Das Träumen und Erleben von Zahlen, mit kleiner Umfrage (Schauungen & Prophezeiungen)

Kuddel, Dienstag, 25.12.2012, 21:42 vor 5055 Tagen (2372 Aufrufe)
bearbeitet von Kuddel, Dienstag, 25.12.2012, 22:00

Hallo Forum, verbunden mit friedlichen Weihnachtsgrüssen möchte ich etwas zum Thema Träumen, bzw. Schauen, oder auch Erleben von Zahlen schreiben.
Das Thema kann aber nur beleuchtet, nicht aber erklärt werden.

Im Deutschen und Französischen ist in der Sprache noch rudimentär ein Bezug von Zahl und Wort zu finden. Man sagt, man er"zählt" etwas im Deutschen und on ra"conte" im französischen. Im alten Hebräische ist dieser Zusammenhang noch sehr deutlich zu sehen. Da hat jeder Buchstabe auch eine, ihm zugeordnete Zahl.

Nun schreibe ich einen Absatz aus Weinrebs Traumleben- überlieferte Traumdeutung - Band II hier herein:

Das alte Wissen mißt einem Zahlentraum große Bedeutung bei. Man sieht in ihm eine Art prophetischen Traum. Träumst du von Zahlen, dann meldet sich etwas- wird gesagt,
das Schöpfung werden will. Es ist noch nicht da; noch ist es nur Zahl, Proportion, oder Fläche. Man deutet, heißt es, einen Zahlentraum auf etwas, dass in der Zeit noch kommen wird.
Im alten Wissen wird das Beispiel der Zahl 17 gegeben. Wenn du die 17 im Traum siehst, dann meint es "tow", "gut". "Tow" wird 9-6-2 geschrieben und ist die Entsprechung der Zahl 17. Etwas Gutes kommt, es ist aber noch im Werden, noch auf dem Weg. Begegnest du im Leben sehr oft der 17, dann ist das kein Zufall. Es bricht-für dich rätselhaft- die andere Dimension durch und äußert sich.
...
In der Begegnung mit Zahlen im Traum meldet sich bei dir die Möglichkeit, dass Neues
in deinem Leben zustandekommt. Es kann aber auch sein, dass es sich meldet, weil nichts Neues in deinem Leben mehr ist, weil die Gefahr der Erstarrung besteht.
Dann heißt es: Neues müsste bei dir kommen!
Die Kenntnis des Menschen ist, wie gesagt, für eine Deutung unerläßlich.
Zitat Ende.

An anderer Stelle schreibt er jedoch, dass man zur Traumdeutung den Träumenden gut kennen muss. Da manchmal im Traum die andere Seite des gerade Gelebten erscheint und somit ein Ganzes da sein kann. Beispielsweise könnte man gerade friedlich vor sich her leben und doch einen Alptraum erfahre. Somit wäre man nicht durch das einseitige Erleben einer heilen Welt, dieser Realität hier entrückt, sondern würde beide Seiten erfahren.

Nun sind Irlmaiers achter und neuner keinen Deut klarer geworden, aber es stellt sich die Frage, ob es bei den Mitforisten besondere Begegnungen mit Zahlen gab.

8 8 9

throne, Dienstag, 25.12.2012, 22:31 vor 5055 Tagen @ Kuddel (1915 Aufrufe)

Hallo Kuddel,

das hieße ja eventuell, dass nur (oder speziell) die Summe eine gewisse Be-Deutung zulässt:
8 + 8 + 9 = 25.

Den Verweis auf Erdbebenstärken fand ich schon mal gar nicht so schlecht.
Nun wäre mal interessant, was die kabballistischen Traumdeuter aus der Summe 25 raushohlen, bzw. reininterpretieren.
Wenn ich mich recht erinnere gibt es hier ein zwei kompetente Kabballisten.
Vielleicht können die sich mal versuchen und vielleicht ergibt sich ein übergeordneter Zusammenhang?

Gruß, throne

achter und neuner

Kuddel, Dienstag, 25.12.2012, 23:43 vor 5055 Tagen @ throne (1922 Aufrufe)

Hallo throne

So, wie ich die Überlieferung kenne, ist die 25 keine markante Zahl.
Die acht hat etwas von: jetzt dachte ich, ich habe es erreicht, aber nun ist es doch ganz anders. Es schwingt bei ihr auch etwas von "Himmel" mit.
Der Neun "teth" schreibt man etwas von einer Gebärmutter zu, einer Phase der Finsterniss. So ist auch die neunte biblische Plage die Finsternis.
daraus wir die kleine "Jod" geboren, der kleinste Buchstabe. Im zehnten erreicht man die weiteste Entfernung von der 1. Aus der weitesten Entfernung wir etwas Neues geboren.

Irlmaier hat jedenfalls keine 25 gesehen.

Aus dem, was mir aus der alten Traumdeutung bekannt ist, können wir aus den Achtern und Neunern für das konkrete Weltgeschehen nichts erkennen.

Bestenfalls könnte man vermuten, dass zwei achter ein Hinweis auf mehrere Himmel sind. Im Hebräischen kennt man den Himmel nur als Plural, also die Himmel.

Ich würde mir erlauben zu interpretieren, das hier etwas Inneres gesehen wurde.
Finsternis in der Gebärmutter, Geburt, Tod, neue Geburt woanders.

So in etwas steht es auch im Buch "Vor Babel" -die Welt der Ursprache.

Kabbalah- Überlieferung ist auch keine Wissenschaft für Zukunftsforscher, eher die Wissenschaft vom Sein und Werden.
Aber ich merke schon, bin im falschen Forum, kann nicht sagen was wann kommen könnte.

Manchmal denke ich, dass über unser Thema hier nur die eigene Angst vor dem Sterben und des sich Änderns thematisiert werden.

angebliche Zahlenmystik

Mykene, Mittwoch, 26.12.2012, 11:05 vor 5054 Tagen @ Kuddel (1789 Aufrufe)

Hallo Kuddel,

du hast es richtig gesehen, dass die Bedeutung von Zahlen und Wörtern in manchen Sprachen übereinstimmen. Entsprechend wird dann in Mathematik, Kunst und Literatur die Anwendung. Bei der Thora, dem Alten Testament, war diese Anwendung sehr sinnvoll. Sie verband die schlichte Erzählung mit wichtigen, tiefgründigen Lehren. Analoge Muster weisen auch die in Sanskrit verfassten heiligen Texte auf. Während sie in östlichen Ländern eine weitgehend sprachlich ungebrochene Tradition aufweisen, kam es im Westen zu einem sprachlichen Bruch. In Griechisch und Latein wurden die Kirchensprachen und Traditionen fortgeführt, aber der innere Sinn erschloss sich nicht mehr.

Mit dem Verlust dieses Wissens kam ein ziemliches Kuddelmuddel aus sinnlosen Befürchtungen, Träumen und absurden Kombinationen, eine undurchschabare Mystik. Das verwirrte in angeblichen Traumdeutungen, und schuf dazu jede Menge Blockaden gegenüber religösen Ansichten.

Beispiel:
Nach äußerer Sicht wird der Brauch gehalten, den 7.Tag der Woche zu heiligen und 6 Tage zu arbeiten. Die moderne Gesellschaft hätte es gerne umgekehrt, 6 Tage nichts tun, einen Tag arbeiten. Die Hochöfen und Krankenhäuser halten sich nicht daran. Verschiedene Meinungsturbulenzen entstehen daraus. Als das Gebot verfasst wurde, kannte man die Bedeutung der Zahlen. Die Zahl sieben wurde gleich geschrieben wie zufrieden sein oder wie eindringlich bitten. Sechs klingt als sch esch, weil es gibt oder ist als schusch (optisch, geschrieben gleich) Freude. Es wurde verstanden, dass die Zufriedenheit aller besonders heilig zu halten sei und alle Arbeit letztendlich der Freude dienen soll. Ein Rabbi machte vor einigen Jahren die Weltpresse auflachen mit einer Feststellung: Nasenbohren ist verboten am Sabbath (= 7.Tag oder Ruhe bleibt). Die "innere" Bedeutung erschloss sich nicht, Missverständnis kam heraus. Er meinte Nase=af=Zorn. Im Zorn bohren wäre bei Ruhe verboten.

Mykene

Zahlen beim Channeling

Selly, Mittwoch, 26.12.2012, 18:21 vor 5054 Tagen @ Kuddel (1746 Aufrufe)

Hallo Kuddel,

besuchte mal ein Channeling-Seminar. Bei einer Übung sollten die Seminar-Teilnehmer sich gegeneinander über prägende Ereignisse befragen - kann mich nicht mehr daran, wie genau die Aufgabenstellung war. Dagegen kann ich mich genau daran erinnern, wie es dazu kam, dass ich mitteilen konnte, wie alt mein Gegenüber war, als sich etwas Prägendes ereignete.

Fragte mich: wie alt ...? Antwort kam, indem ich Bilder erhielt, die mein Gegenüber fortlaufend wohl jeweils ein Jahr älter zeigten. Angefangen beim Säugling. Hab' sowas zum ersten Mal erlebt. Zählte bis 7, Bildfolge stockte - "wusste", so alt war der Seminarteilnehmer damals. Bestätigung vom Gegenüber.

So gesehen, ist es möglich, dass Zahlen eine Zeitangabe darstellen. Möchte mal so formulieren: der "Schlüssel" wird benötigt. In meinem obigen Beispiel war der Schlüssel ein Abzählen bis zum Ereignis. Hoffe, mich verständlich ausgedrückt zu haben. :-)

Wobei Schlüssel sich etwas kompliziert anhört - sollte ja auch nur der Erklärung dienen. Unabhängig davon, was man von Channeling hält. Bitte als sachlichen Beitrag zu verstehen.

Selly

Rational-Irrational und ein paar Bienen

Kuddel, Mittwoch, 26.12.2012, 19:41 vor 5054 Tagen @ Selly (1775 Aufrufe)

Danke Selly für Deinen Bericht.
Bei eurem Seminar seid ihr dem Irrationalen mit rationalen Instrumenten begegnet.
Die Zahlen muten wie ein Kontrollinstrument an.
Sie brachten Ordung in den Vorgang.

Ich beobachte zur Zeit das Zufällige, das Geschenkte, das über-einen-kommende, das was umsonst ist und die Grundhaltung in der man sich gerade befindet.
So lebte ich die ersten Lebensjahre Hausnummer 17. Einen nettes Omen, wenn man den Eingangsbeitag liest, zumal die Jahre dort mir alles andere als "gut" begegneten.

(Später war es 2x die Nr. 19 der ich auf diesem Wege begegnete. Ich eiere anscheinend um die 17-19 rum).

Kleine Abweichung vom Thema:
Sonntag nacht träumte mir von heftigem Bienenflug und dass ich unter ihnen durch müsse. Montag stand ich dann bei den Völkern, es war sehr warm und die Bienen flogen heftig. Das Flugloch eines schwach fliegenden Ablegers war noch viel zu weit auf, es drohte Räuberei und ich musste mich unter die fliegenden Bienen an das Flugloch begeben. Das war wohl auch eine Nah-Präkognitive Begegnung wie detlev oder NeuOrest sie geschildert haben. Andererseits ist in der Überlieferung die Biene (deborah)nahe dem "wort" (dev(b)ar). Man kann in den Traum auch eine irgendwie geartete Begegnung mit dem Wort hineininterpretieren. (An Weihnachten wird gefeiert, dass das Wort Fleisch wird, oder auch viele Worte machen im Forum).

Zahlen beim Channeling

Selly, Mittwoch, 26.12.2012, 23:57 vor 5054 Tagen @ Kuddel (1751 Aufrufe)

Bei eurem Seminar seid ihr dem Irrationalen mit rationalen Instrumenten begegnet.
Die Zahlen muten wie ein Kontrollinstrument an.
Sie brachten Ordung in den Vorgang.


Hallo Kuddel,

naja, es waren ja bei dem Seminar für mich sozusagen die ersten Schritte. Klar, tut sich da der Verstand erst mal schwer. Denke, dass es eine Hilfe für mich war, auf das 7. Lebensjahr meines Gegenübers zu kommen. Weil, da saß ich nun etwas ratlos und sollte mitteilen, wann etwas Bedeutendes passiert war. Äh, ... was nun. Und bestimmt war es mein "Hohes Selbst" oder was auch immer, das mir diese Hilfe gab. Einfach nur eine Hilfe.

Selly.

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