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Sintflut und Sintbrand (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Dienstag, 18.09.2012, 11:46 (vor 5153 Tagen) @ Wintermond (3037 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 18.09.2012, 11:52

Hallo, Wintermond!

Der Untertitel ist aber schon gut für Menschen,
die schon mal in ein Geschichtsbuch geschaut haben
und an zu niedrigem Blutdruck leiden, nicht wahr?

Der erinnert nämlich an die Frage:
"Schlagen Sie noch immer ihre Frau?"

Insofern macht er sich da wieder mal alle "Ehre".

Auf "Weltenbrand" kann ich als "Renner" (Annagramm meines bürgerlichen Namens)
allerdings keinen Gebrauchsmusterschutz geltend machen,
kannten doch bereits die alten nordischen Völker
"Sintflut&Sintbrand".

"Sint" ist althochdeutsch und heisst:
"allumfassend".

In einem alten Buch gegen 1900 über die Edda und nordische Mythen las ich vor langer Zeit
den Kommentar des Autors über die dort geschilderten Naturereignisse:
"Fimbulwinter und Sintbrand."

Der Fimbulwinter (altnordisch) ist ein dreijähriger, schrecklicher Winter.

Alte Mythen sagen dazu, es habe damals (bei den Sintflutimpakten)
im hohen Norden derartig geschneit, dass der Schnee selbst die Wipfel der höchsten Bäume bedeckt habe.

Und der hochgebildete Autor meinte kommentierend zu Fimbulwinter und Sintbrand,
beides einzeln sei irgendwie schon vorstellbar.
Jedoch hätten die Alten hier allerdings dümmlich übertrieben,
indem sie beide Phänomene als zeitgleich auftretend schilderten.
Man hätte sich besser auf eines der beiden konzentrieren sollen.
(s. die Phaetonimpakte, deren Feuerfront nach Meinung der alten Griechen die Neger schwarz gebrannt hat)
Ein alles verzehrender Feuersturm und zeitgleich ein radikaler Teperatursturz -
das sei schon reichlich absurd und überfordere selbst seine Phantasie.

Womöglich hat er noch nicht von den schockgefrorenen Mammuts gewusst. (Schollenverschiebung)
Um 1900 von den physikalischen Folgen von Impakten aber auf keinen Fall.

Gruss,
BB

―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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