ein Kriegsschiff auf dem Ozean.
Genauer betrachtet, war es ein sehr großes Schiff, ein Flugzeugträger.
Der Herr sagte: richte deine Augen zum Himmel.
Und ich sah, dass ein Regen von Flugkörpern (missiles) den Himmel bedeckte.
Sie fielen auf das Kriegsschiff herab. Ich weiß nicht, wieviele davon auf das Schiff trafen oder in das Wasser stürzten.
Jedesfalls wurde das Schiff getroffen. Es legte sich auf die Seite, es wurde komplett zerstört.
In der folgenden Nacht zeigte mir der Herr im Traum ein Flugzeug, auf dessen Rücken(!) ein Flugkörper
angebracht war.
Ich fragte mich, wie kann so etwas sein? Der Herr zeigte mir die Situation noch einmal und ich erkannte, dass es kein Flugzeug war, sondern ein Lastwagen, der einen Flugkörper trug.
Der Lastwagen feuerte den Flugkörper ab, (im Traum) rannte ich um mein Leben, er kam in euer Land und er war sehr zielspezifisch**
."

**Einem ähnlichen Video konnte ich entnehmen, dass es sich bei dem Ziel um ein großes Energieversorgungszentrum handeln soll.

Gruß
Mirans

--
"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

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Vorsicht: Der Bezug ist unklar.

Taurec ⌂, München, Sonntag, 28.11.2010, 14:06 vor 5647 Tagen @ Mirans (4390 Aufrufe)

Hallo!

"Ich sah ein Kriegsschiff auf dem Ozean.
Genauer betrachtet, war es ein sehr großes Schiff, ein Flugzeugträger.
Der Herr sagte: richte deine Augen zum Himmel.
Und ich sah, dass ein Regen von Flugkörpern (missiles) den Himmel
bedeckte.
Sie fielen auf das Kriegsschiff herab. Ich weiß nicht, wieviele davon auf
das Schiff trafen oder in das Wasser stürzten.
Jedesfalls wurde das Schiff getroffen. Es legte sich auf die Seite, es
wurde komplett zerstört.
In der folgenden Nacht zeigte mir der Herr im Traum ein Flugzeug, auf
dessen Rücken(!) ein Flugkörper
angebracht war.
Ich fragte mich, wie kann so etwas sein? Der Herr zeigte mir die Situation
noch einmal und ich erkannte, dass es kein Flugzeug war, sondern ein
Lastwagen, der einen Flugkörper trug.
Der Lastwagen feuerte den Flugkörper ab, (im Traum) rannte ich um mein
Leben, er kam in euer Land und er war sehr zielspezifisch**."

**Einem ähnlichen Video konnte ich entnehmen, dass es sich bei dem
Ziel um ein großes Energieversorgungszentrum handeln soll.

Ein Bezug zu Korea ist allein anhand der beschriebenen Szene nicht zu erkennen (=> Vorsicht!).

Der einzige "Flugzeugträger" in koreanischem Besitz ist dieser südkoreanische:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dokdo-Klasse

Für einen Flugzeugträger ist die Klasse eher klein. Die großen haben mindestens 300 Meter. Das Schiff ist kein reiner Flugzeugträger, sondern befördert Helikopter und Senkrechtstarter.
Es handelt sich bei dem beschriebenen sehr großen Schiff wahrscheinlich also nicht um dieses koreanische.
Damit steht in Zweifel, daß diese Sache überhaupt mit Korea zu tun hat, bzw. mit der gegenwärtigen Sache, die ja nur auf Korea beschränkt ist.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Bezug ist eineindeutig

Mirans, Baden-Württemberg, Sonntag, 28.11.2010, 15:00 vor 5647 Tagen @ Taurec (4299 Aufrufe)

Hallo!

"Ich sah ein Kriegsschiff auf dem Ozean.
Genauer betrachtet, war es ein sehr großes Schiff, ein Flugzeugträger.
Der Herr sagte: richte deine Augen zum Himmel.
Und ich sah, dass ein Regen von Flugkörpern (missiles) den Himmel
bedeckte.
Sie fielen auf das Kriegsschiff herab. Ich weiß nicht, wieviele davon

auf

das Schiff trafen oder in das Wasser stürzten.
Jedesfalls wurde das Schiff getroffen. Es legte sich auf die Seite, es
wurde komplett zerstört.
In der folgenden Nacht zeigte mir der Herr im Traum ein Flugzeug, auf
dessen Rücken(!) ein Flugkörper
angebracht war.
Ich fragte mich, wie kann so etwas sein? Der Herr zeigte mir die

Situation

noch einmal und ich erkannte, dass es kein Flugzeug war, sondern ein
Lastwagen, der einen Flugkörper trug.
Der Lastwagen feuerte den Flugkörper ab, (im Traum) rannte ich um mein
Leben, er kam in euer Land und er war sehr zielspezifisch**."

**Einem ähnlichen Video konnte ich entnehmen, dass es sich bei

dem

Ziel um ein großes Energieversorgungszentrum handeln soll.[/size]


Ein Bezug zu Korea ist allein anhand der beschriebenen Szene nicht zu
erkennen (=> Vorsicht!).


Hallo!

Obiger Text ist nur ein Auszug aus dem Video.

Es beginnt mit

"Hier ist eine Prophezeiung darüber, was mit eurem Land geschehen wird.
Als ich in dieses Land kam, sprach der Herr zu mir über diese Nation.
In meinem ersten Gespräch erfuhr ich vom Herrn über das tragische Geschehen, das nach Südkorea kommt
(... the tragic event that IS coming to South Korea).
"

Gruß

Mirans

--
"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

Flugzeugträger ist schon da

Traxas, Sonntag, 28.11.2010, 16:25 vor 5647 Tagen @ Taurec (4307 Aufrufe)

Hallo!

Vielleicht ist der amerikanische Flugzeugträger gemeint, der an einem 4tägigen Militärmanöver mit Südkorea teilnimmt.

Es passt aber irgendwie nicht zu den bekannten Schauungen.

Gute Grüße

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Nein

Taurec ⌂, München, Sonntag, 28.11.2010, 17:27 vor 5647 Tagen @ Mirans (4401 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Sonntag, 28.11.2010, 17:34

Hallo!

"Hier ist eine Prophezeiung darüber, was mit eurem Land geschehen
wird.
Als ich in dieses Land kam, sprach der Herr zu mir über diese Nation.
In meinem ersten Gespräch erfuhr ich vom Herrn über das tragische
Geschehen, das nach Südkorea kommt
(... the tragic event that IS coming to South Korea)."

Da steht nicht: Der Herr hat gesagt, daß in Südkorea...passiere (indirekte Rede).
Sondern: Ich erfuhr, was in Südkorea...
Er sagt nicht und es findet keine sprachliche Unterscheidung statt, die kenntlich macht, was der Herr tatsächlich gesagt hat. Unterstellt wird lediglich, daß die Sache mit Südkorea zu tun hätte, von der er daraufhin berichtet.

Das heißt: Der Herr kann ihm sonstirgendwas erzählt haben und er denkt sich, es bezöge sich auf Südkorea.

Sofern er sich die Sache nicht ausgedacht hat. Daß er eine solche Eingebung just dann hat, wenn er dieses Land bereist, ist durchaus merkwürdig.

Gruß
Taurec

P.S.: Was ist denn "eineindeutig"? Laut Duden "umkehrbar eindeutig" oder "eindeutig in beiden Richtungen". Der Begriff stammt aus der Mathematik und bezeichnet die eindeutige Zuordnung eines Wertes der Definitionsmenge zu einem Funktionswert, so daß Ausgangs- und Zielmenge vertauscht werden können, ohne daß eine unlogische Aussage entsteht. Das hat in diesem Bereich Sinn, führt außerhalb der Mathematik jedoch zu Absurditäten. Das Wort begegnet mir gelegentlich bei geisteswissenschaftlichen Themen. Mich erinnert das an orwellsches Neusprech, mit dem man versucht, vernünftige Menschen zu verblöden. => Eindeutig zu eineindeutig wie gut zu plusgut und doppelplusgut.

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Eindeutig

Mirans, Baden-Württemberg, Sonntag, 28.11.2010, 17:46 vor 5647 Tagen @ Taurec (4295 Aufrufe)

P.S.: Was ist denn "eineindeutig"? Laut Duden "umkehrbar eindeutig"
oder "eindeutig in beiden Richtungen". Der Begriff stammt aus der
Mathematik und bezeichnet die eindeutige Zuordnung eines Wertes der
Definitionsmenge zu einem Funktionswert, so daß Ausgangs- und Zielmenge
vertauscht werden können, ohne daß eine unlogische Aussage entsteht. Das
hat in diesem Bereich Sinn, führt außerhalb der Mathematik jedoch zu
Absurditäten. Das Wort begegnet mir gelegentlich bei
geisteswissenschaftlichen Themen. Mich erinnert das an orwellsches
Neusprech, mit dem man versucht, vernünftige Menschen zu verblöden. =>
Eindeutig zu eineindeutig wie gut zu plusgut und doppelplusgut.

Hallo,

Na gut, das "eineindeutig" ist mir so durchgerutscht, weil ich viel mit Mathe zu tun habe.
Da ich selbst ein Gegner des "orwellschen Neusprechs" bin, nehme ich obiges Wort in diesem Zusammenhang zurück.

Gruß

Mirans

--
"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
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