regelmäßiger Traum einer Frau vom Kindesalter an (Schauungen & Prophezeiungen)

WG, Dienstag, 19.04.2011, 12:23 vor 5670 Tagen (6279 Aufrufe)
bearbeitet von WG, Dienstag, 19.04.2011, 12:29

Hallo an alle

Vor einigen Wochen erzählte ich einer Bekannten zum ersten mal von den Schauungen und in etwa die Ereignisse, die sich daraus zusammen setzten lassen.
Nach meinen Erzählungen sagte sie zu mir, dass sie nun einen Traum - den sie seit ihrer Kindheit in regelmäßigen Abständen alle paar Monate hat, zuletzt vor ca. 2 Monaten - endlich verstehen könne, der eine Flut zum Inhalt hat und sich sehr real anfühlt. Ich bat sie, diesen aufzuschreiben und ob ich dies dann hier einstellen darf, sie stimmte dem zu und ich stelle diesen Traum - erst mal umkommentiert - nun zur Analyse und Diskussion ein. Für Eure Kommentare wäre die junge Frau und ich ebenfalls dankbar. Von den Schauungen hat sie bisher noch nicht gehört.

Gleißendes Licht blendet mich, über mit brennt die Sonne heiß am Himmel. Es ist unerträglich heiß. So heiß. Ich bin nackt. Jedes Kleidungsstück würde die Hitze unerträglicher machen. Unwichtig.
Ich bin allein, aus der Ferne höre ich nervöses Stimmengewirr, ein paar verschwommene Körper am Horizont, jedoch nicht viele.
Alle sind auf der Suche nach etwas, auch ich. Ich suche am Boden, konzentriert. Wonach weiß ich nicht. ICh weiß nur, dass es nicht zu finden ist. Sinnloser Zeitvertreib. Wichtig trotzdem, zwingend notwendig, unbedingt.
Die Suche ist schwer, denn es ist kaum etwas zu erkennen, das Licht blendet mich. Der Boden ist staubig und steinig. Ausgetrocknet. Leblos. So wie ich. Nur weiter bewegen, nicht stehen bleiben. Keine Möglichkeit, Schatten zu finden, es gibt keine Bäume, nur verdorrte Sträucher und überall Schutt und Steine am Boden. Der Horizont ist weit, weit weg. Flimmernde undeutliche Umrisse. Nicht von Bedeutung, was dort ist.
Wasser in weiter Ferne. Zum Abkühlen im Wasser keine Zeit, denn alle suchen. Alle. Auch ich. Gehetzt.
Das Wasser ist gefährlich, das wissen wir. Aber nicht schlimm, wenn man die Regel beachtet. Es gibt viele Regeln, einfache Regeln, wichtige Regeln. Wenn man sie einhält und immer weiter sucht, passiert nichts Schlimmes.

Die Stimmen der Gesichtslosen sind jetzt deutlicher zu hören. Sie klingen hektisch und aufgeregt. Ich kann nicht zuhören, denn ich muss suchen. Keine Zeit für Ablenkung. Jemand ruft mir etwas zu, immer wieder, immer lauter. Und plötzlich eine Stimme in meinem Kopf, vertraut und beruhigend. Erst verstehe ich nur wenig, aber die beruhigende Stimme wird immer deutlicher. Ich warte. bis ich jedes Wort genau verstanden habe. Es ist als ob ein uralter Plan in mir aktiviert wird. Und immer wieder "Hab keine Angst, es ist alles gut. Hab keine Angst. Was geschieht, muss geschehen."
Von weit weg ist ein Geräusch zu hören, dass dem Knurren vieler hungriger Mägen gleicht. Ich habe keine Angst. Ich weiß, dass das was jetzt passiert wichtig ist und folge der Stimme. Am Horizont erkenne ich eine Welle, von der ich wusste, dass sie kommen würde. Si eist größer als ich dachte. "Hab keine Angst." Ich vertraue. Es ist gut. Das tosende Wasser ist unglaublich laut. "Hab keine Angst." Ich habe keine Angst. Ich weiß es muss sein. Und ich weiß, mir wird nichts passieren. "Dreh die mit dem Rücken zur Welle. Geh in die Knie und verschränke die Arme. Duck dich soweit du kannst und halte dein Kinn an deine Brust gedrückt. Bis alles Wasser sich beruhigt hat. Du darfst nicht schwimmen, nur warten."
Ich folge der Stimme und warte. Ich bin ganz ruhig, den was geschieht muss so sein. Ich warte, kann das Wasser hören. Laut. Wassertropfen fallen auf mich. Eine Erleichterung nach der Hitze. Das Suchen ist zu Ende.
Ein gewaltiger Ruck stößt meinen Körper und plötzlich bin ich unter Wasser. Ich frage mich wie es wäre, zu ertrinken. Aber ich weiß, das ist nicht möglich. Ich bin vorbereitet. . Und wieder warte ich, meinen Körper zu einer festen Kugel geformt, Knie und Kinn fest an meine Brust gedrückt. Ich warte, Bis sich das Wasser beruhigt. Ich möchte schwimmen, doch ich lasse mich langsam auf den Grund sinken. Um mich herum viele andere Menschen die wie durch einen Sturm herumgewirbelt werden. Sie haben die Stimme nicht gehört, sie ertrinken. Werde von Dingen erschlagen, die die Welle mit sich gerissen hat. Ich schließe die Augen. Und warte.
Ich spüre wie sich das Wasser langsam beruhigt und öffne die Augen. Weit oben sehe ich ein Glitzern, das das tiefe Blau des Wassers durchdringt. Erleichtert schwimme ich Richtung Sonne, ein weiter Weg. Es ist viel Wasser. Gefährlich, mit all diesen Gegenständen darin.
Mein Kopf schießt aus dem Wasser, ich hole tief Luft und etwas Neues beginnt.

Hier endet ihr Bericht. Ich habe mit ihr bereits ein wenig darüber gesprochen, wie ich einige der Inhalte verstehe, denke aber dass durch die Erfahrungen hier im Form noch weitere Betrachtungsweisen und Interpretationen recht interessant sein könnten.

Grüssle
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Re: WG

Ton, Dienstag, 19.04.2011, 15:55 vor 5670 Tagen @ WG (4735 Aufrufe)

Hallo WG.


Ich habe hier im Forum selbst schon ´mal nachgefragt, ob vielleicht jemand persönlich interessanten Menschen (2.Gesicht etc.) begegnet ist, und angeregt, nach neuen `Sehern´ Ausschau zu halten.
Damit erhoffte ich mir zuerst eine nähere Vorstellung durch den Berichtenden.

Ich nehme an, Du gehörst zu den `langjährigen´, die eine bestimmte Richtung in erster Linie zu bestätigen suchen. Das deutest Du in Deinem Kurzbericht am Ende auch an.

Ich folge auch einer Spur, jedoch anderen Quellen.


Die weiteren Gespräche der Teilnehmer zu Deinem Thema werde ich natürlich lesen. Vielleicht erübrigen sich dann Fragen meinerseits, wie die Frau sich selbst darstellt, oder ihr gesamter Hintergrund, und welche Bedeutung sie ihren Träumen einräumt.
Es dürfte aber nicht leicht fallen, sich einen Eindruck einer anonymen Person, anhand eines kurzen Traumberichtes, zu verschaffen. Da bist Du klar im Vorteil.

Gehört zwar nicht hier her, aber da Du mir zu einem anderen Thema schon einmal kurz geantwortet hast, der kurze Hinweis, auch eine neue Spur, ´Niels Harrit, Nanothermit`.

MfG

Überleben in der Flutwelle?

WG, Dienstag, 19.04.2011, 19:18 vor 5670 Tagen @ Ton (4836 Aufrufe)

Ich nehme an, Du gehörst zu den `langjährigen´, die eine bestimmte Richtung
in erster Linie zu bestätigen suchen. Das deutest Du in Deinem Kurzbericht
am Ende auch an.

Nö, weder noch. Beschäftige mich mit dem Thema seit einem guten Jahr und suche keine Richtung, sondern danach ob etwas präkognitiv ist oder nicht.
Dass hier öfters eingeworfen wird, man verfolge eine bestimmte Richtung, kann ich nicht nachvollziehen, weil es eben um das Zusammenfügen eines Bildes/Films geht, den wir aus Bruchstücken, einzelnen Szenen zusammen setzen müssen, weil eben nur Fragmente vorhanden sind.
Also eher so wie der Archäologe eine Vase zusammensetzt (bei der eben auch ein paar Teile fehlen).

Es dürfte aber nicht leicht fallen, sich einen Eindruck einer anonymen
Person, anhand eines kurzen Traumberichtes, zu verschaffen. Da bist Du klar
im Vorteil.

Mir geht es dabei hier nicht in erster Linie um die Person - sie war bislang, wie schon gesagt, bzgl. der Schauungen ahnungslos, sie ist sehr ruhig und gefasst und ich würde auch sagen bescheiden - sondern um die Inhalte das Traumes und was der Traum uns oder ihr mitteilen möchte. Ich meine, dass nicht unbedingt neue Inhalte darin vorkommen, sondern eher interessante Details. Es kann also dem ein oder anderen der hier liest/schreibt oder eben auch ihr dabei helfen, Entscheidungen zu treffen.
Es ist wie gesagt kein Traum den sie einmal hatte, sondern seit ihrer Kindheit immer wieder. Das sie die Flutwelle auf diese Art und Weise überlebt, halte ich für ausgeschlossen, sondern sehe eher die Information darin, dass in der Welle niemand überlebt, sie aber rechtzeitig gewarnt wird und sich vorbereitet.
Also zum Teil symbolische Inhalte. Ferner der Hinweis auf eine Hungersnot, schon vor der 3TF/Flut. Am meisten berührt hat mich die Stimme, die ihr sagt: "Hab keine Angst. Was geschieht, muss geschehen".

Gehört zwar nicht hier her, aber da Du mir zu einem anderen Thema schon
einmal kurz geantwortet hast, der kurze Hinweis, auch eine neue Spur,
´Niels Harrit, Nanothermit`.

was eine schon ältere und wahrscheinlichere These ist.

Grüssle
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Re: WG

Ton, Dienstag, 19.04.2011, 20:02 vor 5670 Tagen @ WG (4492 Aufrufe)

Hallo WG.


Wie kann man denn eine wichtige Schauung, sofern sie es überhaupt ist, von der betroffenen Person trennen wollen?


Wenn Du gar keine Richtung verfolgst, dann meinst Du wohl die genannten Träume könnten vielleicht zu irgend etwas passen? Träume könnten ja auch im Sinne der Traumdeutung (Freud o.ä.) gedeutet werden.

Sind es Deiner Ansicht nach Träume oder Schauungen? (Den Seinen gibt´s der Herr im Schlafe...).

Die Fragen sind rhetorischer Natur.
Ich wollte nur antworten, weil ich angesprochen wurde, und niemanden abschrecken.


(Ich habe das Ganze seit dem 11.09.2001 für Unsinn gehalten. Genauer, im analyt. Sinn, habe ich mir das erst später angeschaut).

MfG

Darf man fragen, wo ungefähr ihr zu Hause seid?

Georg, Dienstag, 19.04.2011, 20:58 vor 5670 Tagen @ WG (4564 Aufrufe)

Darf man fragen, wo ungefähr ihr zu Hause seid?


mfG Georg

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Ich vermute, es ist sinnbildlich zu verstehen

Taurec ⌂, München, Dienstag, 19.04.2011, 21:32 vor 5670 Tagen @ WG (4787 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Dienstag, 19.04.2011, 21:52

Hallo!

Der Traum ist offenbar nicht eins zu eins zu verstehen. Darauf deutet schon ihr Verkrümeln und Überleben in der Welle hin; und vielleicht auch die Tatsache, daß sie, obwohl sie in der Wüste ist und große Hitze verspürt, nicht von Durst und Hunger berichtet.

Das heißt, es ist möglich, daß auch die Welle keine konkrete zukünftige Welle darstellt, sondern ein Symbol für etwas anderes ist.
Ebenso die Wüste und das Suchen in der Wüste, die unkenntlichen Personen in der Ferne, usw.

Dem Traum kommt offenbar im Leben Deiner Bekannten erhebliche Bedeutung zu, weil er sich alle paar Monate wiederholt. Auch, daß er sich sehr real anfühlt, wie es bei seherischen Träumen wohl oft vorkommt, zeigt, daß er mehr ist als nur bloße Verarbeitung. Ich halte ihn aber auch nicht für Schauung im profanen Sinne, die eine in der Zukunft tatsächlich passierende Szene zeigt. Womöglich spiegelt er (um auf der Schiene der allegorischen Deutung zu bleiben) gewissermaßen ihr Lebensthema wider oder bezieht sich gar auf unsere allgemeine Situation.

Dann könnte die Wüste für die innere Verwüstung in der modernen Welt stehen.
(Da fällt mir ein Nietzsche-Zitat ein: "Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt!" Damit versuchte er den seinerzeit schon spürbaren Verfall in Worte zu fassen und warnte davor, sich davon innerlich erfassen zu lassen.)
Die Menschen haben ihre Kultur und ihre Traditionen verloren, sind wurzellos geworden und nun auf der Suche nach Orientierung, nach einem inneren Mittelpunkt. Sie finden aber nichts!
Die Welle symbolisiert eine irgendwann in der Zukunft stattfindende, alles erfassende Umwälzung. Sie ist darauf innerlich vorbereitet oder wird vorbereitet, während andere davon heillos mitgerissen werden. Sie konnten die Stimme (vielleicht eine Art Rettungsanker von oben und/oder ihre innere Stimme) nicht hören.
Für Deine Bekannte ist die Welle eine Erleichterung, während sie für die anderen den Tod bedeutet. Sie weiß, daß es geschehen muß (Ausgleich ist ein Grundprinzip der Welt), daß man sich nicht dagegen wehren soll und daß auf die Flut ein Neubeginn folgt, wie nach der Sintflut.

So verstehe ich das unter der Annahme, daß wir tatsächlich den Bericht über einen seherischen Traum vor uns haben.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

viel Klarheit bekommen

WG, Dienstag, 19.04.2011, 22:53 vor 5670 Tagen @ Taurec (4705 Aufrufe)

Danke Taurec,

Wie immer sehr klare Gedanken von Dir. Ich bin im Großen und Ganzen auch Deiner Meinung.
Der Traum ist überwiegend symbolisch, deutet aber meiner Meinung nach ebenso klar auf die Weltenwende hin, die ich - seit ich mich damit beschäftige - auch als eine Reinigung der Erde betrachte. Nach unserem Verständnis braucht es ja auch ein wenig Chemie dazu, die von Impakten und Vulkanen in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt wird (wenn ich mir diese leichte Ironie erlauben darf).

Das Wesentliche an dem Traum ist für mich die symbolische Reinigung der Erde durch das Wasser, was in dem Traum eigentlich sehr schön dargestellt wird. Die zukünftigen Menschen haben eine Reinigung erfahren und es beginnt etwas neues. Wasser spielt in allen Religionen der Welt eine große Rolle und steht dort auch immer für die Reinigung der Seele und des Geistes.

Deine Gedanken haben mich aber auch neu inspiriert: das was gesucht wird ist wohl doch nicht (nur) Nahrung für den Körper (die knurrenden Mägen), sondern auch Nahrung für die Seele und den Geist. Danach hungern und dürsten viele Menschen und suchen verzweifelt, das ist schon lange Realität. Du drückst das mit der Suche nach Orientierung und den verlorenen Wurzeln ebenfalls sehr treffend aus.

Der Traum ist daher am ehesten aus dem tiefsten Unterbewusstsein und soll eine Ahnung über die Notwendigkeit und Erfüllung sehnsüchtiger erwarteter Änderung geben. Warum sie den Traum immer wieder hat, erkläre ich mir damit, dass sie dies nicht aus der Erinnerung verliert, aber auch damit sie die Gelegenheit wahrnimmt, wenn sie jemanden trifft, der ihr ein Bild von der Weltenwende näher bringt. Mir scheint auch, dass ihr durch den Traum gesagt wird, dass sie die neue Zeit erleben wird und dazu gehört eben auch materielle Vorbereitung und ein geeigneter Ort. Hier in Berlin dürfte das absolut chancenlos sein und ich denke, dass sie das auch begreifen wird. Mein Vertrauen in die "jenseitigen Welten" ist durch diese Botschaft, auch wenn es eine persönliche Botschaft für sie selbst sein mag, gewachsen.

Für das einzige reale Bild, halte ich die Szene in der die Körper und Gegenstände durch das Wasser gewirbelt werden, als ein Teilausschnitt der Ereignisse (halbsymbolisch halbreal). Der Rest scheint mir symbolisch aus dem Unterbewusstsein zu stammen und eine Vorahnung zu sein, aber eben auch ein Eindruck über die jetzige Lage der Menschen. Ich denke, dass ihre innere Welt eine gewisse Tiefe hat, diesen Eindruck habe ich von ihr auch schon vor der Traummitteilung gehabt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht auch, dass Nostradamus Überschwemmung/Flut häufig als Symbol für Revolution einsetzte und das steht eben auch für Veränderung grundlegender Art. Eventuell ist das auch ein grundsätzliches unterbewusstes Symbol und Nostradamus hat es aus diesem Grund verwendet(?).

Persönlich schöpfe ich selbst Kraft aus dem Traum, durch die Aussage, sich nicht gegen die Wende zu wehren, sondern die Dinge entwickeln sich. Auch die, die einen persönlich betreffen und ich bemerke bei mir selbst, wie ich mehr und mehr, dem Fluss der Dinge folge und mir damit unverstandene Schritte immer besser im Zusammenhang klar werden, im Sinne von: eins nach dem anderen und am Ende versteht man erst, warum jeder einzelne Schritt notwendig war.

Danke für Eure Beiträge, ich denke ich sehe das Ganze nun etwas klarer und meiner Bekannten wird dies auch sehr gut weiterhelfen.

Herzlich
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

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Regeln?

Taurec ⌂, München, Dienstag, 19.04.2011, 22:05 vor 5670 Tagen @ WG (4535 Aufrufe)

Hallo!

Das Wasser ist gefährlich, das wissen wir. Aber nicht schlimm, wenn man die
Regel beachtet. Es gibt viele Regeln, einfache Regeln, wichtige Regeln.
Wenn man sie einhält und immer weiter sucht, passiert nichts Schlimmes.

Was für Regeln denn? Insbesondere in Zusammenhang mit dem Wasser.
Weiß sie das oder hatte sie nur das unbestimmte Gefühl über deren Vorhandensein?

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Schöpfungsregeln?

WG, Dienstag, 19.04.2011, 23:02 vor 5670 Tagen @ Taurec (4514 Aufrufe)

Hallo Taurec

Was für Regeln denn? Insbesondere in Zusammenhang mit dem Wasser.
Weiß sie das oder hatte sie nur das unbestimmte Gefühl über deren
Vorhandensein?

Spontan fällt mir dazu nur ein: Schöpfungsgesetze oder eben die Regeln der Natur/Natürlichkeit (natürliches Recht versus römisches Recht)

Ich werde Sie aber dazu mal fragen, bzw. ihr den Faden zukommen lassen, vielleicht schreibt sie dann auch selbst noch ein paar Worte dazu.

Gruß
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

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Re: Schöpfungsregeln

Taurec ⌂, München, Dienstag, 19.04.2011, 23:42 vor 5670 Tagen @ WG (4495 Aufrufe)

Hallo!

Spontan fällt mir dazu nur ein: Schöpfungsgesetze oder eben die Regeln der
Natur/Natürlichkeit (natürliches Recht versus römisches Recht)

Ja, das sehe ich genauso.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Nachbetrachtung

Ton, Mittwoch, 20.04.2011, 13:54 vor 5669 Tagen @ Taurec (4673 Aufrufe)

Hallo.


Besteht der Konsens jetzt darin, dass es schauungsrelevante `Traumgesichte´ gibt? Gesichte, deren Bedeutung unter Umständen dem Empfänger selbst verborgen bleiben, deren Wichtigkeit für andere aber, möglicherweise in diesem Fall, von einer zweiten Person erkannt oder gedeutet wurde, Stichwort Weltenwende.

" ...Mir geht es dabei hier nicht in erster Linie um die Person - sie war bislang, wie schon gesagt, bzgl. der Schauungen ahnungslos,... "


" ...Nö, weder noch. Beschäftige mich mit dem Thema seit einem guten Jahr und suche keine Richtung,.. "
" ...Nach unserem Verständnis braucht es ja auch ein wenig Chemie dazu, die von Impakten und Vulkanen... "
" ...Ferner der Hinweis auf eine Hungersnot, schon vor der 3TF/Flut... "
" ... dass Nostradamus Überschwemmung/Flut häufig als Symbol für Revolution einsetzte... "
" ...erkläre ich mir damit, dass sie dies nicht aus der Erinnerung verliert, aber auch damit sie die Gelegenheit wahrnimmt, wenn sie jemanden trifft, der ihr ein Bild von der Weltenwende näher bringt... "

Mich interessiert naheliegend nach wie vor zuerst die Person des Empfängers. Erst danach was daraus gemacht wurde. Wodurch und durch wen sie in ihren Schauungen beeinflußt oder vielleicht aufgeklärt wurde. Dadurch wird ebenso die zweitgenannte Person zum Thema der Untersuchung. Vor allem dann, wenn eine Schauung nur durch eine 2. Person überliefert und kommentiert wird. Die "Glaubensinhalte" der zweiten sind dabei von entscheidender Bedeutung.


"...Ich nehme an, Du gehörst zu den `langjährigen´, die eine bestimmte Richtung in erster Linie zu bestätigen suchen...." (Weltenwende, Impakte, Vulkane, 3tF/Flut, Nostradamus....).


" ...ich sehe das Ganze nun etwas klarer und meiner Bekannten wird dies auch sehr gut weiterhelfen... "
" ...eben auch materielle Vorbereitung und ein geeigneter Ort. Hier in Berlin dürfte das absolut chancenlos sein..."


Mir geht es jetzt nicht darum, dem guten Taurec seine wohlverdiente Honorarnote streitig zu machen, oder dem ursprünglichen Ansinnen von WG eine zweite Bedeutung verleihen zu wollen, sondern um allgemeine Diskussionsgrundlagen; eingedenk der oft hier im Forum auftauchenden Schauungsmärchen ähnlicher Form und Inhaltes.
Deswegen habe ich mir erlaubt, den im genannten Sinne unverdächtigen Brief von WG, beispielhaft kurz nachzubetrachten.
´Unverdächtig` möchte ich hier jetzt nicht näher erklären, um 1. bestimmten Lesern nicht Vorschub zu leisten, und 2. da möglicherweise noch weiteres zu erwarten ist.

Daher möchte ich (schon aus Eigeninteresse) an das Versprechen erinnern:


" ...Ich werde Sie aber dazu mal fragen, bzw. ihr den Faden zukommen lassen, vielleicht schreibt sie dann auch selbst noch ein paar Worte dazu... "


@Taurec (nicht ganz ernsthaft)

Nietzsche: "Aller Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit." Ist das nicht aktueller als zu seiner Zeit?
Und hat er nicht auch mit der Verwüstung seinen eigenen Lebensabend (geistige Umnachtung) richtig vorhergesehen?


MfG

mehr Licht

Ulrich ⌂, München-Pasing, Mittwoch, 20.04.2011, 14:22 vor 5669 Tagen @ Ton (4409 Aufrufe)

Hallo Ton,

Mir geht es jetzt nicht darum, dem guten Taurec seine wohlverdiente
Honorarnote streitig zu machen,...

Hä >
Seine was >

´Unverdächtig` möchte ich hier jetzt nicht näher erklären,...

mir scheint, Du möchtest vieles "nicht näher erklären" und ergehst Dich allzu häufig in nicht näher erläuterten Hinweisen und Andeutungen.

Auch wenn nur ich allein diesen Wunsch haben sollte: Mehr Klarheit, bitte.

"Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit."
(Friedrich Nietzsche)

Mit freundlichem Gruß
Ulrich

Re: Ulrich

Ton, Mittwoch, 20.04.2011, 14:40 vor 5669 Tagen @ Ulrich (4427 Aufrufe)

Hallo Ulrich.


Ich habe mich bereits, mit eigenen Worten, vorgestellt: Welchen Grund zur Eitelkeit hat der Mensch? Genau gar keinen.
Genau so einfach.
Ob Dir meine Sprache schmeckt, ist Geschmacksache. Wenn sie überheblich wirkt, werde ich künftig robuster schreiben.

Antworten gebe ich gerne, solange sie man auch mir gibt:

Honorarnote, weil sich WG ja ausdrücklich bedankt hat, `Viel Klarheit`, er war zufrieden mit Taurec.

Der Erklärung `unverdächtig` habe ich jetzt nichts anzumerken, dafür war mir Deine Anrede zu unfreundlich.

Zu Nietzsche Zitat: Ich sagte ja `nicht ganz ernsthaft´, oder willst Du hier jetzt über Nietzsche philosophieren?


Jetzt würde mich aber schon auch Deine Meinung zum gegenst. Thema ein wenig interessieren?


In diesem Sinne

MfG

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intellektuell sich gebende Eiertänze

BBouvier, Mittwoch, 20.04.2011, 20:49 vor 5669 Tagen @ Ton (4442 Aufrufe)

Hallo Ulrich.


Ich habe mich bereits, mit eigenen Worten, vorgestellt: Welchen Grund zur
Eitelkeit hat der Mensch? Genau gar keinen.
Genau so einfach.
Ob Dir meine Sprache schmeckt, ist Geschmacksache. Wenn sie überheblich
wirkt, werde ich künftig robuster schreiben.

Antworten gebe ich gerne, solange sie man auch mir gibt:

Honorarnote, weil sich WG ja ausdrücklich bedankt hat, `Viel Klarheit`, er
war zufrieden mit Taurec.

Der Erklärung `unverdächtig` habe ich jetzt nichts anzumerken, dafür war
mir Deine Anrede zu unfreundlich.

Zu Nietzsche Zitat: Ich sagte ja `nicht ganz ernsthaft´, oder willst Du
hier jetzt über Nietzsche philosophieren?


Jetzt würde mich aber schon auch Deine Meinung zum gegenst. Thema ein wenig
interessieren?


In diesem Sinne

MfG

Sag mal Alter!

Dürfen wir hoffen, Du schreibst hier nach Deinen bisherigen nebulösen Andeutungen
auch mal was solides, anstatt dieser nur blass-pseudointellektuell-schwadronierenden
Fussel-Eiertänze ohne jegliche Substanz bislang?

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

locker bleiben...

Ulrich ⌂, München-Pasing, Mittwoch, 20.04.2011, 21:00 vor 5669 Tagen @ Ton (4584 Aufrufe)
bearbeitet von Ulrich, Mittwoch, 20.04.2011, 21:08

Hallo Ton,

Ob Dir meine Sprache schmeckt, ist Geschmacksache.

na, na, ein Koch, der diesen Spruch bringt, hätte seinen Beruf verfehlt.

Honorarnote, weil sich WG ja ausdrücklich bedankt hat, `Viel Klarheit`, er war zufrieden mit Taurec.
Der Erklärung `unverdächtig` habe ich jetzt nichts anzumerken, dafür war mir Deine Anrede zu unfreundlich.

schade, ich versuch's nochmal:

Lieber Ton,

manchmal, z.B. bei Begriffen wie 'Täuschelei' oder 'Honorarnote', erschliesst sich meinem schlichten Gemüt nicht, was Du eigentlich meinen könntest, und um mich nicht in die unvorteilhafte Rolle desjenigen begeben zu müssen, der Dich darum bittet, Dich selbst zu kommentieren, damit auch ich verstehe, was Du meinst, wünsche ich mir mehr Klarheit, mehr Eindeutigkeit, weniger vage Andeutungen, weniger Redewendungen im Sinne von "aber darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen", "aber das würde zu weit führen", "dazu wäre noch einiges zu sagen, aber nicht jetzt" u.ä.
Ich mein's auch wirklich nicht 'böse', ist nur eine Bitte.

Jetzt würde mich aber schon auch Deine Meinung zum gegenst. Thema ein wenig interessieren?

Gerne:

Nach meinen Erfahrungen ist der Gegensatz "symbolhafte Traum-Elemente" gegenüber "konkrete Inhalte wie im 'realen' Leben" kein Kriterium, um vorab zu entscheiden, ob es sich um einen vorausschauenden Traum einer zukünftigen Situation handelt oder nicht. In der Rückschau haben sich mir symbolische Traum-Inhalte als thematische Verknüpfungen zum tatsächlichen Geschehen gezeigt, die man in der konkreten Anschauung eines Ereignisses leicht ausser acht lässt und übersieht, wären sie nicht bereits symbolischer Bestandteil des vorausschauenden Traums gewesen.

Deine Frage,

Besteht der Konsens jetzt darin, dass es schauungsrelevante `Traumgesichte´ gibt? Gesichte, deren Bedeutung unter >Umständen dem Empfänger selbst verborgen bleiben, deren Wichtigkeit für andere aber, möglicherweise in diesem
Fall, von einer zweiten Person erkannt oder gedeutet wurde, Stichwort Weltenwende.

kann ich nur für mich beantworten:
Nur Wenige sind in ihrer Lebensführung so sehr isoliert, daß vorausschauende Träume nicht auch Situationen enthalten können, von denen viele Andere betroffen sein können.

Die Einschätzung, ob ein Traum mit warnendem Charakter vom Träumenden als Hinweis auf zukünftiges Geschehen oder 'nur' als psychologische Verarbeitung seelischen Geschehens eingestuft wird, hängt meiner Meinung vor Allem von der Summe seiner eigenen bisherigen, als auch der ihm bekannten Erlebnisse der Menschen seines Umkreises ab. Somit also davon, was er für 'möglich', was er für 'wahrscheinlich', was er für 'realistisch' hält.

Ein pakistanischer Träumer, der Anfang 2010 weite Teile seines Landes überschwemmt sieht, würde das wohl als 'unrealistisch' abtun und zur Tagesordnung übergehen, noch mehr vermutlich ein mitteleuropäischer Träumer, wenn Elemente wie städtische Verwüstungen, Überschwemmungen weiter Küstenbereiche, militärische Auseinandersetzungen oder gar der Impakt von was auch immer Elemente des Traumes sind.

Ich halte WG's Bericht für lobens- und nachahmenswert, da der Träumende es aus den oben genannten Gründen schwerer haben dürfte mit der Einschätzung, was davon zu halten ist, vor allem, wenn er nur ein Fragment eines komplexen zukünftigen Geschehens träumt, als ein 'Aussenstehender', dem Träume ähnlichen Inhaltes anderer Menschen bereits bekannt sind.

Symbolisch erscheint mir, bei der "Suche am Boden" die Welle, die sich am Horizont abzeichnet, nicht aus den Augen zu verlieren. Außer in Küstennähe würde eher eine ansteigende Flut, nicht aber eine Welle beschrieben werden, vermute ich. Ebenfalls symbolisch verstehe ich die Anweisung "Dreh die mit dem Rücken zur Welle. Geh in die Knie und verschränke die Arme..." als die Aufforderung, sich nicht passiv treiben zu lassen, sondern sehenden Auges in die zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Richtung zu schauen, wohin einen die Welle tragen wird und sich dabei zu zentrieren, statt zu strampeln, wie 'die Anderen'.

Es fällt mir schwer zu glauben, daß in dem wiederkehrenden Traum sich ein innerer Konflikt ausdrückt, wie Hope für den zweiten Teil vermutet, angesichts der gehörten Stimme ""Hab keine Angst, es ist alles gut. Hab keine Angst. Was geschieht, muss geschehen."

Auch wenn - im meinen Augen - dieser Traum symbolisch zu verstehen ist, die Elemente "den Boden unter den Füßen zu verlieren", "passiv als Einer unter Vielen einer existenziellen Bedrohung ausgesetzt zu sein", "bei der Fixierung auf das nächstliegende ('Suche am Boden') sich nicht rechtzeitig auf das sich bereits ankündigende Kommende (die 'Welle am Horizont') einzurichten" sind konkret genug, und der Traum-Charakter war 'konstruktiv' genug, und um ihn nicht mit einem "geh doch mal zum Arzt" abzutun.

Mein Fazit: Keine konkrete Vorausschau zukünftigen Geschehens, sondern eine persönliche 'Vorbereitung', im zukünftigen kollektiven Umbruch nicht die Orientierung zu verlieren. Deshalb, Danke für den Bericht, WG.

mit freundlichem Gruß
Ulrich

er trübt das Wasser, alles klar?

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 21.04.2011, 01:38 vor 5669 Tagen @ Ulrich (4344 Aufrufe)

Hallo Ulrich, hallo Ton!

"Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit."
(Friedrich Nietzsche)

Mit freundlichem Gruß
Ulrich

Präziser: Wer der Menge tief erscheinen möchte, der trübt sein Wasser, damit es
tief scheint.:-D
Mehr Licht, mehr Ton.
Aber Deinen Nick (Ton) finde ich witzig.;-)

Grüß,
Eypfeil
(*huh*, bin ich finster!)

Freie Meinungsäußerung

Ton, Donnerstag, 21.04.2011, 12:07 vor 5668 Tagen @ Eyspfeil (4411 Aufrufe)

Eine versprochene (angedrohte) Antwort als Ersatz, für die knurrenden Mägen.


Das Geplärre erinnert an die Raubtierfütterung. Was sehe ich noch in dem Bild? Jeder Tiger und Löwe schreit in einer anderen Sprache, wie mit einer Stimme. Ach ja, sie werden alle von nur einer Umfassung oder Zaun zusammengehalten. Soll ich mich jetzt zur Fütterung begeben? Gibt´s denn gar keinen Dolmetsch hier? Nein, der sieht eher aus wie ein Domteur. Mit vielen angestaubten Büchern unter der Achsel; stoische, pathetische Miene. In der linken Hand die Peitsche. Den langen, spitzen Hut zum Schein.
Woher borgt er sich das Licht - ich sehe nirgends Mond und Sonne? Das hat er sich aus seinen Büchern angelesen.
Ich wähle Worte, umsonst, man wittert Blut.
Eingestanden, Ich war so unvorsichtig, mich zu nah.....


Bleibt die Frage, wieviel Licht verträgt ein Blinder? Oder mit eigenen Worten: Wäre es von großem Nutzen, jemanden die volle Wahrheit gleich vorweg mit Druckbuchstaben in den Arsch zu schieben? Respektive, in dem besonderen Fall, in´s Maul zu stopfen, und nicht sehr leichtsinnig? Könnte sich durch die soeben gewählte Sprache doch, mit Recht, sofort wieder jemand beleidigt fühlen.

Einen Versuch war es wert. Ich bedaure das von mir verursachte Ärgernis. Ich erlaube mir, das Feld zu räumen (oder, für die wortgewaltigen Nietzsche-Verständigen: I schleig mi wida). Wohlgemerkt, die von Taurec gewählten Nietzsche-Zitate hielt ich für sehr passend. Meine kindische Reaktion darauf war unnotwendig. Dafür entschuldige ich mich bei ihm nochmals, für den Fall, dass er es mißverstanden hat. Ich sagte ja schon, dass ich kein Wissenschaftler bin, geschweige denn sein möchte.


Ton ist ein Wort mit drei Buchstaben. Zwei wären noch kürzer gewesen. Staub auf mein Haupt. (Gast wurde nicht angenommen)

Keine Anrede und kein Gruß, ich mag den falschen Schein nicht.

von Tigern , Löwen und Lämmern

Ulrich ⌂, München-Pasing, Donnerstag, 21.04.2011, 13:18 vor 5668 Tagen @ Ton (4272 Aufrufe)

Hallo Ton,

Das Geplärre erinnert an die Raubtierfütterung. Was sehe ich noch in dem
Bild? Jeder Tiger und Löwe schreit in einer anderen Sprache, wie mit einer
Stimme. Ach ja, sie werden alle von nur einer Umfassung oder Zaun
zusammengehalten. Soll ich mich jetzt zur Fütterung begeben? Gibt´s denn
gar keinen Dolmetsch hier? Nein, der sieht eher aus wie ein Domteur. Mit
vielen angestaubten Büchern unter der Achsel; stoische, pathetische Miene.
In der linken Hand die Peitsche. Den langen, spitzen Hut zum Schein.
Woher borgt er sich das Licht - ich sehe nirgends Mond und Sonne? Das hat
er sich aus seinen Büchern angelesen.
Ich wähle Worte, umsonst, man wittert Blut.
Eingestanden, Ich war so unvorsichtig, mich zu nah.....

will hoffen, daß es sich nicht um eine Vision handelt, sondern (nur) um gekränkte Eitelkeit.

Vorsichtshalber würde ich über die Oster-Feiertage jeden Besuch eines Zoo, Wander-Circus usw. meiden, man weiß ja nie...

Zur Vorsicht rate ich auch - ohne "Dolmetsch"-Begleitung - in allen Internet-Foren: Allerorten lauern unfreundliche, übelwollende Menschen, die es nicht Wert sind, daß Du Deine subtilen Überlegungen mit ihnen teilst und die Dich alle missverstehen wollen.

Ach ja:
Mit Dir hat das alles überhaupt nichts zu tun, das sind die Anderen, alle Anderen...
Es wäre sicherlich noch mehr zu diesem Thema zu sagen, das auch unter Umständen - möglicherweise - , wenn auch nicht für alle, aber doch für manchen, nicht ganz uninteressant wäre, aber - wie Du schon sagtest - das würde jetzt zu weit führen...
Ich werde das dann eventuell zu gegebenem Zeitpunkt, sollte Interesse bestehen, nochmal analytisch betrachten, falls 'mal die Sonne nicht scheint, der Cappuccino nicht schmeckt, ich sonst nichts zu tun habe, mich richtig langweile, bis dahin bitte ich um Geduld. usw.usw. blablabla

Mit freundlichem Gruß
Ulrich,
in der Hoffnung, daß der Hang zum Absurden nicht ansteckend ist

Trolle trollen sich recht schnell

WG, Donnerstag, 21.04.2011, 14:26 vor 5668 Tagen @ Ulrich (4323 Aufrufe)

Hallo Ulrich

in der Hoffnung, daß der Hang zum Absurden nicht ansteckend ist

keine Sorge, wir haben hier ein recht gut funktionierendes Immunsystem ;-)

Jemand der scheinbar nur über sich selbst redet, z.B.

Bleibt die Frage, wieviel Licht verträgt ein Blinder?

und dann auch noch so etwas faselt,

Keine Anrede und kein Gruß, ich mag den falschen Schein nicht.

stülpt doch nur ihr Inneres hier aus und mir "scheint" er kann sich selbst nicht leiden.
Jedenfalls sagt er das mit obigem.
Solche trollen sich recht schnell von diesem Ort, ein wenig Müll hinterlassend.
Was soll's.

Grüssle und danke für Deine Beiträge
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Hallo

Hope, Mittwoch, 20.04.2011, 17:19 vor 5669 Tagen @ WG (4537 Aufrufe)

mir fiel beim ersten Teil des Traums Irlmaier ein:

"Die landlosen Leute ziehen jetzt dahin, wo die Wüste entstanden ist. Jeder kann siedeln, wo er mag, und Land haben, soviel er bebauen kann."
"Das ganze Gebiet östlich von Linz wird eine einzige Wüste werden.."

Der zweite Teil des Traums liest sich, für mich, extrem nach Siegmund Freud. Im Wasser (Geburtswasser), zusammengekauert (embryonale Stellung). Das Auftauchen - geboren werden.

Da sie den Traum schon seit ihrer Kindheit hat, ist nach meiner Meinung, der zweite Teil ein Konflikt den sie mit sich herumträgt.

Für mich klingt der erste Teil mit der Hitze interessanter.
Schutt und Steine klingen nach zerstörten Häusern.

Was mich interessieren würde: sieht sie sich von außen? also beobachtet sie sich selbst oder ist es eine Ich-Perspektive?

lg
Hope


Gleißendes Licht blendet mich, über mit brennt die Sonne heiß am Himmel.
Es ist unerträglich heiß. So heiß. Ich bin nackt. Jedes Kleidungsstück
würde die Hitze unerträglicher machen. Unwichtig.
Ich bin allein, aus der Ferne höre ich nervöses Stimmengewirr, ein paar
verschwommene Körper am Horizont, jedoch nicht viele.
Alle sind auf der Suche nach etwas, auch ich. Ich suche am Boden,
konzentriert. Wonach weiß ich nicht. ICh weiß nur, dass es nicht zu finden
ist. Sinnloser Zeitvertreib. Wichtig trotzdem, zwingend notwendig,
unbedingt.
Die Suche ist schwer, denn es ist kaum etwas zu erkennen, das Licht blendet
mich. Der Boden ist staubig und steinig. Ausgetrocknet. Leblos. So wie ich.
Nur weiter bewegen, nicht stehen bleiben. Keine Möglichkeit, Schatten zu
finden, es gibt keine Bäume, nur verdorrte Sträucher und überall Schutt und
Steine am Boden. Der Horizont ist weit, weit weg. Flimmernde undeutliche
Umrisse. Nicht von Bedeutung, was dort ist.
Wasser in weiter Ferne. Zum Abkühlen im Wasser keine Zeit, denn alle
suchen. Alle. Auch ich. Gehetzt.
Das Wasser ist gefährlich, das wissen wir. Aber nicht schlimm, wenn man die
Regel beachtet. Es gibt viele Regeln, einfache Regeln, wichtige Regeln.
Wenn man sie einhält und immer weiter sucht, passiert nichts Schlimmes.

Die Stimmen der Gesichtslosen sind jetzt deutlicher zu hören. Sie klingen
hektisch und aufgeregt. Ich kann nicht zuhören, denn ich muss suchen. Keine
Zeit für Ablenkung. Jemand ruft mir etwas zu, immer wieder, immer lauter.
Und plötzlich eine Stimme in meinem Kopf, vertraut und beruhigend. Erst
verstehe ich nur wenig, aber die beruhigende Stimme wird immer deutlicher.
Ich warte. bis ich jedes Wort genau verstanden habe. Es ist als ob ein
uralter Plan in mir aktiviert wird. Und immer wieder "Hab keine Angst, es
ist alles gut. Hab keine Angst. Was geschieht, muss geschehen."
Von weit weg ist ein Geräusch zu hören, dass dem Knurren vieler hungriger
Mägen gleicht. Ich habe keine Angst. Ich weiß, dass das was jetzt passiert
wichtig ist und folge der Stimme. Am Horizont erkenne ich eine Welle, von
der ich wusste, dass sie kommen würde. Si eist größer als ich dachte. "Hab
keine Angst." Ich vertraue. Es ist gut. Das tosende Wasser ist unglaublich
laut. "Hab keine Angst." Ich habe keine Angst. Ich weiß es muss sein. Und
ich weiß, mir wird nichts passieren. "Dreh die mit dem Rücken zur Welle.
Geh in die Knie und verschränke die Arme. Duck dich soweit du kannst und
halte dein Kinn an deine Brust gedrückt. Bis alles Wasser sich beruhigt
hat. Du darfst nicht schwimmen, nur warten."
Ich folge der Stimme und warte. Ich bin ganz ruhig, den was geschieht muss
so sein. Ich warte, kann das Wasser hören. Laut. Wassertropfen fallen auf
mich. Eine Erleichterung nach der Hitze. Das Suchen ist zu Ende.
Ein gewaltiger Ruck stößt meinen Körper und plötzlich bin ich unter Wasser.
Ich frage mich wie es wäre, zu ertrinken. Aber ich weiß, das ist nicht
möglich. Ich bin vorbereitet. . Und wieder warte ich, meinen Körper zu
einer festen Kugel geformt, Knie und Kinn fest an meine Brust gedrückt. Ich
warte, Bis sich das Wasser beruhigt. Ich möchte schwimmen, doch ich lasse
mich langsam auf den Grund sinken. Um mich herum viele andere Menschen die
wie durch einen Sturm herumgewirbelt werden. Sie haben die Stimme nicht
gehört, sie ertrinken. Werde von Dingen erschlagen, die die Welle mit sich
gerissen hat. Ich schließe die Augen. Und warte.
Ich spüre wie sich das Wasser langsam beruhigt und öffne die Augen. Weit
oben sehe ich ein Glitzern, das das tiefe Blau des Wassers durchdringt.
Erleichtert schwimme ich Richtung Sonne, ein weiter Weg. Es ist viel
Wasser. Gefährlich, mit all diesen Gegenständen darin.
Mein Kopf schießt aus dem Wasser, ich hole tief Luft und etwas Neues
beginnt.

Hier endet ihr Bericht. Ich habe mit ihr bereits ein wenig darüber
gesprochen, wie ich einige der Inhalte verstehe, denke aber dass durch die
Erfahrungen hier im Form noch weitere Betrachtungsweisen und
Interpretationen recht interessant sein könnten.

Grüssle
WG

--
Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

Bedeutung

offtopic, Donnerstag, 21.04.2011, 01:07 vor 5669 Tagen @ WG (4496 Aufrufe)

Hallo an alle

Hallo WG!

Ich würde den Traum eher esotherisch sehen, da dieser typisch esotherisch erscheint - weiss aber nicht, ob ihr das hilft...

Gleißendes Licht blendet mich, über mit brennt die Sonne heiß am Himmel.
Es ist unerträglich heiß. So heiß. Ich bin nackt. Jedes Kleidungsstück
würde die Hitze unerträglicher machen. Unwichtig.

Endlich werden alle Masken fallen, die wir uns aufsetzen - daher: ich bin nackt.

Ich bin allein, aus der Ferne höre ich nervöses Stimmengewirr, ein paar
verschwommene Körper am Horizont, jedoch nicht viele.

Jeder geht seinen Weg alleine...

Alle sind auf der Suche nach etwas, auch ich. Ich suche am Boden,
konzentriert. Wonach weiß ich nicht. ICh weiß nur, dass es nicht zu finden
ist. Sinnloser Zeitvertreib. Wichtig trotzdem, zwingend notwendig,
unbedingt.

Das ist wortwörtlich so: Wir alle suchen etwas - es ist nur nicht ausserhalb zu finden- nur in einem selbst...

Die Suche ist schwer, denn es ist kaum etwas zu erkennen, das Licht blendet
mich. Der Boden ist staubig und steinig. Ausgetrocknet. Leblos. So wie ich.
Nur weiter bewegen, nicht stehen bleiben.

Die jetzige Zeit wringt uns aus, wir bleiben staubig zurück, da es uns alles Leben nimmt. Nur weiter bewegen, ist ein Symbol der Rastlosigkeit dieser Person auf der Suche nach etwas, von dem sie unterbewusst weiss, dass sie es dort, wo sie jetzt sucht, es nicht finden kann.

Keine Möglichkeit, Schatten zu

finden, es gibt keine Bäume, nur verdorrte Sträucher und überall Schutt und
Steine am Boden. Der Horizont ist weit, weit weg. Flimmernde undeutliche
Umrisse. Nicht von Bedeutung, was dort ist.
Wasser in weiter Ferne. Zum Abkühlen im Wasser keine Zeit, denn alle
suchen. Alle. Auch ich. Gehetzt.

Nicht von Bedeutung, was "dort" ist: konzentriere dich auf "dich"!
Gehetzt -> abermals der Hinweis auf die Rastlosigkeit.

Das Wasser ist gefährlich, das wissen wir. Aber nicht schlimm, wenn man die
Regel beachtet. Es gibt viele Regeln, einfache Regeln, wichtige Regeln.
Wenn man sie einhält und immer weiter sucht, passiert nichts Schlimmes.

Wasser reinigt: daher im Traum (sofern keine Schau) etwas Gutes - aber die Regel besagt, dass man sich ändern müsste, um dauerhaften Erfolg zu haben...

Die Stimmen der Gesichtslosen sind jetzt deutlicher zu hören. Sie klingen
hektisch und aufgeregt. Ich kann nicht zuhören, denn ich muss suchen. Keine
Zeit für Ablenkung. Jemand ruft mir etwas zu, immer wieder, immer lauter.
Und plötzlich eine Stimme in meinem Kopf, vertraut und beruhigend. Erst
verstehe ich nur wenig, aber die beruhigende Stimme wird immer deutlicher.
Ich warte. bis ich jedes Wort genau verstanden habe. Es ist als ob ein
uralter Plan in mir aktiviert wird. Und immer wieder "Hab keine Angst, es
ist alles gut. Hab keine Angst. Was geschieht, muss geschehen."

Und so ist es: was geschehen muss, geschieht! Sonst wären Schauungen ja gar nicht möglich!

Von weit weg ist ein Geräusch zu hören, dass dem Knurren vieler hungriger
Mägen gleicht. Ich habe keine Angst. Ich weiß, dass das was jetzt passiert
wichtig ist und folge der Stimme. Am Horizont erkenne ich eine Welle, von
der ich wusste, dass sie kommen würde. Si eist größer als ich dachte. "Hab
keine Angst." Ich vertraue. Es ist gut. Das tosende Wasser ist unglaublich
laut. "Hab keine Angst." Ich habe keine Angst. Ich weiß es muss sein. Und
ich weiß, mir wird nichts passieren. "Dreh die mit dem Rücken zur Welle.
Geh in die Knie und verschränke die Arme. Duck dich soweit du kannst und
halte dein Kinn an deine Brust gedrückt. Bis alles Wasser sich beruhigt
hat. Du darfst nicht schwimmen, nur warten."

Nicht dem Intellekt, sondern der Intuition vertrauen - in einem Tsunami hätte jegliche Position keine bessere Überlebenschance, so dass ich das symbolhaft auffasse...

Ich folge der Stimme und warte. Ich bin ganz ruhig, den was geschieht muss
so sein. Ich warte, kann das Wasser hören. Laut. Wassertropfen fallen auf
mich. Eine Erleichterung nach der Hitze. Das Suchen ist zu Ende.

Das Suchen endet mit dem (auch symbolischem) Tod - da das Wasser erleichterung schafft, ist es eine symbolische Reinigung.

Ein gewaltiger Ruck stößt meinen Körper und plötzlich bin ich unter Wasser.
Ich frage mich wie es wäre, zu ertrinken. Aber ich weiß, das ist nicht
möglich. Ich bin vorbereitet.

Der gewaltige Ruck symbolisiert einen grossen Wechsel im Leben und der Zweifel kommt auf, ob man diesen ertragen kann - trotzdem ist er willkommen (da er nach der Hitze erfrischt).

. Und wieder warte ich, meinen Körper zu

einer festen Kugel geformt, Knie und Kinn fest an meine Brust gedrückt. Ich
warte, Bis sich das Wasser beruhigt. Ich möchte schwimmen, doch ich lasse
mich langsam auf den Grund sinken. Um mich herum viele andere Menschen die
wie durch einen Sturm herumgewirbelt werden. Sie haben die Stimme nicht
gehört, sie ertrinken. Werde von Dingen erschlagen, die die Welle mit sich
gerissen hat. Ich schließe die Augen. Und warte! Aber trotzdem interessant, wie er sich präsentiert hat!

Wie ein Kind vertrauen (Intuition!) - nicht wie ein Erwachsener (Intellekt!) handeln.

Ich spüre wie sich das Wasser langsam beruhigt und öffne die Augen. Weit
oben sehe ich ein Glitzern, das das tiefe Blau des Wassers durchdringt.
Erleichtert schwimme ich Richtung Sonne, ein weiter Weg. Es ist viel
Wasser. Gefährlich, mit all diesen Gegenständen darin.
Mein Kopf schießt aus dem Wasser, ich hole tief Luft und etwas Neues
beginnt.

Sie wird Zeit brauchen, all das zu verarbeiten - aber wie gesagt: etwas Neues beginnt!...


Für mich hat der Traum einen Verarbeitungscharacter - keine Schau. Aber trotzdem interessant, wie der Traum sich präsentiert hat. WG, ich wäre gespannt auf ihre Antwort auf diese Analyse - weiterhin wäre interessant, seit wann genau sie diese Träume hat und was vorher geschah. Wie gesagt, für mich erscheint das eher ein Verarbeitungstraum denn eine Schauung.

Liebe Grüsse

Verarbeitungstraum

WG, Freitag, 22.04.2011, 01:01 vor 5668 Tagen @ offtopic (4242 Aufrufe)

Hallo offtopic

Für mich hat der Traum einen Verarbeitungscharacter - keine Schau. Aber
trotzdem interessant, wie der Traum sich präsentiert hat. WG, ich wäre
gespannt auf ihre Antwort auf diese Analyse - weiterhin wäre interessant,
seit wann genau sie diese Träume hat und was vorher geschah. Wie gesagt,
für mich erscheint das eher ein Verarbeitungstraum denn eine Schauung.

Für einen Verarbeitungstraum halte ich diesen (zumindest momentan noch) nicht.
Ich denke es ist eine sehr tiefe Sicht auf den Zustand der Menschheit
und die Mitteilung einer Veränderung die passieren wird.
=> Weltenwende in sehr symbolischer Form ausgedrückt.

Keine Schauung im eigentlichen Sinne, sondern symbolisch die tieferen Aspekte berührend.

Auch sie selbst in ihrer Person scheint mir die überlebende Menschheit darzustellen,
die die neue Epoche (Geburt einer Epoche) begründen.

Wir werden mehr erfahren, ich bleibe dran, vielleicht dauert das ein bisschen,
da ich sie erst in zwei Wochen sehen werde. Sie teilte mir aber schon mit,
dass sie hier mitliest.

Ein sehr tiefgründiger und vielschichtiger Traum ist es auf alle Fälle.

Grüssle
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Tiefgründige Deutung des das Leben begleitenden Traumes

Leserzuschrift @, Samstag, 23.04.2011, 14:53 vor 5666 Tagen @ WG (4306 Aufrufe)

Hallo WG

Ich habe im alten Prophezeiungsforum eine sicher nicht sehr abwegige Deutung gegeben:
http://el-abba.org/forumex-proph/messages/241.htm

Vielleicht könntest du die Frau darauf aufmerksam machen.

Viele Grüsse - Epi

--
Benutzerkonto für Leserzuschriften

damit wir auch schön brav in den katholischen Himmel kommen

WG, Samstag, 23.04.2011, 20:26 vor 5666 Tagen @ Leserzuschrift (4189 Aufrufe)

Hallo auch

Ich habe im alten Prophezeiungsforum eine sicher nicht sehr abwegige
Deutung gegeben:

Epis Deutung der Träume - sicher ganz nah an der Wahrheit

Ganz sicher auch.
Wenn ich schon höre einer habe die Wahrheit gefressen,
dann bekomme ich schon einen gewissen Brechreiz.
Und Dein pseudoreligiös-kirchliches Geschwätz,
hat mir dann noch fast die Pfannkuchen von heute Mittag hochkommen lassen.

Dein Name Epi-doph-ekles gab meinem Magen dann auch noch den Rest.

"Gruß"
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

praktisch denken

Gerhard, Montag, 25.04.2011, 19:44 vor 5664 Tagen @ WG (4047 Aufrufe)

In diesen zweifellos beeindruckenden Traum lässt sich - wie hier an den Beiträgen sichtbar - ebenfalls ganz zweifellos alles nur Denkbare hinein interpretieren.

Tatsache ist, dass es der Traum "einer Frau" ist - und damit eine Privatangelegenheit dieser Frau. Er sollte zunächst (wie die meisten Träume) betrachtet werden als Ausdruck eines seelischen Zwiegesprächs, das diese Frau mit sich selbst führt, und das sich in vielschichtig bedeutsamen Bildfolgen ihrem (aufwachenden) Tagesbewußtsein zum weiteren Nachdenken und Verarbeiten darbietet.

Um eine angemessene Interpretation dieses Traumes leisten zu können, und zwar im Hinblick auf die Botschaft, die der Traum für die Frau selbst hat, wäre zunächst zu fragen, ob das Aufwachen aus diesem Traum mit körperlichen Symptomen verbunden ist (Angstzustände, Schweiß, heftiges Luftholen u.ä.), also in irgendeiner Weise angestrengt und belastend ist - oder ob der Aufwachprozess ganz normal abläuft. Als nächstes wäre zu fragen, wie genau die Träume sich zeitlich verteilen ***), also wie "regelmäßig" und "häufig" sie tatsächlich sind, und ob etwa diesen Träumen vergleichbar regelmäßig auch irgendwelche spezifischen Lebensereignisse vorausgehen oder nachfolgen.

Erst nach Einholen dieser Minimalinformationen kann man über den Traum weiter angemessen nachdenken. Wiederholungsträume dieser Art weisen (nach der durchschnittlichen und herkömmlichen ärztlichen Erfahrung) auf ein bestehendes körperliches oder seelisches "Problem". Im Falle dieser Frau, die ich nach der Sprache ihres Traumes für eine außerordentliche Persönlichkeit halte und die in ihrem Leben weit kommen wird, dürfte die Lösung (falls die Frau sie überhaupt sucht!) nicht schwierig sein.

Für die Ziele und im Rahmen dieses Forums trägt der Traum nur eine einzige, winzige, gleichwohl wertvolle Sache aus: an einem Ort, an dem sich die Frau irgendwann einmal in der Zukunft befinden mag, könnte sich in dieser Zukunft einmal eine "Flut" ereignen. Die nachdrückliche Betonung liegt auf dem Wort "könnte". Aber es ist ganz zweifellos eine Flutschauung mehr.

Gerhard

***) die zeitliche Verteilung auf der großen Skala (etwa welche Wochen/Monate im Jahr), aber besonders auch auf der kleinen Skala (z.B. welche Wochentage und vor allem um wieviel Uhr in der Nacht bzw. am frühen Morgen).

praktisch denken

Selly, Dienstag, 26.04.2011, 22:12 vor 5663 Tagen @ Gerhard (4059 Aufrufe)

>
[quote]Für die Ziele und im Rahmen dieses Forums trägt der Traum nur eine einzige,
winzige, gleichwohl wertvolle Sache aus: an einem Ort, an dem sich die Frau
irgendwann einmal in der Zukunft befinden mag, könnte sich in dieser
Zukunft einmal eine "Flut" ereignen. Die nachdrückliche Betonung liegt auf
dem Wort "könnte". Aber es ist ganz zweifellos eine Flutschauung mehr.
[/quote]

Hallo,

Stichworte:

unerträglich heiß
Sonne heiß am Himmel
Boden ist staubig, steinig, ausgetrocknet, leblos
keine Möglichkeit Schatten zu finden
keine Bäume, nur verdorrte Sträucher
überall Schutt, Steine am Boden
Wasser in weiter Ferne
Suche nach Wasser
Wasserflut
viel Wasser, ein weiter Weg vom Boden zur Wasseroberfläche
viele Gegenstände im Wasser

"Zustand" nach Impakt. Dann Wasserflut. Eine Flut, die Gegenstände mitführt. Jedoch vor Ort gibt es nur Schutt, Steine, Staub, verdorrte Sträucher. Ich möchte jetzt den Traum nicht bezüglich der Träumenden interpretieren. Sondern nur nach den Infos oben gehen. Danach schwemmt das Wasser Gegenstände an. Wohl von weiter weg. Das ist eine Arbeitsthese. So könnte man interpretieren, dass es zeitnah weiter weg nicht nur Schutt und Steine gibt. Und so viel Wasser könnte Meerwasser bedeuten.

Es ist banal. Jedem klar. Wollte es nur kurz hinschreiben.
Und, wie ich meine, eine Schau.

Liebe Grüße
Selly

Mein Traum anders, liegt wohl an der verschiedenen Heimat

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 27.04.2011, 01:14 vor 5663 Tagen @ Selly (4175 Aufrufe)

Hallo Selly!

"Stichworte:

unerträglich heiß
Sonne heiß am Himmel
Boden ist staubig, steinig, ausgetrocknet, leblos
keine Möglichkeit Schatten zu finden
keine Bäume, nur verdorrte Sträucher
überall Schutt, Steine am Boden
Wasser in weiter Ferne
Suche nach Wasser
Wasserflut
viel Wasser, ein weiter Weg vom Boden zur Wasseroberfläche
viele Gegenstände im Wasser"

Komisch, mein Traum heute nacht ziemlich entgegengesetzt:
in einem Vorort von Stuttgart:
massenhaft Schnee, der aber taute, Sonne am Himmel
Rückkehr zur Landwirtschaft, ein Teil der Häuser fehlte,
die gegenwärtige Weltordnung mit den Betonklötzen
existierte nicht mehr.
Grasnarben am Wegesrand
Kaum Menschen
Der tauende Schnee Symbol für das Überwunden haben
einer finsteren Zeit (nicht die Minieiszeit)
Bruchstückhaft alte Häuser wie der unter Denkmalschutz
stehende Bahnhof
Die neuen Studentenwohnheime dahinter dagegen nur
eine Art Geröllfeld

Also ich schreibe hier nur Träume auf, von denen ich
im Traum mir bewußt bin, daß ich mich in der Zukunft
bewege.
Denn die Vergangenheit war doch eher bewegter und
lebhafter.

Grüße,
Eyspfeil

Danke Eyspfeil

Selly, Donnerstag, 28.04.2011, 22:04 vor 5661 Tagen @ Eyspfeil (4084 Aufrufe)

Hallo,

ich habe noch einmal darüber geschlafen. Das mit den vielen Gegenständen im Wasser..., das bekomme ich nicht auf die Reihe.

Ist es möglich, dass all die Gegenstände über so viele km (keine Ahnung, 30, 50, 100 km?) angeschwemmt werden? Ich möchte dies bezweifeln, kenne allerdings keine Erfahrungswerte. Geht man davon aus, dass etliche Kilometer nur Steine und Geröll liegen und es sich um sehr viel Wasser handelt, meine ich, dass die Gegenstände (noch bevor sie das Geröll erreichen) irgendwann am Boden zu liegen kommen und sich das Wasser darüber hinwegbewegt. Mit vielen Fragezeichen versehen.

Habe meine Meinung geändert. Ich meine, doch keine Schau. Irgendwie fehlt da die "Seele". Irgendwie leer, seelenlos für eine Schau. Von mir vielleicht ungewohnt so zu schreiben. Ich kann es schlicht nicht anders beschreiben. Und, ich hoffe, niemanden damit zu verletzen.

Liebe Grüße
Selly

PS:
Mein Schluss "Liebe Grüße" ist Standard. :-) Weil, es gibt nichts Stärkeres als die Liebe. Es muss schon sehr viel passieren, damit ich das nicht mehr schreibe. Und die Liebe hält alles zusammen, so kommt man auch immer wieder zusammen oder so. :-) Würde ich das nicht mehr schreiben, hätte ich was aufgegeben.

Flutwelle

WG, Donnerstag, 28.04.2011, 23:04 vor 5661 Tagen @ Selly (4237 Aufrufe)

Hallo Selly


ich habe noch einmal darüber geschlafen. Das mit den vielen Gegenständen im
Wasser..., das bekomme ich nicht auf die Reihe.

Ist es möglich, dass all die Gegenstände über so viele km (keine Ahnung,
30, 50, 100 km?) angeschwemmt werden?

Nöö, ist aber auch nicht nötig, da alle paar Meter irgend etwas rumliegt, was eine Weile von der Welle mitgewirbelt wird.
Schau Dir mal Filme von den Tsunamis (Thailand, Japan usw.) an: die sind dagegen noch harmlos.
Die Flutwelle wird ein paar mal so kräftig sein, mit nichts was wir kennen zu vergleichen.

Gruß
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Seher sehen alle den selben Film

riss, Freitag, 20.05.2011, 17:01 vor 5639 Tagen @ WG (4152 Aufrufe)
bearbeitet von riss, Freitag, 20.05.2011, 17:24

Einwurf eines Sehers, wissend das der text keinerlei wirkung entfalten kann. Dennoch habe ich das bedürfnis mich eimal als das darzustellen was ich bin und weiss.
Andere Seher sahen genau dasselbe und wenn wir einander begegnen ist der dialog in 4-5 sätzen durch. weil wir einander genau dieselbe story zu berichten haben hihihi..
Seher sind menschen die mit einer erinnerung an das gesamte weltgeschehen aller epochen ausgestattet sind, da der Film in dem wir existieren immer derselbe ist (als seher weiss man das) kommt es eben darauf an zu bestehen , indem man teilt anstatt geizt, oder schenkt anstatt stielt.
Viele von uns menschen werden in den kommenden ereignissen derart traumatisiert, das sie nur durch gebet und Versenkung im EINEN gewahrsein ihr überleben als spirituelle kreaturen zeitigen werden.
Dieser Stress wird die persönlichen Dünkel und glaubensmuster zerstören, das nennt sich Reinigung.
Danach kannst du wieder wie ein mensch leben, und die fauna und flora als teil deiner selbst anerkennen...vorbei mit lug und betrug, brunnenvergiften und hinterlist.
Es wird eine schöne zeit kommen nach dem grossen gerüttel.

Es wird sehr viel blut fliessen, erst wirst du verfolgt weil du in einer Gruppe bist (z.b. Freimaurer), dann wirst du verfolgt weil du in keiner Gruppe bist (gegenrevolution).

"kannst du rennen? das musst du können um dem Mob zu entkommen.

Das grosse gerüttel wird den geist der menschen in seine schranken weisen, ihn bereit machen für einen zustand der Transzendenz.
Die mit dem Transzendentalen bewusstsein werden den Christusfunken in sich tragen und einander im herzen erkennen.

Zum grossen gerüttel kann gesagt werden, das es mit einem absolut extremen Wind einhergeht, dieser wind wird von schnell wandernden Magnetfeldern erzeugt die beim trudeln der erdachse und einer ordentlich weiten polverschiebung der geologischen pole herrühren.
Die gewihten Kerzen sind heutzutage alle aus einem material gefertigt das beim verbrennen einen stoff abgibt, dieser stoff entgiftet auf molekularer basis die atemluft in den häusern, während den 3 finsteren tagen.

Der extrem starke Wind ist dermassen stark das nur bunkerartig gut gebaute häuser stehen bleiben werden.
Wenn du eine Höhle suchst muss es eine tiefe höhle sein, weil dich der sog sonst herausziehen wird.

Das habe ich als SEHER gesehen.

dieser abräumer istnur ein kleiner hopser in der geschichte derer die als menschen erscheinen, es werden noch viele zeitalter kommen, bis das gestellte rätsel so gelöst wurde das eine gemeinsame erleuchtung stattfindet.

Freundliche Grüsse

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Geweihte Kerzen

Taurec ⌂, München, Freitag, 20.05.2011, 18:21 vor 5639 Tagen @ riss (4095 Aufrufe)

Hallo, Riss!

Die gewihten Kerzen sind heutzutage alle aus einem material gefertigt das
beim verbrennen einen stoff abgibt, dieser stoff entgiftet auf molekularer
basis die atemluft in den häusern, während den 3 finsteren tagen.

Zwischen geweihten und normalen Kerzen ist rein physikalisch kein Unterschied. Eine Weihe ist immer eine geistige, d. h. transzendente Handlung mit ebensolchen Auswirkungen. Das entfernt aber keine Stäube, Aschepartikel und Säuretröpfchen aus der Atmosphäre oder macht diese unschädlich. Allenfalls ist die geistige Umgebung "sauber" (das ist jedoch eher spekulativ).

Der extrem starke Wind ist dermassen stark das nur bunkerartig gut gebaute
häuser stehen bleiben werden.
Wenn du eine Höhle suchst muss es eine tiefe höhle sein, weil dich der sog
sonst herausziehen wird.

Das habe ich als SEHER gesehen.

Interessant!
Kannst Du Deine Schauungen bitte beschreiben?

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Bröselspur

riss, Freitag, 20.05.2011, 18:48 vor 5639 Tagen @ Taurec (4139 Aufrufe)
bearbeitet von riss, Freitag, 20.05.2011, 19:03

Hi Taurec


das mit den kerzen ist in den schauungstexten regelmässig gesagt weil es einige Tage giftig ist in der luft.
Alle sollen drinnen bleiben und die fenster und türen dichtmachen.
dann soll die kerze ununterbrochen brennen.

warum wohl?

als seher sehe ich nicht nur die formalen ereignisse , es sind auch andere ebenen sichtbar für das allessehende auge der seher.

also achtete ich darauf zu schauen warum diese kerzen von anderen sehern so bedeutsam hingestellt wurden, und stellte fest das im material der kerzen unserer zeit, ein stoff drinnen ist , der stoff hat die eigenschaft das giftige in der luft zu binden und dadurch werden die leute in diesen räumen überleben.
thats all of it


es gibt viel zu erzählen aus den schauen, das wichtigste was es zu sagen gibt ist die klassische information der seher an die lauscher: sei achtsam zu allen erscheinungen.
behandle die erscheinungswelt wie dein allerliebstes.
teile jederzeit alles mit jedem, auch deine habe, ansonsten wird dich das eines tages zurück kränken von unerwarteter seite.

Anerkenne die Welt als EIN WESEN.

ansonsten noch einige kleinigkeiten aus der zukunft der nächsten dekaden:

energie wird nicht aus elektronen gewonnen sondern aus dynamischem fluss.
es wird einen genialen ersatz geben für das was Elektrische energie heisst.
Die computer werden eine vollgeile revolution erleben, danach ist unser superrechner ein kinderspielzeug.
ein Junger europäer findet eine alternative mathematik, mit der "krummen 1"
die automobile werden ohne räder auf metallenen strassen gleiten 30 cm über boden.
Genetik ist ein Jahrtausendverbrechen, viel hunger und leid durch die folgen der genmanipulation.
Nano ist easy.
Japanisch wird weltsprache sein, die japaner werden unglaublich stark aus der noch kommenden krise hervorkommen.
Der mittlere osten wird total verseucht sein für ganz lange jahrhunderte, die lassen alles arsenal an bio und sonstigen waffen los und das wird unglaublich hässlich.
Atomare strahlung wird kein problem darstellen, man staune und staune. aber erst nachdem man die radioaktiven isotope mithilfe einer mesonenstrahlung binden kann.
Die köpfmaschine ist ein oberhorror.
Das Birkenbäumchen ist eine Explosionswolke mit der form einer birke.
lerne von den australischen Eingeborenen was hochkultur in wirklichkeit bedeutet, sie haben sie erreicht! ein stab, eine schale, ein gewahrsein das Ich und die Welt EINS sind.

Wir werden in einer art globalem Faschismus enden, jeder kontinent hat eine stimme.

nun reichts , sonst komen die antikörper des forum und löschen alles wieder :-)

Äh, fliegende Autos "danach"?

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Samstag, 04.06.2011, 22:18 vor 5624 Tagen @ riss (3458 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Samstag, 04.06.2011, 22:23

Hallo Riss!

"die automobile werden ohne räder auf metallenen strassen gleiten 30 cm über boden."

Äh, bist Du Dir da sicher, daß Du Dir dies nicht aus Science-Fiction Filmen
kapriziert hast?
Denn Seher wie ITOma und Wizard (und auch meine bescheidenen Träume)
sahen absolut keine Autos mehr "danach", nur Fahrräder und mancherorts
Windmühlen zur Energiegewinnung.
Und auch der Computer wird kein Kinderspielzeug sein, sondern es wird
dieses ganze Zeugs einschließlich iPhones, Tablet-PCs, Netbooks, Nettops
und wie dieser ganze Kruscht heißt, nicht mehr existieren.
=> Elektronen werden vermutlich gar nicht mehr 'fließen'.

Richtig ist: Eine neue Energieform wird es geben.
Ich war in einem Traum in einem Uni-Gebäude, und da waren an einem
Regal an der Wand lauter komische Modelle aus Holz und Metall.
Also mit Stahlfedern, Stahlseilen, Metallteilen, Schrauben,
kleinen Zylindern und dergleichen.
Ich fragte einen anwesenden Wissenschaftler, ab wann diese Geräte
zum Einsatz kamen, und er antwortete: "Ab dem Jahr 2020".
Damit ist auch der Zeitplan der Ereignisse geklärt: Mitte bis
Ende dieses Jahrzehnts.

Für StarWars oder fliegende Autos gibt es nirgendwo seriöse
Belege.
Irlmaier saqte im Kurier vom 12.10.1945, man versuche in den
Weltraum vorzudringen, aber da wäre keine Schöpfung vorausgegangen.
=> Nur totes Gestein, was Videos belegen.
Ob in Sachen Weltraum-Erforschung mit Sonden überhaupt noch
viel passieren wird?
Die Amerikaner haben ihr Shuttle-Programm eingestellt.
Die Dinger kommen ins Museum.
Die nächste Generation von Raketen wird frühestens 2015
abheben.
Es bleiben die Sojus-Kapseln der Russen und ferner noch
die Versuche der Inder und Chinesen.

Mit fliegenden Autos wäre es danach ja unsere Zeit 2.0
Da wäre alles noch perverser als es jetzt schon ist.
Von der Rückkehr einer Autharkie und auch zu einer
Spiritualität würden wir da wie jetzt auch - nur träumen.

Mit freundlichen Grüßen,
Eyspfeil

Detailfrage: Mesonen

Gerhard, Montag, 06.06.2011, 12:01 vor 5622 Tagen @ riss (3310 Aufrufe)

Hallo, Riss, vielen Dank für Deinen Beitrag!

Ich hätte gerne eine Rückfrage zu Deiner folgenden Aussage:

Atomare strahlung wird kein problem darstellen, man staune und staune. aber
erst nachdem man die radioaktiven isotope mithilfe einer mesonenstrahlung
binden kann.

Ist es einfach ein "Wissen" von Dir, oder hattest Du diesbezüglich eine "Schauung".
Könntest Du dann ggfs. noch weitere Details aus der Schauung erzählen?

Es handelt sich offenbar um denselben Sachverhalt, der in der Proph.John.XXII angesprochen wird,
wenn dort steht, dass der nächste (oder übernächste) Papst eine wissenschaftliche Sensation ankündigen wird,
mit der die Radioaktivität kontrolliert und unschädlich gemacht werden kann (und damit auch Atomwaffen).

Dass Du den Begriff "Meson" gebrauchst, erstaunt mich sehr.
Denn in diesem Bereich liegt tatsächlich die Lösung, soweit ich das im Augenblick erkennen kann.

Danke und Grüsse, Gerhard

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Impaktnähe

BBouvier, Freitag, 20.05.2011, 18:50 vor 5639 Tagen @ Taurec (3935 Aufrufe)

Der extrem starke Wind ist dermassen stark das nur bunkerartig gut gebaute
häuser stehen bleiben werden.
Wenn du eine Höhle suchst muss es eine tiefe höhle sein, weil dich der

sog sonst herausziehen wird.

Das habe ich als SEHER gesehen.

Das dürfte in Impaktnähe sehr nachvollziehbar sein.
Da bleibt kein Stein auf dem anderen:
=>
s. dazu die Schau des WV zu NY.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Kerzen

Leserzuschrift @, Dienstag, 24.05.2011, 02:12 vor 5636 Tagen @ Taurec (3763 Aufrufe)

Moin Taurec,
der unterschied zw. "geweihten" Kerzen von Irli und normalen, liegt mE nicht am Gebet, sondern am Herstellungsverfahren.

Normal werden Kerzen gezogen.
Kirchliche Kerzen werden gegossen, oder gewickelt. Daher vermute ich auch das darin der Unterschied zw. brennt, oder brennt nicht bei Irli liegt.

Schönnen So
...

--
Benutzerkonto für Leserzuschriften

Geweihte Kerzen und Ausfall der Elektrizität

lissi, Mittwoch, 25.05.2011, 20:35 vor 5634 Tagen @ Leserzuschrift (3937 Aufrufe)

Hallo,

wäre es nicht denkbar, dass der Hinweis auf die Kerzen darin begründet ist, dass viele Haushalte heutzutage kaum noch einen Kerzenvorrat (von ein paar Deko-Kerzen abgesehen) besitzen. Jedoch dürften viele ihre geweihte Tauf- und/oder Kommunionkerze aufgehoben haben, die dann (aufgrund ihrer Größe) durchaus während der 3 Tage und Nächste längerfristig Licht spenden könnte.
Was ich in diesem Zusammenhang gerade nochmals nachgelesen habe: In dem Buch von Hans J. Andersen "Die Polwende" wird unter dem Kapitel "Vesagen der Elektrizität" behauptet: "Verschiedene Hellseher haben schon darauf aufmerksam gemacht, daß es bei der kosmischen Wende zu einem Versagen der Elektrizität kommen würde" (Zitat Ende)
Einige Absätze später wird auf Veronika Lueken Bezug genommen, wonach auch Autos stehen bleiben sollen und die Lichter ausgehen. Dieses Aussetzen der Elektrizität könnte nach Ansicht eines dort zitierten Dipl.Ingenieurs physikalisch tiefgreifender sein als ein normaler Stromausfall oder ein solcher mittels EMP (Diese These wird in dem Kapitel auch näher erläutert mit Zusammspiel von Erdmagnetismus, Magnetwirbelfelder etc.). Das würde dann auch erklären, warum Taschenlampen ihren Dienst versagen würden und man auf Kerzen verweist.
Leider kann ich diese Angaben nicht verifizieren, dazu fehlen mir das physikalisch-technische Wissen.
Mich würde mal interessieren, ob diese Behauptungen bzw. Thesen in diesem Forum bekannt und gegebenenfalls auch schon analysiert wurden.

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kaum noch Kerzen in Haushalten

BBouvier, Mittwoch, 25.05.2011, 20:56 vor 5634 Tagen @ lissi (3774 Aufrufe)

wäre es nicht denkbar, dass der Hinweis auf die Kerzen darin begründet ist,
dass viele Haushalte heutzutage kaum noch einen Kerzenvorrat (von ein paar
Deko-Kerzen abgesehen) besitzen. Jedoch dürften viele ihre geweihte Tauf-
und/oder Kommunionkerze aufgehoben haben, die dann (aufgrund ihrer Größe)
durchaus während der 3 Tage und Nächste längerfristig Licht spenden
könnte.

Danke, Lissi!
Natürlich!! : - ))

Statt dessen fabulieren sich Welche lieber die abstrusesten Narrenpossen
zusammen, um einen Unterschied zwischen Kerzen zu konstruieren,
die in der Fabrik doch vom selben Bande rollen.

Gruss,
BB

--
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Respekt, einfache und plausible Erklärung

Joe, Donnerstag, 26.05.2011, 15:57 vor 5633 Tagen @ lissi (3667 Aufrufe)

sehr selten (zu selten?) anerkenne ich aussgerwöhnliche Leistungen, und die Erklärung hier gehört eindeutig dazu. :ok:

Avatar

Was wohl sonst?

BBouvier, Donnerstag, 26.05.2011, 17:00 vor 5633 Tagen @ Joe (3732 Aufrufe)

sehr selten (zu selten?) anerkenne ich aussgerwöhnliche Leistungen, und die
Erklärung hier gehört eindeutig dazu. :ok:

Ja.
Natürlich:
Dann ist der Strom ausgefallen, und es brennen/leuchten
längerfristig eben nur noch Kerzen.
Was wohl sonst?
Und bei der Mehrzahl dürfte es sich dabei um
von kirchlichen Festen stammenden handeln.

Ganz abgesehen davon, dass sich der Zusatz "geweihte"
frömmelnd so schön geheimnisvoll-gruselig ausnimmt.
So, als ob ein negativ-magischer Fluch - jenseits der
Physik - andere am Brennen hinderte.

Und hier tut sich nun ein weites Feld der "Erklärungen"
für alle Diejeningen auf, deren Sätze nur allzuoft
beginnen mit:
"Und dann kann ich mir auch noch gut so denken,
dass...!"

Gruss,
BB

--
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Bezugsquellen, s'il vous plait

Wintermond, Donnerstag, 26.05.2011, 20:38 vor 5633 Tagen @ BBouvier (3694 Aufrufe)

Bien. Und wo krieg ich nun als von Herzen Nichtglaubender ein paar solche Kerzen her? :-)

Bitte nicht vergessen, für Mitlesende die Brücke zum praktisch Umsetzbaren zu bauen.

Mit Kerzen reichlich ausgestattet und ungeweiht
Wintermond

----------------------

Wallfahrtskirche ...

Selly, Donnerstag, 26.05.2011, 21:48 vor 5633 Tagen @ Wintermond (3732 Aufrufe)

... z. B.

Hallo Wintermond,

geweihte Kerzen kannst Du evtl. bei Wallfahrtskirchen kaufen. Bei mir in der Nähe in der Wallfahrtskirche Maria Linden in Ottersweier gibt es welche. Und vielleicht mal in Kirchen schauen.

Liebe Grüße
Selly

Avatar

Ein sehr guter Vorschlag!

BBouvier, Donnerstag, 26.05.2011, 23:18 vor 5633 Tagen @ Selly (3774 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 26.05.2011, 23:30

... z. B.

Hallo Wintermond,

geweihte Kerzen kannst Du evtl. bei Wallfahrtskirchen kaufen. Bei mir in
der Nähe in der Wallfahrtskirche Maria Linden in Ottersweier gibt es
welche. Und vielleicht mal in Kirchen schauen.

Liebe Grüße
Selly

Jau, Selly!

Ein sehr guter Vorschlag!
Zur Sicherheit liesse ich diese (vielleicht doch nicht "richtig" >)
geweihten Kerzen von einem Priester aber noch einmal weihen:
Man kann ja nie wissen!

Und ich liesse mir danach über diese Weihe von einem Notar
eine mit Stempelmarke gesiegelte Beglaubigung ausstellen.
Dann müssen die einfach brennen:
Ob sie nun wollen, oder auch nicht!

Besser noch:
Ein Bischof oder gar Kardinal (!) weihte sie -
und das unter Anwesenheit eines Dutzend
amtlich geprüfter jungfräulicher Zeugen? ...
... das ganze vielleicht gar an "Mariä unbefleckter Empfängnis"?
(Für Laien: das ist der Tag, an dem die Grosseltern Jesu
zwecks Empfängnis Mariens (!) völlig unbefleckt beieinder lagen!)

Als Variante hielte ich für denkbar, mit einem Gabelstapler
nach Rom zum Petersplatz zu fahren und dort meine
bevorrateten Kerzen in die Höhe zu lupfen,
sobald der Heilige Vater den Balkon betritt:
Diese Massnahme sollte alle anderen übertreffen
und sicherstellen, dass die Kerzen im Bedarfsfalle
auch tatsächlich und ganz sicher brennten.

Von allen anderen Kerzen ist vorsichtshalber
entschieden abzuraten, weil schlichte Teelichter
- da unkatholisch -
womöglich nicht leuchten wollten:
Dann müsste man z.B. auf Taschenlampen
(ggfls. mit Kurbelantrieb) oder Knickleuchtstäbe
zurückgreifen.
=>
Nicht auzudenken, diese Katastrophe!

Gruss,
BB

--
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Überweisungsbeleg

WG, Freitag, 27.05.2011, 00:19 vor 5633 Tagen @ BBouvier (3637 Aufrufe)

Als Variante hielte ich für denkbar, mit einem Gabelstapler
nach Rom zum Petersplatz zu fahren und dort meine
bevorrateten Kerzen in die Höhe zu lupfen,
sobald der Heilige Vater den Balkon betritt:
Diese Massnahme sollte alle anderen übertreffen
und sicherstellen, dass die Kerzen im Bedarfsfalle
auch tatsächlich und ganz sicher brennten.

Hier wäre noch zu erwähnen, dass der letzte Überweisungsbeleg der Kirchensteuer
auf dem Stapel Kerzen ganz oben und gut sichtbar mit dazugelegt werden sollte,
sonst kann sich doch der Heilige Vater gar nicht davon überzeugen,
dass da eins seiner Schafe den Stapler fährt.

Und noch was: dies sollte unbedingt vor seiner Flucht erfolgen ...
sonst schmelzen in der Hitze der Revolution die guten Kerzen noch gar weg.

Grüße auch
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Avatar

hier sind Experten gefragt!

BBouvier, Freitag, 27.05.2011, 01:04 vor 5633 Tagen @ WG (3878 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 27.05.2011, 01:15

Als Variante hielte ich für denkbar, mit einem Gabelstapler
nach Rom zum Petersplatz zu fahren und dort meine
bevorrateten Kerzen in die Höhe zu lupfen,
sobald der Heilige Vater den Balkon betritt:
Diese Massnahme sollte alle anderen übertreffen
und sicherstellen, dass die Kerzen im Bedarfsfalle
auch tatsächlich und ganz sicher brennten.


Hier wäre noch zu erwähnen, dass der letzte Überweisungsbeleg der
Kirchensteuer
auf dem Stapel Kerzen ganz oben und gut sichtbar mit dazugelegt werden
sollte,
sonst kann sich doch der Heilige Vater gar nicht davon überzeugen,
dass da eins seiner Schafe den Stapler fährt.

Und noch was: dies sollte unbedingt vor seiner Flucht erfolgen ...
sonst schmelzen in der Hitze der Revolution die guten Kerzen noch gar weg.

Grüße auch
WG

Hallo, WG1

Du scheinst mir - dieses wichtige Thema betreffend -
ja ein wahrer Fachmann zu sein.

Daher gestatte diese Überlegungen und Fragen an Dich:
=>
- können z.B. Teelichte überhaupt katholisch werden?
Und - falls "ja!" - wie ist das Fremden gegenüber zu belegen?
- brennen geweihte Kerzen auch in Haushalten von Protestanten...
...bzw. brennen vielleicht auch völlig ungeweihte Kerzen
im Notfall bei ganz frommen Katholiken doch?
- was ist das Leucht-Verfallsdatum geweihter "Kerzen mit Weihegarantie"?
...kann man dabei von etwa zwei bis 27 Jahren ausgehen,
oder ist das als völlig absurd zu beurteilen?
- wie wirkt sich eine Notweihe ggfls. auf das Brennen aus:
Wer wäre dazu bevollmächtigt?
* Wirksamkeit auf die Brenndauer und die Leuchtkraft in Lux
* Alter
* Geschlecht
* Nationalität
* Herkunft der Kerze
* ein Markenprodukt?
* Religionszugehörigkeit (nicht der Kerze!)
* Nachweis der pünktlichen Abführung der Kirchensteuer
* Nachweis der letzen Beichte?
* etwa ein Konvertit?
- im allgemeinen sollte wohl davon auszugehen sein,
dass ungeweihte Kerzen bei Protestanten (oder beispielsweise Indianers)
gar nicht brennen, man bei geweihten im allgemeinen davon ausgehen dürfte,
jedoch keinesfalls (oder bestenfalls schwach) bei Moslems und Eskimos,
während ungeweiht geweihte bei Orthodoxen, Schotten,
Zeugen Jehowas und Mitteldeutschen nur von Mitternacht bis 03:45 brennen.
(ausser an Sonn- und Feiertagen natürlich...für die aus den
Deutschen Ostgebieten Vertriebenen gelten entsprechend nach wie vor
die im Konzil von Trient -1545 bis 1563-
sowie in den "Vier-plus-Zwei-Verträgen" verfügten Sonderregelungen)

So etwa?

In banger Erwartung Deiner Expertise grüsst
voller Demut:
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Kerzenratschläge

WG, Freitag, 27.05.2011, 17:56 vor 5632 Tagen @ BBouvier (3857 Aufrufe)
bearbeitet von WG, Freitag, 27.05.2011, 18:07

Bruder Bhochzwo, sei gegrüßt

und stelle Deine Lauscherchen auf
damit Du mir ja nicht im Falle der Not
im Dunkeln einst sitzen musst

- können z.B. Teelichte überhaupt katholisch werden?

Aber natürlich geht das. Die Blechhülle sollte aus einem Jesustaler
handgedengelt sein, drumherum wird das Ganze noch mit einem
'Ave Maria' in güldener Schrift zu verziert.

Und - falls "ja!" - wie ist das Fremden gegenüber zu belegen?

Das 'Ave Maria' sollte mehrsprachig ausgeführt werden.
Lediglich auf die Sprache der Inuit kann verzichtet werden,
da es sehr unwahrscheinlich ist, dass in Katholizien
zu dieser Zeit ein Eskimo vorbei schwimmt.
Bezügich anderer bunter Fremdlinge
=> lies doch einfach endlich mal das Liedchen aus dem hohlen Lindenbaume

- brennen geweihte Kerzen auch in Haushalten von Protestanten...

Um Himmels willen, Nein!
was nicht sein kann, darf nicht sein
Luther drehte sich um im Grabe
und wer sollte den empfangen Deine Gabe?

...bzw. brennen vielleicht auch völlig ungeweihte Kerzen

Bruder BB, Du willst doch hier
nicht unsere Geschäftsgrundlage vernichten.
Noch einmal und ich erzähls dem Vater.
Sei froh dass Bvierhochzwo hier nicht mitliest,
der würde sogleich es nach oben
eiltelegrafieren, per Himmelsboten

im Notfall bei ganz frommen Katholiken doch?

Schwierig!
gelänge der Nachweis über:
-eine mindestens 5-jährige Tätigkeit als Messdiener
-regelmäßige Beichtgänge (beglaubigte Protokolle sind vorzulegen)
-das sonntägliche Fehlen in der Kirche genzte sich auf nur dreimal ein
(ärztliche Atteste wären ebenfalls mitzubringen)
-ein Unschuldsnachweis bis ins Alter von 18einhalb Jahren
...
Schon da bliebe doch kein einziger über, bei den leeren Kirchen
=> irrelevante Frage

- was ist das Leucht-Verfallsdatum geweihter "Kerzen mit Weihegarantie"?
...kann man dabei von etwa zwei bis 27 Jahren ausgehen,
oder ist das als völlig absurd zu beurteilen?

Nun bin ich aber fürchterlich enttäuscht
ob Deiner Bibelfestigkeit.
Läge es nicht nahe, die Weihegarantie
mit der Lebensdauer des barfüßigen Sohnes
anzunähmen, hüstl, verzeih, mir geht es heute nicht gut,
und da wir dies nicht ganz genau
durch die ehrenwerten Ezwohochzwo
übermittelt einst bekamen
ginge ich von um die 33 Jahre aus
=> Du solltest dringend deine Taufkerze auffrischen lassen

- wie wirkt sich eine Notweihe ggfls. auf das Brennen aus:

Sollte eine Sauerstoffflasche zur künslichen Beatmung
der schwächlichen Wachsstange
zur Verfügungs stehen, ginge das.
Da jedoch durch die Kürze der Zeit
eine vollständige Durchodemisierung mit dem heiligen Hauche
nicht erreicht werden kann
muss mit einer Leuchtkraft
von nur einem Glühwürmchen gerechnet werden.
Natürlich nur wenn Bedingung zwei erfüllt ist:
eine stattliche Anzahl echter, zertifizierter Jungfrauen,
wie Du schon richtig bemerkt hast.
Die sind aber zu dieser Zeit noch weitaus rarer als der Sauerstoff.
Du weist doch, schon heutzutage fände man kaum noch welche.
=> lass lieber deine Taufkerze aufladen

Wer wäre dazu bevollmächtigt?

Selbstverständlich nur der flüchtende Papa Nr Bvierhochzwo,
oder ersatzweise Asieben, sein Nachfolge, wenn ich mich nicht verrechnet habe.

* Wirksamkeit auf die Brenndauer und die Leuchtkraft in Lux

drei Tage sind garantiert
zum Beten reicht das Licht
zum Lesen eher nicht
=> das 'Ave Maria' solltest Du jetzt endlich mal auswendig lernen

* Alter

Bruder Bhochzwo, das ist aber doch Deine Domäne.
Seit 42 Jahren, drei Monaten und fünf Tagen
rätselst Du herum, wie alt der Papa denn einst sein dürfte
und nun fragst Du mich, der ich doch nur ein kleiner
bescheidener Sternendeuter bin.

* Geschlecht

Gibt es Neuigkeiten, hast Du gar eine Päpstin geschaut?
Bei der Gelegenheit muss ich noch einen großen Irrtum aufklären:
Es heißt zwar die Kerze
aber hast Du schon einmal eine ohne Docht gesehen.

* Nationalität

Briderchen Bhochzwo, wir sind doch Papst!
Du scheinst in letzter Zeit ein wenig vergesslich geworden zu sein,
lass Dir von unserer Klosterfrau etwas Melissengeist verschreiben.

* Herkunft der Kerze

Angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage
hat Bvierhochzwo ein Edikt erbrochen, ähm erlassen:
die Herkunft sei Seiner ehrwürdigen Heiligkeit wurscht.
Nur die Währung der Spende, zahlbar vor der Segensgabe
sollte noch einen Geltungsbereich haben.
Reiseproviant würde er jedoch auch dankend gerne dafür nehmen,
ein paar feste Wanderschuhe könne er auch noch brauchen.

* ein Markenprodukt?

Dito, obiges Edikt gültet auch hier.
Sogar die preiswerten Produkte unserer Brüder Albrecht (Ahochzwo)
seinen ausnahmsweise genehm.

* Religionszugehörigkeit (nicht der Kerze!)

Welcher Zugehörigkeit Bvierhochzwo frömmelt weiß ich nicht,
habe aber munkeln gehört er könne freihändig mauern.

* Nachweis der pünktlichen Abführung der Kirchensteuer

Auf dem Gebiete der ehemaligen BRD in dreifacher Ausfertigung
in Italia, genügt eine Fälschung,
auf gebrauchtem Butterbrotpapier.
(in der Verderblichkeit ihrer Zivilisationserrungenschaften waren
uns die Römer schon immer eine kleine Nasenlänge voraus)

* Nachweis der letzen Beichte?

Pruder Bhochzwo, Du warst doch letzthin erst bei mir in der Beichte
und fühltest Dich schuldig, zu häufig das fürchterliche Schimpfwort
US-Prolet bemüht zu haben, erinnerst Du Dich nicht?
Hiermit sei der Nachweis erbracht, einfach ausdrucken und mitbringen

* etwa ein Konvertit?

Im Notfall ja,
aber nur ein ausgezeichneter Schauspieler
mit einschlägiger Hollyholzerfahrung
(mindestens ein Bambi oder zwei Lafontänen)
Wo wir schon beim filmischen Thema angelangt sind,
darf ich Dir noch zwei Leckerchen servieren,
welche schon bald in der unserer klösterlichen Videothek ausleihbar sein werden:

"Alles Tutti, Mutti? - Wie die erste Kanzlerin Orden-dlich abgekanzelt wurde"
Eine Dokumödie die nahe Zukunft betreffend, gekonnt kommentiert wie immer von
Briderchen Johannes B. Schwärmer, der nebenbei auch noch erläutert,
warum die neue Halskette von Mutti aus stabilem Hanf geflochten wurde.

und

"Die langen Leiden des alten wehrten Vaters"
Und Du wirst es nicht glauben, Bruder und Vater Bvierhochzwo hat die Hauptrolle bekommen,
seine Privatbank läuft ja nicht mehr so gut und er braucht etwas für seine Altersvorsorge.

Beide sollen ab dem Rentenalter freiggeben sein, mein Bruder Du hast Glück wie immer,
ich hingegen darf sie wieder nur heimlich des Nachts in meiner Zelle schwarz sehen.

- im allgemeinen sollte wohl davon auszugehen sein,
dass ungeweihte Kerzen bei Protestanten (oder beispielsweise Indianers)
gar nicht brennen, man bei geweihten im allgemeinen davon ausgehen dürfte,
jedoch keinesfalls (oder bestenfalls schwach) bei Moslems und Eskimos,
während ungeweiht geweihte bei Orthodoxen, Schotten,
Zeugen Jehowas und Mitteldeutschen nur von Mitternacht bis 03:45 brennen.
(ausser an Sonn- und Feiertagen natürlich...für die aus den
Deutschen Ostgebieten Vertriebenen gelten entsprechend nach wie vor
die im Konzil von Trient -1545 bis 1563-
sowie in den "Vier-plus-Zwei-Verträgen" verfügten Sonderregelungen)

Jau, Bruder Bhochzwo, das hast Du sehr gut zusammengereimt, Respekt!
Aber eins verwundert mich doch ein wenig:
Letzte Nacht durfte ich ein paar Bilder der Finsternis erschauen und ich meine
das ganze Drama ging von Freitag 8:30 bis Sonntag gegen 18:55.
Um 19:00 kam dann wie gewöhnlich die Tagesschau und
am Montag mussten wir alle wieder recht früh raus zur Arbeit.
Nur diejenigen die rechtzeitig einen Urlaubsantrag gestellt hatten
durften die Woche über ausschlafen.

Daher wäre es doch sehr gemein, wenn die Kerzen am Sonntag ausfielen.
Wie sollen die mitteldeutschen Kollegen es denn sonst bemerken,
dass sie sich längst auf dem Meeresgrund befinden, wenn es dort dann auch noch finster ist?
Ich habe Vater Bvierhochzwo deswegen gebeten,
dies beim Schöpfer korrigieren zu lassen,
bevor er wieder nach Hollyholz fliegt und Teil zwei abdreht:
"Die neuen Leiden des ..., na Du weist schon

voller Demut:

brav auch

mit ebenso demütigstem Gruße auch
Bruder WG, Dein frommer Zellennachbar

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Avatar

in Ordnung.

BBouvier, Freitag, 27.05.2011, 18:51 vor 5632 Tagen @ WG (3607 Aufrufe)

Danke, WG!

Das hier lass aber man bloß nicht
Detlef lesen!!
=>
"Lediglich auf die Sprache der Inuit kann verzichtet werden,
da es sehr unwahrscheinlich ist, dass in Katholizien
zu dieser Zeit ein Eskimo vorbei schwimmt."

Nicht wahr? :-)

Grüsse auch!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

zu spaet

detlef, Samstag, 28.05.2011, 00:10 vor 5632 Tagen @ BBouvier (3663 Aufrufe)

ich sehe alles!

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

geweihte Kerzen - woher

lissi, Donnerstag, 26.05.2011, 23:24 vor 5633 Tagen @ Selly (5076 Aufrufe)

Hallo,

ich sehe es so, dass vor allem die Größe der Kerzen (Tauf-oder Kommunionkerze) geeignet ist, einen Teil der 3 Tage/Nächte mit Licht zu versorgen, unabhängig von der Weihe. Aber es sind nun mal geweihte Kerzen, die aufgrund ihrer Größe längerfristig leuchten. Sicher könnte man auch geweihte Kerzen kaufen, das wäre aber m.E. genauso als würde man Gebetsmühlen Gebete verrichten lassen, so denn an der Eigenschaft der Weihe was liegen sollte. „Normale“ Stearinzylinder (=Kerzen) müssten eigentlich genauso funktionieren, es sei denn, der metaphysische Aspekt der inneren Einstellung oder der Gebete käme zum Tragen, was ich nicht mal von der Hand weisen würde.
Ein liebender Gott, der nur seine weihkerzenbestückten Katholiken (bin selbst einer) bevorzugen würde, ist m.E. bullshit, da es einer angenommenen göttlichen Liebe und Gerechtigkeit widersprechen würde.
Ich würde zwar auch Taschenlampen mit entsprechendem Batterievorrat und Dynamo-Taschenlampen vorhalten, den Kerzen aber aufgrund der Vorraussagen den Vorzug geben.
Man wird sehen (oder ohne Kerzen auch nicht, weils dann vielleicht dunkel …)
Und der Unglaube kann (wohlgemerkt: kann) muss aber nicht ein Dauerzustand sein und könnte sich unter gewissen Umständen, so diese denn eintreten sollten, sich durchaus ins Gegenteil verkehren.

Nur so mal ein Gedanke ….

denkfehler

detlef, Samstag, 28.05.2011, 00:12 vor 5632 Tagen @ lissi (3663 Aufrufe)

Und der Unglaube kann (wohlgemerkt: kann) muss aber nicht ein Dauerzustand
sein und könnte sich unter gewissen Umständen, so diese denn eintreten
sollten, sich durchaus ins Gegenteil verkehren.

Nur so mal ein Gedanke ….

du unterliegst einem denkfehler.
wenn solche "gewissen umstaende" eintreten wuerden, braeuchte man nicht mehr glauben, sondern wuerde wissen.

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

denkfehler

lissi, Sonntag, 29.05.2011, 00:39 vor 5631 Tagen @ detlef (3579 Aufrufe)

Und der Unglaube kann (wohlgemerkt: kann) muss aber nicht ein

Dauerzustand

sein und könnte sich unter gewissen Umständen, so diese denn eintreten
sollten, sich durchaus ins Gegenteil verkehren.

Nur so mal ein Gedanke ….


du unterliegst einem denkfehler.
wenn solche "gewissen umstaende" eintreten wuerden, braeuchte man nicht
mehr glauben, sondern wuerde wissen.

gruss,detlef

Hallo detlef,
das stimmt natürlich grundsätzlich. Nur, ich gehe davon aus, jemand, der sich mit Prophezeiungen beschäftigt und behauptet, er sei ein Ungläubiger, macht sich vielleicht selbst was vor. Wenn es Voraussagen gibt, die schon eingetroffen sind und man den Zufall und die mathematische Wahrscheinlichkeit weitgehend ausklammern kann oder ich generell an die Möglichkeit von Voraussagen glaube, hat man sich schon von der rein materialistischen Anschauung entfernt und ist zumindest bereit an etwas zu glauben, was es eigenlich nicht geben darf. Das muss zwar nicht gleich Gott sein, aber es ist ein erster Schritt in die (richtige -meine Meinung-) Richtung.
Und das mit dem Wissen ist auch so eine Sache: sollten sich die Voraussagen erfüllen, ist immer noch die übliche materialistische Ausrede des "Zufalls" oder der "Berechnung" oder "Wahrscheinlichkeit" möglich. Selbst wenn ein Gott sich aller Welt zeigen würde, wie auch immer, es wird immer Leute geben, die an Selbsttäuschung, Haluzinationen oder an einen versteckten Joint im Essen glauben. Wenn also die Umstände eintreten, würden meines Erachtens nicht alle "wissen" (wollen).

Gruß

Lissi

Was heißt hier "Unglaube"?

trace, Sonntag, 29.05.2011, 14:00 vor 5630 Tagen @ lissi (3603 Aufrufe)

Und der Unglaube kann (wohlgemerkt: kann) muss aber nicht ein

Dauerzustand

sein und könnte sich unter gewissen Umständen, so diese denn eintreten
sollten, sich durchaus ins Gegenteil verkehren.

Was soll denn das Gegenteil von "Unglaube" sein, Deiner Meinung nach?


Ein ausgesprochen blödes Wort, das man getrost im Bereich der Religionsvertreter und Missionare belassen kann, die damit schon zu allen Zeiten die Zweifler am jeweils vertretenen "Glauben" abqualifiziert bzw. gebrandmarkt und grauenhaftes Unheil angerichtet haben.

Das Problem liegt schon im Wort "Glauben", worin das "un-" bereits enthalten ist, nämlich als UNgewissheit. Jede Form des Glaubens ist ein Mangel an Gewissheit und basiert meist auf Informationen von außerhalb (oder seltsam bizarren Gedankengängen), wobei zu befürchten ist, dass auch mit Abstand den meisten Informanten die Gewissheit fehlt (sonst müssten sie ja keine Glaubensverbreitung betreiben, also missionieren und Mitgläubige suchen). Die Information kann ich dann glauben, indem ich darauf spekuliere, dass an ihr was dran sein könnte. Glaube erübrigt sich durch Gewissheit, die nur durch eigenes Erleben entsteht! Was nicht erlebt wurde, muss halt geglaubt werden.

Ich denke, genau das wollte Detlef ausdrücken.

Und, Lissi, wenn "die Umstände eintreten", sei es ein Brocken, der dir/uns auf den Kopf fällt, eine größere Welle, die dein/unser Haus wegschwemmt oder was auch immer, dann ist Schluss mit glauben, dann weiß man was Sache ist. Eine göttliche Offenbarung ist das aber noch nicht - obwohl - auch daran kann man wiederum glauben. Hellsichtigkeit, Vorausschau oder Ähnliches ist kein Beweis für Gott obschon ein von ihm verliehenes Talent, wie jedes andere auch. Woraus Du also Deinen Glauben beziehst, solltest Du für Dich prüfen und abklären; nur, übertragbar auf Andere ist der nicht, außer als Information - und die mag glauben wer will!

Es grüßt
trace

Credo

Gerhard, Montag, 30.05.2011, 01:17 vor 5630 Tagen @ trace (3718 Aufrufe)

Hallo liebe Trace, liebe Lissi!

Glaube hat nichts zu tun mit Wissen oder Vernunft oder gar mit Information. Man sollte m.E. den Begriff "Glauben" nicht gegen solche Wischi-Waschi-Begriffe ausspielen und hoffen, man komme so zu einem wirklichen Erkenntnisgewinn. Denn Glauben ist überhaupt keine Denkoperation oder eine intellektuelle Angelegenheit. Wer den Glauben im "Kopf" lokalisieren möchte, liegt möglicherweise etwas "daneben" und zeigt nur, dass er durch schwachsinnige philosophischen Diskussionen der letzten 300 Jahre sich hat verwirren lassen.

Glaube ist vielmehr eine Handlung, eine eminent praktische Aktion, die wohl jeder von uns täglich tausendfach hinter sich bringt - ohne es überhaupt zu bemerken.

Wenn man die Dinge, so wie sie real sind, nicht mehr versteht, dann hilft es manchmal, sich in der Etymologie umzuschauen. Für den indogermanischen Bereich ist der Befund relativ klar, und selbst das Hebräische ist ungefähr analog. Nach dem altem deutschen Verständnis war mit "Glauben" ein "Geloben" gemeint, ein "für gut Heißen", nah gebaut auch ans "Lieben", das guten Glauben immer einschließt. Es wird hier sichtbar, dass Glauben eine Herzensangelegenheit ist, bei der man mit der ganzen Person involviert ist. Dem entspricht voll das lateinische "Credere", das ein Kompositum ist aus "cor dare", also sein Herz geben. Dass es sich beim Glauben um eine sehr urtümliche und wirklich existentielle Angelegenheit handelt, zeigt auch das indische Analogon im Sanskrit: "srad-dha", sein Herz auf etwas setzen.

Nehmen wir nun ein Beispiel aus dem Weltenwende-Forum, um den Sinn hinter diesen Vorstellungen zu erläutern. Ich persönlich glaube, dass die Weltenwende sich nicht so abspielen wird, wie sie hier auf dem Forum gedacht wird. Und ich glaube darüberhinaus, dass ich - falls sie dennoch käme und ich bis dahin noch lebe - sie überstehen werde, ohne die geringste "Vorbereitung". Detlef dagegen glaubt, dass die Weltenwende ihn in Form einer Megatsunami in Paraguay erwischen wird, und deshalb bereitet er sich intensiv darauf vor. In beiden Fällen involviert der jeweilige Glaube die ganze Person, ja sogar das ganze Leben - wir sind beide mit jeder Faser unserer Existenz an diese Vorstellung gebunden, in die wir unseren Glauben nun setzen. Jeder Spass hört hier auf - und Glaube fängt an.

Ich habe das nun an einem extremen Beispiel erläutert. Aber wie eingangs gesagt, ist das eine ganz alltägliche Angelegenheit: wer ein Geschäft eröffnet, der glaubt, dass Kunden zu ihm kommen werden; wer einen Vertrag abschließt, glaubt an seinen Partner - und so geht das von Minute zu Minute, bis zum Ausfüllen des Lottoscheins am Freitagnachmittag. Praktisch beginnt der Glaube schon morgens beim Aufstehen, wenn wir nämlich glauben, dass wir noch die gleiche Person sind wie gestern Abend vor dem Einschlafen. Wir treffen täglich - meist unbewußt - tausend Entscheidungen und gehen um hundert Ecken, um die wir vorher nicht herumsehen können - und wir glauben dann dabei, dass wir mit niemandem zusammenstoßen werden und alles immer gut geht. Sonst würden wir vermutlich im Bett liegen bleiben.

Dem Glauben geht demnach nicht ein mangelndes, ungenügendes Wissen voraus, sondern er ist Ausdruck eines Wollens, einer Strebung. Das Wollen schließt dabei meist ein "inneres Bild" mit ein, oftmals eine Wunsch"vorstellung" (beides zusammen bezeichnen Psychologen dann als "Intention" ...) - und erst lange, lange danach, kommt so etwas wie ein Wissen oder eine Information.

Kolumbus beispielsweise hat jahrelang "Informationen" über ein mutmaßliches Land hinter dem Antlantik gesammelt (etwa bei einer Reise nach Irland, denn da gab es wenige Jahre zuvor diese Fahrt der beiden Deutschen Pothorst und Pining auf der alten Wikingerroute nach Vinland, und immer wieder wurden, so liess sich Kolumbus auf Madeira erzählen, fremdartige Gegenstände angeschwemmt ...). Und selbstverständlich hat sich Kolumbus in seinem Kopf irgendwelche Vorstellungen über Amerika zurechtgezimmert - denn ohne Vorstellungen geht es halt nicht. Wir können ihm doch nicht, wie Trace das am liebsten wollte, mangelhafte Erfahrung vorwerfen! Glaube bezieht sich immer nur auf das, was subjektiv noch nicht ist. Durchaus wichtig: natürlich brauchte er als Seemann Kenntnisse und Erfahrungen. Aber um Amerika zu entdecken, muss er es erst mal entdecken wollen, und er mußte glauben, dass er es finden wird, weil es Amerika gäbe. Kolumbus ist ein echtes Beispiel für Glauben. Genauer gesagt für notorischen Glauben ...

Oder die Auferstehung. Da nützt es einem überhaupt nichts, dass Maria Magdalena den Herrn am Grab gesehen haben soll. Oder dass im Dzogchen irgendwelche Mönche bei ihrer letzten Meditation sich in einen Regenbogenkörper verwandeln, oder dass Castaneda sieht, wie der Nagualzug von Don Juan sich in Licht auflöst, oder dass die drei Meister irgendein Dokument unterzeichnet haben, oder dass in irgendwelchen Yogasutras und Sufibüchern von Moksha und der absoluten Freiheit geredet wird. Das wären alles nur Indizien, nicht mehr als angeschwemmter Seetang auf den Azoren. Es hilft da auch gar nicht, sich viel den Kopf darüber zu zerbrechen: denn was die Auferstehung überhaupt wäre - das ist doch noch viel unklarer und unbegreiflicher als Amerika es für Kolumbus seinerzeit war. Deshalb ist der wahre Glaube auch etwas beängstigend Mutiges (was meist den Neid und Widerstand der "Kleingläubigen" erregt). Wenn jemand im reissenden kalten Fluss zu ertrinken scheint (!!), dann überlegt man nicht. Sondern man springt auch hinein. Oder man springt nicht. Und beide Entscheidungen haben je ihren eigenen Glauben. Mit dem Kopf und Denken hat das aber nicht das Allergeringste zu tun. Sondern eine solche Entscheidung kommt, wie die Etymologien eingangs zeigen sollten, immer ganz aus dem Herzen.

Gerade weil der Glaube eine zutiefst existentiell-energetische Angelegenheit ist, ist er, da hat Lissi völlig recht, ständigen Schwankungen unterworfen, ist mal klein und angefochten, und zu anderen Zeiten wieder baumstark. Und nur weil er eine Art Energie ist, ist er auch übertragbar. Höchst abwegig der Gedanke, dass er durch Informationen und Wissen und Spekulation sich fortpflanzen könne. Wenn Napoleon vor der Beresina steht und glaubt, dass er da eine Brücke rüberbekommt, dann kann Bonaparte seine Offziere und Soldaten auch davon "überzeugen", dass sie das gemeinsam schaffen. Aber da fängt er nicht mit Zirkel und Lineal und mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen an, sondern er lässt Wodka verteilen. Also nehmen seine unsterblichen Pioniere noch einen letzten Schluck und waten ins eisige Wasser. In gewisser Weise (doch hier würden wir in der weiteren Diskussion die Grenzen des Forums wohl überschreiten) ist der Glaube nicht nur eine Herzenssache, eine Sache des Gemüts, des Mutes, sondern er kann durchaus zu einer Form von Magie werden. Und hier wäre dann wieder Vorsicht angebracht.

Denn es kommt wie immer auf das richtige Maß und auf die Balance an. Die Zukunft kann nicht erzwungen werden. Sie muss offen bleiben. Nur so nämlich bleiben Vielheit und Vielfalt garantiert, liegen Möglichkeiten und Potentiale weiter bereit, ist immer auch Spielraum für Kreativität, für die Freiheit des ganz Anderen - für den Zufall auch. Die Brücken in diese völlig offene Zukunft aber schlägt dann immer der Glaube. Das Weitertragen des Lebens - und das Leben selbst ist, an seiner Wurzel schon, Glaube in Reinstkultur. Der Glaube ist dann am größten, wenn man nichts von ihm weiß. Wenn man eine Sache gedankenlos von ganzem Herzen tut.

Dies, mit den besten Grüßen versehen, ist die Meinung von Gerhard, der gerade dabei ist, sich in das Leben in "old europe", hiermit auch in die Weltenwende, wieder einzufädeln. Im Lauf der Woche werde ich die übrigen offenen Threads (@Ulrich, @Taurec u.a.) beantworten. Glaub ich mal ...

G.

PS @Lissi: Du hast in einem Deiner Beiträge den "metaphysischen Aspekt der inneren Einstellung oder der Gebete" erwähnt und ihnen eine Rolle bei der ganzen Kerzengeschichte zugewiesen. Nach dem, was ich oben gesagt habe, ist das der entscheidende Punkt. Ich empfand diese ganze Kerzendiskussion streckenweise ziemlich "daneben", sowohl in der Form (wie etwa sich manche über die Kerzenweihe lustig machten - "Jahrmarkt" habe ich das an anderem Ort schon mal genannt), als auch im Kern der Sache, da die Kerze nur ein äußeres Instrumentum ist, um einen inneren, seelischen Vorgang zu stärken, zu stützen und zu focussieren. Und der ist in diesem Fall in der Tat ein "Beten" - als Ausdrucksform des Glaubens.

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brennen oder nicht brennen...das (!) war hier die Frage

BBouvier, Montag, 30.05.2011, 02:29 vor 5630 Tagen @ Gerhard (3587 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 30.05.2011, 02:44

<"...wie etwa sich manche über die Kerzenweihe lustig machten..."?

Hallo, Gerhard!

Du darfst mir abnehmen, dass ich nicht ganz so schlicht
gewickelt bin, wie ich aussehe.

Worum es hier geht, ist jedoch etwas völlig anderes,
als Du oben andeutest.

Nämlich geht es ausschliesslich und nur darum, dass es
sich bei der Behauptung entweder um ein (auch rein sprachliches?) Missverständnis
handelt oder aber eine frömmlerisch-bigotte Unterstellung,
nur katholisch-geweihte (!) Kerzen brennten "dann".

1)
Sich zu denkende (!) Ursachen des Nichtbrennens aller sonstiger Kerzen:
- Sauerstoffmangel in der Wohnung verhindert das Brennen
(= hat sich aufgrund unserer Recherchen als irrig erwiesen,
auch stürben dann ja die Menschen in der Wohnung!)
- willkürliche Ausserkraftsetzung der Physik
auf GOTTES ganz besonderen Wunsch hin

2)
Sich zu denkende (!) Ursache des Brennens nur geweihter Kerzen:
Willkürliches Eingreifen GOTTES, indem er
Sondermagie für fromme Katholiken einsetzt.
Was voraussetzt, bei allen anderen Kerzen verhindere er weltweit
(siehe oben) das Brennen aus purer Willkür/Bosheit.
Bei geweihten jedoch verhindere er seine eigene Verhinderung
und liesse sie "wunderbar" dennoch brennen.

Und derlei Unsinn ist entgegenzutreten.

Sonst verlässt sich jemand noch darauf.
Und wundert sich dann nicht schlecht, weil seine ganz gewöhnlichen
Teelichte - obwohl nicht spezialgeweiht - dennoch brennen.

So etwa.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Hallo BB

Selly, Montag, 30.05.2011, 21:08 vor 5629 Tagen @ BBouvier (3508 Aufrufe)

Dein langer Beitrag jetzt ehrt Dich.

Es schrieb mal jemand im Forum, dass früher ja generell alle Kerzen geweiht waren (auf jeden Fall halt in Bayern, bzw. in sehr gläubigen Gegenden - weiß nicht mehr wie es genau geschrieben war). Und, Bayern ist ein religiöses Gebiet. Für mich war das eine gute Erklärung. Ohne Strom kein Licht. Dann halt zur Kerze greifen - und die ist dann halt geweiht.

Ob bei der dreitägigen Finsternis nun wirklich nur geweihte Kerzen brennen werden, können wir doch heute gar nicht sagen. Der gesunde Menschenverstand verneint dies, dass dann nur geweihte Kerzen brennen werden. Mir scheint es auch so, dass es eine Frage des Glaubens ist. Einmal heißt es bei Irlmaiers Texten nur "Kerzen", dann wieder "nur geweihte Kerzen".

Jetzt könnte man hingehen und sagen, "nur geweihte Kerzen brennen" klingt dramatischer. Könnte also sogar auch eine Ausschmückung sein von jemand anders (also nicht von Irlmaier). Kenne mich aber überhaupt nicht aus mit den Quellen.

So ist es letztendlich eine Glaubensfrage.

Wenn es dann soweit ist (dreitägige Finsternis) hilft eine Diskussion auch nicht weiter. Dann gilt nur: sie brennt oder sie brennt nicht. ;-) Mein Verstand sagt mir auch, dass natürlich jede andere Kerze auch brennen wird - damit es da kein Missverständnis gibt. Aber, irgendwie haben sich die Worte eingehämmert: "Nur geweihte Kerzen brennen." Doof, gelle. ;-)

Liebe Grüße
Selly

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Stromausfall

BBouvier, Dienstag, 31.05.2011, 01:15 vor 5629 Tagen @ Selly (3619 Aufrufe)

<"Mein Verstand sagt mir auch, dass natürlich jede andere Kerze auch brennen wird..."?

Sicherlich ganz ganz falsch, Selly!...

...falls man die Aussage, kein Licht (Glühbirnen etc.) brennte mehr,
sondern überall nur noch (geweihte) Kerzen so versteht,
dass einfach der elektrische Strom ausgefallen ist.

Richtig ist vielmehr, dass der Strom überhaupt nicht ausgefallen ist,
die Leute aber einfach zu blöd sind, eine Lampe anzuknipsen,
weil sie sonst im Dunkeln (z.B.) gegen den Kühlschrank tapsen.

Und dann versuchen die eben, sich eine Kerze anzuzünden!
Inder beipielsweise.
Oder Protestanten.
Oder Iren.
Oder FDP-Wähler.
Oder der Kaiser von China.
Oder LIDL-Verkäuferinnen.

Aber nun kommt`s !!
=>
Das geht dem Gott der Katholiken irgendwie voll auf den Senkel.
Oder so.
Der hat sich nämlich eingeredet, dass die sich (und auch BMW-Fahrer, Vegetarier,
Kurzsichtige, Briefmarkensammler, Teetrinker, Moslems, Brasilianer,
Schwerhörige, Schulschwänzer, Hausfrauen etc.) keine Kerzen anzünden können dürfen.
Die sollen (sofern vorhanden) voll gegen den Kühlschrank rennen.

Alle, ausser Katholiken eben!

Das ist er eben ein wenig eigen.
Das Schicksal aller anderen Menschen geht ihm nämlich
voll am ... und so weiter ...

So muss man sich das erklären:
Ist doch auch voll logisch, oder?

*seufzz*

Mit allerbesten Grüssen,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Geflacker

Gerhard, Samstag, 04.06.2011, 14:21 vor 5624 Tagen @ BBouvier (3594 Aufrufe)

Hallo, lieber BB - ich weiß schon, dass Du es gut mit uns meinst: vielen Dank!

Wenn es aber nichts Schwerwiegenderes betrifft als geweihte Kerzenflammen, dann lass doch bitte der Welt ihren Glauben! Das macht jeder Arzt genauso: mindestens 30% aller "Heilungen" kommen durch den sog. Placeboeffekt zustande, von dem allerdings niemand weiß, was der nun wirklich ist und wie er überhaupt entsteht.

Obwohl nun schon Einiges hier zu den Kerzen gesagt wurde, ist die ganze Materie noch viel, viel "komplizierter". So müßte ich etwa demjenigen widersprechen, der hier behauptet hat, alle Kerzen seien gleich und würden außerdem die Luft "reinigen". Nicht ohne Grund hat die Normenkommission Spezifikationen für Kerzen, insbesondere für deren Rußverhalten erlassen (DIN EN 15426, daneben auch 15493/4), denn besonders bei Paraffinkerzen enstehen krebserregende Verbrennungsprodukte. Für längere Finsternisse würde ich in jedem Fall das irlmaiersche Bienenwachsstockl bevorzugen.

Irgendjemand hat hier auch geschrieben, das Magnetfeld der Erde sei während jener gewissen drei Tage (die der HERR uns ersparen möge!) so gestört, dass die natürliche Elektrizität aufgehoben sei. Nun, die Stromausfälle während der vermuteten Finsternis dürften einfachere Ursachen haben, aber es ist ein klein bißchen was Wahres an diesem Gedanken. Hinzu kommt, dass bei einer plötzlichen und massiven Staubbeladung der Atmosphäre sich elektrische Entladungen bilden. Man kennt das vor allem aus der unmittelbaren Umgebung von bzw. bei Vulkanausbrüchen. Diese Entladungen können so stark und ggfs. so frequenzspezifisch sein, dass dabei auch Kerzenlicht ausgeht. Inzwischen versucht man sogar, nach diesem Prinzip neuartige Feuerlöscher zu konstruieren:

http://www.welt.de/wissenschaft/article13104099/Feuerloescher-pustet-Flammen-mit-Elektrizitaet-aus.html

Ist also keineswegs sicher, dass dereinst jede Kerze brennen wird. Genügend Streichhölzer zum Wiederanzünden also bitte bereithalten. Und Geduld auch ...

Zarte Kerzenflammen sind extrem sensible Indikatoren für elektromagnetische Felder. Ich habe das bei Experimenten mit dem Keppe-Motor gesehen (ist so eine angebliche Freie-Energie-Maschine ...), der je nach abgestrahlter Betriebsfrequenz eine benachbart aufgestellte Flamme modulieren kann. Man könnte fast so weit gehen zu behaupten, eine Kerzenflamme könne das Denken und Fühlen der Menschen in einem Raum widerspiegeln. Und wenn ich mir's jetzt so überlege - denn die Weihe hat ja einen realen Hintergrund - , dann sollte ich Roland Plocher mal fragen, ob er nicht auch "beaufschlagte" Kerzen in sein Programm aufnehmen will.

OK - wenn Irlmaier also die Finsternis mit Donner und Blitzen beschreibt, so ist das (für mich wenigstens) ein Hinweis auf die Authenzität einer zugrundeliegenden Schauung. Denn Irlmaier hat Staubentladungen nie realiter erlebt und wohl auch nicht Berichte darüber gelesen. Skeptisch wäre ich aber in Bezug auf seine weiteren "Gebrauchsanweisungen", da hat er sich vielleicht manches mit seinem normalem Verstand hinzugedacht, möglicherweise auch Sätze aus der traditionellen Prophezeiungsliteratur zitiert, denn die Kerzen tauchen ja schon zwei Generationen vor ihm bei den franzöischen und italienischen Fräuleins auf.

Wir sehen bei den Kerzen äußerlich und materiell nur das Licht, aber es geht bei Kerzen, und ganz besonders bei den 3TF-Kerzen auch um das Gemüt und die Seele - wie ich in meinem vorangehenden Kerzenbeitrag versucht habe anzudeuten. Andere Seher und Seherinnen aus dem kirchlichen Bereich empfehlen für diese kritischen, dunklen Tage das Rosenkranzgebet, wobei der Mitgebrauch der Kerze, auch wenn nicht ausdrücklich erwähnt, hierbei eigentlich eingeschlossen ist. Möchtest Du uns das Beten verleiden? Die Tage der Finsternis, wenn es sie je geben sollte, werden für viele eine ziemliche seelischen Belastung sein. Ich verweise hierzu auf das Lindenlied und auf die Bemerkung einer zeitgenössischen Seherin, die ich Anfang des Jahres mal hier erwähnte.

Die Katholische Kirche hat ein sehr differenzierte "Kerzenlehre" entwickelt (§ 79 des Messbuches bietet nur die Grundlagen dazu), die offenbar einen realen Hintergrund hat, der wiederum ähnlich verstanden werden sollte, wie die eingangs erwähnten Erfahrungen in der Medizin. Möglicherweise wegen dieser "Effizienz" und weil das alles atmosphärisch so "zauberhaft" ist, wird das katholische Kerzenwesen heute in der Eso-Szene kopiert. Wer "Informationen" dazu will, kann diese den folgenden Büchern entnehmen und ggfs. seine "Erfahrungen" damit sammeln (die Anführungszeichen hier habe ich für Trace gemacht ...).

Richard Weigerstorfer, Kerzenmagie
Claire, Kerzenmagie
Roland Rottenfußer, Lichtvolle Rituale

Ich wollte zusammenfassend sagen, dass man nicht immer alles völlig zerreden und verunsichern muss. Kerzen, ganz anders als Nostradamusverse, sind etwas sehr Feines, Schönes und Natürliches. Und wenn die Weltenwende allgemein mit Kerzenlicht begänne, so fände ich das ausgesprochen romantisch ... Nach allem, was ich jetzt hier so gelesen habe, glaube ich fast, dass ich, wenn es einmal so weit kommen sollte, mir vorher doch noch schnell ein paar Kerzen kaufe (selbstverständlich nur mit dem Gütesiegel der bayerischen Wachszieherinnung!) und damit zu einem Priester renne. Haben nicht auch die alten Wikinger mit ihren Booten gesprochen, bevor sie mit ihnen in die See gestochen sind? Es gibt nichts Totes in diesem Universum. Alles lebt. Und will verwoben werden.

Glaubt Gerhard, allseits ein schönes Wochendende wünschend, zu wissen.

--------

"Es ist der tiefste Sinn des Lebens, sich in Wahrheit und Liebe für Gott zu verzehren, wie die Kerze in Licht und Glut." (Romano Guardini)

Ich habe das tiefste Sinn deswegen markiert, weil das Leben viele Sinne haben kann, eigentlich auch keinen unterstellten Sinn braucht, da es selbst schon Sinn genug ist. Aber der Mensch hat die Option und Freiheit, seinem Leben einen über die Natur hinausgehenden transzendenten Sinn zu geben. Er muss diese Option nicht nutzen, das ist jedem selbst überlassen. Nur darauf wollte Guardini hinweisen, wenn er im Vergleich mit anderen Sinnen hier von dem "tiefsten" - er hätte wohl auch sagen können "höchsten" - Sinn spricht. Ich habe übrigens lange überlegt, warum Guardini neben dem Kerzenlicht auch eine "Glut" erwähnt. Die Alliteration zu "Liebe und Gott" dürfte es allein nicht sein. Wer nun anfängt, bei Kerzenlicht zu beten, wird das Geheimnis ganz bestimmt irgendwann entdecken ...

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Auffassung der Weltenwende

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 01.06.2011, 20:17 vor 5627 Tagen @ Gerhard (3539 Aufrufe)

Hallo!

Nehmen wir nun ein Beispiel aus dem Weltenwende-Forum, um den Sinn hinter
diesen Vorstellungen zu erläutern. Ich persönlich glaube, dass die
Weltenwende sich nicht so abspielen wird, wie sie hier auf dem Forum
gedacht wird. Und ich glaube darüberhinaus, dass ich - falls sie dennoch
käme und ich bis dahin noch lebe - sie überstehen werde, ohne die geringste
"Vorbereitung". Detlef dagegen glaubt, dass die Weltenwende ihn in Form
einer Megatsunami in Paraguay erwischen wird, und deshalb bereitet er sich
intensiv darauf vor. In beiden Fällen involviert der jeweilige Glaube die
ganze Person, ja sogar das ganze Leben - wir sind beide mit jeder Faser
unserer Existenz an diese Vorstellung gebunden, in die wir unseren Glauben
nun setzen. Jeder Spass hört hier auf - und Glaube fängt an.

Dann würde ich gerne wissen wollen (gänzlich ohne Vorverurteilung meinerseits), wie Du Dir die Weltenwende denkst und gedenkst, sie ohne Vorbereitung (auch geistigerseits?) überleben zu können.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Kolumbus

Taurec ⌂, München, Donnerstag, 02.06.2011, 01:09 vor 5627 Tagen @ Gerhard (3726 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 02.06.2011, 01:17

Hallo!

Kolumbus beispielsweise hat jahrelang "Informationen" über ein mutmaßliches
Land hinter dem Antlantik gesammelt (etwa bei einer Reise nach Irland, denn
da gab es wenige Jahre zuvor diese Fahrt der beiden Deutschen Pothorst und
Pining auf der alten Wikingerroute nach Vinland, und immer wieder wurden,
so liess sich Kolumbus auf Madeira erzählen, fremdartige Gegenstände
angeschwemmt ...). Und selbstverständlich hat sich Kolumbus in seinem Kopf
irgendwelche Vorstellungen über Amerika zurechtgezimmert - denn ohne
Vorstellungen geht es halt nicht. Wir können ihm doch nicht, wie Trace das
am liebsten wollte, mangelhafte Erfahrung vorwerfen! Glaube bezieht sich
immer nur auf das, was subjektiv noch nicht ist. Durchaus wichtig:
natürlich brauchte er als Seemann Kenntnisse und Erfahrungen. Aber um
Amerika zu entdecken, muss er es erst mal entdecken wollen, und er
mußte glauben, dass er es finden wird, weil es Amerika gäbe. Kolumbus ist
ein echtes Beispiel für Glauben. Genauer gesagt für notorischen Glauben

Meines Wissens hatte Kolumbus nicht den leisesten Hauch einer Ahnung von der Existenz Amerikas.
Aufgrund einer grotesken Unterschätzung des Erdumfangs, der seit der Antike in den korrekten Dimensionen bekannt war und von den Arabern im Mittelalter genauer bestimmt wurde, und einer Überschätzung der Größe Asiens im Osten wähnte Kolumbus dessen Entfernung nur wenige 100 Seemeilen groß.

So dachte er sich, sähe das aus:
[image]

Cippangu = Japan

Bis zu seinem Tode war er der festen Überzeugung, sich an der Ostküste Asiens bewegt zu haben.
Auf seiner vierten Reise segelte er an der mittelamerikanischen Küste entlang und war eigentlich auf der Suche nach einem Seeweg in den indischen Ozean, den es ja in Form der Straße von Malakka tatsächlich gibt, allerdings 20.000 Kilometer entfernt.

Insofern ist er ein Beispiel für notorischen Irrglauben, d. h. einer falschen Annahme über die Beschaffenheit der Welt, was dem Glaubenden selbst freilich nie bewußt wird, denn Skepsis untergräbt den Glauben durchaus. Sie wird - zumindest in Fällen wie diesem - also nur zugelassen, insofern sie dem Willen nicht widerspricht.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Irre und Idioten

Gerhard, Donnerstag, 02.06.2011, 12:46 vor 5626 Tagen @ Taurec (3609 Aufrufe)

Hallo Taurec!

Aus der heutigen Sicht müßte man historisch korrekt formulieren, dass Kolumbus "glaubte" und die Intention hatte, Land zu finden, wenn er nur geduldig und weit genug westwärts segele. Ich habe es mir einfach gemacht und sehr schlagwortartig formuliert, wenn ich sagte, er hätte "Amerkia" finden wollen. "Amerika" nach unserer heutigen Vorstellung gab es im Jahr 1492 noch nicht - und so konnte Kolumbus es auch nicht finden wollen. Ich habe den gleichen Fehler begangen, den ich einmal Dir vorwarf, dass wir nämlich auf den Zeitkontext von Aussagen achten müssen.

Natürlich wollte Kolumbus einen Weg nach Asien finden! Die heute noch gebrauchten Begriffe "Indianer" und "Westindische Inseln" sind letzte Spuren dieser seiner Vorstellung, die auch andere Geographen und Seefahrer seiner Zeit teilten - noch lange wurde damals das neue Land als "Hinterindien" bezeichnet. Mit der von Dir erwähnten, seit der Antike bekannten Idee der Kugelgestalt der Erde und deren ungefähre Abmessungen "spielten" seinerzeit nur ganz wenige Gelehrte. Du unterstellst Kolumbus einen Irrglauben, aber das eigentliche Problem it, dass im Lauf der Geschichte sich unser Bild von der Welt und Realität wandelt. Erst in der Generation nach Kolumbus (de Balboa, Magellan, Elcano) dämmerte es den "Spezialisten" unter der Geographen, dass da nochmals ein Ozean, der später so genannte Pazifik, dazwischen liegen würde. Man kann dementsprechend auch nicht davon reden, die frühen Chemiker und Physiker des 19. Jahrhunderts hätten einen Irrglauben hinsichtlich des Aufbaus der Atome gehabt. Da gab es welche, die verteidigten durchaus heftigst ihre Vorstellungen, und lagen doch - aus heutiger Sicht - völlig daneben. Es ist einfach in der Wissenschaft aber auch im täglichen Leben so, dass wir uns der Realität nur durch Versuch und Irrtum annähern können. Und der Versuch setzt immer eine Vorstellung (in der Wissenschaft eine "Hypothese", also "Unter"-stellung) voraus.

Du darfst von Kolumbus nicht verlangen, dass er das heutige volle Wissen über die Welt hätte haben können, und daß er dumm und irrgläubig war, weil er es eben nicht hatte (es klingt bei Dir so, als sei er auf die falsche Schule gegangen). Auch dürfen wir ihm nicht vorwerfen, dass er nicht schnell genug (in wenigen Sekunden, unmittelbar nach der Landung auf Guanahani) sein Weltbild korrigierte. In ähnlicher Weise, obwohl aus einem ganz anderen Blickwinkel gesprochen, glaube ich aus verschiedenen Beiträgen von Trace herauszuhören, dass Menschen, die sich im Geist eine Vorstellung von einem Sachverhalt bilden, Idioten *) sind, denn nach der Meinung von Trace zählt offenbar nur die eigene Erfahrung und das höchstpersönliche Erlebnis einer Sache. Und noch schlimmer ist gemäß der Auffassung von Trace, wenn man Vorstellungen sich nicht selbst bildet, sondern sie von anderen Menschen unbesehen übernimmt (ihr Verständnis von "Informationen"). Auch wenn an allen diesen Auffassungen etwas dran ist, bleibt es dennoch ganz einfach so, dass wir ohne gewisse (immer vorläufige!) Vorstellungen nicht durchs Leben kommen, unsere Weltsicht und Lebenserfahrung auch nicht erweitern können. Es ist eines der Geschenke des Lebens (nach meiner Auffassung), dass man im Geiste Vorstellungen haben, mit den Sinnen und dem Verstand dann überprüfen, korrigieren und am Ende mit der Realität in Einklang bringen kann. Hätte Kolumbus niemals die Idee und Vorstellung von Land im Westen gehabt, dann wäre er vielleicht als Fischer im Ligurischen Meer herumgedümpelt. Allerdings müßten wir uns dann heute auch nicht über Obama aufregen ...

In meinem letzten Beitrag wollte ich vor allem andeuten (es wurde in einer früheren, anderen Antwort auf Trace etwas mehr ausgeführt), dass der Glaube bzw. die Intention immer nur grobe und vage Vorstellungen haben, denn das Wollen orientiert sich kaum an der Außenwelt. Das Wollen ist an "Wissen" total uninteressiert. Vielmehr ist es die Aufgabe des Wollens, selbst neue (zunächst mindestens subjektive) Realitäten zu erschaffen. Das war der Grundtenor meiner Aussage: dass man Glauben, der eine Form des Wollens ist, in keinster Weise gegen Wissen ausspielen und polarisieren darf. **) Die beiden haben wirklich gar nichts miteinander zu tun!

Nach meinem Empfinden bist Du also (das möchte ich wenigstens Deiner Antwort entnehmen) in die gleiche Falle geraten, die uns die neuere Geschichte der Philosophie und der Wissenschaft suggeriert haben. Allerdings stellst Du etwas mehr auf den Begriff der "Wahrheit" ab, wenn Du sagst, dass Kolumbus "geirrt" habe. Der Begriff "Wahrheit" ist dabei wesentlich interessanter als der Begriff des "Wissens". Beim Nachdenken über Wahrheit kommt man jedoch sehr schnell ebenfalls zu dem Punkt, dass sie etwas mit jener Korrespondenz zu tun hat, die zwischen dem Denken/Meinen/Vorstellen im Kopfe und der Wirklichkeit da draußen besteht. Je besser die Übereinstimmung zwischen dem Denken und der Realität, desto "wahrer" scheint eine Vorstellung zu sein. Absolute Wahrheiten gibt es nur bei den transzendenten Prinzipien, die die Wirklichkeit hervorbringen und konstituieren, innerhalb der empirischen (v.a. allem menschlichen) Realität kann es dagegen nur subjektive, also beschränkt wahre Ansichten geben. Ich persönlich halte die sog. "objektiv wahren" Ansichten (forsche Forscher sprechen immer gleich von "Tatsachen" ...) nur für Konventionen, also für intersubjektive Verabredungen zwischen mehreren Menschen. Sie können m.E. durchaus "unwahr" sein, und zwar nicht nur in der Wissenschaft sondern auch im Gerichtssaal oder auf dem alltäglichen Marktplatz. Die approximative Wahrheit (im Gegensatz zur transzendenten Wahrheit) braucht ihre Zeit und unterliegt meist auch dem Zeitgeist. Kolumbus mag sich aus heutiger Sicht "geirrt" haben, für seine eigene Generation gehörte er zu jenen, die der Wahrheit am nächsten waren.

Deine andere Frage von gestern, nach der Weltenwende, gehört eigentlich ebenfalls hierher, denn die "Weltenwende" ist ebenfalls nur eine Vorstellung. Sie wird hier auf dem Forum auf eine bestimmte Weise diskutiert und entwickelt. Bei der Herausbildung der Vorstellung "Weltenwende" wird hier allerdings auf "Materialien" zurückgegriffen, die man nur mit ganz großer Umsicht nutzen sollte, nämlich auf "Schauungen". Obwohl ich zu denen gehöre, die einer "Schau" durchaus mehr Wahrheitsgehalt zusprechen können als der sinnlichen Wahrnehmung und der (auf letzterer aufbauenden) Verstandestätigkeit, so muß ich andererseits doch sagen, dass ein solches Unterfangen sehr anspruchsvoll - und leider auch riskant ist. Ich werde, so bald als möglich, auf diese Deine andere Frage antworten, brauche dazu aber ebenfalls noch etwas Zeit ...

Einen schönen Feiertag Dir und allen hier im Forum!

Gerhard

*) "idiotes" hatte im Altgriechischen, die Bedeutung von "eigen", also völlig in der eigenen, total individuellen Wahrnehmungs-, Denk- und Vorstellungswelt gefangen zu sein.

**) Man kommt dem, was ich hier vermitteln möchte, vielleicht am schnellsten nahe, wenn man zwischen "Glaube" und "Glaubensinhalt" streng unterscheidet. Der Glaubensinhalt kann beliebig vielfältig sein (falsch, wahr, ein komplexes System, eine einzelne Annahme, durchdacht oder phantasiert - oder was immer). Der Glaube an sich ist ein psychoenergetisches Phänomen - nämlich der Wille, die genannten Glaubensinhalte "für wahr" zu halten, auf sie zu vertrauen, sie wirklich werden zu lassen, sie "realisieren" zu wollen, ihnen "Sein" zu geben.

Eine Bitte, ausnahmsweise

RichardS, Freitag, 03.06.2011, 15:34 vor 5625 Tagen @ Gerhard (3457 Aufrufe)

Hallo Gerhard!

Wenn Du zu gegebener Zeit Taurecs Frage zur "Weltenwende" aus Deiner Sicht zu beantworten versuchst, bitte ich Dich, hierfür einen neuen, eigenen Faden zu eröffnen. Denn weder der Ausgangspunkt (ein Traum) noch der Verlauf (insbesondere die schier unerschöpfliche, aber nicht gleichermaßen erhellende Kerzendiskussion) dieses Fadens hätte mit Deinem neuen, neben Taurec auch mich interessierenden Unterfangen etwas zu tun. Und vielleicht nervt es nicht nur mich, wenn in fast jedem Faden - in diesem allerdings vorbildhaft - Schreibende mit der Zeit von Stöckchen auf Steinchen kommen und dann ihren Geist wahllos und extensiv an den diversesten "Themen" versprühen, nur nicht mehr am originären Fadenthema. Möge es sich ergeben, dass bei Deinem neu zu eröffnenden Faden (Du kannst ja eingangs auf diesen Faden als Ausgangspunkt verweisen) jeder etwaige Diskutant wenigstens in etwa dann auch beim eigentlichen Thema bleibt. Ich jedenfalls empfinde manche Diskussionsverläufe inzwischen als eine Art Vermüllung dessen, was eigentlich besprochen sein wollte - Müll jenseits jener berühmt-berüchtigten Tonnen, die es dafür eigentlich gibt.

Gruß
Richard, der aus Zeitgründen inhaltlich im Moment wenig beitragen kann, aber zumindest immer noch regelmäßig mitliest.

Kerzen hatten wir schon oft...

Hinterbänkler, hinterm Wald im Emmental, Dienstag, 31.05.2011, 14:04 vor 5628 Tagen @ lissi (3451 Aufrufe)

Hallo,

niemand würde bei geschlossenen (Keller)Räumen tagelang eine Kerze brennen lassen. Eine Kerze braucht - wenn ich mich richtig erinnere - ungefähr gleich viel Sauerstoff wie ein Mensch. Kontraproduktiv. Dunkelheit ist jedenfalls unschädlicher.

Gruss
Hinterbänkler

--
Die emotionale Signatur der Dankbarkeit bedeutet, dass es bereits geschehen ist und dass du dies angenommen hast, und je länger du in Dankbarkeit verweilen kannst, desto stärker bist du als Magnet für ein neues Schicksal.
Denn Dankbarkeit ist der ultimative Zustand des Empfangens.

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echt wahr??

BBouvier, Dienstag, 31.05.2011, 16:28 vor 5628 Tagen @ Hinterbänkler (3463 Aufrufe)

Eine Kerze braucht ... ungefähr
gleich viel Sauerstoff wie ein Mensch.

Aber doch nicht,
falls katholisch! :-D

Grüsse auch! :waving:
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

weniger Sauerstoff

WG, Dienstag, 31.05.2011, 20:52 vor 5628 Tagen @ BBouvier (3489 Aufrufe)

Hallo BB

Eine Kerze braucht ... ungefähr
gleich viel Sauerstoff wie ein Mensch.


Aber doch nicht,
falls katholisch! :-D

Wer jetzt, die katholische Kerze oder der/die Katholik/in? :stutz:
Im zweiten Fall wäre das ja Zündstoff für die Klimadebatte ...:wink:

Gruß
WG

PS: gibt es eigentlich auch irgendwo geweihte Glühlampen?

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Liebe Leser ...

Selly, Freitag, 27.05.2011, 20:18 vor 5632 Tagen @ Selly (3671 Aufrufe)

... es folgte auf meinen Beitrag so eine Art "Schaukampf".

Daher möchte ich mich entschuldigen. Es tut mir leid.

Liebe Grüße,
Selly

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Hallo, Selly!

BBouvier, Freitag, 27.05.2011, 23:38 vor 5632 Tagen @ Selly (3621 Aufrufe)

... es folgte auf meinen Beitrag so eine Art "Schaukampf".

Daher möchte ich mich entschuldigen. Es tut mir leid.

Liebe Grüße,
Selly

Das hatte mit Deinem Schreiben doch rein gar nichts zu tun...:-)

Weisst:
Angesichtes des "ernsten" Themas das wir bearbeiten,
tut die humorvolle Persiflage einer so veritablen
Arabeske wie "Kerzenweihe" gelegentlich einfach mal ganz gut!

Auch Dir liebe Grüsse! :waving:
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Hallo BB

Selly, Sonntag, 29.05.2011, 19:12 vor 5630 Tagen @ BBouvier (3578 Aufrufe)

Dir auch liebe Grüße. :-)
Selly


PS:
Aber mit Kerzen kennst Du Dich nicht wirklich aus, gelle?

Vorschlag

Selly, Sonntag, 29.05.2011, 19:44 vor 5630 Tagen @ BBouvier (3538 Aufrufe)

Hallo BB,

ich schicke Dir eine Kerze von der erwähnten Wallfahrtskirche - als Testmaterial. Habe gerade bei meiner Mutter nachgefragt, ob es immer noch so ist, dass sich die Luft verbessert, wenn sie so eine Kerze brennen hat. Muss mir die Kerze allerdings erst noch besorgen. Das kann noch etwas dauern, da ich zur Zeit länger arbeiten muss, weil eine Kollegin längere Zeit krank ist.

Meine Mutter ist sich allerdings nicht ganz sicher, ob die Kerzen bereits geweiht sind, wenn sie zum Verkauf angeboten werden. Sie hat sie halt weihen lassen. Dann halt doppelt. ;-)

Vorschlag: weiter per eMail. Melde Dich einfach. Die Kerze wird ein Geschenk. ;-)

Liebe Grüße noch mal von
Selly

PS:
Vielleicht habe ich noch irgendwo eine. Auch dieses Jahr erst geweiht. Mal im Keller schauen. ;-)

Kerzen sind Kerzen

Joe, Montag, 30.05.2011, 08:39 vor 5630 Tagen @ Selly (3555 Aufrufe)

Hallo Selly,

meine Frau (starke Raucherin und sehr religiös) zeundet auch immer Kerzen in der Küche an um die nikotin-verseuchte Luft zu reinigen. Die Kerzen sind aber nicht geweiht sondern einfach vom Laden, garantiert atheistisch bzw made in china, wobei wir auch ein paar geweihte Kerzen im Haus haben und benutzen falls keine andere zur Hand (zum Raucher-Luft reinigen).

Gruss, Joe

Kerzen sind Kerzen

Selly, Montag, 30.05.2011, 20:42 vor 5629 Tagen @ Joe (3526 Aufrufe)

Hallo Joe,

das ist höchst interessant. Danke.

Mir war`s halt mal aufgefallen bei so einer speziellen Kerze von der Wallfahrtskirche. Dachte damals, das läge am Material. Normalerweise reagiere ich ein bisschen empfindlich auf brennende Kerzen. Aber siehe da, als diese spezielle Kerze brannte, konnte ich sogar besser atmen. ;-)

Insgesamt eine recht lebhafte Diskussion, meine ich. Also, wenn ich mir ein paar Kerzen für die dreitägige Finsternis besorge, dann welche, die die Luftqualität verbessern. Ob das bei allen Kerzen so ist, kann ich nicht beurteilen. Unabhängig davon, ist es nur vernünftig für alle Fälle ein paar Kerzen zu Hause zu haben. Also, so ganz ohne Strom, im Finsteren herumstolpern ist nicht so ganz das Wahre. ;-) Das wäre die praktische Seite. Wer mag, kann sie ja weihen lassen. Ist dann eine individuelle Sache, meine ich. Weihen lasse ich meine Kerzen auf alle Fälle. ;-) Bin doch etwas eingeschüchtert. :-) (Bin so ehrlich und erwähne auch dies.)

Nochmals vielen vielen Dank für Deinen Beitrag. Sehr interessant.

Liebe Grüße
Selly

Autharke Beleuchtung lohnt sich trotzdem für den Vorspann

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 29.05.2011, 01:20 vor 5631 Tagen @ lissi (3854 Aufrufe)

Hallo Lissi!

Was ich in diesem Zusammenhang gerade nochmals nachgelesen habe: In dem Buch von Hans J. Andersen "Die Polwende" wird unter dem Kapitel "Vesagen der Elektrizität" behauptet: "Verschiedene Hellseher haben schon darauf aufmerksam gemacht, daß es bei der kosmischen Wende zu einem Versagen der Elektrizität kommen würde" (Zitat Ende)
Einige Absätze später wird auf Veronika Lueken Bezug genommen, wonach auch Autos stehen bleiben sollen und die Lichter ausgehen. Dieses Aussetzen der Elektrizität könnte nach Ansicht eines dort zitierten Dipl.Ingenieurs physikalisch tiefgreifender sein als ein normaler Stromausfall oder ein solcher mittels EMP (Diese These wird in dem Kapitel auch näher erläutert mit Zusammspiel von Erdmagnetismus, Magnetwirbelfelder etc.). Das würde dann auch erklären, warum Taschenlampen ihren Dienst versagen würden und man auf Kerzen verweist.

Die ganzen uns bekannten Naturgesetze funktionieren überhaupt nur in der unseren gewohnten Umgebung.
Die mathematischen Formeln sind quasi nur eine Anpassung an unsere "Wohnverhältnisse".
Sieht man bei Marsmissionen: Da funktioniert kaum irgendeine Steuerung so wie sie es sollte.
Während der kosmischen Wende sind wir ergo sozusagen irgendwo draußen im All,
und der Elektromagnetismus funzt nicht mehr.
Und das obwohl Physiker etc. immer beteuern, ein Sender oder Motor erzeuge künstlichen
Magnetismus, unabhängig von dem natürlichen Magnetismus der Erde und der Sonne, usw.

Aber ich behaupte, der künstliche Magnetismus braucht den natürlichen Magnetismus, er
empfängt sozusagen den natürlichen bzw. verstärkt ihn.
Während der kosmischen Wende findet womöglich ein Polsprung statt, der
extreme Stör- und Wirbelfelder erzeugt, daß dann eben jede Taschenlampe
und jeder Fahrrad-Dynamo tillt.

Und Autos sowieso, ob während der 3tf noch jemand Bock haben sollte,
Auto zu fahren, weiß ich nicht.

Trotzdem ist es lohnenswert, sich ein Dynamo-Licht zu basteln, denn auch
in der Ära des Vorspanns (und die macht rund 90% der Zeit aus, also Infla
& Revolutionen bis zu vier Jahren!) könnte es schon zwischendurch mal
zu Stromausfällen kommen.

Also man schraubt eine Halogen-Fahrrad-Vorderlampe an einem Regal fest,
lötet einen 6V-Akku an ein Stück Platine, hinter den
Dynamo schaltet man einen Gleichrichter.
Zwischen Dynamo und Lampe ca. 1m Doppel-Litze vom Baumarkt.
Bei mir im Zimmer steht ein Fahrrad: Dasselbe aufbocken,
und mit der Hand die Kurbel betätigen.
Ist bei mir bisher in der Planung, müßte aber funktionieren.

Grüße,
Eyspfeil

Autharke Beleuchtung lohnt sich trotzdem für den Vorspann

lissi, Donnerstag, 02.06.2011, 22:40 vor 5626 Tagen @ Eyspfeil (3446 Aufrufe)

O.K.

ich kaufe mir Leuchtfarbe!
ungeweihte)!

Gruß

Lissi

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es bleibe Licht!

BBouvier, Freitag, 03.06.2011, 01:11 vor 5626 Tagen @ lissi (3497 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 03.06.2011, 01:26

O.K.

ich kaufe mir Leuchtfarbe!

Die Billigausführung ist eine schlichte Flasche
mit Metall-Schraubverschluss.
In den Verschluss per Loch z.B. einen Schnürsenkel
hängen und Diesel in die Flasche.
Und mit einem 20-Literkanister Diesel
kommt man fast ewig weit.

Die Luxusvariante sind Solarlampen.
So etwas beispielsweise (2 Stück für 13.-):
=>
http://cgi.ebay.de/2-Solarlampen-4-LEDs-gelb-Einbau-mogl-wasserdicht-NEU-/150607483554?pt=DE_Sport_Camping_Outdoor_Lampen_Laternen&hash=item2310e7d2a2

Und hier eine für 2,99
=>
http://cgi.ebay.de/Solarstein-Gartenleuchte-Solarleuchte-LED-Leuchte-Top-/400214345842?pt=DE_Sport_Camping_Outdoor_Lampen_Laternen&hash=item5d2ea24872

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

..es bleibe Licht

lissi, Freitag, 03.06.2011, 13:12 vor 5625 Tagen @ BBouvier (3367 Aufrufe)

Hallo,

danke für den Tip! Aber das mit den Solar dürfte so nicht funktionieren, falls die Elektrizität phyikalisch temporär erst mal den "Abgang" machen sollte. Die Dieselvariante wäre da schon sinnvoller, wobei man wohl Biodiesel bevorzugen sollte, da dieser nicht von "Unten", aus der Erde, sondern von "Oben", z.B,. dem sonnenbestrahlten Rapsfeld entstammt :)
Bei der Bundeswehr seinerzeit hatte man bei uns die Bunkerinnenwände mit Leuchtfarben bestrichen, man konnte da einigermaßen sehen bei simuliertem Lichtausfall. Werde mal meine Familiy fragen, ob ich alle Wände im Haus mit Leuchtfarbe bestreichen darf, spart sicher viel Strom. :o)


Gruß

Lissi

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"Biodiesel"

BBouvier, Freitag, 03.06.2011, 13:35 vor 5625 Tagen @ lissi (3414 Aufrufe)

...wobei man wohl
Biodiesel bevorzugen sollte

Hallo, Lissi!

Jede Menge Kanister billiges Pflanzenöl haben wir doch alle
bevorratet...oder? :-)

Grüsse auch!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Danke ...

Kauz, Samstag, 21.05.2011, 09:15 vor 5639 Tagen @ riss (3900 Aufrufe)

... dass dies hier einmal so deutlich ausgesprochen wird:

... da der Film in dem wir existieren immer
derselbe ist ...

MfG

Kauz

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