Danke sehr, Taurec!
1988 hätten derlei Vorstellungen nur Kopfschütteln
und süffisanten Hohn gezeitigt:
"Da ändert sich in den nächsten 30-50 Jahren rein gar nichts."
Noch 2007 dürften Kommentare gelautet haben:
"Wir haben jetzt doch die EU und Brüssel mit seinen Politkommissaren.
Da ändert sich in den nächsten 50-70 Jahren rein gar nichts."
Wahrscheinlich wäre weder `88 noch `07 überhaupt Jemand auch nur auf die Idee
gekommen, derlei zu denken, um es zu schreiben!
Zu unrealistisch und zu fern der linear verängerten Gegenwart damals
wären derlei Gedanken gewesen.
Man mag die EU (Zoll&Finanzen) vielleicht als Vorläufer des Reiches
ansehen - genau, wie den Deutschen Zollverein (!) von 1834
mit den Staaten mit Preußen, dem Großherzogtum Hessen, Kurhessen, Bayern,
Württemberg, Sachsen und den thüringischen Kleinsstaaten.
Er war Vorläufer der "Kleindeutschen Lösung"
des "Norddeutschen Bundes" von 1867.
Blau:
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![[image]](http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8b/Norddeutscher_Bund.png/334px-Norddeutscher_Bund.png)
Und - genauso, wie die französische Kriegserklärung an Preußen 1870
und der folgende Krieg in der Reichsgründung mündete -
so mag der Russische Krieg in Europa zu einer erneuten "Reichsgründung" führen.
Ganz so, als ob selbst zwischenzeitliche Brüche und Wirren
Richtung und Ergebnis grosszyklischer Tendenzen nur zeitlich
zu verzögern vermöchten.
Das Ende der Brüsseler Politkommissare und der EU pfeifen bereits die Spatzen von den Dächern.
Holländische Seheraussage aus den Fünfzigern:
"...und Brüssel funktioniert nicht mehr."
Der Umbruch allerdings, der wird diesesmal wenig lustig werden ...
Gruss,
BB
―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."