Hallo, BB,
im Rahmen der Diskussion im Sawiris´ Projekt in Andermatt sagte neulich jemand im Fernsehen (ein Architekt) einen eindrücklichen Satz: das Leben im Gebirge war immer gleichbedeutend mit Kargheit und Armut.
Erst der Fremdenverkehr führte dazu, daß dies seit kurzem nicht mehr galt/gilt.
Insofern ist zu erwarten, daß in einer weniger wohlhabenden Zeit (oder Not-Zeit) die frühere Situation wieder anzutreffen sein wird.
Wo es eben und fruchtbar ist, und warm, geht es besser, als hoch droben am kalten, kargen Berg.
Und zuerst wird es unten wieder losgehen. Im Ried.
Aber ganz natürlich im Donauried. Meine Ahnen stammen teils aus dieser niederbayrischen Ecke. Die kamen zeitlebens (gemäß Ahnenforschung) nie aus ihrem Kaff heraus. Vielleicht mal nach Passau. Das wars dann schon. Von Hessen wußten die vermutlich nur, daß es irgendwo liegen mußte. Bevor die Erdscheibe zuende ist. Daß es da auch ein Ried geben könnte, lag sicherlich weit jenseits jeder Überlegung. Im Jahre 18irgendwas.
Aber andererseits, darauf muß man erst mal kommen.....Stromberger und Hessen.....
Beste Grüße vom Baldur