Goldprognosen anhand natürlicher Rhythmen (Schauungen & Prophezeiungen)

Leserzuschrift @, Freitag, 17.06.2011, 16:21 vor 5611 Tagen (2394 Aufrufe)

Hallo Taurec,

Ich habe vor einiger Zeit eine Prognose anhand natürlicher
Wirtschaftsrhythmen gefunden:
http://213.145.232.18/filesadmin/pdf/Kloepping-Goldprognose-Rhythmen.pdf
(Quelle: Hartgeld.com)

Hier der Rythmus der näheren Zukunft:

[image]

Anhand dieser Grafik ist schön zu sehen, dass der jetzige Höhepunkt
Mai/Juni ist, danach geht es wieder abwärts bis Ende 2012/2013. Der
untere Balken zeigt ein tief roter bis hin schwarzer Verlauf. Ich
interpretiere dies so, dass das Ende nicht erst in 5 Jahren kommt,
sondern dass wir tatsächlich schon kurz davor stehen.

Bis in 4..7 Jahren kommt ein goldenes und hellgrünes (= freundliches)
Zeitalter, in der sich alles wieder erholen wird.

Kennt noch jemand Prognosen, die dies bestätigen? Oder gibt es mehr
Hinweise auf eine entferntere Zukunft?

Viele Grüße
...

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Eine meines Erachtens eher unzulängliche Methode

Taurec ⌂, München, Freitag, 17.06.2011, 17:04 vor 5611 Tagen @ Leserzuschrift (1779 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Freitag, 17.06.2011, 17:13

Hallo!

Die Sache kommt mir recht hypothetisch vor.
Er hat offenbar gerade die Zyklen genommen, die er zufällig in einer Zeitschrift gefunden hatte. Es gibt also keine aus seiner Methode abgeleiteten Kriterien, anhand derer er die Zyklen ausgewählt hat, d. h. keine Gründe, warum gerade diese Zyklen anderen vorzuziehen seien.

Mit anderen Zyklen, hätte er zum Beispiel die Elliott-Wellen mitreingenommen, würden die Grafiken wahrscheinlich ganz anders aussehen.

Die Zuordnung von Rot zu Wut, Grün zu Macht und Gier und Gelb zu Gold (das hat noch eher Sinn), scheint mir ebenfalls willkürlich zu sein, wenngleich intuitiv halbwegs nachvollziehbar.

Es kann aber durchaus sein, daß wir 2012/2013 einen wirtschaftlichen Tiefpunkt, bzw. den Zusammenbruch des Wirtschaftssystems erleben. An dieser Stelle würde die Berechenbarkeit jedoch aufhören, da mit dem Ende des Systems, auf das sich die Zyklen beziehen, die Zyklen selbst aufhören zu existieren. Man kann sie zwar berechnen, sie hätten aber keine reale Entsprechung mehr.
Mit seiner Methode lassen sich also keine Aussagen treffen, die über das Ende des Finanzsystems hinausgehen. Ohne Währungen gibt es keinen Goldpreis, ohne USA keinen US-Immobilienmarkt. In einer Hungersnot werden Weizen und Mais für keinen Preis der Welt zu haben sein.

An den Zusammenbruch des Wirtschaftssystems können sich also durchaus noch mehrere Jahre bis zum Krieg anschließen. Spätestens hier müßte man sich einer anderen Zyklentheorie bedienen (wenn es da was gibt).
Und daß sich die Finsternis und andere Naturkatastrophen nicht nach Wirtschaftszyklen richten, dürfte klar sein.

Gruß
Taurec

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