Hat der WV die Grenzen nicht richtig geschaut? (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Dienstag, 08.05.2012, 18:19 (vor 5286 Tagen) @ Malbork (2523 Aufrufe)

Hallo Malbork!

"Hallo,

der Stein des Anstosses duerfte (abgesehen von Syrien/Iran) ohne Zweifel die Ukraine sein. Was da jetzt wieder fuer ein mediales Feuerwerk gezuendet wird, passt auf keine Kuhhaut. Alles wegen einer Juedin, die wegen Betrug (zurecht) im Knast sitzt. Da hatte doch wohl jemand aus dem Forum eine Schau gebracht, wonach in Galizien vor dem Geschehen ein (regionaler) Konflikt ausbricht? Ausserdem sollten wir nicht vergessen, dass 2017 (:schief: ) der Pachtvertrag fuer die Marinebasis der Schwarzmeerflotte auslaeuft.

Zusaetzlicher Konfliktstoff vorprogrammiert
Malbork"

Nicht "irgendeiner aus dem Forum" hat das erfunden, sondern der Waldviertler behauptet das,
aus einer angeblichen Schau heraus.
Ein Konflikt im Raum Südpolen/Galizien.
Wobei die historischen Grenzen dieses Raumes recht verschwommen sind.
Hier auf Wikipedia
die Grenzen von 1836-1918 auf zwei verschiedenen Karten.
Die Städte Lemberg und Tarnopol sind stets dabei,
und die liegen in der heutigen Ukraine.
Aber auch Krakau im heutigen Polen.

Falls der WV grundsätzlich etwas richtig geschaut haben sollte,
(also einen Konflikt/Bürgerkrieg/Krieg in dem Raum)
dann hat er m.E. vielleicht in der großen Karte Osteuropas
nicht die exakten Grenzen geschaut.

Ein Bürgerkrieg in Polen ist m.E. (nach jetzigem Stand der Kenntnis und wirtschaftlicher/politischer Lage) sehr unwahrscheinlich, da das Land
wirtschaftlich boomt wie kaum ein anderes bzw. sich wirtschaftlich (EU),
politisch & militärisch (NATO) dem Westen angenähert hat wie kein anderes
osteuropäisches Land.

Der Pachtvertrag für die russische Marinebasis ist tatsächlich von 2017 auf
2042 verlängert worden, bzw. die rußlandfreundlichen Kräfte haben in den
vergangenen Jahren wieder die Oberhand erlangt.
Eben deshalb sitzt Frau Timoschenko in Haft.

"der Stein des Anstosses duerfte (abgesehen von Syrien/Iran) ohne Zweifel die Ukraine sein. Was da jetzt wieder fuer ein mediales Feuerwerk gezuendet wird, passt auf keine Kuhhaut..."

Jau, so ähnlich sehe ich das auch.

Herzliche Grüße,
Eyspfeil


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