meine Theorie zu 3TF (Schauungen & Prophezeiungen)

mmvisual, Sonntag, 12.06.2011, 09:58 vor 5617 Tagen (5691 Aufrufe)

Hallo,

Ich habe eine Theorie wie die 3TF entstehen können. Meine Theorie basiert auf die Theorie der "Eiskalten Sonne".
Demnach kann durch das Weltall keine Wärmeenergie übertragen werden, da keine Materie dort ist. Außerdem sollte das Weltall hell erleuchtet sein, da es viele Sonnen gibt.

Diese Theorie besagt, dass das Licht, so wie wir es sehen erst in der Atmosphäre entsteht. Dabei werden die Strahlen der Sonne in Licht und Wärme gewandelt.

Nun wie wäre es, wenn durch ein starkes anderes Magnetfeld diese Strahlen die Erde nicht mehr erreichen?
Oder riesige Sonnenflecken diese Strahlen "abdecken"?
Oder wenn diese Lichterzeugung erst durch das Erdmagnetfeld möglich ist und die Erde für 3 Tage keines mehr hat?

Ich denke, unsere Wissenschaft ist nicht allwissend und es gibt durchaus Möglichkeiten für 3TF.

Das waren nur mal so "blitzgedanken" die ich einfach mal niederschreiben wollte.

Grüße Markus.

So ähnlich stelle ich es mir auch vor

Georg, Sonntag, 12.06.2011, 11:51 vor 5617 Tagen @ mmvisual (4655 Aufrufe)

Hallo,


So ähnlich stelle ich es mir auch vor.

All die Theorien von der Impakt- oder Vulkanasche usw. in der Erdatmosphäre können nicht befriedigen,
da diese ja viel länger dort verweilen müsste.

Die Seher berichten aber, abgesehen von lokalen Ausnahmen,
dass am dritten/vierten Tag wieder die Sonne scheinen soll,.....etc....

Das heißt natürlich nicht, dass sich nicht auch Staub durch Vulkane, etc...
in der Atmosphäre befinden mag.

Schauberger hat gerne auf das Testament des Hermes Trismegistos verwiesen.

Dieses soll gemeint haben.

Mische die Stoffe des Himmles und der Erde im rechten Verhältnis
und du wirst ewig glücklich sein.


Will heißen: tellurische (erdinnere) Energien / Strahlungen müssen im rechten
Verhältnis mit kosmischen Strahlungen zusammenwirken, damit es bei uns hell und warum wird,
Pflanzen wachsen können, etc....


Fehlt eines von beiden, so ist dunkel und kalt wie im Weltraum.


Dass ein ganz großer Ausbruch der Sonne, soviel Materie auswerfen könnte, dass das Licht der Sonne
abgeschirmt werden würde, daran hab ich noch gar nicht so gedacht.


Hab immer eher spekuliert, was im Erdinneren ausfallen könnte?


mfG Georg

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100 Grad Minus

BBouvier, Sonntag, 12.06.2011, 13:32 vor 5616 Tagen @ mmvisual (4837 Aufrufe)

<"...wie wäre es, wenn durch ein starkes
anderes Magnetfeld diese Strahlen die Erde nicht mehr erreichen?"?

Dann hätten wir binnen weniger Stunden
um die 100 Grad Kälte. :-(

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

100 Grad Minus und die Fenster zerpringen...

mmvisual, Sonntag, 12.06.2011, 15:20 vor 5616 Tagen @ BBouvier (4770 Aufrufe)

...in tausend kleine Splitter.

Das Eis in der Luft wirkt wie kleine Glasscherben, die wohl niemand einatmen kann (daher sollte sich niemand draußen aufhalten).

Dann würde dies auch das "verschließen der Fenster mit dunklem Papier" erklären.

Denn wenn die Fenster offen bleiben, dann würde es die Wärme automatisch "herausziehen". Daher muss ein Schutz da sein.

Abgesehen davon würden die Fensterscheiben vermutlich einfach zerspringen, wenn in der Wohnung +10°C und außen -100°C sind. Ein leichter Wind und die Fenster sind kaputt.

In jedem Fall ist das auch ein interessanter Gedanke.

Grüße Markus.

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Die Finsternis geht nicht mit Kälte einher

Taurec ⌂, München, Sonntag, 12.06.2011, 16:50 vor 5616 Tagen @ mmvisual (4744 Aufrufe)

Hallo!

Irlmaier mit seinem Staubtod.
Wudy, Jahenny, Pater Pio, die von giftiger Luft berichten.
Die Vision über den Impakt in Tschechien
Der Walviertler mit seiner Stratosphäreneruption in Tschechien (der auch sagt, daß die Finsternis länger als nur 3 Tage dauere).
Velten, der beschreibt, wie sich eine Wolke auf die Erde senkt (und Impaktgeschehen).
Detlef, der nach der Flut (7 Tage später!) unter einem trüben Himmel schippert und die nach wie vor, wenn auch nur schwach, sichtbare Sonne fixiert.
Diverse Schauungen über rasend schnelle Wolkenwände.
Et cetera.

Die Schauungen sprechen eindeutig davon, daß wir es mit einem Geschehen innerhalb der Erdatmosphäre zu tun haben (dessen Ursachen jedoch nicht allein hier liegen müssen). Die Verdunkelung geht auf Asche und Staub zurück, der sich langsam senkt und die Erde gleichmäßig bedeckt.

Es ist auch verschiedentlich (z. B. bei Velten und Jahenny) von heißen Winden die Rede und nach der Finsternis soll es unmittelbar wärmer sein (siehe den Bauern aus Selb und den Waldviertler). Das heißt, Kälte, die mit ausbleibender Strahlung allein einhergehen würde, werden wir nicht haben, was gegen Deine Theorie spricht.
Ob es infolge der Verschattung zu einer mittelfristigen Abkühlung kommt, ist eine andere Frage.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Glas

offtopic, Dienstag, 14.06.2011, 15:03 vor 5614 Tagen @ mmvisual (4349 Aufrufe)

Hallo Markus,

denk doch mal an ein Verkehrsflugzeug... fliegt so rund 900 km/h in 13.000 m Höhe, wo rund - 80º C herrschen... und die Cockpitfenster sind sicher NICHT aus Plastik!

Gruss!

spezielles Glas

mmvisual, Dienstag, 14.06.2011, 15:49 vor 5614 Tagen @ offtopic (4405 Aufrufe)

Das Flugzeugfenster ist sicher auch nicht nur eine einfache Glasscheibe. Die ist garantiert doppelt, verklebt, beschichtet, usw.
Die Frontscheibe eines Autos ist auch mindestens doppelt, da sonst bei einem Steischlag der Fahrer tot wäre.

Und diese Technik haben die normalen Fensterscheiben nicht. Normale Fensterscheiben dürfen nicht einmal als Dachfenster verwendet werden, da die bei stärkerem Hagel risse bekommen können.

Somit Glasscheibe ist nicht gleich Glasscheibe.

Mir ging es um die Temperaturdifferenz, die das Glas aushalten müsste, zwischen Innen- und Aussentemperatur. Die Fensterscheiben wurden dafür nicht hergestellt, daher kann schon die ein oder andere Scheibe zu Bruch gelangen.
Besser sind da schon die Fenster mit 3 Scheiben, da ist das Temperaturgefälle je Scheibe geringer.

Wie taurec schon schrieb, in den 3TF gibt es derzeit keine Hinweise auf extreme Kälte.

Grüße Markus,

Temperatur

offtopic, Dienstag, 14.06.2011, 20:18 vor 5614 Tagen @ mmvisual (4385 Aufrufe)

Hallo Markus,

ja, Taurec hat schon recht und das wurde hier vorher schon diskutiert.

Zum Fenster: Glas hat eine eingeschränkte Verträglichkeit gegenüber Temperaturveränderungen. Sind diese zu gross, zerspringt es. Bei einer absoluten und konstanten Temeratur macht das dem Glas nix. Heisst: auch ein Autofenster zerspringt, wenn mann im Winter heisses Wasser darauf schüttet. Steht es aber über nacht bei -50º C draussen, passiert nix.

Gruss!

Edit: Auch langsame Temperaturwechsel machen dem Glass nichts aus. Grosse und tonnenschwere telekopflächen müssen natürlich langsameren Wechseln als fensterglas ausgesetzt werden.

recht kalter Beginn der 3tF bei Pater Pio

Georg, Montag, 20.06.2011, 09:34 vor 5609 Tagen @ mmvisual (4439 Aufrufe)

recht kalter Beginn der 3tF bei Pater Pio

http://www.j-lorber.de/proph/seher/pio.htm


Hurrikane des Feuers werden ausströmen aus den Wolken und sich über die ganze Erde verbreiten! Stürme, Unwetter, Blitze und Erdbeben werden die Erde bedecken für zwei Tage. Ein ununterbrochener Feuerregen wird niedergehen! Es wird beginnen während einer sehr kalten Nacht. All das ist der Beweis, daß Gott der Herr der Schöpfung ist. Die, die auf mich (Jesus) hoffen und meinen Worten glauben, haben nichts zu befürchten, weil ich sie nicht im Stich lassen werde, auch die nicht, die meine Botschaft verbreiten.


Damit ihr euch auf dieses Ereignis vorbereiten könnt, gebe Ich euch folgendes Zeichen: Es wird in einer sehr kalten Nacht beginnen. Der Wind braust und nach einiger Zeit wird der Donner einsetzen.... Donner und Erdbeben werden zwei Tage lang die Erde erschüttern. Verhaltenstipps:
verschließt alle Türen und Fenster und sprecht mit niemandem außerhalb des Hauses.
Kniet euch nieder im Geiste vor dem Kreuz und
bereut alle eure Sünden.
Bittet Gott um Schutz.
Während die Erde bebt, schaut nicht hinaus; denn der Zorn Gottes muß mit Furcht und Zittern betrachtet werden. Wer diesem Ratschlag nicht nachkommt, wird augenblicklich zugrunde gehen...


mfG Georg

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Winter kommt...

BBouvier, Montag, 20.06.2011, 13:38 vor 5608 Tagen @ Georg (4393 Aufrufe)

Danke, Georg!!

Damit ist die Frage geklärt, woher der Autor
"Lied von der Linde" die Aussage hat:
"Winter kommt, 3 Tage Finsternis etc..."

=>
Er schliesst von der "Kälte" auf: "Winter".

Gruss,
BB

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Texte Pater Pio zur 3tF

Gerhard, Montag, 20.06.2011, 15:10 vor 5608 Tagen @ BBouvier (4623 Aufrufe)

Hallo, BB, das Lindenlied ist 1922 erschienen, die ersten Prophezeiungen von Pater Pio stammen aus den 1940er Jahren, davon diejenigen zur Finsternis erst aus noch späterer Zeit. Die Quellen für das Lindenlied sind die davor liegenden Prophezeiungen aus dem katholischen Umfeld (vgl. dazu meinen parallelen Beitrag).

http://liborius-wagner-kreis.de/_lwk-fundus/Pater_Pios_Prophezeiungen_Dreitagesfinsternis.pdf

Gruss, Gerhard

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Quellen zum Winter

Taurec ⌂, München, Montag, 20.06.2011, 19:56 vor 5608 Tagen @ Gerhard (4357 Aufrufe)

Hallo!

Hallo, BB, das Lindenlied ist 1922 erschienen, die ersten Prophezeiungen von Pater Pio stammen aus den 1940er Jahren, davon diejenigen zur Finsternis erst aus noch späterer Zeit. Die Quellen für das Lindenlied sind die davor liegenden Prophezeiungen aus dem katholischen Umfeld (vgl. dazu meinen parallelen Beitrag).

Richtig. So einfach kann man es sich nicht machen.

Marie-Julie Jahenny ist die einzige mir bekannte, die schon vor 1920 von Winter sprach:
"Ich werde über die sündige Welt in einem großen Donnergrollen während einer kalten Winternacht kommen. Ein heißer Wind wird diesem Sturm vorangehen, und schwere Hagelkörner werden auf die Erde fallen."

Allerdings lag die Frau in der fernen Bretagne und ihre Aussagen waren 1920 in Deutschland noch nicht bekannt.

=> Es ist (mir zumindest) keine Vorlage bekannt, aus der diese Zeile des Lindeliedes stammen könnte.

Von Nostradamus wissen wir, daß die Erdveränderungen im Oktober stattfinden. ("Dies wird vor einer Sonnenfinsternis glücken, der dunkelsten und schwärzesten, die es seit der Erschaffung der Welt bis zum Tod und Leiden Jesu Christi und bis hier und heute gegeben hat. Es wird im Monat Oktober sein, daß es zu...")
Der Bauer aus Selb bestätigt das. (Mitte Oktober, zweite Oktoberwoche)

BBouviers Sohn sah selbst, daß es eher kühl wäre:
„Die Schau selber liegt nun 20 Jahre zurück. Und vorhin habe ich (es handelt sich dabei um meinen Sohn) dort noch mal ganz energisch nachgefaßt. Und auf hartnäckiges Rundumbohren (er ist da sehr einsilbig und verschlossen) folgendes zu ergänzen bzw. zu berichtigen:
­- Jahreszeit: eher kühl (aber nicht Winter)
- Ort: doch Lüneburg (!), ‚Sandweg’ [Straßenname] (dort sind sonst bunt blühende Schrebergärten)
- Bäume entlaubt
- rund 80% der Vegetation ist vernichtet
- nur graue, vertrocknete/abgestorbene Grasreste am Boden
- keine Sonne sichtbar
- am Boden gelblich-graue Asche
- die Sicht ist frei (keine Stäube)
- jedoch hoch oben, die Sonne verschleiernd, ein dichter Schleier feinster Staubpartikel
- das ‚wußte’ er – und auch, daß er zu diesem Zeitpunkt (er war damals 13) nicht mehr dort wohne, das sei alles lange mal nach dem Abitur
- sowie, daß in Lüneburg Niemand überlebe.“

Kühl, aber nicht Winter.
Es bleibt die Möglichkeit, daß bei Jahenny, der unbekannten Lindeliedquelle und Pater Pio Verwechslungen stattfanden, weil es im Oktober des Jahres X schon recht kalt ist.

Bei Jahenny darf man nicht vergessen, daß sie selbst nie etwas gesehen hat, sondern ihr immer nur erzählt wurde. Für Pater Pio gilt wahrscheinlich dasselbe.

Gruß
Taurec

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Asche mit Schnee verwechselt

Taurec ⌂, München, Montag, 20.06.2011, 20:47 vor 5608 Tagen @ Taurec (4520 Aufrufe)

Hallo!

Es ist natürlich sehr gut möglich, daß die Sehenden (also die Pio und Jahenny erschienen sind und jene, welche die Vorlage zum Lindelied lieferten) den Aschefall während der Finsternis mit Schneefall im Winter verwechselten, denn es sieht nahezu gleich aus:

[image]
[image]

Irlmaier war sich da offenbar auch nicht sicher:
"Auf die Frage, wann denn das 'große Aufwaschen' käme: 'Wenn die Blätter sich färben. Es kann im Herbst sein, es kann im Frühling sein. Ich sehe aber Weiß auf den Bäumen, aber das können Blüten sein und es kann der Schnee sein. Im Sommer ist es gewiß nicht. Aber ich sage euch noch mal, daß es nicht lange dauert. Und wer es übersteht, der ist fein heraus; denn es kommt hintennach eine glückliche, lange Zeit.'"

Er hat offenbar Blätter gesehen und etwas auf den Blättern.
Nämlich nach seiner Aussage entweder Blüten oder Schnee.

Mit Blüten ist nicht mehr zu rechnen, wenn sich die Blätter färben.
Mit Schnee ist jedoch nicht zu rechnen, wenn noch Blätter auf den Bäumen sind.

Vermutlich hat Irlmaier Asche gesehen und für Schnee gehalten, was er mit seiner Vorstellung der Jahreszeiten jedoch nicht in Übereinstimmung bringen konnte, weswegen er so stark zwischen Frühling und Herbst schwankt.
Das sicher zuzuordnende sind die sich färbenden Blätter, also Herbst.

Gruß
Taurec

--
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Winternacht

BBouvier, Montag, 20.06.2011, 21:14 vor 5608 Tagen @ Taurec (4360 Aufrufe)

<"...den Aschefall während der Finsternis
mit Schneefall im Winter verwechselten...">

Richtig.
Und die Finsternis hielten sie für: "Nacht".

(irrig) vermutet demnach:
=>
"eine kalte Winternacht"

Gruss,
BB

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3tF / erste Quellen

Gerhard, Montag, 20.06.2011, 21:28 vor 5608 Tagen @ Taurec (4423 Aufrufe)

Hallo Taurec, es ist die Frage, woher Dein Zitat stammt bzw. zu belegen ist:

"Ich werde über die sündige Welt in einem großen Donnergrollen während einer kalten Winternacht kommen. Ein heißer Wind wird diesem Sturm vorangehen, und schwere Hagelkörner werden auf die Erde fallen."

Am 4. März 1891 hatte MJ Jahenny eine Vision/Audition, in der die Blitze und der Donner der Finsternis zu einer Jahreszeit auftreten, in der es normalerweise keine Gewitter gibt. Von daher hat man oder hat sie erstmals auf den Winter geschlossen. Möglicherweise aber hatte sie weitere Visionen/Auditionen, die eine Präzisierung brachten, und auf die Dein obiges Zitat zurückgeht.

Veröffentlicht wurde die Vision/Audition von 1891 zum ersten Mal 1905 in Buch "Demain" (Paris) von Baron de Novaye (S. 358).

Explizit drei Tage werden erstmals genannt von Maria Taigi, gestorben 1837. Bei ihr taucht erstmals auch das Motiv auf, weder durch die Fenster zu blicken, noch sie zu öffnen.

Die erste berichtete Finsternisschau im Abendland stammt offenbar von Hildegard von Bingen (gest. 1179) und wird als "gewaltiger Wind mit starkem Nebel und dem dichtesten Staub" und von Norden kommend beschrieben.

Es wäre, wie gesagt, zu wünschen, dass alle in diesen Themenkreis gehörenden Texte mit der jeweiligen Dokumentation der Quellen auf einer Webseite niedergelegt würden, so dass man an Ort und Stelle den Text und die Veröffentlichungszeiten vergleichen kann. Dann würden manche Zusammenhänge bzw. Abhängigkeiten sofort verständlich.

Im übrigen ist zu sagen, dass in einigen Quellen erst mal die Rede davon ist (etwa bei Canori-Mora), dass Gott "die Macht der Finsternis" gebrauchen wird, um die Gegner der Kirche zu vernichten. Das ist ein symbolischer Sinn von Finsternis, das Werkzeug Gottes sind also die Söhne der Finsternis. Und durch diesen Gedanken- und Vorstellungsgang gerieten wohl auch die Teufel und die Dämonen in die drei dunklen Nächte hinein.

Gruss, Gerhard

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Jahenny-Quellen

Taurec ⌂, München, Montag, 20.06.2011, 22:05 vor 5608 Tagen @ Gerhard (4308 Aufrufe)

Hallo!

Am 4. März 1891 hatte MJ Jahenny eine Vision/Audition, in der die Blitze und der Donner der Finsternis zu einer Jahreszeit auftreten, in der es normalerweise keine Gewitter gibt. Von daher hat man oder hat sie erstmals auf den Winter geschlossen. Möglicherweise aber hatte sie weitere Visionen/Auditionen, die eine Präzisierung brachten, und auf die Dein obiges Zitat zurückgeht.

Veröffentlicht wurde die Vision/Audition von 1891 zum ersten Mal 1905 in Buch "Demain" (Paris) von Baron de Novaye (S. 358).

Ist das derselbe Text?

Ich habe mein Zitat aus dem Buch "Marie-Julie Jahenny" von Pierre Roberdel, erschienen 1978. Dieses ist die deutsche Zusammenfassung der folgenden französischen Bücher desselben Autors: „Marie-Julie, la stigmatisée de Blain“; „Le ciel en colloque avec Marie-Julie” und “Les prophéties de La Fraudais”.

Die Vision ist mit dem Vermerk "Verbürgter Text, ohne Unterschrift und Datum. Er stammt aus den Jahren vor 1938" versehen.

Wenn es derselbe Text ist, muß Roberdel eine andere Quelle gehabt haben. Sonst hätte er das genaue Jahr genannt.

Einige Passagen habe ich bei mir rausgekürzt, weil es nur religiöses Geplapper ist. Hier der vollständige Text:

[image]
[image]

Aufgrund der Sprachbarriere schließe ich eigentlich aus, daß Jahenny 1920 bei uns bereits bekannt war (wenn, dann nur sehr wenigen), so daß sie auch als Vorlage für das Lindelied nicht in Frage kommt.

Gruß
Taurec

--
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Jahenny

Gerhard, Montag, 20.06.2011, 23:19 vor 5608 Tagen @ Taurec (4374 Aufrufe)

Hallo Taurec,

die Ekstasen der MJ Jahenny kann man in Auszügen auf Französisch nachlesen:

http://www.marie-julie-jahenny.fr

Die von uns gesuchte (1891) ist nicht dabei.

Es gibt aktuell offensichtlich drei Fragen:

1.Wo entstand das Motiv "Winter" bei der 3tF?
2.Wie kam es in das Lindenlied (und in weitere Quellen)?
3.Hat MJ Jahenny noch anderes Wichtiges zu sagen?

Ad 1. wahrscheinlich bei MJ Jahenny
Ad 2. vermutlich über das Buch des Baron de Novaye, das 1905 zum ersten Mal erschien (und 1914 und 1934 neu aufgelegt wurde); es ist eine 400 seitige Sammlung von Prophezeiungen aus dem französischen/katholischen Bereich, und der Verfasser des Lindenliedes (für mich ein Kleriker) hatte als Vorlage vermutlich mehrere derartige Sammlungen (eine weitere Spur, etwa Wien betreffend, führt zu Rocco).
Ad 3. m.E. ja

Ich werde versuchen, das Buch von Novaye zu bekommen sowie den Originalwortlaut der verschiedenen Extasen zur 3tF.
Roberdel hat vermutlich nichts mit Novaye zu tun sondern fußt auf eigenen Materialien.

Gruss, Gerhard

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Die Spur "Jahenny" erhärtet sich

Taurec ⌂, München, Montag, 20.06.2011, 23:50 vor 5608 Tagen @ Gerhard (4380 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Dienstag, 21.06.2011, 00:05

Danke, Gerhard!

Nicht zu vergessen ist die zweite Zeile:

"Winter kommt, drei Tage Finsternis,
Blitz und Donner und der Erde Riß.
Bet daheim, verlasse nicht das Haus,
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!"

Nicht nur Winter und drei Tage Finsternis, sondern auch der auffällige Erdriß ist ein Motiv, für das ich bei Konzionator keine Vorlage gefunden habe.

Ich habe schon in meiner Zusammenstellung der Quellen des Lindeliedes darauf hingewiesen. Am 9. Juni 1882 sagte Jahenny folgendes:
"Es wird auf Erden einen gossen Riß geben. Der heftige Schlag? Dient der Vorbereitung für die schönsten Verdienste und göttlichen Belohnungen. Es werden nur meine Freunde mit mir leiden. Die andern werden jubilieren ... ihr Jubel wird aber ein trauriges Ende, erleben.
[…]
Was sich angehäuft hat, wird rasch nacheinander folgen: Blitze, Schreckenszeichen, Spaltung der Erde und ein Firmament mit unverständlichen Phänomenen für den menschlichen Geist. Ich werde mich meines guten Volkes erbarmen. Ich werde jene ins Unglück ziehen lassen, deren Aufgabe es wäre, dem Volke beizustehen und, ihm zu erklären: lieber den Tod als den Verrat!"

Sie hat eindeutig von "der Erde Riß" gesprochen.
Wir haben also zwei Zeilen hintereinander, deren Motiv bei Jahenny zu finden ist, aber sonst bei keiner bekannten Quelle, die älter als das Lindelied ist.
(Das Zuhausebleiben und die geschlossenen Fenster wären dann wohl ebenfalls Jahenny zurechnen und nicht Taigi.)

Das spricht schon mehr dafür, daß dem Verfasser Jahenny tatsächlich bekannt war, und ich muß meine Bedenken hinsichtlich der Sprachbarriere in Frage stellen.

Für den Hintergrund des Dichters müßte man nach Martin Hingerl forschen. Bekannt ist von ihm nur, daß er offenbar in Freising als Verleger tätig war. Hier taucht er z. B. als Verleger von Werken über Steuergesetze auf:
https://portal.d-nb.de/opac.htm?method=showFirstResultSite&currentResultId=atr%253D141397934%2526any&selectedCategory=any
Das Lindelied selbst wurde 1920 ebenfalls in Freising verlegt (beim Verlag Dr. F. P. Datterer, der auch in obigem Link genannt wird). Die Anmerkungen (oder das ganze Lied) wurden in Weihenstaphan verfaßt.
Da in den Originalquellen kein anderer Name genannt wird, gehe ich davon aus, daß Martin Hingerl nicht nur der Verleger, sondern auch der Autor des Lindeliedes (sowie der anderen Gedichte) ist.

Gruß
Taurec

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im Winter keine Gewitter?

BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 00:10 vor 5608 Tagen @ Gerhard (4398 Aufrufe)


<"Am 4. März 1891 hatte MJ Jahenny eine Vision/Audition,
in der die Blitze und der Donner der Finsternis
zu einer Jahreszeit auftreten,
in der es normalerweise keine Gewitter gibt.
Von daher hat man oder hat sie erstmals
auf den Winter
geschlossen.">

Hallo, Gerhard!

Zitat (https://www.peter-hug.ch/lexikon/07_0306?Typ=PDF):
=>
"Auf der Westküste von Norwegen...wo durchschnittlich
6 Gewitter im Jahr stattzufinden pflegen,
treffen 2-3 auf den Winter und (nur) 1-2 auf den Sommer.
Auch an den Westküsten von Irland, Nordamerika
und an den Ostküsten des Adriatischen Meers
sind die Wintergewitter vorherrschend.
Irland hat fast nur Wintergewitter;
im Nordwesten von Schottland
ist das Wintermaximum überwiegend..."

Obiges Postulat bzw. Erklärung ist
wohl nicht zielführend.

Gruss,
BB

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Landkarte

Gerhard, Dienstag, 21.06.2011, 10:47 vor 5608 Tagen @ BBouvier (4332 Aufrufe)

Ja, BB, in Norwegen, Irland, Schottland usw.
Nach meiner Erfahrung in Mitteleuropa,
liegen die meisten Gewitter im Frühjahr und Sommer,
die im Dezember hab ich immer als was Besonderes empfunden.
Im übrigen steht das halt so drin im Text.
Und ich habe nur vermutet,
was Jahenny oder ihre Aufschreiber vermutet haben könnten.
Wenn wir die originalen Texte zu allen ihren Schauungen
bezüglich der Finsternis" haben,
sind wir vielleicht klüger.
Oder auch nicht.
Grüsse,Gerhard

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So las sich das auch

BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 13:38 vor 5607 Tagen @ Gerhard (4253 Aufrufe)

<"...ich habe nur vermutet,
was Jahenny oder ihre Aufschreiber
vermutet haben könnten.">

Hallo, Gerhard!

So las sich das auch.

Gruss,
BB

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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Parallele zischen Irli und Pater Pio über "danach", etc...

Georg, Dienstag, 21.06.2011, 00:24 vor 5608 Tagen @ Taurec (4364 Aufrufe)

Parallele zischen Irli und Pater Pio über "danach".


Da sind beide der Meinung (siehe bei Pio etwa im obigen Verweis),
dass nach der Finsternis der Frühling komme!

Nur ein Eindruck von Frühling, weil es wieder wärmer geworden ist?
...oder ist da mehr dahinter?


In Russland (etc.?) soll laut Irlmaier auf die Revolution unmittelbar das Osterfest folgen.

Zu Ostern versammeln sich die Leute im Frieden.

oder hieß es: Wenn es herbsteln tut?


Für den Beginn des russischen Feldzuges gegen Deutschland
nennt Irlmaier als sonderbares Zeichen die Braunfärung der Buche
im bayerischen Wald (siehe etwa A.Tollmann - geht das Weltenjahr zur Neige?)

Ist die Braunfärung (der Buchenblätter offensichtlich bereits im Sommer?) die Folge
von Vulkanansche, Kälteeinbruch,.....etc...?


Na, ja - mittlerweile leiden schon fast alle Baumarten an irgendwelchen Schädlingen.
Neuerdings etwa die Lärchen im Salzburger Land deren Zweige und Nadeln absterben,
wie ich heute im Fernsehen sehen habe.


mfG Georg

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Buchen verfärbt

BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 00:55 vor 5608 Tagen @ Georg (4307 Aufrufe)

<"Für den Beginn des russischen Feldzuges
gegen Deutschland nennt Irlmaier
als sonderbares Zeichen die Braunfärung der Buche.">

Hallo, Georg!

Magst Du diese mir bislang unbekannte
Aussage bitte mal belegen?

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Wenn die Buche im Bayerischen Wald rotes Laub bekommt,...

randomizer, Dienstag, 21.06.2011, 04:39 vor 5608 Tagen @ BBouvier (4555 Aufrufe)
bearbeitet von randomizer, Dienstag, 21.06.2011, 04:46

<"Für den Beginn des russischen Feldzuges
gegen Deutschland nennt Irlmaier
als sonderbares Zeichen die Braunfärung der Buche.">

Hallo, Georg!

Magst Du diese mir bislang unbekannte
Aussage bitte mal belegen?

Gruss,
BB

Hallo BB,

dieses mal bringst Du Georg zu Unrecht in Verlegenheit: das Zitat stammt aus Wehners Irlmaier-Artikel im Echo der Woche (den Scan meines wohlerhaltenen Originals findest Du hier in Taurecs Quellensammlung ):

„Wenn die Buche im Bayerischen Wald rotes Laub bekommt, dann geht’s los.“ Er beschrieb den Ort, an dem der Baum steht, sehr genau, aber auf eine exakte Zeitbestimmung wollte er sich nicht einlassen.

=Wehner, Wolfgang: 'Was Seher Irlmeier wirklich kann.' In: Echo der Woche (München 4.Jg, Nr.144) vom 12. 5. 1950, Seite 7

Viele Grüße,
randomizer

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"im Bayerischen Wald rotes Laub"

BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 06:00 vor 5608 Tagen @ randomizer (4348 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 06:28

<"Für den Beginn des russischen Feldzuges
gegen Deutschland nennt Irlmaier
als sonderbares Zeichen die Braunfärung der Buche."

Hallo, Georg!

Magst Du diese mir bislang unbekannte
Aussage bitte mal belegen?

Gruss,
BB


Hallo BB,

dieses mal bringst Du Georg zu Unrecht in Verlegenheit:
das Zitat stammt aus Wehners Irlmaier-Artikel im Echo der Woche > > (den Scan meines wohlerhaltenen Originals findest Du hier in Taurecs Quellensammlung ):

„Wenn die Buche im Bayerischen Wald rotes Laub
bekommt, dann geht’s los.“
Er beschrieb den Ort, an dem der Baum steht, sehr genau,
aber auf eine exakte Zeitbestimmung
wollte er sich nicht einlassen.

=Wehner, Wolfgang: 'Was Seher Irlmeier wirklich kann.' In: Echo der Woche (München 4.Jg, Nr.144) vom 12. 5. 1950, Seite 7

Viele Grüße,
randomizer


Danke, randomizer!

Es handelte sich dabei um eine
ganz sachlich vorgetragene Frage.
Und mir war derlei tatsächlich nicht geläufig...

Ob es Georg peinlich ist,
dass sein "Zitat" dem Original wieder mal
bestenfalls ganz entfernt ähnelt
- Georg: => "Braunfärung der Buche" -
und er es deswegen auch nicht belegen kann,
vermag ich nicht einschätzen.

Gruss,
BB

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- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Braunfärbung bei Buchen im Sommer

Ulrich ⌂, München-Pasing, Dienstag, 21.06.2011, 11:12 vor 5608 Tagen @ randomizer (4459 Aufrufe)

Hallo randomizer,

eine Braunfärbung/Rotfärbung bei Buchen kann, muss aber kein jahreszeitlicher Hinweis sein.

Der Buchenspringrüssler kann solche Verfärbungen großflächig im Sommer verursachen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Buchenspringr%C3%BCssler

"...
Zwischen Mai und Juni frisst die Larve einen Kanal in die Mittelrippe, von dem aus dann eine Gangmine zwischen zwei Seitenrippen angelegt wird, die sich nach Erreichen des Blattrandes in eine Platzmine verwandelt, wo sich die Larve Ende Mai/ Anfang Juni in einem kugeligen Kokon verpuppt. Bei starkem Befall verfärben sich die Blätter braun, das Schadbild erinnert dann an Spätfrostschäden. Es kommt zudem zu Kronenverlichtungen. Bei starkem Befall erscheinen Kronen und Bestandesränder von weitem bräunlich.
..."

Der jahreszeitlichen Entwicklung des Buchenspringrüsslers wegen entsteht die Braunfärbung bei Buchen meines Wissens ab ca. Juli/August.

Anfang der 80er Jahre hat der Buchenspringrüssler z.B. im Sauerland (Möhnetal) eine derartige Braunfärbung und vorzeitigen Laubabfall im Sommer verursacht.

Im Gegensatz zur Weißbuche werden Rotbuchen vorwiegend als Monokultur angebaut, das Phänomen tritt also großflächig auf, es sind dann nicht nur einzelne braune Bäume in einem ansonsten grünen Wald zu sehen.

Es hinterlässt wirklich einen nachhaltigen Eindruck, wenn man es gesehen hat, und da Irlmaier ausdrücklich von der Braunfärbung der Buchen sprach und nicht allgemein von (Laub-)Bäumen, mag es sich um einen Befall im Sommer des fraglichen Jahres in dem von Irlmaier genannten Bereich des Bayerischen Waldes handeln.

mit herzlichem Gruß
Ulrich

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DER (!) Baum!

BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 13:24 vor 5607 Tagen @ Ulrich (4586 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 13:32

und da Irlmaier ausdrücklich
von der Braunfärbung der Buchen sprach ...

Hallo, Ulrich!

Weder ausdrücklich.
Noch braun.
Und schon gar nicht von "Buchen".

Er hat offenbar nur einen einzigen Baum
in seinem rotem Herbstlaube gesehen.

Zitat:
=>
"Wenn die Buche im Bayerischen Wald
rotes Laub bekommt, dann geht’s los.“
Er beschrieb den Ort, an dem der Baum steht..."

Es handelt sich schlicht um die Jahreszeit.
=>
[image]

Womöglich beginnen einst im Herbste
die Unruhen zu eskalieren.

Derlei Verwirrung kommt eben zustande,
wenn Jemand behauptet:
"Und dann hat ja Irlmaier noch gesagt..."
...gefolgt von allerlei "Ideen".

Gruss,
BB

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Landleben

Gerhard, Dienstag, 21.06.2011, 14:52 vor 5607 Tagen @ BBouvier (4317 Aufrufe)

Hallo, BB, ich dachte Du bist unter Naturburschen zuhause!

Die Bauersleut und Förster reden immer nur von dem Baum,
und meinen dabei die ganze Art im ganzen Wald ihrer ganzen Umgebung.

Also: die Tanne leidet dieses Jahr, die Birke teert heuer gut,
und der Halm (aber auf dem ganzen Weizenfeld, von vorne bis hinten ...) ist fest.
Und Grammatiker nennen so eine Redeweise gebildet "pars pro toto".
Ich muss also Ulrich (nicht nur wegen schlechten Gewissens aufgrund ausstehender Antworten ...) zur Seite stehen.

Du könntest allenfalls offen halten, dass wir nicht im Voraus wissen, ob die Buche im ominösen Jahr nun buchenspringrüsslerlarvenkrank ist oder nicht, aber die bodenständige Ausdrucksweise eines Irlmaiers (und seiner Nachsprecher) ist doch eine klare Sache.

Grüsse, Gerhard

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eine (!) Buche

BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 18:47 vor 5607 Tagen @ Gerhard (4350 Aufrufe)

Die Bauersleut und Förster reden immer nur von dem Baum,
und meinen dabei die ganze Art im ganzen Wald ihrer ganzen
Umgebung.

Hallo, Gerhard!

Dort steht:
"Er beschrieb den Ort,
an dem der Baum steht..."

Auch längere Schwadronaden
helfen da nicht.

Und aus dem realen Bilde Irlmaiers
dieses einen Baumes kann man dann folgern, es sei Herbst.

Gruss,
BB

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Jetzt spalte ich mal Haare,

Gerhard, Dienstag, 21.06.2011, 19:24 vor 5607 Tagen @ BBouvier (4328 Aufrufe)

denn dann müßte es heißen:

"Wenn eine Buche im Bayerischen Wald rot wird etc."

und dann, weil es im großen, weiten Bayerischen Wald womöglich mehrere Buchen gibt, muß er das tatsächlich präzisieren und unsere einzigartige Weltenwende-Buche ganz genau angeben. Hoffentlich steht sie noch ...

Aber wenn man den Satz beginnt "Die Buche im Bayerischen Wald" - dann fahren die Denkgeleise in eine andere Richtung, und was dann kommt, verstört etwas. Ich halte das für die Unwägbarkeiten in der Überlieferungskette, und würde weder an dieser Kette noch an einer Buche mein Leben aufhängen wollen. Aber es ist durchaus richtig, "die Buche im Bayerischen Wald" von allen Seiten sehr kritisch zu beleuchten.

Grüsse, Gerhard

So ganz nebenbei: von wo bis wo reicht eigentlich der Bayerische Wald, und wie kommt der Irlmaier gerade auf den? In meiner (natürlich schwäbischen ...) Schulgeographie ist das nämlich der Böhmerwald. Oder gibt es vielleicht einen kleinen Waldschlag bei Freising, der (zur Unterscheidung von anderen) der "bayerische" genannt wird? Oder könnte es sein, dass Irlmaier lästige Frager auch mal auf die Schippe nahm? Oder ein Zeitungsschreiber seine Zeitungsleser? Und schließlich: wenn die Weltenwende-Indikator-Buche rot wird, dann ist die statistische Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass die anderen nicht grün bleiben ...

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überaus lästig

BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 19:35 vor 5607 Tagen @ Gerhard (4305 Aufrufe)

<"Oder könnte es sein, dass Irlmaier lästige Frager
auch mal auf die Schippe nahm?">

Könnte es sein, dass Du völlig
unterbeschäftigt bist oder uns hier
den Troll machst?

BB

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Unruhen im Herbst ?!

Keynes, Dienstag, 21.06.2011, 14:55 vor 5607 Tagen @ BBouvier (4380 Aufrufe)

Hallo


Womöglich beginnen einst im Herbste
die Unruhen zu eskalieren.

Wie im Herbst? Ein Jahr vor dem eigentlichen Kriegsjahr?
Im Herbst ist der Krieg selbst eigentlich schon vor dem Ende im Spätherbst sogar sicher!
Entschuldigt die Frage aber dass irritierte mich jetzt etwas.

Derlei Verwirrung kommt eben zustande,
wenn Jemand behauptet:
"Und dann hat ja Irlmaier noch gesagt..."
...gefolgt von allerlei "Ideen".

Gruss,
BB

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mal "vorher"

BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 18:14 vor 5607 Tagen @ Keynes (4336 Aufrufe)

Hallo


Womöglich beginnen einst im Herbste
die Unruhen zu eskalieren.

Wie im Herbst? Ein Jahr vor dem eigentlichen Kriegsjahr?
Im Herbst ist der Krieg selbst eigentlich schon vor dem Ende im
Spätherbst sogar sicher!
Entschuldigt die Frage aber dass irritierte mich jetzt etwas.

Hallo, Keynes!

Vor dem Jahre X geht so einiges "los".

In der Zusammenfassung des von uns erarbeiteten
und von Taurec genial zu Papier gebrachten
(hier =>)
https://schauungen.de/forum/index.php?id=11949

...beispielsweise
=>

x-unbekannt:

- Eskalation der Wirtschaftskrise,
Staatsbankrott,
Handlungsunfähigkeit der Regierungen,
Zusammenbruch der staatlichen und öffentlichen Ordnung,
auch Unruhen in Deutschland
- vielleicht: Währungsreform
und Dahinsiechen auf niedrigem Niveau
(Falls es zu einer militärischen Aufrüstung kommt,
wie z. B. von Irlmaier und Schwär gesehen,
müßte eine gewisse wirtschaftliche Stabilität
vorhanden sein.)
- Umsturz in Rußland:
Jedenfalls muß eine radikale Änderung
der russischen Außenpolitik erfolgen
(und zwar noch vor den Revolutionen,
die von Moskau unterstützt werden,
und vor der Besetzung Mitteldeutschlands)
- Zerfall der USA
(nicht klar, ob sie zum Zeitpunkt des Feldzuges
noch existieren)
- Entdeckung eines Himmelskörpers
(jedoch allgemein sichtbar wohl erst im Kriegsjahr)
- Funkenregen (vor dem Krieg, schöner Sommertag, Anfang August, Beginn: 11 Uhr Sommerzeit)
- Anschlag/Zerstörung von New York
(womöglich oder auch nur teilweise schon eingetroffen:
11. September)
- Krieg im nahen Osten
(vor dem Konflikt am Balkan), Krieg in (Ost-)Afrika

Vom Kriegsjahr habe ich kein Wort gesagt.
Und auch nicht von einem Jahre vorher
Und Irlmaier ganz offenbar ebenfalls nicht.

"Etwas" "geht dann los".
Mal in einem Herbste...

Gruss,
BB

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Okay - bliebe die Frage was losgeht

Georg, Dienstag, 21.06.2011, 20:26 vor 5607 Tagen @ randomizer (4363 Aufrufe)

Bliebe die Frage, was da losgehen soll.

Der Krieg, die Unruhen, etc.....?

Was den Krieg angeht, da gibt es ja viele Hinweise
auf den August.
Normalerweise sind die Buchen zu dieser Zeit ja noch grün.

Es würde mich wundern, so Irlmaier damit nicht einen besonderen,
nicht alljährlichen Umstand beschrieben hätte.

Ich glaube nicht, das er die normal-jahreszeitliche Verfärbung
beschrieben hat.

Soll es zu besagter Zeit doch viele Veränderungen in der Natur geben.

So dürfte es auch Tollmann gesehen haben.
Dieser meinte, der Krieg würde dann beginnen.


weiters:
Man mag es mir nachsehen, es ist 10 Jahre her,
dass ich Tollmanns Buch gelesen habe.

Da kann man rot und braun schon mal verwechseln.

Auch Tollmann zitiert die Stelle nur sinngemäß.


mfG Georg

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Was geht da los?

Taurec ⌂, München, Dienstag, 21.06.2011, 20:37 vor 5607 Tagen @ Georg (4473 Aufrufe)

Hallo!

Irlmaier sah in der Schau eine rote Buche, während irgendwas passierte. Danach hat er die Szene beschrieben, in der er den Baum sah und dessen Umgebung. Selbst war er jedoch nicht an diesem Ort (d. h. er hat niemandem gezeigt, wo die Buche steht). Er wußte wahrscheinlich nicht mal, wo dieser Baum ist.

Genaugenommen wissen wir also nur, daß dieser eine (unbekannte) Baum rot sein wird.
Leider ist in dem Artikel nicht überliefert, was in der Schau sonst noch passierte, denn, "an einem Tag, so meinte er, würden die Russen bis in das Ruhrgebiet vorstoßen", ist ein Geschehen, daß sich an einem ganz anderen Ort abspielt, nicht im Bayerischen Wald. Es war also nicht Teil des Bildes mit der Buche.

"Wenn die Buche im Bayerischen Wald rotes Laub bekommt, dann geht's los."

Aber was geht dann los? Der Krieg oder die Finsternis? Daß der Krieg gemeint sein könnte, erschließt sich nur aus dem Zusammenhang, den der Journalist durch die Zusammenstellung der Aussagen geschaffen hat, der aber nicht dem Zusammenhang entsprechen muß, in dem Irlmaier es gesagt hat.

An anderer Stelle spricht er nur vom "großen Aufwaschen":
"Auf die Frage, wann denn das 'große Aufwaschen' käme: 'Wenn die Blätter sich färben. Es kann im Herbst sein, es kann im Frühling sein. Ich sehe aber Weiß auf den Bäumen, aber das können Blüten sein und es kann der Schnee sein. Im Sommer ist es gewiß nicht. Aber ich sage euch noch mal, daß es nicht lange dauert. Und wer es übersteht, der ist fein heraus; denn es kommt hintennach eine glückliche, lange Zeit.'"

Da färben sich die Blätter, aber es wird gewiß nicht im Sommer sein. Im Frühling färben sich die Blätter nicht. Es kann also nur Herbst gemeint sein und mit dem Aufwaschen höchstwahrscheinlich die Finsternis (der berühmte Bänkeabräumer). Das würde ich auch, entgegen dem implizierten Zusammenhang, für die Buche annehmen.

Das heißt, es ist eine völlig normale, im Herbst rot gewordene Buche und wir müssen uns weder darum kümmern, wo diese Buche steht, ob sie von Parasiten befallen ist, wo der Bayerische Wald endet, etc.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Leider weiss ich nicht mehr, was ich gelesen habe....

BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 22:08 vor 5607 Tagen @ Georg (4332 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 22:28

Ich glaube nicht,
das er
die normal-jahreszeitliche Verfärbung beschrieben hat.

Wieso nicht?
Wenn Jemand eine Schau hat, und dabei die
Kirchturmuhr auf 14:15 Uhr zeigt...
wieso sollte die Uhr deswegen nicht normal sein??

Soll es zu besagter Zeit doch viele Veränderungen
in der Natur geben.

1)
Zu welcher "besagten" Zeit denn - bitte??
Ich finde in der Aussage keinen einzigen Hinweis auf
definierte Ereignisse.
2)
Welche "vielen Veränderungen" - bitte?

Dieser meinte, der Krieg würde dann beginnen.

Wann, bitte?

Man mag es mir nachsehen, es ist 10 Jahre her,
dass ich Tollmanns Buch gelesen habe.

Aha?
Du weisst also offenbar gar nicht mehr,
was Du überhaupt gelesen hast?
Und deswegen stellst Du uns eben irgendwelche
- bestenfalls ähnliche - Privatphantasien ein?

Da kann man rot und braun schon mal verwechseln.

Ja.
Schon gut:
Eigentlich ist wohl völlig gleich, was jemand gesagt hat.
Du behauüptest einfach irgendetwas, an das Du Dich nicht mehr
erinnern kannst - und das tischst uns dann einfach auf:
Ja?

Auch Tollmann zitiert die Stelle nur sinngemäß.

Welche?
Woher willst Du das denn wissen, wenn Du oben schreibst,
eigentlich wüsstest Du gar nicht mehr,
was Du überhaupt gelesen hast?

Ich schlage Dir vor, künftig vor dem Einstellen
Deiner Beiträge zu prüfen, ob sich die darin befindlichen
Behauptungen auf Tatsachen stützen.
Und nicht etwa auf blosse Vermutungen oder falsche Erinnerungen.

Es ist nämlich reichlich frustrierend,
Deine Schreiben fast immer berichtigen zu müssen.

Mit freundlichen Grüssen,
BBouvier

--
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da müsstest du mal Quellen studieren

Georg, Mittwoch, 22.06.2011, 15:30 vor 5606 Tagen @ BBouvier (4287 Aufrufe)

Ja, da müsstest du mal Quellen studieren,
die diese Naturveränderungen beschreiben.

Spontan fällt mir etwa ein:

Veränderungen im Kosmos von Berta Dudde.

Es gibt viele weitere.

Sogar Pater Pio geht kurz darauf ein.

Das blendest du natürlich alles aus.

Die vorhergesagten Klimakapriolen sind da doch
nur die Spitze auf dem Eisberg.


mfG Georg

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falls immer möglich, bitte mit Quellen arbeiten zu wollen

BBouvier, Mittwoch, 22.06.2011, 16:40 vor 5606 Tagen @ Georg (4316 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 22.06.2011, 16:45

...da müsstest du mal Quellen studieren...

Hallo, Georg!

Es wäre wünschenswert, Du stütztest
Deine veschwommenen Andeutungen,
die darüberhinaus nur allzu häufig
in die falsche Richtung weisen, auf zitierte Quellen,
anstatt Andere aufzufordern, in Angelegenheiten,
die Du nicht auf die Reihe bekommst,
nach Quellen zu suchen, die Du selber schuldig bleibst.

Spontan fällt mir etwa ein:
Veränderungen im Kosmos von Berta Dudde.

Und was fällt Dir präzise, relevant und passend ein,
falls Du mal nachdächtest?

Nicht klar ist mir allerdings, was "Kosmos/Dudde"
mit der rötlichen Herbstfärbung einer Buche
im Bayerischen Walde (!)
die Irlmaier in einer seiner Schauungen
nebenbei erwähnt, denn wohl zu tun haben sollte?

Es gibt viele weitere.

Ja.
Danke:
Das bringt uns wirklich weiter! :-D

Gruss,
BB

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Marie Julie Jahenny (1850-1941)

BBouvier, Montag, 20.06.2011, 19:58 vor 5608 Tagen @ Gerhard (4438 Aufrufe)

<"Hallo, BB, das Lindenlied ist 1922 erschienen,
die ersten Prophezeiungen von Pater Pio
stammen aus den 1940er Jahren...">

Ah! - Danke, Gerhard!

Pio ist 1887 geboren, und ich war irrig davon ausgegangen,
der Autor des "Liedes" hätte 1922 auf ihn
zurückgegriffen.


Jahenny (von etwa 1938?)

1)
"Aus einem Text vom 29. Juni 1882 geht hervor,
dass die neue „verabscheuungswürdige Religion“
erst nach Ausbruch der Revolutionen ausgerufen wird.
Fatima und La Salette spielen in den Botschaften
eine wichtige Rolle.....
1938 erinnert Christus Marie-Julie
an die Worte Mariens von Fatima, die sich die Menschen
„nicht zu Herzen genommen haben“...
"Ich (Jesus) werde über die sündige Welt
in einem großen Donnergrollen
während einer kalten Winternacht kommen.
Ein heißer Wind wird diesem Sturm vorangehen,
schwere Hagelkörner werden auf die Erde fallen.
Aus einer feuerroten Wolke werden verheerende Blitze
zucken und alles entflammen und zu Asche werden lassen.
Die Luft wird sich füllen mit giftigen Gasen
und tödlichen Dämpfen, die wie Zyklone die Werke der Kühnheit,
des Größenwahns und des Machtwillens der 'Stadt der Nacht'
zerstören werden ... dann schließt eure Türen und Fenster..."

2)
"Pierre Roberdel: Marie-Julie Jahenny.
Hauteville, Schweiz 1978
Verbürgter Text, ohne Unterschrift und Datum.
Er stammt aus den Jahren vor 1938
.
„...Ich werde über die sündige Welt
in einem großen Donnergrollen während einer
kalten Winternacht
kommen.
Ein heißer Wind wird diesem Sturm vorangehen,
und schwere Hagelkörner werden auf die Erde fallen.
Aus einer feuerroten Wolke werden verheerende Blitze
zucken und alles entflammen und zu Asche werden lassen..."

So dass sich das "Lied" entweder auf Jahenny
stützt - falls "Winternacht" denn bereits Jahrzehnte
vor 1938 (?) empfangen -
... oder aber auf eine uns unbekannte Quelle.

Gruss,
BB

--
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"Kälte" macht Glas rein gar nichts.

BBouvier, Sonntag, 12.06.2011, 17:45 vor 5616 Tagen @ BBouvier (4914 Aufrufe)

<"...wie wäre es, wenn durch ein starkes
anderes Magnetfeld diese Strahlen die Erde nicht mehr erreichen?"?

Dann hätten wir binnen weniger Stunden
um die 100 Grad Kälte. :-(

Gruss,
BB

Offenbar bin ich missverstanden worden.
Da "Kälte" in den Schauungen kein Thema ist,
muss (u.a.) diese merkwürdige Hypothese
verworfen werden.
Ganz abgesehen davon, dass "Kälte"
kein Glas zerspringen lässt...sowie,
dass dann weltweit wohl kaum Jemand überlebte.
(ganz gleich, ob mit oder ohne Fensterscheiben)

Und die Sache mit dem "schwarzem Papier"
hatten wir hier bereits ad nauseam.

Gruss,
BB

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Strahlen

offtopic, Dienstag, 14.06.2011, 14:57 vor 5614 Tagen @ mmvisual (4430 Aufrufe)

Hallo Markus,

Ich habe eine Theorie wie die 3TF entstehen können. Meine Theorie basiert auf die Theorie der "Eiskalten Sonne".
Demnach kann durch das Weltall keine Wärmeenergie übertragen werden, da keine Materie dort ist. Außerdem sollte das Weltall hell erleuchtet sein, da es viele Sonnen gibt.

Wenn ich zwei Kerzen in einer grossen Höhle anzünde, ist die Höhle keineswegs hell erleuchtet -> soll heissen die Abstände sind viel zu gross, um dadurch das Weltall zu erleuchten. Selbst in dicht konzentrierten Gebilden wie einer Galaxie reicht es nur bis zu einer bestimmten Helligkeit...


Diese Theorie besagt, dass das Licht, so wie wir es sehen erst in der Atmosphäre entsteht. Dabei werden die Strahlen der Sonne in Licht und Wärme gewandelt.

Warum hat man dann vom Mond aus die Erde fotographieren können?


Nun wie wäre es, wenn durch ein starkes anderes Magnetfeld diese Strahlen die Erde nicht mehr erreichen?
Oder riesige Sonnenflecken diese Strahlen "abdecken"?
Oder wenn diese Lichterzeugung erst durch das Erdmagnetfeld möglich ist und die Erde für 3 Tage keines mehr hat?

Woher soll so ein starkes Magnetfeld kommen? Vom noch nicht entdeckten Schwarzen Loch
gleich nebenan? Und noch dazu eines, das gleichzeitig das Sonnenlicht schluckt und auch noch das der anderen Sterne... Das müsste ja über die Erde gestülpt werden...


Ich denke, unsere Wissenschaft ist nicht allwissend und es gibt durchaus Möglichkeiten für 3TF.

Allwissend sicher nicht - und ja, es gibt durchaus Möglichkeiten: einleuchtendere wie z. B. einer sehr dichten Staubwolke IN der Atmosphäre... bei Minustemperaturen ohne Sonnenlicht wären die Felder und Kühe ja nicht zum Teil verbrannt...

Gruss!

Die Welt wird sich Reinigen

mmvisual, Dienstag, 21.06.2011, 22:13 vor 5607 Tagen @ mmvisual (4339 Aufrufe)

Lichtarbeiter reden davon dass die Zeit des Lichtes kommt, alles wird Lichter, man wird aufsteigen in eine andere Dimension, dabei wird man den Körper und alles irdische zurücklassen müssen.
Übersetzt: Sterben.

Vor wenigen 100 Jahren lebten z.B. in Irland 50000 Menschen. Heute sind es 5000000. Ich frage mich immer:
Wie ist es möglich, dass die Menschheit innerhalb von 300 Jahren sich um Faktor 100 erhöht?
In den letzten 10000 Jahren gab es nie solche Sprünge. Die Menschen vermehren sich heute wie Ratten.

Die Maya sagen immer, dass sich die Zeiten/Ereignisse immer Zyklisch wiederholen, somit wird es wieder eine drastische Reduktion der Erdbevölkerung geben müssen.

Bei dieser Wachstumsrate, so viele Menschen auf dem Planeten, die Erde wird sich Reinigen und alles wieder in ein natürliches Gleichgewicht bringen.

Mein Bauchgefühl sagt mir, es wird bald sein. Die Erde kommt ins Schwingen durch die Gedanken der Menschen. Immer mehr geht es schlecht, verlieren Arbeit, haben Hunger, das alles wird die Erde aus dem Gleichgewicht bringen.
Man kann sich das so vorstellen wie kleine Schauungen von Selly:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=12674
Da wird tatsächlich eine Information von einem Gehirn in das andere wie durch Zauber übertragen. Meine Frau hat sowas öfter, aber meist persönliche Dinge, keine Weltuntergangszenarien.
Daher bin ich überzeugt, die Erde wird beeben wenn die Finanzkriese da ist und die Menschen der ganzen Welt in Bürgerkriege/Hunger/Arbeitslosigkeit verwickelt sind.

Ich habe schon viel gelesen, bin offen für alle möglichen Theorieen und Ideen. Meist ist es schwierig die verschiedenen Gruppen mit Ihren Themen zu einem sinnvollen Nenner zusammen zu bekommen.

Die Wissenschaftler würden sagen, das Magnetfeld ist zu schwach für den Sonnensturm. Für die Lichtarbeiter wären es die negativen Gedanken die den Sonnensturm ausöst.
Die Astronomen sagen es ist die Planetenkonstellation.

... nur mal so ein paar Gedanken in eine andere Richtung als wie hier immer diskutiert wird. :schief:

Grüße Markus.

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Bauchgefühl

BBouvier, Dienstag, 21.06.2011, 22:39 vor 5607 Tagen @ mmvisual (4437 Aufrufe)

Hallo, mmvisual!

die Erde wird sich Reinigen

Woher weisst Du das?
Stelle Dir vor, ich behauptete hier:
"Die Erde wird sich in eine "Lila Kuh" verwandeln."

Mein Bauchgefühl sagt mir, es wird bald sein.

Und mein Bauchgefühl sagt mir,
dass Dir das nur Dein Bauchgefühl sagt.

Die Erde kommt ins Schwingen durch die Gedanken der Menschen.

Für den Beleg dieser Behauptung
wäre ich dankbar.

...bin ich überzeugt, die Erde wird beeben wenn die
Finanzkriese da ist

Davon bin ich überhaupt nicht überzeugt.
Und nun??

Für die Lichtarbeiter wären es die negativen Gedanken die den
Sonnensturm ausöst.

Mit den Lichtarbeitern haben wir es hier
leider nicht so richtig...

Gruss,
BB

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Dimension wechseln

Selly, Mittwoch, 22.06.2011, 00:57 vor 5607 Tagen @ mmvisual (4408 Aufrufe)

Hallo Markus,

es hat jetzt direkt nichts mit dem Forumsthema zu tun, deshalb möchte ich mich ganz kurz fassen.

Lichtarbeiter reden davon dass die Zeit des Lichtes kommt, alles wird Lichter, man wird aufsteigen in eine andere Dimension, dabei wird man den Körper und alles irdische zurücklassen müssen.
Übersetzt: Sterben.

Das ist wohl individuell. Auch der Körper wird lichter. Und es soll so sein, dass, wenn der Körper ein bestimmtes "Lichtniveau"/Schwingungsniveau (Bewusstseinsstufe, Herzensqualität - wie auch immer; diese Begriffe begegnen einem hin und wieder) erreicht hat, der Mensch den Körper beim Dimensionswechsel (naja, bei der dreitätgigen Finsternis, wobei es wie mehrere Finsternisse auch mehrere "Aufstiege" geben soll) mitnehmen kann - wenn er das so möchte, die Seele solle dies aber letztendlich entscheiden. Wohl beim Aufstieg alles Irdische (Materielles ...) zurücklassend.

Quelle dieser Aussage: gechannelt und daher hier nicht verwertbar.

Es klingt auch alles ziemlich phantastisch. Der spirituelle/esoterische Trend ist gewaltig. Das ganz Blöde ist, dass wir eigentlich nicht wirklich wissen. :confused: Hätte ich nicht selbst bereits bestimmte "Vorgänge" bei mir selbst wahrgenommen, würde ich das jetzt nicht schreiben, könnte es sonst nicht vertreten. Möchte an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen.

Meine Absicht für meinen Beitrag war es, den Begriff "Sterben" etwas zu mildern. Es mag individuell sein. Der eine "stirbt", lässt seine körperliche "Hülle" zurück und wechselt so in eine andere (höhere) Dimension (inkarniert vielleicht auch nicht wieder auf der Erde, da Zyklus abgeschlossen). Ein anderer nimmt den Körper mit. Da das (naja, die Bewusstseinsentwicklung/der Aufstieg ...) einmalig auf der Erde sein soll, sollen derzeit auch so viele Seelen auf der Erde inkarniert sein. Angeblich wird da Schlange-gestanden dafür. ;-) Die Liebe unserer Erde zu uns muss unendlich groß sein, dass sie dies erträgt (bisschen abgeschweift) und sich quasi zur Verfügung stellt.

Von allem wissen wir vielleicht nur ein kleines bisschen und das nur ahnungsweise oder so. :-) Da hilft nur eines: Verstand ausschalten. ;-)

Soso, kurz fassen ... ;-) Ich schicke dann mal den Beitrag ab, obwohl er eigentlich unbefriedigend kurz ist. Aber auch, weil die Nacht bereits fortgeschritten ist. Weil es so spät ist, ist der Text auch nicht so "rund". Ich bin ganz extrem müde.

Bitte seht es mir nach, dass ich das Thema "Sterben" aufgegriffen habe. So hoffnungslos ist es aber meiner Meinung nach nicht. Und wir sollten uns auch keine Gedanken/Vorstellungen darüber machen, wie so ein Vorgang (der sog. Aufstieg) ablaufen könnte. Weiß nicht. Selbst denke ich sehr oft darüber nach. Aber mit dem Verstand kommt man da nicht so weit, also ich zumindest nicht.

Das Forumsthema ist mit meinem Beitrag weit verfehlt, und ich bitte um Nachsicht. Aber, es lag mir auf dem Herzen.

Bitte nicht auf meinen Beitrag antworten. Danke dafür!

Liebe Grüße
Selly

Das schönste vom Leben

mmvisual, Mittwoch, 22.06.2011, 08:02 vor 5607 Tagen @ Selly (4345 Aufrufe)

Hallo Selly,

Bitte nicht auf meinen Beitrag antworten. Danke dafür!

Ich konnte es mit nicht verkneifen.

Ich war bereits vor über 20 Jahren fast tot. Ein Autounfall, schwer verletzt. Ich sah ein weißes Licht, nicht nur das, alles war weiß.
Dabei wurde mir die Frage gestellt ob ich sterben wollte. Ich konnte mir das in ruhe überlegen, doch meine Antwort war nein.
Dann verschwand das weiße wieder.
Während dem hatte ich keine Schmerzen und es war ein reines unbelastetes Glücksgefühl, als ob es was schönes ist zu sterben. Doch was danach kommt weiß ich nicht, denn ganz tot war ich noch nicht.

Somit, sollten wichtige Organe nicht versagen, hat man immer die Möglichkeit zu entscheiden.

Dieses Erlebnis hatte mein Leben drastisch verändert. Ich habe gearbeitet in bis zu 3 Jobs gleichzeitig, gespart, das viele Jahre lang. Nun lebe ich in einem Land in dem alles viel günstiger ist und kann viele Jahre noch ohne arbeiten zu müssen leben so wie es mir gefällt. Denn die Arbeit ist en Sklaventum von der ich mich befreien konnte, durch harte Arbeit und gutbezahlte Jobs :-D

Ein altes Sprichwort sagt: Der Tot befreit von den lasten des Lebens.

Grüße Markus

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