Kältesommer bereits 2011??? (Schauungen & Prophezeiungen)

Leserzuschrift @, Dienstag, 12.04.2011, 18:27 vor 5677 Tagen (5032 Aufrufe)

Hallo Taurec,
hallo Forum,

ich bin gelegentlicher Leser dieses Forum.

Bezüglich oft diskutiertem »Kältesommer« bin ich auf diesen Link gestoßen, der aus rein meterologicher Sicht die Deadline verdichten könnte.

Link: http://www.killikus.de/wetterprognose-wettervorhersage/2011/
"Wetter im Juli 2011
Das Wetter im Juli 2011, man mag es gar nicht erwähnen - es ist veränderlich, zu kühl, nass bis stürmisch, denn bereits im August 2011 kann es zu einem ersten Wintereinbruch kommen."

Kommt gut durch die Zeit
Gruß Tribun

--
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Zum ersten Teil des Artikels (Nostradamus)

Taurec ⌂, München, Dienstag, 12.04.2011, 18:43 vor 5677 Tagen @ Leserzuschrift (4256 Aufrufe)

Hallo!

Aus dem Verweis:

"Diesen Beitrag möge bitte niemand zu ernst nehmen!
Es ist ein virtuelles Rechenmodell!
Jedoch zeigt es eindringlich, wie ernst wir den Klimawandel nehmen sollten!"

Ungefähr so ernst wie das Ozonloch und das Waldsterben.

"Der Apotheker, Arzt und Astrologe Michel de Nostredame (Nostradamus), welcher zwischen 1503 und 1566 lebte, prophezeite für das Jahr 2012 einen Klimawandel mit erheblichen Folgen."

Davon habe ich noch nie was gehört.

"In den letzten 200.000 Jahren hat es in Europa mehrere Eiszeiten und Kaltzeiten, welchen z.B. Landschaften in der Mecklenburgischen Seenplatte formten."

Es wird alles über einen Kamm geschoren, so daß kurzfristige Kaltzeiten dieselben Folgen haben sollen wie langfristige Vergletscherungen.

"Zahlreiche Nostradamus Texte aus dem frühen 16. Jahrhundert beziehen sich auf in der Zukunft liegende astrologische Konstellationen: „Dazu gehört auch die Nostradamus zugeschriebene Vorhersage einer Apokalypse im Jahre 2012. Als Basis für die Annahme werden von Nostradamus benannte kosmische Umwälzungen ins Feld geführt, die mit massiven Klimaveränderungen und einem dritten Weltkrieg einhergehen sollen. Nostradamus beschrieb hierbei eine Verschiebung der Pole und gesetzlos lebende Menschen. Die konkrete Datierungsannahme der Prophezeiung verdankt sich hierbei einer sehr seltenen astrologischen Konstellation, die mit der Wintersonnenwende am 21.12.2012 zusammenfällt. - Auch bei den Maya markiert dieses Datum das Ende eines Zyklus, so dass für viele eine mehrfach "gesicherte" Vorhersage gegeben scheint.“ Quelle: Nostradamus und das Jahr 2012 - Prophezeiungen des Propheten Nostradamus; weltuntergang-2012.de)"

Das wird ja immer besser. Zu Nostradamus' Texten gehören also auch ihm zugeschriebene. In einem solchen Text, der gar nicht von ihm stammt, ist von Klimaveränderungen und einem "dritten Weltkrieg" die Rede.
Tatsache ist, Nostradamus hat nirgendwo etwas geschrieben über:
- Apokalypse 2012
- Klimaveränderungen
- dritter Weltkrieg
- Polverschiebung
- gesetzlos lebenden Menschen

Nostradamustexte sind allesamt verschleiert und lassen sich nicht zweifelsfrei einem Ereignis zuordnen. Daß sogar die Quelle, die der Autor des Artikels zitiert, auf diesen Umstand hinweist, wurde von ihm geflissentlich nicht zitiert, so daß der falsche Eindruck entsteht, Nostradamus hätte tatsächlich etwas zu 2012 gesagt.

Das hier fehlt nämlich (Quelle oben einscharniert):
"Alle Bemühungen, Nostradamus Worte in einen Zusammenhang mit einer Apokalypse zu bringen, die Ende 2012 stattfinden soll, sind lediglich Vermutungen, die nicht zuletzt an den aktuellen politischen Kontext angepasst sind."

"Ein Ende der Welt in apokalyptischem Ausmaß ist – orientiert an seinen eigenen verschlüsselten Texten – für das Jahr 2012 somit nicht belegbar."

Zumindest dieser Teil des Killikus-Artikels ist für die Tonne: :tonne:

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Unwissenschaftliche Langzeitprognosem

Mirans, Baden-Württemberg, Dienstag, 12.04.2011, 19:53 vor 5677 Tagen @ Leserzuschrift (3962 Aufrufe)

Hallo Mitleser,

bitte auch hier mitlesen:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1853708/Meteorologen-wollen-den-Sommer-nicht-vorhersagen.html

Gruß

Mirans

--
"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

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schönes Sommerwetter im August

BBouvier, Dienstag, 12.04.2011, 21:30 vor 5677 Tagen @ Leserzuschrift (4238 Aufrufe)

Hallo, Mitleser!

Die Bilder der "Kälte":
- Schwimmbad bis zum Boden durchgefroren
- unzählige Erfrorene
- Hochäuser mit massivem Eispanzer
- wochenlang um die Minus 40 (!) Grad
- schlagartiger Temperatursturz
- etc....=>


...schildern etwas völlig anderes, als:
=>
"Das Wetter im August 2011 ist zwischen dem 1. August 2011
und dem 13. August 2011 erst einmal stürmisch und herbst- bis winterlich.
Zwischen dem 13. August und dem 29. August
ist mit schönem Wetter bis zum 11. September zu rechnen."

Hierzu:
=>
"Der Apotheker, Arzt und Astrologe Michel de Nostredame (Nostradamus),
welcher zwischen 1503 und 1566 lebte, prophezeite für das Jahr 2012
einen Klimawandel mit erheblichen Folgen."

Ach nee! :rotfl:

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Zu Ostern 2011 kommt es zu einem Kältereinbruch

Georg, Mittwoch, 13.04.2011, 01:17 vor 5677 Tagen @ Leserzuschrift (4154 Aufrufe)

Zu Ostern 2011 kommt es zu einem Kältereinbruch, so dass nach Ostern wieder Schnee fallen kann. Zwischen dem 25. April 2011 und dem 29. April 2011 kommt es deshalb zu Schneefall und leichtem Frost.


Hallo beisammen,

Da ist doch nimmer weit hin.
Kann man ja bald überprüfen.


mfG Georg

früher Frühling

Lauscher, Mittwoch, 13.04.2011, 09:38 vor 5677 Tagen @ Georg (3886 Aufrufe)

Hat nicht Irlmaier gesagt, daß in dem Jahr "wo's losgeht der Frühling so früh und warm anfängt, daß im Mai die Kühe bis zum Bauch im Gras stehen" >

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ein paar Tage vor Ostern ist es kurz vor Ostern

BBouvier, Mittwoch, 13.04.2011, 09:46 vor 5677 Tagen @ Georg (3809 Aufrufe)


<"Zu Ostern 2011 kommt es zu einem Kältereinbruch."?

Hallo beisammen
Da ist doch nimmer weit hin.

Stimmt genau!

Kann man ja bald überprüfen.

Stimmt ebenfalls!!! :clap:

still begeistert:
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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"Killikus Klimamodell" ist nicht ernstzunehmen!

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 13.04.2011, 09:56 vor 5677 Tagen @ Georg (4001 Aufrufe)

Hallo!

Da ist doch nimmer weit hin.
Kann man ja bald überprüfen.

Bitte nicht vergessen, daß das keine Prophezeiung ist, sondern eine Prognose, die von einem norddeutschen Reiseführer erstellt und auch nur für die Nord- und Ostseeküste gemacht wurde!

Das heißt, sie behaupten nur, daß es in Nordeuropa kühler werden würde, nicht irgendwo im Rest der Welt. Diese Vorhersage, schreiben sie selbst, müsse man auch nicht allzu ernst nehmen.

Sie verwenden ein selbst erstelltes Klimamodell, das mit Meteorologie noch nicht mal zu tun hat.

"Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Killikus Klima- und Wetterprognosen wissenschaftlich nicht belegt sind! Deshalb sind die Killikus Wetterprognosen als journalistische Analyse zu betrachten. Die Killikus Klima- und Wetterprognose basiert ausschließlich auf der Auswertung des KILLIKUS Klimamodells und hat keine wissenschaftlich basierten Grundlagen."

"Diesen Beitrag möge bitte niemand zu ernst nehmen!
Es ist ein virtuelles Rechenmodell!
Jedoch zeigt es eindringlich, wie ernst wir den Klimawandel nehmen sollten!"

"Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Wetter- Angaben nur theoretische Wettermodelle sind, welche als Wetterprognose eher zur Unterhaltung als zur Planung dienen."

=> Wenn es meiner Oma im Kreuz zieht, ist das zuverlässiger.

Daraus auf das Wetter andernorts als in Norddeutschland und sogar auf einen prophezeiten Kälteeinbruch zu schließen, ist ziemlich hanebüchen.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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"Wetter" ist kein Indikator

BBouvier, Mittwoch, 13.04.2011, 10:02 vor 5677 Tagen @ Lauscher (3929 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 13.04.2011, 10:11

Hat nicht Irlmaier gesagt, daß in dem Jahr "wo's losgeht der Frühling so
früh und warm anfängt, daß im Mai die Kühe bis zum Bauch im Gras stehen" >

Hallo, Lauscher!

Nein.
Hat er nicht.

Es handelt sich dabei nämlich um das "Jahr X" - und das soll
ein sehr warmes und zeitiges Frühjahr haben.
"Wetter" allein ist jedoch völlig banal und taugt definitiv nicht
als Indikator:
Da könnte man (fast) jedes Jahr an sonnigen Frühlingstagen
laut hysterische Kreischer von sich geben.
Und - derlei wie oben - hat Irlmaier auch nie gesagt.

In jenem Jahre einst: Geht ja auch gar nichts "los".

Sondern dann kumulieren und enden (!) die Probleme des Vorjahre
mit der Steigerung blutiger Revolutionen, mit dem Russischen Feldzuge, mit den Herbstimpakten,
mit Schollenverschiebungen, mit mehrtägiger Dunkelheit, mit Massensterben und so weiter.

Gruss,
BB

--
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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Wetterfrösche

WG, Mittwoch, 13.04.2011, 10:20 vor 5677 Tagen @ BBouvier (3727 Aufrufe)

Hallo BB

Kann man ja bald überprüfen.


Stimmt ebenfalls!!! :clap:

still begeistert:
BB

Da schließe ich mich an, das ist genial:
Wir wissen dann endlich, dass Wetterfrösche
das Wetter durchaus auch mal richtig erraten.

Gruß
WG, dem es egal ist ob der Sommer nun "gut" oder "schlecht" werden wird und sich schon aufs Kajak paddeln freut

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

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Eine westfälische Aussage

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 13.04.2011, 10:41 vor 5677 Tagen @ Lauscher (4277 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 13.04.2011, 10:47

Hallo, Lauscher!

Hat nicht Irlmaier gesagt, daß in dem Jahr "wo's losgeht der Frühling so
früh und warm anfängt, daß im Mai die Kühe bis zum Bauch im Gras stehen" >

Das war Bauer Jasper:

"In dem Jahre, wo der Krieg losbricht, wird ein so schönes Frühjahr sein,
daß im April die Kühe schon im vollen Grase gehen. Das Korn wird man noch
einscheuern können, aber nicht mehr den Hafer."

Dem entspricht eine unbekannte Überlieferung aus Westfalen:

„Wenn die Zeit nahe sein wird, dann wissen die Menschen vor Hoffahrt nicht,
wie sie sich kleiden sollen. Abends wird man sagen: Friede! Friede! und morgens
steht der Feind schon vor der Tür. Der Krieg folgt auf einen Winter, der
kein Winter ist, wo nur lappenhoher Schnee fällt. Die Schlüsselblumen blühen
in diesem Jahr sehr früh, und den Kühen geht schon im April das Gras bis an
die Knie. Der Roggen wird vor der Schlacht am Birkenbaum erst eingefahren,
der Hafer aber nicht. Wenn die Brüdericher auf Krautweih (Mariä Himmelfahrt
am 15. 8.) aus dem Hochamte kommen, steht rund um die Kirche alles
voll Soldaten.“

Zum rheinisch-westfälischen Seherkreis zählt auch Hermann Kappelmann:

„Es sind jetzt noch gute Zeiten, aber sie werden sich sehr verändern. Nach
vielen Jahren wird ein furchtbarer Krieg ausbrechen. Zeichen werden sein:
Wenn im Frühjahr die Schlüsselblumen in den Hecken stehen und überall
Unruhe herrscht, in diesem Jahr geht es noch nicht los; wenn aber nur ein
kurzer Winter war, wenn die Schlüsselblumen frühzeitig aufblühen und es
ruhig scheint, dann glaubt niemand an Frieden.“

=> Schlüsselblumen blühen frühestens im April (im Norden Deutschlands!). Das heißt, spätestens im April des Vorkriegsjahres haben wir Unruhen.
Im Kriegsjahr blühen sie jedoch bereits vor April wegen des milden Winters.

Den Kühen steht das Gras im April bis an die Knie, nicht im Mai bis zum Bauch (bzw. ist das Gras im Mai natürlich höher als im April, aber das ist nicht die Aussage).

Irlmaier sagte:

"Dem Krieg geht voraus ein fruchtbares Jahr mit viel Obst und Getreide."

Gruß
Taurec

--
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Weil wir gerade bei Monaten sind

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 13.04.2011, 13:03 vor 5676 Tagen @ Taurec (3831 Aufrufe)

Hallo!

Interessant ist auch diese Prophezeiung, die 1849 Theodor Beykirch gedruckt wurde und angeblich von 1622 stammt:

„Der Monat Mai wird sich mit Ernst zum Krieg rüsten, aber es ist noch nicht
die Zeit.
Der Monat Juni wird auch zum Krieg einladen, aber es ist auch noch nicht die
Zeit.
Der Monat Juli wird erst grausam handeln, daß viele vom Weib und Kind
Abschied nehmen müssen.
Im August wird man an allen Enden der Welt vom Krieg hören.
Der September und Oktober wird ein großes Blutvergießen mit sich bringen.
Im November wird man Wunderdinge sehen. Um diese Zeit ist das Kind 28
Jahre alt, dessen Säugamme von Morgen sein wird. Dieser wird große Dinge
verrichten.“

=>
Im Mai und Juni bahnt sich der Krieg schon an. Z. B. könnten dann Staaten in Osteuropa besetzt werden oder der Krieg im nahen Osten ausbrechen.

Juli: Vielleicht Einmarsch in Skandinavien, Konflikt am Balkan und Mobilmachung, dann Friedenskonferenz.
Jasper: "Die Soldaten werden die Grenzen beziehen, bald darauf beruhigt wieder heimkehren. Kaum aber sind sie zu Hause, so ist der Feind in solcher Masse da, als wenn er wie Pilze aus der Erde gewachsen wäre."

Der eigentliche Kriegsausbruch dann im August (=> Weltkrieg).

September und Oktober: Front am Rhein, Endschlacht, Finsternis

Was sind die Wunderdinge im November? Kaiserkrönung?
Der große Monarch ist dann 28 Jahre alt. Säugamme von Morgen bedeutet, daß er im Osten aufgewachsen sein soll. Das entspricht dem alten Motiv des Retters aus dem Osten (siehe z. B. Lindelied: "Ja von Osten kommt der starke Held").

Am Ende läßt sich noch ein weiterer, einzelner Satz von Kappelmann zitieren:
„Der Friede wird Weihnachten von allen Kanzeln verkündet werden.“

Ergänzend Irlmaier:
"Ich sehe eine Zahl vor mir, das ist ein Dreier. Ich weiß aber nicht, sind es drei Tage oder drei Wochen oder Monate, ich kann es nicht sagen. Unsere jungen Leute müssen noch einrücken, Freiwillige werden noch in die Kämpfe verwickelt, die andern müssen fort zur Besatzung und werden drei Sommer dort bleiben, bis sie wieder heimkommen. Dann ist Frieden und ich sehe die Weihnachtsbäume brennen."

Noch immer ein Rätsel ist, was Irlmaier mit der Besatzung meinte.

Gruß
Taurec

--
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Besatzung

Keynes, Mittwoch, 13.04.2011, 14:19 vor 5676 Tagen @ Taurec (3851 Aufrufe)

Hallo!

Hallo,

Interessant ist auch diese Prophezeiung, die 1849 Theodor Beykirch gedruckt
wurde und angeblich von 1622 stammt:

„Der Monat Mai wird sich mit Ernst zum Krieg rüsten, aber es ist noch
nicht
die Zeit.
Der Monat Juni wird auch zum Krieg einladen, aber es ist auch noch nicht
die
Zeit.
Der Monat Juli wird erst grausam handeln, daß viele vom Weib und Kind
Abschied nehmen müssen.
Im August wird man an allen Enden der Welt vom Krieg hören.
Der September und Oktober wird ein großes Blutvergießen mit sich bringen.
Im November wird man Wunderdinge sehen. Um diese Zeit ist das Kind 28
Jahre alt, dessen Säugamme von Morgen sein wird. Dieser wird große Dinge
verrichten.“

=>
Im Mai und Juni bahnt sich der Krieg schon an. Z. B. könnten dann Staaten
in Osteuropa besetzt werden oder der Krieg im nahen Osten ausbrechen.

Denke ich auch, es wird sich wohl eher alles innerhalb von 2 Jahren ereignen als 4 Jahren.
Auch die Schauungen deuten daruf hin?!>!

Der eigentliche Kriegsausbruch dann im August (=> Weltkrieg).

September und Oktober: Front am Rhein, Endschlacht, Finsternis

Was sind die Wunderdinge im November? Kaiserkrönung?

Vielleicht das Fallen von Bruchstücken des besagten Kometen und oder die Verdunkelung der Sonne durch ihn,
gab es da auch nicht eine Prophezeiung wonach sich der Mond blutrot färben soll,
auch könnte damit das Erscheinen des Kruzifixes gemeint sein welches auch Irlmaier sah.

Der große Monarch ist dann 28 Jahre alt. Säugamme von Morgen bedeutet, daß
er im Osten aufgewachsen sein soll.

28 Jahre? => das ist sehr jung, die Menschen vertrauen ihm aber!
Säugamme => eine Frau die keine Muttermilch produzieren kann und somit ihr Kind einer eben Solchen Frau gibt (Amme)
damit sie ihr Kind stillt. (Säugamme)
Wieso schließt du aber daraus dass er im Osten aufgewachsen ist?

Das entspricht dem alten Motiv des
Retters aus dem Osten (siehe z. B. Lindelied: "Ja von Osten kommt der
starke Held"
).

Aus dem Osten: da hat sich schon so Mancher hier den Kopf zerbrochen,
auch für mich noch ein Rätsel, denn der heutige Osten Deutschlands war zur damaligen Zeit Mitteldeutschland,
auch deuten manche hier auf Bayern was überhaupt nicht dem entsprechen würde.
Könnte damit Österreich gemeint sein, wäre aber auch im Süden!
Man könnte jetzt sogar behaupten er würde aus den heutigen Polengebieten (Schlesien, Ostpreußen etc) kommen.

Überhaupt ist der Satz:
Um diese Zeit ist das Kind 28 Jahre alt, dessen Säugamme von Morgen sein wird. Dieser wird große Dinge verrichten.
sehr merkwürdig, wieso ein Kind mit 28 dessen (Säug)Amme von Morgen sein wird?
Der letzte Satz wiederum deutet auf den Monarchen hin.


Noch immer ein Rätsel ist, was Irlmaier mit der Besatzung meinte.

Eigentlich könnte damit die Sicherung von Ostgebieten gemeint sein, quasi Vorbeugung gegen mögliche Überfälle aus dem Osten? => Doch wer soll noch wen überfallen? Nach drei Jahren ist wohl das neue Staatengebilde neu geformt und somit offiziell was auuch bedeutenwürde dass die "Besatzung" nicht mehr benötigt wird.
Sagt Irlmaier nicht auch dass man dann später Soldaten für die Grenzsicherung benötige?

Gruß
Taurec

Grüße Key

Nein! (owT)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 13.04.2011, 16:06 vor 5676 Tagen @ Leserzuschrift (3636 Aufrufe)

Hallo Taurec,
hallo Forum,

ich bin gelegentlicher Leser dieses Forum.

Bezüglich oft diskutiertem »Kältesommer« bin ich auf diesen Link gestoßen,
der aus rein meterologicher Sicht die Deadline verdichten könnte.

Link: http://www.killikus.de/wetterprognose-wettervorhersage/2011/
"Wetter im Juli 2011
Das Wetter im Juli 2011, man mag es gar nicht erwähnen - es ist
veränderlich, zu kühl, nass bis stürmisch, denn bereits im August 2011 kann
es zu einem ersten Wintereinbruch kommen."

Kommt gut durch die Zeit
Gruß Tribun

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fort als Besatzer

BBouvier, Mittwoch, 13.04.2011, 16:15 vor 5676 Tagen @ Taurec (3753 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 13.04.2011, 16:30

Unsere jungen Leute müssen noch einrücken, Freiwillige werden noch in die
Kämpfe verwickelt, die andern müssen fort zur Besatzung und werden drei
Sommer dort bleiben, bis sie wieder heimkommen. Dann ist Frieden und ich
sehe die Weihnachtsbäume brennen."[/i]

Noch immer ein Rätsel ist, was Irlmaier mit der Besatzung meinte.

Gruß
Taurec

Hallo, Taurec!

Zur Zeit sind z.B. Bundeswehrkontingente jeweils 6 Monate (rollierend)
als Besatzung und Friedensschützer in Afghanistan.
Und ich erkenne in der Aussage daher kein Rätsel:
Es dürfte sich dabei um deutsche Soldaten in Russland handeln.

Ich verstehe den Text auch nicht so, dass die Soldaten dort
"3 Jahre am Stück" verbleiben.
Sondern bei der Gesamtdauer (!) handelt es sich um 3 Jahre:
Deutsche Soldaten befinden sich seit 10 Jahren in Afghanistan.

Gruss,
BB

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- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Zu Alter und Säugamme

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 13.04.2011, 17:31 vor 5676 Tagen @ Keynes (4282 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 13.04.2011, 17:43

Hallo!

28 Jahre? => das ist sehr jung, die Menschen vertrauen ihm aber!
Säugamme => eine Frau die keine Muttermilch produzieren kann und somit ihr
Kind einer eben Solchen Frau gibt (Amme)
damit sie ihr Kind stillt. (Säugamme)
Wieso schließt du aber daraus dass er im Osten aufgewachsen ist?

"Um diese Zeit ist das Kind 28 Jahre alt, dessen Säugamme von Morgen sein wird. Dieser wird große Dinge verrichten."

Der Mann wird mit Jesus gleichgesetzt. Er ist eine Art Messias.
Wikipedia: "Die Evangelien berichten zusammenhängend nur aus ein bis drei der letzten Lebensjahre Jesu. Nach Lk 3,1 trat Johannes der Täufer „im 15. Jahr der Herrschaft des Kaisers Tiberius“ auf: Nach dieser einzigen exakten Jahresangabe im NT wäre Jesus frühestens ab 28 aufgetreten, wohl seit der Täufer inhaftiert war (Mk 1,14). Damals soll er etwa 30 Jahre alt gewesen sein (Lk 3,23)."
(Eine BB-Idee. :yes: )

Säugammen zum Stillen anstelle der Mutter wurden früher nur von Adligen genutzt. Dabei hat man nicht irgendwelche Ausländer importiert (um das Kind nicht zu verderben), sondern Frauen aus der Umgebung verwendet.
"Morgen" ist, wo die Sonne aufgeht, nämlich der Osten.

Daraus folgt, daß der Retter von hoher Geburt ist und im "Osten" aufgewachsen ist.

Offenbar hat ihn der Autor als wiedergekehrten Jesus betrachtet. Das heißt, er ist nicht wirklich 28 Jahre alt. Aber er muß wohl als neuer Messias den Lebensweg des alten nachvollziehen. Das könnte auch die Wunderdinge erklären, nämlich als Anlehnung an von Jesus gewirkte Wunder.

Er hatte auch nicht wirklich eine Säugamme. Die Informationen wurden lediglich in zeitgenössische Bilder verpackt. Die Aussage ist nicht wörtlich zu nehmen und wohl auch nicht für bare Münze. Die zugrundeliegende Information ist: Da kommt ein Großer.

Gruß
Taurec

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Kaffeesatzlesen in Niederbrombach

BBouvier, Mittwoch, 13.04.2011, 19:34 vor 5676 Tagen @ Georg (3799 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 13.04.2011, 19:44

Erinnert ein bischen an den hundertjährigen Kalender?

http://kalender.rohrmann.com/cms/2011


Man schaue sich etwa die Monate April und August an?

mfG Georg

Hallo, Georg!

Die "Idee" des Hundertjährigen Kalendes besteht darin,
die Planeten bestimmten das Wetter.
Und das Wetter wiederholte sich deswegen identisch.

"In den Jahren 1652 bis 1658 beobachtete Mauritius Knauer tagtäglich das Wetter...
Er glaubte, daß sieben Beobachtungsjahre für eine dauerhafte Wettervorhersage ausreichten,
da sich nach seinen astrometeorologischen Ansichten die Witterungsabläufe
entsprechend der Planetenfolge Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne,
Venus, Merkur wiederholten... und so weiter..."

Statt sich also den August dort anzusehen, wie Du uns rätst,
vergleiche man lieber dessen Vorhersage für die vergangenen 3 Monate
dieses Jahres mit der Wirklichkeit:
=>
Kompletter Unsinn - wie ja auch nicht anders zu erwarten.

Laut diesem Kalender war es z.B. vor 10 Tagen bitter kalt
und alles gefroren.
Wie vielleicht ja seinerzeit Anfang April 1655 tatsächlich.

...irgendwie erinnert mich das an diese "Mondsperlinge"
und "Mondmenschen", die Du uns vor nicht allzu langer Zeit
ans Herz legen wolltest...

Gruss,
BB

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Ich habe kein Plädoyer für den 100-jährigen Kalender gehalten!

Georg, Donnerstag, 14.04.2011, 00:46 vor 5676 Tagen @ BBouvier (3608 Aufrufe)

Ich habe kein Plädoyer für den 100-jährigen Kalender gehalten!

Mir sind nur gewisse Übereinstimmungen aufgefallen. *ggg*


Jetzt wird auch klar, warum der Ersteller der obigen Seite die Zukunft
so kalt sieht.

Hat sich der Mönch, der den 100-jährigen Kalender erstellt hat zu seinen
Lebzeiten doch mitten im Maunder Minimum befunden. *ggg*


mfG Georg

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wie (fast) immer...

BBouvier, Donnerstag, 14.04.2011, 01:19 vor 5676 Tagen @ Georg (3641 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 14.04.2011, 01:31

Hat sich der Mönch, der den 100-jährigen Kalender erstellt hat...

Ebenfalls falsch, Georg!

=>
"Dr. Christoph von Hellwig aus Thüringen...verkürzte die vom Abt erstellte
und berechnete Planetentafel...auf hundert Jahre...und ließ den Kalender 1704 drucken."

Auch, falls es Dir sehr schwer fallen sollte:
Versuche doch mal erst etwas zu verstehen,
bevor Du etwas unsinniges dazu behauptest.

Hierzu:
<"Mir sind nur gewisse Übereinstimmungen aufgefallen. *ggg*"?

Falls Du Dir die Vorhersagen für "August" dieses und der nächsten Jahre
tatsächlich angesehen hättest, dann wäre Dir aufgefallen,
dass dort für die kommenden Jahre fast durchgängig
schönes und heisses Augustwetter vorhergesagt wird.
Und durchaus keine "Übereinstimmungen" hinsichtlich
bitterkalten Winterwetters im August.

Beste Grüsse insofern auch,
BB

--
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Das Maunder Minimum hat 1715 gedauert

Georg, Donnerstag, 14.04.2011, 09:34 vor 5676 Tagen @ BBouvier (3650 Aufrufe)

Hat sich der Mönch, der den 100-jährigen Kalender erstellt hat...


Ebenfalls falsch, Georg!

=>
"Dr. Christoph von Hellwig aus Thüringen...verkürzte die vom Abt
erstellte
und berechnete Planetentafel...auf hundert Jahre...und ließ den Kalender
1704 drucken."

Auch, falls es Dir sehr schwer fallen sollte:
Versuche doch mal erst etwas zu verstehen,
bevor Du etwas unsinniges dazu behauptest.

Hierzu:
<"Mir sind nur gewisse Übereinstimmungen aufgefallen. *ggg*"?

Falls Du Dir die Vorhersagen für "August" dieses und der nächsten Jahre
tatsächlich angesehen hättest, dann wäre Dir aufgefallen,
dass dort für die kommenden Jahre fast durchgängig
schönes und heisses Augustwetter vorhergesagt wird.
Und durchaus keine "Übereinstimmungen" hinsichtlich
bitterkalten Winterwetters im August.

Beste Grüsse insofern auch,
BB

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????????

BBouvier, Donnerstag, 14.04.2011, 09:47 vor 5676 Tagen @ Georg (3663 Aufrufe)

Das Maunder Minimum hat 1715 gedauert


Und ich dachte schon, Du könnest Dich
nicht mehr selbst übertreffen. :trost:

Mit freundlichen Grüssen,
BB

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Hallo Mitleser

HJH, Freitag, 15.04.2011, 00:51 vor 5675 Tagen @ Leserzuschrift (3734 Aufrufe)

Die beste Creme nützt nicht

Ungern möchte ich über "Kältesommer" reden.

Ungern über die Dummen, die immer noch nach Formeln streben.

Das Wetter im Sept wird voller Wolken tief.

Aber belgische Pralinen schmecken.

So man nicht nach Schokolade giert!

Gruß
HJH

Hallo Taurec,
hallo Forum,

ich bin gelegentlicher Leser dieses Forum.

Bezüglich oft diskutiertem »Kältesommer« bin ich auf diesen Link gestoßen,
der aus rein meterologicher Sicht die Deadline verdichten könnte.

Link: http://www.killikus.de/wetterprognose-wettervorhersage/2011/
"Wetter im Juli 2011
Das Wetter im Juli 2011, man mag es gar nicht erwähnen - es ist
veränderlich, zu kühl, nass bis stürmisch, denn bereits im August 2011 kann
es zu einem ersten Wintereinbruch kommen."

Kommt gut durch die Zeit
Gruß Tribun

Alles bleibt ein Rätsel

Gerhard, Freitag, 22.04.2011, 06:01 vor 5668 Tagen @ Taurec (3818 Aufrufe)

Hallo Taurec!

Zwar habe ich das Folgende schon öfter erwähnt, aber Wiederholung kann nicht schaden:

Erstens ist der Waldviertler (ob mit seinen eigenen Augen oder mit den Augen eines anderen ...:-D ) offenbar nach der Katastrophe nicht nur bei der "Krönung in Köln" dabei sondern auch auf diversen Feldzügen, die ihn u.a. in die ehemalige DDR bringen (wo er einen verlassenen, vorvormaligen "VEB-Bauernhof" sieht) sowie vermutlich in die Ukraine (er erkennt einen Ortsnamen).

Zweitens räumt der Lindelied-Kaiser nach dem Krieg offenbar gründlich auf (Barren etc.). Man darf vorsichtig schließen, dass das nicht nur auf Deutschland beschränkt sein wird.

Drittens hat Irlmaier eine Besatzung.

Viertens, und wiederum am ausführlichsten und präzisesten, ist die Proph.John.XXIII, die davon redet, dass "die entsandten Heere am Rande des größten Platzes der Erde" anhalten. Dies bedeutet nach diesen Texten das wirkliche Ende des Krieges ("an diesem Tag sind die Waffen besiegt, die des Himmels und die der Erde").

Ich entwerfe nun ein Szenario, das eine Mischung aus eigenen Spekulationen (!) und aus meinen Interpretationen (!) der Proph.John.XXIII ist. Aus Gründen eines beschränkten Internetzugangs kann ich das jetzt nicht ausführlich differenzieren, belegen und im Einzelnen begründen.

Vor dem Krieg gibt es einen Versuch, diesen im Rahmen einer "Frieden stiftenden Bewegung" in letzter Minute aufzuhalten. Ein Teil dieser Bewegung ist die "Aufdeckung der Verschwörung", die hinter dem neuen, geplanten Krieg steht (ein Mitglied, das Kenntnis der Hintergründe hat, tritt an die Öffentlichkeit, woraufhin einige "Verschwörer" verhaftet, juristisch genauer gesagt "entführt" werden). Offenbar kann aber auch durch diese "Friedensbewegung" der Gang der vorbereiteten Dinge nicht mehr aufgehalten werden, vermutlich weil des Weiteren eine hochgestellte Person ermordet wird, was die Situation weiter eskalieren lässt, etwa wie vor dem Ersten Weltkrieg.

Da der Krieg formal gesehen ganz offensichtlich vom Osten (=Russland) begonnen wird, wird er formal auch beendet, indem die Hauptstadt des Gegners angegangen wird. Es handelt sich um ein Koalitionsheer von mindestens europäischen, amerikanischen und chinesischen Streitkräften. Es wird aber nicht nur der Krieg formal beendet, wenn diese Heere die Hauptstadt erreicht haben, sondern es wird außerdem ein "zweites Nürnberg" geben, also eine Verurteilung all jener (nicht nur der Russen!), die den Krieg geplant hatten. Diese "zweite Nürnberg" dürfte in Moskau sein, wenn ich das Symbol "größter Platz der Erde" (Roter Platz) und die Gesamtsituation richtig deute. Die Heere halten am Rande dieses Platzes an, weil ein völkerrechtlich neutraler Boden geschaffen werden muss für den Gerichtsprozess, dessen Dokumente für die Zukunft der Menschheit (vermutlich rechtsgeschichtlich) von wichtiger Bedeutung sein werden (etwa wie die "Erklärung der Menschenrechte" u.ä.).

Da in den meisten Staaten, die am Krieg beteiligt sind, gleichzeitig auch bürgerkriegsähnliche Zustände, wenigstens aber erhebliche politische Spannungen und außerdem natürlich allgemeines Chaos herrschen werden (wir wissen das von den USA, von Frankreich, von Italien, nach Irlmaier schließlich auch noch in Russland selbst), muss nach dem Krieg nicht nur zwischenstaatlich sondern auch innerstaatlich eine "neue Ordnung" aufgebaut werden. Und im Rahmen dieses Prozesses wird es ganz sicher auch zu gegenseitigen Besatzungen kommen, die teilweise "hart durchgreifend" sein mögen, teilweise aber auch einem "Beobachterstatus" vergleichbar sein werden. Ich könnte mir vorstellen, dass Deutsche dann wieder in Russland oder Italien sein werden, umgekehrt aber auch "ausländische Vertreter" auch bei uns. Es wird vermutlich eine "gegenseitige Offenheit" geben, die Teil einer umfassenden Friedensbewegung sein wird (auch das Konzil, das in der Proph.John.XXIII erwähnt wird, ist in diesen Rahmen einzuordnen, insofern es möglichst alle christlichen Kirchen einigen soll und deshalb nicht mehr in Rom sondern in Alexandrien stattfinden wird). Es ist in diesem Zusammenhang auch zu erwähnen, dass der neue Kaiser mit dem Namen ALBERT auch ein Symbol für "Frieden" sein wird (was nach Spengler geschichtsmorphologisch der PAX AUGUSTA entspricht).

Zusammengefasst: die Besatzungen sind Teil der Maßnahmen beim Aufbau einer neuen Friedensordnung. Die Etablierung dieser Ordnung wird sich über mehrere Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte hinziehen, wird sich über die ganze Welt erstrecken, auch für die USA wird etwa am Ende des dortigen Bürgerkrieges das Moment des Friedens betont (wenn eine Frau Präsidentin werden wird etc.).

Es wird hier natürlich auf dem Forum nun einen Aufschrei geben, weil die ganzen Katastrophen (Fluten, Impakte, Weltbeben, Vulkanausbrüche, Meeressockelhebungen und Landsockelsenkungen etc.) in diesem Szenario nicht vorkommen. Das ist richtig: sie sind deshalb ausgelassen, weil sie nicht soooo schwerwiegend sein werden, dass sie angelegte historische Entwicklungsprozesse aufhalten könnten. Der größte Teil der Menschheit wird überleben, und für diesen Teil gilt, dass er durch die kulturhistorischen Metamorphosen hindurchgehen muss, den der in gewissem Umfang auch regelhafte Gang der Geschichte für die Menschheit vorsieht.

Die Proph.John.XXIII kennt zwar die Katastrophen, behandelt sie aber nur am Rande. Es heißt nur: "die Erde wird das Massaker streifen". Auch die oben erwähnten "Waffen des Himmels" können im Rahmen der mehrschichtigen Bedeutungsebenen in der Proph.John.XXIII nicht nur als "geistige Kräfte" (traditionell "Drachentöter Michael") verstanden werden, sondern ganz konkret auch als "materielle Geschosse", sprich Impakte (worauf neben dem eben erwähnten Massaker-Satz auch der "Große Blitz im Osten" hindeutet).

Nicht nur die "Besatzungen" sondern all das - und noch vieles mehr - wird ein Rätsel bleiben, bis es sich ereignet haben wird. Falls es sich ereignet.

Aus der Ferne österliche Grüße an das Forum!

Gerhard

Ostern 2011 war eins der wärmsten, totaler Reinfall

Joe, Mittwoch, 27.04.2011, 17:29 vor 5662 Tagen @ Georg (3426 Aufrufe)

Hier in Mitteleuropa wars sehr, sehr warm. Von wegen Kälteeinbruch.

Zu Ostern 2011 kommt es zu einem Kältereinbruch, so dass nach Ostern
wieder Schnee fallen kann. Zwischen dem 25. April 2011 und dem 29. April
2011 kommt es deshalb zu Schneefall und leichtem Frost.


Hallo beisammen,

Da ist doch nimmer weit hin.
Kann man ja bald überprüfen.


mfG Georg

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