sezieren der spinnereien (Schauungen & Prophezeiungen)

detlef, Samstag, 10.11.2012, 01:13 vor 5101 Tagen (2788 Aufrufe)

so, nachdem mir der heutige tag (fuer mich) zweifelsfrei wieder vor augen gefuehrt hat, dass ich mit der sehergabe geschlagen bin, andererseits unser neues mitglied der spindoktor ja recht deutlich macht, dass er meine "hauptschauen" fuer schwachfug haelt, (hier noch mal:

...aber wenn eine Schau auch nach Abzug von Verzerrungen nicht mit grundlegenden Naturgesetzen in Einklang zu bringen ist, fliegt sie aus dem Bild raus.

Die Frage ist doch: Wie seltsam darf eine Schau sein, um noch ernst genommen zu werden? ... Bei mir ist ein Prüfstein die Übereinstimmung mit sicher erkannten Naturgesetzen - insbesondere so grundlegenden wie Energie-, Impuls- und Drehimpulserhaltung.

aus zwei verschiedenen beitraegen) hab ich mal darueber nachgedacht, wie geht man die sache am besten an.
einmal dachte ich mir, dass dies ja wohl eine grundsatzdiskussion werden koennte, also waere ein eigener thread dem thread ueber die endzeit nach dem koran vorzuziehen.

zum anderen dachte ich mir, es waere vielleicht besser, statt meiner schauungen samt meiner interpretationen nur mit den schauungen anzufangen, und die interpretationen euch (auch und insbesondere dem spindoktor) zu ueberlassen.
also, auf gehts! horrido!

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arbeitsgrundlage - meine schauungen, wie sie hier vorliegen:
https://schauungen.de/prophwiki/index.php?title=Detlef

ich werde den text fett formatieren, und zwischengeschobene kommentare in normalem schriftbild.

noch vorausschicken mochte ich, dass ich all diese schauungen im wachen zustand hatte. VOR dem einschlafen, NACH dem aufwachen oder ueber tag an momenten der ruhe.

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Hauptsequenz
Ich hatte seit den Achtziger Jahren einen „Traum“. Der Traum fängt auf verschiedene Arten an, entweder so:
Am Mittagstisch, in den 12-Uhr-Nachrichten des lokalen Radiosenders die Meldung, Buenos Aires sei von einer Riesenwelle verschluckt.
Manchmal fängt er damit an, daß ich sehe:
Wie ich auf Menschen schieße. Wie aus dem Augenwinkel gesehen „weiß“ ich, daß neben mir noch jemand schießt. Im Traum ist mir klar, daß die auch in das Boot wollen.
Oder er fängt mit der immer gleich bleibenden Hauptsequenz an:
Ich stehe auf meinem Hof vor einem Gebäude, das es da noch nicht gibt, nur ein Dach auf dem Boden. Ich schaue hoch zur Sonne. Die steht so, daß ich erkenne, daß es zwischen 12 und 13 Uhr im Sommer (Südsommer) sein muß. Ich scheuche meine Familie und noch ein paar Menschen, die ich nicht erkennen kann, da rein. Von Süden ist ein merkwürdiges Geräusch zu hören. Dann folge ich ihnen. Im Gebäude, das vollgestapelt ist mit leeren Fässern, ist ein schmaler Gang, der zu einer Luke im Boden führt. Ich steige als letzter ein, mache über mir die Luke dicht, (eine Schiffsluke) und setze mich an meinen Platz. Rechts und links sind Schiffstüren, die in andere Räume führen. In „meinem“ Abteil stehen Eisenträger und da sind zwei reihen Liegesitze, die sich gegenüber stehen. Über dem sitz meiner Frau, mir gegenüber ist ein Flachbildschirm. Den schalte ich mit einem von vielen Schaltern neben meiner linken Seite an. Der Bildschirm zeigt den Blick von meinem Hof nach Süden. ...

ein gebaeude, das es da noch nicht gibt = was es zum zeitpunkt der traeume noch nicht gab.
in meinen ersten aufzeichnungen stand nicht "Flachbildschirm", sondern "flacher Bildschirm". damals gab es nur roehrenbildschirme.

gibt es bis hierhin fragen, kommentare oder bemerkungen?
ansonsten bitte ich um interpretationen.

Hauptsequenz - 2. teil
... Während wir uns anschnallen, (Beine, Körper, Arme, Kopf) sehe ich auf dem Bildschirm eine Wasserwand auftauchen, die 50 Meter oder höher sein muß. Die anderen sind alle fertig angeschnallt. Ich nicht. Das bild der Kamera verlöscht. In der Kabine ist nur noch eine winzige Lampe an. Ein großes Getöse und Gekrache sagt mir, daß das Dach weggespült wird. Ich bekomme den Kopfgurt nicht richtig fest. Dann geht ein schwacher Ruck durch das Boot. Es scheint sich aus dem Sand zu lösen. Auf einmal ein starker Ruck nach oben, dann wirbelt das boot in alle Richtungen und dreht sich um seine Achse. Ich schlage mir den kopf an.
– Ende der immer wiederkehrenden Hauptsequenz –

der ort, an dem dies kamerabild in der schauung gesehen wurde, liegt ungefaehr 1.500 km luftlienie nord-nord-westlich von buenos aires, und 130 meter ueber meereshoehe. keine gebirge dazwischen.

so, davon ausgehend, dass ich sehen kann, das ich bis jetzt nur wenige fehlschlaege beim sehen hatte, und dass ich diese hauptsequenz oefter als ein dutzend mal in unveraenderter form ueber jahre hinweg empfangen habe, welche interpretation haettet ihr mir fuer diese inlandstsunami anzubieten?

gruss,detlef

Und sie bewegt sich doch...

Hollabusch, Samstag, 10.11.2012, 10:32 vor 5100 Tagen @ detlef (2483 Aufrufe)

Ich habe noch eine andere Erklärung anzubieten.

Eine Theorie, die schon fast vergessen ist...
Diese Theorie kann locker alle vorherigen Theorien ersetzen. Wer es noch nicht kennt, bitte mal anschauen. Video(45 min)

Und wer jetzt rumgrandelt, dass das doch nicht sein kann, wo soll denn all das Wasser hergekommen sein, bitte schön: Wasser auf dem Mond

Wenn dieser Wachstumseffekt durch ein kosmisches Ereignis verstärkt und schlagartig auftritt, dann ist durch die neue Masseverteilung (s. Luftballonmodell im Film) ein Verschieben der Erdachse möglich, inkl. weltweiter Tsunamis, Erdbeben und Vulkanausbrüchen, und es würde z.B. detlefs Schau erklären.
Z.b. könnte ein vorbei ziehender "sehr großer Brocken", durch seine Schwerkraft wie eine Linse oder ähnlich einem aerodynamische Körper wirken, der den Sonnenwind gebündelt oder in starken Wirbeln auf die Erde treffen lässt.
Zur Erinnerung: Das Beben von Fukushima hat die japanische Insel um 2m verschoben, daraufhin ist die Erdachse einige cm gewandert.

Noch was zur heutigen Lavaballtheorie, auf dem die Kontinente "schwimmen":
Nehmen wir mal ein Ei , öffnen es und legen in dieses Ei einen "Lavakern" mit ca. 800°C
Dieses Ei legen wir in einen Tiefkühlschrank mit ca. -60°C. Nun lassen wir das Ei 14 Tage im Kühlschrank liegen.Voraussetzung: der Kern kühlt sich nicht nennenswert ab. Ich bin mir sehr sicher, daß wir keine Permafrostzonen an der Oberfläche finden werden. Im Gegenteil, wir würden uns die Hände verbrennen. Kein Physiker würde etwas anderes errechnen oder erwarten. 
Auf die Erde übertragen, glauben aber die meisten an diese haarsträubende Theorie.
HB

Fragen

Elfe, Samstag, 10.11.2012, 11:12 vor 5100 Tagen @ detlef (2349 Aufrufe)

Hallo Detlef,

ganz spontan:
wenn Du Deinen Blick auf das Wesen der Schauung über Jahre nicht verändert hast, warum sollte sich dann die Schauung verändern?
Du gehst von einem 1:1 Geschehen aus, nimmst sowohl Geschehen als auch "nichts ändern können" an.

Nun hast Du Spielräume und Abweichungen erlebt. Viele haben in diesem Forum davon berichtet.
Auch ich habe immer wieder Bilder/Träume mit präkognitiven Inhalten, in denen es aber Abweichungen zum späteren realen Geschehen gibt. Ich empfinde es als völlig normal.
Und betrachte die Bilder als Hilfestellung oder Warnung.
Ob Traum oder Wachbewußtsein, entscheidend scheint mir, ob die Bilder so wahrgenommen werden, dass sie Einfluß auf unser Denken und unsere Entscheidungen haben.
Und das hängt davon ab, wie aufmerksam wir sind.

Nun zu Deinen Bildern.
Du wirkst bewußt an der Erfüllung mit. Sie sind für Dich ein Leitfaden.
Frage: Hast Du einmal andere (Lebens-)Pläne geschmiedet? Wie fühlten sie sich an? Was sagt Dein "Bauch"?
Wie war denn die Zeit vor den Plänen vom Schiffsbau?
Hattest Du mal den Gedanken, dort wegzuziehen?
Gab es eine Phase, in der die Bilder nicht kamen? Wie waren Deine Pläne zu dieser Zeit?
Hast Du einmal um Wegweisung gebetet?

Deine Bilder haben ja eine gewisse Dramatik.
Wie wirken denn die Bilder auf Dich?
Hast Du das Bedürfnis, die Gefahr aus Deiner Zukunft zu nehmen?
Empfindest Du die Gefahr nur in physischer Hinsicht?

Nach meinem Weltbild gehe ich nicht von Detlef 2 in der Zukunft aus, sondern von göttlicher Hilfestellung. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung, mit der ich an dieser Stelle keine Glaubensdiskussion beginnen möchte, sondern einfach nur mein Blick auf das Wesen von Schauungen abrunden will.

Ich gehe davon aus, dass die Naturgewalten an sich unveränderbar sind. Veränderbar ist aber aus meiner Sicht Dein Weg in diesem Geschehen.

Die Antworten auf meine Fragen sind natürlich nur für Dich gedacht. Die Fragen sollten lediglich eine andere Perspektive ins Spiel bringen.

Willkommen in der Welt der Abweichungen, für die die Straßenbahnschau so normal ist wie alle anderen Gesichte auch :waving:

Viele Grüße von der Elfe

Von Schiffen, Meeren und der Ruhe

Kuddel, Samstag, 10.11.2012, 14:00 vor 5100 Tagen @ detlef (2347 Aufrufe)

Hallo Detlef

Der präkognitive Traum vom Unfall Deiner Tochter war echt der Hammer.
Für NeuOrest ein Alter, für Dich ein neuer Hammer.
Kausal ganz klar präkognitiv.
Warum, das weiß man nicht, das muss man einfach so stehen lassen.

Bei Deinen Flutträumen kommen Bilder im Mantel von, uns aus dem Bereich des Archaischen bekannte Bilder, wie Meer, Wasser, Schiff, Mensch, Sonne.
Möglicherweise durchdringen sich ja hier Traumebenen, in etwa so, wie wenn ein Lichtstrahl durch mehrere gefärbte Glasplatten geht.

In der Jugend träumte mir mehrmals wie ich in ein Erdloch falle.
25 Jahre später brach ich bei der Arbeit durch ein Dach und viel 5 m tief in eine dunkle Lagerhalle- Trümmerbruch Fersenbein.
Es geschah zu einer Zeit, wo es geschehen durfte, es passte und war gut so.
Nun sind Traum und Leben ausgeglichen.
Was man träumt und memoriert, schreibt Weinreb, das will in das Leben kommen oder ist schon da, oder schon da gewesen.

Es soll Menschen geben, denen Bilder aus den Genen von vorhergehenden Generationen
gegeben werden. Das kann man natürlich nicht beweisen.

Das Erschütternde an Deinen Schauen ist, dass ihr Eintreten von relativ geringer Wahrscheinlichkeit ist. Das macht sie so brisant.

Ich würde an Deiner Stelle auch Bootsbauer werden.
Erstmal einfach so, aus Gaudi und dann auch, weil man es ja mal brauchen könnte.
Wenn Du es nicht brauchst, war es halt ´ne mords Gaudi.

Wir müssen Frieden machen mit dem Verborgenen und Geduld habe, das Zeitliche nicht übermässig Ernst nehmen.

Noah bedeuted auch Ruhe.
Da wo Arche steht, steht in Wirklichkeit hebräisch "teba", was wesensverwand mit "dewar", dem WORT, ist.
Das Meer ("jam" ähnlich dem tag "jom") ist unsere zeiträumliche Welt (siehe meine letzten Posts).
Es ist das Schöpfungswort und die Ruhe des siebten Schöpfungstages (Gott segnete ihn und ruhte an ihm) die über dem Meer dieser Welt gleiten. Die Fahrt geht von Land zu Land, also die Welt, aus der wir kommen in die Welt, in die wir gehen werden.

Ich sehe Deine Schauungen schon lange in diesem Zusammenhang, weis aber natürlich nichts über deren Brisanz.

Mit diesem Schreiben kann und will ich nichts erklären.
Es soll nur etwas von der Ruhe, von Noah rüberbringen.

Mit respektvollen Grüßen
Kuddel

na, wo bleibt spindoktor?

detlef, Samstag, 10.11.2012, 17:27 vor 5100 Tagen @ detlef (2304 Aufrufe)

moin,

leute, diesen faden hier hab ich ganz bewusst auf eben diese art aufgemacht.
seit der spindoktor hier im forum ist, hat er alles, was nicht zu seinem wissenschaftsverstaendnis passt in bausch und bogen abgelehnt. hinweise auf wissenschaftler wurden mit der behauptung, diese seien unserioes, abgeschmettert.

dass wir so nicht weiterkommen, sollte uns allen klar sein.
deswegen hab ich mich entschieden, meine schauungen, die von ihm vehement abgelehnt werden, abschnittweise hier durchzugehen.
auf die art kommen wir vielleicht in den genuss detaillierter beitraege des spindoktors.

elfe und kuddel,
wollt ihr eure beitraege nicht in den anderen thread rueberkopieren (meine erste traumschau), dann diskutieren wir das dort aus.
hier will ich die spinnereien, nicht den spinner sezieren.

hollabusch,
ja, dies video hab ich vor monaten oder jahren schon einmal gesehen.
doch fuerchte ich, dass zu diesem zeitpunkt vom spindoktor dazu nur die pauschale mitteilung zu erwarten ist, die beteiligten wissenschaftler seien unserioes.

in dem bisher hier von mir zur diskussion gestellten teil sind meiner ansicht nach vorwiegend zwei sachen erwaehnenswert:
1)dass ich zu einer zeit, als es diese noch nicht gab, einen flachbildschirm gesehen hab. (und dies veroeffentlicht hatte, bevor es sie gab)
womit ich in dieser schau einen dokumentierten teiltreffer hatte.
in meiner denkweise bedeutet der nachweis, eine schau sei teilweise korrekt eingetreten, dass die wahrscheinlichkeit, der rest sei auch "echt", deutlich steigt.

2) eine mindestens 50 meter hohe wasserwand weit im inland.
welche verschiedenen moeglichkeiten sind denkbar, wie so etwas entstehen koennte.
hollabusch und ich haben dafuer die moeglichkeit vorgeschlagen, die erde(oder die erdkruste) verschiebt sich, wobei monsterwellen und mega ueberschwemmungen entstehen.

andere moeglichkeiten dafuer?

spindoktor, besonders vorschlaege von dir wuerden mich interessieren.

gruss,detlef

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Plattenverschiebung

BBouvier, Samstag, 10.11.2012, 18:50 vor 5100 Tagen @ detlef (2585 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 10.11.2012, 18:56

<"...(haben) die moeglichkeit vorgeschlagen, die erde
(oder die erdkruste) verschiebt sich,
wobei monsterwellen und mega ueberschwemmungen entstehen.
">

Andersherum mal:
Kaum als Ursache dürften Impakte in den Ozeanen
anzunehmen sein, da in keinen Schauungen jemals
"Regen" vorkommt:
Ganz im Gegenteil - von Trockenheit und "Durst" ist die Rede!
... die Flüsse fallen trocken.
Völlig anders bei den Sintflutimpakten
vor 10.000 Jahren, von denen Tollmann ausgeht,
sie hätten (fast) sämtlich die Ozeane getroffen.
Mit den uns geläufigen Folgen.

Da der überwiegende Teil der Erde von Ozeanen
bedeckt ist, wäre es ein recht merkwürdiger Zufall,
sämtliche vermutete Impaktoren fielen ausschliesslich auf Festland.
Woraus zu folgern ist:
Sehr viele, bzw. solche erheblicher Grösse,
dürften es eigentlich gar nicht sein.

Umkehrschluss daraus:
Als Ursache für Monstertsunamis, die Finsternis,
Beben und pauschale Grossverwüstungen kommen eher infrage:
- Vulkan- und Calderaausbrüche
- das Aufreissen von Grabenbrüchen
- Plattenverschiebungen

Wobei letztere die beiden obigen durchaus bewirken könnten.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Hypnagogische Wahrnehmungen

Spindoktor, Montag, 12.11.2012, 18:18 vor 5098 Tagen @ detlef (2252 Aufrufe)

Hallo Detlef,

noch vorausschicken mochte ich, dass ich all diese schauungen im wachen zustand hatte. VOR dem einschlafen, NACH dem aufwachen oder ueber tag an momenten der ruhe.

"vor dem Einschlafen", "nach dem Aufwachen" sowie "Momente der Ruhe" klingt sehr nach hypnagogischen Wahrnehmungen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hypnagogie - das sagt für sich allein nichts über das mögliche Eintreffen der geschauten Szenen, aber man sollte beachten, dass in diesem Zustand alle möglichen Gedankenfetzen durcheinanderwirbeln, auch solche, an die man sich im klaren Wachzustand niemals erinnern würde.

Wiederholungen der gleichen Traumsequenz an verschiedenen Tagen sind zwar ungewöhnlich, kommen aber vor - habe ich selbst schon erlebt, ohne dass sich die Wahrnehmungen auf die Zukunft bezogen.

Hauptsequenz
[...]

gibt es bis hierhin fragen, kommentare oder bemerkungen?
ansonsten bitte ich um interpretationen.

Zu den genauen Details kann ich nichts sagen, da ich dein Lebensumfeld in Paraguay(?) nicht kenne. Traumsymbole sind sowieso immer höchst individuell, d.h. die musst du schon selber entdecken (Traumtagebuch führen!) und interpretieren.

Aber eine Frage hätte ich: nach wievielen Schauungen hast du dich daran gemacht, das Boot zu bauen?


Freundliche Grüße vom Spindoktor

widerstrebend

detlef, Montag, 12.11.2012, 23:01 vor 5098 Tagen @ Spindoktor (2461 Aufrufe)

moin,

noch vorausschicken mochte ich, dass ich all diese schauungen im wachen zustand hatte. VOR dem einschlafen, NACH dem aufwachen oder ueber tag an momenten der ruhe.


"vor dem Einschlafen", "nach dem Aufwachen" sowie "Momente der Ruhe" klingt sehr nach hypnagogischen Wahrnehmungen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hypnagogie - das sagt für sich allein nichts über das mögliche Eintreffen der geschauten Szenen, aber man sollte beachten, dass in diesem Zustand alle möglichen Gedankenfetzen durcheinanderwirbeln, auch solche, an die man sich im klaren Wachzustand niemals erinnern würde.

danke, dass du den link zur erklaerung mitgeliefert hast.

sowohl der vorgang, als auch die erklaerung waren mir sowohl theoretisch als auch persoenlich schon bekannt. (allerdings nicht der name dafuer. ich bezeichnete das als "tagtraeume")

allerdings gibt es da unterschiede in der "qualitaet". mir fehlen die worte, es passend zu beschreiben.
traeume und tagtraeume "fuehlen" sich ja auch unterschiedlich an. und diese "schauungen" eben noch anders.
bei traeumen(soweit ich sie ueberhaupt erinnere) kommt halt oft grotesk verzerrtes mit ins spiel, und auch wendungen/entwicklungen, die mir zuwieder sind und irreal vorkommen.
bei tagtraeumen dagegen herrscht eine tendenz, sich/mich in einem zu gutem licht, quasi als westentaschen rambo zu sehen.
fuer beide gilt, dass bei einigem nachdenken ein ausloeser fuer das traumthema in den tagen davor festzustellen ist.
bei diesen "schauungen" ist das anders. da sind zum einen keine bezuege zu vorher erlebtem oder gelesenem, zum anderen werden da (bei mir) auch triviale dinge gezeigt, die keinerlei bezug zu irgendeiner "botschaft" oder "verarbeitung" stehen.
wenn in einer schau waehrend einer "handlung" nebenbei noch zu sehen ist, wie sich jemand am hintern kratzt, in der nase bohrt, oder aehnliches, ohne dass dies in irgendeiner beziehung zur "botschaft" steht, dann wirken diese sequenzen auf mich wie filmisches rohmaterial, das nicht bearbeitet, nicht zurecht geschnitten wurde.
traeume und tagtraeume, die aus meinem bewusstsein oder unterbewusstsein gefuettert werden, sind dagegen deutlich gestrafft auf "wichtiges".


Wiederholungen der gleichen Traumsequenz an verschiedenen Tagen sind zwar ungewöhnlich, kommen aber vor - habe ich selbst schon erlebt, ohne dass sich die Wahrnehmungen auf die Zukunft bezogen.

Hauptsequenz
[...]

gibt es bis hierhin fragen, kommentare oder bemerkungen?
ansonsten bitte ich um interpretationen.


Zu den genauen Details kann ich nichts sagen, da ich dein Lebensumfeld in Paraguay(?) nicht kenne. Traumsymbole sind sowieso immer höchst individuell, d.h. die musst du schon selber entdecken (Traumtagebuch führen!) und interpretieren.

oehem...
mir geht es eigentlich weniger darum die kosten fuer einen psychologen zu sparen.
also noch mal ganz konkret:
der von mir postulierte polsprung ist nicht "gesehen", sondern interpretiert.
dieser thread soll der versuch sein, andere, alternative interpretationen zu suchen.
also, welche mit den naturgesetzen, wie du sie verstehst, zu vereinbarende vorgaenge koennte weit im inland eine fuenfzig meter oder hoehere wasserwand auftauchen lassen.
kommend vom la plata becken, mit einer geschwindigkeit von irgendwo zwischen 500 und 800 km/h?


Aber eine Frage hätte ich: nach wievielen Schauungen hast du dich daran gemacht, das Boot zu bauen?

sehr vielen.
erste reaktion war: "spinnerei". dann "phantastisch". dann "interessiert mich nicht".
waehrend dieser phasen kamen sie in groesseren abstaenden.
dann kam nach "unmoeglich" die phase "ich werd's mal spasseshalber durchrechnen". (die hat lange gedauert, da ich in der zeit vor dem internet hier auf meine bibliothek und meine bildung (beides lueckenhaft) angewiesen war.
korrespondenz mit befreundeten ingeneuren und wissenschaftlern war langwierig. (duchschnittlich drei wochen hin und zurueck), brauchbares, international angeschlossenes telefon hatte ich erst spaeter.
auch buecherkauf war damals eine qual. katalog anfordern, bestellen, zahlungsanweisung an die bank in deutschland schreiben -waaarten.
immerhin, in der zeit hatte ich meine ruhe.
nachdem ich herausgefunden hatte, dass das boot zwar technisch machbar waere, aber recht teuer sei, und ich nicht bereit war, so viel geld in eine spinnerei zu stecken, ging das mit den schauungen wieder los.
als ich dann, wieder "spasseshalber" die benoetigten vorraete und sonstige ausruestung durchzuplanen, hatte ich wieder meine ruhe.
meine frueheren schauungen waren alle mehr auf mein persoenliches umfeld und auf "normale" sachen bezogen.
dank meines isolierten wohnortes und mangelnder medien hatte ich mit all diesen weltuntergangs sachen nichts am hut.
die zeitschriften, die ich damals bezog waren waffenjournal, bild der wissenschaft, playboy, der modelleisenbahner, farmer's weekly und NatGeo.
um abzukuerzen, mitte der 90er verkaufte ich meine ranch, kaufte den platz, wo ich nun lebe und den platz, den ich als boots"werft" gesehen hatte. kurz vor 2.000 bekam ich internet, was genauere planungen vereinfachte.
(muss ich extra erwaehnen, dass alle meine freunde und bekannten, deren fachwissen ich benoetigte, mir zwar geholfen haben, aber einer wie der andere darauf hinwiesen, dass ich nichtmal im traum daran denken solle ihre namen in verbindung zu so einer spinnerei zu nennen?)
seit ich aktiv an der geschichte nicht nur plante, sondern handelte, hab ich ruhe vor den damit verbundenen schauungen.


gruss,detlef

Datierung

Spindoktor, Dienstag, 13.11.2012, 00:04 vor 5098 Tagen @ detlef (2124 Aufrufe)

Hallo Detlef,

traeume und tagtraeume "fuehlen" sich ja auch unterschiedlich an. und diese "schauungen" eben noch anders.
bei traeumen(soweit ich sie ueberhaupt erinnere) kommt halt oft grotesk verzerrtes mit ins spiel, und auch wendungen/entwicklungen, die mir zuwieder sind und irreal vorkommen.
bei tagtraeumen dagegen herrscht eine tendenz, sich/mich in einem zu gutem licht, quasi als westentaschen rambo zu sehen.
fuer beide gilt, dass bei einigem nachdenken ein ausloeser fuer das traumthema in den tagen davor festzustellen ist.
bei diesen "schauungen" ist das anders. da sind zum einen keine bezuege zu vorher erlebtem oder gelesenem, zum anderen werden da (bei mir) auch triviale dinge gezeigt, die keinerlei bezug zu irgendeiner "botschaft" oder "verarbeitung" stehen.
wenn in einer schau waehrend einer "handlung" nebenbei noch zu sehen ist, wie sich jemand am hintern kratzt, in der nase bohrt, oder aehnliches, ohne dass dies in irgendeiner beziehung zur "botschaft" steht, dann wirken diese sequenzen auf mich wie filmisches rohmaterial, das nicht bearbeitet, nicht zurecht geschnitten wurde.
traeume und tagtraeume, die aus meinem bewusstsein oder unterbewusstsein gefuettert werden, sind dagegen deutlich gestrafft auf "wichtiges".

Danke für diese Erläuterungen!

also noch mal ganz konkret:
der von mir postulierte polsprung ist nicht "gesehen", sondern interpretiert.
dieser thread soll der versuch sein, andere, alternative interpretationen zu suchen.
also, welche mit den naturgesetzen, wie du sie verstehst, zu vereinbarende vorgaenge koennte weit im inland eine fuenfzig meter oder hoehere wasserwand auftauchen lassen.
kommend vom la plata becken, mit einer geschwindigkeit von irgendwo zwischen 500 und 800 km/h?

Tut mir leid, aber ich kenne keine. Deswegen meine Vermutung, dass dir dein Unterbewusstsein (oder was/wer auch immer) einen dicken Bären aufgebunden hat.

dank meines isolierten wohnortes und mangelnder medien hatte ich mit all diesen weltuntergangs sachen nichts am hut.

Niemals vorher davon gehört? Gerade unter Waffennarren, Überlebenskünstlern (neudeutsch: Survivalisten) und vielen Auswanderern ist eine gewisse Neigung zum Katastrophismus weit verbreitet.

(muss ich extra erwaehnen, dass alle meine freunde und bekannten, deren fachwissen ich benoetigte, mir zwar geholfen haben, aber einer wie der andere darauf hinwiesen, dass ich nichtmal im traum daran denken solle ihre namen in verbindung zu so einer spinnerei zu nennen?)

Musst du nicht. ;-)

seit ich aktiv an der geschichte nicht nur plante, sondern handelte, hab ich ruhe vor den damit verbundenen schauungen.

Wer weiß, vielleicht benötigst du ja doch irgendwann mal das Boot - nur eben für einen anderen Zweck? Übrigens meine ich gelesen zu haben, dass du die geschauten Ereignisse am Aussehen deiner Töchter datiert hast. Wieviel Spielraum ist da jetzt noch drin?


Freundliche Grüße vom Spindoktor

geknickte ohren

detlef, Dienstag, 13.11.2012, 02:04 vor 5098 Tagen @ Spindoktor (2197 Aufrufe)

moin,

also noch mal ganz konkret:
der von mir postulierte polsprung ist nicht "gesehen", sondern interpretiert.
dieser thread soll der versuch sein, andere, alternative interpretationen zu suchen.
also, welche mit den naturgesetzen, wie du sie verstehst, zu vereinbarende vorgaenge koennte weit im inland eine fuenfzig meter oder hoehere wasserwand auftauchen lassen.
kommend vom la plata becken, mit einer geschwindigkeit von irgendwo zwischen 500 und 800 km/h?


Tut mir leid, aber ich kenne keine. Deswegen meine Vermutung, dass dir dein Unterbewusstsein (oder was/wer auch immer) einen dicken Bären aufgebunden hat.

ja, das habe ich auch als erstes vermutet.
und diese moeglichkeit von vielen blickwinkeln aus versucht zu analysieren.
allerdings haelt sich meine bereitschaft in grenzen, jedes mal, wenn wer neues im forum auftaucht unsere forschungen (sic! forschungen!) zum thema schauungen, jedes mal aufs neue wegen psychologischem "geschwurbel" zu unterbrechen.

vielleicht hilft es dir im umgang mit mir, wenn du versuchst, mich nicht als deppen zu sehen, sondern als privatgelehrten, als dilletant im alten sinne des wortes. lass dir versichern, dass meine fehlende formalausbildung nicht bedeutet, dass ich nicht lerne und forsche.

dank meines isolierten wohnortes und mangelnder medien hatte ich mit all diesen weltuntergangs sachen nichts am hut.


Niemals vorher davon gehört? Gerade unter Waffennarren, Überlebenskünstlern (neudeutsch: Survivalisten) und vielen Auswanderern ist eine gewisse Neigung zum Katastrophismus weit verbreitet.

tsss, tsss, tsss! waffennarren? warum dies negativ belegte wort? waffenliebhaber waere passender.
DAS ist genau das, was ich an dir bemaengele. du traegst gesellschaftliche scheuklappen.
und, nein, ich war weder ein katastrophist, noch ein survivalist, bis mich diese spezielle schauungsserie mitten zwischen die augen getroffen hat.
und ausgewandert bin ich nicht wegen zukuenftiger katastrophen, sondern weil ich als erzkonservativer mit den damals aufkommenden rotsozialisten genau so inkompatibel war, wie ich es mit den braunsozialisten waere.
(wie es halt frueher ueblich war, die schwarzen schafe der besseren familien gingen nach amerika)

Wer weiß, vielleicht benötigst du ja doch irgendwann mal das Boot - nur eben für einen anderen Zweck?

wofuer? als lagerkeller? das haette ich wesentlich billiger und komfortabler mit mauerwerk gemacht. wasserspeicher - dito.
als boot? da muss ich es ausgraben und 500km transportieren, um wasser unter den kiel zu kriegen.
mir faellt kein anderer zweck ein.

Übrigens meine ich gelesen zu haben, dass du die geschauten Ereignisse am Aussehen deiner Töchter datiert hast. Wieviel Spielraum ist da jetzt noch drin?

wenig.

um es kurz zu sagen, ab maerz/april 2015 werde ich die vorraete nicht mehr rotieren, sondern nur noch verbrauchen. (und mich mit geknickten ohren aus schauungsforen fernhalten)

gruss,detlef

Privatgelehrter

Spindoktor, Dienstag, 13.11.2012, 03:26 vor 5098 Tagen @ detlef (2203 Aufrufe)

Hallo Detlef,

vielleicht hilft es dir im umgang mit mir, wenn du versuchst, mich nicht als deppen zu sehen, sondern als privatgelehrten, als dilletant im alten sinne des wortes. lass dir versichern, dass meine fehlende formalausbildung nicht bedeutet, dass ich nicht lerne und forsche.

Du bist kein Depp, nur etwas stur. ;-) Leider hast du dir nicht zunächst die grundlegenden Methoden der wissenschaftlichen Forschung und das unabdingbare mathematische Handwerkszeug angeeignet, sondern gleich drauflos spekuliert und dabei begierig alles an Literatur und später Webseiten aufgeschnappt, was deine Spekulationen stützt - ohne diese Quellen auf Plausibilität abzuklopfen. Sonst wäre dir - um nur ein Beispiel herauszugreifen - sofort aufgefallen, dass Herr Velikovsky null Ahnung von Himmelsmechanik und Planetenkunde hat und daher seine Wälzer nur als Fiction, aber nicht als Science gelten können.

Durch dieses sorglose Vorgehen bleiben deine Forschungen dilletantisch im negativen Sinne. Der nächste Knaller wartet übrigens schon - die angeblich über 10.000 Jahre alte Überlieferung der Piri-Reis-Karte ...

tsss, tsss, tsss! waffennarren? warum dies negativ belegte wort? waffenliebhaber waere passender.

Dann eben Waffenliebhaber - obwohl mir so eine Liebhaberei völlig zuwider ist.

DAS ist genau das, was ich an dir bemaengele. du traegst gesellschaftliche scheuklappen.

Aber hallo - muss man unbedingt Waffen toll finden, um nicht als Scheuklappenträger zu gelten?

und, nein, ich war weder ein katastrophist, noch ein survivalist, bis mich diese spezielle schauungsserie mitten zwischen die augen getroffen hat.
und ausgewandert bin ich nicht wegen zukuenftiger katastrophen, sondern weil ich als erzkonservativer mit den damals aufkommenden rotsozialisten genau so inkompatibel war, wie ich es mit den braunsozialisten waere.

Wenn man schon wegen einer lausigen SPD-Regierung auswandert und sie auf eine Stufe mit den Nazis stellt, ist das ein ziemlich handfester Katastrophismus. Und nein, ich habe mit Sozialismus nicht am Hut.

Übrigens meine ich gelesen zu haben, dass du die geschauten Ereignisse am Aussehen deiner Töchter datiert hast. Wieviel Spielraum ist da jetzt noch drin?


wenig.

um es kurz zu sagen, ab maerz/april 2015 werde ich die vorraete nicht mehr rotieren, sondern nur noch verbrauchen. (und mich mit geknickten ohren aus schauungsforen fernhalten)

Ich habe extra nochmal nachgefragt, weil in deinem Reserveforum http://216.194.92.47/forum/index.htm steht: Maximalhaltbarkeit: 21. 12. 2012 - 16:00 MEZ danach hab ich ne kleine kreuzfahrt vor...


Freundliche Grüße vom Spindoktor

vorteile

detlef, Dienstag, 13.11.2012, 05:10 vor 5098 Tagen @ Spindoktor (2146 Aufrufe)

moin,

vielleicht hilft es dir im umgang mit mir, wenn du versuchst, mich nicht als deppen zu sehen, sondern als privatgelehrten, als dilletant im alten sinne des wortes. lass dir versichern, dass meine fehlende formalausbildung nicht bedeutet, dass ich nicht lerne und forsche.


Du bist kein Depp, nur etwas stur. ;-)

das war die Curie auch. was nicht heissen soll, ich wuerde mich mit ihr auf eine stufe stellen wollen.
(oder meine mutter. wenn ich bloss daran denke, wieviel jahre lang die eine versuchsreihe nach und neben der anderen zur untersuchung von contergan am laufen hatte.)

Leider hast du dir nicht zunächst die grundlegenden Methoden der wissenschaftlichen Forschung und das unabdingbare mathematische Handwerkszeug angeeignet,...

ja, leider. aber es gibt sachen, die kann man nicht aendern.

... sondern gleich drauflos spekuliert und dabei begierig alles an Literatur und später Webseiten aufgeschnappt, was deine Spekulationen stützt

falsch. ich hab einfach ALLES gelesen, was mir in die finger fiel.

- ohne diese Quellen auf Plausibilität abzuklopfen.

auch falsch. das habe ich. bloss sehr wahrscheinlich mit anderen parametern, als den deinen.

Sonst wäre dir - um nur ein Beispiel herauszugreifen - sofort aufgefallen, dass Herr Velikovsky null Ahnung von Himmelsmechanik und Planetenkunde hat und daher seine Wälzer nur als Fiction, aber nicht als Science gelten können.

nun, hier wieder meine frage, hast du sein werk selbst gelesen?
wenn ja, koennen wir ins detail gehen, wenn nein soll es genug sein, dass ich lange nicht alle seiner annahmen und schluesse teile, aber doch recht viel interessantes bei ihm gefunden hab.


Durch dieses sorglose Vorgehen bleiben deine Forschungen dilletantisch im negativen Sinne. Der nächste Knaller wartet übrigens schon - die angeblich über 10.000 Jahre alte Überlieferung der Piri-Reis-Karte ...

wo soll es da knallen? schau dir die karte doch einfach an. die ungenauigkeit nordamerikas, besonders da, wo es in "der eiszeit" vereist war, viele kuesten, die, besonders je weiter sie vom mittelmeerraum weg liegen den eindruck machen, als seien sie bei anderem wasserstand vermessen worden, die dagegen modern anmutenden kuesten im mittelmeerraum.
fuer mich sieht das nach einer uralten karte aus, die beim kopieren immer mal in den zum jeweiligen zeitpunkt bekannten teilen auch aktualisiert wurde.

tsss, tsss, tsss! waffennarren? warum dies negativ belegte wort? waffenliebhaber waere passender.


Dann eben Waffenliebhaber - obwohl mir so eine Liebhaberei völlig zuwider ist.

weswegen ich dich aber nicht als peacenarr verunglimpfen wuerde.

DAS ist genau das, was ich an dir bemaengele. du traegst gesellschaftliche scheuklappen.


Aber hallo - muss man unbedingt Waffen toll finden, um nicht als Scheuklappenträger zu gelten?

nein, aber man sollte sich bewusst sein, dass die eigenen kulturellen und sozialen werte keine globale gueltigkeit haben koennen.

und, nein, ich war weder ein katastrophist, noch ein survivalist, bis mich diese spezielle schauungsserie mitten zwischen die augen getroffen hat.
und ausgewandert bin ich nicht wegen zukuenftiger katastrophen, sondern weil ich als erzkonservativer mit den damals aufkommenden rotsozialisten genau so inkompatibel war, wie ich es mit den braunsozialisten waere.


Wenn man schon wegen einer lausigen SPD-Regierung auswandert und sie auf eine Stufe mit den Nazis stellt, ist das ein ziemlich handfester Katastrophismus. Und nein, ich habe mit Sozialismus nicht am Hut.

nein, das war realismus. ich hatte ende der siebziger als stewart mit 80std woche 43% abzuege, das meiste steuern. im kaiserreich war der steuersatz fuer arbeiter 5%.
ich wollte ueber die fruechte meiner arbeit moeglichst weitgehend selbst verfuegen.

um es kurz zu sagen, ab maerz/april 2015 werde ich die vorraete nicht mehr rotieren, sondern nur noch verbrauchen. (und mich mit geknickten ohren aus schauungsforen fernhalten)


Ich habe extra nochmal nachgefragt, weil in deinem Reserveforum http://216.194.92.47/forum/index.htm steht: Maximalhaltbarkeit: 21. 12. 2012 - 16:00 MEZ danach hab ich ne kleine kreuzfahrt vor...

ja, das steht da. das nennt man selbstironie.

es ist uebrigens kein reserve forum, sondern das urspruengliche vorgaengerforum, welches ich mal dicht gemacht hatte, als ich einfach satt war von solchen fruchtlosen diskussionen, wie wir beide sie jetzt fuehren.

wir wissen beide, dass weder wir selbst, noch der jeweilige andere seinen standpunkt wesentlich aendern wird.
ich hab wenigstens noch den vorteil, dass ich zwischendurch mit der nase auf den einen oder anderen bildungshappen gestuppst werde.

welchen vorteil hast du?


gruss,detlef

Deutungsspielraum

NeuOrest, Dienstag, 13.11.2012, 05:16 vor 5098 Tagen @ detlef (2161 Aufrufe)

Hallo,

um es kurz zu sagen, ab maerz/april 2015 werde ich die vorraete nicht mehr rotieren, sondern nur noch verbrauchen. (und mich mit geknickten ohren aus schauungsforen fernhalten)

ohne irgendetwas rechtfertigen und für alles auslegen zu wollen: das gesehene Alter wäre bei mir kein eindeutiger Indikator, auf den ich mich festlegte.
Ich kenne Träume und "astrale Erfahrungen", in denen ich mir zum Schauungszeitpunkt weniger vertraute Personen durch andere aus dem aktuellen Bekanntenkreis ersetzt habe. Übereinstimmung war da die Qualität der persönlichen Verbindung zueinander.
Beispielsweise könnte man sich selbst mit seinem Hund "Luzifer" in einer Schau zu einem zukünftigen Ereignis sehen. Dann stirbt Luzifer. 10 Jahre später jedoch tritt genau das Ereignis ein - nur, dass es sich beim Hund nicht um "Luzifer", sondern um den neuen Hund "Baldur" handelt. Das sind Abweichungen, die nicht auftreten müssen, aber können. Für den Schauungsfreund, der gerne alles klar und eindeutig serviert haben möchte, nicht gerade erfreulich.

Oder ein persönliches Beispiel: Ich selbst wurde einmal von einer Person während eines Alptraums als ihr Lebenspartner gesehen. Damals träumte sie (in mehr als 1000 km Entfernung), dass sie von 2 Personen bedrängt würde. Dann tauchte ihr Partner auf und hat diese Figuren mit einer Art Waffe aufgelöst.
Ich erlebte es so, dass ich mitten in der Nacht in meinem Schlaf besagte Person wie durch eine Art Funkgerät panisch um Hilfe rufen hörte. Da sie mich nicht hörte, als ich antworten wollte, habe ich mich irgendwie in ihren Traum eingeklinkt. Habe die Gestalten gesehen und mir eine kleine Waffe imaginiert, die Strahlen aussendet. Damit habe ich ihre zwei Traumfiguren aufgelöst, und alles war gut.
Am Morgen danach rief ich sie (trotz der hohen Auslandstelefonatskosten) an und fragte, ob sie ihren Alptraum gut verkraftet hätte. Dann schilderte ich ihr diesen. Sie war ziemlich perplex. Interessant eben auch der Umstand, dass sie mich als ihren "Lebenspartner" gesehen hat.

Auf die Kinder bezogen (ich schrieb das schon hier): sie werden für dich/für dein Grundgefühl zwar älter werden, aber möglicherweise immer "jung" bleiben. Eine noch lebensältere Darstellung war daher vielleicht nicht drin...?

Andere (für mich eher unwahrscheinliche) Option: Dein Erlebnis ist die Perspektive eines anderen, der das Boot nutzt.

Gruß.

im westen nichts neues

detlef, Dienstag, 13.11.2012, 06:46 vor 5098 Tagen @ NeuOrest (2129 Aufrufe)

moin,

beide ueberlegungen hatten wir hier schon mehr als einmal.

beide halte ich aus gruenden, die wir schon oft genug durchgekaut haben, fuer nicht zutreffend.

gruss,detlef

Gezeiten oder Impakt

Wanderer, Jena, Dienstag, 13.11.2012, 15:34 vor 5097 Tagen @ detlef (2291 Aufrufe)

Hallo Detlef,

Vornweg möchte ich sagen, dass Deine Lösung der Polumkehr für mich am wahrscheinlichsten erscheint, wenn man die Schauungen über die Seefahrt nach den Ereignissen mit berücksichtigt. Wenn man nur die unglaublich schnelle und hohe Flutwelle erklären will gäbe es noch andere Möglichkeiten:

1. Gezeitenkräfte eines sehr nah vorbeifliegenden Körpers großer Masse kämen in Frage. Ein Körper mit der Masse des Erdmondes, der sich auf ca. 8-10 Erdradien an unseren Planeten annähert könnte eine Gezeitenwelle verursachen, die in der Höhe deiner Schau gleich käme (Gezeitensimulator zum ausprobieren). Auf deinem Breitengrad hätte sie dann eine Geschwindigkeit von ca. 1440 km/h, wenn sich die Erde einfach nur unter dem Objekt hinwegdrehen würde. Aber es überlagern sich ja noch andere Bewegungen (Bahnbewegung der Erde und des hypothetischen Himmelskörpers), so dass die Geschwindigkeit durchaus auch der von Dir gesehen entsprechen kann.

2. Ein sehr großer Impakt (Objektdurchmesser über 1 km, berechenbar hier) im südlichen Atlantik könnte ebenfalls eine Welle dieser Größe und Geschwindigkeit verursachen, die sich als Tsunami sehr weit ins Landesinnere bewegen kann. Das würde auch die merkwürdigen Geräusche erklären, die Du gehört hast (bzw. hören wirst), da die Druckwelle vor der Wasserwelle bei Dir ankommt.

Würde die Polumkehr so ablaufen, dass sie eine Welle auf 500 - 800 km/h beschleunigt, müsste sie meiner Meinung nach mit massiven Erdbeben und zerstörertischen Stürmen weltweit einhergehen. Dass du in deiner Schau von der Welle aus dem Radio erfährst, erscheint daher fast unmöglich. Würde die Welle hingegen durch einen Impakt oder Gezeitenkräfte verursacht werden, wäre eine Warnung per Radio denkbar. Man könne diese Schau dennoch mit denen von "später" in Einklang bringen, wenn man annimmt, dass die Polumkehr in den Tagen oder Wochen danach langsam als Folge des einschlagenden oder vorbeifliegenden Himmelskörpers stattfindet.
Alles in diesem Post ist nur eine Meinung eines Laien.

MfG Wanderer

--
"Weh dem, der zu der Wahrheit geht durch Schuld,
Sie wird ihm nimmermehr erfreulich seyn."

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"Impuls" nicht mit Schwemmung verwechseln

BBouvier, Dienstag, 13.11.2012, 16:21 vor 5097 Tagen @ Wanderer (2163 Aufrufe)

Hallo, Wanderer!


<"Auf deinem Breitengrad hätte sie dann eine Geschwindigkeit
von ca. 1440 km/h.
">

1)
Bitte nicht verwechseln zu wollen:

Auf offenem Meere läuft der Impuls (!) eines Tsunamis
z.B. glatt mit 800Km/h.
Das Wasser selber (!) bewegt sich da jedoch keinen Millimeter in der Waagerechten!

Erst wenn der Wellenimpuls auf die Küste trifft,
dann (!) ergiesst sich auch Wasser über das Land.
Ich kann nur ganz grob und laienhaft raten,
mit welcher Geschwindigkeit das Wasser dann wohl weiter schwemmt.
Vielleicht (nach einigen Kilometern Strecke)
mit 30 bis 80 Km/h?
Und da ergibt sich auch kein "Berg", sondern die Oberfläche
des Wassers ist landeinwärts völlig eben.
Nur beim Auftreffen des Impulses auf die Küste
bäumt sich das dortige (!) Wasser kurz auf.

2)
Einen Grossimpakt sollte man als Ursache nicht vermuten:
Derlei zöge sintflutartige Regengüsse nach sich,
was in eklatantem Widerspruche zu sämtlichen Schauungen steht.

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Regen

Wanderer, Jena, Dienstag, 13.11.2012, 16:38 vor 5097 Tagen @ BBouvier (2139 Aufrufe)

Hallo BB,

<2)
Einen Grossimpakt sollte man als Ursache nicht vermuten:
Derlei zöge sintflutartige Regengüsse nach sich,
was in eklatantem Widerspruche zu sämtlichen Schauungen steht.>

könnte es sein, dass das verdampfte Wasser aufgrund der Wettersysteme vorallem auf der Südhalbkugel zu Wolken kondensiert? Die meisten Schauungsquellen sind ja doch eher aus Europa.

MfG, Wanderer

--
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Sie wird ihm nimmermehr erfreulich seyn."

nicht sehr wahrscheinlich

detlef, Dienstag, 13.11.2012, 16:54 vor 5097 Tagen @ Wanderer (2107 Aufrufe)

das halte ich fuer recht unwahrscheinlich.
die, durch die erdrehung gesteuerten passatwinde sind eine rechtgut funktionierende barriere zwischen beiden halbkugeln.
das laesst jedenfalls die verteilung der "vulkanasche" ablagerungen vermuten, die von den verschiedenen groesseren ausbruechen in die atmosphaere kam.

gruss,detlef

Genau so meine ich das

Wanderer, Jena, Dienstag, 13.11.2012, 18:59 vor 5097 Tagen @ detlef (2092 Aufrufe)

Es tut mir leid, ich habe mich wohl missverständlich ausgedrückt. Genau durch diese Barriere könnte es bei Dir auf der Südhalbkugel zu einem Impakt im Ozean kommen, der die Welle verursacht und es trotzdem hier bei uns trocken bleiben.

MfG Wanderer

--
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Sie wird ihm nimmermehr erfreulich seyn."

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Regen?

BBouvier, Dienstag, 13.11.2012, 19:46 vor 5097 Tagen @ Wanderer (2124 Aufrufe)


...könnte es sein, dass das verdampfte Wasser
aufgrund der Wettersysteme vorallem auf der Südhalbkugel
zu Wolken kondensiert?
Die meisten Schauungsquellen sind ja doch eher aus Europa.

MfG, Wanderer

Jau, Wanderer!

Natürlich!!

Aber ein impaktgenerierter Tsunami
(bei dem die Erde nicht völlig derbröselt, wie bei der Sintflut)
kommt eben schlicht gar nicht bis Paraguay.
Und von "Regen" weiss Detlef auch rein nichts.

Ich schreibe dazu gleich noch etwas - erstmal
muss ich nur all das lesen, was sich hier in den
letzten paar Stunden aufgehäuft hat.

Grüsse!
BB

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Wellen

ricaro, Dienstag, 13.11.2012, 18:04 vor 5097 Tagen @ BBouvier (2164 Aufrufe)

Guten Abend!
Zu Wellen, Fluten etc.:http://pravdatvcom.wordpress.com/2012/11/09/droht

Gruß ricaro

Nicht haltbar

offtopic, Dienstag, 13.11.2012, 19:13 vor 5097 Tagen @ ricaro (2132 Aufrufe)

Hallo ricaro,

ich denke, den Artikl kann man knicken, zum einen wird dem Passieren der Rotationsebene der Milchstrasse die Schuld gegeben, dann muss im nächsten Absatz das Annähern der Erde ans galaktische Zentrum herhalten. Dieses ist ca. 15000 - 20000 Lichtjahre entfernt und mit ihren 30 km/sek., die die Erde im Orionarm UM das Zentrum zurücklegt, kommt sie sicher auch bis 2013 dort an. Fehlt nur noch wer, der kräftig anschiebt ;)

Wär auch nett vom Autor gewesen, besagte Aussagen der NASA-Wissenschaftler zu verlinken.

Hier mehr zur Milchstrasse. Selbst mit der kurzen Wikifassung merkt man schnell, dass das Quatsch ist.

OT

Baron von Münchhausen

Mirans, Baden-Württemberg, Dienstag, 13.11.2012, 19:35 vor 5097 Tagen @ offtopic (2173 Aufrufe)

Hallo offtopic,

Danke für die Aufklärung.
==> Paul LaViolette
Zitat:
"LaViolette hält die Elektrogravitation als Antrieb insbesondere für Weltraumfahrzeuge geeignet. Auf seiner Webseite zeigt er sich enttäuscht, dass die Weltraumbehörde NASA einen entsprechenden Vorschlag von ihm nicht aufgriff. 1993 habe er nachgewiesen, dass der Bomber des Typs B-2 der US-Streitkräfte durch Elektrogravitation angetrieben werde. Tatsächlich wird dieses Flugzeug aber durch vier Mantelstromtriebwerke angetrieben, einem in der Luftfahrt weit verbreiteten Triebwerktyp."

Man sehen, was jetzt noch alles kommt. Die "Chemtrails" müssten mal wieder aufgewärmt werden.

Gruß
Mirans

--
"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

Kreativ ist er, muss man ihm lassen...

offtopic, Dienstag, 13.11.2012, 19:56 vor 5097 Tagen @ Mirans (2124 Aufrufe)

Hallo offtopic,

Danke für die Aufklärung.
==> Paul LaViolette
Zitat:
"LaViolette hält die Elektrogravitation als Antrieb insbesondere für Weltraumfahrzeuge geeignet. Auf seiner Webseite zeigt er sich enttäuscht, dass die Weltraumbehörde NASA einen entsprechenden Vorschlag von ihm nicht aufgriff. 1993 habe er nachgewiesen, dass der Bomber des Typs B-2 der US-Streitkräfte durch Elektrogravitation angetrieben werde. Tatsächlich wird dieses Flugzeug aber durch vier Mantelstromtriebwerke angetrieben, einem in der Luftfahrt weit verbreiteten Triebwerktyp."

Man sehen, was jetzt noch alles kommt. Die "Chemtrails" müssten mal wieder aufgewärmt werden.

Gruß
Mirans

Sein B-2 Elektrogravitationsantrieb ist sogar akustisch perfekt getarnt, aber wahrscheinlich haben die schlauen Amis den sicher nur für das Video extra umgebaut :-P

Und der Link zu LaViolette, einfach köstlich. Pulsare als Signale Ausserirdischer, die vor der Explosion des Galaxiszentrums warnen...

Gruss!
OT

verfallsdatum

detlef, Dienstag, 13.11.2012, 19:25 vor 5097 Tagen @ ricaro (2092 Aufrufe)

der erwartet aber keine wasserwelle.
der grosse vorteil seiner aussage von okt 2012 ist, dass wir ende dezember wissen, ob er sich geirrt hat.

gruss,detlef

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Eine kontinentale Flutung ...

BBouvier, Dienstag, 13.11.2012, 20:18 vor 5097 Tagen @ BBouvier (2179 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 13.11.2012, 20:36

...und nichts anderes hat Detlef gesehen.

Ein simpler "Tsunami", der z.B. durch:
- Seebeben
- Abrutschen des Eises vom Südpol
- Impakte

...verursacht wäre, scheidet als Ursache m.E. definitiv aus.

Weil ein Tsunami als Flutungsagens nämlich nur über das Wasservolumen verfügt,
das sich im unmittelbaren Küstenbereich befindet
und aufgrund des im Wasser wandernden Impulses
sich dort als Brecher nur ganz lokal aufbäumt!
Und der sich sehr rasch landeinwärts flach verläuft.

Hingegen ist von einer Plattenverschiebung auszugehen,
wobei sich die Platte unter das Meer - bzw. der Randbreich
des ganzen Ozeanes über den Kontinent mit der Geschwindigkeit
der sich bewegenden Platte hinweg bewegt
.

Ein Tsunamischwapp hingegen kommt
landeinwärts bestenfalls auf 20 bis 50 Km/h.
Und auch nicht besonders weit.

Nur so ergibt sich das zu einer derartigen Flut
erforderliche Wasservolumen sowie deren Ausdehnung in die Tiefe
des Kontinentes - auch über vormals weit hoch über "Null"
hinweg liegende Plateaus von 300 Metern Höhe
(Detlef mag mich berichtigen) hinweg.

Erinnert sei an meine Schau "Jütland", bei der sich urplötzlich
die Nordsee bis an den Horizont hin in gesamter Fläche (!)
vom Boden der Steilküste bis an den Rand der Abbruchkante,
an der ich stand, binnen zweier Sekunden gegenüber der Küste einheitlich hob.
=>
[image]

Und zwar ganz ohne "Tsunami"!

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Nachtrag:
Selbstverständlich gehe ich durchaus davon aus,
dass es ausserdem (!) - besonders im Vorlaufe -
Küsten-tsunamis geben wird.

Gruss,
BB

--
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grossflaechig

detlef, Dienstag, 13.11.2012, 21:09 vor 5097 Tagen @ BBouvier (2108 Aufrufe)

moin,

- auch über vormals weit hoch über "Null"
hinweg liegende Plateaus von 300 Metern Höhe
(Detlef mag mich berichtigen) hinweg.

ist nicht noetig. auf den 1500 km luftlinie gibt es nur eine erhohung, von ca 30 metern. ansonsten steigt das gelaende durchschnittlich um stramme 10cm pro kilometer an.
da ist einfach nix, was wasser aufhalten koennte, solange genug kommt, um die flaeche zu bedecken.

gruss,detlef

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= Verschiebung Südamerikas ebenfalls nach Süden

BBouvier, Dienstag, 13.11.2012, 21:23 vor 5097 Tagen @ detlef (2187 Aufrufe)

moin,

- auch über vormals weit hoch über "Null"
hinweg liegende Plateaus von 300 Metern Höhe
(Detlef mag mich berichtigen) hinweg.


ist nicht noetig. auf den 1500 km luftlinie gibt es nur eine erhohung, von ca 30 metern. ansonsten steigt das gelaende durchschnittlich um stramme 10cm pro kilometer an.
da ist einfach nix, was wasser aufhalten koennte, solange genug kommt, um die flaeche zu bedecken.

gruss,detlef

Ah - ja!

Danke.

Dann also ziemlich genau von Süden her:
Was ein Indikator der Verschiebung Südamerikas genau
in diese Richtung ist.
Von Dir aus nach Osten (kurze Entfernung) zeigt mein Altas
nämlich einige Höhen bis zum Atlantik.

Gruss,
BB

--
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hoch oder runter?

detlef, Dienstag, 13.11.2012, 22:28 vor 5097 Tagen @ BBouvier (2125 Aufrufe)

Dann also ziemlich genau von Süden her:
Was ein Indikator der Verschiebung Südamerikas genau
in diese Richtung ist.
Von Dir aus nach Osten (kurze Entfernung) zeigt mein Altas
nämlich einige Höhen bis zum Atlantik.

ja, nach osten gibts berge. aber fuer eine wassermenge aus sued-sued-ost gibt es solche hindernisse nicht.

wenn ich die von mir angenommenen angelpunkte fuer die kipperei zugrunde lege, (in der gegend von panama), dann muesste deutschland sich nach norden wegdrehen, damit suedamerika wie ein loeffel den suedatlantik in sich reinschaufelt.
wenn deutschland nach sueden wegkippt muesste wasser fuer uns ueber die anden aus dem pazifik kommen. von westen.

gruss,detlef

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Und zwar ganz ohne "Tsunami"

BBouvier, Dienstag, 13.11.2012, 22:15 vor 5097 Tagen @ BBouvier (2169 Aufrufe)

..dewegen, weil das Wasser bis zur Hebung
am Fusse der Steilküste stand.
Bei einem Tsunami hätte es sich zurückgezogen,
denn eben aus diesem Volumen nur bildet sich
der Tsunamibrecher.

Wetter:
- Frühsommer-Sommer
- völlig (!) windstill
- blauer Himmel und sonnig

Das Meer unten an der Steilküste raste jedoch
und war wildbewegt mit sehr hohen, jedoch ganz kurz
aufeinderfolgenden "Pazifikwogen".
Etwa so sah das aus:
=>
[image]

Gruss,
BB

--
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danke

detlef, Dienstag, 13.11.2012, 16:30 vor 5097 Tagen @ Wanderer (2104 Aufrufe)

auch wenns nur die meinung eines laien ist, tuts trotzdem gut, mal zwischendurch nicht zum deppen gestempelt zu werden.

druckwelle vor wasserwelle schreibst du.
zumindest aus der schau gibt es aber keinen hinweis auf starken wind vor dem einstieg.

gruss,detlef

Druckwelle

Wanderer, Jena, Dienstag, 13.11.2012, 19:27 vor 5097 Tagen @ detlef (2122 Aufrufe)

Hallo Detlef,

Ich denke, bei einer Entfernung von mindestens 1500 km bis zum Ursprungsort der Welle wird sich die vorrauseilende Druckwelle wohl nicht mehr als Wind sondern eher als Geräusch äußern. Ein durch einen schnellen Polsprung verursachter Sturm (die Atmosphäre ist ja auch träge und nicht nur das Meer) würde da wohl wesentlich gravierender ausfallen. Wie wird sich denn das seltsame Geräusch anhören, das Du hören wirst, bevor du einsteigst?

MfG Wanderer

--
"Weh dem, der zu der Wahrheit geht durch Schuld,
Sie wird ihm nimmermehr erfreulich seyn."

anders

detlef, Dienstag, 13.11.2012, 20:33 vor 5097 Tagen @ Wanderer (2081 Aufrufe)

schlecht zu beschreiben, wie ne paraguayische musikgruppe nur mit bass.
laut, brummelig.
fernes donnergrollen faellt mir ein, aber doch irgendwie anders.

gruss,detlef

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