Hallo, offtopic!
Sehr nachvollziehbar, Deine Überlegungen.
Und - selbst falls es so wäre:
Damit der "Schatten" des Mondes einer Supernova
auf die Erde trifft, müssen dazu diese drei
Objekte sich schön sauber in einer Geraden befinden.
Und da müssten erstmal - wie bei einer kardanischen Aufhängung -
in der Senkrechten und in der Waagerechten
jeweils 360 Grad Variable - Sprich: 360x360=
einhundertneunundzwanzigtausendsechshundert
Supernovae in relativer Erdnähe explodieren.
Weil nämlich:
In grösserer Entfernung als rund 100 Lichtjahre
wird derlei völlig doch völlig irrelevant.
Die von Kepler 1604 beobachtete Supernova war zum Beispiel
20-tausend (!) Lichtjahre entfernt!
So, dass - selbst falls es bereits (unwahrscheinlich)
alle 7.000 Jahre eine Supernova "direkt vor unserer Haustür"
geben sollte, man 7.000x129.600=rund 100 Millionen Jahre
Geduld haben sollte, auf derlei zu warten:
Diese Zeit sollte man sich schon nehmen.
Es verwundert - oder eben auch nicht -
dass der gute Herr Professor davon ausgeht,
derlei habe sich in geschichtlicher Zeit "alle Nase" ereignet.
Grüsse!
BB
―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."