ein interessanter denkansatz (Schauungen & Prophezeiungen)

detlef, Freitag, 21.09.2012, 14:26 vor 5150 Tagen (2068 Aufrufe)

moin, ich hab da unter hunderten von viagras, russenweibern, rolexfaelschungen und kaeuflichen titeln doch noch was in meiner post entdeckt. (nein, liebe "Mitleserin" deine aergerlichen zeilen meine ich nicht)
ich bin der meinung, dieser denkansatz, der mir da geschickt wurde, sollte es wert sein, diskutiert zu werden.

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Hallo Detlef,
... Dein heutiger Beitrag:
(schauungen muessen eintreffen... Sonntag, 18. März 2012, 13:57)
verlangt geradezu danach.
Bitte stell dies nicht ins Netz. Die Erfahrungen zeigen, dass ich dort von den Vielen, die alles ganz genau wissen, umgehend in der Luft zerrissen würde. (ich hab inzwischen die erlaubnis, dies anonym zu veroeffentlichen d.)

Es war meine Art, dass, wo immer ich mich zu dieser Problematik geäußert habe, nur Denkanstöße gegeben habe, weil ich den Eindruck des „missionierens“ vermeiden wollte.
Nun, diesmal ein wenig mehr, da ich sehr gut nachvollziehen kann, dass Du wichtigeres mit Deiner Zeit anzufangen hast, als „Monroe“ zu lesen und darüber auch noch nachzudenken.
In der Erwiderung an Rauhnacht schreibst Du:
„hast du dich ueber die beruehmt/beruechtigte "strassenbahnschau" informiert?
wenn ja, hilf uns doch einfach, herauszufinden, warum es in diesem fall offensichtlich moeglich war, "geschautes" abzuaendern, obwohl es doch schon geschaut war.
oder mach dir gedanken ueber "Zeit" und was die in relation zu schauungen bedeutet, oder, oder...!“

Ich möchte Dir darauf eine Antwort geben. Bitte begreife, dass das nicht mit zwei Sätzen geht,
sondern auch noch einen Unterbau benötigt, damit nicht alles in der Luft schwebt.

Doch zunächst einige Bemerkungen zu Schauungen.
Schauungen sind, wie ich es sehe, oftmals (in der Regel) sehr stark mit Symbolik durchsetzt.
Auffallend ist, zumindest soweit sie mir in Erinnerung sind, dass das bei Deinen nicht so ist. Du
schilderst sehr konkrete und klare Ereignisse, in denen ich keine Symbolik ausmachen kann.
Warum ist das bei Dir anders? Die Antwort ist für mich ganz naheliegend. Du akzeptierst das Geschehen. Und als Taurec (bin mir jetzt nicht sicher) Dir schreibt, dass Du Deine Entscheidung, Dich am Südpol niederzulassen überdenken solltest, bringst Du das klar zum Ausdruck. Du bist nicht geneigt, die geschaute Zukunft zu verändern. Folglich zeigt „MAN“ Dir klare Bilder, die vermutlich die reale Zukunft widerspiegeln.

Etwas mehr zum Unterbau:
Wir wissen aus verschiedenen Quellen, dass praktisch immer „gezeigt“ und „geführt“ wird, wie z.B. den Berichten von Johansson zu entnehmen ist. Wir können also davon ausgehen, dass es höhere Ebenen und Wesensheiten gibt. Ich unterstelle hier der Einfachheit die Existenz eines Schöpfers, damit es nicht zu ausschweifend wird, ich nenne IHN hier einfach Gott. Wenn Gott dieses Universum geschaffen hat, dann hat er das sicherlich in einer bestimmten Absicht getan, die allerdings niemand von uns auf dieser Ebene jemals ergründen wird.
Für mich steht fest, dass ein bestimmtes Ergebnis erzeugt werden soll. Das würde wiederum nicht in optimaler Weise eintreten, wenn der Ablauf dem Zufall (sprich: einer freien menschlichen Entscheidung) überlassen bliebe.
Und Ökonomie ist sicherlich keine menschliche Erfindung.
Wie würden wir an SEINER Stelle ein solch vielschichtiges Vorhaben umsetzen?
Die größte Effektivität erreichen wir sicherlich mit einer Fließbandfertigung. Das wiederum bedeutet, dass der Fertigungsprozess, einmal eingerichtet und optimiert, vollautomatisch ablaufen kann.
Ein Durchlauf würde dabei in unserer Zeitrechnung bei der Erschaffung des Universums beginnen und bei seiner Auflösung enden. Und auch die Existenz von Paralleluniversen bringt keine Erklärungsnöte. Das gesamte Geschehen wiederholt sich fortwährend, solange das Band läuft. Und alles, was geschehen wird, können wir sehen, wenn wir die Arbeitsabläufe an den anderen Stationen ansehen, die für uns wie Vergangenheit und Zukunft erscheinen würden. Das lässt keine Abweichungen (freien Willen) zu. Aber „sehen“ dürfen das nur wenige.
Die Geschichte von BB's Sohn ist insofern erklärbar, als bei der Einrichtung des
Fertigungsprozesses eine entsprechende Justierung vorgenommen wurde, aber da er an seinen freien Willen glaubt, wurde ihm nicht die Realität gezeigt.


MfG
XXX

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Philosophie ...

BBouvier, Freitag, 21.09.2012, 15:05 vor 5150 Tagen @ detlef (1623 Aufrufe)

Das ist ein schwieriges Thema.
Meiner Auffassung nach führen unterschiedliche
Denkansätze zu unterschiedlichen Lösungen bzw. "Erklärungen",
die - weil rein auf subjektive Resonanz gegründet -
von "Glauben" nicht zu unterscheiden sind
und daher kaum zu diskutieren.

Nach intensiver und jahrzehntelanger Beschäftigung
mit Schauungen/freiem Willen/Welterklärung
- diese Bereiche grenzen aneinander und sind verflochten -
bin ich zu folgender Auffassung gelangt:
=>
1)
- manche Seher sehen "in" die Zukunft,
ganz gleich, als streckten sie sich, einen Gegenstand
von einem hohen Regal zu greifen
- andere empfangen "passiv"
Informationen aus einer anderen, zeitlosen Dimension.
Sei es mittels einer brückenschlagenden, selbst aktiven Wesenheit,
sei es, die Information fällt auf sie herab - wie "Regen".

2)
Die Schöpfung ist zielgerichtet, auf einen Endpunkt hin,
und sie wird dorthin - bei freiem Willen der Menschen -
mittels inhärentem "Zufall" gelenkt,
der den freien Willen gegebenenfalls schicksalhaft übersteuert.

3)
Resultate eigenen Handelns (des freien Willens)
werden vom Bedarfsträger nicht gesehen, bzw. sie erreichen ihn nicht:
Das bewirkte ein Paradoxon.

Die "Strassenbahn" sowie "Detlefs Schiff" sind ganz seltene Sonderformen.
In beiden Fällen wird dem Bedarfsträger helfend gezeigt,
was zu seinem Heil zu tun, bzw. was besser zu lassen ist.

Detlef wurde gezeigt, dass er bei Anlandung in Jamestown
mit einem Feuergefecht zu rechnen hat:
Ich (!) nähme an seiner Stelle davon Abstand!

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

unterschiede

detlef, Samstag, 22.09.2012, 03:13 vor 5150 Tagen @ BBouvier (1492 Aufrufe)

moin,

Die "Strassenbahn" sowie "Detlefs Schiff" sind ganz seltene Sonderformen.
In beiden Fällen wird dem Bedarfsträger helfend gezeigt,
was zu seinem Heil zu tun, bzw. was besser zu lassen ist.

Detlef wurde gezeigt, dass er bei Anlandung in Jamestown
mit einem Feuergefecht zu rechnen hat:
Ich (!) nähme an seiner Stelle davon Abstand!

und gerade hier ist der grund, warum ich den beitrag interessant finde.
der schreiber hat recht, wenn er annimmt, dass ich mich nicht gegen das gesehene "auflehne". (sprich, hier im speziellen - wissend georgetown (george- nicht james-) anfahren und erkunden, wenn auch mit kleinen vorsichtsmassnahmen, z.b. genug munition, etc.)
seine ueberlegung, dass der inhalt der "sendung" passend zur persoenlichkeit des empfaengers gestaltet wird, koennte viele fragen bezueglich unterschiedlicher qualitaeten der verschiedenen schauungen erklaeren.

gruss,detlef

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Falls => dann?

BBouvier, Samstag, 22.09.2012, 03:38 vor 5150 Tagen @ detlef (1554 Aufrufe)

<"...der schreiber hat recht, wenn er annimmt,
dass ich mich nicht gegen das gesehene "auflehne"....
anfahren und erkunden, wenn auch mit kleinen vorsichtsmassnahmen.
..">

Diesbezüglich sollte man überlegen:
Falls "man" sich umentschiede und in Georgetown nicht
anlandete - denn nach menschlichem Ermessen hat "man" die Wahl dazu -
wie man eine reale - jedoch gar nicht eintretende Situation
wohl sehen könnte?
Es sei denn, es handele sich um eine "Warnung":
"Falls => dann."

*grübel*
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

vorbestimmt

detlef, Samstag, 22.09.2012, 17:30 vor 5149 Tagen @ BBouvier (1453 Aufrufe)
bearbeitet von detlef, Samstag, 22.09.2012, 17:36

wenn es eine warnung gewesen sein sollte, was ich nicht glaube, dann waere sie schlecht zusammengestellt gewesen.
ich hab naemlich auch die gefundene beute an deck gesehen.

mal ganz abgesehen davon, dass georgetown und seine "neue" position ja wichtig ist fuer die neue bestimmung von himmelsrichtungen und kartenerstellung.

ich moechte eine warnung eigentlich ausschliessen.
wenn der ganze komplex an gesehenem nicht nur haluzinationen eines verrueckten (ich) sind, dann sollte nach art des gezeigten, und nach dem grad der "verzahnung" der inhalte, das ganze einfach ein "tatsachenbericht" in mehreren kapiteln sein.
(wie ich ja mehrmals schrieb, hab ich die einzelnen sequenzen nicht in der reihenfolge erhalten, wie sie meiner meinung nach eintreten werden/muessen. z.b. in einigen real - frueh gesehenen sequenzen sah ich menschen und gegenstaende an bord, deren auffinden/ankunft ich in spaeter gesehenen sequenzen sah)

um den philosophischen teil mal anzuschneiden:
in meinen augen ist die illusion freien handelns genau so gut, wie echtes freies handeln.
in meinen augen ist das leben halt wie ein kartenspiel: man muss das beste aus dem blatt machen, das man erhaelt.
die starke abneigung vieler gegen die moeglichkeit einer deterministischen welt teile ich nicht.
da wir die moeglichkeit des freien handelns haben, oder aber glauben, sie zu haben, waere es nur logisch, dass wir uns in einer vorherbestimmten welt nicht ueber die vorbestimmung klar sein duerften.

so, nachdem ich nun geschrieben habe, was ich (aus deterministischer sicht) schreiben musste...

gruss,detlef

und noch was fuer die gute Edit:
es gaebe, unter der vorraussetzung eines gottes/hoeheren, lenkendem wesen, eine einfache, und (mir) einleuchtende erklaerung fuer die vielen schwammigen schauungen und das weitgehende fehlen von schauungen ueber die fortgeschrittenen stadien der zukuenftigen naturkatastrophen.
es ist vielleicht nicht gewollt, dass den grossen teilen der weltbevoelkerung, die zur vernichtung vorgesehen sind, die letzten jahre ihres lebens durch angst vermiest werden.

d.

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wie langweilig! :-)

BBouvier, Samstag, 22.09.2012, 19:22 vor 5149 Tagen @ detlef (1481 Aufrufe)

Ja.
Alles nachvollziehbar und einleuchtend.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Zu "vorherbestimmt" und zwar "alles" (!)
- freier Wille ist Illusion -
kommt mir der schräg-ketzerische Gedanke,
wie überaus langweilig es für den Konstrukteur
eines Labyrintes wohl wäre, müsste er Jahrhunderttausende
zusehen, wie die von ihm dort hineingesetzten Insassen,
die das Futter suchen, ausschliesslich nur ganz genau das täten,
was er ihnen schon zu Beginn einprogrammiert hätte,
und er daher jeden Schritt und Versuch (vor sich hin gähnend),
seiner Experimenteskandidaten eh schon wüsste... :-D

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

tiefgruendig

detlef, Sonntag, 23.09.2012, 16:37 vor 5148 Tagen @ BBouvier (1420 Aufrufe)

ja, aber stell dir den tiefgruendigen spass eines schoepfers vor, der wesen praedetiminiert, und sie dann mit "verhaltensregeln" dichtscheisst...

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... und Spass dabei! :-)

BBouvier, Sonntag, 23.09.2012, 19:01 vor 5148 Tagen @ detlef (1453 Aufrufe)

> ja, aber stell dir den tiefgruendigen spass eines schoepfers vor,
der wesen praedetiminiert, und sie dann mit "verhaltensregeln" dichtscheisst...

So gemein ist der nicht.
Weil - davon müsste ich doch wissen, oder? :lookaround:

Bereits Moses Maimonides (1135-1204) sinniert verzweifelt,
weswgegen Jahwe wohl den Sünder zur Umkehr auffordert,
obgleich er doch wisse, dass das nichts wird.
=>
Das kömmt aber nur davon, wenn Philosophen sich klügelnd
von Grund auf falsche Fragen stellen.

Richtig nämlich:
Derlei Postulate wenden sich an Alle!

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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