Erdveränderungen + Nibiru (Schauungen & Prophezeiungen)

Guerrero, Mittwoch, 14.11.2012, 16:47 vor 5096 Tagen (3168 Aufrufe)

Hola.

Mir ist bewusst, dass die größten Probleme (Zukunft, Katastrophen)
für uns Menschen (Menschheit) kosmische Ereignisse als Ursache haben.
Dazu gibt es genügend Prophezeiungen und Schauungen.

Deshalb finde ich es sinnvoll auf das zu achten was sich über unsere Erde
(im All) zusammenbraut.
Es gibt viele Information zu den neuesten Entdeckungen (Geschehen) im All.

Bis vor kurzer Zeit habe ich das Thema Nibiru abgelehnt.
Es war für mich nicht seriös.
Meine Meinung war, es gibt keinen Planeten X bzw. Nibiru.

Nun bin ich zufällig auf Informationen gestoßen.

Wer kann dazu beitragen dieses Thema zu beleuchten?
Ich habe die Seiten auf meinem PC heruntergeladen.
Möglicherweise sind das die typischen Informationen mit dem Anschein von
Seriosität. Aber in der Realität sind es eigene Ansichten ohne echte Grundlagen.

1. Auf Seite 10 und weiter wird behauptet und durch Fotos untermauert,
dass sich der Saturn im Orbit (Raum) gedreht (Achse) hat.
Wenn dies korrekt ist dann ist dies eine sehr ernste Angelegenheit.
Die Kraft die dafür die Ursache ist (Himmelskörper? Es wird behauptet Nibiru)
und in unserem Sonnensystem solche Wirkungen ausübt wird sehr wahrscheinlich auch
auf unsere Erde bald Wirkungen ausüben.

2. Elenin hat sich „aufgelöst“?

3. Seite 47, möglicher Einfluss. Die Pole wären auf dem Äquator.

Es ist nicht meine Absicht einen „Glaubenskrieg“ zu erzeugen.
Ich bin mir nicht sicher was ich von der Information halten soll.
Deshalb bitte ich um Unterstützung.
Sind die Angaben und Fotos (Saturn) Lüge und Fälschung?


http://wakenews.net/Nibiru_Final_Update.pdf

Saludo
Guerrero

@ Guerrero

Ulrich ⌂, München-Pasing, Mittwoch, 14.11.2012, 17:11 vor 5096 Tagen @ Guerrero (2559 Aufrufe)

Hallo Guerrero,

Auf Seite 10 und weiter wird behauptet und durch Fotos untermauert, dass sich der Saturn im Orbit (Raum) gedreht (Achse) hat.
Wenn dies korrekt ist dann ist dies eine sehr ernste Angelegenheit.
Die Kraft die dafür die Ursache ist (Himmelskörper? Es wird behauptet Nibiru) und in unserem Sonnensystem solche Wirkungen ausübt wird sehr wahrscheinlich auch auf unsere Erde bald Wirkungen ausüben.

die Bilder sind keine Fälschungen, teilweis jedoch das Datum der Aufnahmen, wenn ich mich richtig erinnere. Man müsste die Bilder mit den unzähligen anderen, die zu gleichen Zeitpunkten gemacht wurden vergleichen, was aber bereits geschehen ist und darum eine Zeitverschwendung wäre aus folgendem Grund:
Die Lageveränderung der Achse, sichtbar an den Ringen, ist u.a. bedingt durch den bewegten Standort des irdischen Betrachters auf seiner Umlaufbahn um die Sonne.

Davon abgesehen handelt es sich bei den Ringen nicht um etwas festgefügtes, das eine andere Ausrichtung bekäme, wenn die Achse des Saturn sich verändert, sondern die aus unserer Sicht scheibenförmigen Partikel-Wolken würde sich vermutlich, nach allem was man weiß, bei einer Achsen-Veränderung des Saturn auflösen oder dramatisch Ihre Form zu einer schlauchförmigen Wolke o.ä. verändern. Heißt im Umkehrschluß: Solange diese Partikelwolken unverändert als Ringe sichtbar sind, egal in welcher Ausrichtung und Neigung, ist alles im grünen Bereich.

Das pdf "Nibiru_Final_Update.pdf" ist nicht neu, sondern ebenso alt wie dumm und viele der darin enthaltenen Behauptungen haben sich inzwischen als falsch erwiesen.

Gruß,
Ulrich

Alles in einem Topf: 911, Zetas, Nibiru und die Bibel

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 15.11.2012, 03:39 vor 5096 Tagen @ Ulrich (2392 Aufrufe)

Hallo Guerrero!

Der Begriff "Planet X" hat solche inflationäre Ausmaße angenommen, daß einem
beim Anblick der vielen Bilder von dem angeblichen Planeten nur noch schwindelig
wird. Der Gipfel ist ja, daß die angeblichen Botschaften und Informationen
von Nibiru von den Zetas kommen, also irgendwelchen grünen Männchen oder
Greys von ebendort.
Aber nein, nicht irgendwelche Männchen, die Freaks würden mich steinigen.:-D

Es fing alles 1983 damit an, als die NASA angeblich den Planet entdeckte
und dies der Öffentlichkeit vorenthielt.
Aber selbst wenn, woher sollen wir wissen, was genau die damals gesehen
hatten? Vieleicht war es ein Irrtum oder ein weiter entfernter Stern.

Und außerdem: Falls der Planet auf die Erde zurasen sollte, hätten wir
ihn nach 29 Jahren längst schon entdeckt.
Seine Entdeckung könnte die NASA nicht mehr verhindern.

Da gibts so vielw Hobby-Astronomen in der ganzen Welt verstreut, also
falls sich da was in der Nähe des Plutos auf uns zubewegen würde, das
würde garantiert sofort publik werden. Die NASA kann das bestimmt
nicht verhindern.;-)


Die Existenz eines größeren Planeten hinter dem Pluto halten viele
Astronomen für nicht ausgeschlossen und ist deshalb durchaus möglich.

Ich habe selbst diesen RSS-Feed
auf dem Handy abonniert, aber ich lese die Artikel mehr
spaßeshalber durch wenn ich mal Zeit habe.
Von diesen meist US-amerikanischen Authoren kommt doch
kaum etwas seriöses herüber, was wir hier verwerten können.

Da wird kunterbunt 911 mit den Zetas & Nibiru, dieser wiederum mit
der Johannes-Offenbarung und sonstigen biblischen Stellen vermengt
und dann kommen noch irgendwelche Wissenschaftler, die alles stichhaltig
berechnet haben wollen.

Fotos von Hubble & Co. gibt's heute wie Sand in der Wüste, wie sollen
wir denn anhand dieser Bilder belegen, ob da ein Fleck oder Punkt
im All der Planet X sein soll?

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

Saturn

offtopic, Donnerstag, 15.11.2012, 04:01 vor 5096 Tagen @ Guerrero (2375 Aufrufe)

Buenos días Guerrero,

wie Ulrich bereits schrieb, wäre das Ringsystem sehr anfällig. Der manchmal scheinbar auf dem Ringsystem tanzende Saturn kommt von den unterschiedlichen Observatorien, da der Blickwinkel ja variiert. Wenn bei uns der Saturn mit leicht geneigtem horizontalem Ringsystem erscheint, wird er auf einem Photo eines südamerikanischen Observatoriums eher auf dem Ringsystem stehend erscheinen, wenn das Photo zur ca. selben Zeit geschossen wurde. Weiterhin ändern natürlich auch seine Monde scheinbar zu uns ihre Bahnen, nicht jedoch in Bezug zu Saturn.

Von einem geographisch gleichen Punkt aus gesehen, variiert die Ansicht aufgrund der Unterschiede in der Ekliptik sowohl der Rotationsachse als auch der Umlaufbahn um die Sonne. Also Kopf hoch, Saturn geht's prima!

[image]

(Photo aus Wiki)

¡Qué te vaya bién!

OT

keine Parallaxe

Ulrich ⌂, München-Pasing, Donnerstag, 15.11.2012, 04:15 vor 5096 Tagen @ offtopic (2283 Aufrufe)

Hallo offtopic,

Der manchmal scheinbar auf dem Ringsystem tanzende Saturn kommt von den unterschiedlichen Observatorien, da der Blickwinkel ja variiert. Wenn bei uns der Saturn mit leicht geneigtem horizontalem Ringsystem erscheint, wird er auf einem Photo eines südamerikanischen Observatoriums eher auf dem Ringsystem stehend erscheinen, wenn das Photo zur ca. selben Zeit geschossen wurde.

nein, daran liegt es nicht, das ist die 'Parallaxe', die kann sich bei der Entfernung zum Saturn nicht mehr so stark auswirken, weil der Winkel zwischen zwei Beobachtungspunkten ja niemals größer als der Erd-Durchmesser ist.

Da hat jemand Aufnahmen von Hobby-Astronomen mit Aufnahmen von Observatorien verglichen, ohne darauf hinzuweisen, welche unverändert, also auf dem Kopf stehend, welche vertikal gespiegelt (wie es sich ohne Teleskop darstellt), und welchen um 180 Grad gedreht wurden.

Gruß,
Ulrich

Keine Parallaxe

offtopic, Donnerstag, 15.11.2012, 04:39 vor 5096 Tagen @ Ulrich (2237 Aufrufe)

Hallo Ulrich,

nein, die Parallaxe meinte ich nicht, sondern den Winkel, den der Beobachter zur Umlaufbahn um die Sonne hat. Ist, als Beispiel, zur selben Zeit ein Beobachter am Nordpol vertikal stehend zur Umlaufbahn der Erde um die Sonne, so wäre der am Äquator horizontal ausgerichtet. Der Saturn macht diese ja nur vom Standpunkt der Erde erfolgte 90º Drehung nicht mit. Folge -> beide schiessen gleichzeitig Photos vom Saturn, die einen unterschiedlichen Winkel des Ringsystems implizieren. Aber eben nur scheinbar.

Gruss

OT

zurückruder...

Ulrich ⌂, München-Pasing, Donnerstag, 15.11.2012, 04:50 vor 5096 Tagen @ offtopic (2228 Aufrufe)

Hallo offtopic,

nein, die Parallaxe meinte ich nicht, sondern den Winkel, den der Beobachter zur Umlaufbahn um die Sonne hat. Ist, als Beispiel, zur selben Zeit ein Beobachter am Nordpol vertikal stehend zur Umlaufbahn der Erde um die Sonne, so wäre der am Äquator horizontal ausgerichtet. Der Saturn macht diese ja nur vom Standpunkt der Erde erfolgte 90º Drehung nicht mit. Folge -> beide schiessen gleichzeitig Photos vom Saturn, die einen unterschiedlichen Winkel des Ringsystems implizieren. Aber eben nur scheinbar.

<staun> Dir entgeht nichts ! </staun>

Gruß,
Ulrich

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der Saturn frisst seine Kinder

BBouvier, Donnerstag, 15.11.2012, 12:33 vor 5095 Tagen @ offtopic (2482 Aufrufe)

Danke, für die aussagekäftigen Bilder, Offtopic!

Als Galilei mit seinem selbstgebastelten Pappefernrohr
die Ringe erstmalig sah, konnte er sich keinen Reim
auf diese Lichterscheinungen beiderseits der Saturns
machen, die gelegentlich verschwinden
(flacher Blick auf die Ringe) - dann später aber wieder
auftauchen.
Und schrieb Keppler als lateinisches Annagramm:
"esscheintalsobdersaturnoehrchenhabe." <= die Buchstaben aber noch verwürfelt!!
Keppler konnte das Annagramm nicht lösen - Galilei liess ihn noch jahrelang zappeln.:-D

Oben schreibe ich bewusst:
"Als Galilei (!) die Ringe erstmalig sah." <= ER!!!

Denn bereits den alten Griechen war bekannt,
dass der Saturn beiderseits Lichtflecken aufweist,
die periodisch verschwinden.
(nur eben diesen US-Schlichtmenschen nicht ... *seufz* ...)
Und deswegen frisst der Saturn im Mythos seine Kinder!
Auch die vielen "Kinder" des Jupiters waren ihnen bereits bekannt.

Selbst die schier winzigen Trabanten des Mars, Phobos&Daimos,
die vor dem Kriegswagen des Mars laufen.
Wie das wohl??
Wiederentdeckung erst 1877!

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

gemein von Galilei

offtopic, Donnerstag, 15.11.2012, 16:02 vor 5095 Tagen @ BBouvier (2193 Aufrufe)

Hallo BB,

wusste gar nicht, dass Galilei so fies war :-D

Zum Wissensschwund: der ist wirklich sehr auffällig und auch sehr schade. Einzig tröstet mich, dass die alten Griechen es wohl auch nicht exakt wussten, denn sonst müsste man ob des Verlustes tatsächlich dafür beten, dass Elenin mal vorbeischaut.

Erstaunlich ist aber dennoch, wie aus heutiger (technischer) Sicht anscheinend rückständige Völker dennoch soviel wussten. Bewundernswert!

Gruss!

OT

Meinung gefragt

Alex, Donnerstag, 15.11.2012, 18:11 vor 5095 Tagen @ BBouvier (2179 Aufrufe)


Oben schreibe ich bewusst:
"Als Galilei (!) die Ringe erstmalig sah." <= ER!!!

Denn bereits den alten Griechen war bekannt,
dass der Saturn beiderseits Lichtflecken aufweist,
die periodisch verschwinden.
(nur eben diesen US-Schlichtmenschen nicht ... *seufz* ...)
Und deswegen frisst der Saturn im Mythos seine Kinder!
Auch die vielen "Kinder" des Jupiters waren ihnen bereits bekannt.

Selbst die schier winzigen Trabanten des Mars, Phobos&Daimos,
die vor dem Kriegswagen des Mars laufen.
Wie das wohl??
Wiederentdeckung erst 1877!

Hallo BB,

wie erklärst Du es Dir eigentlich, dass viel ältere
Völker schon Dinge gewusst haben, die erst kürzlich
wieder wiederentdeckt worden sind - wie Du selber schreibst?

Gruss,
Alex

--
Neue Männer braucht das Land!!

Schritt Nr. 14: "Die Erschaffung einer versklavenden (unsinnigen / bewusst irreführenden) Philosophie innerhalb einer Feindesnation." ----Psychopolitik (Kapitel 1)

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sicherlich nicht platter "Zufall"

BBouvier, Donnerstag, 15.11.2012, 19:50 vor 5095 Tagen @ Alex (2321 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 15.11.2012, 20:00


Wie erklärst Du es Dir eigentlich, dass viel ältere
Völker schon Dinge gewusst haben, die erst kürzlich
wieder wiederentdeckt worden sind - wie Du selber schreibst?

Gruss,
Alex

Hallo, Alex!

Da kann ich natürlich auch nur raten:

- uns unbekannt, verfügten untergegangene Vorgängerkulturen
bereits über Teleskope ... und zwar recht gute!

- durch "Hellseher" ... man denke dabei an Swift:
=>
"Die Existenz von zwei kleinen Marsmonden wurde schon 1727
von Jonathan Swift fiktiv vorweggenommen,
im dritten Teil von Gullivers Reisen – Lemuel Gulliver –,
lange vor ihrer Entdeckung durch Asaph Hall.
In dem Buch wird erzählt, die laputanischen Astronomen
kennen „zwei kleinere Sterne oder Satelliten,
welche um den Mars laufen; hiervon ist der innerste
vom Mittelpunkt des Planeten genau drei,
der äußerste fünf seiner Durchmesser entfernt;
ersterer vollendet seinen Umlauf im Zeitraum von zehn,
letzterer in einundzwanzigeinhalb Stunden“.

(Richtig: 7 bzw. dreissig Stunden !)

Diese Geschichte floss 1750 in Voltaires Roman Micromégas ein,
in dem ein Riese vom Stern Sirius
unser Sonnensystem besucht.

Zu Ehren dieser Autoren erhielten
zwei der Krater auf Deimos die Namen Swift und Voltaire.

Bemerkenswert ist diese Vorwegnahme
nicht nur wegen der Ähnlichkeit in Bezug auf Abstand
und Umlaufzeit, sondern auch,
weil alle anderen bis dahin bekannten Monde
(Erdmond, Galilei'sche Jupitermonde und Saturnmond Titan)
wesentlich längere Umlaufzeiten aufweisen
und damit nur schwer als Vorlage in Frage kommen.
"

Gruss,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Muchas Gracias!

Guerrero, Donnerstag, 15.11.2012, 10:51 vor 5095 Tagen @ Guerrero (2374 Aufrufe)

Muchas Gracias an alle für ihre Antworten.

Ich finde es gut dass hier im Forum für viele Bereiche
Fachleute sind,

die sich auch mal einig sind ;-)

Mir ist nun "sonnenklar"
dass die Angaben (Aussagen) in dieser Veröffentlichung
falsch sind.

Was mir nicht klar ist,

warum (Sinn - Zweck) macht sich jemand so viel Arbeit,
um solche Lügen zu verbreiten?

Um die Antwort zu finden brauchen wir
vielleicht gute Psychologen.

Saludo
Guerrero

Rotationsachse relativ zur Ekliptik?

Georg, Donnerstag, 15.11.2012, 13:49 vor 5095 Tagen @ Guerrero (2205 Aufrufe)

Rotationsachse relativ zur Ekliptik?

Hallo beisammen,


Falls daran tatsächlich etwas außergewöhnliches sein sollte,
dann wäre die Aussage sich gedreht hat,
vielleicht folgendermaßen zu deuten?

Die Rotationsachse des Saturn hat ihren Winkel relativ zur Ekliptik
- die Ekliptik ist die Ebene, in der die Planeten um die Sonne laufen
(Ausnahme Pluto und andere Objekte im Kuiper Gürtel, die diesbezüglich recht stark
abweichen) -
verändert?

Bei der Erde beispielsweise beträgt der ja bekanntlich 23°.


Bei Wikipedia steht für den Saturn

Neigung der Rotationsachse 26,73°

Neigung der Bahnebene 2,484°

ist wohl beides relativ zur Ekliptik gemeint?

http://de.wikipedia.org/wiki/Saturn_(Planet)

Ob sich da tatsächlich was ändern kann?


mfG Georg

Avatar

die epochemachende Enteckung eines US-Menschen :-)

BBouvier, Donnerstag, 15.11.2012, 14:00 vor 5095 Tagen @ Georg (2370 Aufrufe)

Hallo, Georg!

Je nach Stellung des Saturns zur Erde
schaut der Betrachter seit Millionen Jahren
mal schräg von oben, mal seitlich, mal schräg
von unten auf die Ringe.
Da es die USA aber erst seit 1776 gibt,
haben die das dort erst neulich mitbekommen.
Man muss da sehr nachsichtig sein.
Mit Denen.
Und das war´s auch schon.

Gruss,
BB

--
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Das ist nichts besonderes

Georg, Freitag, 16.11.2012, 01:39 vor 5095 Tagen @ BBouvier (2178 Aufrufe)

Das ist nichts besonderes oder neues, was den Anblick der Ringe angeht.
Da muss weder der Nibiru noch der Planet X nachhelfen.

Wie es sich aber auf den Anblick des Saturn und dessen Ringe auswirkt, wenn US-
Menschen in die Nähe kommen, das weiß ich nicht.


mfG

@ Georg

Ulrich ⌂, München-Pasing, Donnerstag, 15.11.2012, 14:11 vor 5095 Tagen @ Georg (2217 Aufrufe)

Hallo Georg,

Ob sich da tatsächlich was ändern kann?

das wäre schlimm!
Weil, dann fallen die Lorber'schen Saturnring-Bewohner aus ihren Baumhäusern und tun sich weh.

(Bitte nicht übelnehmen, es kam so über mich.)

Klar kann sich das ändern. So wie alles Andere auch.
Aber sicher nicht 'einfach so', weil der Saturn gerne etwas Abwechslung hätte, und schon gar nicht, weil die NASA 1983 einen was-auch-immer verheimlicht hat, den bis heute die Amateur-Astronomen nicht finden können, weil er sich duckt.

Gruß,
Ulrich

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hinter dem Monde!

BBouvier, Donnerstag, 15.11.2012, 14:30 vor 5095 Tagen @ Ulrich (2279 Aufrufe)

<"...den bis heute die Amateur-Astronomen nicht finden können ...">

Ganz falsch, Ulrich! :no:

Vor so 3 Jahren habe ich ganz genau gelesen,
man wisse sehr wohl, wo er sich seitdem
aufhält:
Der versteckt sich nämlich hinter dem Monde:
Er lässt sich schamhaft grad´ nur nicht sehen!

Von dannen er nebst seinen hohlen Bewohnern
einst spontan hervorkommen wird, um ... ( <= hier bitte ganz nach Belieben
seine eigene Meinung dazu einfügen zu wollen )

Grüsse!
BB

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Ekliptik

offtopic, Donnerstag, 15.11.2012, 15:40 vor 5095 Tagen @ Georg (2407 Aufrufe)

Rotationsachse relativ zur Ekliptik?

Hallo beisammen,

Hallo Georg,

Falls daran tatsächlich etwas außergewöhnliches sein sollte,
dann wäre die Aussage sich gedreht hat,
vielleicht folgendermaßen zu deuten?

Die Rotationsachse des Saturn hat ihren Winkel relativ zur Ekliptik
- die Ekliptik ist die Ebene, in der die Planeten um die Sonne laufen
(Ausnahme Pluto und andere Objekte im Kuiper Gürtel, die diesbezüglich recht stark
abweichen) -
verändert?

Bei der Erde beispielsweise beträgt der ja bekanntlich 23°.

Ekliptik ist die Umlaufbahn der Erde um die Sonne, genauer eigentlich der scheinbare Umlauf der Sonne am Himmel. Die 23º ist die vertikale Abweichung der Rotationsebene der Erde zu ihrer Umlaufbahn um die Sonne. Die Bahnebenenneigung, d. h. der Winkel zwischen tatsächlicher Umlaufbahn und Äquatorebene der Sonne beträgt 7º.

Bei Wikipedia steht für den Saturn

Neigung der Rotationsachse 26,73°

Neigung der Bahnebene 2,484°

ist wohl beides relativ zur Ekliptik gemeint?

Nein, siehe oben. Erstere relativ zur Bahnebene Saturns, zweitere zur Äquatorebene der Sonne.

http://de.wikipedia.org/wiki/Saturn_(Planet)

Ob sich da tatsächlich was ändern kann?

Naja, wenn Chuck Norris durchdreht und Saturn einen Roundhouse-Kick verpasst, dann haben wir einen Planeten weniger im System :-D

Zum PDF: schau mal auf Seite 10ff, da ist es sehr auffällig: Im Programm Stellarium (übrigens sehr gutes Programm) hat er Saturn im Bild, aber die Umlaufbahn nicht ausgeblendet (die rote Linie). Die läuft auf jedem Bild anders, da er die Kamaraeinstellung laufend ändert. Saturn bleibt in Bezug auf die rote Linie (also der berechneten Umlaufbahn) jedoch gleich. Weiterhin haben die meisten Photos weder Orts- noch Zeitangabe des jeweiligen Observatoriums, was die Photos unbrauchbar macht, da ohne diese Referenz kein Bezug zur Erde und der Sonne hergestellt werden kann.

Im PDF schreibt er, dass Elenin wahrscheinlich ein roter oder brauner Zwerg (also Sonne in Rente) sei. Das hiesse: Dieser hätte ca. Sonnenmasse (!) aber nur Erdgrösse. Sollte uns jemals so ein Objekt einen Besuch abstatten, dann stellt der das Sonnensystem schon weit vorher auf den Kopf. Da braucht dann auch die NASA nichts mehr zu verheimlichen, denn Sonne und Elenin würden ein Doppelsternsystem bilden und sämtliche Planeten, von denen ja Elenin auch schon 7 mitbringen soll, müssten dann selbst schauen, wo sie bleiben, sofern diese den Spass überhaupt heil überstehen. Das Leben auf der Erde wäre dabei aber komplett ausgelöscht, selbst wenn der Planet das in einem Stück überlebt.

Das Ganze kannst Du aber knicken, da wir von der Erde aus schon Planeten lichtjahre entfernt in anderen Sonnensystemen gefunden haben, und das manchmal allein aufgrund der Veränderungen, die Planeten bei der Sonne hervorrufen. Da wäre uns dieser Bursche sicher schon aufgefallen. Ein komplettes Sonnensystem schleicht nicht einfach unbemerkt heran und sagt dann "Hallo, hier bin ich!"

mfG Georg

Grüsse

OT

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