Peter Schlinkert (Schauungen & Prophezeiungen)

Leserzuschrift @, Mittwoch, 13.06.2012, 13:18 vor 5250 Tagen (2289 Aufrufe)

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Hallo Taurec,
ich bin der unnten erwähnte Nachfahre von Peter Schlinkert.
Ich habe mich kurz mit dem Seher befasst. Musste allerdings feststellen das die erste beste überprüfbare Geschichte nicht Stand hielt. Es geht dabei um die von Ludwig Friedrich von Schmitz erzählte Geschichte in der Peter nachdem er aus dem Siebenjährigen Krieg heim gekehrt war. Er rettete duch eine Weissagung das Leben des Kurfürsten Klemens August(† 6. Februar 1761), http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_August_von_Bayern. Der "Siebenjährige Krieg"war von 1756–1763. Demnach war Klemens August schon tod. Da von Schmitz die älteste Quelle ist die ich kenne hatt er damit bei mir seinen Krediet verspielt. Kennen Sie ältere zuverlässigere Quellen zu Peter Schlinkert.
Das Peter eigentlich Jodocus Theodor, geb. 28.12.1735- 25.06.1800, beides in Meschede. Er sol am 04.05.1756 Elisabeth Friderici( 23.10.1732-20.061795)geheiratet haben. Die erklärung zu Namen lautet wie folft Oftmals wurden damals die Namen der Väter verwendet. Der Name des Vater lautet Jodokus Simon. Simon = Peter. In meine Stammbaum hat Peter die Nummer 414. Allerdings ist das auch schon alles was ich so über den Seher raus bekommen habe. Meine Mutter wusste noch zu erzählen das er in Meschede mal den Brand eine Hauses "gesehen"hatt.
Aber wie gesagt nachprüfen lassen sich diese Geschichten im nicht.
Falls Sie noch weitere unabhängige Quellen zu Peter Schlinkert haben oder kennen wäre ich natürlich daran interessiert.

Viele Grüsse aus den Niederlanden,
W. St.

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Schlinkerts Aussagen

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 13.06.2012, 13:56 vor 5250 Tagen @ Leserzuschrift (1950 Aufrufe)

Hallo!

Die wenigen mir bekannten Schlinkertsätze stehen bei Bekh (Am Vorabend der Finsternis):

„‚Am Birkenbaume werden die Armeen des Westens nach einer schrecklichen Schlacht einen blutigen Sieg über die des Ostens erringen… welche völlig vernichtet werden. Nur wenige werden in ihre Heimat zurückkehren. In Deutschland wird Glück und Friede herrschen, obgleich im ersten Jahr die Weiber hinter dem Pflug gehen müssen.’
Schlinkert erwähnt auch noch eine ‚letzte große Schlacht auf deutschem Boden bei dem Dorfe Schmerlecke am sogenannten Lusebrinke’, die in allen anderen Texten nicht vorkommt.“

Schmerlecke liegt etwa 23 Kilometer östlich von Werl, das in der Birkenbaumsage genannt wird, und damit quasi im Kriegsgebiet, wenn die Russen vom Rhein nach Westfalen zurückgeworfen werden.
Wenn die Schlinkertgeschichte einer Prüfung nicht standhält, ist aber anzunehmen, daß die alte Schlachtensage ihm mit geändertem Lokalkolorit zugeschrieben wurde.

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Nachtrag

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 13.06.2012, 14:17 vor 5250 Tagen @ Leserzuschrift (1784 Aufrufe)

Hallo!

Es hat Sinn, die Beiträge von Skully im von Bommels Sohn verlinkten Faden zu lesen, um zu wissen, worum es genau geht:

http://www.wahrexakten.at/prophezeiungen-visionen/13045-info-gesucht.html

Frage: Hat überhaupt jemand weitere Schlinkertaussagen, bzw. Schlinkert zugeschriebene Aussagen außer den wenigen recht dürftigen von mir vorhin zitierten?

Gruß
Taurec

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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Fachsimpelei: Peter Schlinkert, Seher aus Meschede

randomizer, Donnerstag, 14.06.2012, 03:25 vor 5249 Tagen @ Leserzuschrift (1981 Aufrufe)
bearbeitet von randomizer, Donnerstag, 14.06.2012, 03:30

Hallo Skully

ich bin der unnten erwähnte Nachfahre von Peter Schlinkert.
Ich habe mich kurz mit dem Seher befasst. Musste allerdings feststellen das die erste beste überprüfbare Geschichte nicht Stand hielt. Es geht dabei um die von Ludwig Friedrich von Schmitz erzählte Geschichte in der Peter nachdem [sic!] er aus dem Siebenjährigen Krieg heim gekehrt war.

Schmitz' Text habe ich gerade nicht zur Hand, möglichweise hat er sich bei der obigen Ungereimtheit nur ungeschickt ausgedrückt.

Er rettete duch eine Weissagung das Leben des Kurfürsten Klemens August(† 6. Februar 1761), http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_August_von_Bayern. Der "Siebenjährige Krieg"war von 1756–1763. Demnach war Klemens August schon tod. Da von Schmitz die älteste Quelle ist die ich kenne hatt er damit bei mir seinen Krediet verspielt.

die Weissagung zur Rettung von Kurfürst Clemens August kann natürlich nicht aus der Zeit nach dem 7jährigen Krieg stammen, sondern datiert aus der Zeit zwischen 1758 und 1761. Schlinkert hatte an dem Überfall von Hochkirch 1758 als Serbelloni-Kürassier teilgenommen und wurde anschließend den Truppen Clemens Augusts eingereiht. Die Jagdpartie, bei der Clemens August dank Schlinkert dem Tode entging, sollte also etwa in die Jahre 1759 oder 1760* fallen. Zum Dank für die Warnung wurde Schlinkert umgehend aus dem Militärdienst entlassen und bekam darüber hinaus fortan eine jährliche Pension.

Falls Sie noch weitere unabhängige Quellen zu Peter Schlinkert haben oder kennen wäre ich natürlich daran interessiert.

folgende Quelle ist zwar nicht unabhängig von Schmitz (1850), vielleicht findest Du dort aber Ergänzendes:
Bahlmann, Paul: Westfälische 'Spökenkieker' und ihre Vorgeschichten. (Ertl) Münster 1898, Seiten 8 ff. und 27 ff.

Viele Grüße,
randomizer

*) im Februar 1761 starb der Kurfürst ja bereits, übrigens begleitet von zahlreichen Vorzeichen (scheuende Pferde, Gesicht von Leichenzug, Spuk einer Totenmaske etc.) die aber mit Schlinkert gewiß nichts zu tun hatten.

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