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ein "Wölkchen" zieht herauf ? (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Sonntag, 27.03.2011, 10:58 (vor 5694 Tagen) @ BBouvier (4000 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 27.03.2011, 11:16

Danke, für Deinen Hinweis, tesmail!

Kurz die wesentlichen Punkte:
=>
Nach dem Ausbruch: Giftiger Nebel über etwa (Eckpunkte)
Island-Murmansk-St. Petersburg-Belgrad-Wien
Paris-Irland.

Nachforschungen für England haben ergeben:
Die Sonne halb verschattet.
Wochenlang!
Der Schiffsverkehr kommt mangels Sicht völlig zum Erliegen.

und so weiter...

Mit dieser Information im Kopfe sollten wir uns
noch einmal mit diesen Passagen "Velten" beschäftigen:

1)
"...So zeigt sich mir ein neues Gesicht.
Der Himmel liegt trüb und schwer auf der Erde...alles, was grün war,
ist vergelbt und abgestorben, die Quellen und Bäche, ja selbst die Ströme
sind fast ausgetrocknet - bleich und abgezehrt schleichen die Menschen
über die Strassen und Felder und ringen die abgezehrten Arme
über dem Kopfe... Das spärliche Vieh brüllt nach Futter...Die grossen Fabriken
stehen leer...Hunger und Not..."

Diese Passage deckt sich mit den Beobachtungen von 1873.

Auch diesbezüglich:
=>

Die Hälfte des britischen Rinderbestandes stirbt.
Um die 75% der Schafe sterben.
Vor allen körperlich arbeitende sterben ebenfalls...Bauern und Knechte
mit vierfach erhöhter Mortalität.

Die Dürre ist wohl auf die reduzierte Sonneneinstrahlung
zurückzuführen: Verminderung der Verdunstung.

Einschub:
"Velten" ist deswegen nicht ganz leicht zu analysieren, weil
er mehrfach - und nur mit verschiedenen Schwerpunkten -
eigentlich nur die Ereignisse des "Jahres X" selbst thematisiert.
So dass nicht völlig deutlich wird, ob hier nicht die Folgen der
"Drei Finsteren Tage" beschrieben werden.
Ich neige jedoch dazu, obige Beschreibung eher doch als abgesetzten Vorlauf
anzusehen - auch, weil es sich dabei um sein erstes Bild handelt.
Falls das so richtig sein sollte, dann steht es im Kontext zum
Weltbeben (= wohl mit Vulkanausbrüchen)
zum Kältesommer und zu Vortsumamis.

2)
Velten weiter...nächstes Bild:
"...zog...am Himmel ein Wölkchen herauf,
das immer grösser und grösser wurde,...ehe es sich ganz ausbreitete
und zu einem grauen Schleier wurde,
der wieder aschgrau sich über das Land ausbreitete.
....Endlich rötet sich der graue Himmel an einer Stelle,
ein feuriger Kern wird sichtbar dunkelrot glühend und wächst,
bis er wie eine feurige Rute sich von einem Ende
zu dem anderen zieht....
Die sich aber weise und klug dünken, sprechen:
was geht dieser Komet unsere Erde an...die Luft wird dick,
und ein Schwefelhauch haucht aus ihr´.
Viele Quellen versiegen, und an vielen Stellen sprudelt
heisses Wasser hervor..."
(Es folgt die Beschreibung
rasender Erdbeben, offenbar aufgrund massiven Impakthagels.)

Diesen Beitrag schreibe ich, um folgendes zu klären:
=>
"...zog...am Himmel ein Wölkchen herauf,
das immer grösser und grösser wurde,...ehe es sich ganz ausbreitete
und zu einem grauen Schleier wurde..."

Handelt es sich bei dem sich ausbreitenden "Wölkchen"
- um das Aufziehen einer sich ausdehnenden Aschewolke von Vulkaneruptionen,
so dass schlussendlich astronomische Beobachtungen überhaupt nicht mehr möglich sind
und daher der "Himmelskörper" erst sehr spät und "rot" verfärbt
entdeckt wird?...und gehört damit zu obiger Nr. 1) als Wiederholung
der Grundsituation?
- um (anfangs bei noch klarer Tagessicht!) ein von der Sonne grell angestrahltes
interstellares Meteoriten-Trümmerfeld mit massiven Stäuben
- auch der Mond ist ja bei Tage oft hell zu sehen -
das sich der Ede nähert, sie dann völlig einhüllt
(der Hauptkörper kann daher kurz vor grösster Nähe überhaupt entdeckt werden)
und erst dann per Impakte "dicke Luft" und "Schwefelhauch"
die Folge sind?

Gruss,
BB

―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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