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Waldviertler zum Schneefall kurz nach der Weizenernte (+ Gilge-Nachtrag) (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Dienstag, 05.04.2011, 18:15 (vor 5684 Tagen) @ Gärtnerin (2379 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Dienstag, 05.04.2011, 18:34

Hallo, Gärtnerin!

Danke für Deinen Traum!

=> Sehr interessant. Die Vision ähnelt der des Waldviertlers:

„Die Vision setzte sich lediglich aus zwei Szenen zusammen, die durch eine zeitliche Lücke voneinander getrennt waren. In der ersten Szene sah ich mich auf meinem Feld X [ein vom Seher genau bezeichnetes Feld; AG] stehen, das schon gedroschen war. Die Getreidestoppeln waren sichtbar, und es lag noch Stroh auf dem Feld, und zwar aller Wahrscheinlichkeit nach Weizenstroh. Ich selbst hatte dort nichts zu arbeiten, sondern schaute nur zu, wie jemand anderer - vermutlich ein anderer Landwirt - mit einer von einem Traktor gezogenen Strohpresse dahinfuhr und das lose Stroh zu Bündeln preßte. Ob die Maschine tatsächlich eine Strohpresse war, ist nicht hundertprozentig sicher, wiewohl sehr wahrscheinlich. Auf jeden Fall wurde mit dem Stroh etwas gearbeitet. Bei dem Geschehen war der Himmel bedeckt, jedoch herrschten keine außergewöhnlichen Temperatur- oder sonstigen Witterungsverhältnisse. Da der Weizen bei uns in normalen Jahren in der ersten Septemberhälfte gedroschen wird - sonst jedenfalls im Laufe des September –, muß sich das Ereignis um diese Zeit zugetragen haben. Normalerweise presse ich mein Stroh nicht, sondern verbrenne es auf den Feldern. Entweder gibt es daher in dem Jahr eine Nachfrage nach Stroh, oder es ist zum Verbrennen zu feucht und muß aus diesem Grund gepreßt und abtransportiert werden.
In der zweiten Szene sah ich mich über dasselbe Feld auf eine kleine Bodenwelle zugehen, die den Blick nach Süden freigibt - und schritt dabei durch lockeren, flaumigen Neuschnee. Er mochte eine Tiefe von einigen (mindestens zwei, höchstens zehn) Zentimetern gehabt haben. Ich glaube, daß unter dem Schnee immer noch die Getreidestoppeln gestanden sind und daß das Feld noch nicht umgeackert war. Als ich die Bodenwelle erreicht hatte, schaute ich in Richtung Süden, wo mein Blick ein paar Kilometer weit reichte. Und auch hier lag die ganze Landschaft unter einer weißen Schneedecke. Der Himmel war zu der Zeit bewölkt. Konkret schneien habe ich es jedoch in der Vision nicht gesehen. Damit war das Gesicht zu Ende. Ich vermag nicht sicher anzugeben, welcher Zeitraum die beiden Szenen voneinander trennt. Höchstwahrscheinlich sind es aber nur wenige Tage gewesen. Möglich, daß schon am nächsten Tag nach dem Strohpressen der Schnee auf dem Feld gelegen ist. Denn ich habe mich in der Vision darüber gewundert, daß es zu der Zeit Schnee gibt. Folglich muß er zu einer ungewöhnlichen Jahreszeit gefallen sein. Außerdem, wenn tatsächlich unter der Schneedecke die Getreidestoppeln noch vorhanden waren, dann kann das nicht lange nach dem Dreschen gewesen sein, da ich die Felder in der Regel bald nach dem Dreschen umpflüge; Weizenfelder in normalen Jahren um Mitte September. Offenbar ist also der Schnee im September gefallen. Über das Jahr hingegen habe ich keinerlei Anhaltspunkte.“

Daher meine Fragen an Dich:
- Weißt Du, welche Getreideart bei Dir auf dem Feld stand?
- Kannst Du den Monat schätzen? Ebenfalls September, bzw. Spätsommer?
- War der Himmel bedeckt (womöglich Hinweis auf Ascheeintrübung)>
- Wie hoch stand der Schnee bei Dir? Ähnlich hoch wie beim Waldviertler?

Daß beim Waldviertler schon geerntet war, bei Dir jedoch noch nicht, ist nicht zwingend ein Widerspruch. Die Erntezeiten können sich von Region zu Region (bzw. Bauer zu Bauer) unterscheiden. Es muß auch nicht überall gleichzeitig der Schnee fallen (und auch nicht überall gleich hoch).

Jedenfalls scheint das Jahr des Schneefalls bis dahin so warm und feucht zu sein, daß noch ordentlich Getreide wächst. Das spricht eher für einen vorgezogenen Wintereinbruch als für einen ausgefallenen Sommer. Das heißt wiederum, daß die Sache "aus heiterem Himmel" kommen kann, d. h. Vulkanausbruch nur wenige Monate zuvor.

Z. B.: "Weltbeben" (mit Vulkanausbrüchen) im Mai, Kälteeinbruch (mit Auswirkungen wahrscheinlich auch im Folgejahr) im Spätsommer desselben Jahres (nur drei bis vier Monate später).

Dazu paßt Egger Gilge:
„Es wird ein Jahr kommen, in welchem ein sehr schöner Frühling sein
wird; später aber wird es kalt werden und schneien, so daß die Gebirgsbauern
fürchten, es könnte nicht mehr abreifen. Dieses wird aber noch gut
abgehen. Im Frühling soll man nicht jammern, im Herbst wird die große
Trübsal kommen.“

Daß die Leute bei Dir mit einer Hungerperiode rechnen, bedeutet entweder, daß sie (Schauungs-)Vorwissen haben (d. h. nicht zur arglosen Normalbevölkerung zählen) oder daß bereits vor dem Schneefall ein gesellschaftlicher Bruch stattgefunden hat und die Menschen alarmiert sind.

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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