Zentralblatt für Okkultismus: Eindrücke von Hellsehern über Dtlds Zukunft (Frau Karlik) Teil3 (Schauungen & Prophezeiungen)

Fred Feuerstein, Freitag, 24.12.2010, 10:44 (vor 5786 Tagen) @ Fred Feuerstein (2983 Aufrufe)

XIX. Jahrgang. Mai 1926. 11.Heft
Am 14. November 1925 hielt ich in der Wohnung Frau Karlik
in Berlin-Schöneberg, Helmstr.3, wieder eine größere Sitzung ab. Anwesend
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waren Frau Karlik und ihre Tochter, Frau Przytarski aus Berlin-Steglitz,
Florastraße 5, ferner Prinzessin von B., die Schwester des bekannten
okkultistischen Forschers Freiherrn von Schrenck-Notzing, Frau Major von
Callenberg, die schon in früheren hier veröffentlichten Sitzungen wieder-
holt anwesend gewesen war, ein rechtsstehender Reichstagsabgeordneter,
ein rechtsstehender preußischer Landtagsabgeordneter und dessen Frau,
der deutschbaltische Baron von M., ein Herr B., ein Herr X und ich,
der ich protokollierte….

Hierauf spricht Frau Karlik:
„Ich sehe einen langen Leichenzug. Was ich sehe, kann sich schon
im nächsten Jahre ereignen. Ich sehe, daß oben auf dem Sarge etwas
liegt, etwas Ungewöhnliches, das wie eine Krone aussieht."
In unmittelbarem Anschluß hieran wendet sich Prau Karlik an
den Deutschbalten von M. und schildert ziemlich ausführlich einen Teil
von dessen künftiger öffentlicher Wirksamkeit. Die breiten Einzelheiten
waren nur Herrn von M. verständlich. Da ich mit ihm das Protokoll
noch nicht besprechen konnte, -würde seine Wiedergabe ohne Erläuterungen
die Leser nur langweilen. Vielleicht komme ich später nochmals darauf
zurück. Heute bringe ich im Auszüge nur das, was allgemeinen Wert
besitzt und an sich schon klar ist.

Frau Karlik sieht, daß v. M. in öffentlichen Angelegenheiten eine
bedeutende Rolle spielen wird, Urkunden von großer Wichtigkeit gehen
durch seine Hände, ihretwegen unternimmt er eine große Reise im Luft-
schiff. Auf die Frage v. M.'s nach' dem Aussehen der Herren, mit
denen er wichtige Verhandlungen zu pflegen haben wird, beschreibt
ihm Frau Karlik diese so deutlich, daß er die geschilderten Personen er-
kennt, darunter auch den russischen Außenminister Tschitscherin, von
dem sie Farbe und Form seines Gesichtes, seines Bartes und vor allem
eines eigenartigen Herrn v. M. wohlbekannten Ring unverkennbar angab.
Herr v. M. hat, wie hier, so auch früher, mit den Vorhersagen der Frau
Karlik die besten Erfahrungen gemacht und erwähnt bei dieser Ge-
legenheit, daß er in einer Sitzung zugegen gewesen sei, in der Frau
Karlik die Reichtagswahlen vom 7. Dezember 1924 mit genauer Angabe
des Wahltages vorausgesagt habe, in einer Zeit, in der kein Mensch
Neuwahlen für möglich hielt.
Frau Karlik wendet sich wieder dem großen Weltgeschehen zu
und sagt:
„Ich glaube, daß Hindenburg nicht mehr lange lebt.
Ich sehe wieder sehr viele Soldaten marschieren, und zwar durch
Deutschland. Sie tragen eine runde, kriegsmäßige Kopfbedeckung. Von
diesen Soldaten sehe ich auch welche in Berlin. Sie sind hierher ge-
trieben und gefangen. Ich höre etwas von einer Einkreisung. Die Russen
haben sie eingekreist und über die Grenze gejagt.
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In West- und Ostpreußen versuchen die Polen Brände anzulegen.
Ich höre aber, daß diese Landesteile befreit werden und wieder in
deutsche Hände kommen. 1929 ist es geschehen.
Ich sehe noch eine andere Art Soldaten, verschieden in ihrem Äußern
von den vorigen. Sie sind bunt angezogen, unten anders als oben,
tragen eine hohe Kopfbedeckung und kommen auch nach Deutschland.
Hohe Offiziere sind unter ihnen und werden sich mit den Deutschen
gut verständigen. Sie kommen aber nicht in Uniform, sondern in bürger-
licher Kleidung nach Deutschland, sie kommen, um im geheimen eine
Verständigung vorzubereiten, die der breiten Masse zunächst nicht bekannt
werden soll. Drei Staaten sind an dieser Verständigung beteiligt.

Ich gewinne Verbindung mit Galizien. Dieses Land gerät mit Öster-
reich in Verwicklungen, aber erst dann, wenn Deutsche, Russen
und Polen in vollem Kampfe stellen.

Ich sehe große Auswanderungen kommen. Auch aus Deutschland
werden viele vertrieben, die nicht hineingeboren, und zwar gehen viele
wieder nach Galizien zurück. Doch kommen noch harte Kampfe, bis
das geschieht.
In Deutschland sehe ich noch politische Morde.
(Zu v. M.): Sie werden mit manchem von denen, welche die hohe
Kopfbedeckung tragen, Freundschaft schließen. Diese Leute sind Ihnen
wohlgesinnt. Sie werden einen längeren Aufenthalt in einem anderen
Lande unter falschem Namen nehmen und dort spionieren. Merkwürdig,
Sie kommen mit Bolschewisten sehr viel zusammen, aber diese tun Ihnen
nichts. Der Bolschewismus wird allmählich seine Krallen verlieren, und
zwar durch Aufstände im eignen Lande.


Hiermit endeten die politschen Aussagen der -Frau Karlik. "Was
sie im weiteren Verlaufe des Abends sah, betraf nur rein Persönliches
der Sitzungsteilnehmer, und Frau Przytarski meldete sich überhaupt nicht
wieder zu Worte.
Fast drei Jahre hindurch bringe ich in dieser Zeitschrift laufend
politische Gesichte der Frau Karlik. Durch sie alle webt sich fast wie ein
Leitgedanke die Ankündigung, daß Rußland uns helfen wird, indem es
Polen durch einen Krieg niederwirft. So auch hier. Freilich, der Zeit-
punkt dieses Ereignisses schiebt sich in den Aussagen immer weiter
hinaus. Jetzt wird er auf 1929 angesetzt. Ich' vermute, daß auch diese
Jahreszahl verfrüht ist, und wahrscheinlich Frau Jordan in diesem Falle
genauer sieht, wenn sie die Niederwerfung Polens im Septemberheft
1924 dieser Zeitschrift in den Anfang der dreißiger Jahre verlegt.
In der Bestimmung von Jahreszahlen pflegen Hellseher stets unsicher
zu sein. Den obigen Angaben über Rußland messe ich um so mehr
Bedeutung zu, als ein Deutschrusse mit guten politischen Verbindungen
Sitzungsteilnehmer war, und Frau Karlik mit ihm in früheren Sitzungen
stets in gute geistige Verbindung gekommen war.

Bedeutsam wurde die Sitzung auch durch die Anwesenheit der beiden
Abgeordneten. Durch sie kamen die beiden Seherinnen in Verbindung
mit unserem Parlamentsleben. Übereinstimmend sahen beide, daß noch
einige Jahre vergehen, bis in Regierung, Reichstag und Landtag Ver-
nunft, Sauberkeit und Ordnung einziehen werden, daß sie dann aber
kommen. Frau Karlik bestimmte die Zeit genauer auf 4—6 Jahre
Hoffen wir, daß sie recht behält, und die Ruhe in unserem Volke
nicht noch länger auf sich warten läßt. Daß die Genesung langsam genug
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geht, haben frühere hellseherische Aussagen zur Genüge angekündigt.
Das Wendejahr 1927 legt anscheinend nur den Keim zum Wiederaufstieg
Deutschlands. Denn so wie die Verhältnisse jetzt liegen, kann von
einem solchen noch nicht geredet werden.


XXI. Jahrgang Februar 1928. 8. Heft
Eindrücke von Hellsehern
über Deutschlands Zukunft.

Auch von Frau Karlik, Berlin-Schöneberg, Helmstraße 3, von
der ich in dieser Zeitschrift gleichfalls politische Gesiebte veröffentlichte,
welche aber an Treffsicherheit denen der Frau Jordan nachstanden,
sind mir Fälle persönlichen Sehens bekannt, welche dem
Frankfurter Erfolge der Frau Jordan gleichkommen.
.Zum Beweis füge ich als kleines Beispiel ein Schreiben von einem mir
persönlich bekannten Fräulein von Sch. in Berlin bei:
„Frau Karlik hat mir über den Verbleib einer alten Brosche
Aufklärungen gegeben, die sich als vollständig richtig erwiesen haben.
Sie schilderte das Äußere eines Dienstmädchens ganz genau und verbürgte
dessen Ehrlichkeit. Ferner schilderte sie die Form der Brosche
und gab an, daß die Nadel verbogen war. Ich bemerke noch, daß
ich selbst in dem falschen Glauben war, daß ich die Brosche in einer
anderen Stadt verloren oder liegen gelassen habe."

XXI. Jahrgang. März 1928 9. Heft
-
XXIII. Jahrgang.I Dezember 1929. 6. Heft
Laut Septemberheft von 1924 sagte Frau Karlik am 27. 7. 24:
„Die Kommunisten stiften noch viel an. Da wird mancher Kopf
kürzer gemacht. Die haben nichts Gutes im Sinne, haben eine
starke Organisation. Ich sehe nämlich, wie noch eine Regierungs-
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persönlichkeit ums Leben kommt. Stresemann wird auch umgebracht,
das schadet aber nicht. Da sehe ich zwei junge Leute, die
das machen wollen"….
Frau Karlik sagte mir am 4. November 1929:
„Die Linkspartei, vor allem die Sozialdemokratie, steht vor
einem Zusammenbruch. Den Zeitpunkt desselben vermag ich freilich
nicht anzugeben. Die Macht der rein deutsch empfindenden
Kreise wird steigen. Wir bekommen einen Diktator, der Ordnung
schafft. Bereits die Sklarek-Geschichte führt zu einer politischen
Wandlung, obschon das Schlimmste von diesem Skandal vertuscht
wird. .Freilich, genug kommt noch heraus. Den Zusammenbruch
der Sklareks, die Juden sind, habe ich übrigens schon vor einem
Jahre vorausgesehen, als ich mit ihnen persönlich in Berührung
kam, und habe dem einen der Brüder den drohenden Zusammenbruch
vorausgesagt und ihn gewarnt. Bei den zu erwartenden
Auseinandersetzungen zwischen Rechts und Links wird es heiß hergehn,
und Bruderkriege sind nicht ausgeschlossen. Jedenfalls entwickeln
sich an verschiedenen Plätzen in Deutschland große Unruhen.
Zwischen 1932 und 1934 bessern sich die Verhältnisse
Deutschlands, die Brotlosigkeit nimmt ab und der Handel blüht
wieder auf.
Die Franzosen bekommen von uns nicht alles Geld, das sie uns
abpressen wollen. Es kommt eine plötzliche, unerwartete Wandlung;
durch unvorhergesehene Glücksumstände werden wir gerettet.
Bis 1936 ändern sich die Verhältnisse in Polen.
Auch in Rußland kommt ein einschneidender Wandel. Der
Bolschewismus dauert dort noch etwa 8 Jahre, dann nimmt er
ein Ende".
Da Frau Karlik sich auf Politisches in letzter Zeit überhaupt
nicht eingestellt hatte, vermochte sie vor der Hand nicht mehr zu
sagen, und wir verschoben weitere Angaben auf einen späteren
Tag.
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Das war der 12. November 1929. An diesem Tage sagte mir
Frau Karlik:
„Die Kommunalwahlen, die jetzt bevorstehen, werden die
Linksherrschaft noch nicht brechen, aber die nächsten Reichstagswahlen
bringen einen Aufstieg. Zwischen 1932 '34 kommt ein ganz
gewaltiger Aufstieg. Der Innen- und Außenhandel steigen in starkem
Maße. Die deutsche Geschäftslage bessert sich, und das
deutsche Volk fängt an sich zu erholen. In Deutschland .werden
außergewöhnliche Erfindungen gemacht. Das Glas wird bei den
Gebäuden eine weit größere Rolle spielen als bisher, man wird von
einer Glasbauzeit reden können. Freilich sehe ich vorher viele
Unruhen, besonders hier in Berlin, wo es an verschiedenen Stellen
zu Brudermorden kommt. Jedoch eine Monarchie erhalten wir
noch lange nicht, wohl aber einen Diktator, der mit eisernem Besen
alles Böse und Faule fortfegt. Dieser Diktator denkt national, ist
religiös und hat großen Gerechtigkeitssinn. Das deutsche Volk
wird wieder nationaler fühlen, der Sozialismus geht immer mehr
zurück und wird keinen Bestand haben.
Die Macht der katholischen Kirche wird in Deutschland noch
stark steigen, aber die Macht werden die Katholiken nicht gewinnen,
von der sie träumen. Es wird zu kirchlichen Kämpfen
zwischen Protestanten und Katholiken kommen, die zum Sturz der
katholischen Herrschaft in Deutschland führen.
Uns wird von einer überseeischen Macht geholfen, wahrscheinlich
ist es Nordamerika. Amerika wird uns sicher noch einmal
helfen, aber dabei einen wohltätigen Zwang ausüben.
Es kommt eine Regierungskrisis.
Ich sehe große deutsche Erfindungen auf technischem Gebiet,
sehe den Bau von großen deutschen Handelsschiffen, sehe aber
auch den plötzlichen Einsturz von vielen Schornsteinen und Häusern
in Berlin als Folge der Erschütterungen durch das Fahren
der Kraftwagen.
Österreich sehe ich mit Deutschland wieder eins werden und
zusammen mit Deutschland gedeihen und hochkommen. Vorher
kommen freilich in Österreich noch furchtbare Zustände, mit dem
Geschäftsleben wird es schlecht stehen und unter Studenten und
Gelehrten sehe ich Unruhen. •
Die Deutsch-Böhmen sehe ich mehr auf der deutschen Seite,
von den Tschechen sehe ich nichts.
Wenn wir mit den Österreichern wieder vereint sind, sehe ich
neue Kriege gegen äußere Feinde.
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In Italien sehe ich Mißhelligkeiten zwischen Mussolini und
der katholischen Kirche, weil Mussolini gegen katholische Kirchengesetze
vorgeht. Das führt sogar zu Aufständen. Aber die Macht
der katholischen Kirche wird in Italien gebrochen werden, doch der
Kommunismus macht sich dort breit. Daß Mussolini ermordet wird,
habe ich schon vor zwei Jahren gesagt. Seine Ermordung kommt
sicher. Auch das Königtum verschwindet in Italien bestimmt.
Italien bleibt kein Königreich. Der Kommunismus wird in Italien
aber auch nicht von Dauer sein. Südtirol wird nicht bei Italien
bleiben.
In Serbien und Rumänien sehe ich auch Streitigkeiten. Dort
unten tritt irgend ein Trauerfall im Könighause ein.
Bei den Franzosen sehe ich auch mißliche Zustände, Regierungskrisen,
Wechsel und Morde an Staatsmännern. Wir werden
an die Franzosen nicht alles zahlen, was sie von uns fordern. Wir
werden von den Zahlungen frei.
In Polen bleibt nicht alles so, wie es jetzt ist. Dort geht es einmal
hart her. Ich sehe blutige Kämpfe an der polnisch-russischen
Grenze. Polen wird sich nicht behaupten. Unsere von Polen geraubten-
Provinzen bekommen wir wieder: Westpreußen, Posen und
Oberschlesien. Auch unsere Kolonien erhalten -wir zurück. Erst in
vielen, vielen Jahren wird Polen wieder einmal selbständig, viele
Kriege gehen voraus.
In Rußland sehe ich schlechte Wirtschaftslage und Hungersnot
kommen. Eine typhusähnliche Krankheit, die an Hals und Unterleib
sich auswirkt, rafft sehr viele Menschen dahin. Da tritt ein
Mann auf, der mit der Sowjetregierung fertig wird und ganz gehörig
aufräumt. Von dem ersten öffentlichen Auftreten dieses
Mannes vergehen 10 Jahre, bis er all das wieder in Ordnung bekommt,
was die Kommunisten ruiniert haben. Dieser Mann ist
kein Monarch, eher eine Art Diktator. Für eine Monarchie ist Rußland
zur Zeit seines Auftretens auch noch nicht reif.
Von Deutschland gehen dann sehr viele Techniker und Architekten
nach Rußland. Deutschland wird nach dem Sturz der Sowjets
sehr viel in Rußland zu tun bekommen und viel verdienen
Ich sehe, daß in Rußland viel Bahnen gebaut werden. Die Siemens-
Werke haben dann dort sehr viel zu tun.
Innerhalb von zwei Jahren wird das große wirtschaftliche Elend
in Rußland beginnen und sich allmählich immer mehr bis zum
Zusammenbruche auswirken. Rußland geht noch durch viel, sehr
viel Unglück, wird aber dann ein blühendes Reich. Viele arme,
ausgewanderte Bauern ziehen dann wieder nach Rußland und
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kommen dort wieder hoch, auch die Deutschrussen, die jetzt bei
uns eingewandert sind.
Ende der dreißiger Jahre sehe ich in Rußland (eig. Anmerkung (FF):siehe
Fußnote: Druckfehlerberichtigung: es sollte England statt Rußland heißen) eine große
Wandlung, eine Verkleinerung. Aufstände in Indien gehen voraus.
Indien reißt sich von England los. Ungefähr zur selben Zeit kommt
auch das Unglück Polens.
In Rußland kommt eine große Judenverfolgung, ungeheure
Progrome. Auch in Deutschland kommt eine, aber nicht so schnell.
Die Juden werden in aller Welt verjagt werden. In Palästina wird
viel gebaut werden, weil viele Juden dorthin ziehen!
(Schluß folgt.)

XXIII. Jahrgang. Januar 1930 7. Heft
Astrologisch bezeichneten die Mystiker des Mittelalters die
Länder Europas mit den Zeichen des Tierkreises. Der Osten stand
unter dem Zeichen des Widders. Nostradamus will also offenbar
erzählen, daß 1939 mit der englischen Krise auch eine solche für
das wiedererstandene Polen Hand in Hand geht, und zwar eine
für Polen anscheinend recht unerfreuliche, was mit dem überein
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stimmen würde, was Frau Jordan, Frau Karlik, Herr Johannsen
und andere Seher wiederholt versichert haben.

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Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. (Karl Valentin)


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