Zettelsammlung eines Klassenkameraden (Schauungen & Prophezeiungen)

FKottke, Mittwoch, 13.04.2011, 21:41 vor 5676 Tagen (5442 Aufrufe)

Hallo,

ich schätze, hier ist ein geeigneter Rahmen, um den Inhalt einer Zettelsammlung zur Diskussion zu stellen, die mir ein ehemaliger Klassenkamerad nach etlichen längeren Gesprächen in die Hand gedrückt hat.

Zunächst etwas zu meinem ex-Klassenkamerad: Er ist Taxifahrer in einer Großstadt am Rhein, wir haben den gleichen Musikgeschmack, und wir fahren öfter auch weiter weg zu Rockkonzerten. Bei manchen Fahrten ist er konzentriert, eher ernst und fährt genau nach Verkehrsregeln. Immerhin lebt er von seinem Führerschein. Bei anderen Fahrten hat er schon bei Abfahrt ein leichtes Grinsen im Gesicht stehen, und er fährt wie der letzte Henker: Innerorts mit 80 über rote Ampeln, auf der Autobahn mit 240, ohne anzuhalten am Stopschild. Auf diesen Fahrten fährt er aber auch ohne ersichtlichen Grund 30 wo 50 erlaubt sind oder bremst in unübersichtlichen Kurven, kurz bevor ein Auto entgegenkommt. Wenn ich ihn frage, ob er bei der Rumheizerei wahnsinnig geworden ist, sagt er nur "Da kommt keiner... Da blitzt keiner... Das sieht keiner." Wenn ich frage, warum er vor der Kurve gebremst hat, als uns das Auto entgegengekommen ist, sagt er "Das war doch besser so."

Es hat etliche Gespräche gedauert, bis er mehr dazu erzählt hat: An manchen Tagen, in manchen Situationen "weiß" er einfach, was Sache ist. Er ist sich seiner Sache absolut sicher. Und bis jetzt ist es ja auch gutgegangen. Kein Unfall, kein Punkt in Flensburg. Es hat noch länger gedauert, bis er erzählt hat, dass er noch mehr solche "Gewissheiten" hat. Bei Lottozahlen war das noch nie der Fall, sagt er, aber mit Aktien hat er schon ein paar Fernreisen verdient. Er hat nie den Mut gehabt, viel Geld auf eine Sache zu setzen, aber wenn er es probiert hat, hat er ordentlich Gewinn gemacht. Außerdem hat er beim Nachrichtensehen im Fernsehen oder beim Lesen in der Zeitung manchmal solche "Gewissheiten", die größere Zusammenhänge betreffen. Viele Jahre hat er sie nicht beachtet, anfangs sogar gar nicht gemerkt, dass ihm Entwicklungen im Voraus klar waren, die so eigentlich einem Normalbürger gar nicht klar gewesen sein konnten. Erst in den letzten eineinhalb Jahren hat er angefangen, seine plötzlich auftretenden "Gewissheiten" aufzuschreiben, jeweils auf das Papier, das gerade in seiner Nähe lag. So kam ein Stapel von ramponierten Papierstücken zustande, die er mir vor kurzem in die Hand gedrückt hat.

Er will auf keinen Fall erkannt werden, hat Bedenken, dass die Herren mit den weißen Kitteln und "Hab-Dich-Lieb-Jäckchen" vorbeikommen oder ihm jemand den Führerschein wegen MPU wegnimmt. Deshalb habe ich den Familiennamen seiner Großmutter mütterlicherseits mit seinem zweiten Vornahmen kombiniert und nenne ihn hier "Johann Wagner". Mein Name ist, um ihn zu schützen und weil ich meiner Sache ebenfalls nicht ganz sicher bin, eine ähnliche Konstruktion. Mag die Glaubwürdigkeit darunter leiden, dann ist es halt so.

Ok, jetzt zu der Zettelsammlung: Die Zettel sind durcheinander, ein Datum ist nicht vermerkt, deshalb habe ich sie thematisch sortiert und innerhalb der Themen willkürlich durchnummeriert. Hier der Inhalt:

-----------------------

Zu Europa:

(1)
Der Kaiser wird die Reden als Kind in Dokumentationen sehen. Es wird dann niemand mehrleben, der den Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Die Zeiten werden in seiner Jugend so rauh, dass die Zeit des Zweiten Weltkriegs an Relevanz verliert und nicht mehr im Bewusstsein der Menschen ist. Religion und Atheismus werden erbitterte Gegner: Der eine wirft dem anderen Ignoranz und Intoleranz vor. Die Welt wird polarisiert. Es wird kein Dazwischen mehr geben. Entweder glaubt man, oder man glaubt nicht. Zwischen den Gruppen wird Gewalt erwachsen. Die Wirtschaft wird einen Niedergang erleben, der die Gesellschaft Gewalttätig macht. In dieser Welt wird der neue Kaiser aufwachsen. Unerkannt. Als einer unter uns. Er wird die Macht kennenlernen, aber sie in der Alten Welt nicht ausüben. In der Alten Welt wird er scheitern und sie ganz unten kennenlernen. Erst mit dem Wachsen der Krise, mit dem Wachsen des Widerstreits zwischen Gläubigen und Atheisten wird er wachsen. Er strebt die Macht nicht aus eigenem Antrieb an. Sein Leben und das Werden der Welt wird ihn in die Position bringen, in der er sich entscheiden muss, die ihm vom Lauf der Welt, vom Schicksal, die Gläubigen werden sagen von Gott, angetragene Krone zu ergreifen. Er wird sie widerstrebend annehmen. Er wird Kaiser sein von Gottes Gnaden, im alten Geiste, in der Neuen Welt. Er wird demütig die Neue Welt im guten alten Geiste aufbauen, mit vielen verständigen Geistern, mit Menschen, die verstanden haben werden, woran die Alte Welt gescheitert ist, warum sie nur so kurze Zeit Bestand hatte, und welche Elemente des wirklichen Mittelalters, der Zeit vor dem 14. Jahrhundert der Dünger des Gedeihens und der Blüte der Neuen Welt sein werden.

(2)
Ein Prophet aus Karden bereitet dem neuen Kaiser den Weg. Ein Kardinal aus Metz stösst dazu. Ein General aus Altötting beendet den Großen Krieg.

(3)
Das neue Kaiserreich umfasst zuerst auch Frankreich. Dann spaltet der Westen und die Mitte Frankreichs sich als Königreich ab, während der Osten im Kaiserreich bleibt. Erst nach knapp einem Jahrhundert wird das Königreich Frankreich wieder mit dem Kaiserreich vereint. Die Spaltung wird noch von Resten der Idee des Nationalstaats geprägt sein, die Vereinigung ist geprägt durch die Idee geistig religiöser Einheit und der Dynastie im Zusammenhang mit Gottesgnadentum.

(4)
Im Großen Krieg wird der Südwesten Englands, die Westküste Frankreichs, der Westen Irlands und der Osten Nordamerikas, besonders die nördliche Atlantikküste der USA und die südliche von Kanada durch einen Tsunami überflutet. Der Tsunami wird ausgelöst durch einen großen unterseeischen Bergrutsch, der wiederum durch Waffeneinsatz ausgelöst werden wird. Es ist mindestens die Kombination eines Flugzeug- und eines U-Boot-Einsatzes.

(5)
Die große Krise ist jetzt noch nicht. Die Bankenkrise wurde durch Staatshilfe überwunden und hat die meisten Menschen kaum getroffen. Jetzt haben wir eine Erholung. Die nächste Krise wird die der Staatsfinanzen sein. Sie findet in diesem Jahrzehnt statt, aber erst nach dem Sommer 2012. Es wird eine erste heftig spürbare Wirtschaftskrise sein, aber nicht die große Krise, die zum Ende der Alten Welt führt. Sie wird eine Krise von mehreren sein, die die Alte Welt für den einen Teil der Menschheit ad absurdum führen wird, während der andere Teil der Menschheit sie um so zäher, verbissener und rigoroser verteidigen wird. Nach der Krise der Staatsfinanzen mit der ihr nachfolgenden großen Wirtschaftskrise wird noch ein Aufschwung kommen. In den 20er Jahren beginnt dann die Dauerkrise. Das ist die Kindheit oder Jugend des nächsten Kaisers. Ab den 20er Jahren wird eine Wirtschaftskrise der nächsten Folgen, jede Zwischenerholung wird nicht den Wohlstand vor der letzten Krise erreichen. Die Krisen werden immer schneller aufeinander folgen. Der eine Teil unserer Gesellschaft wird erbittert um die materielle, säkulare Welt kämpfen. Atheismus wird aggresiver werden. Der andere Teil unserer Gesellschaft wird sich dem Glauben zuwenden, besonders den alten Formen, den antimodernen. Auch hier wird Aggression zunehmen. Aber erst nach Jahren – der nächste Kaiser wird erwachsen sein – kommt es in Italien zu staatlich geförderten Pogromen gegen den Klerus. Es wird kein Massenmord an Priestern und Ordensleuten sein, aber viele sterben. Viele tausend, zehntausend Gläubige fliehen aus Italien nach Deutschland, der Papst wird Exilant in Köln sein. Der nächste Kaiser kommt nicht aus Köln, aber in Köln wird er seinen Weg beginnen. Die Reihe der Wirtschaftskrisen wird schließlich im Großen Krieg enden, der die Alte von der Neuen Welt scheidet, und nach dessen Ende der neue Kaiser die Krone annehmen wird.

(6)
Die nächste Wirtschaftskrise wird eine Krise der Staatsfinanzen sein. Sie wird aber noch nicht zu Bürgerkrieg und Krieg führen. Erst die in immer kürzeren Zeiträumen aufeinanderfolgenden Krisen ab den 20er Jahren werden zu einem Umsturz in Italien mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen und Pogromen gegen den katholischen Klerus führen. Bürgerkrieg und Krieg wird auf dem Balkan kommen, Brennpunkt der Entwicklung wird der Kosovo sein. Im Rest von Europa wird es Unruhen, aber bis zum Großen Krieg, der die Alte Welt von der Neuen Welt trennt, weder Bürgerkrieg noch Krieg zwischen Staaten geben.

(7)
Russland wird seinen alten Stolz behalten, bis die Katastrophe des Großen Krieges vorbei sein wird. Der Große Krieg kommt aber erst nach 2028. Die Naturkatastrophe, die die Wende des Großen Krieges bringen wird, ist kein Einschlag eines Asteroiden oder Kometen, sondern ein Vulkanausbruch. Er wird Russland schwächen und von Europa trennen, so lange, bis es seine Kräfte aufgebraucht und zu einer vernachlässigbaren Macht gemacht hat. Russland wird eigenständig bleiben, weder von Europa noch von Asien aus erobert werden. Aber es wird keine Kraft mehr haben, seine Nachbarn zu dominieren.

(8)
Teile der Niederlande und des Niederrheins werden im Wasser versinken. Es entsteht eine Seenlandschaft.

(9)
Die großen Umwälzungen beginnen erst, nachdem auf dem Franzosenkopf am Rhein die Bagger rollen.

(10)
Der Vulkanausbruch, der den Großen Krieg entscheidet, findet in Tschechien statt, im Gebiet der berühmten Bäder. Die pyroklastischen Ströme stoppen den Vormarsch der Angreifer in Tschechien, der Ascheregen stoppt den Luftkrieg in ganz Europa. Die Hauptausbreitungsrichtung des Ascheregens ist Richtung Norden, bis zur Ostseeküste fallen mehr als 15 cm Asche vom Himmel. Staubverwehungen werden zum Teil wesentlich höher. Luftfilter der Militärfahrzeuge verstopfen, Motoren fressen durch die Feinanteile fest. Die Soldaten sind mehr mit dem Atmen beschäftigt als mit dem Vormarsch. Der Nachschub stockt, das Heer der Angreifer wird gestoppt, es kommt zur entscheidenden Schlacht nördlich der Mittelgebirge. Einige Wochen nach dem ersten großen Ausbruch gibt es einen zweiten, größeren. Die pyroklastischen Ströme verbreiten sich über eine größere Flache und richten weitere Verwüstung an. Der Wind trägt die Asche jetzt mehr Richtung Osten. Der Krieg ist dann schon entschieden, aber der Schaden im Osten nimmt zu. Es entstehen große, entvölkerte Gebiete östlich und nordöstlich von Tschechien. Auch der Bayrische Wald und Bayern werden in Mitleidenschaft gezogen, das Gebiet kann sich aber innerhalb weniger Jahre erholen. In Kinatöd wird sich eine Familie unbeschadet nach elf Wochen aus dem Keller befreien.


Zu Ostasien:

(1)
China wird vom Großen Krieg schlimmer getroffen werden als Europa: Nuklearwaffeneinsatz, die Zerstörung des Dreischluchtendamms, das Ende des Welthandels, das wird Chinas Bevölkerungszentren schwer treffen und größtenteils auslöschen. Die Städte enden, das Land wird überleben. Tibet wird leben, die Mongolei und die Innere Mongolei werden leben, und nach dem Ende der materiellen Werte werden die alten Philosophien und Religionen aufleben, insbesondere der Buddhismus. Die Eroberung Alaskas wird China nicht gelingen.

(2)
Lhasa wird verwüstet, aber nicht zerstört. Der Wiederaufbau wird schnell erfolgen. Die Stadt wird von Schülern überflutet werden und für lange Zeit blühen.


Zu Amerika:

(1)
Die Vereinigten Staaten zerfallen, es bilden sich neue Staaten, allesamt Republiken: Kanada vereinigt sich mit Alaska, die alten Südstaaten bilden einen neuen Staat, der Nordosten und Mittlere Westen bildet dessen Gegenstück. Der Westen der USA wird zerrüttet von Naturkatastrophen, Trockenheit, Verrohung und Anarchie. Das wüste Anarchistenland im Westen wird keine wirklich staatliche Struktur mehr haben, aber Warlords. Der Westen wird so uninteressant sein, dass die drei nordamerikanischen Staaten ihn für lange Zeit nicht unter Kontrolle bringen wollen.

(2)
Der Süden wird geeint von einer Frau aus Choctaw County, Mississippi. Sie wird kein Amt bekleiden, aber sie wird den Süden auf den Weg bringen und vorantreiben.

(3)
Mexiko zerfällt in einen Nord- und einen Südstaat. Die Hauptstadt wird im Wasser versinken.

(4)
In Argentinien wird es einen Ideologen geben, gut im Schreiben und Reden, aber ohne politisches Amt, der die Unterdrückung der indigenen Völker in Südamerika für mehr als ein Jahrhundert vorantreiben und zementieren wird. Sein Zeichen ist ein Rinderschädel: Er erscheint auf dem Cover seines ersten erfolgreichen Romans und bleibt sein Markenzeichen.


Zu Nahost:

(1)
Die arabische Welt wird den Großen Krieg nicht auslösen. Er wird nicht im Nahen Osten oder in Nordafrika entschieden. Die kommenden Wirtschaftskrisen werden die arabische Welt in Chaos stürzen. Der Große Krieg wird ihr, auch wenn sie sich nicht in nennenswertem Umfang an ihm beteiligen wird, die Existenzgrundlage entziehen. Aus Unruhen werden Bürgerkriege, aus Bürgerkriegen Kriege, die Auflösung der Staaten in dieser Region macht aus Kriegen Bürgerkriege. Die Araber werden wieder Söhne der Wüste. Friede wird erst wieder in Zelten herrschen, in den Dörfern des Nordens und in den Ruinen der Städte des Nordens. Für lange Zeit wird sich die arabische Welt vom Rest der Welt abwenden. Und sie wird Frieden haben vom Rest der Welt.

(2)
Der Friede in der arabischen Welt wird ausgehen von den Kurden. Es wird in Kadir Karram beginnen.

(3)
Die Familie von Ismail wird die Botschaft des Friedens wie einen Funken bewahren und zu gegebener Zeit von Kadir Karram aus verbreiten. Ismail lebt schon nicht mehr, war Kräuterarzt und Freund eines Königs. Sein Vorbild erhält den Funken des Friedens in der Familie.

----------------

Johann Wagner sagt selbst, dass er Irlmaier, Mühlhiasl, Feldpostbriefe usw. gelesen hat und sich deshalb selbst nicht sicher ist, ob alle diese "Gewissheiten" da her kommen, wo sie beim Autofahren herkommen. Trotzdem finde ich, dass man sie hier diskutieren kann.

Mit freundlichen Grüßen

F. Kottke

Überflieger

Ulrich ⌂, München-Pasing, Mittwoch, 13.04.2011, 22:28 vor 5676 Tagen @ FKottke (4293 Aufrufe)

Hallo F.,

Innerorts mit 80 über rote Ampeln, auf der Autobahn mit 240, ohne
anzuhalten am Stopschild.

in meinen Augen ist einer, der innerorts mit 80 über rote Ampeln heizt und an Stopschildern nicht anhält, ein egomanes, rücksichtsloses Arschloch.

Ob er - als solches - Gewißheiten, Schauungen, Visionen oder sonstwas hat, interessiert mich dann nicht mehr.

Ach ja: Hat er Kinder?

Mit freundlichem Gruß
Ulrich

Stimmt

FKottke, Mittwoch, 13.04.2011, 22:40 vor 5676 Tagen @ Ulrich (4215 Aufrufe)

Hallo Ulrich,

Kinder hat er nicht und du hast Recht. Das war auch mein Ausgangspunkt, ob er einen an der Waffel hat mit der Fahrweise.

MfG

F. Kottke

Hallo F.,

Innerorts mit 80 über rote Ampeln, auf der Autobahn mit 240, ohne
anzuhalten am Stopschild.

in meinen Augen ist einer, der innerorts mit 80 über rote Ampeln heizt und
an Stopschildern nicht anhält, ein egomanes, rücksichtsloses Arschloch.
....
Ach ja: Hat er Kinder?

Warum schreibt JW nicht selbst?

peaci, Mittwoch, 13.04.2011, 22:31 vor 5676 Tagen @ FKottke (4306 Aufrufe)

Hallo F. Kottke,

warum schreibt "Johann Wagner" nicht selbst hier?
Tat er dies doch schon auf dem blog von Herrn Röhlig:
http://astrologieklassisch.wordpress.com/2011/03/11/italiens-innenminister-warnt-vor-drittem-weltkrieg-bei-us-eingriff-in-libyen/
http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/03/05/usa-kreisen-russland-und-china-mit-raketen-ein/
http://astrologieklassisch.wordpress.com/about/

Beste Grüße
der peaci

Hallo,

ich schätze, hier ist ein geeigneter Rahmen, um den Inhalt einer
Zettelsammlung zur Diskussion zu stellen, die mir ein ehemaliger
Klassenkamerad nach etlichen längeren Gesprächen in die Hand gedrückt hat.

Zunächst etwas zu meinem ex-Klassenkamerad: Er ist Taxifahrer in einer
Großstadt am Rhein, wir haben den gleichen Musikgeschmack, und wir fahren
öfter auch weiter weg zu Rockkonzerten. Bei manchen Fahrten ist er
konzentriert, eher ernst und fährt genau nach Verkehrsregeln. Immerhin lebt
er von seinem Führerschein. Bei anderen Fahrten hat er schon bei Abfahrt
ein leichtes Grinsen im Gesicht stehen, und er fährt wie der letzte Henker:
Innerorts mit 80 über rote Ampeln, auf der Autobahn mit 240, ohne
anzuhalten am Stopschild. Auf diesen Fahrten fährt er aber auch ohne
ersichtlichen Grund 30 wo 50 erlaubt sind oder bremst in unübersichtlichen
Kurven, kurz bevor ein Auto entgegenkommt. Wenn ich ihn frage, ob er bei
der Rumheizerei wahnsinnig geworden ist, sagt er nur "Da kommt keiner... Da
blitzt keiner... Das sieht keiner." Wenn ich frage, warum er vor der Kurve
gebremst hat, als uns das Auto entgegengekommen ist, sagt er "Das war doch
besser so."

Es hat etliche Gespräche gedauert, bis er mehr dazu erzählt hat: An manchen
Tagen, in manchen Situationen "weiß" er einfach, was Sache ist. Er ist sich
seiner Sache absolut sicher. Und bis jetzt ist es ja auch gutgegangen. Kein
Unfall, kein Punkt in Flensburg. Es hat noch länger gedauert, bis er
erzählt hat, dass er noch mehr solche "Gewissheiten" hat. Bei Lottozahlen
war das noch nie der Fall, sagt er, aber mit Aktien hat er schon ein paar
Fernreisen verdient. Er hat nie den Mut gehabt, viel Geld auf eine Sache zu
setzen, aber wenn er es probiert hat, hat er ordentlich Gewinn gemacht.
Außerdem hat er beim Nachrichtensehen im Fernsehen oder beim Lesen in der
Zeitung manchmal solche "Gewissheiten", die größere Zusammenhänge
betreffen. Viele Jahre hat er sie nicht beachtet, anfangs sogar gar nicht
gemerkt, dass ihm Entwicklungen im Voraus klar waren, die so eigentlich
einem Normalbürger gar nicht klar gewesen sein konnten. Erst in den letzten
eineinhalb Jahren hat er angefangen, seine plötzlich auftretenden
"Gewissheiten" aufzuschreiben, jeweils auf das Papier, das gerade in seiner
Nähe lag. So kam ein Stapel von ramponierten Papierstücken zustande, die er
mir vor kurzem in die Hand gedrückt hat.

Er will auf keinen Fall erkannt werden, hat Bedenken, dass die Herren mit
den weißen Kitteln und "Hab-Dich-Lieb-Jäckchen" vorbeikommen oder ihm
jemand den Führerschein wegen MPU wegnimmt. Deshalb habe ich den
Familiennamen seiner Großmutter mütterlicherseits mit seinem zweiten
Vornahmen kombiniert und nenne ihn hier "Johann Wagner". Mein Name ist, um
ihn zu schützen und weil ich meiner Sache ebenfalls nicht ganz sicher bin,
eine ähnliche Konstruktion. Mag die Glaubwürdigkeit darunter leiden, dann
ist es halt so.

Ok, jetzt zu der Zettelsammlung: Die Zettel sind durcheinander, ein Datum
ist nicht vermerkt, deshalb habe ich sie thematisch sortiert und innerhalb
der Themen willkürlich durchnummeriert. Hier der Inhalt:

-----------------------

Zu Europa:

(1)
Der Kaiser wird die Reden als Kind in Dokumentationen sehen. Es wird dann
niemand mehrleben, der den Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Die Zeiten werden
in seiner Jugend so rauh, dass die Zeit des Zweiten Weltkriegs an Relevanz
verliert und nicht mehr im Bewusstsein der Menschen ist. Religion und
Atheismus werden erbitterte Gegner: Der eine wirft dem anderen Ignoranz und
Intoleranz vor. Die Welt wird polarisiert. Es wird kein Dazwischen mehr
geben. Entweder glaubt man, oder man glaubt nicht. Zwischen den Gruppen
wird Gewalt erwachsen. Die Wirtschaft wird einen Niedergang erleben, der
die Gesellschaft Gewalttätig macht. In dieser Welt wird der neue Kaiser
aufwachsen. Unerkannt. Als einer unter uns. Er wird die Macht kennenlernen,
aber sie in der Alten Welt nicht ausüben. In der Alten Welt wird er
scheitern und sie ganz unten kennenlernen. Erst mit dem Wachsen der Krise,
mit dem Wachsen des Widerstreits zwischen Gläubigen und Atheisten wird er
wachsen. Er strebt die Macht nicht aus eigenem Antrieb an. Sein Leben und
das Werden der Welt wird ihn in die Position bringen, in der er sich
entscheiden muss, die ihm vom Lauf der Welt, vom Schicksal, die Gläubigen
werden sagen von Gott, angetragene Krone zu ergreifen. Er wird sie
widerstrebend annehmen. Er wird Kaiser sein von Gottes Gnaden, im alten
Geiste, in der Neuen Welt. Er wird demütig die Neue Welt im guten alten
Geiste aufbauen, mit vielen verständigen Geistern, mit Menschen, die
verstanden haben werden, woran die Alte Welt gescheitert ist, warum sie nur
so kurze Zeit Bestand hatte, und welche Elemente des wirklichen
Mittelalters, der Zeit vor dem 14. Jahrhundert der Dünger des Gedeihens und
der Blüte der Neuen Welt sein werden.

(2)
Ein Prophet aus Karden bereitet dem neuen Kaiser den Weg. Ein Kardinal aus
Metz stösst dazu. Ein General aus Altötting beendet den Großen Krieg.

(3)
Das neue Kaiserreich umfasst zuerst auch Frankreich. Dann spaltet der
Westen und die Mitte Frankreichs sich als Königreich ab, während der Osten
im Kaiserreich bleibt. Erst nach knapp einem Jahrhundert wird das
Königreich Frankreich wieder mit dem Kaiserreich vereint. Die Spaltung wird
noch von Resten der Idee des Nationalstaats geprägt sein, die Vereinigung
ist geprägt durch die Idee geistig religiöser Einheit und der Dynastie im
Zusammenhang mit Gottesgnadentum.

(4)
Im Großen Krieg wird der Südwesten Englands, die Westküste Frankreichs, der
Westen Irlands und der Osten Nordamerikas, besonders die nördliche
Atlantikküste der USA und die südliche von Kanada durch einen Tsunami
überflutet. Der Tsunami wird ausgelöst durch einen großen unterseeischen
Bergrutsch, der wiederum durch Waffeneinsatz ausgelöst werden wird. Es ist
mindestens die Kombination eines Flugzeug- und eines U-Boot-Einsatzes.

(5)
Die große Krise ist jetzt noch nicht. Die Bankenkrise wurde durch
Staatshilfe überwunden und hat die meisten Menschen kaum getroffen. Jetzt
haben wir eine Erholung. Die nächste Krise wird die der Staatsfinanzen
sein. Sie findet in diesem Jahrzehnt statt, aber erst nach dem Sommer 2012.
Es wird eine erste heftig spürbare Wirtschaftskrise sein, aber nicht die
große Krise, die zum Ende der Alten Welt führt. Sie wird eine Krise von
mehreren sein, die die Alte Welt für den einen Teil der Menschheit ad
absurdum führen wird, während der andere Teil der Menschheit sie um so
zäher, verbissener und rigoroser verteidigen wird. Nach der Krise der
Staatsfinanzen mit der ihr nachfolgenden großen Wirtschaftskrise wird noch
ein Aufschwung kommen. In den 20er Jahren beginnt dann die Dauerkrise. Das
ist die Kindheit oder Jugend des nächsten Kaisers. Ab den 20er Jahren wird
eine Wirtschaftskrise der nächsten Folgen, jede Zwischenerholung wird nicht
den Wohlstand vor der letzten Krise erreichen. Die Krisen werden immer
schneller aufeinander folgen. Der eine Teil unserer Gesellschaft wird
erbittert um die materielle, säkulare Welt kämpfen. Atheismus wird
aggresiver werden. Der andere Teil unserer Gesellschaft wird sich dem
Glauben zuwenden, besonders den alten Formen, den antimodernen. Auch hier
wird Aggression zunehmen. Aber erst nach Jahren – der nächste Kaiser wird
erwachsen sein – kommt es in Italien zu staatlich geförderten Pogromen
gegen den Klerus. Es wird kein Massenmord an Priestern und Ordensleuten
sein, aber viele sterben. Viele tausend, zehntausend Gläubige fliehen aus
Italien nach Deutschland, der Papst wird Exilant in Köln sein. Der nächste
Kaiser kommt nicht aus Köln, aber in Köln wird er seinen Weg beginnen. Die
Reihe der Wirtschaftskrisen wird schließlich im Großen Krieg enden, der die
Alte von der Neuen Welt scheidet, und nach dessen Ende der neue Kaiser die
Krone annehmen wird.

(6)
Die nächste Wirtschaftskrise wird eine Krise der Staatsfinanzen sein. Sie
wird aber noch nicht zu Bürgerkrieg und Krieg führen. Erst die in immer
kürzeren Zeiträumen aufeinanderfolgenden Krisen ab den 20er Jahren werden
zu einem Umsturz in Italien mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen und
Pogromen gegen den katholischen Klerus führen. Bürgerkrieg und Krieg wird
auf dem Balkan kommen, Brennpunkt der Entwicklung wird der Kosovo sein. Im
Rest von Europa wird es Unruhen, aber bis zum Großen Krieg, der die Alte
Welt von der Neuen Welt trennt, weder Bürgerkrieg noch Krieg zwischen
Staaten geben.

(7)
Russland wird seinen alten Stolz behalten, bis die Katastrophe des Großen
Krieges vorbei sein wird. Der Große Krieg kommt aber erst nach 2028. Die
Naturkatastrophe, die die Wende des Großen Krieges bringen wird, ist kein
Einschlag eines Asteroiden oder Kometen, sondern ein Vulkanausbruch. Er
wird Russland schwächen und von Europa trennen, so lange, bis es seine
Kräfte aufgebraucht und zu einer vernachlässigbaren Macht gemacht hat.
Russland wird eigenständig bleiben, weder von Europa noch von Asien aus
erobert werden. Aber es wird keine Kraft mehr haben, seine Nachbarn zu
dominieren.

(8)
Teile der Niederlande und des Niederrheins werden im Wasser versinken. Es
entsteht eine Seenlandschaft.

(9)
Die großen Umwälzungen beginnen erst, nachdem auf dem Franzosenkopf am
Rhein die Bagger rollen.

(10)
Der Vulkanausbruch, der den Großen Krieg entscheidet, findet in Tschechien
statt, im Gebiet der berühmten Bäder. Die pyroklastischen Ströme stoppen
den Vormarsch der Angreifer in Tschechien, der Ascheregen stoppt den
Luftkrieg in ganz Europa. Die Hauptausbreitungsrichtung des Ascheregens ist
Richtung Norden, bis zur Ostseeküste fallen mehr als 15 cm Asche vom
Himmel. Staubverwehungen werden zum Teil wesentlich höher. Luftfilter der
Militärfahrzeuge verstopfen, Motoren fressen durch die Feinanteile fest.
Die Soldaten sind mehr mit dem Atmen beschäftigt als mit dem Vormarsch. Der
Nachschub stockt, das Heer der Angreifer wird gestoppt, es kommt zur
entscheidenden Schlacht nördlich der Mittelgebirge. Einige Wochen nach dem
ersten großen Ausbruch gibt es einen zweiten, größeren. Die pyroklastischen
Ströme verbreiten sich über eine größere Flache und richten weitere
Verwüstung an. Der Wind trägt die Asche jetzt mehr Richtung Osten. Der
Krieg ist dann schon entschieden, aber der Schaden im Osten nimmt zu. Es
entstehen große, entvölkerte Gebiete östlich und nordöstlich von
Tschechien. Auch der Bayrische Wald und Bayern werden in Mitleidenschaft
gezogen, das Gebiet kann sich aber innerhalb weniger Jahre erholen. In
Kinatöd wird sich eine Familie unbeschadet nach elf Wochen aus dem Keller
befreien.


Zu Ostasien:

(1)
China wird vom Großen Krieg schlimmer getroffen werden als Europa:
Nuklearwaffeneinsatz, die Zerstörung des Dreischluchtendamms, das Ende des
Welthandels, das wird Chinas Bevölkerungszentren schwer treffen und
größtenteils auslöschen. Die Städte enden, das Land wird überleben. Tibet
wird leben, die Mongolei und die Innere Mongolei werden leben, und nach dem
Ende der materiellen Werte werden die alten Philosophien und Religionen
aufleben, insbesondere der Buddhismus. Die Eroberung Alaskas wird China
nicht gelingen.

(2)
Lhasa wird verwüstet, aber nicht zerstört. Der Wiederaufbau wird schnell
erfolgen. Die Stadt wird von Schülern überflutet werden und für lange Zeit
blühen.


Zu Amerika:

(1)
Die Vereinigten Staaten zerfallen, es bilden sich neue Staaten, allesamt
Republiken: Kanada vereinigt sich mit Alaska, die alten Südstaaten bilden
einen neuen Staat, der Nordosten und Mittlere Westen bildet dessen
Gegenstück. Der Westen der USA wird zerrüttet von Naturkatastrophen,
Trockenheit, Verrohung und Anarchie. Das wüste Anarchistenland im Westen
wird keine wirklich staatliche Struktur mehr haben, aber Warlords. Der
Westen wird so uninteressant sein, dass die drei nordamerikanischen Staaten
ihn für lange Zeit nicht unter Kontrolle bringen wollen.

(2)
Der Süden wird geeint von einer Frau aus Choctaw County, Mississippi. Sie
wird kein Amt bekleiden, aber sie wird den Süden auf den Weg bringen und
vorantreiben.

(3)
Mexiko zerfällt in einen Nord- und einen Südstaat. Die Hauptstadt wird im
Wasser versinken.

(4)
In Argentinien wird es einen Ideologen geben, gut im Schreiben und Reden,
aber ohne politisches Amt, der die Unterdrückung der indigenen Völker in
Südamerika für mehr als ein Jahrhundert vorantreiben und zementieren wird.
Sein Zeichen ist ein Rinderschädel: Er erscheint auf dem Cover seines
ersten erfolgreichen Romans und bleibt sein Markenzeichen.


Zu Nahost:

(1)
Die arabische Welt wird den Großen Krieg nicht auslösen. Er wird nicht im
Nahen Osten oder in Nordafrika entschieden. Die kommenden Wirtschaftskrisen
werden die arabische Welt in Chaos stürzen. Der Große Krieg wird ihr, auch
wenn sie sich nicht in nennenswertem Umfang an ihm beteiligen wird, die
Existenzgrundlage entziehen. Aus Unruhen werden Bürgerkriege, aus
Bürgerkriegen Kriege, die Auflösung der Staaten in dieser Region macht aus
Kriegen Bürgerkriege. Die Araber werden wieder Söhne der Wüste. Friede wird
erst wieder in Zelten herrschen, in den Dörfern des Nordens und in den
Ruinen der Städte des Nordens. Für lange Zeit wird sich die arabische Welt
vom Rest der Welt abwenden. Und sie wird Frieden haben vom Rest der Welt.

(2)
Der Friede in der arabischen Welt wird ausgehen von den Kurden. Es wird in
Kadir Karram beginnen.

(3)
Die Familie von Ismail wird die Botschaft des Friedens wie einen Funken
bewahren und zu gegebener Zeit von Kadir Karram aus verbreiten. Ismail lebt
schon nicht mehr, war Kräuterarzt und Freund eines Königs. Sein Vorbild
erhält den Funken des Friedens in der Familie.

----------------

Johann Wagner sagt selbst, dass er Irlmaier, Mühlhiasl, Feldpostbriefe usw.
gelesen hat und sich deshalb selbst nicht sicher ist, ob alle diese
"Gewissheiten" da her kommen, wo sie beim Autofahren herkommen. Trotzdem
finde ich, dass man sie hier diskutieren kann.

Mit freundlichen Grüßen

F. Kottke

Erfahrung und Unlust

FKottke, Mittwoch, 13.04.2011, 22:46 vor 5676 Tagen @ peaci (4182 Aufrufe)

Hallo peaci,

weil er sich über die Demontage da aufgeregt hat. Ich hatte ihn drauf gebracht, damit ins Internet zu gehen, und er fand das Ergebnis eher unlustig. Anlauf Version 2 ist hier. Gut, dass da eine Vernetzung ist und kritische Kommentare kommen. Spricht dafür, dass hier interessierte kritische Leute diskutieren.

MfG
F. Kottke

warum schreibt "Johann Wagner" nicht selbst hier?
Tat er dies doch schon auf dem blog von Herrn Röhlig:
http://astrologieklassisch.wordpress.com/2011/03/11/italiens-innenminister-warnt-vor-drittem-weltkrieg-bei-us-eingriff-in-libyen/
http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/03/05/usa-kreisen-russland-und-china-mit-raketen-ein/
http://astrologieklassisch.wordpress.com/about/

Johann's Ziel

Ulrich ⌂, München-Pasing, Mittwoch, 13.04.2011, 23:06 vor 5676 Tagen @ FKottke (4063 Aufrufe)

Hallo F.,

bei Roehlig schreibt "Johann" ja deutlich genug, worum es ihm geht:

"...
Vielleicht erreicht Johann Wagner sein Ziel, trotz Stellungnahme von heute Morgen als misteriöse Gestalt mit möglicherweise doch substanztragenden Prophezeiungen erinnert und diskutiert zu werden….
..."

Da befindet sich der "misteriöse" Johann ja in bester Gesellschaft mit dem fliegenden Holländer, Bigfoot, dem Grafen von Saint Germain und dem Hasen Harvey.

Total seriös, der Johann, und echt "misteriös"...

Magst Du ihn nicht überreden, seinen "Personenbeförderungs-Schein" freiwillig abzugeben, bis es ihm - vielleicht - wieder besser geht >

Mit freundlichem Gruß
Ulrich

muss noch nichts heissen...

peaci, Mittwoch, 13.04.2011, 23:43 vor 5676 Tagen @ Ulrich (4045 Aufrufe)

Hallo F.,

bei Roehlig schreibt "Johann" ja deutlich genug, worum es ihm geht:

"...
Vielleicht erreicht Johann Wagner sein Ziel, trotz Stellungnahme von heute
Morgen als misteriöse Gestalt mit möglicherweise doch substanztragenden
Prophezeiungen erinnert und diskutiert zu werden….
..."

Da befindet sich der "misteriöse" Johann ja in bester Gesellschaft mit dem
fliegenden Holländer, Bigfoot, dem Grafen von Saint Germain und dem Hasen
Harvey.

Total seriös, der Johann, und echt "misteriös"...

Magst Du ihn nicht überreden, seinen "Personenbeförderungs-Schein"
freiwillig abzugeben, bis es ihm - vielleicht - wieder besser geht >

Mit freundlichem Gruß
Ulrich


ganz so einfach sollte man es sich nicht machen...
für den selben namen "Johann Wagner" wurden zwei unterschiedliche email-adressen genutzt.
das erkennt man an diesem sogenannten avatar.
gleicher name und gleiche mail-adresse ist immer und überall der selbe avatar.
kann, muss aber nix heissen!

beste grüße
der peaci

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ebenfalls anonym

BBouvier, Mittwoch, 13.04.2011, 23:59 vor 5676 Tagen @ FKottke (4365 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 14.04.2011, 00:17

Nach jahrzehntelanger, intensiver Beschäftigung
mit Schauungen ist mir derlei bislang noch nicht untergekommen:
=>
<"In Kinatöd wird sich eine Familie unbeschadet
nach elf Wochen aus dem Keller befreien."?

Im übrigen ist das ganze sonst auf weite Strecken eher nur ein "Bericht":
Eine "Erzählung".
Weithin ohne jegliche Schauungsmerkmale.

Denn derlei abstraktes:
"...und nach dem Ende der materiellen Werte
werden die alten Philosophien und Religionen aufleben,
insbesondere der Buddhismus."

... ist eine philosophische Vermutung.
Und nicht Gegenstand eines "Bildes".

Um die hiesigen Gemüter nicht sinnlos zu erhitzen
enthalte ich mich eines wertenden Kommentares und verweise
nur ganz verstohlen - und ebenfalls völlig anonym -
auf die => :tonne:

Nachtrag.
Das hier:
"Der Kaiser wird die Reden (Hitlers ) als Kind in Dokumentationen sehen."

... ist beim Waldvierteler (nur leicht verfremdet) abgeguttenbergt.
Und das war bereits bei ihm keine Schau!
Sondern damit wollte Der sich nur selbst kennzeichnen.

Mit besten Grüssen auch!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Bezug auf Waldviertler

FKottke, Donnerstag, 14.04.2011, 19:56 vor 5675 Tagen @ BBouvier (3862 Aufrufe)

Im übrigen ist das ganze sonst auf weite Strecken eher nur ein "Bericht":
Eine "Erzählung".
Weithin ohne jegliche Schauungsmerkmale.

Hallo,

ich habe jetzt mal einige Beiträge von dir gelesen und denke ich weiß, was du mit dem Begriff Schauung meinst. Sowas ist es bei Johann Wagner definitiv nicht. Er beschreibt das bei ihm so, dass er nichts sieht oder hört oder erlebt, sondern dass es sich auf einmal anfühlt, als ob er es mal gelesen oder gelernt hat. So wie jeder sich sicher ist, dass in Berlin die Bundesregierung sitzt oder dass Las Vegas ein Spielerparadies ist.


Denn derlei abstraktes:
"...und nach dem Ende der materiellen Werte
werden die alten Philosophien und Religionen aufleben,
insbesondere der Buddhismus."

... ist eine philosophische Vermutung.
Und nicht Gegenstand eines "Bildes".

s.o.

Nachtrag.
Das hier:
"Der Kaiser wird die Reden (Hitlers ) als Kind in Dokumentationen sehen."

... ist beim Waldvierteler (nur leicht verfremdet) abgeguttenbergt.

Als ich die Kaiserzettel gelesen habe, habe ich gefragt was das soll und worauf sich das bezieht, weil es sich so liest als ob der Zusammenhang bekannt sein muss. Er hat gemeint, das sind Ergänzungen zu den Waldviertler/Irlmaier/Lindenbaum-Texten, die er an dem Tag gelesen hat und die ihm dabei "so hochgekommen" sind.

Gruß

F. Kottke

Reden des Gröfaz

Georg, Donnerstag, 14.04.2011, 22:29 vor 5675 Tagen @ FKottke (3922 Aufrufe)

Reden von Hitler,
kann man sich heutzutage im Internet viel besser
anhören als wie in der NS-Zeit wohl selbst.

Auf den diversen Videoplattformen im Internet.
Da kommt die politisch korrekte Szene mit dem
löschen und stören dieser Videos
gar nicht zusammen.

In den (System-)Dokus über die NS-Zeit werden ja immer
nur ganz kurze ausgesuchte Szenen gezeigt,
die denen in den Kram passen.


mfG Georg

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Agitprop

BBouvier, Donnerstag, 14.04.2011, 22:43 vor 5675 Tagen @ Georg (3894 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 14.04.2011, 23:10

Reden des Gröfatz

Hallo, Georg!

Falls es Dir denn möglich sein sollte,
wäre ich Dir sehr verbunden, Du äfftest hier künftig nicht dümmlich die Sprache
der peinlich-allgegenwärtigen Agitpropsender der BRD nach:
Wir sind hier nämlich lauter Erwachsene und wissen das bereits längst.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

@Georg

Leserzuschrift @, Freitag, 15.04.2011, 14:37 vor 5675 Tagen @ Georg (3838 Aufrufe)

Hallo.

Zwar auch nur ein Teil des Gesamtbildes, aber sehr interessant:
Der Mehrteiler 'Mit der Kamera an der Ostfront` auf youtube

http://www.youtube.com/watch?v=TLAqusFveCs

Der bleibende Eindruck davon: Die Aussichtslosigkeit des Ostfeldzuges, schon von Beginn an.

MfG
[AB]

--
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Skeptisch

Taurec ⌂, München, Donnerstag, 14.04.2011, 00:29 vor 5676 Tagen @ FKottke (4155 Aufrufe)

Hallo!

Das folgende ist keine Expertise, sondern bringt eher mein Gefühl bei der Sache zum Ausdruck:

Zu viele Informationen und zu viel von verschiedenen bekannten Sehern. Schaut man sich die Gesamtheit der Schauungen an, gibt es eher einzelne Anknüpfungspunkte an Aussagen bei anderen Sehern. Keiner hat das volle Programm drauf. Vielmehr ergibt sich aus allen Quellen ein noch immer sehr lückenhaftes, netzartiges Geflecht aus Einzelinformationen. Hier sind jedoch der Deckungen und Entsprechungen zu viele. Echte Schauungen ergänzen sich und widersprechen sich auch mal, stimmen jedoch quasi nie in so vielen Punkten haargenau überein, so daß man, wie hier, Aussagen zum Kaiser hätte, zur Kirche, zum Krieg, zur Tschecheisache, zum Auseinanderbrechen der USA, zum Tsunami, usw.

Die Informationen passen zu gut ins Konzept. Ich habe den (eher intuitiven) Eindruck, daß die Sache speziell geschrieben wurde, um anzukommen und um den Leuten mit einem Spiegel ihrer eigenen abstrakten Ideen über Kaiser, Reich, Religion, etc. mehr oder weniger zu "schmeicheln".

Dann scheinen mir die Informationen auch angesichts der Art, wie "gesehen" wird, zu umfangreich zu sein. Bouvier ist mit einer Frau aus dem Hunsrück bekannt, der im Gespräch, ohne daß es ihr bewußt ist, gelegentlich Gewissheiten herausrutschen, ohne daß sie dazu Bilder gesehen hätte (wie auch hier). Sie weiß es einfach und wundert sich nachträglich selbst über das Gesagte.
Beispielsweise war noch vor 1989 einmal ein Verwandter von ihr aus der DDR bei der zu Besuch, der, wie damals üblich, seine Frau nicht mitbringen durfte ("Pfandsystem"). Diesem sagte sie: "Das nächste Mal ist ja Deine Frau mit bei." Dann kam die Wende.
2001 sagte sie: "Wir werden dann noch 20.-DM [=10€] beim Arzt zahlen müssen."
Auf die Frage, wie es wohl mit Deutschlands Finanzen weiterginge antwortete sie: "Da kommt doch der Bürgerkrieg, aber die Bomben, die fallen in Amerika, hier bei uns ja nicht."
Wenn die Informationen derart tröpfchenweise kommen würden, nicht in dicken Paketen, die zudem noch abstrakte Tatsachen klären, würde mich das weniger stutzig machen.

Die Diktionen der Einführung und der Aussagen selbst (die von einem ganz anderen geschrieben worden sein sollen) sind quasi identisch. Der Verdacht kommt auf, daß beides von derselben Person stammt.

Merkwürdig auch, daß er Dir die Aufzeichnungen vor kurzem in die Hand gedrückt haben soll, sie dann vor ein paar Tagen unter seinem Namen auf "Analyse + Aktion" einstellt, hier aber nicht selbst schreiben will. Hat nun er oder Du die Aufzeichnungen oder hast Du sie in seinem Namen bei "Analyse + Aktion" eingestellt? Warum hängt er sie, wenn er sie veröffentlichen will, an irgendwelche Wochen und Monate alten Blogeinträge?

Sehr merkwürdig: Einerseits hat er keine Hemmungen im Vertrauen auf seine Fähigkeit sein und anderer Leben auf's Spiel zu setzen, indem er wie ein Henker durch die Straßen fährt, andererseits bringt er nicht den Mut auf, seiner Fähigkeit so weit zu vertrauen, um viel Geld auf eine Sache zu setzen.
Entweder ist das eine Lügengeschichte, oder der Typ hat wirklich einen an der Waffel!

So gern ich mal wieder eine gute neue Quelle hätte, aber das hier überzeugt mich nicht.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

ein dummer Scherz, mehr nicht

WG, Donnerstag, 14.04.2011, 01:12 vor 5676 Tagen @ Taurec (3952 Aufrufe)

Hallo Taurec

Die Diktionen der Einführung und der Aussagen selbst (die von einem ganz
anderen geschrieben worden sein sollen) sind quasi identisch. Der Verdacht
kommt auf, daß beides von derselben Person stammt.

Ja, das war auch mein erster Eindruck. Ich hab schon nach der Hälfte aufgehört zu lesen.

Das Entscheidende ist jedoch, dass er eine ganze Reihe veritabler Schauungen verneint
und das verrät doch eindeutig seine Absicht, sich wichtig zu machen.
Ferner auch, dass er damit selbst beweist, dass das Ganze nichts als Hirngespinste sind.

Von daher ist das Ganze noch nicht einmal intelligent gemacht, sondern ein dummes Eigentor,
leicht durchschaubar.

@Kottke aka Wagner: Das nächste mal besser etwas mehr Phantasie und Kreativität bitte.

Gruß
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Gar nicht mal so danebengehauen, aber so lange noch?

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 14.04.2011, 01:53 vor 5676 Tagen @ FKottke (3985 Aufrufe)

Hallo F.Kottke!

Ab den 20er Jahren wird eine Wirtschaftskrise der nächsten Folgen, jede Zwischenerholung wird nicht den Wohlstand vor der letzten Krise erreichen. Die Krisen werden immer schneller aufeinander folgen.

Eine interressante Zettelsammlung!
Da sieht man mal, was sich manche ganz normalen Leute auf der Straße so denken,
denen man es gar nicht ansieht.

Das, was er für die 20er Jahre sieht oder denkt ist doch schon jetzt Alltag:
Die sogenannten Aufschwünge sind reine Unternehmergewinne & laufen immer
schneller, aggressiver und hitziger ab, während Otto Normalverbraucher rein
gar nichts davon hat und es bloß immer teurer für ihn wird.
Die Abschwünge kommen immer abrupter, eben wegen der Inflation: Rohstoffe
Treibstoffe & Nahrungsmittel werden schnell teurer infolge der starken
Nachfrage während der sehr kurzen Aufschwungs-Phasen.

Ob sich das Ganze bis 2030 hinziehen wird?
*Würg*, das wäre doch eher schlecht für den Erdball.

Grüße,
Eyspfeil

Offenbar hat er sich was über Apophis angelesen

Wintermond, Donnerstag, 14.04.2011, 17:59 vor 5675 Tagen @ Eyspfeil (3844 Aufrufe)


Ob sich das Ganze bis 2030 hinziehen wird?

Grüße,
Eyspfeil

2029 knapp am Erdball vorbei, 2036 mitten rein - passt doch.

Mit besten Grüßen
Wintermond

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Geht die Sonne auf im Westen
Musst du deinen Kompass testen

Hallo

Hope, Donnerstag, 14.04.2011, 09:04 vor 5676 Tagen @ FKottke (4034 Aufrufe)

ich habe mir dein Posting 3 mal durchgelesen, und bisher noch nicht die Reaktionen der anderen hier im Forum angesehen um nämlich eins zu vermeiden: beeinflusst zu werden. Damit mein Eindruck nicht verfälscht wird.

Und darum geht es nämlich. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass dein Freund wirklich denkt, dass er vorraussehen kann, bzw. intuitive Eingebungen hat.

Dass er über rote Ampeln rast etc...hat nichts mit Vorrausschau zu tun, sondern einfach damit, dass er Glück hat.

Dein Freund ist Taxifahrer. Mein Exmann war LKW-Fahrer. Leute, die ständig und beruflich mit FAhrzeugen unterwegs sind, entwickeln ein Gefühl dafür, wo Radarfallen stehen und wo nicht. Sie wissen, aus Erfahrung, wo was geht und wo und wann nicht. Das ist keine Vorrausschau, sondern nur ein Summarium an Erfahrung, die der normale Autofahrer nicht erlangen kann, weil ihm dafür einfach die Wucht der angesammelten Erfahrung fehlt.
Wenn ich dran denke wie mein Ex gefahren ist und nur ein Mal einen Blechschaden hatte - dann müsste ich ihm ebenfalls Vorrausschau zugestehen.
Damit kann man sagen, dass das, was andere als Vorrausschau sehen, einfach nur ein Sammelsurium an Erfahrungen sind, die vom Unterbewusstsein genutzt werden. Man macht viele Dinge "automatisch", ohne sich darüber Gedanken zu machen. Wenn man beim Autofahren bleiben will: keiner macht sich mordsmäßig Gedanken darüber, ob er nun die Kupplung tritt oder nicht. Man tut es einfach. Es ist keine bewusste Handlung.

Zu dem was er schreibt auf den Zetteln:
Wenn er Irlmeier und Co. gelesen hat, und sich dafür interessiert, ist das, was er aufgeschrieben hat, ebenfalls ein Gemisch von dem, was er weiß, und nicht, was er "schaut".
Nicht nur von Sehern, sondern von dem was man weiß über Klimaveränderungen, Tsunamis etc...
So gesehen würde ich sagen, dass 2011 die USA bankrott gehen wird und wir in den nächsten Jahren eine Rezession erleben werden. Das ist keine Schau, sondern ich denke mir das, weil das was ich so lese etc. ich persönlich zu diesem Schluss komme. Es ist die Summe dessen, was ich lese. So als BEispiel.

wenn mich jetzt jemand frage würde, was ich für das Jahr 2020 sehe, wäre meine Antwort:
USA ist unwichtig, Europa ist zur Hälfte überschwemmt, China ist am Arsch.
Gemixt mit dem was ich von Irlmeier und Co. weiß, komme ich dann zu dem, was dein Freund geschrieben hat.

Menschen wie wir, die in diesem Forum lesen und schreiben, warten ständig darauf, dass es "neue" Schauungen gibt.
Nur - ich glaube nicht an neue Schauungen, weil das was bekannt ist, sich immer wiederholt, manchmal zwar auch widerspricht, aber im Großen und Ganzen immer das Gleiche ist.
Ich persönlich warte eigentlich nur noch auf das Eintreffen dessen, was vorhergesehen wird. Und, ich glaube nicht daran, dass es zwanghaft so sein muss, da der Mensch die Freiheit der Entscheidungen hat. Er könnte jede Schauung ad absurdum führen, wenn er sich beispielsweise plötzlich für Friede und Humanität weltweit entscheiden würde, statt für Aufrüstung und Krieg.
Eine Entscheidung führt zu etwas völlig anderem, wohin eine andere Entscheidung führen würde. Wenn es diese Entscheidungen nicht geben würde, wäre alles vorherbestimmt. MIt genauem Datum errechenbar.
Wobei man sich natürlich darüber streiten kann, ob diese Entscheidungen vorherbestimmt sind oder nicht.

Was ich damit sagen will: Vorrauschauungen mit Jahreszahlen glaube ich sowieso nicht. Wenn ich selbst so eine Schau hätte, würde ich stark daran zweifeln, ob es tatsächlich eine ist, oder ob mein Unterbewusstsein mir einen Streich spielt.

Wenn ich eine Schau hätte, dann würde ich großen Wert darauf legen, dass es etwas völlig neues ist, keine Jahreszahl dabei steht, und noch niemand gesehen hat. Ob mir dann allerdings jemand glauben würde, sei dahingestellt. Es hat ja sonst niemand so etwas "gesehen".

Daher: ich glaube nicht daran, dass dein Freund Schauungen hat. Ich glaube, dass er aus dem was er weiß, etwas aufgeschrieben hat, was ihm wie eigene Gedanken erscheint.


lg
Hope

Hallo,

ich schätze, hier ist ein geeigneter Rahmen, um den Inhalt einer
Zettelsammlung zur Diskussion zu stellen, die mir ein ehemaliger
Klassenkamerad nach etlichen längeren Gesprächen in die Hand gedrückt hat.

Zunächst etwas zu meinem ex-Klassenkamerad: Er ist Taxifahrer in einer
Großstadt am Rhein, wir haben den gleichen Musikgeschmack, und wir fahren
öfter auch weiter weg zu Rockkonzerten. Bei manchen Fahrten ist er
konzentriert, eher ernst und fährt genau nach Verkehrsregeln. Immerhin lebt
er von seinem Führerschein. Bei anderen Fahrten hat er schon bei Abfahrt
ein leichtes Grinsen im Gesicht stehen, und er fährt wie der letzte Henker:
Innerorts mit 80 über rote Ampeln, auf der Autobahn mit 240, ohne
anzuhalten am Stopschild. Auf diesen Fahrten fährt er aber auch ohne
ersichtlichen Grund 30 wo 50 erlaubt sind oder bremst in unübersichtlichen
Kurven, kurz bevor ein Auto entgegenkommt. Wenn ich ihn frage, ob er bei
der Rumheizerei wahnsinnig geworden ist, sagt er nur "Da kommt keiner... Da
blitzt keiner... Das sieht keiner." Wenn ich frage, warum er vor der Kurve
gebremst hat, als uns das Auto entgegengekommen ist, sagt er "Das war doch
besser so."

Es hat etliche Gespräche gedauert, bis er mehr dazu erzählt hat: An manchen
Tagen, in manchen Situationen "weiß" er einfach, was Sache ist. Er ist sich
seiner Sache absolut sicher. Und bis jetzt ist es ja auch gutgegangen. Kein
Unfall, kein Punkt in Flensburg. Es hat noch länger gedauert, bis er
erzählt hat, dass er noch mehr solche "Gewissheiten" hat. Bei Lottozahlen
war das noch nie der Fall, sagt er, aber mit Aktien hat er schon ein paar
Fernreisen verdient. Er hat nie den Mut gehabt, viel Geld auf eine Sache zu
setzen, aber wenn er es probiert hat, hat er ordentlich Gewinn gemacht.
Außerdem hat er beim Nachrichtensehen im Fernsehen oder beim Lesen in der
Zeitung manchmal solche "Gewissheiten", die größere Zusammenhänge
betreffen. Viele Jahre hat er sie nicht beachtet, anfangs sogar gar nicht
gemerkt, dass ihm Entwicklungen im Voraus klar waren, die so eigentlich
einem Normalbürger gar nicht klar gewesen sein konnten. Erst in den letzten
eineinhalb Jahren hat er angefangen, seine plötzlich auftretenden
"Gewissheiten" aufzuschreiben, jeweils auf das Papier, das gerade in seiner
Nähe lag. So kam ein Stapel von ramponierten Papierstücken zustande, die er
mir vor kurzem in die Hand gedrückt hat.

Er will auf keinen Fall erkannt werden, hat Bedenken, dass die Herren mit
den weißen Kitteln und "Hab-Dich-Lieb-Jäckchen" vorbeikommen oder ihm
jemand den Führerschein wegen MPU wegnimmt. Deshalb habe ich den
Familiennamen seiner Großmutter mütterlicherseits mit seinem zweiten
Vornahmen kombiniert und nenne ihn hier "Johann Wagner". Mein Name ist, um
ihn zu schützen und weil ich meiner Sache ebenfalls nicht ganz sicher bin,
eine ähnliche Konstruktion. Mag die Glaubwürdigkeit darunter leiden, dann
ist es halt so.

Ok, jetzt zu der Zettelsammlung: Die Zettel sind durcheinander, ein Datum
ist nicht vermerkt, deshalb habe ich sie thematisch sortiert und innerhalb
der Themen willkürlich durchnummeriert. Hier der Inhalt:

-----------------------

Zu Europa:

(1)
Der Kaiser wird die Reden als Kind in Dokumentationen sehen. Es wird dann
niemand mehrleben, der den Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Die Zeiten werden
in seiner Jugend so rauh, dass die Zeit des Zweiten Weltkriegs an Relevanz
verliert und nicht mehr im Bewusstsein der Menschen ist. Religion und
Atheismus werden erbitterte Gegner: Der eine wirft dem anderen Ignoranz und
Intoleranz vor. Die Welt wird polarisiert. Es wird kein Dazwischen mehr
geben. Entweder glaubt man, oder man glaubt nicht. Zwischen den Gruppen
wird Gewalt erwachsen. Die Wirtschaft wird einen Niedergang erleben, der
die Gesellschaft Gewalttätig macht. In dieser Welt wird der neue Kaiser
aufwachsen. Unerkannt. Als einer unter uns. Er wird die Macht kennenlernen,
aber sie in der Alten Welt nicht ausüben. In der Alten Welt wird er
scheitern und sie ganz unten kennenlernen. Erst mit dem Wachsen der Krise,
mit dem Wachsen des Widerstreits zwischen Gläubigen und Atheisten wird er
wachsen. Er strebt die Macht nicht aus eigenem Antrieb an. Sein Leben und
das Werden der Welt wird ihn in die Position bringen, in der er sich
entscheiden muss, die ihm vom Lauf der Welt, vom Schicksal, die Gläubigen
werden sagen von Gott, angetragene Krone zu ergreifen. Er wird sie
widerstrebend annehmen. Er wird Kaiser sein von Gottes Gnaden, im alten
Geiste, in der Neuen Welt. Er wird demütig die Neue Welt im guten alten
Geiste aufbauen, mit vielen verständigen Geistern, mit Menschen, die
verstanden haben werden, woran die Alte Welt gescheitert ist, warum sie nur
so kurze Zeit Bestand hatte, und welche Elemente des wirklichen
Mittelalters, der Zeit vor dem 14. Jahrhundert der Dünger des Gedeihens und
der Blüte der Neuen Welt sein werden.

(2)
Ein Prophet aus Karden bereitet dem neuen Kaiser den Weg. Ein Kardinal aus
Metz stösst dazu. Ein General aus Altötting beendet den Großen Krieg.

(3)
Das neue Kaiserreich umfasst zuerst auch Frankreich. Dann spaltet der
Westen und die Mitte Frankreichs sich als Königreich ab, während der Osten
im Kaiserreich bleibt. Erst nach knapp einem Jahrhundert wird das
Königreich Frankreich wieder mit dem Kaiserreich vereint. Die Spaltung wird
noch von Resten der Idee des Nationalstaats geprägt sein, die Vereinigung
ist geprägt durch die Idee geistig religiöser Einheit und der Dynastie im
Zusammenhang mit Gottesgnadentum.

(4)
Im Großen Krieg wird der Südwesten Englands, die Westküste Frankreichs, der
Westen Irlands und der Osten Nordamerikas, besonders die nördliche
Atlantikküste der USA und die südliche von Kanada durch einen Tsunami
überflutet. Der Tsunami wird ausgelöst durch einen großen unterseeischen
Bergrutsch, der wiederum durch Waffeneinsatz ausgelöst werden wird. Es ist
mindestens die Kombination eines Flugzeug- und eines U-Boot-Einsatzes.

(5)
Die große Krise ist jetzt noch nicht. Die Bankenkrise wurde durch
Staatshilfe überwunden und hat die meisten Menschen kaum getroffen. Jetzt
haben wir eine Erholung. Die nächste Krise wird die der Staatsfinanzen
sein. Sie findet in diesem Jahrzehnt statt, aber erst nach dem Sommer 2012.
Es wird eine erste heftig spürbare Wirtschaftskrise sein, aber nicht die
große Krise, die zum Ende der Alten Welt führt. Sie wird eine Krise von
mehreren sein, die die Alte Welt für den einen Teil der Menschheit ad
absurdum führen wird, während der andere Teil der Menschheit sie um so
zäher, verbissener und rigoroser verteidigen wird. Nach der Krise der
Staatsfinanzen mit der ihr nachfolgenden großen Wirtschaftskrise wird noch
ein Aufschwung kommen. In den 20er Jahren beginnt dann die Dauerkrise. Das
ist die Kindheit oder Jugend des nächsten Kaisers. Ab den 20er Jahren wird
eine Wirtschaftskrise der nächsten Folgen, jede Zwischenerholung wird nicht
den Wohlstand vor der letzten Krise erreichen. Die Krisen werden immer
schneller aufeinander folgen. Der eine Teil unserer Gesellschaft wird
erbittert um die materielle, säkulare Welt kämpfen. Atheismus wird
aggresiver werden. Der andere Teil unserer Gesellschaft wird sich dem
Glauben zuwenden, besonders den alten Formen, den antimodernen. Auch hier
wird Aggression zunehmen. Aber erst nach Jahren – der nächste Kaiser wird
erwachsen sein – kommt es in Italien zu staatlich geförderten Pogromen
gegen den Klerus. Es wird kein Massenmord an Priestern und Ordensleuten
sein, aber viele sterben. Viele tausend, zehntausend Gläubige fliehen aus
Italien nach Deutschland, der Papst wird Exilant in Köln sein. Der nächste
Kaiser kommt nicht aus Köln, aber in Köln wird er seinen Weg beginnen. Die
Reihe der Wirtschaftskrisen wird schließlich im Großen Krieg enden, der die
Alte von der Neuen Welt scheidet, und nach dessen Ende der neue Kaiser die
Krone annehmen wird.

(6)
Die nächste Wirtschaftskrise wird eine Krise der Staatsfinanzen sein. Sie
wird aber noch nicht zu Bürgerkrieg und Krieg führen. Erst die in immer
kürzeren Zeiträumen aufeinanderfolgenden Krisen ab den 20er Jahren werden
zu einem Umsturz in Italien mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen und
Pogromen gegen den katholischen Klerus führen. Bürgerkrieg und Krieg wird
auf dem Balkan kommen, Brennpunkt der Entwicklung wird der Kosovo sein. Im
Rest von Europa wird es Unruhen, aber bis zum Großen Krieg, der die Alte
Welt von der Neuen Welt trennt, weder Bürgerkrieg noch Krieg zwischen
Staaten geben.

(7)
Russland wird seinen alten Stolz behalten, bis die Katastrophe des Großen
Krieges vorbei sein wird. Der Große Krieg kommt aber erst nach 2028. Die
Naturkatastrophe, die die Wende des Großen Krieges bringen wird, ist kein
Einschlag eines Asteroiden oder Kometen, sondern ein Vulkanausbruch. Er
wird Russland schwächen und von Europa trennen, so lange, bis es seine
Kräfte aufgebraucht und zu einer vernachlässigbaren Macht gemacht hat.
Russland wird eigenständig bleiben, weder von Europa noch von Asien aus
erobert werden. Aber es wird keine Kraft mehr haben, seine Nachbarn zu
dominieren.

(8)
Teile der Niederlande und des Niederrheins werden im Wasser versinken. Es
entsteht eine Seenlandschaft.

(9)
Die großen Umwälzungen beginnen erst, nachdem auf dem Franzosenkopf am
Rhein die Bagger rollen.

(10)
Der Vulkanausbruch, der den Großen Krieg entscheidet, findet in Tschechien
statt, im Gebiet der berühmten Bäder. Die pyroklastischen Ströme stoppen
den Vormarsch der Angreifer in Tschechien, der Ascheregen stoppt den
Luftkrieg in ganz Europa. Die Hauptausbreitungsrichtung des Ascheregens ist
Richtung Norden, bis zur Ostseeküste fallen mehr als 15 cm Asche vom
Himmel. Staubverwehungen werden zum Teil wesentlich höher. Luftfilter der
Militärfahrzeuge verstopfen, Motoren fressen durch die Feinanteile fest.
Die Soldaten sind mehr mit dem Atmen beschäftigt als mit dem Vormarsch. Der
Nachschub stockt, das Heer der Angreifer wird gestoppt, es kommt zur
entscheidenden Schlacht nördlich der Mittelgebirge. Einige Wochen nach dem
ersten großen Ausbruch gibt es einen zweiten, größeren. Die pyroklastischen
Ströme verbreiten sich über eine größere Flache und richten weitere
Verwüstung an. Der Wind trägt die Asche jetzt mehr Richtung Osten. Der
Krieg ist dann schon entschieden, aber der Schaden im Osten nimmt zu. Es
entstehen große, entvölkerte Gebiete östlich und nordöstlich von
Tschechien. Auch der Bayrische Wald und Bayern werden in Mitleidenschaft
gezogen, das Gebiet kann sich aber innerhalb weniger Jahre erholen. In
Kinatöd wird sich eine Familie unbeschadet nach elf Wochen aus dem Keller
befreien.


Zu Ostasien:

(1)
China wird vom Großen Krieg schlimmer getroffen werden als Europa:
Nuklearwaffeneinsatz, die Zerstörung des Dreischluchtendamms, das Ende des
Welthandels, das wird Chinas Bevölkerungszentren schwer treffen und
größtenteils auslöschen. Die Städte enden, das Land wird überleben. Tibet
wird leben, die Mongolei und die Innere Mongolei werden leben, und nach dem
Ende der materiellen Werte werden die alten Philosophien und Religionen
aufleben, insbesondere der Buddhismus. Die Eroberung Alaskas wird China
nicht gelingen.

(2)
Lhasa wird verwüstet, aber nicht zerstört. Der Wiederaufbau wird schnell
erfolgen. Die Stadt wird von Schülern überflutet werden und für lange Zeit
blühen.


Zu Amerika:

(1)
Die Vereinigten Staaten zerfallen, es bilden sich neue Staaten, allesamt
Republiken: Kanada vereinigt sich mit Alaska, die alten Südstaaten bilden
einen neuen Staat, der Nordosten und Mittlere Westen bildet dessen
Gegenstück. Der Westen der USA wird zerrüttet von Naturkatastrophen,
Trockenheit, Verrohung und Anarchie. Das wüste Anarchistenland im Westen
wird keine wirklich staatliche Struktur mehr haben, aber Warlords. Der
Westen wird so uninteressant sein, dass die drei nordamerikanischen Staaten
ihn für lange Zeit nicht unter Kontrolle bringen wollen.

(2)
Der Süden wird geeint von einer Frau aus Choctaw County, Mississippi. Sie
wird kein Amt bekleiden, aber sie wird den Süden auf den Weg bringen und
vorantreiben.

(3)
Mexiko zerfällt in einen Nord- und einen Südstaat. Die Hauptstadt wird im
Wasser versinken.

(4)
In Argentinien wird es einen Ideologen geben, gut im Schreiben und Reden,
aber ohne politisches Amt, der die Unterdrückung der indigenen Völker in
Südamerika für mehr als ein Jahrhundert vorantreiben und zementieren wird.
Sein Zeichen ist ein Rinderschädel: Er erscheint auf dem Cover seines
ersten erfolgreichen Romans und bleibt sein Markenzeichen.


Zu Nahost:

(1)
Die arabische Welt wird den Großen Krieg nicht auslösen. Er wird nicht im
Nahen Osten oder in Nordafrika entschieden. Die kommenden Wirtschaftskrisen
werden die arabische Welt in Chaos stürzen. Der Große Krieg wird ihr, auch
wenn sie sich nicht in nennenswertem Umfang an ihm beteiligen wird, die
Existenzgrundlage entziehen. Aus Unruhen werden Bürgerkriege, aus
Bürgerkriegen Kriege, die Auflösung der Staaten in dieser Region macht aus
Kriegen Bürgerkriege. Die Araber werden wieder Söhne der Wüste. Friede wird
erst wieder in Zelten herrschen, in den Dörfern des Nordens und in den
Ruinen der Städte des Nordens. Für lange Zeit wird sich die arabische Welt
vom Rest der Welt abwenden. Und sie wird Frieden haben vom Rest der Welt.

(2)
Der Friede in der arabischen Welt wird ausgehen von den Kurden. Es wird in
Kadir Karram beginnen.

(3)
Die Familie von Ismail wird die Botschaft des Friedens wie einen Funken
bewahren und zu gegebener Zeit von Kadir Karram aus verbreiten. Ismail lebt
schon nicht mehr, war Kräuterarzt und Freund eines Königs. Sein Vorbild
erhält den Funken des Friedens in der Familie.

----------------

Johann Wagner sagt selbst, dass er Irlmaier, Mühlhiasl, Feldpostbriefe usw.
gelesen hat und sich deshalb selbst nicht sicher ist, ob alle diese
"Gewissheiten" da her kommen, wo sie beim Autofahren herkommen. Trotzdem
finde ich, dass man sie hier diskutieren kann.

Mit freundlichen Grüßen

F. Kottke

--
Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

Am besten lasse ich's ruhen

FKottke, Donnerstag, 14.04.2011, 20:16 vor 5675 Tagen @ Hope (3841 Aufrufe)

Hallo Hope,

nach dem was ich bei anderen und jetzt auch bei dir gelesen habe würde ich sagen: Zum nächsten Rockkonzert fahre ich selber und rühre das Thema "Zettel" nicht mehr an...

Ich fand's interessant und schlüssig nach anderen Sachen, die ich gelesen habe. Vielleicht wirklich zu schlüssig und zu "einschmeichelnd" in das Leserinteresse, wie es in einem anderen Kommentar steht. Ich lasse das ganze jetzt am besten mal ruhen, würde ich sagen...

Schöne Grüße

F. Kottke

ich habe mir dein Posting 3 mal durchgelesen, und bisher noch nicht die
Reaktionen der anderen hier im Forum angesehen um nämlich eins zu
vermeiden: beeinflusst zu werden. Damit mein Eindruck nicht verfälscht
wird.

Und darum geht es nämlich. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass dein
Freund wirklich denkt, dass er vorraussehen kann, bzw. intuitive
Eingebungen hat.

Dass er über rote Ampeln rast etc...hat nichts mit Vorrausschau zu tun,
sondern einfach damit, dass er Glück hat.
...
Zu dem was er schreibt auf den Zetteln:
Wenn er Irlmeier und Co. gelesen hat, und sich dafür interessiert, ist das,
was er aufgeschrieben hat, ebenfalls ein Gemisch von dem, was er weiß, und
nicht, was er "schaut".
Nicht nur von Sehern, sondern von dem was man weiß über Klimaveränderungen,
Tsunamis etc...
So gesehen würde ich sagen, dass 2011 die USA bankrott gehen wird und wir
in den nächsten Jahren eine Rezession erleben werden. Das ist keine Schau,
sondern ich denke mir das, weil das was ich so lese etc. ich persönlich zu
diesem Schluss komme. Es ist die Summe dessen, was ich lese. So als
BEispiel.

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Interessant zum Lesen, weitere Beispiele?

Joe, Donnerstag, 14.04.2011, 10:38 vor 5676 Tagen @ FKottke (3918 Aufrufe)

Es ist für mich interessant zum Lesen. Zur Glaubwürdigkeit kann ich nichts sagen (da er ja die relevanten Schauungen ja kennt), andererseits höre ich gerne dass es noch eine Weile dauern wird (ich stehe nicht auf Unruhen, Krieg, Naturkatastrophen).

Wäre es möglich dass er ein paar akuelle Beispiele seiner Fähigkeiten hier veröffenlicht? Die Glaubwürdigkeit würde schlagartig steigen wenn er ein paar zukünftige Ereignisse (und sei es auch nur einzelne Börsenwerte) vor dem Eintreffen hier bringen könnte, am besten solche die sich nicht ohne weiteres Abschätzen lassen oder mit 50% eintreffen (ein nasser Sommer, ein warmer Winter, ..).

Avatar

Hier gibt er es ja zu

Taurec ⌂, München, Donnerstag, 14.04.2011, 11:24 vor 5676 Tagen @ FKottke (4205 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 14.04.2011, 11:32

Hallo!

Man muß nur mal in besagtem Blog (Peaci sei Dank!) weiter stöbern:
http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/05/20/wir-sollten-beginnen-uns-gedanken-zu-machen/#comment-10502

Uns das hier auch noch als Schauung verkaufen zu wollen, zeugt durchaus von einem destruktiven Geist.

Nach diesem Beitrag schreibt er hingegen mit angeblich falschem Nutzerkonto und anderem Avatar als der Johann Wagner, welcher die Aussagen einstellte, daß er nicht derjenige sei. Das heißt, der Troll, der einen als echt erscheinen sollenden Seher diskreditiert, zeigt sich selbst an. Das haut vorn und hinten nicht hin. Ein Verwirrspiel, um letzte Zweifel bestehen zu lassen, so daß Johann Wagner immer mal wieder als vermeintlich, bzw. vielleicht echter Seher diskutiert wird.

Gruß
Taurec

"Johann Wagner
April 10, 2011 um 12:07 pm

Ich hätte es gerne einfach so unkommentiert stehen lassen, aber irgendwie kann ich das nicht bringen… Das ganze ist ein Mix aus Irlmaier, Mühlhiasl, Schlacht am Birkenbaum, Feldpostbriefen, Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Psychologie und Phantasie.

Bei der Beschreibung des Großen Krieges gibt es eine ordentliche Schnittmenge zwischen o.g. Quellen. Die Leser hier kennen sie alle, also nimmt man die Schnittmenge und schmückt sie ein wenig aus, und schon sieht es für die Leser „plausibel“ aus.

Bei der Frage, wie eine säkulare Gesellschaft wie die europäische innerhalb weniger Jahre von Mordanschlägen auf den italienischen Klerus zu einem Kaiser kommen soll, muss man psychologisch und soziologisch denken: Nur wenn das säkular-materialistische Weltbild intensiv erschüttert wird, kann Europa wieder zu einem Monarchen kommen. Wie wird das Weltbild erschüttert? Durch Wirtschaftskrisen und durch Alternativangebote, in diesem Fall Religion und Esoterik. Besonders überzeugend sind die Alternativen, wenn sie durch Selffulfilling Prophecies scheinbar unwiderlegbare Beweise ihrer Gültigkeit liefern. In diesem Rahmen steigt ein PR-Mann zum Kaiser auf, nicht jemand aus dem alten Adel. Ein „Prophet“ macht die Ideologie, der PR-Mann greift sie auf, ein religiöser Machtpolitiker hängt sich an die entstehende Bewegung, und den Putsch am Ende sichert ein Militär ab, der in der entstandenen geistigen Welt zu Hause ist. Dass sich der PR-Mann gegen sein neues „Amt“ wehrt gehört zur PR.

Wirtschaftskrisen werden kommen, das sieht jeder, der nicht aus der Finanzwelt kommt. Soziale Unruhen begleiten Wirtschaftskrisen immer. Dass der Balkan eher mal hochgeht als der Rest von Europa war schon immer so.

Bei der Frage „Asteroideneinschlag“ oder „Komet“ hatte ich einfach Lust, einen anderen Aspekt einzubringen.

Zur Entwicklung in den USA: Die Südstaaten haben tatsächlich das Bestreben, unabhängig zu werden. Das schaffen sie nur, wenn die Zentralmacht schwach genug wird. Der Nordosten mit Mittlerem Westen kann wirtschaftlich bestehen und wird nichts mit dem Süden zu tun haben wollen. Im Westen gibt es zu große Umweltprobleme, zu wenig Bodenschätze und zu hohes Erdbebenrisiko, um eine Population wie heute ohne großen Welthandel zu erhalten. Vielleicht gibt es einen geschwächten Weststaat, vielleicht tatsächlich Warlords – die Wahl der Variante ist reine Phantasie.

Ebenso Phantasie ist, dass Mexiko zerfällt. Dass die Hauptstadt untergeht ist wieder VWL gepaart mit Geographie: Fällt bei einer großen Wirtschaftskrise dauerhaft der Strom aus, füllt sich der alte See, den die Spanier noch vorgefunden haben und dessen letzte Reste in den 30ern den Klo runtergespült worden sind, wieder auf – es wird ja kein Wasser mehr abgepumpt.

Der Schriftsteller in Südamerika, die Frau aus Mississippi, der Kräuterarzt aus Kurdistan: Reine Phantasie, als schmückendes Beiwerk.

China / Ostasien: Ein Leser, der Irlmaiers lange Friedenszeit erwartet, wird es plausibel finden, die ostasiatische Großmacht aus der Weltgeschichte katapultiert zu sehen. Hat er jetzt noch mongolische Prophezeiungen gelesen, wird es ihm plausibel erscheinen.

Schade, es hat mir Spaß gemacht, diese kleine Geschichte zu erfinden und mit blumiger Sprache zu würzen. Es wäre schon amüsant gewesen, in zwanzig oder dreißig Jahren den Johann Wagner in den gleichen Forumsbeiträgen diskutiert zu sehen wie Mühlhiasl oder Irlmaier. Aber irgendwie kann ich das so nicht bringen….

Nichts für Ungut, Leute. Viel Spaß noch!"

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

danke

Hope, Donnerstag, 14.04.2011, 11:39 vor 5676 Tagen @ Taurec (3953 Aufrufe)

für den Link.

das rundet das Ganze sehr schön ab.

Ein Typ, der sich für schlau hält und in sein eigenes Geschreibsel verliebt ist.

lg
Hope

Hallo!

Man muß nur mal in besagtem Blog (Peaci sei Dank!) weiter stöbern:
http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/05/20/wir-sollten-beginnen-uns-gedanken-zu-machen/#comment-10502

Uns das hier auch noch als Schauung verkaufen zu wollen, zeugt durchaus von
einem destruktiven Geist.

Nach diesem Beitrag schreibt er hingegen mit angeblich falschem Nutzerkonto
und anderem Avatar als der Johann Wagner, welcher die Aussagen einstellte,
daß er nicht derjenige sei. Das heißt, der Troll, der einen als echt
erscheinen sollenden Seher diskreditiert, zeigt sich selbst an. Das haut
vorn und hinten nicht hin. Ein Verwirrspiel, um letzte Zweifel bestehen zu
lassen, so daß Johann Wagner immer mal wieder als vermeintlich, bzw.
vielleicht echter Seher diskutiert wird.

Gruß
Taurec

"Johann Wagner
April 10, 2011 um 12:07 pm

Ich hätte es gerne einfach so unkommentiert stehen lassen, aber irgendwie
kann ich das nicht bringen… Das ganze ist ein Mix aus Irlmaier, Mühlhiasl,
Schlacht am Birkenbaum, Feldpostbriefen, Soziologie, Volkswirtschaftslehre,
Psychologie und Phantasie.

Bei der Beschreibung des Großen Krieges gibt es eine ordentliche
Schnittmenge zwischen o.g. Quellen. Die Leser hier kennen sie alle, also
nimmt man die Schnittmenge und schmückt sie ein wenig aus, und schon sieht
es für die Leser „plausibel“ aus.

Bei der Frage, wie eine säkulare Gesellschaft wie die europäische innerhalb
weniger Jahre von Mordanschlägen auf den italienischen Klerus zu einem
Kaiser kommen soll, muss man psychologisch und soziologisch denken: Nur
wenn das säkular-materialistische Weltbild intensiv erschüttert wird, kann
Europa wieder zu einem Monarchen kommen. Wie wird das Weltbild erschüttert?
Durch Wirtschaftskrisen und durch Alternativangebote, in diesem Fall
Religion und Esoterik. Besonders überzeugend sind die Alternativen, wenn
sie durch Selffulfilling Prophecies scheinbar unwiderlegbare Beweise ihrer
Gültigkeit liefern. In diesem Rahmen steigt ein PR-Mann zum Kaiser auf,
nicht jemand aus dem alten Adel. Ein „Prophet“ macht die Ideologie, der
PR-Mann greift sie auf, ein religiöser Machtpolitiker hängt sich an die
entstehende Bewegung, und den Putsch am Ende sichert ein Militär ab, der in
der entstandenen geistigen Welt zu Hause ist. Dass sich der PR-Mann gegen
sein neues „Amt“ wehrt gehört zur PR.

Wirtschaftskrisen werden kommen, das sieht jeder, der nicht aus der
Finanzwelt kommt. Soziale Unruhen begleiten Wirtschaftskrisen immer. Dass
der Balkan eher mal hochgeht als der Rest von Europa war schon immer so.

Bei der Frage „Asteroideneinschlag“ oder „Komet“ hatte ich einfach Lust,
einen anderen Aspekt einzubringen.

Zur Entwicklung in den USA: Die Südstaaten haben tatsächlich das Bestreben,
unabhängig zu werden. Das schaffen sie nur, wenn die Zentralmacht schwach
genug wird. Der Nordosten mit Mittlerem Westen kann wirtschaftlich bestehen
und wird nichts mit dem Süden zu tun haben wollen. Im Westen gibt es zu
große Umweltprobleme, zu wenig Bodenschätze und zu hohes Erdbebenrisiko, um
eine Population wie heute ohne großen Welthandel zu erhalten. Vielleicht
gibt es einen geschwächten Weststaat, vielleicht tatsächlich Warlords – die
Wahl der Variante ist reine Phantasie.

Ebenso Phantasie ist, dass Mexiko zerfällt. Dass die Hauptstadt untergeht
ist wieder VWL gepaart mit Geographie: Fällt bei einer großen
Wirtschaftskrise dauerhaft der Strom aus, füllt sich der alte See, den die
Spanier noch vorgefunden haben und dessen letzte Reste in den 30ern den Klo
runtergespült worden sind, wieder auf – es wird ja kein Wasser mehr
abgepumpt.

Der Schriftsteller in Südamerika, die Frau aus Mississippi, der Kräuterarzt
aus Kurdistan: Reine Phantasie, als schmückendes Beiwerk.

China / Ostasien: Ein Leser, der Irlmaiers lange Friedenszeit erwartet,
wird es plausibel finden, die ostasiatische Großmacht aus der
Weltgeschichte katapultiert zu sehen. Hat er jetzt noch mongolische
Prophezeiungen gelesen, wird es ihm plausibel erscheinen.

Schade, es hat mir Spaß gemacht, diese kleine Geschichte zu erfinden und
mit blumiger Sprache zu würzen. Es wäre schon amüsant gewesen, in zwanzig
oder dreißig Jahren den Johann Wagner in den gleichen Forumsbeiträgen
diskutiert zu sehen wie Mühlhiasl oder Irlmaier. Aber irgendwie kann ich
das so nicht bringen….

Nichts für Ungut, Leute. Viel Spaß noch!"

--
Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

Hope, bitte mal hier lesen...

peaci, Donnerstag, 14.04.2011, 14:10 vor 5676 Tagen @ Hope (4020 Aufrufe)

https://schauungen.de/forum/index.php?id=12218

für den Link.

das rundet das Ganze sehr schön ab.

Ein Typ, der sich für schlau hält und in sein eigenes Geschreibsel verliebt
ist.

lg
Hope

Hallo!

Man muß nur mal in besagtem Blog (Peaci sei Dank!) weiter stöbern:

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http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/05/20/wir-sollten-beginnen-uns-gedanken-zu-machen/#comment-10502


Uns das hier auch noch als Schauung verkaufen zu wollen, zeugt durchaus

von

einem destruktiven Geist.

Nach diesem Beitrag schreibt er hingegen mit angeblich falschem

Nutzerkonto

und anderem Avatar als der Johann Wagner, welcher die Aussagen

einstellte,

daß er nicht derjenige sei. Das heißt, der Troll, der einen als echt
erscheinen sollenden Seher diskreditiert, zeigt sich selbst an. Das haut
vorn und hinten nicht hin. Ein Verwirrspiel, um letzte Zweifel bestehen

zu

lassen, so daß Johann Wagner immer mal wieder als vermeintlich, bzw.
vielleicht echter Seher diskutiert wird.

Gruß
Taurec

"Johann Wagner
April 10, 2011 um 12:07 pm

Ich hätte es gerne einfach so unkommentiert stehen lassen, aber

irgendwie

kann ich das nicht bringen… Das ganze ist ein Mix aus Irlmaier,

Mühlhiasl,

Schlacht am Birkenbaum, Feldpostbriefen, Soziologie,

Volkswirtschaftslehre,

Psychologie und Phantasie.

Bei der Beschreibung des Großen Krieges gibt es eine ordentliche
Schnittmenge zwischen o.g. Quellen. Die Leser hier kennen sie alle, also
nimmt man die Schnittmenge und schmückt sie ein wenig aus, und schon

sieht

es für die Leser „plausibel“ aus.

Bei der Frage, wie eine säkulare Gesellschaft wie die europäische

innerhalb

weniger Jahre von Mordanschlägen auf den italienischen Klerus zu einem
Kaiser kommen soll, muss man psychologisch und soziologisch denken: Nur
wenn das säkular-materialistische Weltbild intensiv erschüttert wird,

kann

Europa wieder zu einem Monarchen kommen. Wie wird das Weltbild

erschüttert?

Durch Wirtschaftskrisen und durch Alternativangebote, in diesem Fall
Religion und Esoterik. Besonders überzeugend sind die Alternativen, wenn
sie durch Selffulfilling Prophecies scheinbar unwiderlegbare Beweise

ihrer

Gültigkeit liefern. In diesem Rahmen steigt ein PR-Mann zum Kaiser auf,
nicht jemand aus dem alten Adel. Ein „Prophet“ macht die Ideologie, der
PR-Mann greift sie auf, ein religiöser Machtpolitiker hängt sich an die
entstehende Bewegung, und den Putsch am Ende sichert ein Militär ab, der

in

der entstandenen geistigen Welt zu Hause ist. Dass sich der PR-Mann

gegen

sein neues „Amt“ wehrt gehört zur PR.

Wirtschaftskrisen werden kommen, das sieht jeder, der nicht aus der
Finanzwelt kommt. Soziale Unruhen begleiten Wirtschaftskrisen immer.

Dass

der Balkan eher mal hochgeht als der Rest von Europa war schon immer so.

Bei der Frage „Asteroideneinschlag“ oder „Komet“ hatte ich einfach Lust,
einen anderen Aspekt einzubringen.

Zur Entwicklung in den USA: Die Südstaaten haben tatsächlich das

Bestreben,

unabhängig zu werden. Das schaffen sie nur, wenn die Zentralmacht

schwach

genug wird. Der Nordosten mit Mittlerem Westen kann wirtschaftlich

bestehen

und wird nichts mit dem Süden zu tun haben wollen. Im Westen gibt es zu
große Umweltprobleme, zu wenig Bodenschätze und zu hohes Erdbebenrisiko,

um

eine Population wie heute ohne großen Welthandel zu erhalten. Vielleicht
gibt es einen geschwächten Weststaat, vielleicht tatsächlich Warlords –

die

Wahl der Variante ist reine Phantasie.

Ebenso Phantasie ist, dass Mexiko zerfällt. Dass die Hauptstadt

untergeht

ist wieder VWL gepaart mit Geographie: Fällt bei einer großen
Wirtschaftskrise dauerhaft der Strom aus, füllt sich der alte See, den

die

Spanier noch vorgefunden haben und dessen letzte Reste in den 30ern den

Klo

runtergespült worden sind, wieder auf – es wird ja kein Wasser mehr
abgepumpt.

Der Schriftsteller in Südamerika, die Frau aus Mississippi, der

Kräuterarzt

aus Kurdistan: Reine Phantasie, als schmückendes Beiwerk.

China / Ostasien: Ein Leser, der Irlmaiers lange Friedenszeit erwartet,
wird es plausibel finden, die ostasiatische Großmacht aus der
Weltgeschichte katapultiert zu sehen. Hat er jetzt noch mongolische
Prophezeiungen gelesen, wird es ihm plausibel erscheinen.

Schade, es hat mir Spaß gemacht, diese kleine Geschichte zu erfinden und
mit blumiger Sprache zu würzen. Es wäre schon amüsant gewesen, in

zwanzig

oder dreißig Jahren den Johann Wagner in den gleichen Forumsbeiträgen
diskutiert zu sehen wie Mühlhiasl oder Irlmaier. Aber irgendwie kann ich
das so nicht bringen….

Nichts für Ungut, Leute. Viel Spaß noch!"[/i]

ok...

Hope, Donnerstag, 14.04.2011, 18:23 vor 5675 Tagen @ peaci (3729 Aufrufe)

ok. Ich gehe also jetzt vom besten Fall aus, und es sind 2 verschiedene Personen. Also ein Mal der Johann mit den Zetteln und ein Mal ein Johann, der dem anderen eins reinwürgt. Mag sein.

aber auch wenn ich nun davon ausgehe, überzeugen mich die Notizen eben nicht. Das hatte ich in meinem Posting ja schon erläutert.

Falls es wirklich 2 Personen sind, ist es natürlich blöd gelaufen. Und falls es so sein sollte, dann würde ich an Johanns Stelle nicht mehr als Johann auftauchen und vor allem, das was mir durch den Kopf geht, genauer ansehen und drüber nachdenken, ob es wirklich Schauungen sind oder eher Wiederholungen von schon Dagewesenem, das man im Gedächtnis hat.

Das macht es an Schauungen ja so schwierig. Der Seher selbst muss erkennen können, ob es wirklich eine ist oder nur eine Ausgeburt seiner Erfahrungen.
Von daher denke ich, dass deswegen die Seher auch so oft danebenliegen. Und dann als Seher eben durchfallen.

lg
Hope

--
Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

Schade, hatte mich auf die spekulierten Fernreisen gefreut

Joe, Donnerstag, 14.04.2011, 11:50 vor 5676 Tagen @ Taurec (3860 Aufrufe)

Da es sehr viele Foren und Blogs gibt wird's Johann Wagner bestimmt nicht langweilig, zur Abwechlung könnte er soch eine neue, billige Energiequelle findne oder als angekündigter 'Messias' auftauchen.:-D

achtung - muss nicht ein und die gleiche person sein!

peaci, Donnerstag, 14.04.2011, 13:08 vor 5676 Tagen @ Taurec (4112 Aufrufe)

bitte nochmals hier lesen:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=12202

es kann sich durchaus um zwei verschiedene personen handeln, die unter dem gleichen namen schreiben!

beste grüße
peaci

Hallo!

Man muß nur mal in besagtem Blog (Peaci sei Dank!) weiter stöbern:
http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/05/20/wir-sollten-beginnen-uns-gedanken-zu-machen/#comment-10502

Uns das hier auch noch als Schauung verkaufen zu wollen, zeugt durchaus von
einem destruktiven Geist.

Nach diesem Beitrag schreibt er hingegen mit angeblich falschem Nutzerkonto
und anderem Avatar als der Johann Wagner, welcher die Aussagen einstellte,
daß er nicht derjenige sei. Das heißt, der Troll, der einen als echt
erscheinen sollenden Seher diskreditiert, zeigt sich selbst an. Das haut
vorn und hinten nicht hin. Ein Verwirrspiel, um letzte Zweifel bestehen zu
lassen, so daß Johann Wagner immer mal wieder als vermeintlich, bzw.
vielleicht echter Seher diskutiert wird.

Gruß
Taurec

"Johann Wagner
April 10, 2011 um 12:07 pm

Ich hätte es gerne einfach so unkommentiert stehen lassen, aber irgendwie
kann ich das nicht bringen… Das ganze ist ein Mix aus Irlmaier, Mühlhiasl,
Schlacht am Birkenbaum, Feldpostbriefen, Soziologie, Volkswirtschaftslehre,
Psychologie und Phantasie.

Bei der Beschreibung des Großen Krieges gibt es eine ordentliche
Schnittmenge zwischen o.g. Quellen. Die Leser hier kennen sie alle, also
nimmt man die Schnittmenge und schmückt sie ein wenig aus, und schon sieht
es für die Leser „plausibel“ aus.

Bei der Frage, wie eine säkulare Gesellschaft wie die europäische innerhalb
weniger Jahre von Mordanschlägen auf den italienischen Klerus zu einem
Kaiser kommen soll, muss man psychologisch und soziologisch denken: Nur
wenn das säkular-materialistische Weltbild intensiv erschüttert wird, kann
Europa wieder zu einem Monarchen kommen. Wie wird das Weltbild erschüttert?
Durch Wirtschaftskrisen und durch Alternativangebote, in diesem Fall
Religion und Esoterik. Besonders überzeugend sind die Alternativen, wenn
sie durch Selffulfilling Prophecies scheinbar unwiderlegbare Beweise ihrer
Gültigkeit liefern. In diesem Rahmen steigt ein PR-Mann zum Kaiser auf,
nicht jemand aus dem alten Adel. Ein „Prophet“ macht die Ideologie, der
PR-Mann greift sie auf, ein religiöser Machtpolitiker hängt sich an die
entstehende Bewegung, und den Putsch am Ende sichert ein Militär ab, der in
der entstandenen geistigen Welt zu Hause ist. Dass sich der PR-Mann gegen
sein neues „Amt“ wehrt gehört zur PR.

Wirtschaftskrisen werden kommen, das sieht jeder, der nicht aus der
Finanzwelt kommt. Soziale Unruhen begleiten Wirtschaftskrisen immer. Dass
der Balkan eher mal hochgeht als der Rest von Europa war schon immer so.

Bei der Frage „Asteroideneinschlag“ oder „Komet“ hatte ich einfach Lust,
einen anderen Aspekt einzubringen.

Zur Entwicklung in den USA: Die Südstaaten haben tatsächlich das Bestreben,
unabhängig zu werden. Das schaffen sie nur, wenn die Zentralmacht schwach
genug wird. Der Nordosten mit Mittlerem Westen kann wirtschaftlich bestehen
und wird nichts mit dem Süden zu tun haben wollen. Im Westen gibt es zu
große Umweltprobleme, zu wenig Bodenschätze und zu hohes Erdbebenrisiko, um
eine Population wie heute ohne großen Welthandel zu erhalten. Vielleicht
gibt es einen geschwächten Weststaat, vielleicht tatsächlich Warlords – die
Wahl der Variante ist reine Phantasie.

Ebenso Phantasie ist, dass Mexiko zerfällt. Dass die Hauptstadt untergeht
ist wieder VWL gepaart mit Geographie: Fällt bei einer großen
Wirtschaftskrise dauerhaft der Strom aus, füllt sich der alte See, den die
Spanier noch vorgefunden haben und dessen letzte Reste in den 30ern den Klo
runtergespült worden sind, wieder auf – es wird ja kein Wasser mehr
abgepumpt.

Der Schriftsteller in Südamerika, die Frau aus Mississippi, der Kräuterarzt
aus Kurdistan: Reine Phantasie, als schmückendes Beiwerk.

China / Ostasien: Ein Leser, der Irlmaiers lange Friedenszeit erwartet,
wird es plausibel finden, die ostasiatische Großmacht aus der
Weltgeschichte katapultiert zu sehen. Hat er jetzt noch mongolische
Prophezeiungen gelesen, wird es ihm plausibel erscheinen.

Schade, es hat mir Spaß gemacht, diese kleine Geschichte zu erfinden und
mit blumiger Sprache zu würzen. Es wäre schon amüsant gewesen, in zwanzig
oder dreißig Jahren den Johann Wagner in den gleichen Forumsbeiträgen
diskutiert zu sehen wie Mühlhiasl oder Irlmaier. Aber irgendwie kann ich
das so nicht bringen….

Nichts für Ungut, Leute. Viel Spaß noch!"

Avatar

Völlig richtig!

BBouvier, Donnerstag, 14.04.2011, 14:14 vor 5676 Tagen @ peaci (3870 Aufrufe)

es kann sich durchaus um zwei verschiedene personen handeln, die unter dem
gleichen namen schreiben!

Völlig richtig!

Es wäre ja noch schöner, falls ich zuließe,
dass die banale Realität mir meine Lieblingvorstellung
kaputt machte...da muss es doch einen Ausweg geben?> :-)

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

???

peaci, Donnerstag, 14.04.2011, 14:51 vor 5676 Tagen @ BBouvier (3796 Aufrufe)

es kann sich durchaus um zwei verschiedene personen handeln, die unter

dem

gleichen namen schreiben!


Völlig richtig!

Es wäre ja noch schöner, falls ich zuließe,
dass die banale Realität mir meine Lieblingvorstellung
kaputt machte...da muss es doch einen Ausweg geben?> :-)

Gruss,
BB

...ich will hier zu keinem halten, lieber BB.
interpretieren sie hier also bitte nichts hinein...

beste grüße :-)
peaci

Re: Zettelsammlung eines Klassenkameraden

Leserzuschrift @, Donnerstag, 14.04.2011, 17:27 vor 5675 Tagen @ FKottke (3942 Aufrufe)

Hallo, guten Tag.

Die Täuschung wurde zumindest eingestanden, oder auch nur aufgedeckt. Den Frust des Schreibers über ständig leere ‘Seherversprechungen` kann ich irgendwo nachvollziehen; vorausgesetzt, das Schreiben war wirklich nur dahingehend motiviert. Die gibt es ja nicht erst seit der Wirtschaftskrise.
Der Schreiber war zumindest nicht so fanatisch, das ganze auch noch mit 3tF, Fürbitten der Jungfrau Maria etc. auszuschmücken. Derart religiöse Erfindungen werden zur Genüge von anderen bedient.
Leicht- und allesgläubige Menschen werden durch vermeintliche Schauungen, welcher Art auch immer, dennoch nur unnötig in die Irre geführt. Es gibt ohnehin schon viel zu viele öffentliche Meinungen und Gedanken, zu jedem beliebigen S.....
Den positiven Zweck des Forums sehe ich - nicht zuletzt durch die spontanen, eindeutigen Antworten - erneut bestätigt: Aufklärung und Mülltrennung , und unter all dem Müll auch endlich....


@Hope

Ich selbst glaube sehr wohl an neue Schauungen, und vor allem an neue Seher, allerdings mit der möglicherweise nicht unbedeutenden Einschränkung, dass die meisten von uns davon vielleicht gar nie etwas mitbekommen werden. Warum? Als Beispiel dient mir das `Märchen’ von ‘Vor 2000 Jahren`, in dem ein nicht unbedeutender Teil der Protagonisten die Zeichen der Zeit nicht zu deuten wußte, mit dem Ergebnis, dass sie bis heute auf einen Erlöser warten.

Es fällt aber auch offensichtlich nicht leicht, den eigentlichen Faden des Forums weiter zu verfolgen, zumal die meisten Seher stante pede Zeugen des großen Weltgerichtes oder anderer unaussprechlicher Dinge sind. Und natürlich immer ohne Wenn-und-Aber, was sie somit schon im Vorhinein als nicht glaubwürdig disqualifiziert. Eine Person, die wirklich aus dem Nichts schöpft, und dennoch derart detailliert über so unglaubliche zukünftige Ereignisse zu berichten weiß, diese müßte wahrlich aus einem ganz besonderen Holze geschnitzt sein. Diese Vorstellungen sind mit Sicherheit nicht nur für religiös motivierte Menschen zu verlockend.

-------------------------------------------------------


Mich würden letztendlich aber vor allem persönliche Begegnungen der langjährigen Forumsmitglieder mit Menschen, die ‘nur` mit dem 2.Gesicht begabt sind etc., interessieren.

MfG
[AB]

--
Benutzerkonto für Leserzuschriften

hallo...

Hope, Donnerstag, 14.04.2011, 18:40 vor 5675 Tagen @ Leserzuschrift (3784 Aufrufe)

das Internet ist ja voll von sog. Prophezeiungen, die alle für sich beanspruchen, die Wahrheit über die Zukunft zu wissen.
Da die Menschheit, nach meiner Meinung, an einem Punkt angelangt ist, mal wieder, der es auf lange Sicht gesehen nicht möglich macht, dass alle überleben, bin ich derzeit an meinem persönlichen Punkt angelangt, dass das, was bisher öffentlich wurde, sich erfüllen muss.
Mit neuen Schauungen meine ich, dass da jemand kommt und zum Beispiel erzählt, dass es genügend zu essen für alle Menschen geben wird. Uneingeschränkt da, wo jemand lebt oder was er arbeitet oder wie auch immer.

Schauungen, denen ich Glauben schenke, habe alle den gleichen Inhalt: Ein Ende des Systems, so wie es derzeit ist.
Was für mich logisch nachvollziehbar ist und nicht weil ich es herbeisehne. MIr geht es in diesem System nicht schlecht.
Aber ich weiß, es geht vielen sehr schlecht, die sich vielleicht auch ein Ende herbeisehnen.

Dass es gewiss Menschen gibt, die seherische Fähigkeiten haben die aber lieber für sich behalten, glaube ich auf alle Fälle. Wer will schon als Spinner dastehen. Oder wie der gute Irlmaier vor Gericht stehen.
Stark religiösen Schauungen sehe ich extrem skeptisch. Ich habe mich lange damit befasst, was nach dem Tod geschieht und etliche Berichte von "Scheintoten" gelesen. Kein einziger berichtete über eine Hölle, oder Maria. Im Gegenteil: ein Pfarrer wurde von einem höheren Wesen angehalten, über Liebe zu predigen und nicht über Verdammnis nach dem Tod.

Von daher: meine persönliche Überzeugung ist die, dass die Schauungen, die eine kritische Anzahl von Menschen erreichen, die SChauungen sind, die relevant sind. Vielleicht eine dadurch selbsterfüllende Prophezeiung?

Daher bin ich sogar davon überzeugt, dass nichts von den apokalyptischen Vorhersagen eintreffen müsste, wenn die Menschen umdenken würden und Macht, Geld und Skrupellosigkeit ad acta legen, und Nächstenliebe praktizieren würden.

Aber das ist utopisch in unserem System. Daher werden sich die grausigen Dinge erfüllen. Auf die ein oder andere Art. Vielleicht nicht exakt so, wie vorhergesagt (Chaostheorie), aber in seiner STruktur eben genau so.
Daher wird es keine neuen Schauungen in dem Sinne geben, dass es ein positives Ende mit uns nimmt. Wir werden erst mal alle ziemlich am Knabbern sein.

lg
Hope

@Hope

Ich selbst glaube sehr wohl an neue Schauungen, und vor allem an neue
Seher, allerdings mit der möglicherweise nicht unbedeutenden Einschränkung,
dass die meisten von uns davon vielleicht gar nie etwas mitbekommen werden.
Warum? Als Beispiel dient mir das `Märchen’ von ‘Vor 2000 Jahren`, in dem
ein nicht unbedeutender Teil der Protagonisten die Zeichen der Zeit nicht
zu deuten wußte, mit dem Ergebnis, dass sie bis heute auf einen Erlöser
warten.

Es fällt aber auch offensichtlich nicht leicht, den eigentlichen Faden des
Forums weiter zu verfolgen, zumal die meisten Seher stante pede Zeugen des
großen Weltgerichtes oder anderer unaussprechlicher Dinge sind. Und
natürlich immer ohne Wenn-und-Aber, was sie somit schon im Vorhinein als
nicht glaubwürdig disqualifiziert. Eine Person, die wirklich aus dem Nichts
schöpft, und dennoch derart detailliert über so unglaubliche zukünftige
Ereignisse zu berichten weiß, diese müßte wahrlich aus einem ganz
besonderen Holze geschnitzt sein. Diese Vorstellungen sind mit Sicherheit
nicht nur für religiös motivierte Menschen zu verlockend.

-------------------------------------------------------


Mich würden letztendlich aber vor allem persönliche Begegnungen der
langjährigen Forumsmitglieder mit Menschen, die ‘nur` mit dem 2.Gesicht
begabt sind etc., interessieren.

MfG
[AB]

--
Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

Re: @Hope

Leserzuschrift @, Donnerstag, 14.04.2011, 19:45 vor 5675 Tagen @ Hope (3739 Aufrufe)

Hallo.

Nicht nur das Internet ist vollgestopft mit Prophezeiungen, und auch nicht erst seit heute. Aus meiner Sicht: Nicht dem kleinsten Teil davon würde ich einen besonderen Wert zusprechen. Manche davon (der entsprechenden Zeit gemäß) würde ich noch eher als gelungene, freie Assoziationen bezeichnen. (Zum Glück hat sich der Analyst Gerald Celente nicht als Seher ausgegeben). Ich lasse mich dennoch nicht entmutigen bei dem Versuch, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Es ist mir bekannt, welchen Stellenwert der von Dir genannte Irlmaier hier genießt. Von mir muß er sich dennoch, wie die meisten anderen, und natürlich sein Biograph, den Vorwurf der religiösen Täuschelei gefallen lassen.

Eine gewisse `Weltuntergangsstimmung` hat sich bei mir auch schon relativ früh eingestellt, ohne dass ich zuvor Nostradamus, Irlmaier und Co. lesen mußte (ein Stichwort:
Kalter Krieg, etc...)


MfG
[AB]

--
Benutzerkonto für Leserzuschriften

re

Hope, Donnerstag, 14.04.2011, 22:11 vor 5675 Tagen @ Leserzuschrift (3726 Aufrufe)

Hallo.

Nicht nur das Internet ist vollgestopft mit Prophezeiungen, und auch nicht
erst seit heute. Aus meiner Sicht: Nicht dem kleinsten Teil davon würde
ich einen besonderen Wert zusprechen. Manche davon (der entsprechenden Zeit
gemäß) würde ich noch eher als gelungene, freie Assoziationen bezeichnen.
(Zum Glück hat sich der Analyst Gerald Celente nicht als Seher ausgegeben).
Ich lasse mich dennoch nicht entmutigen bei dem Versuch, die Spreu vom
Weizen zu trennen.

entmutigen lasse ich mich auch nicht. Allerdings entdeckt man eben sehr sehr viel Spreu.


Es ist mir bekannt, welchen Stellenwert der von Dir genannte Irlmaier hier
genießt. Von mir muß er sich dennoch, wie die meisten anderen, und
natürlich sein Biograph, den Vorwurf der religiösen Täuschelei gefallen
lassen.

ich denke, die religiösen Beschreibungen Irlmaiers sind persönliche Überzeugungen von ihm, die da mit hineinfließen.


Eine gewisse `Weltuntergangsstimmung` hat sich bei mir auch schon relativ
früh eingestellt, ohne dass ich zuvor Nostradamus, Irlmaier und Co. lesen
mußte (ein Stichwort:
Kalter Krieg, etc...)

in den 80ern war so eine Stimmung, wegen Gefahr eines weltweiten Atomkriegs zw. Ost und West.
Allerdings muss ich sagen: damals hatte ich lange nicht so ein ungutes Gefühl wie jetzt seit etwa 2 Jahren.

lg
Hope

MfG
[AB]

--
Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

@Hope

Leserzuschrift @, Donnerstag, 14.04.2011, 23:45 vor 5675 Tagen @ Hope (3737 Aufrufe)

Hallo.

Ich habe nichts gegen echte, religiös motiv. Seher.
(meine 3 pers. Fav. habe ich hier im Forum schon genannt).

Irlmaier ist mir nicht sympathischer/unsympathischer als andere. Er ist scheinbar nur greifbarer, weil jünger als div. andere. Seine dok. Schauungen (spez. 3x Adlmaier) sind mir bekannt. Ich möchte sie jetzt auch gar nicht kommentieren. Falls jemand das mit mir möchte, dann gerne.
Du hast eine gewisse, zumindest religiös behauptete Motivation bei Irlmaier und seinem Biographen auch (zu Recht) nicht bestritten. Das könnte man auch gar nicht.

Andererseits muß dieser Punkt bei jeder Besprechung von Irlmaier auch erwähnt werden.

MfG
[AB]

--
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Keine "Täuschelei"

Taurec ⌂, München, Samstag, 16.04.2011, 17:46 vor 5673 Tagen @ Leserzuschrift (3707 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Samstag, 16.04.2011, 17:52

Hallo!

Es ist mir bekannt, welchen Stellenwert der von Dir genannte Irlmaier hier
genießt. Von mir muß er sich dennoch, wie die meisten anderen, und
natürlich sein Biograph, den Vorwurf der religiösen Täuschelei gefallen
lassen.

Dem Irrtum sollte man nicht erliegen, daß hier bewußte Täuschung vorläge, bzw. die Motivation, die Menschen mit Religion in die Irre zu führen.

Für Irlmaier als bäuerlichen, verwurzelten und natürlicherweise gläubigen, frommen Menschen war die Betrachtung und Formulierung dessen, was er erlebte, vor dem Hintergrund seines Glaubens völlig selbstverständlich und Ausdruck seines Seelengefühls. Es war ihm undenkbar, daß Schauungen nicht mit Gott zu tun hätten.

Irlmaier hatte keine religiöse Motivation, d. h. er bezweckte nichts damit. Er wollte niemanden bekehren oder den Glauben irgendwie fördern. In der bäuerlichen Kultur war an solche Motive gar nicht zu denken. Wieso für etwas werben, das fundamentaler Teil des Lebens ist und gar keiner Förderung bedarf?

Somit haben die Aussagen lediglich eine religiöse Färbung und zwar eine zwecklose. Das berührt die Sachinformation, die übermittelt wird, jedoch nicht. Wenn ein Katholik sagt, 2+2=4, ist das nicht weniger richtig, als würde es von einem Moslem, Atheisten oder sonst irgendwem gesagt.
Sofern man das religiöse Beiwerk beiseite läßt, kommt man ergo zu verwertbaren Aussagen (womit jedoch noch nichts über die Qualität der Präkognition selbst ausgesagt ist).

Anders ist es z. B. bei Marienerscheinungen, die sagen, etwas würde dann passieren, wenn die Menschheit sich nicht zu Christus bekehrt und betet. Dahinter steckt religiöse Motivation.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Re: Keine Täuschelei

Ton, Montag, 18.04.2011, 17:40 vor 5671 Tagen @ Taurec (3829 Aufrufe)

Hallo!

Es ist mir bekannt, welchen Stellenwert der von Dir genannte Irlmaier

hier

genießt. Von mir muß er sich dennoch, wie die meisten anderen, und
natürlich sein Biograph, den Vorwurf der religiösen Täuschelei gefallen
lassen.


Dem Irrtum sollte man nicht erliegen, daß hier bewußte Täuschung vorläge,
bzw. die Motivation, die Menschen mit Religion in die Irre zu führen.

Für Irlmaier als bäuerlichen, verwurzelten und natürlicherweise gläubigen,
frommen Menschen war die Betrachtung und Formulierung dessen, was er
erlebte, vor dem Hintergrund seines Glaubens völlig selbstverständlich und
Ausdruck seines Seelengefühls. Es war ihm undenkbar, daß Schauungen nicht
mit Gott zu tun hätten.

Irlmaier hatte keine religiöse Motivation, d. h. er bezweckte nichts damit.
Er wollte niemanden bekehren oder den Glauben irgendwie fördern. In der
bäuerlichen Kultur war an solche Motive gar nicht zu denken. Wieso für
etwas werben, das fundamentaler Teil des Lebens ist und gar keiner
Förderung bedarf?

Somit haben die Aussagen lediglich eine religiöse Färbung und zwar eine
zwecklose. Das berührt die Sachinformation, die übermittelt wird, jedoch
nicht. Wenn ein Katholik sagt, 2+2=4, ist das nicht weniger richtig, als
würde es von einem Moslem, Atheisten oder sonst irgendwem gesagt.
Sofern man das religiöse Beiwerk beiseite läßt, kommt man ergo zu
verwertbaren Aussagen (womit jedoch noch nichts über die Qualität der
Präkognition selbst ausgesagt ist).

Anders ist es z. B. bei Marienerscheinungen, die sagen, etwas würde
dann passieren, wenn die Menschheit sich nicht zu Christus
bekehrt und betet. Dahinter steckt religiöse Motivation.

Gruß
Taurec

Hallo, guten Tag.

Ich habe mich registriert, um dem Forumsleiter Arbeit zu ersparen (Ich hoffe, er bereut es nicht; Scherz).
Ich war (bin) der Mitleser seit dem 01.04. Die Beiträge vom 12.04. und 18.04. stammen von anderen Mitlesern.
Kurze Vorstellung: Der Mensch denkt, und .... lenkt.
Welchen Grund zur Eitelkeit hat der Mensch > Genau gar keinen.
(Ich bin schon `erwachsen´, die 40-Grenze liegt bereits hinter mir.)

Dass sich vielleicht die meisten hier schon auf bestimmte `Seher und deren Bedeutung geeinigt´ haben, ist naheliegend.

Dennoch wollte ich noch zum Beitrag " Keine Täuschelei - Irlmaier" antworten.
--------------------------------------------------------------------------------------


Warum denn immer nur so ängstlich auf der Stelle treten > Warum am Irrtum festhalten >


Ich habe bewußt das Wort Täuschelei verwendet (es ist einer Bezeichnung beim Kartenspielen entlehnt, wo Karten getauscht werden).

Es sind mir keine eigenen Aufzeichnungen von I. über Schauungen bekannt.
Sofort mit Irlmaier nannte ich auch Adlmaier (seinen Biograhphen). Wobei wohl mit Sicherheit niemand behaupten kann, I. habe nicht gewußt, was A. über ihn geschrieben hat. (Dabei fällt mir auch gleich sein Beschwerdebrief an eine gewisse Zeitung ein).


Für A. ist die Bedeutung der Person I.´ers recht eindeutig: In der ersten Auflage wird bereits die zweite angekündigt, aufgrund des weltweiten Interesses an I.
In der 1. Auflage wird von A. (u.a.) auch der 3.WK angekündigt, gem. I.

Zitat in der 2. Auflage (Seite 90): "Bekanntlich hat sich die Voraussage Irlmaiers über den Dritten Weltkrieg in bezug auf das Jahr 1950 nicht erfüllt. Eine Erklärung Irlmaiers besagt, daß er die Zahl, die er gesehen hat, selbst ausdeutete, daß aber auch durch die Fürbitte der Jungfrau Maria das Unheil abgewendet wurde.
Als der Hellseher mehrmals eindringlich gefragt wurde, ob denn das Gesicht dieser zukünftigen Ereignisse verschwunden sei, teilte er mit, dies sei keineswegs der Fall. Im Gegenteil sehe er die Gesichte immer deutlicher herankommen. Aber das erste Zeichen sei eine Mordtat an einem Hochgestellten südöstlich von uns.
Wenn dieser dritte politische Mord (Gandhi und Graf Bernadoote die ersten zwei) geschehen ist, dann...."


Gemeint waren wohl Mahatma Gandhi und Folke Bernadotte Graf von Wisborg. Beide wurden 1948 ermordet.

Wurde das Unheil durch die Fürbitte jetzt abgewendet oder nicht? Ich bin auch ein wenig darüber enttäuscht, dass eine so gewichtige Aussage geradezu beiläufig in den Raum gestellt, um nicht zu sagen hingeworfen, wird; ohne näheren Kommentar. Denn wer dieses behauptet, gibt ja vor, über das Wirken der Jungfrau Maria genau Bescheid zu wissen, bzw. zumindest darüber (z.B. von Maria selbst) genauer unterrichtet und belehrt worden zu sein. Es besteht noch die theoretische Möglichkeit, dass er von M. den Auftrag erhielt ` .... sag das so, in nur einem Satz.´

Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2011. Mittlerweile wurden schon viele andere Hochgestellte ermordet.

Dass die ursprüngliche 3. WK Schauung in einem gewissen Sinne nachgebessert wurde, ist eine Tatsache. Dass bestimmte Personen, die, beeindruckt von den Schauungen I.´ers, den Glauben daran nich sofort aufgeben wollten, ist normal.
Wenn man dem heute noch nachforscht, und stimmige Argumente dafür findet, dann mag davon auch niemand abgehalten werden. Ich stelle nur fest, dass damit an der Person I.´ers an sich, sowie an der Richtigkeit seiner Schauungen in keiner Weise gezweifelt wird, denn einer gewissen Oberflächlichkeit entbehrt die gesamte bisherige I.- Beschäftigung nicht.
Damit stellt sich für mich allerdings wiederum die Frage nach der eigenen Absicht/Motivation, und auch der von I. :
Ist die Hauptaussage die Warnung vor den vermeintlichen Russen (3 Stoßkeile), oder ein (von mir jetzt sogenanntes) Weltgericht (Kreuz am Himmel, Blitz und Donner, Erdbeben, nur beten hilft etc.), oder beides zusammen > Und kann oder soll man jetzt religiöse Inhalte mitverwenden (zum. nur beiläufig), oder geschweige denn überhaupt zu deuten suchen > Falls letztgenanntes überhaupt einen Sinn ergibt >
Ich unterstelle auch, man müßte kälter als ein Fisch im Wasser sein, interessierte man sich lediglich für diese schweren Aussagen an sich bzw. deren Aussdeutungen.


In der 3. Auflage (Seite 105) kommt ergänzend das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel hinzu:

"Als er darauf angesprochen wurde angesprochen wurde, daß er sich also geirrt habe, gab er dies ohne weiteres zu und gestand, daß er aus verschiedenen Vorzeichen die Zahl 1950 selbst errechnet hatte. Er meinte, durch das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel und durch die Fürbitte der allerseligsten Jungfrau sei ......".

Das Argument des Ausdeutens bzw. die Nichtvorhersagbarkeit von genauen Jahreszahlen in Schauungen wird übrigens spätestens ab diesem Zeitpunkt auch von A. selbst übernommen, und in seinen Schriften wiederholt propagiert (wieder relativ beiläufig). Von dessen Richtigkeit scheint man in diesem Forum überzeugt > (Anspielung auf 1991)


"Wenn ich eine Marienkapelle baue, dann sterbe ich." (3. Auflage, Seite 73).

"...laß die geweihte Kerze oder den Wachsstock stehen und betet." (3.Auflage, Seite 109).

"Bei diesem Geschehen sehe ich ein großes Kreuz am Himmel stehen und ein Erdbeben wird unter Blitz und Donner sein, daß alles erschrickt und die ganze Welt aufschreit: Es gibt einen Gott!" (3. Auflage, Seite 108).


Ob die Schauungen von I. jetzt religiöse motiviert oder r. gefärbt oder was immer sind, sei jetzt dahingestellt. Tatsache ist, dass seine Schauungen nicht ohne religiöse Inhalte sind.
Die wenigen o.a. Zitate von I. (mit religiösen Inhalten) habe ich bei einer nur schnellen Durchschau der Quellen gefunden.

Es ist nicht meine Intention, I. wissenschaftlich zu zerpflücken bzw. zu widerlegen, da ich 1. kein Wissenschaftler bin, und 2. mir zu I. keine wissenschaftlich fundierten Grundlagen vorliegen. Aus dem gleichen Grund kann ich A. und I. auch keine Täuschungsabsicht unterstellen.
Daher möchte ich jetzt auch nicht auf die Selbstdarstellung I.`ers, auf seine Kontakte zur schweizerischen Polizei über seinen Verwandten, oder seine zahlreichen Aussagen (z.B. "Hitler lebt noch..", Vorhalt der Anklage bei Gericht gegen ihn), Anekdoten und Legenden näher eingehen, was sicher nicht ganz uninteressant und unterhaltsam wäre.
Wollte ich mich noch näher mit A. und I. beschäftigen, Anhaltspunkte und Aussagen gebe es schon noch viele. Dafür müßte man sich aber mehr Zeit nehmen, was die Glaubwürdikeit seiner Schauungen aber sicher nicht steigern würde.

Die wenigen Zeitungsartikel (auch im hs. Archiv) sprechen, meiner Meinung nach, auch für sich. Es kann jeder selbst nachlesen, und sich sein eigenes Urteil bilden.
(Zum Journaille-Niveau - ob für oder gegen eine Sache - fällt mir nur die BILD-Zeitung ein. Manche Dinge ändern sich nie.)

Mein persönlicher Eindruck von I.: Warum sollte er denn nicht richtige Prognosen für Zeitgenossen abgegeben haben? Als Seher oder Prophet (als solcher wurde er nämlich auch bezeichnet) wurde er jedoch zumindest maßlos überinterpretiert, und dabei auch widersprüchlich zitiert/kommentiert, und ausgeschlachtet. Auch nach eigenen Aussagen. Wobei er seinen Teil sicher dazu beigetragen hat.

Die 3tF mit den geweihten Kerzen, großes Kreuz am Himmel, Erdbeben mit Blitz und Donner , Marienverehrung etc. : Nun ja, damit ist er nicht der Erste und Einzige seiner Zeit (Der bedauerliche Pater Pio z.B.; der wurde übrigens auch maßlos ausgeschlachtet. Dem armen, vom Teufel geplagten, gönnte man nicht einmal einen Exorzismus. Seine Heiligsprechung wird ihn vermutlich auch nicht mehr sonderlich berühren. Ich meine das durchaus nicht sarkastisch).
Ich halte diese Metaphern, nicht nur bei I., für falsch verstande, echte Glaubensinhalte. Die frühesten Grundlagen finden sich dafür im N.T. und A.T.

Ein versöhnliches Nachwort von A. (3.Auflage, Seite 115): "Es ist eine schlichte Überlieferung, die keine wissenschaftliche Arbeit darstellen soll, sondern ein Volksbüchlein mit längst überlieferten Voraussagen, die jeder glauben kann oder nicht."

Erwähnen könnte/sollte man natürlich auch noch (wie so vieles), dass A. in I. die logische Fortsetzung (z.B.) eines Mühlhiasl findet, und I. mit tradierten Geschichten gewissermaßen ´füttert`, wiederum nach eigener Aussage....

Eines noch zur Betonung: Die reelen, gegenwärtigen Bedrohungen militärischer und umweltbedingter Natur mögen nur ein Grund für die Beschäftigung mit mögl. Schauungen für uns sein. Für I. und seine Zeitgenossen waren sie es (erwiesenermaßen) nicht minder, ganz im Gegenteil. Stichworte: 1. und 2. WK; Kalter Krieg und die erste Eskalation 1948 während der Berlinblockade, bei der die atomare Abschreckung schon eine Rolle spielte; die ständige Bedrohung durch einen 3. WK; Eiserne Vorhang; atomares Wettrüsten. B- und C-Waffen waren für I. ebenfalls schon längst traurige Gewissheit, oder erlebte Realität. Daneben: Marienerscheinungen (La Salette, Lourdes, Fatima mit Sonnenwunder etc.); das allgemeine Entstehen des Marienkultes; die Bedrohungen und Unsicherheit der Kirche/Vatikan.
All diese Dinge wurden von I. mit Sicherheit sehr bewußt erlebt. Das Dogma der Leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel wurde am 1. November 1950 verkündet.

Würde man I. nicht besser gerecht, wenn man seine Bilder und deren Entstehung zuerst innerhalb seiner Zeit zu deuten und erklären suchte >
Oder will man den mißlungenen Versuch von A. fortsetzen, aus I. einen Deus ex machina zu schaffen >

Gruß.

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Irlmaier

BBouvier, Montag, 18.04.2011, 20:28 vor 5671 Tagen @ Ton (3661 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 18.04.2011, 20:37

Hallo, Ton!

Dein sehr sachlich und klug gehaltenes Schreiben sagt mir sehr zu.
Deine Ueberlegungen irlmaierbezueglich leuchten ein und sind
durchaus nachvollziehbar.
Ich bitte, mir nachsehen zu wollen, dass ich mich kurz fasse -
ich dilettiere grade im Auslande auf einem franzoesischen Schossdeckel,
der mir nicht unerhebliche Verrenkungen nebst muehsamer Buchstabensuche abverlangt.

In den Sinn kommt mir folgendes:
"neu" bei "Irlmaier", ausser: "Gelber Strich"-"Hochgestellter"-
und einigen Détailangaben zu bereits bekanntem findet sich bei ihm eher kaum.
So ist z.B. der Russische Feldzug, der am Rheine scheitere, bereits Seherthema
seit gut 150 Jahren - ebenfalls die "Finsternis", das Ende
der Stadt Paris etc. - besonders bei den frz. Sehern.
Weswegen es Analysen keinen wesentlichen Abbruch taete,
gaebe es ihn denn gar nicht.

Sieht man sich den Inhalt der uns vorliegenden Schauungen an
und sondert mit gesundem Menschenverstande erkennbar Schwachsinniges aus
(was nicht unbedingt immer erfolgreich sein muss)
so zeigt sich, dass sie bis zum heutigen Tage sauber eintreffen.
Zur Zeit befinden wir uns bei:
- Finanz- und Wirtschaftskrise
sowie bei:
- Krieg in Nordafrika
Den wachsenden Unmut der Voelker Europas mit dem System mag man als
erste Vorzeichen prophezeihter kommender revolutionaerer Umbrueche werten.

Dass Irlmaier massiv praecognitiv begabt war,
steht wohl ausser Zweifel.

Sicherlich schadet es ueberhaupt nichts, auch bei Irlmaier
mal probehalber an dessen Hochglanzlack zu kratzen.
Genau derlei zeichnet das "Weltenwende" ja aus!

Die paar blinde Flecken, die sich dann eventuell zeigen,
nehmen diesem Manne meiner Meinung jedoch ueberhaupt nichts.

Hierzu:
<"Ich war (bin) der Mitleser seit dem 01.04."?

Es lohnt sich sicherlich, sehr engagiert in den zeitlich zurueckligenden
Faeden zu lesen:
Dann wird manches fuer "Neue" klarer...

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Re: Irlmaier BBouvier

Ton, Montag, 18.04.2011, 22:27 vor 5671 Tagen @ BBouvier (3957 Aufrufe)

Hallo, Ton!

Dein sehr sachlich und klug gehaltenes Schreiben sagt mir sehr zu.
Deine Ueberlegungen irlmaierbezueglich leuchten ein und sind
durchaus nachvollziehbar.
Ich bitte, mir nachsehen zu wollen, dass ich mich kurz fasse -
ich dilettiere grade im Auslande auf einem franzoesischen Schossdeckel,
der mir nicht unerhebliche Verrenkungen nebst muehsamer Buchstabensuche
abverlangt.

In den Sinn kommt mir folgendes:
"neu" bei "Irlmaier", ausser: "Gelber Strich"-"Hochgestellter"-
und einigen Détailangaben zu bereits bekanntem findet sich bei ihm eher
kaum.
So ist z.B. der Russische Feldzug, der am Rheine scheitere, bereits
Seherthema
seit gut 150 Jahren - ebenfalls die "Finsternis", das Ende
der Stadt Paris etc. - besonders bei den frz. Sehern.
Weswegen es Analysen keinen wesentlichen Abbruch taete,
gaebe es ihn denn gar nicht.

Sieht man sich den Inhalt der uns vorliegenden Schauungen an
und sondert mit gesundem Menschenverstande erkennbar Schwachsinniges aus
(was nicht unbedingt immer erfolgreich sein muss)
so zeigt sich, dass sie bis zum heutigen Tage sauber eintreffen.
Zur Zeit befinden wir uns bei:
- Finanz- und Wirtschaftskrise
sowie bei:
- Krieg in Nordafrika
Den wachsenden Unmut der Voelker Europas mit dem System mag man als
erste Vorzeichen prophezeihter kommender revolutionaerer Umbrueche werten.

Dass Irlmaier massiv praecognitiv begabt war,
steht wohl ausser Zweifel.

Sicherlich schadet es ueberhaupt nichts, auch bei Irlmaier
mal probehalber an dessen Hochglanzlack zu kratzen.
Genau derlei zeichnet das "Weltenwende" ja aus!

Die paar blinde Flecken, die sich dann eventuell zeigen,
nehmen diesem Manne meiner Meinung jedoch ueberhaupt nichts.

Hierzu:
<"Ich war (bin) der Mitleser seit dem 01.04."?

Es lohnt sich sicherlich, sehr engagiert in den zeitlich zurueckligenden
Faeden zu lesen:
Dann wird manches fuer "Neue" klarer...

Gruss,
BB


Hallo BBouvier.

Danke für Deine Antwort. Zwecks Meinungsaustausch unterhalten wir uns ja hier im Forum. Ich bevorzuge auch eine unaufgeregte Sprache. Dagegen spricht auch offensichtlich nichts.
(Seit 01.04. habe ich mitgeschrieben...).

Gleiches gilt für meine Beurteilung von z.B. Irlmaier. Es ist auch nicht meine Absicht, irgend jemanden zu etwas zu bekehren. Speziell in Deinem Fall wäre das wahrscheinlich auch nicht leicht möglich. Wer sich für sehr lange Zeit mit etwas beschäftigt bzw. daran festgehalten hat, wird wahrscheinlich auch zu einem Gläubigen, zumindest in einem gewissen Sinne.
Dass ich mit meiner Vermutung scheinbar nicht ganz falsch liege, zeigt mir z.B., da Du I. nicht isoliert besprechen willst. Der Ball liegt jedenfalls bei Dir. Deine gesamten, nicht näher genannten Quellen (auch bezgl. I.), kenne ich natürlich nicht. Die Forumsquellen, an die Du gerne verweist, sind auch nach meiner Einschätzung nicht wirklich erschöpfend. Auch die bisherigen Kommentare der Gespräche nicht. Was aber aus genanntem Grund nicht zuerst an den Teilnehmern liegt.


Dass I. u.U. auch einige neue Begriffe (Gelber Strich, Hochgestellter) definiert, sollte man ihm nicht zu hoch anrechnen. Spricht doch jeder seine eigene Sprache; und gemessen am geringen Umfang seiner Zukunftsschauungen. Wohlgemerkt, nicht an der ihnen beigemessenen Bedeutung.

Dennoch möchte ich nochmals betonen, dass die Glaubwürdigkeit, geschweige denn Beweisbarkeit, aller Aussagen und vermeintl. Schauungen von I., aufgrund des mir bekannten Quellenmaterials, und auch nicht zuletzt durch den Schreibstil seines Biographen Adlmaier, nur sehr distanziert von mir betrachtet werden kann. Über sehr fragwürdige religiöse Assoziationen und Aussagen, echauffiere ich micht ebenfalls nicht unnötig.
Da müßte man ganz woanders, und nicht bei den Verblichenen A. und I., ansetzen.

Aber, wie bemerkt, lass´ gut sein. Es sei denn, ich kann Dir durch meinen Kommentar bisher Unbekanntes von I. entlocken.
Ich für meinen Teil, habe vorerst genug über I. gesagt.

Gruß.

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BBouvier, Montag, 18.04.2011, 23:18 vor 5671 Tagen @ Ton (3630 Aufrufe)

Danke, Ton!

Was "Irlmaier" betrifft, so habe ich vor einiger Zeit bereits darauf hingewiesen
- finde das jedoch nicht mehr ohne weiteres -
dass er offenbar entweder ihm bekannte Aussagen Anderer gelegentlich zitiert hat,
woraufhin man ihm den Inhalt dessen irrig als eine einene Schau zugeschrieben hat,
oder aber er (oder Adlmaier?) sich tatsaechlich schon mal "fremdbedient" hat.

Ein "Glaeubiger" bin ich sicherlich auch in diesem Falle nicht.
Hingegen erfuellt es mich nicht geringer Genugtuung,
so einiges an Faelschungen aufgedeckt zu haben:
Oftmals zu nicht geringem Unmute mancher Forenschreiber -
aus welchen Gruenden letzteres auch immer.

Sei es drum!
=>
Unter dem Striche aendert sich an unserem - durchaus noch mit Maengeln bzw. Luecken behafteten -
Gesamtbilde der wahrscheinlich eintretenden Ereignisse doch rein gar nichts,
ob man Irlmaier nun pauschal 1:1 nimmt, oder auch nicht.
Wir verfuegen ja ueber ein Konvolut rund 350 recht valider Quellen,
die sich gegenseitig stuetzen und bestens ergaenzen.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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definitiv nicht "ausgedacht"

BBouvier, Donnerstag, 14.04.2011, 20:08 vor 5675 Tagen @ Leserzuschrift (3993 Aufrufe)

Der Schreiber war zumindest nicht so fanatisch, das ganze auch noch mit
3tF, ... auszuschmücken. Derart religiöse
Erfindungen ...

Hallo, Mitleser!

Die detaillierten Berichte der Seher über den verfinsternden Aschefall und
die Meteoritenimpakte - besonders auffällig dabei jedoch die präzisen physikalischen
Folgen (!) - sind deutlich älter, als das erst in den letzten Jahrzehnten
erarbeitete und ganz junge Wissen der Astronomie und Geologie darüber.
Heisst:
Das kann nicht "ausgedacht" sein.

Mir hat man in der Schule noch beigebracht, eine "Sintflut"?
Die habe es doch nie gegeben.
Und die Saurier wären urplötzlich alle ausgestorben,
weil sie unter- bzw. überentwickelt gewesen wären.

Mich würden letztendlich aber vor allem persönliche Begegnungen der
langjährigen Forumsmitglieder mit Menschen, die ‘nur` mit dem 2.Gesicht
begabt sind etc., interessieren.

Kein Problem!
=>
Im Sommer führen wir wieder ein Forumstreffen
am Main bei Würzburg durch. :ok:

Gruss,
BB

--
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Re: @BBouvier (Frage zu 3tF-Quelle) + @FKottke

Leserzuschrift @, Donnerstag, 14.04.2011, 21:12 vor 5675 Tagen @ BBouvier (3846 Aufrufe)

Hallo BBouvier.

Ich meine das jetzt nicht polemisch: Speziell Deine Analysen und Deutungen sind unter Umständen interessanter und aufschlußreicher als die betreffenden Seherschauungen selbst.

Eine Frage von mir (bitte, wenn möglich, nicht auf’s Archiv verweisen; wegen der vorger. Stunde): Wer ist der erste, Dir bekannte Seher, der die 3tF erwähnt? Und welche Seher sprichst Du generell damit an?

Die 3tF mit den geweihten Kerzen etc. (bei Pater Pio u.a.) habe ich einmal in ein religiösen Umfeld eingereiht.


@FKottke

Hallo.

Ich wurde zwar nicht direkt angesprochen, bin mir aber - noch - keiner Schuld bewußt. Beim redn kumman d’leit z’samm. Mich kostet es nichts, nur den Forumsleiter Geduld...

Deinen Namen assoziiere ich am ehesten mit dem Journalisten vom Kopp-Verlag?

Gruß, auch an BB.

[AB]

--
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Kein Journalist, Physiotherapeut

FKottke, Donnerstag, 14.04.2011, 21:23 vor 5675 Tagen @ Leserzuschrift (3856 Aufrufe)

@FKottke
...
Ich wurde zwar nicht direkt angesprochen, bin mir aber - noch - keiner
Schuld bewußt. Beim redn kumman d’leit z’samm. Mich kostet es nichts, nur
den Forumsleiter Geduld...

Deinen Namen assoziiere ich am ehesten mit dem Journalisten vom
Kopp-Verlag?

Hallo,

ich höre nicht beleidigt auf zu schreiben sondern verunsichert. Mach dir keine Sorgen. Ich glaube ich sortiere die ganze Sache in meinem Kopf erstmal neu.

Ich muss mich zum Thema Prophezeiungen erst noch positionieren. Einerseits denke ich logisch und naturwissenschaftlich, andererseits habe ich oft genug gemerkt, dass Naturwissenschaften ihre Grenzen haben, wenn es ans Beschreiben der Welt geht. Erfahrungen und empirischen Werten stehe ich deshalb auch bei "unwissenschaftlichen" Sachen offen und versuche unvoreingenommen darüber nachzudenken. Was ich jetzt von der Zettelwirtschaft zu halten habe muss ich jetzt erst nochmal sehen. Kommentare sind deshalb sehr willkommen.

Journalist bin ich nicht, sondern Physiotherapeut. Den Kopp-Verlag kenne ich gar nicht.

MfG

FKottke.

Re: FKottke

Leserzuschrift @, Donnerstag, 14.04.2011, 22:03 vor 5675 Tagen @ FKottke (3788 Aufrufe)

Hallo.

Ich bin selbst nur Gast im Forum, da Du mich aber angesprochen hast...

Ich fand alle Kommentare zu Deinem Post, auch den ersten, recht passend, und auch nicht unverschämt. Eine klare Ansage unter Erwachsenen schadet sicherlich nicht.
Zuerst würde ich alle Fragen beantworten. Und nat. die beiden gleichen Namen aufklären.

Ich habe den Eindruck, Du bist der Originalautor.

MfG
[AB]

--
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ergo ist das alles völlig falsch

BBouvier, Donnerstag, 14.04.2011, 22:33 vor 5675 Tagen @ FKottke (3932 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 14.04.2011, 22:53

Ich glaube ich sortiere die ganze Sache in meinem Kopf
erstmal neu.

Ich muss mich zum Thema Prophezeiungen erst noch positionieren.

Hallo, Kottke!

Falls Du das untige nicht kennen solltest.
Das hatte ich nach vielen Jahren engagierter Analyse der SCHAUUNGEN (!)
(und nicht von "Prophezeiungen"!) destillieren können.
1988 sagte man mir, man ein europäischer Krieg
sei jederzeit ja denkbar.
Aber doch nicht der Anschluss der DDR an die BRD demnächst!
Und schon gar nicht das Ende der SU im Juni 1991.
=> ergo sei das alles offenbar völlig falsch.

Und nun sagen mir dieselben Leute, das Ende der SU
und der Anschluss der DDR an die BDR seien doch völlig logisch gewesen -
hingegen sei die Vorstellung eines europäischen Krieges
doch völlig absurd.
=> ergo sei das - und alles, was danach käme - offenbar völlig falsch.

Und noch vor so 3 Jahren sagte man mir,
"Eine Finanzkrise?>
Ich lach´mir nen Ast!"

Und hier ist untig:
=>
http://www.michaelwinkler.de/Chronologie.html

Gruss,
BB

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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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3tF-Quellen

Taurec ⌂, München, Donnerstag, 14.04.2011, 21:59 vor 5675 Tagen @ Leserzuschrift (4155 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 14.04.2011, 22:05

Hallo!

Die Frage versuche ich mal zu beantworten. Die folgenden Quellen sind nicht nach dem alter des Sehers, sondern nach dem Jahr des Erstdruckes sortiert (bzw. bei Jahenny gilt das Datum der Aufzeichnung).

Die älteste Quelle ist Nostradamus mit seinem Brief an Heinrich II. von 1558:
"Dann beginnt sich das große Reich des Antichristen nach "Arda" und "Zerás" in großer und unzählbarer Menge auszubreiten. Dies dermaßen, daß die Ankunft des Heiligen Geistes, ausgehend vom 24. Grad, eine Wanderung verursachen wird, und den Antichristen mit seinen verabscheuungswürdigen Taten vertreibend. Dieser führt Krieg gegen den Königlichen - den großen Stellvertreter von Jesus Christus - und gegen dessen Kirche und dessen Herrschaft während dieser Zeit und bis zur günstigen Gelegenheit. Dies wird vor einer Sonnenfinsternis glücken, der dunkelsten und schwärzesten, die es seit der Erschaffung der Welt bis zum Tod und Leiden Jesu Christi und bis hier und heute gegeben hat. Es wird im Monat Oktober sein, daß es zu einem großen "Wegschaffen" an einen anderen Ort kommt, dies derart, daß man denken wird, die Erde habe ihre natürliche Bewegung verloren und sei in ewige Finsternis gesunken."

Dann kommt sehr lange Zeit nichts.

Eine Verdunkelung wird bei Cäsarius von Heisterbach genannt. Der Mann lebte von 1180 – 1240, die Aussagen sind ihm jedoch zugeschrieben. Die Sprache deutet auf das 19. Jahrhundert hin. Erstdruck war 1849 bei Johann Nepumuk Trülle:

"Alle Elemente werden entfesselt und der ganze Zustand der Welt verändert. Die Erde wird an mehreren Orten vor Furcht beben und die Lebendigen verschlingen: viele Städte und Festungen werden zugrunde gehen. Die Früchte der Erde werden sich vermindern und die Wurzeln ohne Saft sein: die Saaten werden auf den Feldern verfaulen und die Keime keine Frucht bringen. Das Meer wird brüllen und sich gegen die Länder erheben und viele Schiffe und Menschen verschlingen. Die Luft wird verderbt sein wegen der Bosheit und Abscheulichkeit der Menschen. Viele und schreckliche Zeichen werden am Himmel erscheinen, die Sonne wird sich verdunkeln und sich blutrot zeigen. Zwei Monde zugleich wird man vier Stunden lang, umgeben von erstaunlichen Dingen, sehen. Mehrere Sterne werden zusammenstoßen zum Zeichen der Zerstörung fast aller Menschen. Der natürliche Zug der Luft wird wegen der Pestkrankheiten verändert und verkehrt; Menschen und Tiere werden schnell sterben; eine furchtbare Hungersnot wird die ganze Welt und besonders den Okzident heimsuchen; nie seit dem Beginn der Welt wird man dergleichen gehört haben."

Anna Maria Taigi (gest. 1837). Die Aussagen wurden jedoch erst 1870 gedruckt in "La vénérable Anna Maria Taigi".
„Es wird über die ganze Erde eine dichte Finsternis kommen, die drei Tage und drei Nächte dauern wird. Diese Finsternis wird es ganz unmöglich machen, irgend etwas zu sehen. Ferner wird die Finsternis mit Verpestung der Luft verbunden sein, die zwar nicht ausschließlich, aber hauptsächlich die Feinde der Religion hinwegraffen wird. Solange die Finsternis dauert, wird es unmöglich sein, Licht zu machen. Nur geweihte Kerzen werden sich anzünden lassen und Licht spenden. Wer während dieser Finsternis aus Neugierde das Fenster öffnet und hinausschaut oder aus dem Hause geht, wird auf der Stelle tot hinfallen.
In diesen drei Tagen sollen die Leute in ihren Häusern bleiben, den Rosenkranz beten und Gott um Erbarmen anflehen. Alle offenen und geheimen Feinde der Kirche werden während der Finsternis zugrunde gehen. Nur einige, die Gott bekehren will, werden am Leben bleiben. Die Luft wird verpestet sein durch die Dämonen, die in greulichen Gestalten erscheinen werden. Die geweihten Kerzen werden vor dem Tode bewahren, ebenso die Gebete zur allerseligsten Jungfrau und zu den heiligen Engeln.“

Theresa Helena Higginson (1880):
„Ich sah mich - ich weiß nicht wie und wo - an einen erhöhten Ort versetzt, von dem aus ich die Erde überschauen konnte. Zuerst sah ich eine schwarze Wolke die Erde umhüllen; es war eine wirkliche, dichte, materielle Finsternis, - Sinnbild der geistigen Finsternis, in welche sich die Menschen gestürzt haben. Dann hörte ich das starke Rollen des Donners, ich sah Blitze zucken, und es erschien mir, als fielen feurige Kugeln auf die Erde, die bis in ihr Innerstes drangen, Felsen zermalmend. Hierauf hörte ich das gewaltige Rauschen der Fluten, und ein schreckliches Trauerseufzen entstieg der Erde.“

Marie-Julie Jahenny (1941):
„Es wird eine dreitägige Finsternis in der Natur eintreten; während dreier Nächte und zwei Tagen wird eine ununterbrochene Nacht sein. Die geweihten Kerzen von Wadis werden allein noch Licht spenden. Eine einzige Kerze wird für drei Tage hinreichen.
In den Häusern der Gottlosen und der Gotteslästerung werden die bösen Geister in den abscheulichsten und entsetzlichsten Gestalten erscheinen. Sie werden in den Lüften die schrecklichsten Gotteslästerungen hören lassen. Die Blitze werden in eure Wohnungen eindringen, aber sie werden das Licht der geweihten Kerzen nicht auslöschen, weder der Wind noch der Sturm noch die Erdbeben werden sie auslöschen. Wolken, rot wie Blut, werden am Himmel vorüberziehen; das Krachen des Donners wird die Erde erschüttern. Unheilbringende Blitze werden die Strassen durchzucken und dies zu einer Zeit, zu der sie sonst nie vorkommen (Winter).
Die Erde wird bis in ihre Grundfeste erschüttert werden. Das Meer wird schäumende Wogen über das Festland schleudern … In einen unermeßlichen Friedhof wird die Erde umgewandelt, die Leichen der Gottlosen und der Gerechten bedecken die Erde. Dann wird eine große Hungersnot sein. Alles wird zerstört sein und drei Viertel der Menschheit wird umkommen. Diese Krisis wird fast plötzlich ausbrechen und wird auf der ganzen Welt gemeinsam sein.“

Jahenny hatte seit den 1870ern Durchgaben. Die folgende ist in meinem Jahennybuch nur mit "vor 1938" datiert:
„Wenn während einer klaren Winternacht der Donner grollt, daß die Berge erzittern, dann schließt eure Türen und Fenster… Eure Augen sollen das schreckliche Ereignis nicht mit neugierigen Blicken entweihen…
Versammelt euch zum Gebet vor dem Kreuz. Stellt euch unter den Schutz meiner allerheiligsten Mutter… Laßt in euch keinen Zweifel aufkommen über euer Heil. Je größer das Vertrauen ist, um so unangreifbarer ist der Wall, mit dem ich euch umgeben will. Zündet gesegnete Kerzen an, betet den Rosenkranz!
Harret aus während drei Tagen und zwei Nächten! In der folgenden Nacht wird der Schrecken sich beruhigen. Nach der fürchterlichen, langen Dunkelheit wird zu Beginn des Tages die Sonne in ihrem vollen Licht und ihrer Wärme sich wieder zeigen."

Franz Josef Kugelbeer. Dieser Mann wurde 1922 von Pater Ellerhorst befragt. Die Aussagen jedoch erst 1951 aus dessen Nachlaß veröffentlicht:
„Finsternis von drei Tagen und Nächten. Beginn mit einem furchtbaren Donnerschlag mit Erdbeben. Kein Feuer brennt. Man kann weder essen noch schlafen, sondern nur beten. Nur geweihte Kerzen brennen. Blitze dringen in die Häuser, gräßliche Flüche von Teufeln sind zu hören. Erdbeben, Donner, Meeresrauschen. Wer neugierig zum Fenster hinausschaut, wird vom Tode getroffen. Man verehre das kostbare Blut Jesu und rufe Maria an. Die Teufel holen die Gottlosen bei lebendigem Leibe. Vergebens flehen diese um Verlängerung ihres Lebens. Es herrscht die Pest, große schwarze Flecken am Arm sieht man. Schwefeldämpfe erfüllen alles, als wenn die ganze Hölle los wäre.“

Von 1665 soll Coinneach Odhar Fionsiche, ein schottischer Knecht, stammen. Allerdings ist die Aussage erst 1997 in dem Buch "The Millenium Book of Prophecy" belegt:

„Schottland wird so verlassen und entvölkert sein, daß kein Hahn mehr kräht. Das Rotwild und andere wilde Tiere werden durch einen furchtbaren schwarzen Regen ausgerottet.“

Mit dem schwarzen Regen könnte die Finsternis gemeint sein.

Mehrfach belegt ist die Finsternis also erst seit dem 19. Jahrhundert. Allerdings ist zu bedenken, daß wir generell nur sehr wenige Quellen aus der Zeit vor etwa 1800 haben. Die älteren Quellen (bzw. eigentlich die meisten bis heute) sind auch allesamt katholisch geprägt, was jedoch dem damaligen "Zeitstil" zu verdanken ist.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

der Anfang aller Drei-Tages-Finsternisse

Gerhard, Montag, 25.04.2011, 19:26 vor 5664 Tagen @ Taurec (3525 Aufrufe)

Die Bibel sagt: "Da sprach der Herr zu MOSE: Recke deine Hand gen Himmel, dass eine solche Finsternis werde in Ägyptenland, dass man sie greifen kann. Und MOSE reckte seine Hand gen Himmel; da ward eine dicke Finsternis in ganz Ägyptenland drei Tage, so daß niemand den andern sah, noch aufstand von dem Ort, da er war, in diesen drei Tagen. Aber bei allen Kindern Israel war es licht in ihren Wohnungen. " (2. Mose 10,21-23)

Da Mose eine Gestalt ist, die archäologisch und geschichtlich nicht wirklich gesichert ist, verweise ich außerdem auf BILEAM, der sowohl in der Bibel vorkommt, zudem aber auch archäologisch gesichert ist - und ebenfalls eine Finsternis vorraussagte:

https://schauungen.de/forum/index.php?id=6277

Die Finsternis bei Nostradamus soll nach Deinem Zitat eine Sonnenfinsternis sein (ich kenne den Urtext nicht und kann ihn hier nicht nachprüfen), aber die dauern im Kern nicht länger als 8 Minuten.

Die "katholische Prägung" der 3tF als "Zeitstil" zu sehen, finde ich etwas unangemessen, nachdem die Kirche schon ziemlich viel Zeiten (fast 2000 Jahre) auf dem Buckel hat. Ich erachte aufgrund des genannten Mose-Zitates alle diese alten Aussagen für formelhaft, wobei nicht auszuschließen ist, dass echte Visionen in eben die traditionellen Formeln gegossen wurden. Wahrscheinlich meinst Du das mit "Zeitstil".

Wenn einer dagegen sagt (ist es der WV> oder auch EinMensch?), die Dunkelheit bzw. die Gefährdung dauere länger als drei Tage, so ist mir das viel lieber und es klingt authentischer. Ich möchte auch sehr davor warnen, die Dunkelheit wie BB nur als "Feinstaub"-Problem anzusehen. Wir befinden uns bei allem hier im Möglichkeitsbereich, und da sollte der, der es sich leisten kann, auch an schlimmere Dinge denken. Heißt etwa: radioaktiver Fallout und anorganische Gase. Offenbar wird bei einer langen Finsternis das Eingeschlossensein auch ein psychologisches Problem, auf das man sich ebenfalls vorbereiten sollte. Der Himmel selbst kann nach der Finsternis noch auf Monate verdunkelt sein. Ist auch nicht angenehm ...

Die Datierungshinweise zur 3tF widersprechen sich teilweise: nach einigen Sehern ist es eine kalte Winternacht, nach anderen (Prager Sibylle sowie eine spanische Voraussage, hier auf dem Forum zitiert, die ich aber leider vergessen habe) beginnt die Katastrophe um die Mittagszeit. So auch in der Proph.John.XXIII (Blitz am hellen Tag).

Ich zitiere aus der PJ weiter (möglicherweise aber unpassend und aus dem Zusammenhang gerissen):

Gott hat den Krieg der Natur entfesselt, um den Krieg der Menschen zu verhindern.

Bekreuzigt euch sieben Mal mit der müden Hand und wartet ab. Das Licht kommt wieder aus dem Westen.

Gibt es nicht bei Nostradamus eine Stelle, an der von "falschem Staub" die Rede ist, der auf Griechenland bzw. die griechischen Inseln fällt?

Gerhard

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Re: Sonnenfinsternis

Taurec ⌂, München, Montag, 25.04.2011, 20:46 vor 5664 Tagen @ Gerhard (3487 Aufrufe)

Hallo!

Die Finsternis bei Nostradamus soll nach Deinem Zitat eine Sonnenfinsternis
sein (ich kenne den Urtext nicht und kann ihn hier nicht nachprüfen), aber
die dauern im Kern nicht länger als 8 Minuten.

Im Urtext: une eclypse solaire.

Übersetzung der Passage (aus dem Netz kopiert und mit Ewald aufgemöbelt):
"Und davor wird eine Sonnenfinsternis vorausgehen, die dunkelste und schwärzeste, die es seit der Erschaffung der Welt bis zum Tod und Leiden Jesu Christi und bis hier und heute gegeben hat. Es wird im Monat Oktober sein, daß es zu irgendeiner großen Verlagerung kommt, dies derart, daß man denken wird, die Erde habe ihre natürliche Bewegung verloren und sei in ewige Finsternis gesunken. Vorausgehend im Frühjahr und nachfolgend hinterher werden außerordentliche Veränderungen und Umwandlungen von Reichen stattfinden durch große Erdbeben."

Eine Verfinsterung der Sonne ist eben auch das, was bei der Finsternis geschieht. Die Begleiterscheinungen
- Erdbeben vorher und nachher (Frühjahr => Mai, Weltbeben)
- Verlagerung
- Störung der natürlichen Bewegung der Erde, so daß man meint, sie sei in die ewige Finsternis geschleudert
sprechen meines Erachtens gegen eine achtminütige Sonnenfinsternis wie 1999.

Die "katholische Prägung" der 3tF als "Zeitstil" zu sehen, finde ich etwas
unangemessen, nachdem die Kirche schon ziemlich viel Zeiten (fast 2000
Jahre) auf dem Buckel hat. Ich erachte aufgrund des genannten Mose-Zitates
alle diese alten Aussagen für formelhaft, wobei nicht auszuschließen ist,
dass echte Visionen in eben die traditionellen Formeln gegossen wurden.
Wahrscheinlich meinst Du das mit "Zeitstil".

Richtig. Die Wortwahl ist ungünstig.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

der Anfang aller Drei-Tages-Finsternisse

Selly, Dienstag, 26.04.2011, 21:48 vor 5663 Tagen @ Gerhard (3621 Aufrufe)

Hallo Gerhard,

ich lasse den kompletten Text von Dir stehen und schreibe mit grün dazwischen.

Die Bibel sagt: "Da sprach der Herr zu MOSE: Recke deine Hand gen Himmel,
dass eine solche Finsternis werde in Ägyptenland, dass man sie greifen
kann. Und MOSE reckte seine Hand gen Himmel; da ward eine dicke Finsternis
in ganz Ägyptenland drei Tage, so daß niemand den andern sah, noch
aufstand von dem Ort, da er war, in diesen drei Tagen. Aber bei
allen Kindern Israel war es licht in ihren Wohnungen. " (2. Mose 10,21-23)

Da Mose eine Gestalt ist, die archäologisch und geschichtlich nicht
wirklich gesichert ist, verweise ich außerdem auf BILEAM, der sowohl in der
Bibel vorkommt, zudem aber auch archäologisch gesichert ist - und ebenfalls
eine Finsternis vorraussagte:

https://schauungen.de/forum/index.php?id=6277

Die Finsternis bei Nostradamus soll nach Deinem Zitat eine Sonnenfinsternis
sein (ich kenne den Urtext nicht und kann ihn hier nicht nachprüfen), aber
die dauern im Kern nicht länger als 8 Minuten.

Die "katholische Prägung" der 3tF als "Zeitstil" zu sehen, finde ich etwas
unangemessen, nachdem die Kirche schon ziemlich viel Zeiten (fast 2000
Jahre) auf dem Buckel hat. Ich erachte aufgrund des genannten Mose-Zitates
alle diese alten Aussagen für formelhaft, wobei nicht auszuschließen ist,
dass echte Visionen in eben die traditionellen Formeln gegossen wurden.
Wahrscheinlich meinst Du das mit "Zeitstil".

Wenn einer dagegen sagt (ist es der WV> oder auch EinMensch?), die
Dunkelheit bzw. die Gefährdung dauere länger als drei Tage, so ist mir das
viel lieber und es klingt authentischer. Ich möchte auch sehr davor warnen,
die Dunkelheit wie BB nur als "Feinstaub"-Problem anzusehen. Wir befinden
uns bei allem hier im Möglichkeitsbereich, und da sollte der, der es sich
leisten kann, auch an schlimmere Dinge denken. Heißt etwa: radioaktiver
Fallout und anorganische Gase. Offenbar wird bei einer langen Finsternis
das Eingeschlossensein auch ein psychologisches Problem, auf das man sich
ebenfalls vorbereiten sollte. Der Himmel selbst kann nach der Finsternis
noch auf Monate verdunkelt sein. Ist auch nicht angenehm ...

Laut dem Waldviertler dauert die Finsternis länger als 3 Tage.

Anorganische Gase aus dem Gestein (Erdkruste) freigesetzt durch Hitzeeinwirkungen (Impakt/"der Erde Riss"). Chemische Reaktionen. Als Bsp. möchte ich nur Fluor nennen. Fluor kommt bei Wölsendorf in der Oberpfalz, Nähe zur deutsch-tschechischen Grenze, gebunden in Fluorit (CaF2), häufig vor. Fluorit reagiert u. a. mit Schwefelsäure - auch Stichwort "herausgeschleudertes Gestein" bei einem Impakt.
Lange Zeit wollte ich dies hier nicht schreiben, weil ich mich aus Zeitgründen nicht mit allen Einzelheiten beschäftigt habe (Chemie hat mir immer Spaß gemacht :-)). Danke Gerhard für Deinen Beitrag. ;-)

Link zu Flour: http://de.wikipedia.org/wiki/Fluor/

"Eine durch die Atemluft entstandene akute Fluorvergiftung führt zu Tränenfluss, Niesen, Husten, Atemnot, Lungenödem und Tod unter Krämpfen." (aus dem Link oben)

Wie schnell der Tod durch Krämpfe eintreten kann, weiß ich nicht. Bisher hatte ich auch noch keine Zeit, danach weiterzusuchen. Wie bereits erwähnt, ist es ein reines Zeitproblem bei mir. Aber, irgendwann einmal wollte ich von Fluor schreiben. Warum nicht gleich, obwohl es noch nicht ausgereift ist. :-)


Die Datierungshinweise zur 3tF widersprechen sich teilweise: nach einigen
Sehern ist es eine kalte Winternacht, nach anderen (Prager Sibylle sowie
eine spanische Voraussage, hier auf dem Forum zitiert, die ich aber leider
vergessen habe) beginnt die Katastrophe um die Mittagszeit. So auch in der
Proph.John.XXIII (Blitz am hellen Tag).

Stephan Berndt in seinem Buch "Prophezeiungen - Alte Nachricht In Neuer Zeit", S. 61:
"Am Rande sei erwähnt, dass manche Quellen mehrere dreitägige Finsternisse voraussagen."
Nur so für den Hinterkopf.


Ich zitiere aus der PJ weiter (möglicherweise aber unpassend und aus dem
Zusammenhang gerissen):

Gott hat den Krieg der Natur entfesselt, um den Krieg der Menschen zu
verhindern.

Bekreuzigt euch sieben Mal mit der müden Hand und wartet ab. Das Licht
kommt wieder aus dem Westen.

Gibt es nicht bei Nostradamus eine Stelle, an der von "falschem Staub" die
Rede ist, der auf Griechenland bzw. die griechischen Inseln fällt?

Gerhard

Mit liebem Gruß
Selly

Fliegende Blätter

HJH, Freitag, 15.04.2011, 01:30 vor 5675 Tagen @ FKottke (3935 Aufrufe)

Hallo F.

Mühselig dreht das Mausrad den Text.
Verknöchert reibt der Apotheker sich.

Unter Taubenkot fand ich.
Die Leiter.

Lieber Herr F.

Gerne hätte ich einen Freund,
ohne im Kaffeehaus beim Wirt zu sagen:

Geh mit!

Habe Partituren entdeckt.

Unter Gewölbe versteckt,

bevor er verreckt.

Hätt ihn lieber geliebt.

Den Freund.

Aber doch nicht hier!

Hier ist doch Papst und Kaiser EINS!

Gruß
HJH

Bitte Thread schließen!

Tannenbaum, Samstag, 16.04.2011, 00:14 vor 5674 Tagen @ FKottke (3813 Aufrufe)

Hallo,

ich schätze, hier ist ein geeigneter Rahmen, um den Inhalt einer
Zettelsammlung zur Diskussion zu stellen, die mir ein ehemaliger
Klassenkamerad nach etlichen längeren Gesprächen in die Hand gedrückt hat.


Guten Abend!

Bitte diesen Thread schließen und in die Tonne damit! Hier sollten keine Fälschungen und Märchen wertvollen Platz belegen.

Gruß, Tanni

Vulkanausbruch?

mmvisual, Montag, 25.04.2011, 22:42 vor 5664 Tagen @ FKottke (3538 Aufrufe)

Zu:


(7)
Russland wird seinen alten Stolz behalten, bis die Katastrophe des Großen
Krieges vorbei sein wird. Der Große Krieg kommt aber erst nach 2028. Die
Naturkatastrophe, die die Wende des Großen Krieges bringen wird, ist kein
Einschlag eines Asteroiden oder Kometen, sondern ein Vulkanausbruch. Er
wird Russland schwächen und von Europa trennen, so lange, bis es seine
Kräfte aufgebraucht und zu einer vernachlässigbaren Macht gemacht hat.
Russland wird eigenständig bleiben, weder von Europa noch von Asien aus
erobert werden. Aber es wird keine Kraft mehr haben, seine Nachbarn zu
dominieren.

Vulkanausbruch in Deutschland, Region Vogtland möglich?

http://z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com/2011/04/etwa-alle-acht-jahre-ist-es-in-der.html

Dem Bericht nach ist es möglich.

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alles mögliche ist möglich

BBouvier, Montag, 25.04.2011, 23:54 vor 5664 Tagen @ mmvisual (3512 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 26.04.2011, 00:01

Zu:


(7)
Russland wird seinen alten Stolz behalten, bis die Katastrophe des

Großen

Krieges vorbei sein wird. Der Große Krieg kommt aber erst nach 2028. Die
Naturkatastrophe, die die Wende des Großen Krieges bringen wird, ist

kein

Einschlag eines Asteroiden oder Kometen, sondern ein Vulkanausbruch. Er
wird Russland schwächen und von Europa trennen, so lange, bis es seine
Kräfte aufgebraucht und zu einer vernachlässigbaren Macht gemacht hat.
Russland wird eigenständig bleiben, weder von Europa noch von Asien aus
erobert werden. Aber es wird keine Kraft mehr haben, seine Nachbarn zu
dominieren.


Vulkanausbruch in Deutschland, Region Vogtland möglich?

http://z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com/2011/04/etwa-alle-acht-jahre-ist-es-in-der.html

Dem Bericht nach ist es möglich.

Ich möchte darauf aufmerksam machen,
dass es sich bei diesen üblen Machwerk
um eine FÄLSCHUNG handelt.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Mögliche Schau ?

Jayef, Mittwoch, 27.04.2011, 13:05 vor 5663 Tagen @ BBouvier (3489 Aufrufe)

Hallo BB!

Vulkanausbruch in Deutschland, Region Vogtland möglich?

»
http://z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com/2011/04/etwa-alle-acht-jahre-ist-es-in-der.html


Dem Bericht nach ist es möglich.


Ich möchte darauf aufmerksam machen,
dass es sich bei diesen üblen Machwerk
um eine FÄLSCHUNG handelt.

Gruss,
BB

Beim obige Artikel ist folgendes Kommentar gekommen:

Marc hat gesagt…

Etwa vor 20 Jahren sprach ich mal mit einem Mann, der meinte dass der Kaiserstuhl wieder ausbrechen würde, und der ganze Rheingraben zu geht...

Gruß Marc
April 23, 2011

Ob da jemand was geschaut hat?

Gruss,
Jayef

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