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Nach dem Crash: Sezession und Reichsgründung (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 31.10.2012, 16:40 vor 5110 Tagen (3261 Aufrufe)

Es lebe das Heilige Deutschland!

Ein lesenswerter Artikel, der eine Entwicklung zeichnet, welche mit den Prophezeiungen konform wäre: Reichsgründung und religiöse Erneuerung

http://www.ef-magazin.de/2012/02/07/3402-nach-dem-crash-sezession-und-reichsgruendung

"Die religiös und kulturell verbindende Reichsidee der Deutschen ist keine Romantik, sondern der Respekt vor dem Lauf der Geschichte. Sie setzt Identitäten frei und sorgt für kulturelle Vielfalt, erfüllt eigentlich alle Ansprüche, die jene linke Multikulti-Propaganda erhebt, welche doch nur Kultur einebnen und um des sozialistischen Gleichheitswahns willen zerstören will. Die Voraussetzung für die Wiederaufnahme der deutschen Geschichte wäre die Entmachtung der politischen Parteien, jedoch nicht durch Verbot, sondern einfach durch die Einstellung der Parteienfinanzierung. Nach dem anstehenden Systemkollaps wird sich der strukturell linke Parteienstaat ohnehin soweit diskreditiert haben, dass ihm der Weg in die Restauration durch Zwangsgebühren (Parteienfinanzierung) versperrt wird. Schlanke, effiziente Staatsverwaltung funktioniert besser ohne Parteien, wie es Preußen vorgeführt hat."

"Der Wunsch nach einer zeitgemäßen Adaption der Geschichte, im Sinne einer Alternative zwischen englischem Wikingerstaat und deutschem Ordensstaat (siehe auch Oswald Spengler: „Preußentum und Sozialismus“) schlummert unauslöschlich im Unterbewusstsein der Deutschen. Die Ausdrücke „Reich“ und „Empire“ sind nicht ineinander zu übersetzen, denn sie spiegeln den gegensätzlichen deutschen Ordensgeist und den englischen Wikingergeist wider. Der mittelalterliche deutsche Reichsgedanke ist nicht imperialistisch, der des englischen Empire ist es ausschließlich. Das Deutsche Reich verkörperte Heimat und Schutz der deutschen Glaubens- und Seelenlandschaft, das Empire (nach der Translatio imperii das Angloimperium) die Weltherrschaft. Demnach hat es kein Drittes Reich gegeben, denn Hitlers Staat war imperialistisch. Nicht einmal das zweite Kaiserreich verdient diese Bezeichnung, nicht zuletzt wegen der Exklusion Österreichs sowie Bismarcks „Kulturkampf“. Ein Deutsches Reich im ursprünglichen Sinne käme dem „Europa der Regionen“ sehr nahe."

(Die im zweiten zitierten Absatz genannten Gedanken Spenglers habe ich vor ziemlich genau vier Jahren schon mal angeschnitten.)

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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"...und Brüssel funktioniert nicht mehr." - das Reich des "Kaisers"

BBouvier, Mittwoch, 31.10.2012, 18:19 vor 5110 Tagen @ Taurec (2740 Aufrufe)

Danke sehr, Taurec!

1988 hätten derlei Vorstellungen nur Kopfschütteln
und süffisanten Hohn gezeitigt:
"Da ändert sich in den nächsten 30-50 Jahren rein gar nichts."
Noch 2007 dürften Kommentare gelautet haben:
"Wir haben jetzt doch die EU und Brüssel mit seinen Politkommissaren.
Da ändert sich in den nächsten 50-70 Jahren rein gar nichts."

Wahrscheinlich wäre weder `88 noch `07 überhaupt Jemand auch nur auf die Idee
gekommen, derlei zu denken, um es zu schreiben!
Zu unrealistisch und zu fern der linear verängerten Gegenwart damals
wären derlei Gedanken gewesen.

Man mag die EU (Zoll&Finanzen) vielleicht als Vorläufer des Reiches
ansehen - genau, wie den Deutschen Zollverein (!) von 1834
mit den Staaten mit Preußen, dem Großherzogtum Hessen, Kurhessen, Bayern,
Württemberg, Sachsen und den thüringischen Kleinsstaaten.
Er war Vorläufer der "Kleindeutschen Lösung"
des "Norddeutschen Bundes" von 1867.
Blau:
=>
[image]

Und - genauso, wie die französische Kriegserklärung an Preußen 1870
und der folgende Krieg in der Reichsgründung mündete -
so mag der Russische Krieg in Europa zu einer erneuten "Reichsgründung" führen.

Ganz so, als ob selbst zwischenzeitliche Brüche und Wirren
Richtung und Ergebnis grosszyklischer Tendenzen nur zeitlich
zu verzögern vermöchten.

Das Ende der Brüsseler Politkommissare und der EU pfeifen bereits die Spatzen von den Dächern.
Holländische Seheraussage aus den Fünfzigern:
"...und Brüssel funktioniert nicht mehr."

Der Umbruch allerdings, der wird diesesmal wenig lustig werden ...

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Deutschland hat sich immer unter dem Eindruck eines äußeren Feindes geeint

Georg, Mittwoch, 31.10.2012, 18:24 vor 5110 Tagen @ BBouvier (2529 Aufrufe)

Und - genauso, wie die französische Kriegserklärung an Preußen 1870
und der folgende Krieg in der Reichsgründung mündete -
so mag der Russische Krieg in Europa zu einer erneuten "Reichsgründung" führen.


Deutschland hat sich immer unter dem Eindruck eines äußeren Feindes geeint.

Nicht anders ist es 955 am Lechfeld nach dem Sieg über
die Ungarn gewesen.

mfG Georg

fehlt nur die Umsetzung desselben

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 01.11.2012, 02:22 vor 5110 Tagen @ Taurec (2413 Aufrufe)

Hallo Taurec!

Guter Beitrag.

"Die Voraussetzung für die Wiederaufnahme der deutschen Geschichte wäre die Entmachtung der politischen Parteien, jedoch nicht durch Verbot, sondern einfach durch die Einstellung der Parteienfinanzierung. Nach dem anstehenden Systemkollaps wird sich der strukturell linke Parteienstaat..."

Aber wer soll das wie bewerkstelligen...

Lg,
Eyspfeil

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im Märchen - da war das jedenfalls so:

BBouvier, Donnerstag, 01.11.2012, 10:03 vor 5109 Tagen @ Eyspfeil (2461 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 01.11.2012, 10:12


Aber wer soll das wie bewerkstelligen...

Lg,
Eyspfeil

Na - ja ... Eyspfeil ...

Im Märchen jedenfalls - da ging das so:
"... und als alles Gold in der Stadt zuende und aufgebraucht war,
da räumte der Wirt den Steuerpächtern die fetten Bratenreste vom Tisch
uns sagte: "Für Dienstwagen, steuerfreie Zulagepauschalen,
vorzeitige Frühpensionen, Kleidergeld, Auslandsreisen zwecks
Besichtigung von Windmühlen auf den Malediven oder wegen des
Klimawandels ertrinkender Pinguine am Nordpol:
Dafür ist ab sofort einfach kein Gold mehr da.
Die Bürger selbst müssen ja darben!"

Da jammerte es die Steuereintreiber, und sie riefen:
"Was waren das bloss für prächtige Zeiten, als wir noch
in Saus ind Braus auf Kosten Anderer prassen konnten:
Scheiss Job aber auch!"
Sie verliessen weinend die Wirtschaft und sagten zueinander:
"Wie möchten wir unser Brot durch redliche Arbeit
nun wohl selbst verdienen?"
Vor der ehemaligen Steuerbehörde versammelten sich die Bürger
und tanzten fröhlich auf den Gassen.
Die selbsternannten Steuereintreiber verliessen noch in selbiger Nacht die Stadt
und wurden nie mehr gesehen.
Die Büger aber lebten froh und glücklich bis an ihr seliges Ende.

Gruss,
BB

--
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Pinguine in Brombach

Mirans, Baden-Württemberg, Donnerstag, 01.11.2012, 10:31 vor 5109 Tagen @ BBouvier (2373 Aufrufe)

Hallo BB,

zwecks Besichtigung von Windmühlen auf den Malediven oder wegen des
Klimawandels ertrinkender Pinguine am Nordpol:

Wusstest du schon, dass in Niederbrombach und Oberbrombach zusammengerechnet(!) genau so viele Pinguine leben wie am Nordpol? :ok:

Gruß
Mirans

--
"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

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Binkuiene

BBouvier, Donnerstag, 01.11.2012, 10:34 vor 5109 Tagen @ Mirans (2396 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 01.11.2012, 10:39

Hallo BB,

zwecks Besichtigung von Windmühlen auf den Malediven oder wegen des
Klimawandels ertrinkender Pinguine am Nordpol:


Wusstest du schon, dass in Niederbrombach und Oberbrombach
zusammengerechnet(!) genau so viele Pinguine leben wie am Nordpol? :ok:

Gruß
Mirans

Jau, Mirans.
Natürlich:
In Märchen können die nicht nur sprechen,
sondern sogar ertrinken! :-)

Gruss,
BB

--
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