Alles bleibt ein Rätsel (Schauungen & Prophezeiungen)

Gerhard, Freitag, 22.04.2011, 06:01 (vor 5668 Tagen) @ Taurec (3819 Aufrufe)

Hallo Taurec!

Zwar habe ich das Folgende schon öfter erwähnt, aber Wiederholung kann nicht schaden:

Erstens ist der Waldviertler (ob mit seinen eigenen Augen oder mit den Augen eines anderen ...:-D ) offenbar nach der Katastrophe nicht nur bei der "Krönung in Köln" dabei sondern auch auf diversen Feldzügen, die ihn u.a. in die ehemalige DDR bringen (wo er einen verlassenen, vorvormaligen "VEB-Bauernhof" sieht) sowie vermutlich in die Ukraine (er erkennt einen Ortsnamen).

Zweitens räumt der Lindelied-Kaiser nach dem Krieg offenbar gründlich auf (Barren etc.). Man darf vorsichtig schließen, dass das nicht nur auf Deutschland beschränkt sein wird.

Drittens hat Irlmaier eine Besatzung.

Viertens, und wiederum am ausführlichsten und präzisesten, ist die Proph.John.XXIII, die davon redet, dass "die entsandten Heere am Rande des größten Platzes der Erde" anhalten. Dies bedeutet nach diesen Texten das wirkliche Ende des Krieges ("an diesem Tag sind die Waffen besiegt, die des Himmels und die der Erde").

Ich entwerfe nun ein Szenario, das eine Mischung aus eigenen Spekulationen (!) und aus meinen Interpretationen (!) der Proph.John.XXIII ist. Aus Gründen eines beschränkten Internetzugangs kann ich das jetzt nicht ausführlich differenzieren, belegen und im Einzelnen begründen.

Vor dem Krieg gibt es einen Versuch, diesen im Rahmen einer "Frieden stiftenden Bewegung" in letzter Minute aufzuhalten. Ein Teil dieser Bewegung ist die "Aufdeckung der Verschwörung", die hinter dem neuen, geplanten Krieg steht (ein Mitglied, das Kenntnis der Hintergründe hat, tritt an die Öffentlichkeit, woraufhin einige "Verschwörer" verhaftet, juristisch genauer gesagt "entführt" werden). Offenbar kann aber auch durch diese "Friedensbewegung" der Gang der vorbereiteten Dinge nicht mehr aufgehalten werden, vermutlich weil des Weiteren eine hochgestellte Person ermordet wird, was die Situation weiter eskalieren lässt, etwa wie vor dem Ersten Weltkrieg.

Da der Krieg formal gesehen ganz offensichtlich vom Osten (=Russland) begonnen wird, wird er formal auch beendet, indem die Hauptstadt des Gegners angegangen wird. Es handelt sich um ein Koalitionsheer von mindestens europäischen, amerikanischen und chinesischen Streitkräften. Es wird aber nicht nur der Krieg formal beendet, wenn diese Heere die Hauptstadt erreicht haben, sondern es wird außerdem ein "zweites Nürnberg" geben, also eine Verurteilung all jener (nicht nur der Russen!), die den Krieg geplant hatten. Diese "zweite Nürnberg" dürfte in Moskau sein, wenn ich das Symbol "größter Platz der Erde" (Roter Platz) und die Gesamtsituation richtig deute. Die Heere halten am Rande dieses Platzes an, weil ein völkerrechtlich neutraler Boden geschaffen werden muss für den Gerichtsprozess, dessen Dokumente für die Zukunft der Menschheit (vermutlich rechtsgeschichtlich) von wichtiger Bedeutung sein werden (etwa wie die "Erklärung der Menschenrechte" u.ä.).

Da in den meisten Staaten, die am Krieg beteiligt sind, gleichzeitig auch bürgerkriegsähnliche Zustände, wenigstens aber erhebliche politische Spannungen und außerdem natürlich allgemeines Chaos herrschen werden (wir wissen das von den USA, von Frankreich, von Italien, nach Irlmaier schließlich auch noch in Russland selbst), muss nach dem Krieg nicht nur zwischenstaatlich sondern auch innerstaatlich eine "neue Ordnung" aufgebaut werden. Und im Rahmen dieses Prozesses wird es ganz sicher auch zu gegenseitigen Besatzungen kommen, die teilweise "hart durchgreifend" sein mögen, teilweise aber auch einem "Beobachterstatus" vergleichbar sein werden. Ich könnte mir vorstellen, dass Deutsche dann wieder in Russland oder Italien sein werden, umgekehrt aber auch "ausländische Vertreter" auch bei uns. Es wird vermutlich eine "gegenseitige Offenheit" geben, die Teil einer umfassenden Friedensbewegung sein wird (auch das Konzil, das in der Proph.John.XXIII erwähnt wird, ist in diesen Rahmen einzuordnen, insofern es möglichst alle christlichen Kirchen einigen soll und deshalb nicht mehr in Rom sondern in Alexandrien stattfinden wird). Es ist in diesem Zusammenhang auch zu erwähnen, dass der neue Kaiser mit dem Namen ALBERT auch ein Symbol für "Frieden" sein wird (was nach Spengler geschichtsmorphologisch der PAX AUGUSTA entspricht).

Zusammengefasst: die Besatzungen sind Teil der Maßnahmen beim Aufbau einer neuen Friedensordnung. Die Etablierung dieser Ordnung wird sich über mehrere Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte hinziehen, wird sich über die ganze Welt erstrecken, auch für die USA wird etwa am Ende des dortigen Bürgerkrieges das Moment des Friedens betont (wenn eine Frau Präsidentin werden wird etc.).

Es wird hier natürlich auf dem Forum nun einen Aufschrei geben, weil die ganzen Katastrophen (Fluten, Impakte, Weltbeben, Vulkanausbrüche, Meeressockelhebungen und Landsockelsenkungen etc.) in diesem Szenario nicht vorkommen. Das ist richtig: sie sind deshalb ausgelassen, weil sie nicht soooo schwerwiegend sein werden, dass sie angelegte historische Entwicklungsprozesse aufhalten könnten. Der größte Teil der Menschheit wird überleben, und für diesen Teil gilt, dass er durch die kulturhistorischen Metamorphosen hindurchgehen muss, den der in gewissem Umfang auch regelhafte Gang der Geschichte für die Menschheit vorsieht.

Die Proph.John.XXIII kennt zwar die Katastrophen, behandelt sie aber nur am Rande. Es heißt nur: "die Erde wird das Massaker streifen". Auch die oben erwähnten "Waffen des Himmels" können im Rahmen der mehrschichtigen Bedeutungsebenen in der Proph.John.XXIII nicht nur als "geistige Kräfte" (traditionell "Drachentöter Michael") verstanden werden, sondern ganz konkret auch als "materielle Geschosse", sprich Impakte (worauf neben dem eben erwähnten Massaker-Satz auch der "Große Blitz im Osten" hindeutet).

Nicht nur die "Besatzungen" sondern all das - und noch vieles mehr - wird ein Rätsel bleiben, bis es sich ereignet haben wird. Falls es sich ereignet.

Aus der Ferne österliche Grüße an das Forum!

Gerhard


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