Geträumte Unruhen? (Schauungen & Prophezeiungen)

placebo, Sonntag, 09.09.2012, 20:57 (vor 5162 Tagen) (3329 Aufrufe)

Wertes Forum,

als Neuling der hofft hier richtig zu sein, erfolgt erstmalig die Abfassung einer Traumsequenz, die dem Wissensschatz der hiesigen Diskutanten zur Analyse dargelegt wird. Dass eine mentale Öffnung große Überwindung kostet, dürfte jedem klar sein.
Die eigenmächtige Definition und Zuordnung des Szenarios überfordern jedoch den Schreiber. Es ist alles sehr verwirrend.
Besonders das darauf erfolgte Ereignis lässt im Zusammenhang grübeln. Deshalb die Bitte um Unterstützung bei der Aufarbeitung dieses Traumes.

E-Mail an die Partnerin:

„Heute Nacht, ein Traum.

Ich war in einer Stadt. Keine Ahnung welche, aber ziemlich heruntergekommen. Teils zerstört, viele verelendete Menschen dort. Du warst bei mir.
Ich verkaufte scheinbar ein fahrtüchtiges Auto (waren allen anderen defekt?).
Man wollte mich betrügen, das spürte ich irgendwie. Die Geldscheine waren teils France und teils Euro, das weiß ich hundertprozentig.
Ich kannte aber den Umrechnungskurs nicht, willigte ein, machte das Geschäft und nahm friedlich die Banknoten an (wieso eigentlich France?).
Dann mussten wir irgendwie umgehend die Stadt verlassen. Da war ein Mann, der uns folgte.Er war relativ verwirrt.
Den konnte ich verbal und mit Gestickten ablenken, sodass er zurückblieb.
Wir blickten in der Mitte einer ansteigenden Straße auf Höhe eines Baugeländes ohne Grundbauten (erkennbar an umgestürzten Bauzäunen)
über die zerstörte Stadt. Es herrschte Dämmerung. Sehr diffuses Licht, kaum ein Sonnenstrahl. Wissentlich war es aber Tag.
Dieses Bild bot sich mir (London ist nur ein Synonym, ich fand nichts anderes).

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Wir wollten uns beeilen. Du aber musstest zu meinem Argwohn bei einer umgefallenen Fichte, die parallel zum Gehweg lag,
unbedingt einen Karton Christbaumkugel (Farbe Blau) einsammeln. Der Grund war mir nicht klar.

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Die Kugeln und Kartons lagen intakt dort herum und du packtest sie ordentlich in deinen Rucksack.
Ich war darüber sehr erbost, das wäre nur Ballast und wir hätten keine Zeit!
Dann rannten wir weiter. Eine junge Frau flitze vor uns panisch in ein Haus. Ein Hund begleitete sie.
Irgendwann erreichten wir eine Anhöhe, etwas dünner besiedelt, wenige Häuser, vom Stadtkern weg.
Ich schaute im Vorbeilaufen in einen Hauseingang, dessen Tür offen stand und hielt kurz inne.
Dort waren Menschen dicht zusammengedrängt, auf dem Boden kauernd, angsterfüllt auf irgendetwas wartend.
Niemand sagte auch nur einen Ton. Danach der Traum riss ab.
Was ich aber vorher, von wem auch immer erfuhr, war der primäre Grund unserer hastigen Flucht.
Wir sollten uns vor skurrilen Menschen hüten, die nachfolgend wie im Bild aussahen. „Seiet auf der Hut, sodenn ihr die Stadt betretet!“,
klingt maßlos antiquiert. So ähnlich empfing ich aber die Worte zu Traumbeginn. Es würde uns dort Gefahr drohen.

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Wie auf dem 2.Bild liefen diese Gestalten dort umher. Sie waren in der Menge aufgebracht, einzelne abseits stehende jedoch friedlich.
Vordergründig machten sie mir indess eine Höllenangst, obgleich ich innerlich ruhig war, weil ich wusste, dass ich mich "irgendwie" hätte wehren können, es aber nicht darauf anlegen sollte, weil es zu viele waren.

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Ich wollte dir dass mal mitteilen."


Soweit zum Traum. Eine topographische Ortsbestimmung blieb verwehrt. Es war eher wie eine Vermischung von einzelnen Orten, die real schon vorher persönlich „besucht“ wurden. Am darauf fußenden Tag konnte mit Erstaunen dieses aus dem Mainstream entnommen werden:

Schwere Jugendkrawalle in Frankreich

Dass es in der letzten Zeit in Frankreich zu Unruhen kam, ist ja nichts Neues. Die eingestellten Bilder entstanden einst und die dramatische Entwicklung war plausibelerweise zu erwarten, denn eine Umkehr erfordert gesellschaftspolitisch immense Anstrengungen.:trost:

Persönliche Anmerkung: Träume über Geschehnisse finden seit der Kindheit statt.
Das reale Eintreffen "geträumter Wahrnehmung" wurde bisher immer als allbekanntes "Déjà-vu" abgetan.

Der imponierenste damalig häufig wiederkehrende Traum als Teenager war der Verlust der Schwerkraft und das resultierende Schweben durch Zimmer mit Blick von oben auf die in den Räumen befindliche Gegenstände und die schlafende buckelige Verwandschaft! :sleeping:


Nun aber zu den Fragen.
Was könnten all die skurrilen Einzelsegmente im beschriebenen Traum bedeuten?
Kann ein energetischer Zusammenhang des Traumes (Sender/ Empfänger) mit den ca. 20 Stunden später erfolgten Übergriffen bestehen?
Oder ist alles reiner Zufall? :confused:


Mit gespanntem Gruß

Placebo


P.S. Bei der Editierung des Beitrages pfiff der unweit wohnende Nachbar gerade dieses Lied: Bill Ramsey

:surprised:

―
"Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat es gemacht."


Gesamter Strang: