Avatar

Laki 1783/84 (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Freitag, 25.03.2011, 23:31 vor 5695 Tagen (4964 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 25.03.2011, 23:38

Móðuharðindin (isländisch etwa für: Not mit dem Nebel) war eine Naturkatastrophe,
die sich in den Jahren 1783–1784 in Island ereignete.
Ursache war der Ausbruch des Vulkans Lakagígar,
der sogar Auswirkungen auf das weltweite Klima hatte.

Der Ausbruch der Vulkanspalte der Lakagígar (dt. Lakikrater)
begann am 8. Juni 1783. Die Eruption hielt bis zum Jahr 1784 an
und gilt heute als eine der größten in historischer Zeit dokumentierten Vulkaneruptionen.

Geschätzte 12 - 14 km³ Lava und vulkanische Asche wurden ausgestoßen.
Die Vulkaneruption verwüstete einen erheblichen Teil des südlichen Island
und hatte Auswirkungen in allererster Linie auf Island,
aber auch auf das gesamte globale Klima.
Wegen des dadurch hervorgerufenen vulkanischen Winters
kam es weltweit zu Missernten und Massensterben.

Die ausgestoßenen Aschewolken verursachten eine
Verdunkelung der Atmosphäre
und einen deutlichen Temperatursturz in Island sowie in weiten Teilen der Welt.
Die Sommer in den Jahren 1783–1785 verliefen ungewöhnlich kurz.
Das Land lag unter dem aerosolischen Schleier einer mit
giftigen vulkanischen Gasen (insbesondere Schwefeldioxid)
und Fluorid-haltigen Partikeln angereicherten Dunstwolke.

Die ungeheuren Mengen ausgestoßenes Schwefeldioxid reagierten mit den Wassertröpfchen
der Wolken zu schwefliger Säure und Schwefelsäure.

Millionen Tonnen Fluor wurden ausgestoßen - dieses hochgiftige Gas
regnete vermengt mit Asche auf den Boden.
Es kam in der Folge zu einem Absterben der Vegetation.
Drei Viertel des isländischen Viehbestandes ging zugrunde.
Eine Hungerkatastrophe war die Folge und fast ein Viertel
isländischen Bevölkerung verhungerte.

Vergiftungserscheinungen machten sich besonders bei den Bauern durch Atemnot bemerkbar,
die ihrer Feldarbeit kaum noch nachgehen konnten.

Malta wurde am 20. Juni von einem so dicken Nebel bedeckt,
dass die Sonne nicht zu sehen war.
In England und Finnland gab es Ascheregen.

Ganz Europa wurde von Ende Dezember 1783 bis in den Januar von einer Kältewelle heimgesucht,
die vom Schwarzen Meer bis an den Atlantik reichte.
In Frankreich war es so kalt, dass Wölfe in Dörfern auftauchten,
um Vieh zu reißen.
Die Schneemengen im Winter 1783/84 und die folgenden Hochwasser
(s.dazu Velten!)
schränkten den Ackerbau in verschiedenen deutschen Ländern in solch erheblichem Maße ein,
dass es zu gravierenden Versorgungsengpässen kam.

Man geht davon aus, dass der Laki-Ausbruch
eine der Ursachen der französischen Revolution gewesen ist,
und dass die folgenden Missernten in Frankreich die Revolution mit herbeiführten.

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Anmerkung:
Übereinstimmungen mit den uns geläufigen Schauungen
sind beabsichtigt und durchaus nicht zufällig.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Asama 1783

Georg, Samstag, 26.03.2011, 08:09 vor 5695 Tagen @ BBouvier (5028 Aufrufe)

Im April 1783 brach der 150 km von Tokio entfernte Vulkan Asama aus.

http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,87208,87208#msg-87208


Da schine es also an mehreren "Stellen" rund zu gehen?


Da könnte wohl derselbe Vulkan gemeint sein, den auch Paulussen
mit Japan und dem Start der Ereignisse in Verbindung bringt?

-------------------------------------------

Geschrieben von Fred Feuerstein am 08. Februar 2003 12:23:37:

Als Antwort auf: N: Magmablase unter Ätna angesammelt geschrieben von XI am 07. Februar 2003 11:53:36:

Hallo XL,

Von Paulussen gibt es folgende Aussagen zum Asamayama (der letzte große Ausbruch mit vielen Toten war 1783):

In Japan möchte ich den Asamayama (ca. 40 km südöstlich von Nagano, 2550 m hoch) benennen. Hier bei euch in Europa möchte ich den Ätna in den Vordergrund bringen. Diese Berge werden eine verheerende Glut von sich geben. Große Seebeben werden auch eine verheerende Wirkung auf die Menschheit, auf diese Welt schlechthin haben.


Weitere Aussagen, auch in Bezug auf Kalifornien:

Paulussens Prophetie zur Zerstörung von Los Angeles :
Zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir indes nach weiteren Mitteln Ausschau halten, um die Voraussagen Snows und Cayces, Kalifornien und Japan betreffend, zu bestätigen, vielleicht sogar den von Snow genannten Zeitpunkt zu bekräftigen. Zweifellos können wir nach weiteren Prophezeiungen anderer Propheten suchen. Tatsächlich finden sich bei einem bekannteren Propheten unserer Tage ausdrückliche Hinweise auf eine Erdbebenkatastrophe in Kalifornien, die am Ende dieses Jahrhunderts stattfinden soll. Es handelt sich um das Medium Hans-Peter Paulussen, von dem es heißt, durch ihn manifestiere sich Nostradamus. Wie schwierig es auch immer sein mag, die hinter einem Medium stehende Persönlichkeit zu identifizieren, ein prophetisches Medium kann nun einmal an den durch es ergangenen Voraussagen gemessen werden.
Bei einem Besuch Paulussens beim Heiler und Arzt Leonhard Hochenegg in Hall in Tirol soll sich in dessen Gegenwart am 19. Juli 1988 Nostradamus durch Paulussen gemeldet haben. Franz-Josef Huainigg gibt im Buch Heiler und Prophet ­ Das Leben des Hans-Peter Paulussen und seine Vorhersagen mit Nostradamus den Wortlaut wieder, mit dem der jenseitige Seher unter anderem den Krieg der NATO unter Führung der USA gegen Saddam Hussein sowie den Balkankrieg ankündigte. Was die Gegenwart betrifft, so habe Nostradamus seine frühere, durch Paulussen gegebene Prophezeiung wiederholt, "daß Ende dieses Jahrhunderts Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche und Überschwemmungen bevorstehen".

Zu einem früheren Zeitpunkt hatte Nostradamus durch Paulussen eine "böse Katastrophe" für Amerika angekündigt:
Los Angeles wird es nicht mehr geben. Diese Stadt wird vollkommen vom Erdboden verschwunden sein Ein Erdbeben, das irrsinnige Ausmaße annimmt. Die Stärke des Erdbebens wird nicht mehr mit der Richter-Skala meßbar sein. Dagegen sind die Erdbeben, die es Anfang des 20. Jahrhunderts gab, nichts. Es wird in den Staaten irrsinnige Überschwemmungen geben, ganze Landstriche werden jahre- und jahrzehntelang unter Wasser stehen.
Und auf die Frage: "Kann man sagen, wann das passieren wird?", antwortete der unsichtbare Prophet im Sommer 1988: "Es wird Ende dieses Jahrhunderts geschehen." Wie in dem genannten Buch über Paulussen

nachzulesen ist, hat sich die jenseitige Seher-Persönlichkeit auf nachträgliches Anfragen der Herausgeber zu einigen prophetischenAnkündigungen Ende 1991 nochmals geäußert. Dabei bekräftigte sie den Zeitpunkt, daß es in diesem Jahrzehnt ... weltweit eine riesengroße Katastrophe geben wird, bedingt durch Erdbeben, durch Vulkanausbrüche, durch überdimensionale Über-schwemmungen Vulkane, die Jahrzehnte und Jahrhunderte geruht haben, werden wieder ihre vernichtende, glühende Lava in das Land hineintragen. Weißt du, mein lieber Freund, ich möchte dir nur zwei ganz wichtige Berge auf dieser Welt benennen, die eine Vernichtung über die Menschheit bringen werden. In Japan möchte ich den Asamajama (ca. 40 km südöstlich von Nagano, 2550 m hoch) benennen. Hier bei euch in Europa möchte ich den Ätna in den Vordergrund bringen. Diese Berge werden eine verheerende Glut von sich geben. Große Seebeben werden auch eine verheerende Wirkung auf die Menschheit, auf diese Welt schlechthin haben.
Ohne daß Kalifornien erwähnt wird, ist hier zum früher für Los Angeles angekündigten Erdbeben ein Bezug zu Japan hergestellt. Die vorausgesagten Seebeben ließen sich in Verbindung bringen mit den gewaltigen Überschwemmungen, die Snow in seiner Zukunftsreise für die Vereinigten Staaten schildert. Was wird wirklich geschehen? Wieviel bildhafte Übertreibung ist in den Voraussagen des Channel-Mediums Paulussen?
Die Analogie zu den Schilderungen Snows ist überdeutlich. Auch hier wird Japan als Signal- oder Ausgangspunkt genannt. Das Erstaunliche ist, daß sogar der Name eines Berges (Asamajama) fällt. Ähnlich bezeichnet Snow unter Hypnose die Eruption eines japanischen Berges als Ausgangspunkt, wenngleich er sich über den Namen des Berges nicht so sicher ist:
Es war der Fujiyama, glaube ich. Auf jeden Fall ein Vulkan in Japan. Sein Ausbruch löste in einer Kettenreaktion heftige Erdbeben und weitere Vulkaneruptionen rund um den Pazifik aus, bis hinauf nach Alaska.
In den Zeitungen bezeichnen sie es als "Anzünden des Feuerrings".
In der Schilderung der Folgen steht bei Paulussen wie bei Snow Kalifornien im Mittelpunkt. Insbesondere Los Angeles von einem gewaltigen Erdbeben heimgesucht werden. Damit verbinden sich bei Paulussen verheerende; langandauernde Überschwemmungen in den Vereinigten Staaten. Ähnlich heißt es bei Snow:
Als sich der Golf von Mexiko landeinwärts auf fast ganz Texas ausdehnte
Der von Paulussen genannte Zeitpunkt für das kalifornische Erdbeben ist "Ende dieses Jahrhunderts." Mit großer Wahrscheinlichkeit dürfen wir annehmen, daß die von Paulussen geschaute Erdbebenkatastrophe
mit dem für etwa Anfang Mai 1998 gesehenen "Big One" bei Snow identisch ist. Wegen der Wichtigkeit der Frage der Datierung sei hier auf die entsprechende Situation in Snows Progression eingegangen: Helen Wambach hatte Snow zum 1. Juni 1998 geschickt, und aus dieser Perspektive berichtet Snow:
,Der zweite Teil der Tragödie hat sich ereignet, antwortete ich. Dann berichtete ich, wie es vor einem Monat, im Mai, passiert war. Genaue Daten schienen unwichtig Die Wucht der jetzigen Naturkatastrophe, eines heftigen Erdbebens in Südkalifornien, wie es aussah, verursachte weit ärgere Verwüstungen als die früheren pazifischen Beben und Überschwemmungen. Diesmal war es wirklich das ,Big One', das lange erwartete große Beben gewesen
Vorläufiges Fazit: Nach entsprechenden Vorzeichen mit dem "Big One" in Kalifornien für Anfang Mai rechnen?

mit freundlichen Grüßen
Fred

-------------------------------------------


mfG Georg

TV-Doku zum Thema heute bei ARTE

tesmail, Samstag, 26.03.2011, 10:05 vor 5695 Tagen @ BBouvier (4108 Aufrufe)

Móðuharðindin (isländisch etwa für: Not mit dem Nebel) war eine
Naturkatastrophe,
die sich in den Jahren 1783–1784 in Island ereignete.
Ursache war der Ausbruch des Vulkans Lakagígar,
der sogar Auswirkungen auf das weltweite Klima hatte.

Der Ausbruch der Vulkanspalte der Lakagígar (dt. Lakikrater)
begann am 8. Juni 1783. Die Eruption hielt bis zum Jahr 1784 an
und gilt heute als eine der größten in historischer Zeit dokumentierten
Vulkaneruptionen.

Geschätzte 12 - 14 km³ Lava und vulkanische Asche wurden ausgestoßen.
Die Vulkaneruption verwüstete einen erheblichen Teil des südlichen Island
und hatte Auswirkungen in allererster Linie auf Island,
aber auch auf das gesamte globale Klima.
Wegen des dadurch hervorgerufenen vulkanischen Winters
kam es weltweit zu Missernten und Massensterben.

Die ausgestoßenen Aschewolken verursachten eine
Verdunkelung der Atmosphäre
und einen deutlichen Temperatursturz in Island sowie in weiten
Teilen der Welt
.
Die Sommer in den Jahren 1783–1785 verliefen ungewöhnlich kurz.
Das Land lag unter dem aerosolischen Schleier einer mit
giftigen vulkanischen Gasen (insbesondere Schwefeldioxid)
und Fluorid-haltigen Partikeln angereicherten Dunstwolke.

Die ungeheuren Mengen ausgestoßenes Schwefeldioxid reagierten mit
den Wassertröpfchen
der Wolken zu schwefliger Säure und Schwefelsäure.

Millionen Tonnen Fluor wurden ausgestoßen - dieses hochgiftige Gas
regnete vermengt mit Asche auf den Boden.
Es kam in der Folge zu einem Absterben der Vegetation.
Drei Viertel des isländischen Viehbestandes ging zugrunde.
Eine Hungerkatastrophe war die Folge und fast ein Viertel
isländischen Bevölkerung verhungerte.

Vergiftungserscheinungen machten sich besonders bei den Bauern durch
Atemnot bemerkbar,
die ihrer Feldarbeit kaum noch nachgehen konnten.

Malta wurde am 20. Juni von einem so dicken Nebel bedeckt,
dass die Sonne nicht zu sehen war.
In England und Finnland gab es Ascheregen.

Ganz Europa wurde von Ende Dezember 1783 bis in den Januar von einer
Kältewelle heimgesucht,
die vom Schwarzen Meer bis an den Atlantik reichte.
In Frankreich war es so kalt, dass Wölfe in Dörfern auftauchten,
um Vieh zu reißen.
Die Schneemengen im Winter 1783/84 und die folgenden Hochwasser
(s.dazu Velten!)
schränkten den Ackerbau in verschiedenen deutschen Ländern in solch
erheblichem Maße ein,
dass es zu gravierenden Versorgungsengpässen kam.

Man geht davon aus, dass der Laki-Ausbruch
eine der Ursachen der französischen Revolution gewesen ist,
und dass die folgenden Missernten in Frankreich die Revolution mit
herbeiführten.

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Anmerkung:
Übereinstimmungen mit den uns geläufigen Schauungen
sind beabsichtigt und durchaus nicht zufällig.

Gruss,
BB

Hallo BB,

Danke für den Bericht und kurzer Hinweis
zum Thema:

Heute bei ARTE 20:15 Uhr passend zum Thema
"Tödliche Aschewolke - Der Ausbruch des Laki 1783"
und danach um 21:05 Uhr "Islands Vulkane"

Gruss,
Tesmail

Avatar

im Wald sind viele Bäume

BBouvier, Samstag, 26.03.2011, 12:10 vor 5694 Tagen @ Georg (4027 Aufrufe)

Danke, Georg!

Ob es hinsichtlich Beben und Vulkanausbrüchen
wohl zeitliche "Verdichtungen" gebe und dabei weltumspannende
Verbindungen?...Eine Überlegung, die sich sicherlich aufdrängt,
bislang aber offenbar noch nicht hat verifizieren lassen. (?)

Zum Zitat "Fred Feuerstein":
<"Es handelt sich um das Medium Hans-Peter Paulussen,
von dem es heißt, durch ihn manifestiere sich Nostradamus."?

Hier zeigt sich beim Channelling die ganze Dramatik
dieses Verfahrens:
Es meldete sich ein Jenseitiger, der von sich behauptete,
er wäre Nostradamus - leider jedoch könne er kein Französisch.

Was ihn jedoch nicht davon abhielt vorherzusagen,
gleich "nachher" kreise die Erde um den Saturn,
jedoch ginge das Leben hier weiter wie gewohnt,
das bemerke man insofern überhaupt nicht.

Und fügte u.a. folgende Prophezeiungen an,
die - aus dem Gedächtnis zitiert - lauteten:

1)
"Brunhilde reitet am Mississippi
und haut sich gröhlend auf die Schenkel."

2)
"Im Wald sind viele Bäume.
Sehr viele Bäume.
So viele Bäume."

....und so weiter...=>

Was alles nun nicht gradedazu beiträgt, diesem Herrn
seine anderen Klamotten abzukaufen.
Und auch nicht, dem Verfahren "Channelling"
besonders viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Hab ich noch nie gehört

Georg, Samstag, 26.03.2011, 13:38 vor 5694 Tagen @ BBouvier (3886 Aufrufe)

Was ihn jedoch nicht davon abhielt vorherzusagen,
gleich "nachher" kreise die Erde um den Saturn,
jedoch ginge das Leben hier weiter wie gewohnt,
das bemerke man insofern überhaupt nicht.


Hab ich noch nie gehört.


Den Absturz des zweiten Space Shuttles hat er
allerdings richtig vorhergesagt.

mfG Georg

Avatar

davon habe ich ja noch nie gehört

BBouvier, Samstag, 26.03.2011, 14:29 vor 5694 Tagen @ Georg (3939 Aufrufe)

Hab ich noch nie gehört.


Hallo, Georg!

Und was willst Du uns nun damit sagen?

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Avatar

...wenn das alles so leicht wäre!

BBouvier, Samstag, 26.03.2011, 14:46 vor 5694 Tagen @ Georg (3917 Aufrufe)

<"....um die Voraussagen Snows und Cayces,
Kalifornien und Japan betreffend...."?

Hierzu muss richtiggestellt werden,
dass Herr Snow überhaupt nichts
vorhergesagt hat!

Hingegen hat er unter Hypnose Probanden "in die Zukunft"
geschickt und sie berichten lassen.

Und deren Aussagen schilden mehrere, sich völlig widersprechende "Zukünfte" (!)
...falls ich mich recht erinnere, daher ohne Détailgarantie:
- primitivstes Leben auf Sammlerniveau am Rande des schieren Vegetierens
- vollmechanisierte Hochtechnik mit Glaskuppeln etc. => "steril"
- eine Mischung aus Beiden Möglichkeiten: mit Rechnern, Automaten
und glücklichen Kühen
- und vielleicht noch weitere, die mir nur nicht mehr präsent sind...

Und nu?

Ja...wenn das alles so leicht wäre!

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Avatar

1783-84

BBouvier, Samstag, 26.03.2011, 23:21 vor 5694 Tagen @ tesmail (3861 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 26.03.2011, 23:26

Danke, für Deinen Hinweis, tesmail!

Kurz die wesentlichen Punkte:
=>
Nach dem Ausbruch: Giftiger Nebel über etwa (Eckpunkte)
Island-Murmansk-St. Petersburg-Belgrad-Wien
Paris-Irland.

Nachforschungen für England haben ergeben:
Die Sonne halb verschattet.
Wochenlang!
Der Schiffsverkehr kommt mangels Sicht völlig zum Erliegen.
Die Hälfte des britischen Rinderbestandes stirbt.
Um die 75% der Schafe sterben.
Vor allen körperlich arbeitende sterben ebenfalls...Bauern und Knechte
mit vierfach erhöhter Mortalität.
Teile der Ernte werden durch Sommerfröste vernichtet.
Rasende Gewitter, Hagelschäge, entsetzliche Unwetter und Stürme.
Bitterkalter Winter mit nie dagewesenem Schneefall.
Im April des Folgejahres reicht den Pferden der Schnee
noch bis fast an den Bauch. (in England!!)
Anschliessend tobende Wasserfluten durch Schmelze.

Wer sich ein wenig in die wesentlichen Schauungen eingelesen hat,
der wird frappierende Übereinstimmungen mit diesen feststellen.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Danke tesmail, für den Tip

WG, Sonntag, 27.03.2011, 00:26 vor 5694 Tagen @ BBouvier (3764 Aufrufe)

Hallo tesmail

Ja, das war wirklich ein realistischer Ausblick in die Zukunft
=> zurück in die Zukunft sozusagen.
Danke für den Tip, habe den Film aufgenommen.

Gruß
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Erdbeben von 1783

Georg, Sonntag, 27.03.2011, 05:48 vor 5694 Tagen @ BBouvier (3982 Aufrufe)

Erdbeben von 1783


http://it.wikipedia.org/wiki/Terremoto_del_1783


Il Terremoto del 1783 fu la più grande catastrofe che colpì l'Italia meridionale nel XVIII secolo.
Oltre a causare danni immensi - radendo al suolo le città di Reggio Calabria e Messina - il terremoto ebbe effetti duraturi sia a livello politico (l'istituzione della cassa sacra), sia a livello economico e sociale, ancora oggi in Calabria vi è una superstizione: le estati molto calde (come quella del 1782) secondo la tradizione popolare precederebbero i terremoti.[senza fonte

Das Erdbeben von 1783 war die allergrößte Katastrophe, die Süditalien im 18. Jhd. getroffen hat.
Über die immensen Schäden, die es verursacht hat hinaus - Reggio Calabria und Messina wurden bis auf die Grundmauern ausradiert - hatte das Beben schwerwiegende Auswirkungen, sei es auf politischer Ebene (die Einrichtung der cassa sacra), sei es auf wirtschaftlich, sozialer Ebene.
Noch heute gibt es in Kalabrien folgenden Aberglauben:
Auf sehr heiße Sommer, wie jenem des Jahres 1782, würden Erdbeben folgen.......


Hier beginnen die Ungewöhnlichkeiten beim Wetter also schon im Jahr 1782!!


mfG Georg

Avatar

ein "Wölkchen" zieht herauf ?

BBouvier, Sonntag, 27.03.2011, 10:58 vor 5694 Tagen @ BBouvier (4001 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 27.03.2011, 11:16

Danke, für Deinen Hinweis, tesmail!

Kurz die wesentlichen Punkte:
=>
Nach dem Ausbruch: Giftiger Nebel über etwa (Eckpunkte)
Island-Murmansk-St. Petersburg-Belgrad-Wien
Paris-Irland.

Nachforschungen für England haben ergeben:
Die Sonne halb verschattet.
Wochenlang!
Der Schiffsverkehr kommt mangels Sicht völlig zum Erliegen.

und so weiter...

Mit dieser Information im Kopfe sollten wir uns
noch einmal mit diesen Passagen "Velten" beschäftigen:

1)
"...So zeigt sich mir ein neues Gesicht.
Der Himmel liegt trüb und schwer auf der Erde...alles, was grün war,
ist vergelbt und abgestorben, die Quellen und Bäche, ja selbst die Ströme
sind fast ausgetrocknet - bleich und abgezehrt schleichen die Menschen
über die Strassen und Felder und ringen die abgezehrten Arme
über dem Kopfe... Das spärliche Vieh brüllt nach Futter...Die grossen Fabriken
stehen leer...Hunger und Not..."

Diese Passage deckt sich mit den Beobachtungen von 1873.

Auch diesbezüglich:
=>

Die Hälfte des britischen Rinderbestandes stirbt.
Um die 75% der Schafe sterben.
Vor allen körperlich arbeitende sterben ebenfalls...Bauern und Knechte
mit vierfach erhöhter Mortalität.

Die Dürre ist wohl auf die reduzierte Sonneneinstrahlung
zurückzuführen: Verminderung der Verdunstung.

Einschub:
"Velten" ist deswegen nicht ganz leicht zu analysieren, weil
er mehrfach - und nur mit verschiedenen Schwerpunkten -
eigentlich nur die Ereignisse des "Jahres X" selbst thematisiert.
So dass nicht völlig deutlich wird, ob hier nicht die Folgen der
"Drei Finsteren Tage" beschrieben werden.
Ich neige jedoch dazu, obige Beschreibung eher doch als abgesetzten Vorlauf
anzusehen - auch, weil es sich dabei um sein erstes Bild handelt.
Falls das so richtig sein sollte, dann steht es im Kontext zum
Weltbeben (= wohl mit Vulkanausbrüchen)
zum Kältesommer und zu Vortsumamis.

2)
Velten weiter...nächstes Bild:
"...zog...am Himmel ein Wölkchen herauf,
das immer grösser und grösser wurde,...ehe es sich ganz ausbreitete
und zu einem grauen Schleier wurde,
der wieder aschgrau sich über das Land ausbreitete.
....Endlich rötet sich der graue Himmel an einer Stelle,
ein feuriger Kern wird sichtbar dunkelrot glühend und wächst,
bis er wie eine feurige Rute sich von einem Ende
zu dem anderen zieht....
Die sich aber weise und klug dünken, sprechen:
was geht dieser Komet unsere Erde an...die Luft wird dick,
und ein Schwefelhauch haucht aus ihr´.
Viele Quellen versiegen, und an vielen Stellen sprudelt
heisses Wasser hervor..."
(Es folgt die Beschreibung
rasender Erdbeben, offenbar aufgrund massiven Impakthagels.)

Diesen Beitrag schreibe ich, um folgendes zu klären:
=>
"...zog...am Himmel ein Wölkchen herauf,
das immer grösser und grösser wurde,...ehe es sich ganz ausbreitete
und zu einem grauen Schleier wurde..."

Handelt es sich bei dem sich ausbreitenden "Wölkchen"
- um das Aufziehen einer sich ausdehnenden Aschewolke von Vulkaneruptionen,
so dass schlussendlich astronomische Beobachtungen überhaupt nicht mehr möglich sind
und daher der "Himmelskörper" erst sehr spät und "rot" verfärbt
entdeckt wird?...und gehört damit zu obiger Nr. 1) als Wiederholung
der Grundsituation?
- um (anfangs bei noch klarer Tagessicht!) ein von der Sonne grell angestrahltes
interstellares Meteoriten-Trümmerfeld mit massiven Stäuben
- auch der Mond ist ja bei Tage oft hell zu sehen -
das sich der Ede nähert, sie dann völlig einhüllt
(der Hauptkörper kann daher kurz vor grösster Nähe überhaupt entdeckt werden)
und erst dann per Impakte "dicke Luft" und "Schwefelhauch"
die Folge sind?

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Ähnliches Szenario durchaus möglich

WG, Sonntag, 27.03.2011, 16:17 vor 5693 Tagen @ BBouvier (3803 Aufrufe)

Hallo BB

"...zog...am Himmel ein Wölkchen herauf,
das immer grösser und grösser wurde,...ehe es sich ganz ausbreitete
und zu einem grauen Schleier wurde..."

Handelt es sich bei dem sich ausbreitenden "Wölkchen"
- um das Aufziehen einer sich ausdehnenden Aschewolke von
Vulkaneruptionen,
so dass schlussendlich astronomische Beobachtungen überhaupt nicht mehr
möglich sind
und daher der "Himmelskörper" erst sehr spät und "rot" verfärbt
entdeckt wird?...und gehört damit zu obiger Nr. 1) als Wiederholung
der Grundsituation?
- um (anfangs bei noch klarer Tagessicht!) ein von der Sonne grell
angestrahltes
interstellares Meteoriten-Trümmerfeld mit massiven Stäuben
- auch der Mond ist ja bei Tage oft hell zu sehen -
das sich der Ede nähert, sie dann völlig einhüllt
(der Hauptkörper kann daher kurz vor grösster Nähe überhaupt entdeckt
werden)
und erst dann per Impakte "dicke Luft" und "Schwefelhauch"
die Folge sind?

Auf den ersten Blick ja, aber eine Aschewolke von einer Eruption breitet sich nur relativ lokal aus. Das würde bedeuten - ein ähnliches Szenario wie im Film vorausgesetzt - die Sichtung würde nur hier bei uns in Teilen Europas verschleiert sein. Wo anders könnte möglicherweise die Sicht klar sein. Dies würde jedoch schon genügen, dass hier bei uns die Fakten verheimlicht werden können, denn zu dieser Zeit dürfte die Kommunikation mit anderen Länder außerhalb Europas schon eingeschränkt sein. Da ein früher Sommeranfang das gleiche Szenario wie 1783 (andere Thermik als sonst) bei einem Ausbruch eines Vulkans in Island hervorrufen könnte, könnte Deine These durchaus passen, (siehe auch Hitzewelle letztes Jahr).

Gruß
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Ursachen sind Natur UND Markt, und noch der Mensch selbst

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 28.03.2011, 01:10 vor 5693 Tagen @ Georg (3727 Aufrufe)

Hallo Georg!

verfasst von Georg(R), 27.03.2011, 05:51

http://en.wikipedia.org/wiki/1783_Calabrian_earthquakes

1783 Calabrian earthquakes

mfG Georg

Mit die Ursache der Franz. Revolution waren laut meinem
Geschichtsbuch (Author Eberhard Weis) in den 80er Jahren
des 18.Jahrh. Mißernten und Fröste,
dadurch Verteuerung von Brot und anderen Lebensmitteln.
Außerdem Zunahme der Bevölkerung damals.
Zudem immer mehr Billig-Importe aus England und Kontinental-Europa.
=> Der moderne Ausdruck dafür wäre heute "Globalisierung".

Frage dazu: Könnten Erdbeben und Vulkanausbrüche (die hier
geschilderten, 1783, in Japan, Island und Italien) zu diesen Mißernten
beigetragen haben bzw. aktuell auch dazu beitragen?

Fakt für jeden Historiker ist doch: Nach einem Krieg oder
Kataklysmus geht es meistens ein paar Jahrzehnte aufwärts,
und dann kommen Probleme irgendwelcher Art.
Dann gehr es nicht mehr richtig rund.
Ob nun die Märkte gesättigt sind, oder Naturkatastrophen
verstärkt aufkommen, oder sich beides gegenseitig verstärkt:
Man kann nicht explicit sagen, was da die Henne und
was das Ei jeweils ist.

Vielleicht liegt es sogar an den jeweiligen Zeitgenossen selbst,
die sich verändern in ihren Ansprüchen und Neigungen,
wer weiß.

Grüße,
Eyspfeil

Etwas leichter doch...

Jayef, Montag, 28.03.2011, 15:41 vor 5692 Tagen @ BBouvier (3604 Aufrufe)

Hallo BB!

<"....um die Voraussagen Snows und Cayces,
Kalifornien und Japan betreffend...."?

Hierzu muss richtiggestellt werden,
dass Herr Snow überhaupt nichts
vorhergesagt hat!

Herr Snow hat seine eigene Schaus gehabt - die sich ganz nett mit anderen Schaus decken.
Siehe Kapittel 1 seines Buches.
Er hat spaeter auch zugegeben dass unangenehme Sachen aus dem Buch weggelassen wurden - wie "Krieg in Europa".

Hingegen hat er unter Hypnose Probanden "in die Zukunft"
geschickt und sie berichten lassen.

Und deren Aussagen schilden mehrere, sich völlig widersprechende "Zukünfte"
(!)
...falls ich mich recht erinnere, daher ohne Détailgarantie:
- primitivstes Leben auf Sammlerniveau am Rande des schieren Vegetierens
- vollmechanisierte Hochtechnik mit Glaskuppeln etc. => "steril"
- eine Mischung aus Beiden Möglichkeiten: mit Rechnern, Automaten
und glücklichen Kühen
- und vielleicht noch weitere, die mir nur nicht mehr präsent sind...

Und nu?

Abgesehen von der Zuverlassigkeit der Probanden:

- Ein Banker in New York
- Ein Bettler in Calcutta
=> Sich voellig wiedersprechende Gegenwarte!

Und nu?

Ja...wenn das alles so leicht wäre!

Aber isses doch!

Gruss!
Jayef

die Gerüchte um unterdrückte Stellen bei Chet B.Snow stimmen

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 28.03.2011, 17:47 vor 5692 Tagen @ Jayef (3902 Aufrufe)

Hallo Jayef!

Hallo BB!

[quote]<"....um die Voraussagen Snows und Cayces,
Kalifornien und Japan betreffend...."?

Hierzu muss richtiggestellt werden,
dass Herr Snow überhaupt nichts
vorhergesagt hat![/quote]

Herr Snow hat seine eigene Schaus gehabt - die sich ganz nett mit anderen Schaus decken.
Siehe Kapittel 1 seines Buches.
Er hat spaeter auch zugegeben dass unangenehme Sachen aus dem Buch weggelassen wurden - wie "Krieg in Europa".

Herr Snow selbst hatte keine Schau, nur seine ca. 2500 Probanden, die er in Trance
versetzt hatte. Die erstickten teilweise in einem dichten Rauch oder Nebel, laut
ihren Aussagen.

Allerdings, und da hatte ich ebenfalls schon darauf hingewiesen: Von den Gerüchten um
weggelassene Stellen wie der 3.Wk und ähnliches las ich mehrmals irgendwo in den
Tiefen und Weiten des Weltennetzes.

Kann halt schlecht belegt werden: Der Psychiater und Esoteriker
Chet B.Snow müßte dazu persönlich befragt werden.

Grüße,
Eyspfeil

Snow hatte eigene Show

Kauz, Montag, 28.03.2011, 18:25 vor 5692 Tagen @ Eyspfeil (3666 Aufrufe)

Hallo Jayef!

Hallo BB!

<"....um die Voraussagen Snows und Cayces,
Kalifornien und Japan betreffend...."?

Hierzu muss richtiggestellt werden,
dass Herr Snow überhaupt nichts
vorhergesagt hat!


Herr Snow hat seine eigene Schaus gehabt - die sich ganz nett mit anderen
Schaus decken.
Siehe Kapittel 1 seines Buches.
Er hat spaeter auch zugegeben dass unangenehme Sachen aus dem Buch
weggelassen wurden - wie "Krieg in Europa".[/i]

Herr Snow selbst hatte keine Schau, nur seine ca. 2500 Probanden,
die er in Trance
versetzt hatte. Die erstickten teilweise in einem dichten Rauch oder Nebel,
laut
ihren Aussagen.

Allerdings, und da hatte ich ebenfalls schon darauf hingewiesen: Von den
Gerüchten um
weggelassene Stellen wie der 3.Wk und ähnliches las ich mehrmals irgendwo
in den
Tiefen und Weiten des Weltennetzes.

Kann halt schlecht belegt werden: Der Psychiater und Esoteriker
Chet B.Snow müßte dazu persönlich befragt werden.

Grüße,
Eyspfeil

Jayef hat Recht. Nachzulesen im Buch "Zukunftsvisionen der Menschheit".
Lustig ist nur, obwohl etliche Aussagen für die derzeitige Entwicklung nicht schlecht passen, dass er selbst den Glauben daran verloren hat. Soweit ich mich erinnere, weil er nie gesehen hat, dass er einmal heiraten würde.

MfG
Kauz

Avatar

Krieg in Europa

Taurec ⌂, München, Montag, 28.03.2011, 18:36 vor 5692 Tagen @ Jayef (3778 Aufrufe)

Hallo!

Er hat spaeter auch zugegeben dass unangenehme Sachen aus dem Buch
weggelassen wurden - wie "Krieg in Europa".

Ja. Das hat auch Berndt geschrieben:
http://216.194.92.47/forum/messages/2470.htm

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Revolutionen...

Jayef, Dienstag, 29.03.2011, 13:28 vor 5691 Tagen @ Eyspfeil (3646 Aufrufe)

Hallo Eyspfeil!

Hallo Georg!

verfasst von Georg(R), 27.03.2011, 05:51

http://en.wikipedia.org/wiki/1783_Calabrian_earthquakes

1783 Calabrian earthquakes

mfG Georg

Mit die Ursache der Franz. Revolution waren laut meinem
Geschichtsbuch (Author Eberhard Weis) in den 80er Jahren
des 18.Jahrh. Mißernten und Fröste,
dadurch Verteuerung von Brot und anderen Lebensmitteln.
Außerdem Zunahme der Bevölkerung damals.
Zudem immer mehr Billig-Importe aus England und Kontinental-Europa.
=> Der moderne Ausdruck dafür wäre heute "Globalisierung".

Frage dazu: Könnten Erdbeben und Vulkanausbrüche (die hier
geschilderten, 1783, in Japan, Island und Italien) zu diesen Mißernten
beigetragen haben bzw. aktuell auch dazu beitragen?

Fakt für jeden Historiker ist doch: Nach einem Krieg oder
Kataklysmus geht es meistens ein paar Jahrzehnte aufwärts,
und dann kommen Probleme irgendwelcher Art.
Dann gehr es nicht mehr richtig rund.
Ob nun die Märkte gesättigt sind, oder Naturkatastrophen
verstärkt aufkommen, oder sich beides gegenseitig verstärkt:
Man kann nicht explicit sagen, was da die Henne und
was das Ei jeweils ist.

Vielleicht liegt es sogar an den jeweiligen Zeitgenossen selbst,
die sich verändern in ihren Ansprüchen und Neigungen,
wer weiß.

Grüße,
Eyspfeil

Die Missernten waren vielleicht Anleitung, aber nicht Ursache der Frz. Revolution.
Es gibt Anweisungen dass die Revolution seit mindestens 60 Jahre vorher geplant wurde - von England aus.
Auch waehrend der Revolution wurde von England aus die Frz. Presse beeinflusst.
Man hat Texte aufgefunden wie etwa "Wir werden die so beschaedigen dass es ihnen 200 Jahre nehmen wird sich wieder zu erholen".
Vor kurzem wurde gezeigt dass der Raub der Kronjuwelen (und jede Menge Gold) in September 1792 (noch bis jetzt der grosste Raub in der Geschichte) sehr wahrscheinlich auch von England aus organisiert wurde. Wo spaeter auch die grosse blaue Diamant auftauchte...

Gruesse,
Jayef

Drucken RSS Thema