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Berge, Seen und Flüsse auf dem Ringe des Saturns (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Sonntag, 09.10.2011, 21:04 (vor 5497 Tagen) @ Georg (1699 Aufrufe)

> dass er immer lange und komplexe Sätze
[wie man sie ja in seinen Werken findet]...

Ja, Georg.
Das bestreitet ja auch Niemand.

Beispielsweise dieses hier, über den Saturn
und seine Bewohner.
Von hier - Stichwort "Saturn" -
http://www.j-lorber.de/jl/0/inh-vz/0-satu.htm
Bitte durchhalten:
Unten noch etwas zu den Bergen, Seen und Flüssen
auf dem (einen!) Ringe des Saturns! ;-)
=>
"08] Ja, ein solcher Baum zählt auf diesem Planeten ebensoviel wie bei euch eine nicht unbedeutende Stadt. Es werden dort die einzelnen Äste und Nebenstämme von dem Hauptstammvater jeder Familie als Eigentum zugeteilt, wie bei euch in einer Stadt die Häuser. Der Unterschied besteht nur darin, daß eine solche Baumstadt nur lauter Blutsverwandte bewohnen, während sich in euren Städten irgendein bemittelter Fremdling ein Haus um das andere anschaffen kann.
09] Ihr werdet euch vielleicht denken und sagen: Wie können denn die Menschen auf den Ästen schlafen, damit sie allenfalls bei einer Umdrehung im Schlafe nicht vom Baum herabfallen? Seht, solches ist dort viel weniger möglich, als daß ihr von eurem Bette herausfallen könnt, so ihr euch im Schlafe umwendet. Denn diese horizontal auslaufenden Äste sind so dirk und breit, daß ihr auf einem einzelnen solchen vom Baum auslaufenden Ast sämtliche Häuser eurer Hauptstadt aufstellen könntet; und es wäre daneben für euch noch Raum genug, umherzufahren und zu reiten.
10] Zudem laufen aber noch von jedem Ast an dessen breiten Kanten in horizontal parallelen Richtungen eine Menge Zweige aus, welche die eigentlichen Fruchtträger dieses Baumes sind. Sie sind besonders nahe am Stamm von bedeutender Stärke, so zwar, daß ein Mensch, wenn er auch über den Rand des Astes zu gehen, stehen oder liegen käme, dennoch nicht hinabzufallen vermöchte. Setzen wir aber den Fall, es geschähe jemandem dennoch das Unglück, daß er unvorsichtigerweise sich sogar über die Seitenzweige hinausbegäbe und dann auf den Boden oder von einem oberen Ast auf einen untern hinabfiele, so würde ihn dieser Fall dennoch nicht im geringsten verwunden, und das aus der euch schon bekannten Ursache. Auf dem Saturn ist durch die vorhandene Anziehung zwischen dem eigentlichen Planeten und dem Ring das spezifische Gewicht eines jeden Körpers, somit auch das des Körpers eines Menschen, ums bedeutende verringert, daher ist auf diesem Planeten niemand so schwer und stark zu fallen imstande wie auf eurem Erdkörper.
11] Da ihr nun solches wisset, so könnt ihr in dieser Hinsicht schon vollkommen ruhig sein. Auf diesem Planeten hat während der langen Zeit seiner Bewohnbarkeit noch kein Mensch einen Fuß oder Arm gebrochen und auch keiner sich noch durch einen Fall ein Loch in den Kopf gestoßen, was eben bei euch auf der Erde nichts Seltenes ist.
12] Es fragt sich aber nun, ob dieser Baum die einzige Wohnung oder das eigentliche Wohnhaus bei den Saturnbewohnern ausmacht? O nein, auch die Saturnbewohner haben neben einem solchen Hauptwohnbaume noch eine Menge Wohnhäuser, welche sie zur kühlen Schattenzeit bewohnen.
13] Diese Häuser sind unterschiedlich gebaut. Zum Teil sind dieselben aus starken Ästen des euch schon bekannten starken Pyramidenbaumes gezimmert, zum Teil sind sie auch aus den schlanken Baumgattungen gewachsen. Die gewachsenen oder lebendigen sind vorzüglicher als die gezimmerten. Jedoch werden zwischen die lebendigen auch stets gezimmerte Häuser gesetzt, weil sie den Saturnbewohnern als Vorratskammern ihrer Eßwaren dienen müssen.
14] Auch wird nur in diesen gezimmerten Häusern Feuer gemacht bei welchem sie ihre mannigfachen Speisen kochen, sieden und braten; jedoch nicht auf eine solch raffiniert künstliche Art, wie solches bei euch der Fall ist, sondern wie ihr manchesmal einen Apfel bratet oder einige Birnen siedet oder so manches Kraut und so manche wohlschmeckenden Erdwurzeln kochet. Sehet, darin besteht die ganze Kochkunst der Saturnbewohner. In eben diesen gezimmerten Häusern werden auch ihre Milchprodukte und so manche edle Beerensäfte in den euch schon bekannten Gefäßen aufbewahrt.
15] Gegessen und geschlafen wird jedoch nie in den gezimmerten Häusern, sondern allzeit in den lebendigen. Denn den Saturnbewohnern ist es unerträglich, daß sie sich längere Zeit bei einem toten Dinge aufhalten, also in einem Haus aus gefällten Bäumen oder in der Nähe toter Menschen- oder Tierkörper. Daher gebrauchen sie auch solche gezimmerte Häuser mehr als Arbeits- und Vorratsräume.
16] Ihr möchtet vielleicht erfahren, wie groß ein solches gezimmertes Haus ist und wie es allenfalls aussieht? Solchen Wunsch kann Ich euch sogleich befriedigen. Diese Häuser sind ebenso kranzweise gezimmert wie ungefähr die Häuser eures Landvolkes, nur haben sie keine Dächer, sondern sind gegen den Himmel zu vollkommen offen. Ein durch ein Dach vom Himmel abgesondertes Haus würde ein Saturnbewohner als einen der größten Greuel ansehen. Sie sagen, alles, was von oben herabkommt auf den Boden, ist ein Segen des Himmels, der dem Boden der Erde wohltut. Sie aber seien ebenfalls auf dieser Erde; warum sollen sie sich demnach absondern und verbergen vor dem Segen des Himmels? Er werde ihnen sicher noch mehr frommen, da sie lebendig seien und somit mehr des himmlischen Segens bedürfen als ihrer Erde Boden, der an und für sich tot ist in ihren Augen.
17] Also wüßten wir, wie diese Häuser gebaut sind. Nun geht uns nur noch die Form und die Größe ab. Was die Form betrifft, so sind die Häuser gewöhnlich sternartig gebaut, ungefähr so, wie ihr nicht selten eine sogenannte Windrose zeichnet; manchesmal mit acht, manchesmal mit sechzehn und manchesmal mit zweiunddreißig spitzigen Ausläufen, wobei eine jede solche Sternspitze ein eigenes Behältnis für ihre Speisewaren und Getränke abgibt. In der Mitte des runden, weiten Raumes aber ist ein runder Herd errichtet, auf welchem gefeuert wird. Daß ein solcher Herd im Verhältnis zu der Größe der Saturnbewohner erbaut ist, versteht sich von selbst.
18] Ein solches Sternhaus hat nicht selten nach eurem Maß eine Ausdehnung, daß ihr von einer Sternspitze zur entgegengesetzten guten Fußes eine gute Stunde zu gehen hättet. Und es ist zu dieser Weite so hoch, daß jeder Saturnbewohner, das heißt ein Mann so er aufrecht steht, ganz bequem über die Wände zu schauen vermag.
19] Sind diese Häuser auch verziert gebaut? Das eben nicht außer daß die Menschen die behauenen Bäume mit allerlei schönem Laubwerk behängen. Das ist das Ganze, was diese Häuser betrifft.
20] Da wir somit diese gezimmerten Häuser als die eigentlichen Wirtschaftsgebäude unserer Saturnbewohner etwas näher kennengelernt haben, wollen wir nun auch noch ihre lebendigen Wohnebäude ein wenig beschauen.
21] Wie sehen denn die lebendigen Wohngebäude der Form nach aus? Ihre äußere Form ist vollkommen rund, mit einem einzigen Eingang vom Morgen her versehen. Zur Erbauung dieser Häuser werden nur zwei Baumarten des Saturn verwendet. Die schöneren und prachtvolleren Häuser bestehen aus fest aneinandergereihten, euch schon bekannten Spiegelbäumen; die weniger verzierten und prachtvollen aber aus einer veredelten Art des euch schon bekannten Wandbaumes.
22] Der inwendige Boden dieser Häuser wird ganz flach und vollkommen eben gemacht, auf welche Ebene dann ein Grassame ausgestreut wird, von dem ein äußerst dichtes, aber sehr kurzes Gras hervorwächst. Dieses Gras hat das Aussehen wie ein Samt und ist an und für sich so elastisch, daß es nach jedem Tritt der Saturnmenschen wieder frisch aufsteht, wie wenn nie jemand dasselbe mit seinem Fuß zu Boden niedergedrückt hätte.
23] Auch in der Mitte der Wohnhäuser ist ein großer, runder, verhältnismäßig hoher Herd aufgeführt, welcher aber ebenfalls auf allen Seiten mit ähnlichem Gras bewachsen ist. Damit ihr euch ungefähr einen Begriff von seiner Größe, dem Umfang nach, und von seiner Höhe machen könnt, so sage Ich euch, daß dieser Herd überall einen vierfachen Durchmesser von der Größe eines Saturnmannes hat und so hoch ist, daß er einem Mann bis etwas über seine Knie, ungefähr bis zum halben Schenkel, reicht, einem Weibe aber bis zum halben Leib.
24] Wozu dient denn den Saturnbewohnern dieser Herd? Gerade dazu, wozu euch eure Tische dienen, nämlich zur Aufsetzung der Speisen und Getränke.
25] Bei diesem Herdtische aber, ungefähr in einer Entfernung von einer zweifachen Manneslänge, ist eine ebenfalls ganz runde und oben abgestumpfte Pyramide aufgeführt, deren unterer Fuß wohl den dreifachen Durchmesser des Herdes hat. Die obere Fläche ist nicht größer, als daß ein Mann auf derselben bequem stehen kann. Diese Pyramide hat vollkommen die Höhe der Größe eines Mannes, ist ebenfalls mit demselben Gras (wie der Boden und der Herd des Hauses) überwachsen und dient als ein patriarchalischer Familien-Predigerstuhl. Dieser wird alle Tage vor dem Sonnenuntergang von dem Ältesten der Familie bestiegen, worauf sich dann die ganze Familie um denselben versammelt, um aus dem Munde des Ältesten den Willen des Großen Geistes für die Nacht und für den nächstfolgenden ganzen Tag zu vernehmen.
26] Was gibt es sonst noch für Einrichtungen in einem solchen Wohnhause? Vollkommen im Hintergrund, dem Aufgang der Sonne gerade gegenüber, ist noch ein anderer, dieser Pyramide ähnlicher Rundwall aufgeführt und vom gleichen Gras bewachsen. Er ist nur bei weitem nicht so hoch wie der mittlere Predigerstuhl, aber dafür desto umfangreicher und zugleich mit mäßigen Einbiegungen versehen. Was hat denn dieser dritte Rundwall für eine Bestimmung? Sehet, das ist das allgemeine Bett oder der Ruheplatz für unsere großen Saturnmenschen.
27] Wenn sie sich schlafen legen, so legen sie zuvor die Einbiegung auf der oberen Seite mit weichen Polstern aus und lehnen sich dann ein jeder für sich allein in eine solche Einbiegung dieses großen Rundwalles. Die Männer nehmen diejenige Stelle ein, welche gegen den Sonnenaufgang gerichtet ist, die Weiber aber die dein Untergang der Sonne zugewandte. Alle haben sich so gelagert, daß sie nach eurer Bemessung mit ihrem Leib gegen den flachen Boden einen Winkel von dreißig Grad einnehmen, sodann schlafen sie ein und ruhen in dieser Stellung bis kurz vor Aufgang der Sonne. Trotz des Ringschattens bemerken sie diesen recht wohl, weil der Ring die Sonne nie so ganz verdeckt, daß von derselben gar nichts zu sehen wäre. Wenn auch schon hier und da, wo der Ring manchmal etwas breiter ist, die Sonne von demselben ganz bedeckt wird, so dauert eine solche Totalbedeckung nicht länger als im höchsten Falle einen halben Tag hindurch; nach Verlauf dieser Zeit wird alsbald wieder ein kleiner Rand der Sonne sichtbar.
28] Nun sehet, das ist die ganze Einrichtung eines solchen Hauses, welches zur Schattenzeit von den Saturnmenschen bewohnt wird. Wie groß ist denn eigentlich ein solches Haus dem Umfang nach? Es ist dem Durchmesser nach gut noch um die Hälfte größer als das uns schon bekannte sternartige Wirtschaftsgebäude.
29] Wohnen alle Einwohner eines uns schon bekannten großen Wohnbaumes in einem solchen Hause? O nein, sondern nur eine Familie, das heißt ein Vater und eine Mutter mit den Kindern und Kindeskindern, so wie sie zur Lichtzeit auf einem Ast des Baumes beisammen sind. Wieviel Äste sonach ein solcher Baum hat, ebensoviel solcher Wohnhäuser sind um denselben errichtet.
30] Eine solche allgemeine Familienwohnstätte um einen großen Baum faßt nicht selten mehr Flächenraum in sich als euer Vaterland. Diese Wohnstätten sind aber dann auch, wie ihr schon wißt, außerordentlich weit voneinander entfernt, so zwar, daß ihr von einer solchen allgemeinen Wohnstätte bis zu einer andern viele Tagreisen zu tun hättet, um sie zu erreichen. Denn natürlicherweise liegen um solche allgemeine Wohnstätten erst die Gründe und Weideplätze für die euch schon bekannten Haustiere, welche einen verhältnismäßigen großen Raum haben müssen, damit auf ihrem Boden so viel geerntet werden kann, als zur Erhaltung des Lebens unseres Saturnmenschen wie auch zur Erhaltung des Lebens so vieler Tiere notwendig ist. Dazu kommen noch, besonders an den Grenzgebieten der allgemeinen Familiengründe, die oft sehr weitgedehnten Trichterbaumwälder und in den großen Ebenen, besonders an der nördlichen Seite großer Seen, nicht selten zwei bis dreitausend Quadratmeilen weit gedehnte Pyramidenbaumwälder und noch andere große Gesträuchwälder. Wenn ihr nun dieses alles mit in die Berechnung zieht, so wird euch die oft starke Entfernung zweier allgemeiner Familienwohnstätten nicht zu sehr wundernehmen.
31] Nun wüßten wir, wie unsere Saturnmenschen zuallermeist wohnen, vorzugsweise auf den höherliegenden Gegenden; nur wissen wir noch nicht ihre häusliche Verfassung. Da wir aber schon bei der Beschauung der Wohnungen zuerst denjenigen Teil vorgenommen haben, der mehr die Gebirge bewohnt, so wollen wir auch, bevor wir zu den Ebenenbewohnern übergehen, die häusliche Verfassung unserer Hochlandsbewohner fürs nächste Mal in den Augenschein nehmen. Und somit genüge das für heute!"

Und hier etwas zu dem Ringe (von meheren weiss
er leider rein gar nichts) des Saturns:
=>
"04] Dieser Ring hat alle Bestandteile eines Planeten, nämlich - er hat Berge, und das überaus hohe; er hat sogar große Seen und Flüsse und ist allenthalben mit atmosphärischer Luft umgeben. Nur ist das Wasser und die Luft auf dem Ring viel leichter und feiner als auf dem eigentlichen Planeten."

Und nun reicht es aber, nicht wahr?

Gruss,
BB

―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


Gesamter Strang: