Merkwürdigkeiten (Schauungen & Prophezeiungen)

rauhnacht, Samstag, 03.03.2012, 21:12 (vor 5352 Tagen) @ Wintermond (1745 Aufrufe)

Hallo an Das geneigte Forum und an HJH, ein höchst skuriller Beitrag von mir, den ich mich mit einiger Mühe und Nachdenken, dennoch ein zu stellen traue.


An gestupst durch die „sagenumwitterten“ Fragen zur besonderen Bedeutung des HJH suchte ich in der Geschichte des Forums und fand seine Geschichte zu 2011 und DEM Buch.
Auszüge hierzu:

Flüchten schnell aus Gebäude, gelangen in Nebenbau. Ist mehr ein Balkengerippe ohne fest eingezogene Wände. Kurzum: verfallen das Ganze, sehe auf matschige Naturwiese von innen heraus. Verwinkelt hoch auch dieses Balkenwerk. Einst wohl gute Handwerker die es errichteten. Hier liegen zu unordentlich aufgeschichteten Haufen massenweise Bücher herum. Alles ist voller Bücher-alter Bücher. (Feld)postkarten sehe ich. Schwarz/weiß-Fotografien des Ersten Weltkrieges.

Buch - grün-weißer Deckel hebe ich auf. Ich schätze es auf gute 200 Jahre. Es ist von einem deutschen Dichter/Denker/Philosophen. (Konnte den deutschen Verfasser plus Titel im Traum erkennen-nach Aufwachen nicht mehr abrufbar). Rechts von mir steht nun plötzlich wie aus dem Nichts ein "Stöberer" (nicht aus unserer Gruppe). Der will mir das Buch entreißen. Er hat keinen Erfolg. Nun wird es heikel!

Schlage das Buch auf. Im linken inneren Einband sind in altdeutscher Schrift per Hand und in Bleistift Zahlen notiert. Mein Augenmerk richtet sich weit nach unten auf der Zahlenliste. Dort steht die Zahl-das Jahr 2011. Und ein Hinweis: verfällt. Schaue kurz weg und dann wieder auf die ursprüngliche Zahl. Aus 2011 wird sichtbar vor meinen Augen die Zahl/Jahr 2042 bis sie sich erneut in 2011 verwandelt.

Hinweise/Anmerkungen: Der mir fremde "Stöberer" zeigte mir eine Serie mit immer gleichem Motiv darauf. Abgebildet ein "Mann" mit Stumpen macht Grimassen. Der Fremde meint klagend:"Sieht aus wie ein alter Mann, dabei ist es ein Kind von 5 Jahren...! Die Zahl 5 betonte er überdeutlich und wiederholte sie oft.

Selbstverständlich ist die Symbolik des mir gewollten Auffindens des Buches (grünlich-weiß der Deckel) in Anbetracht des Urhebers/Autors eines 100 Prozent deutschen Dichters/Denkers/Philosophen und die eindeutige Jahreszahl 2011 mit "Verfallsdatum" Hinweis und Verbindung genug was es damit auf sich hat. Wer hier noch spekuliert wird ignoriert! Allerdings gibt die Verwandlung hin zu 2042 Rätsel auf, ebenso die Betonung der 5. Ich schätzte das Buch auf an die 200 Jahre. Ein Nietzsche mit "Untergang des Abendlandes" scheidet aus weil erst später. Um 1800 herum mag es bestimmt große Dichter und Denker gegeben haben, die sich Gedanken um Deutschland (und sene Zukunft) machten. Völlig unwichtig wer genau der Verfasser war! Die Botschaft/Verbindung ist unübersehbar auf Deutschland bezogen!
i
Und nun:knapp daneben ist auch vorbei, oder womöglich doch nicht.
Das zweite, alte Buch, das ich aus meinem Bücherschrank zog:
Buchdeckel eher grau-grünlich ; keine 200 Jahre alt, verlegt 1917 ( also eher erster Weltkrieg!, siehe oben)
„ Nietzsches Briefe“
-Auf der ersten rechten Seite handschriftlich mit Bleistift in altdeutscher Schrift ein „Vorwort“,
„Ein mir sehr liebes u. für mich belehrendes Buch, Allen zum Nachlesen emphohlen.
Mutter. 25.IX.55
Ich muß zugeben, daß mich ähnliche Gedanken beherrschen nur, daß ich diese nicht in Worte kleiden kann.“
Nächste Doppelseite leer.
4 Seite links, gedruckt: 11. bis 20. Tausend ( die Zahl, das Jahr?, dass HJH sah???)
5 Seite rechts Gedruckt: Nietzsches Briefe
Ausgewählt und herausgegeben von Richard Dehler
Handschriftlich: von Sept.1863
bis Dez. 1888
Er wurde geboren:
„ starb: ( in Blau geschrieben) wenden
Das Buch ist sehr interessant u.lesenswert, ohne seine Bücher gelesen zu haben lernt man diesen Mann darin kennen.
Gedruckt: 1917
Erschienen im Insel-Verlag/ Leipzig
7 Seite unter Einleitung

handschriftlich in Blau ( sieht aus wie Kugelschreiber, im Jahr 55 ???????), die Zahlenreihe, aber gar nicht kryptisch:
geboren: 15. Oktober 1844
dieses Buch handelt v. 1863
bis 1888
umnachtet 1889
gestorben 1900

Im Buch selbst sind einige wenige Passagen angestrichen, kleine Randnotizen und ein aus einer Zeitung ausgeschnittenes Zitat Nietzsches zu Kirche und Staat, auf der Rückseite Teilstückchen
eines astrologischen Aufsatzes mit Bildchen „Ekliptikale Ausstellung“.

Kostprobe des angestrichenen, was mir NATÜRLICH sofort ins Auge fiel:
(Zum Zusammenhang): „Man hat schon sehr viel verloren, wenn man die sittliche Entrüstung über etwas Schlechtes verliert, das in unserm Kreise täglich geschieht. ( Angestrichen): Das gilt z.B. in betreff des Trinkens und der Trunkenheit, aber auch in der Mißachtung und Verhöhnung andrer Menschen, andrer Meinungen .“ ! in Bleistift

Nun gut. Knapp daneben, ist auch vorbei, oder vielleicht doch nicht.
Mag durchaus sein, die vorkommenden Verschiebungen von Beiträgen von Dir, HJH, haben System. Dann vielleicht kannst Du ja mit dem Buch was anfangen, vielleicht zur neuerlichen Beurteilung Nietzsches? Eigentlich hatte ich im ersten Impuls zum Dichter und Denker vor 200 Jahren an Heinrich Heine gedacht, durchaus auch sehr empfehlenswert und ebenso wenig leichtfertig farblich zu zu ordnen, wenn auch Beide mißbraucht.

Ich lass es hiermit mal gut sein, mit Grüßen


Gesamter Strang: