Hallo Forum, verbunden mit friedlichen Weihnachtsgrüssen möchte ich etwas zum Thema Träumen, bzw. Schauen, oder auch Erleben von Zahlen schreiben.
Das Thema kann aber nur beleuchtet, nicht aber erklärt werden.
Im Deutschen und Französischen ist in der Sprache noch rudimentär ein Bezug von Zahl und Wort zu finden. Man sagt, man er"zählt" etwas im Deutschen und on ra"conte" im französischen. Im alten Hebräische ist dieser Zusammenhang noch sehr deutlich zu sehen. Da hat jeder Buchstabe auch eine, ihm zugeordnete Zahl.
Nun schreibe ich einen Absatz aus Weinrebs Traumleben- überlieferte Traumdeutung - Band II hier herein:
Das alte Wissen mißt einem Zahlentraum große Bedeutung bei. Man sieht in ihm eine Art prophetischen Traum. Träumst du von Zahlen, dann meldet sich etwas- wird gesagt,
das Schöpfung werden will. Es ist noch nicht da; noch ist es nur Zahl, Proportion, oder Fläche. Man deutet, heißt es, einen Zahlentraum auf etwas, dass in der Zeit noch kommen wird.
Im alten Wissen wird das Beispiel der Zahl 17 gegeben. Wenn du die 17 im Traum siehst, dann meint es "tow", "gut". "Tow" wird 9-6-2 geschrieben und ist die Entsprechung der Zahl 17. Etwas Gutes kommt, es ist aber noch im Werden, noch auf dem Weg. Begegnest du im Leben sehr oft der 17, dann ist das kein Zufall. Es bricht-für dich rätselhaft- die andere Dimension durch und äußert sich.
...
In der Begegnung mit Zahlen im Traum meldet sich bei dir die Möglichkeit, dass Neues
in deinem Leben zustandekommt. Es kann aber auch sein, dass es sich meldet, weil nichts Neues in deinem Leben mehr ist, weil die Gefahr der Erstarrung besteht.
Dann heißt es: Neues müsste bei dir kommen!
Die Kenntnis des Menschen ist, wie gesagt, für eine Deutung unerläßlich.
Zitat Ende.
An anderer Stelle schreibt er jedoch, dass man zur Traumdeutung den Träumenden gut kennen muss. Da manchmal im Traum die andere Seite des gerade Gelebten erscheint und somit ein Ganzes da sein kann. Beispielsweise könnte man gerade friedlich vor sich her leben und doch einen Alptraum erfahre. Somit wäre man nicht durch das einseitige Erleben einer heilen Welt, dieser Realität hier entrückt, sondern würde beide Seiten erfahren.
Nun sind Irlmaiers achter und neuner keinen Deut klarer geworden, aber es stellt sich die Frage, ob es bei den Mitforisten besondere Begegnungen mit Zahlen gab.