Horden schiacher Leute (Schauungen & Prophezeiungen)

WG, Sonntag, 05.06.2011, 01:36 (vor 5625 Tagen) @ BBouvier (2229 Aufrufe)

Hallo BB

"Aber dann kommt eine harte Zeit.
Daheim und für die Feldarbeit sind nur ältere Menschen und Weiberleut
verfügbar.
Die Not wird groß und größer, und man sagt zueinander:
»Es kann nicht mehr gehen, es geht nimmer«,
und es geht doch noch weiter.
Es geht viel länger abwärts, als die Leute zuerst meinten.
Dann plötzlich bricht's.
Die Leute sind auf dem Feld, es ist Spätsommer, das Korn schon reif,
da kommen sie, ganze Horden schiacher Leute, und überfallen alles.
Sie bringen um, was sie erwischen — es ist furchtbar.
Die Haustüren werden eingeschlagen und alles kaputt gemacht.
Sie morden und rauben, und sogar Einheimische aus dem Dorf
laufen mit jenen und plündern genauso."

Ich meine eher, dass hier die Situation auf dem Land beschrieben wird, vor dem "Bürgerkrieg".
Hier ist die Not noch nicht wie in den Städten in Form von Hunger und
(evtl. niedergeschlagenen) Protesten wirklich angekommen.
Die sozialen Netze sind zusammengebrochen und die Harzkasse ist leer.
Die Läden in den Städten sind längst geplündert und die Versorgung zusammengebrochen.
Es bleibt den Städtern nichts anderes übrig als plündernd auf das Land zu ziehen.
Dass hier die Plünderungen in Folge eines (oder mehrerer) Impakte ausbrechen, denke ich eher nicht,
denn ein Impakt erzeugt keine Horden von schiachen Leuten.
Eher meine ich, dass es die Situation nach dem Aufkommen der ganzen Lumperei ist,
und die Ordnung zusammen bricht, weswegen auch Einheimische mitplündern:
Es gibt niemanden mehr der für Ordnung sorgt. Das wird plötzlich geschehen.

Deine Gedanken zum Weltenbeben finde ich interessant.
Allerdings meine ich, dass Irlmaier nicht von hindern (im Sinne von verhindern)
sondern von behindern (im Sinne von erschweren) gesprochen hat.

Ganz abgesehen davon muss man mir erstmal eine Brücke zeigen,
die durch Nach(!)-Beben einstürzte!

Bedenke dabei, dass unsere Betonbrücken äußerst marode sind und man mit Erdbeben hier kaum rechnet.
Die aggressive Luft in Verbindung mit eindringender Feuchtigkeit gibt dem Betonstahl derzeit den Rest und es ist kein Geld für Sanierungen da.
Bauingenieure warnen hier schon seit einiger Zeit.
Für mich wäre es wohl schon vorstellbar, wenn in ein paar Jahren, unerwartete Erdbeben so einige Brücken einstürzen ließen
oder zumindest unsicher befahrbar machten, besonders für Panzer die ja nu nicht gerade Leichtbaufahrzeuge sind.
Behindert wäre der Vormarsch damit allemal, wenn auch nicht unbedingt nennenswert. Eine weitere Variante ist die, dass Straßen und Brücken in den Aufmarschgebieten (z.B. Tschechei) durch das Beben erhebliche Schäden nehmen und Nachbeben weitere, bereits beschädigte Brücken unbefahrbar machen. Auch das würde die Kriegshandlungen behindern.

Ich sehe die Impakte als Auslöser des Kollapses.
Und eben, wie Gilge und Ötztal sagen:
=>
"völlig überraschend!"

Ich meine eher, dass es "völlig überraschend" sein wird, dass plötzlich brutalste Gewalt innerhalb der Bevölkerung ausbricht: Mord und Totschlag
Das erwartet (erwartungsgemäß) eben keiner.
Die Impakte spielen sicher auch ihre Rolle, aber in den von Dir aufgeführten Schauungen sehe ich eher die aufbrechende Gewalt beschrieben.

Grüße
WG

―
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!


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