Wilkerson aus christlicher Sicht (Schauungen & Prophezeiungen)

Tannenbaum, Donnerstag, 02.06.2011, 13:51 (vor 5626 Tagen) @ Eyspfeil (2787 Aufrufe)

Der Seher starb in einem Autounfall.

der holländische Endzeit-Kanal, berichtet darüber.
Wilkerson hatte 1998 angeblich noch einen prophetischen
Traum, mir ist die Übersetzung zu anstrengend...

Tja, die Mainstrom-Medien berichten sowas nicht.
Er war immerhin der so ziemlich einzige us-amerikanische
Evangelist, dem hier in der Szene seherische Fähigkeiten
beigemessen werden.

Hallo!

Hier ein paar Gedanken zu Wilkerson und anderen Sehern aus christlicher Sicht.
Wen Christliches nicht interessiert, bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!

Zum Verständnis: Im Christentum gibt es Himmel und Hölle, Gott mit seinen Engeln und Satan mit seinen Dämonen. Außerdem den Kampf von Licht gegen Finsternis. Und das wichtigste: Wer nicht an Christus glaubt, fährt am Ende seines Lebens zur Hölle.

Wilkerson war ein Freikirchler, und da in der abgehobenen Richtung Pfingstler/Charismat. Das sind Leute, die sich Christen nennen, denen das Evangelium aber zu langweilig ist. Sie wollen Action: Spektakuläre Heilungen, Megakirchen, Gottesdienst-Shows. Je charismatischer die Richtung, desto irrer. Mit Handauflegen fangen ganze Kirchgemeinden an für eine halbe Stunde hysterisch zu lachen, oder der "Pastor" bläst sie an und sie fallen wie einer Schockstarre um und bleiben so für eine halbe Stunde gelähmt liegen. Das nennen diese Pfingstler/Charismaten dann "Wirken des Heiligen Geistes". In Wahrheit sind das aber "Kirchen", die von dämonischen Einflüssen unterwandert sind. Eine "Spezialität" dieser "Kirchen" ist die Zungenrede. Wer bei den Charismaten als Bruder nicht in Zungen redet, der ist in der Gemeinde nicht anerkannt und kein "Christ". Er muß sich also von Brüdern, die schon "Zungenrede beherrschen" die Hände auflegen lassen, "um den Heiligen Geist" zu empfangen (in Wahrheit einen Dämon). Danach können sie dieses sinnlose Plappern auch, das aus dämonischem Einfluß herrührt. (Die biblisch beschriebene Sprachenrede war damals etwas ganz anderes.)

Mit Wilkerson hat das in soweit zu tun, als daß er als Pfingstler unter ebendiesem dämonischen Einfluß stand, der nicht von Gott ist. Satan - um im christlichen Bild zu bleiben - in der Fürst der Finsternis, der soviele Menschen wie möglich in die Hölle hinabziehen will, indem er sie verwirrt und vom Glauben an Christus abbringt. Ein Weg (von unzählig vielen) sind Schauungen, wie die des Wilkerson. Vielleicht ist Euch aufgefallen, daß er viele Dinge korrekt "geschaut" hatte, aber das Ende niemals so kam, wie er es verkündete. Wie das geht? Auch Satan verfügt über viele Kräfte, u.a. der Zukunftsschau; er war mal ein sehr hoher Engel gewesen und hat noch sehr viele seiner Kräfte. Aber er kann nicht das Ende sehen, das konnte nicht mal Jesus sehen, denn das Ende der Zeit kennt nur Gott. Also erfindet Satan etwas, was zu seinen Plänen paßt, und natürlich tritt es nicht ein, führt aber viele Menschen in die Irre ... und zu ihm. Deshalb ist für mich klar, daß nicht nur Wilkerson, aber auch Irlmaier und viele andere für die nahe Zukunft absolut korrekt voraussagten, aber alles in der ferneren Zukunft und zum Ende zu nicht stimmt und wir vergeblich auf die Erfüllung dieser Dinge harren.

Ich rede nicht von Trollen wie dem Harold Camping, der für den 21. Mai 2011 die Entrückung vorhergesagt hatte (nach 1994 abermals vergeblich), die er aus der Bibel errechnet haben wollte. Oder die unzähligen verstrichenen Weltende-Daten der Zeugen Jehovas. Ich rede von richtigen Schauungen, die auch in Forscherkreisen für solide angenommen werden. Diese Seher sind mit oder ohne eigenen Willen m.E. dämonischen Einflüssen ausgesetzt gewesen.

Grüße,
Tannenbaum


Gesamter Strang: