Entwaffung vor WK3 (Schauungen & Prophezeiungen)

Leserzuschrift @, Sonntag, 08.05.2011, 11:42 vor 5652 Tagen (3488 Aufrufe)

Hallo,

mich würde mal interessieren, ob da System dahinter steckt (wohl wissend, dass mir das letztendlich niemand beantworten kann)

1. u.A. nach der Chronologie des III. Weltkrieges nach Bernhard Bouvier soll die Bundeswehr vor WK3 reduziert werden. Ist wohl mit der Abschaffung der Wehrpflicht jetzt vollzogen.

2. Die Grünen und Roten Gutmenschen wollen aus ideologischen Gründen heraus das Volk von dem privaten legalen Waffenbesitz "befreien", also die Wehrhaftikeit des Volkes (auch im Falle eines kriegerischen Überfalls) de facto reduzieren.

Und das alles in einer Zeit, wo, wenn man den Voraussagen Glauben schenkt, WK3 "kurz vor der Tür steht".

Chronologischer Zufall? Oder System?
Auch wenn ihr mich jetzt steinigen wollt, ich würde das Thema gerne zur Diskussion stellen.


Gruß

lissi

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Wehrhaftigkeit

BBouvier, Sonntag, 08.05.2011, 15:34 vor 5651 Tagen @ Leserzuschrift (3109 Aufrufe)

das Volk von dem privaten legalen Waffenbesitz "befreien", also die
Wehrhaftikeit des Volkes (auch im Falle eines kriegerischen Überfalls) de
facto reduzieren.


Hallo, Lissi!


1)
Die Intention der Grünen (und ja auch der SPD in dieser Sache!)
ist rein ideologisch begründet und rührt noch aus der Zeit
des Klassenkampfes her:
"gegen die da oben!"

Bezeichnend ist dafür die diffamierende Wortwahl gegenüber dem
höheren Bürgertum und dem Adel von anno Tobak:
- Pferdenarren
- Waffennarren

Jedoch gibt es keine Kaninchennarren,
Briefmarkennarren, Kleingartennarren und so weiter.

2)
Die Zahl der legalen Gewehre und Sportpistolen
sowie die im Besitze der Jäger wird auf rund 10 Millionen geschätzt:
Und damit passiert statistisch seit jeher rein überhaupt nichts
was gegen Recht und Ordnung verstösst.
Die Anzahl der illegalen Waffen - und mit denen werden
häufig Straftaten begangen - ist rund dreimal höher.
Aber das interessiert Ideologen nicht die Bohne:
Weil es Denen darum ja überhaupt nicht geht!
Siehe oben.

3)
Ein Zusammenhang - wie auch immer - mit "Krieg"
erschliesst sich mir nicht:
Als "Zivilist" illegal gegen Soldaten mit Waffen vorzugehen
ist nicht nur ein schweres Verbrechen, sondern auch
bodenlose Dummheit.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Wehrhaftigkeit

lissi, Sonntag, 08.05.2011, 18:12 vor 5651 Tagen @ BBouvier (2816 Aufrufe)

Ein Zusammenhang - wie auch immer - mit "Krieg"
erschliesst sich mir nicht:
Als "Zivilist" illegal gegen Soldaten mit Waffen vorzugehen
ist nicht nur ein schweres Verbrechen, sondern auch
bodenlose Dummheit.

Hallo,

ich stimme Dir grundsätzlich schon zu, aber wenn man den Voraussagen über den Ablauf des 3. Weltkriegs Glauben schenken kann,dürfte die Genfer Konvention dann keine Rolle spielen, da geht es nur noch, soweit man von den kriegerischen Ereignissen betroffen ist, ums Überleben und die Selbstverteidigung (auch im Kriegsfall), natürlich nur da, wo sinnvoll und angebracht.
Wenn wehrlose Zivilisten "abgeschlachtet, verschleppt, vergewaltigt oder zwangseingezogen" werden, kann es im Einzelfall (!) durchaus Sinn machen, sich mit Waffengewalt zu wehren, sicher nicht gegen eine militärische Übermacht, aber es sind da auch andere Szenarien denkbar. Auch eine Partisanengruppe wäre dann u.U. auf diese Waffen angewiesen, zumindest anfänglich. Sicher ist es besser, sich in dem prophezeiten kurzen Krieg zu verstecken und der Dinge harren, die da kommen sollen. Mir sind aber auch Voraussagen bekannt, wo marodierende Gruppen eigener Leute vor/während oder nach den Kriegswirren "die Gegend unsicher machen sollen". Kann sie aber ad hoc nicht zitieren, müsste diese bei Bedarf erst raussuchen.

Gruß

Lissi

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Kriegsverbrecher

BBouvier, Sonntag, 08.05.2011, 19:18 vor 5651 Tagen @ lissi (2823 Aufrufe)

<"Auch eine Partisanengruppe wäre dann u.U. auf diese Waffen angewiesen,..."?

Partisanen sind übelste Kriegsverbrecher.
Und werden rechtens füsiliert.
So einfach ist das.

Gruss,
BB

--
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Kriegsverbrecher

lissi, Sonntag, 08.05.2011, 20:19 vor 5651 Tagen @ BBouvier (2747 Aufrufe)

In jedem "normalen" Krieg ein uneingeschränktes "JA"
Aber in einem Krieg, wo jeder feindliche Soldat mit jedem Zivilisten
machen kann was er will, keine Konventionen mehr gelten etc. für den Fall dann und auch
nur dann sehe ich das anders.
Gruß

Lissi

<"Auch eine Partisanengruppe wäre dann u.U. auf diese Waffen
angewiesen,..."?

Partisanen sind übelste Kriegsverbrecher.
Und werden rechtens füsiliert.
So einfach ist das.

Gruss,
BB

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Theorie und Realität

BBouvier, Sonntag, 08.05.2011, 23:21 vor 5651 Tagen @ lissi (2792 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 08.05.2011, 23:48

In jedem "normalen" Krieg ein uneingeschränktes "JA"
Aber in einem Krieg, wo jeder feindliche Soldat mit jedem Zivilisten
machen kann was er will, keine Konventionen mehr gelten etc. für den Fall
dann und auch
nur dann sehe ich das anders.
Gruß

Lissi

Hallo, Lissi!

Du "denkst" Dir offenbar eine Situation, die eine
ebenfalls nur gedachte gerechtfertigte Handlung Deinerseits
auf diese nach sich zöge.
Und auch diese Deine Handlung wiederum ist rein hypothetischer Natur.
Itzt - vom warmen Sofa aus - lecker Schokostöckchen
aus der Vakuumpackung knabbernd.

Sich mit Soldaten anzulegen, das sollte man US-Holliwutt-Darstellern
auf Zelloloid überlassen:
Da knallen Frauen schon mal mit einer Maschinenpistole
aus dem Hüftanschlag halbe Kompanien ab, setzten
sich anschliessend in ihr Kabrio und verschwinden heiter lächelnd im Sonneuntergang:
So blöd und inkompetent werden Nicht-US-Soldaten dort nämlich dargestellt.

Und der Bataillionskommander der überlebenden Soldaten
veranlasst auch keine völkerrechtsgedeckte Repressalie,
indem er ein paar Dutzend Nachbarn,
die mit alledem überhaupt nichts zu tun hatten,
kurzerhand an die Wand stellen lässt.
Nachdem er die gesamte Familie und alle Verwandte des "Helden"
hat erschiessen lassen.

Das zu: "...und dann denke ich mir mal:...."

Gruss,
BB

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Klarstellung

attempto, Donnerstag, 07.07.2011, 20:56 vor 5591 Tagen @ BBouvier (2019 Aufrufe)

Auch ich warne davor, Streitkräften irgendeines Landes bewaffnet gegenüberzutreten, ja sogar sich mit einer Waffe erwischen zu lassen. Selbst die bloße Lagerung einer Schußwaffe hat schon manchen in einem Krieg oder einer Besatzungszeit das Leben gekostet!
Parisanen/Guerillas/Freiheitskämpfer, oder wie man sie nennen will, sind nicht nicht durch das Kriegsvölkerrecht geschützt (Welches im 2. WK novch nicht mal reguläte Truppen schützen konnte), sondern können ohne Gerichtsverfahren sofort exekutiert werden.
Geiselnahmen und Geiselexekutionen, wie sie seit Cäsars Feldzügen in Gallien, und vermutlich auch schon früher praktiziert wurden, sind jedoch streng verboten, und wurden in zahlreichen Kriegsverbrechertribunalen geahndet. Zur Zeit läuft übrigens diesbezüglich ein solcher Prozeß am internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gegen den ehemaligen serbischen Kommandeur Mladic.
Dennoch sind im "Bandenkampf", wie es das Handbuch der Bundeswehr bezeichnet, Geiselnahme und -exekutionen eines der wirksamsten Mittel gegen Partisanen, weil es deren schärfste Waffe stumpf werden läßt : Die Verbundenheit mit der Bevölkerung.

Sich mit der Waffe zu schützen funktioniert höchstens bei einem ebenso unorganisierten und untrainierten Gegner. Und auch dann nur, wenn dieser zahlenmäßig oder technisch unterlegen, oder in einer deutlich schlechteren Position ist. Bei regulären Truppen ist das nie gegeben!

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Richtigstellung

BBouvier, Donnerstag, 07.07.2011, 21:31 vor 5591 Tagen @ attempto (2023 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 07.07.2011, 21:47

<"sind jedoch streng verboten...">

Nein.
Hingegen sind Repressalien ausdrücklich
durch das Kriegsrecht (=> Haager Landkriegsordnung) gedeckt.
Geiselerschiessungen sind statthaft.
Zitat Wikipedia:
"Wie selbst die französische Anklage
und amerikanische Richter in Nürnberg urteilten,
stellte allein die Erschießung gefangener Partisanen
– selbst ohne Gerichtsverfahren –
noch kein Kriegsverbrechen dar.
Auch seien Geiselerschießungen und Repressalien
im „angemessenen Rahmen“ nach damaligem Kriegsrecht
nicht generell verboten..."

<"und wurden in zahlreichen Kriegsverbrechertribunalen
geahndet.">

Mir ist da diesbezüglich nur ein Fall geläufig, wo irrig
eine Geisel "mehr" (!) erschossen wurde,
als angeordnet.

Die USA proklamierten übrigens beim Einmarsch nach Deutschland,
ihre Truppen erschössen für jeden US-Soldaten,
der von Irregulären getötet werde, - waren es 100? -
deutsche Zivilisten.

Sonst natürlich kein Einspruch.

Gruss,
BB

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Sieger schreiben Geschicht und halten Gericht über die Verlierer

Joe, Donnerstag, 07.07.2011, 22:58 vor 5591 Tagen @ BBouvier (2071 Aufrufe)

die 100 kenne ich auch, in Serbien wurden während des WW2 für jeden toten deutschen Soldaten 100 serbische Zivilisten erschossen. Alles legal.
Auch würde ich unserem Militär freie Hand in Afghanistan geben, dann gäbe es bald keine feigen Bombeanschläge mehr. Die Afghanen hätten nur die Chance mit demokratischen Mitteln (Wahlen, Parlament, Verhandeln, aber weiterhin gültige Verträge einhalten) gegen die Befreier vorzugehen denn alle anderen wären tot bzw Flüchtlinge. Aber der Friede wäre gesichert und die BRD wäre deutlich sicherer.

Da lobe ich mir die Israelis, dieses westliche und demokratische Bollwerk im Nahen Osten weiss wie mit denen dort umzugehen ist, vom gezielten Töten der Terroristen bis hin zum planieren der Häuser aus denen die Mörder kommen, so wird man mit der deren Kriegsführung fertig.

Die Verlierer haben verloren und haben auf ewig den Siegern ihre Ehrerbietung zu liefern.

verlierer

detlef, Donnerstag, 07.07.2011, 23:48 vor 5591 Tagen @ Joe (2069 Aufrufe)

Die Verlierer haben verloren und haben auf ewig den Siegern ihre Ehrerbietung zu liefern.

jawoll!
und am besten haben sie sogar ihre namen an die der gewinner anzupassen.

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Verlierer verleumden und bestrafen, weil verloren...

BBouvier, Freitag, 08.07.2011, 00:22 vor 5591 Tagen @ Joe (2139 Aufrufe)

<"Sieger schreiben Geschichte
und halten Gericht über die Verlierer.">

Hallo, Joe!

Ist es denkbar, Du hättest Dich vertippt
und eigentlich untiges schreiben wollen?
=>
"Verbrecher schreiben Geschichte (um)
und halten Gericht über die Verlierer." ;-)

...dieses kriminelle Konzept kommt im ehemals kultivierten Europa
übrigens erst mit den "demokratischen Republiken" auf ...

Gruss,
BB

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Breda

BBouvier, Freitag, 08.07.2011, 08:23 vor 5591 Tagen @ BBouvier (2084 Aufrufe)

...dieses kriminelle Konzept kommt im ehemals kultivierten Europa
übrigens erst mit den "demokratischen Republiken" auf ...

Gruss,
BB


Am 05.06. 1625 übernimmt der spanische Feldherr Spinola
aus der Hand des besiegten Gouverneurs von Breda
den Schlüssel der zuvor belagerten Stadt.
Und legt ihm, ihn tröstend, die Hand auf die Schulter.

[image]

Heutzutage werden Staatschefs (teils nebst Kindern)
- wahlweise und ausserdem auch durchaus noch die Armeeführer -
nach verlorenem Kriege recht gern schon mal
mittels politischer Schauprozesse
zum Tode verurteilt und dann gehenkt.

Wobei es nicht selten (rein zufällig) vorkommt, dass
der Henker "versehentlich" die Schlinge falsch setzt,
so dass das Opfer sich langsam und unter Qualen zu Tode zappelt.
Oder aber, der Kopf wird ihm abgerissen.
Andere begehen lieber gleich Selbstmord
(was mein Fernseher Denen ganz übel vermerkt!)
oder sterben rein zufällig an Altersschwäche
vor Prozesseröffnung in der Einzelzelle:
Sagt ebenfalls mein Fernseher.

Gruss,
BB

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Ich sage nur, alles Verbrecher!

Joe, Freitag, 08.07.2011, 14:43 vor 5590 Tagen @ BBouvier (2076 Aufrufe)

Hallo BB,

du wirst doch ein von Spinola in Auftrag gegebenes Gemälde doch nicht als 'Beweis' für die gute alte Kriegsführung während des 30jährigen Kriegs 1618-1648 aufführen?

Soweit mir bekannt ist das doch der Krieg wo übelst gegen die Zivilisten vorgegangen wurde so dass nach deren drastischer Dezimierung erst die Einsicht wuchs die fürstlichen Meinungsverschiedenheiten auf offenen Feld ohne Belästigung der Zivilisten auszufechten. (Kabinetts-Kriege)

Als Grundschüler habe ich das gelernt und nicht vergessen:

Die Schweden sind gekommen,
haben alles mitgenommen,
haben Fenster eingeschlagen,
haben Blei davon getragen,
haben Kugeln draus gegossen,
und die Bauern totgeschossen.

Gruss, Joe

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tja...

BBouvier, Freitag, 08.07.2011, 15:16 vor 5590 Tagen @ Joe (2018 Aufrufe)

Hallo, Joe!

Offenbar habe ich mich Dir nicht verständlich
machen können.
Es geht nämlich überhaupt nicht darum,
was einzelne Krieger um 1637 mal getan haben.
Oder auch nicht.

1)
1870 hat Napoleon III. dem Norddeutschen Bund und Preussen
(ohne plausiblen Grund!) den Krieg erklärt
und ihn verloren.
Als er dann bei Sedan in Gefangenschaft geriet,
stellten ihm die Deutschen das Schloss Wilhelmshöhe
als feudalen Wohnsitz zur Verfügung.

2)
Gegen Ende des I.Weltkrieges behaupteten die Sieger,
Deutschland allein sei an ihm schuldig.
Letztlich habe ja England Deutschland den Krieg
erklären müssen. Und der Kaiser habe auch zu
verantworten, dass Deutschland die russischen
Kriegsgefangenen zu Seife verarbeitet hat.
Und allen belgischen Buben das rechte Händchen
hat abhacken lassen.

In den USA erhob sich daraufhin eine Massenbewegung,
die forderte, den Kaiser lebendig in Öl zu braten.
Gemeinerweise entging der Kaiser seiner gerechten Strafe
und erhielt in den Niederlanden Asyl.

Gruss,
BB

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mir wäre es auch lieber

Joe, Freitag, 08.07.2011, 15:45 vor 5590 Tagen @ BBouvier (2006 Aufrufe)

Mir wäre es auch lieber dass Kriege 'zivilisiert' geführt würden, aber die Erzählungen der Alten sind weit voller brutaler Geschichten als der wenigen einzelnen Ausnahmen wo eine Respektperson von den Untergebenen auch voller Respekt in der Niederlage behandelt wurde. (Das ist, wie du häufig bemerkst, wahre Größe und Kulturleistung).

...Die Kriegshandlungen selbst, aber auch die durch sie verursachten Hungersnöte und Seuchen verheerten und entvölkerten ganze Landstriche. In Teilen Süddeutschlands etwa überlebte nur ein Drittel der Bevölkerung. Nach den wirtschaftlichen und sozialen Verheerungen benötigten einige vom Krieg betroffene Territorien mehr als ein Jahrhundert, um sich von dessen Folgen zu erholen... http://de.wikipedia.org/wiki/Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg

Tja, da war wohl Spinosa leider eine ehrenvolle Ausnahme (und diese Ausnahme wurde leider nur rund 100-200 als Regel geführt, danach der Rückfall am Morden aus innerster Überzeugung).

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ich gebe auf

BBouvier, Freitag, 08.07.2011, 16:52 vor 5590 Tagen @ Joe (2056 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 08.07.2011, 16:57

<"...danach der Rückfall am Morden aus innerster Überzeugung...">

Sag mal, Joe!

So langsam bin ich der Auffassung:

1)
Du liest überhaupt nicht, was ich schreibe:
Das Thema ist nämlich ein völlig anderes.

2)
Du ersetzt fundamentales Unwissen
was Geschichte betrifft, durch dümmliche Stereotype
(siehe beispielsweise auch oben)

Gruss,
BB...der sich hiermit aus diesem Gedankenaustausch
denn wohl doch besser zurückzieht...

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Dann mache ich hier zu

Forumsleitung @, Freitag, 08.07.2011, 17:16 vor 5590 Tagen @ BBouvier (2067 Aufrufe)

Hallo! (Nicht @BBouvier, sondern allgemein.)

Diese zwei Monate alte Diskussion überhaupt aufzuwärmen, war schon überflüssig.

Unterm Strich kam nichts dabei heraus außer einer moralisierenden (und daher tendenziell aussichtslosen) Diskussion über Recht und Unrecht im Krieg, in der sich die Forumsteilnehmer über Geschichtsfragen entzweien, die noch nicht mal Forumsthema sind.

Daher wird dieses Thema geschlossen und die Beteiligten bitte ich, sich doch deswegen nicht zu überwerfen.

Gruß
Taurec

LOL - die Schweden,...

Wintermond, Freitag, 08.07.2011, 15:57 vor 5590 Tagen @ Joe (2019 Aufrufe)
bearbeitet von Wintermond, Freitag, 08.07.2011, 16:05

...heute jedermanns Vorbild und Liebkind, weil sie ja schon immer so progressiv und fortschrittlich waren, sind Meister im Wegretuschieren historischer Realitäten.

Egal ob Massakker in Deutschland oder Massakker in Russland, die Schweden waren Jahrhunderte lang mit vorbildlichem Eifer bei der Sache wenn es darum ging, in anderen Ländern im großen Maßstab Zivilisten abzuschlachten. An denen sollten sich wirklich Alle ein Vorbild nehmen. Gute PR und ein paar frisierte Schulbücher, und schon ist man der immer neutrale Friedensengel gewesen.

Mit besten Grüßen
Wintermond

Wehrhaftigkeit

Brutus, Sonntag, 08.05.2011, 18:49 vor 5651 Tagen @ BBouvier (2841 Aufrufe)

Als "Zivilist" illegal gegen Soldaten mit Waffen vorzugehen
ist nicht nur ein schweres Verbrechen, sondern auch
bodenlose Dummheit.


Hallo BB,

als Zivilist Soldaten anzugreifen wäre sicher grenzenlos blöd.
Aber was ist mit über die Lande ziehenden Zivilisten, die
plündern, vergewaltigen und nur so "zum Spass" morden? In der
heutigen Situation ist der normale Bürger völlig wehrlos jeder
nur denkbaren Willkür hoffnungslos ausgeliefert. Auch einem in
Not geratenen Mitbürger könnte man nicht mal helfen, wo doch
schon wirksame Pfeffersprays quasi illegal sind. In der Schweiz,
die sicher nicht durch laufende Massenmorde im Fokus ist, würde
sich jeder Plünderer fünfmal überlegen, ob er in dieses bewaff-
nete Hornissennest sticht. Nur bei uns soll man sich ohne Wider-
stand massakrieren lassen. Das ist politisch so gewollt. Die
lichtscheue Szene kann sich bewaffnen, wie es ihr beliebt. Da
wird gar nichts unternommen. Was soll man jetzt Otto Normaldödel
raten? Bis zu den Haarspitzen bewaffnen oder sich mal mit einem
leisen Röcheln in die ewigen Jagdgründe zu verabschieden?

Grüße von Brutus!


P.S.: Tschuldigung, passt jetzt nicht gerade zum Muttertag.

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Notwehr

BBouvier, Sonntag, 08.05.2011, 19:21 vor 5651 Tagen @ Brutus (2862 Aufrufe)

Hallo, Brutus!

Richtig:
Notwehr ist natürlich etwas völlig anderes.

Ich möchte das Thema hier jedoch nicht weiter ausweiten.

Gruss,
BB

--
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Krieg

Goran, Sonntag, 08.05.2011, 19:46 vor 5651 Tagen @ Brutus (2893 Aufrufe)

»

Krieg

Hallo

Wir haben noch bis zum Weltkrieg ein Paar Jahren,es dauert noch ca 5 Jhr.
Zuerst muss alles zusammen brechen ,zur Zeit in Deutschland kann man noch immer gut leben,und gut überleben wenn man arbeiten will.
Die richtung zum abgang ist schon da aber dauert noch eine weile.
Wie soll man sich in Kriegszeiten Bewaffnen,am besten gar nicht weil wenn jemand die Waffe findet in Krieg werdest du gleich erschossen,Ich rede aus dem Erfahrung als Kriegsbeteiliegte auf dem Balkan.
Sich irgendwo Bunker graben und verstecken ist auch verlorene Zeit,weil weist keiner ganz genau wie es richtig lauft in Krieg.
Krieg überlebt Ihr nur wenn ihr euch stark auf überleben konzentriert haben bzw.jd Tag dazu zu sorgen das Ihr denn Tag überleben.
Der jenige wer zu übermutig ist wird erste sein wer das nicht überlebt.
Bewaffnung ja soll man haben aber nicht benutzen auser in dringenden Fehlen bzw.sich dann währen wenn es nur notwendig ist und in Situation Eins zu Eins .
Mehr als drei leute hat mann keine Schansse zu überleben,was noch daz kommt ist Angst,die kann man nich kontrolieren und einige von euch werden wie Paralisiert sein wenn jemand die Waffe auf Ihm gerichtet hat ,bzw. erschossen wie Tiere.
Dazu kommt noch Familie,kein einzige Mensch geht Risiko ein wenn er Kinder hat,solche Leute wenn Sie Festgenommen sind werden einfach nichts tun,auser wenn die Wissen das Familie am einen sicheren Ort ist.
Noch was einige werden in Hose piseln und kaken,was heist nicht das so was unmänschlich ist.
Wieviele Leute haben Tode Menschen gesehen und damit zu tun gehabt haben,sehr wenige,viele sind nicht fähig einen Hasen zu schlachten und was die Menschen betrieft kein kommentar.
Wenn Ihr das Krieg überleben wollen musst Ihr euch zuerst selbast vorbereiten das alles Psyschisch zu überstehen.
Waffen werden euch wenig gutes tun .meistens werden Sie sich slebst in Gefahr bringen und damit so wie so kleine Überlebensschansse noch mehr zu veringern.

Denkt drann wenn die Waffe gezogen ist und auf jemandem gerichtet ist, dann abdrucken am sonst ,kann sein das keiner mehr Nexten Tag erlebt.
Erfahrung ist die Wichtige Sache ,Ich habe viel mitgemacht aber das heist noch immer nicht das Ich das alles überleben werde.
Versucht am besten unbeteiligt zu sein und die Familie schutzen.
Keine Seite in Krieg ist die Gute ,beide Setien sind immer auf eines Konzentriert .Leute zu hinrichten und die Befehele zu ausüben.
Krieg ist bald da über Gemütlichkeit in Krieg werde Ich nicht sprechen weil das ein Schwachsinn ist ,zu denken mir passiert doch nichts weil Ich dazu gesorgt habe :BUNKER GEBAUT;SICH BEWAFFNEN.
Noch eine sache wiviele von Euch sind übergewichtig,Kondition gar keine,wer von Euch kann mehr als 5 Km laufen unterbrochen,weinige.
Daher wenn es los geht bitte Gott das er Euch genau wie Mich und meine Famillie schutzt.

Noch einen Schönnen Tag

Muttern alles gute zu Muttertag.

Mfg

brgr


Als "Zivilist" illegal gegen Soldaten mit Waffen vorzugehen

ist nicht nur ein schweres Verbrechen, sondern auch
bodenlose Dummheit.


Hallo BB,

als Zivilist Soldaten anzugreifen wäre sicher grenzenlos blöd.
Aber was ist mit über die Lande ziehenden Zivilisten, die
plündern, vergewaltigen und nur so "zum Spass" morden? In der
heutigen Situation ist der normale Bürger völlig wehrlos jeder
nur denkbaren Willkür hoffnungslos ausgeliefert. Auch einem in
Not geratenen Mitbürger könnte man nicht mal helfen, wo doch
schon wirksame Pfeffersprays quasi illegal sind. In der Schweiz,
die sicher nicht durch laufende Massenmorde im Fokus ist, würde
sich jeder Plünderer fünfmal überlegen, ob er in dieses bewaff-
nete Hornissennest sticht. Nur bei uns soll man sich ohne Wider-
stand massakrieren lassen. Das ist politisch so gewollt. Die
lichtscheue Szene kann sich bewaffnen, wie es ihr beliebt. Da
wird gar nichts unternommen. Was soll man jetzt Otto Normaldödel
raten? Bis zu den Haarspitzen bewaffnen oder sich mal mit einem
leisen Röcheln in die ewigen Jagdgründe zu verabschieden?

Grüße von Brutus!


P.S.: Tschuldigung, passt jetzt nicht gerade zum Muttertag.

Die gewünschte Oberfläche servieren

Wintermond, Montag, 09.05.2011, 11:37 vor 5651 Tagen @ Brutus (2742 Aufrufe)
bearbeitet von Wintermond, Montag, 09.05.2011, 11:51

Was soll man jetzt Otto Normaldödel
raten?

Grüße von Brutus!

Otto Normaldödel solltest du raten, optimistisch zu sein und auf eure geliebte Regierung zu vertrauen.

Die Zeiten werden wieder besser werden, es wird schon alles in Ordnung kommen. Waffen sind da ganz schlecht. Die sind erstens gefährlich, und zweitens hat man die doch bisher auch nie gebraucht. Also wird's auch zukünftig ohne gehen. Wir leben doch nicht im Wilden Westen.

Je weniger vom Segment Normaldödel nach Phase 1 noch da ist, umso weniger Konkurrenz um voraussichtlich knappe Ressourcen ist während Phase 2 zu bewältigen. Wir alle streben danach, unsere Chancen auf Phase 3 zu maximieren, in welcher wir laut Irlmaier bei einem Glas Wein und einer Schale Zitrusfrüchte ganz entspannt von den Bergen auf die Überreste hinabblicken werden.

Man rät seiner Umwelt am besten, sich durch mehr Fernsehen zu bilden, denn wenn sie voll informiert sind, können die Leute zukünftige Gefahren besser abschätzen. Und im Übrigen - im Ernstfall wird die Regierung das schon hinkriegen. Es wird alles gut.

Funktioniert im Echtbetrieb bestens. Ist genau das, was die Leute hören wollen.

Mit entspannten Grüßen
Wintermond

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