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sicherlich nicht platter "Zufall" (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Donnerstag, 15.11.2012, 19:50 (vor 5095 Tagen) @ Alex (2322 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 15.11.2012, 20:00


Wie erklärst Du es Dir eigentlich, dass viel ältere
Völker schon Dinge gewusst haben, die erst kürzlich
wieder wiederentdeckt worden sind - wie Du selber schreibst?

Gruss,
Alex

Hallo, Alex!

Da kann ich natürlich auch nur raten:

- uns unbekannt, verfügten untergegangene Vorgängerkulturen
bereits über Teleskope ... und zwar recht gute!

- durch "Hellseher" ... man denke dabei an Swift:
=>
"Die Existenz von zwei kleinen Marsmonden wurde schon 1727
von Jonathan Swift fiktiv vorweggenommen,
im dritten Teil von Gullivers Reisen – Lemuel Gulliver –,
lange vor ihrer Entdeckung durch Asaph Hall.
In dem Buch wird erzählt, die laputanischen Astronomen
kennen „zwei kleinere Sterne oder Satelliten,
welche um den Mars laufen; hiervon ist der innerste
vom Mittelpunkt des Planeten genau drei,
der äußerste fünf seiner Durchmesser entfernt;
ersterer vollendet seinen Umlauf im Zeitraum von zehn,
letzterer in einundzwanzigeinhalb Stunden“.

(Richtig: 7 bzw. dreissig Stunden !)

Diese Geschichte floss 1750 in Voltaires Roman Micromégas ein,
in dem ein Riese vom Stern Sirius
unser Sonnensystem besucht.

Zu Ehren dieser Autoren erhielten
zwei der Krater auf Deimos die Namen Swift und Voltaire.

Bemerkenswert ist diese Vorwegnahme
nicht nur wegen der Ähnlichkeit in Bezug auf Abstand
und Umlaufzeit, sondern auch,
weil alle anderen bis dahin bekannten Monde
(Erdmond, Galilei'sche Jupitermonde und Saturnmond Titan)
wesentlich längere Umlaufzeiten aufweisen
und damit nur schwer als Vorlage in Frage kommen.
"

Gruss,
BB

―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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