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Himmelskörper wegbeten (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Samstag, 01.10.2011, 20:43 (vor 5505 Tagen) @ Baldur (1989 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Samstag, 01.10.2011, 20:50

Hallo!

Das Argument, das ich an dieser Stelle immer bringe, halte ich für stichhaltig (wenngleich es auf meiner persönlichen Auffassung beruht und nicht jedem nachvollziehbar sein mag):

Selbst wenn es möglich wäre, menschengemachte Katastrophen abzuwenden/wegzubeten (ob dies möglich ist, sei dahingestellt), könnte das nie auf Naturkatastrophen (oder meinetwegen "gottgemachte" Katastrophen) zutreffen.

Denn:
Gott wird als Vater mit Vorbildfunktion nicht gegen seine eigenen Regeln (in diesem Falle die physikalischen Naturgesetze) verstoßen und es auch dem Menschen nicht ermöglichen. Er ist kein Zauberer und hält es auch nicht für nötig, nachträglich in die Schöpfung einzugreifen, weil diese - wie er - grundsätzlich vollkommen ist. Daher wird ein Himmelskörper, eine Dunkelwolke oder was auch immer in den Schauungen gesehen wurde, nicht plötzlich einen anderen Kurs nehmen, auch nur langsamer fliegen oder sich gar völlig auflösen. Dafür bedürfte es eines profanen physikalischen Auslösers in Form einer ungeheuer großen physikalischen Kraft, die nicht plötzlich aus dem Nichts entstehen kann. Daher müsste ihr Ursprung bereits vor der Wegbetung vorhanden sein und wäre also bereits Teil des Ursache-Wirkungs-Prozesses, dessen Ergebnis (Vorbeizug eines Himmelskörpers) in den Schauungen gesehen wurde. Beten kann auf Naturgesetze keinen Einfluß haben.

Wäre also der dritte Weltkrieg durch menschliche Anstrengung abgewendet worden, so wäre zumindest der Himmelskörper mit Folgen (Impakte, Polsprung, Flutwellen) eingetroffen. Aus der Tatsache, daß der Himmelskörper noch nicht da war, läßt sich schließen, daß der Zeitpunkt für Naturkatastrophen und Kriege noch in der Zukunft liegen muß, ungeachtet ob von der menschlichen Seite des Geschehens bereits etwas abgewendet wurde oder nicht.

Wir können also noch keine Aussage darüber treffen, ob Wegbeten in weltgeschichtlichen Zusammenhängen möglich ist.

Darüber hinaus besteht die (zumindest vorstellbare) Möglichkeit, daß das ganze Thema falsch ist und wir vergeblich sowohl auf Krieg, als auch auf den Himmelskörper warten werden, weil letzter gar nicht existiert und für den Verlauf der Menschheitsgeschichte grundsätzlich etwas anderes vorgesehen ist.

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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