Glas-Scherben einatmen (Schauungen & Prophezeiungen)

Wintermond, Montag, 30.05.2011, 19:27 vor 5629 Tagen (3096 Aufrufe)

Alois Irlmaier: "Wer den Staub einschnauft, kriegt einen Krampf und stirbt. .... Draußen geht der Staubtod um, es sterben sehr viel Menschen."

Sehr bequem, das Ganze schon vorher wissenschaftlich aufbereitet zu bekommen.

The volcanic GLASS cloud

Mit besten Grüßen
Wintermond

In Verbindung mit gelbem Strich?

Sinhala, Montag, 30.05.2011, 20:09 vor 5629 Tagen @ Wintermond (2282 Aufrufe)

Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, steht dieses Zitat in Verbindung mit dem gelben Strich, ist also künstlichen ursprungs.....

--
t.me/Daniel_N_Silvas_Blog

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Nein

Taurec ⌂, München, Montag, 30.05.2011, 20:13 vor 5629 Tagen @ Sinhala (2236 Aufrufe)

Hallo!

Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, steht dieses Zitat in Verbindung
mit dem gelben Strich, ist also künstlichen ursprungs.....

Eindeutig Finsternis (Blitz, Donner, "Hagelschlag" (vielleicht Meteoriten?), Erdbeben):

"Finster wird es werden an einem Tag unterm Krieg. Dann bricht ein Hagelschlag aus mit Blitz und Donner und ein Erdbeben schüttelt die Erde. Dann geh nicht hinaus aus dem Haus. Die Lichter brennen nicht, außer Kerzenlicht, der Strom (elektrisch) hört auf. Wer den staub einschnauft, kriegt einen Krampf und stirbt. Mach die Fenster nicht auf, häng sie mit schwarzem Papier zu. Alle offenen Wasser werden giftig und alle offenen Speisen, die nicht in verschlossenen Dosen sind. Auch keine Speisen in Gläsern, die halten es nicht ab. Draußen geht der Staubtod um, es sterben sehr viel Menschen. Nach 72 Stunden ist alles wieder vorbei. Aber noch mal sage ich es: Geh nicht hinaus, schau nicht beim Fenster hinaus, Laß die geweihte Kerze oder den Wachsstock brennen und betet. Über Nacht sterben mehr Menschen als in den zwei Weltkriegen."

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Lokal oder global?

Traxas, Dienstag, 31.05.2011, 18:19 vor 5628 Tagen @ Taurec (2114 Aufrufe)

Hallo beisammen!

Was mir noch nicht klar ist: soll es sich bei dieser Finsternis um ein lokales, mitteleuropäisches Ereignis handeln oder doch weltweit?

Wenn weltweit und durch Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Impakt verursacht, dann erscheinen mir die "nur" 3 Tage Finsternis doch eher extrem optimistisch zu sein. Oder handelt es sich bei dieser "3" wieder um religiöse Symbolik?

Selbst lokale Naturkatastrophen können mehrere Wochen wirken.

Gruß von Traxas.

lokal oder nicht lokal

WG, Dienstag, 31.05.2011, 21:05 vor 5628 Tagen @ Traxas (1963 Aufrufe)

Hallo Traxas

Was mir noch nicht klar ist: soll es sich bei dieser Finsternis um ein
lokales, mitteleuropäisches Ereignis handeln oder doch weltweit?

Dazu Irlmaier:

"Brote und Mehl hält sich, Feuchtes verdirbt, wie Fleisch, - außer in blechernen Dosen. Draußen geht der Staubtod um, es sterben sehr viel Menschen. Die Flüsse werden so wenig Wasser haben, daß man leicht durchgehen könnt'. Das Vieh fällt um, das Gras wird gelb und dürr, die toten Menschen werden ganz gelb und schwarz. Nach drei Tagen ist alles wieder vorbei. Der Wind treibt die Todeswolken nach Osten ab. Aber noch einmal sage ich es: Geh nicht hinaus, schau nicht beim Fenster hinaus, laß die geweihte Kerze oder den Wachsstock brennen. Und betet. Über Nacht sterben mehr Menschen als in den zwei Weltkriegen."

Wenn es global wäre, dann könnte noch so viel Wind blasen, die Aschewolken würden nur verschoben. Der Wind soll diese aber nach dem Osten treiben, ergo sind dann wohl im Westen keine Aschewolken die nachströmen.
=> lokales Ereignis, das durchaus nur einige Tage dauern kann, bei Nossi sind es meiner Meinung nach z.B. 7 Tage.

Gruß
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

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Re: Lokal oder global

Taurec ⌂, München, Dienstag, 31.05.2011, 22:39 vor 5628 Tagen @ Traxas (2216 Aufrufe)

Hallo!

Da die meisten Schauungen, die wir haben, aus Europa und davon wiederum die meisten aus Deutschland stammen, können wir keine sichere Aussage über andere Erdteile machen.

Die Finsternis in Deutschland ist vielfach belegt.

Marie-Julie Jahenny aus der Bretagne (im Westen Frankreichs) berichtet ebenfalls von der Finsternis:
„Es wird eine dreitägige Finsternis in der Natur eintreten; während dreier Nächte und zwei Tagen wird eine ununterbrochene Nacht sein. Die geweihten Kerzen von Wadis werden allein noch Licht spenden. Eine einzige Kerze wird für drei Tage hinreichen.“

Pater Pio kann man stellvertretend als italienische Quelle nehmen:
„Diejenigen, die diesen Rat nicht beachten, werden augenblicklich getötet. Der Wind wird die Giftgase über die ganze Erde verteilen. Die, die leiden und unschuldig sterben, werden Märtyrer sein, und sie werden mit mir in mein Himmelreich einziehen. Satan wird triumphieren! Aber in drei Nächten wird das Erdbeben und das Feuer aufhören. Am folgenden Tag wird die Sonne wieder scheinen, Engel werden vom Himmel herabsteigen und den Geist des Friedens über die Erde verbreiten.“

Die Engländerin Theresa Helena Higginson (1880) berichtet von einer Finsternis, die sich "um die Erde" legt. Unklar ist, ob sie den gesamten Planeten gesehen hat.
„Ich sah mich - ich weiß nicht wie und wo - an einen erhöhten Ort versetzt, von dem aus ich die Erde überschauen konnte. Zuerst sah ich eine schwarze Wolke die Erde umhüllen; es war eine wirkliche, dichte, materielle Finsternis, - Sinnbild der geistigen Finsternis, in welche sich die Menschen gestürzt haben. Dann hörte ich das starke Rollen des Donners, ich sah Blitze zucken, und es erschien mir, als fielen feurige Kugeln auf die Erde, die bis in ihr Innerstes drangen, Felsen zermalmend. Hierauf hörte ich das gewaltige Rauschen der Fluten, und ein schreckliches Trauerseufzen entstieg der Erde.“

Der Schotte Coinneach Odhar Fionsiche berichtete womöglich 1665 von der Finsternis, die er als schwarzer Regen bezeichnete:
„Schottland wird so verlassen und entvölkert sein, daß kein Hahn mehr kräht. Das Rotwild und andere wilde Tiere werden durch einen furchtbaren schwarzen Regen ausgerottet.“

Michael McClellan berichtet als einziger Amerikaner über die Finsternis. Allerdings ist er Prophezeiungskenner und hat auf seiner Internetseite u. a. Irlmaier in englischer Übersetzung. Es ist daher nicht auszuschließen, daß er deutsche Quellen verwurstet hat und folgendes nicht stimmt:
„Ich hatte keinen Eindruck von einer unnatürlichen dreitägigen Dunkelheit. Für mich war es einfach Nacht. Ich lief durch die Straßen der Nacht und bemerkte sehr wenige andere Menschen, die das gleiche taten. Ich lief in die Vororte, wo ich gelegentlich den Schatten einer Person in der Entfernung sah. Fast alle Häuser waren dunkel im Inneren oder den Anzeichen nach verlassen. Ich empfand, daß in den meisten niemand lebte, oder nicht mehr am Leben war. Als ich um die Ecke bog und eine vertraute Straße entlanglief bemerkte ich einen grünen schwach glänzenden ‚Schnee’ überall herunterrieseln. Er lag schon auf dem Boden und auf den Bäumen und im Gebüsch. Ich hatte den Eindruck, daß viele Leute tot waren, und ein überwältigendes Gefühl von Trauer. Die Zeit meines Traums war der Monat Oktober, nicht lange vor Halloween. “

Daß die Finsternis ganz Europa oder zumindest große Teile davon einnimmt, ist sehr wahrscheinlich.
Für andere Erdteile ist die Quellenlage äußerst dünn.
Von McClellan abgesehen haben wir nur noch Detlef:
Bei Detlef in Paraguay schien die Sonne, als die Welle sein Boot erfaßte. Nach unbekannter Zeit wieder an Deck war der Himmel stets "diesig, trüb mit der Helligkeit einer Vollmondnacht". Mit einem Sextanten fixierte er die Position eines "verschwommenen helleren Fleckes am Himmel", den er als die Sonne interpretierte.

Da wir auch Aussagen über weltweite Erdbeben haben, einen Himmelskörper, der sich mit Sicherheit nicht nur auf Europa auswirken wird, daß Land im Atlantik auftauchen, andere Gebiete untergehen würden, daß offenbar eine Polverschiebung, bzw. Verschiebung der Erdkruste stattfinden würde, ist auch mit weltweiten Rissen in der Erdkruste und Vulkanausbrüchen zu rechen. Daraus folgt, daß es auch in weiten Teilen der Welt oder gar überall eine Verdunkelung geben wird, auch wenn uns konkrete Aussagen dazu fehlen.

Der Waldviertler sagte 2001: "Die lange Finsternis dauert vermutlich mehr als nur drei Tage."
Und ich erinnere mich, daß Wizard ähnliches gesagt hat.
Daß es sich bei den drei Tagen um biblische Symbolik handelt, die sich sozusagen durch die Hintertür des Unterbewußtseins in die Schauungen gedrängt hat, ist anzunehmen. Man bedenke, daß die Länge der Finsternis mit den Sinnen nicht eingeschätzt werden kann, weil ohne die Sonne jeglicher Bezugspunkt in der Natur fehlt. Bei Experimenten zu Erforschung der inneren Uhr verloren Menschen, die von der Umwelt isoliert wurden, schon binnen kurzem das Zeitgefühl.
Darüber hinaus haben wir es bei Schauungen immer mit einer verzerrten, unscharfen, symbolischen Wahrnehmung der Welt zu tun. Es gibt keine Schau, die exakt drei Tage umfaßt oder andauert. Die Bilder sind indessen symbolisch gestaucht. Freud sprach bei Träumen von "Verdichtung", "Verschiebung" und "Symbolisation" von Elementen des Wachbewußtseins. Ähnliches trifft vermutlich bei Schauungen für Elemente der räumlichen und zeitlichen Welt zu.
Daß es sich um drei Tage handele, ist bestenfalls eine Information, die als "mystisches" Wissen dem Seher während der Szene bewußt wird. An dieser Stelle wird, was tatsächlich geschieht, mit unserer Mythologie entweder als platter Bezug zur biblischen Finsternis in Ägypten oder zu einer numerologischen Information, die der Drei innewohnt, verknüpft.
Schon Aussagen wie die Pater Pios, daß nach drei Tagen die Sonne wieder scheinen würde, weisen auf einen symbolischen Gehalt hin, denn davon ist auf naturwissenschaftlicher Basis sicher nicht auszugehen. Vielmehr muß man sich auf eine längere Dämmerungsphase einrichten, bis sich die Stäube so weit gelegt haben, daß wieder Wachstum möglich ist.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
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Ostwind

Taurec ⌂, München, Dienstag, 31.05.2011, 22:51 vor 5628 Tagen @ WG (2073 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Dienstag, 31.05.2011, 23:09

Hallo!

Wenn es global wäre, dann könnte noch so viel Wind blasen, die Aschewolken
würden nur verschoben. Der Wind soll diese aber nach dem Osten treiben,
ergo sind dann wohl im Westen keine Aschewolken die nachströmen.
=> lokales Ereignis, das durchaus nur einige Tage dauern kann, bei Nossi
sind es meiner Meinung nach z.B. 7 Tage.

Der Wind weht die Asche in der unteren Atmosphäre nach Osten, bzw. verweht die dichten Wolken großflächig. Was bleibt, sind weniger dichte Wolken, die den Leuten - vor allem im Osten - aber immer noch zu schaffen machen (siehe die glassplitterartigen Eigenschaften der Asche), eine Ascheschicht am Boden und ein Aerosolschleier in höheren Atmosphärenschichten, der das Sonnenlicht blockiert.
Die unmittelbare Gefahr durch den "Staubtod" wird allmählich geringer werden, womöglich sogar sehr schnell, wenn starker Ostwind weht. Die Verdunkelung wird sich jedoch länger halten.
Nur so ist erklärbar, daß Detlef und McClellan draußen sind, obwohl die Finsternis noch nicht vorbei ist. Die beiden halten sich auch in Gebieten (Detlef auf dem Atlantik und McClellan in Lockport im Staate New York) auf, die von Vulkanen so weit entfernt sind, daß es dort in der Troposphäre überhaupt zu keiner gefährlichen Staubkonzentration kommen könnte.

Hier in Europa werden wir womöglich von mehreren Seiten eingestaubt: Erdriß in Tschechien, Zentralmassiv, Eifel, Vesuv, Islandvulkane, etc.
In den USA bläst vielleicht der Yellowstone und einige Vulkane im Westen.

Gruß
Taurec

--
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Finsternis und Eintrübung

WG, Mittwoch, 01.06.2011, 08:23 vor 5628 Tagen @ Taurec (2011 Aufrufe)

Hallo Taurec

Dazu mal noch den ganzen Vers von Nostradamus, der ziemlich sicher für diese Betrachtung interessant ist:

IV/30
Mehr als elf mal wird der Mond die Sonne nicht annehmen,
Er wird ganz zunehmen und etwas abnehmen.
Und so niedrig sein, dass man wenig Gold prägt.
So dass erst nach Hunger, Seuche das Geheimnis geklärt wird

Ich irrte mit den 7 Tagen, hier die Andeutung von mehr als elf Tagen, um Vollmond herum. Die Mitteilung von Hunger und Seuche (Seuchen durch die vielen Leichen und durch den Hunger, der recht schnell das Immunsystem schwächt) ist wohl die Phase der Dämmerung, die wir bei Velten z.B. auch finden (ca. 2 Jahre schlechtes Wachstum der Pflanzen). Nur entnehme ich dem Vers IV/30 auch, dass der Mond schon nach 11 Tagen wieder durchscheint und demnach dürfte die Eintrübung weniger als dichten Wetterwolken entsprechen, denn bei Bewölkung sieht man den Mond schließlich nicht. Ferner wird die Sonne sichtbar sein, denn diese hat wesentlich mehr Strahlkraft als der nur reflektierende Mond.
Eine leichte Eintrübung und die übersäuerte Erde genügen offensichtlich, dass das Wachstum der Pflanzen nur sehr mager ausfällt.

Gruß
WG

PS: mir kommt gerade noch der Gedanke, dass die Mitteilung - um Vollmond herum - eine recht genaue Datierung zulässt, sobald wir das Jahr X kennen: ca. eine Woche vor Vollmond im Oktober des Jahres X.

Vollmonde im Oktober ab 2014:
8. Oktober 2014
27. Oktober 2015 oder 28. September 2015
16. Oktober 2016
5. Oktober 2017
24. Oktober 2018
13. Oktober 2019
1. Oktober 2020 oder 31. Oktober 2020

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

"gewusst"

detlef, Mittwoch, 01.06.2011, 11:11 vor 5627 Tagen @ Taurec (2030 Aufrufe)

moin,

Von McClellan abgesehen haben wir nur noch Detlef:
Bei Detlef in Paraguay schien die Sonne, als die Welle sein Boot erfaßte.
Nach unbekannter Zeit wieder an Deck war der Himmel stets "diesig,
trüb mit der Helligkeit einer Vollmondnacht"
. Mit einem
Sextanten fixierte er die Position eines "verschwommenen helleren
Fleckes am Himmel"
, den er als die Sonne interpretierte.


in den schauungen "weiss" ich, dass sieben tage vergangen sind, bevor die luke geoeffnet wird.
verschiedene geschaute dinge/kleinigkeiten lassen mich annehmen, dass dies "wissen" einigermassen exakt sein koennte.
- es ist ein mechanischer schiffschronometer an bord.
- die gesehenen faekalienbehaelter, sauerstofflaschen und CO²-binder koennten meinen berechnungen nach auf ca eine woche ausgelegt sein.

gruss,detlef

--
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“

Fallout

Gerhard, Montag, 06.06.2011, 12:10 vor 5622 Tagen @ Taurec (1846 Aufrufe)

Bitte eine Frage an BB und Taurec:

aus meiner Beschäftigung mit Nostradamus,
vor 25 Jahren, hab ich dunkel in Erinnerung
einen Vers, in dem die Rede ist von
Griechenland (Inseln?) oder dem Balkan,
- natürlich nur verklausuliert -,
sowie von einem "falschen Staub",
der dort niederfällt,
und den Leuten daselbst Probleme bereitet.

Ich hoffe, ich hab das richtig in Erinnerung
und lege hier keine falsche Fährte.
Damals dachte ich an atomaren Fallout.

Gibt es diesen Vers noch ....?
Kennt ihr ihn?
Was wäre Eure Deutung?

Danke, Gerhard

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Deukalion und Asche

BBouvier, Montag, 06.06.2011, 12:44 vor 5622 Tagen @ Gerhard (1911 Aufrufe)

Bitte eine Frage an BB und Taurec:

aus meiner Beschäftigung mit Nostradamus,
vor 25 Jahren, hab ich dunkel in Erinnerung
einen Vers, in dem die Rede ist von
Griechenland (Inseln?) oder dem Balkan,
- natürlich nur verklausuliert -,
sowie von einem "falschen Staub",
der dort niederfällt,
und den Leuten daselbst Probleme bereitet.

Ich hoffe, ich hab das richtig in Erinnerung
und lege hier keine falsche Fährte.
Damals dachte ich an atomaren Fallout.

Gibt es diesen Vers noch ....?
Kennt ihr ihn?
Was wäre Eure Deutung?

Danke, Gerhard

Bitte eine Frage an BB und Taurec:

aus meiner Beschäftigung mit Nostradamus,
vor 25 Jahren, hab ich dunkel in Erinnerung
einen Vers, in dem die Rede ist von
Griechenland (Inseln?) oder dem Balkan,
- natürlich nur verklausuliert -,
sowie von einem "falschen Staub",
der dort niederfällt,
und den Leuten daselbst Probleme bereitet.

Ich hoffe, ich hab das richtig in Erinnerung
und lege hier keine falsche Fährte.
Damals dachte ich an atomaren Fallout.

Gibt es diesen Vers noch ....?
Kennt ihr ihn?
Was wäre Eure Deutung?

Danke, Gerhard

Hallo, Gerhard!

II/81
Durch Feuer vom Himmel die Cité (=Paris) fast völlig zerstaubt
Die Urne (Wassermann/Flut) bedroht (auch) noch Deucalion
(den griechischen Noah, Stammvater der Griechen)
Gequält Sardinien durch die punische List (?)
Nachdem die Sonne die Waage verlassen hat
(22. Oktober)

Staub:
IV/52
...
Ein starker Wind weht gegen die Soldaten
Vertrieben werden sie durch Kalk, Staub und Asche.

IX/99
Der Nordwind (also eisig) beendet die Belagerung
Von den Mauern lauern Aschen, Kalke und Stäube
Durch Regenfall danach, der ihnen erst recht zur Falle wird
Letzte Rettung Schutz Richtung ihrer Grenze

Beides wohl Verse über Napoleons Russlandfeldzug 1813.
Der Brand Moskaus, Rückzug Richtung Frankreich in nicht enden wollenden
Regenfluten; diese gefolgt von eisigen Winden und Schnee (= Kalk?)

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

5/90

Gerhard, Montag, 06.06.2011, 14:29 vor 5622 Tagen @ BBouvier (1855 Aufrufe)

Hallo BB, vielen Dank!

Die Sache hat mir keine Ruhe gelassen.
Bei Pfändler fand ich (dank diesem Wahnsinns-Google!!)
jetzt das:

http://home.datacomm.ch/jean-claude.pfaendler/dateien/nostradamus/005beitraege/078marcusantoniusseuche.html

es hängt an dem Wort "connisse", das Pfändler (aber wohl auch andere) mit Staub übersetzen.

Wie gesagt: ich dachte damals (1980er Jahre) an den Fallout der Waldviertler-Atombombenexplosionen,
der nach Osten abzieht und in betreffenden Gebieten Strahlenkrankheiten verursachen könnte.
"Falsch" wäre dieser Staub, weil er nicht auf natürliche Weise entstanden wäre.

Grüsse, Gerhard

Dans les cyclades, en perinthe & larisse,
Dedans Sparte tout le Pelloponnesse
Si grand famine, peste par faux connisse,
Neuf mois tiendra & tout le cherronesse.

Auf den Kykladen, in Perinthus und Larissa,
in Sparta [und auf] der ganzen Peloponnes
[wird es eine] große Hungersnot [und] durch falsche(n) "connisse" [eine] Seuche [geben].
Neun Monate wird [sie] andauern und die ganze Cherronesus [im Griff haben].

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qu´il connaisse

BBouvier, Montag, 06.06.2011, 15:37 vor 5622 Tagen @ Gerhard (1862 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 06.06.2011, 15:43

Grüsse, Gerhard

Dans les cyclades, en perinthe & larisse,
Dedans Sparte tout le Pelloponnesse
Si grand famine, peste par faux connisse,
Neuf mois tiendra & tout le cherronesse.

Auf den Kykladen, in Perinthus und Larissa,
in Sparta [und auf] der ganzen Peloponnes
[wird es eine] große Hungersnot [und] durch falsche(n) "connisse" [eine]
Seuche [geben].
Neun Monate wird [sie] andauern und die ganze Cherronesus [im Griff haben].

Das ähnelt "connaitre";(frz) kennen.
Und dort wiederum dessen Konjunktiv.
=>
qu´il connaisse = auf dass er wisse.
Ein connaisseur ist ein Kenner.
Eine (abstrakte) "Pest" wegen Falschinformarion.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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der falsche "con nisse"

BBouvier, Dienstag, 07.06.2011, 00:18 vor 5622 Tagen @ Gerhard (1827 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 07.06.2011, 00:31

Grüsse, Gerhard

Dans les cyclades, en perinthe & larisse,
Dedans Sparte tout le Pelloponnesse
Si grand famine, peste par faux connisse,
Neuf mois tiendra & tout le cherronesse.

Auf den Kykladen, in Perinthus und Larissa,
in Sparta [und auf] der ganzen Peloponnes
[wird es eine] große Hungersnot [und] durch falsche(n) "connisse" [eine]
Seuche [geben].
Neun Monate wird [sie] andauern und die ganze Cherronesus [im Griff haben].

Meine erste Lösung hat mich nicht recht befriedigt,
und ich habe mich mit "connisse" (gesprochen: connis´) bis jetzt, um Mitternacht,
daher weiter beschäftigt.
Das Wort gibt es nicht im Französischen und dürfte,
wie so manches andere, entweder von Nostradamus
unmittelbar aus dem Lateinischen hergeleitet worden sein,
oder aber es existierte in der ehemals römischen "Provinz"
dort unten am Mittelmeere noch zu Nostradamus Zeiten.
Nichtsdestotrotz handelt es sich bei "connisse" um ein
verschleierndes Kunstwort.

Die Basis ist "nisus" = der Aufschwung.
Wobei das angehängte "us" nur der grammatikalische Indikator für maskulin,
Singular, erster Kasus ist.
=>
Und die Vorsilbe "con" bedeutet zusammen/gemeinsam.
connis(us) = gemeinschaftlicher Aufschwung.

(Von "Seuche" kein Sterbenswörtchen:
Eine Seuche ist eine "épidémie" )

Insofern mag dieser Vers die jetzige Lage
und die unmittelbare Zukunft Griechenlands beschreiben:
=>
Ein "falscher" = auf Sand gebauter Aufschwung Griechenlands,
finanziert durch die europäische Gemeinschaft
und gemeinschaftlich mit ihr.

Gefolgt von Hungersnot.

Gruss,
BB

--
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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Richtiger falscher Staub

Jayef, Dienstag, 07.06.2011, 13:19 vor 5621 Tagen @ BBouvier (1841 Aufrufe)

Hallo BB!

Dans les cyclades, en perinthe & larisse,
Dedans Sparte tout le Pelloponnesse
Si grand famine, peste par faux connisse,
Neuf mois tiendra & tout le cherronesse.

Auf den Kykladen, in Perinthus und Larissa,
in Sparta [und auf] der ganzen Peloponnes
[wird es eine] große Hungersnot [und] durch falsche(n) "connisse"

[eine]

Seuche [geben].
Neun Monate wird [sie] andauern und die ganze Cherronesus [im Griff

haben].

Meine erste Lösung hat mich nicht recht befriedigt,
und ich habe mich mit "connisse" (gesprochen: connis´) bis
jetzt, um Mitternacht,
daher weiter beschäftigt.
Das Wort gibt es nicht im Französischen und dürfte,
wie so manches andere, entweder von Nostradamus
unmittelbar aus dem Lateinischen hergeleitet worden sein,
oder aber es existierte in der ehemals römischen "Provinz"
dort unten am Mittelmeere noch zu Nostradamus Zeiten.
Nichtsdestotrotz handelt es sich bei "connisse" um ein
verschleierndes Kunstwort.

Die Basis ist "nisus" = der Aufschwung.
Wobei das angehängte "us" nur der grammatikalische Indikator für maskulin,
Singular, erster Kasus ist.
=>
Und die Vorsilbe "con" bedeutet zusammen/gemeinsam.
connis(us) = gemeinschaftlicher Aufschwung.


Nostradamus kannte auch Griechisch. Deshalb die moegliche Ableitung von "skonis" = Staub
http://translate.google.com/#de|el|Staub

(Von "Seuche" kein Sterbenswörtchen:
Eine Seuche ist eine "épidémie" )


"Peste" keine Seuche?

Insofern mag dieser Vers die jetzige Lage
und die unmittelbare Zukunft Griechenlands beschreiben:
=>
Ein "falscher" = auf Sand gebauter Aufschwung Griechenlands,
finanziert durch die europäische Gemeinschaft
und gemeinschaftlich mit ihr.

Gefolgt von Hungersnot.

Gruss,
BB


Eine moegliche Erklaerung fuer Staub in Zusammenhang mit Hungersnot waere auch noch der 3TF.


Gruss,
Jayef

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griechische Variante

BBouvier, Dienstag, 07.06.2011, 13:48 vor 5621 Tagen @ Jayef (1868 Aufrufe)

Eine moegliche Erklaerung fuer Staub in Zusammenhang mit Hungersnot waere
auch noch der 3TF.


Gruss,
Jayef

Danke sehr, Jayef!

Deine griechische Variante ist sehr nachvollziehbar!

Gruss,
BB

--
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

oder Adria-Impakt

WG, Dienstag, 07.06.2011, 14:19 vor 5621 Tagen @ BBouvier (1764 Aufrufe)

Eine moegliche Erklaerung fuer Staub in Zusammenhang mit Hungersnot

waere

auch noch der 3TF.


Gruss,
Jayef


Danke sehr, Jayef!

Deine griechische Variante ist sehr nachvollziehbar!

Gruss,
BB

mir fällt dazu eher der Adria-Impakt ein, denn warum sollte Griechenland so explizit bzgl. der 3TF erwähnt werden?

Grüße
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

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Griechenland

BBouvier, Dienstag, 07.06.2011, 16:29 vor 5621 Tagen @ WG (1865 Aufrufe)

Eine moegliche Erklaerung fuer Staub in Zusammenhang mit Hungersnot

waere

auch noch der 3TF.


Gruss,
Jayef


Danke sehr, Jayef!

Deine griechische Variante ist sehr nachvollziehbar!

Gruss,
BB


mir fällt dazu eher der Adria-Impakt ein, denn warum sollte Griechenland so
explizit bzgl. der 3TF erwähnt werden?

Grüße
WG

Genau, WG!

Daran musste ich vorhin ebenfalls denken.
Andererseits hat Griechenland zwischen der Veröffentlichung
des Verses bis heute bereits eine äusserst bewegte Geschichte,
und unsere Überlegungen vermuten da einen Zusammenhang
mit "unserem" Thema, der ja nicht zwingend gegeben ist,
sondern womöglich nur irrig konstruiert...

Gruss,
BB

--
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eben ...

WG, Dienstag, 07.06.2011, 17:23 vor 5621 Tagen @ BBouvier (1777 Aufrufe)

sondern womöglich nur irrig konstruiert...

... das ging mir bereits auch durch den Kopf,
allerdings müsste sich doch eine 9 monatige Hungerkatastrophe
-sofern sie Geschichte ist - seit 1550 doch in den Geschchtsbüchern finden lassen.
Falls nicht bliebe nur noch WW oder ferne Zukunft.

Grüße
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

nicht so eng sehen ...

Gerhard, Dienstag, 07.06.2011, 20:10 vor 5621 Tagen @ BBouvier (1806 Aufrufe)

Hallo BB!

Perinth liegt am östlichen Ende des Hellespontes bzw. Marmarameers.
Larissas gibt es sehr viele, und sehr schöne
- etliche auch in der heutigen Türkei liegende ...
Cherronesus kann das westliche Ende des Hellespontes meinen,
aber auch die Krim-Halbinsel sein.

Da hier jedoch wohl Griechenland im Focus von Nostradamus steht,
mag für "conisse" das altgriech. "konis" naheliegen.

Und der Staub ist womöglich nicht nur für die "peste"
sondern auch für den "famine" verantwortlich.

"Faulx" oder "faux" ist ein "mal",
also nicht allein "falsch" sondern (auch) (sehr) "übel".

Im ursprünglichen Sinn ist "konis" nicht nur der Staub
sondern auch die Asche, besonders die von verbrannten Toten.
Aber vielleicht auch von Vulkanen ...

Nostradamus öffnet also sehr weite Horizonte.
(Ich mag in trotzdem nicht.)

Grüsse, Gerhard

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Hunger, "Pest" und Asche

BBouvier, Dienstag, 07.06.2011, 20:50 vor 5621 Tagen @ Gerhard (1914 Aufrufe)

Hallo BB!

Perinth liegt am östlichen Ende des Hellespontes bzw. Marmarameers.
Larissas gibt es sehr viele, und sehr schöne
- etliche auch in der heutigen Türkei liegende ...
Cherronesus kann das westliche Ende des Hellespontes meinen,
aber auch die Krim-Halbinsel sein.

Da hier jedoch wohl Griechenland im Focus von Nostradamus steht,
mag für "conisse" das altgriech. "konis" naheliegen.

Und der Staub ist womöglich nicht nur für die "peste"
sondern auch für den "famine" verantwortlich.

"Faulx" oder "faux" ist ein "mal",
also nicht allein "falsch" sondern (auch) (sehr) "übel".

Im ursprünglichen Sinn ist "konis" nicht nur der Staub
sondern auch die Asche, besonders die von verbrannten Toten.
Aber vielleicht auch von Vulkanen ...

Nostradamus öffnet also sehr weite Horizonte.
(Ich mag in trotzdem nicht.)

Grüsse, Gerhard

Danke, Gerhad!

Sehr lichtvoll, obiges!
"skonis" ist ein Haupttreffer!

Vorhin habe ich mich mal über die Geschichte
Griechenlands zwischen 1555 und heute hergemacht
und ausser "Hunger" gegen Ende des II.WK
überhaupt nichts passendes gefunden.
Und dieser fluchtet nicht nur nicht
so recht mit dem Verse, sondern ist darüberhinaus für jemanden
wie Nostradamus als "Ereignis" doch völlig irrelevant.

Offenbar Zukunft.

Gruss,
BB

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- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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