Meine Frage: geben die Schauungen Aufschluss darüber, ob diese neue, völlig
andere gesellschaftliche Situation anfangs durch Naturkatastrophen - dh.
überraschend - getriggert wird? Oder entsteht die neue Lage langsam,
zB. durch 50 Jahre hemmungsloses Bilanzfälschen und Gelddrucken?
Hallo, Wintermond!
Antwort auf diese Frage geben die Schauungen eigentlich nicht.
Allerdings deutet die Aussage Gilges, der das Finanzsystem
mit einem urplötzlich abstürzenden Kufenschlitten vergleicht,
auf "überraschend" hin.
Und "Katharina Ötztal" ebenfalls:
=>
"Aber dann kommt eine harte Zeit.
Daheim und für die Feldarbeit sind nur ältere Menschen und Weiberleut verfügbar.
Die Not wird groß und größer, und man sagt zueinander:
»Es kann nicht mehr gehen, es geht nimmer«,
und es geht doch noch weiter.
Es geht viel länger abwärts, als die Leute zuerst meinten.
Dann plötzlich bricht's.
Die Leute sind auf dem Feld, es ist Spätsommer, das Korn schon reif,
da kommen sie, ganze Horden schiacher Leute, und überfallen alles.
Sie bringen um, was sie erwischen es ist furchtbar.
Die Haustüren werden eingeschlagen und alles kaputt gemacht.
Sie morden und rauben, und sogar Einheimische aus dem Dorf
laufen mit jenen und plündern genauso."
Beim Beginn der Unruhen im obigen "Spätsommer" handelt es sich nicht um das Kriegsjahr,
weil zu dem Zeitpunkte, in dem in den hochgelegenen Alpentälern
das Korn im Spätsommer (!) erntereif ist, im Jahre "X"
der Krieg (etwa 2. Augustwoche) längst ausgebrochen ist.
Mit Taurec habe ich mich vor ein paar Tagen über Irlmaiers
"Weltbeben" (dieses einiges vor dem Kriegsjahre!) ausführlich ausgetauscht.
Lt. Irlmaier störten - wie er vermeint - dessen Nachbeben
noch immer die Kriegshandlungen des Jahres "X".
Und ich meine:
"Hier irrt Goethe - ähh - Irlmaier".
Ein "Weltbeben" ist in der Geschichte der letzten
5.000 Jahre völlig unbekannt und hat sich wenigstens
seitdem nie ereignet.
Ein - selbst ganz ausserordentlich starkes -
ist eng auf das jeweilige Epizentrum beschränkt.
Was mich vermuten lässt, Irlmaier (der von Impakten
natürlich keinen blassen Schimmer hatte) habe die Folgen
weltweiter (!) Impaktschwarmbeben (!) gesehen und von diesen irrig auf => "Erdbeben!"
geschlossen.
Von folgenden Impakten meinen wir zu wissen:
- Funkenregen des WV (im Waldviertel offenbar ohne gravierende Schäden)
- die "platzenden Atombomben" (wie er irrig vermeint) hoch über der Adria des WV,
die im Waldviertel Beben hervorrufen
- die "Feuerzungen" Irlmaiers:
"Von K. aus fliegen die Feuerzungen unermeßlich weit nach Nordwesten,
nach Westen und nach Süden. Ich sehe sie wie Kometenschweife."
- den Steineregen Berta Zänglers im Schwarzwalde
- die Zerstörung NY (noch vor dem Kriege) durch Impakte (WV)
- die "Feuerkugeln", die Paris abbrennen lassen
- der Bauer bei Selb sieht von Westen (!) her -
und das zu einem Zeitpunkte noch vor "der Erde Riss" an der
böhmischen Grenze - eine Impaktfront auf ihn zurasen
- Impakteinschlag linksrheinisch bei Koblenz
- auf Impakte lassen rückschliessen:
* der Nordseetzunami (Frühjahr)
* u.U. der "Kältesommer" (?)
* die Flut-Stosswellen rhein- und elbeaufwärts
* das "Weltbeben"! - irgendwann vor
dem Jahre "X".
So dass anzunehmen ist, eine geraume Zeit hinweg werde die Erde
immer wieder von Impakten getroffen.
Zurück zu Irlmaier, der sagt, die Nach-Beben hinderten noch die Kriegshandlungen.
=>
Beben hindern Kriegshandlungen nämlich überhaupt nicht!!
Doch nicht Soldaten, die am Wegesrande eine Rast einlegen.
Und auch nicht Panzer, die in Gefechtsformation über Äcker rollen.
Oder die irgendwo getarnt im Walde in Verfügungsräumen untergezogen sind.
Bestenfalls stürzte hie und da (!) mal eine Brücke ein:
Aber da ist es für die Pioniere eine Sache von 2-3 Stunden,
eine Pontonbrücke zu schlagen.
Und schlichter Kriegsalltag.
Ganz abgesehen davon muss man mir erstmal eine Brücke zeigen,
die durch Nach(!)-Beben einstürzte!
Und das massig - zu aberhunderten - auf dass: "kriegshemmend"?>
Definitiv nicht!
Ich sehe die Impakte als Auslöser des Kollapses.
Und eben, wie Gilge und Ötztal sagen:
=>
"völlig überraschend!"
Gruss,
BB
--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."