Hallo,
zu dem Thema zwei kurze Traumpassagen von heute früh (nur wen's interessiert):
1. Es ist kurz vor Sonnenaufgang, ich liege in meinem Bett. Will Licht einschalten und auf die Uhr sehen, als ich merke, dass kein Strom mehr da ist. Draussen fährt ein Wagen umher, aus dem ein Mann mit Megaphon zwei, drei Sätze immer wiederholt. Ich habe Schwierigkeiten, sie zu verstehen. Was ich verstanden habe, war: "Sie haben sicher gehört, dass heute Nacht viele Flugzeuge und Hubschrauber über uns hergeflogen sind. (unverständlich) Hoffentlich handelt es sich dabei (unverständlich)"
2. Ich stehe auf einem Gemüseacker und unterhalte mich mit einem Mann neben mir. Dabei schaue ich mir die Pflanzen an und stelle fest, dass man ihnen überhaupt nicht ansehen könne, dass sie so verstrahlt sind. Der Mann meint, er werde es nachher mit Appetit essen und so zufrieden und mit einem vollen Bauch dem Ganzen ein Ende machen. Ich will gerade zu einer Erklärung darüber ausholen, wie langwierig sich so eine (Strahlen-)Vergiftung gestalten kann, und dass es keinesweges ein fixes Ende bedeutet. Da zieht sich auf einmal der Himmel zu.
Für mich ist das ein Alarmsignal, ich beginne, Richtung "nach Hause" zu rennen. Tosende Winde setzen ein. Mittlerweile ist es fast stockfinster. Das, was man im Dunkel noch sehen könnte, wird durch den vom Wind aufgewirbelten Dreck verdeckt. Ich ziehe meine leichte Strickjacke über mein Gesicht. Beim Laufen orientiere ich mich erst noch am Lauf des kleinen Bächleins, das das Feld seitlich begrenzt und das ich hin und wieder noch als einziges neben mir erkennen kann. Allerdings ist der Weg viel, viel zu weit. Vor allem dieser wahnsinnige Wind macht mir zu schaffen. Ich muss einen Unterschlupf in der Nähe suchen. Rechts von mir ist ein Haus, da stehen schon Leute vor. Vielleicht kann ich da rein...
Feststellungen zu 2.
a) Im Traum habe ich mich von meinem Haus viel weiter entfernt, als ich es zu tun plane. Offensichtlich auf der Suche nach Lebensmitteln, weil ich nicht ausreichend vorgesorgt habe.
b) Ich trug meine leichte Strickjacke+Hemd. Die Kombi trage ich bei mildem Wetter, etwa um die 20-22 Grad.
c) Mit dreitägiger Finsternis habe ich nie Wind/Sturm assoziiert. Dass das so eine entscheidende Rolle spielt, spricht (neben anderen Eigenheiten) gegen "Verarbeitungstraum".
d) In meinem "Zukunftsszenario" bin ich bisher nicht von einer Strahlenbelastung ausgegangen. Im Traum wusste ich aber, dass wenigstens die Pflanzen draussen ungenießbar verstrahlt waren. Wenn dem so wäre, brächte der Wind während der 3TF nicht nur die ohnehin schädlichen Staubpartikel, sondern damit auch eine Strahlenbelastung der (Atem-)Luft (allerdings wohne ich derzeit auch ziemlich genau am "Birkenbaum").
Gruß