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Melzers Rechtsauffassung ist kein Schauungsgegenstand (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Dienstag, 23.08.2011, 10:46 (vor 5545 Tagen) @ Georg (1198 Aufrufe)

Hallo!

Gottfried Melzer, der das Buch über Gilge geschrieben hat, lehnt das zweite vatikanische Konzil ab und betrachtet die Kirche seitdem als illegitim. Für ihn ist der Pfarrer, der 1967 in Matrei das Amt übernahm und als letzter die alte Liturgie feierte, der letzte Pfarrer.
Daß jener jung weiße Haare gehabt haben soll, hat Melzer wohl irgendwo gehört, ist jedoch nicht bestätigt.

Melzer deutet die Aussagen vor dem Hintergrund seiner Ideologie, um damit seine Ideologie zu bestätigen (ein Zirkelschluß), und scheint mir dadurch den Leser auf seine Seite ziehen zu wollen.

Falls dem Ausspruch eine Schau zugrundeliegt, hat derjenige sicher nicht indirekt Feinheiten des Kirchenrechts gesehen und sich dann auf die Seite einer Minderheit geschlagen. Faktisch existiert die Kirche bis heute, wird von den meisten getauften Katholiken (gleich ob sie gläubig sind oder nicht) so anerkannt und gibt es bis zum heutigen Tage einen Pfarrer in Matrei. Die Diskussion ähnelt dem Disput, ob die BRD eigentlich völkerrechtlich nicht existiert, obwohl sie der einen Hälfte der Bevölkerung ständig den Großteil ihres Einkommens wegnimmt und die andere Hälfte von ihren Zahlungen abhängig ist. Von dem ausgehend, was geschieht, existiert sie. Das ist es, was visionär gesehen wird, weil es wirklich ist, das heißt Wirkung zeitigt im Gegensatz zu abstrakten, von Außenseitern vertretenen Rechtsauffassungen.

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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