Danke, Ricaro!
Schwieriges Thema.
Dennoch ein paar Gedanken dazu.
Zeit wird an der Veränderung materieller Zustände gemessen:
- das Fallen Sandes oder Wassers: Anhäufung
- Oszillation bei Uhren: Unruhe oder Quarz
- das Abbrennen eines Streichholzes
- das Wachsen eines Getreidehalmes
- das Altern oder Verwittern von Gegenständen
- und dergleichen =>
Heisst: "Zeit" ist untrennbar mit Materie verknüpft.
Ohne Materie - keine "Zeit".
Jetzt wird es erst richtig schwierig.
"Information" bedarf eines Trägers:
- Hirn
- Papier
- Stein
- Rechner
- etc.
Die Abstraktion eines materiellen Rades ist der Kreis.
Und die reine Idee "Kreis" existiert ggfls. auch
völlig ohne ein materielles Universum:
Wie Wahrheit, Schönheit und das Gute.
Fliesst diese reine Idee als Information in die reale Welt ein,
dann wird sie per se "unvollkommen" ... wandelt sich
sozusagen per Analogie wieder zurück in ein "Rad" -
in einen auf Papier mit Blei gezeichneten "Kreis",
der bereits mit Lupe betrachtet jedoch nicht mehr vollkommen ist.
Verbindung zu Schauungen:
Die reine, abstrakte Sachinformation einer Schau, die aus der nichtmateriellen Welt
- aus der Zeitlosigkeit in die materielle, zeitliche dringt -
wird ebenso umgesetzt und dabei mehr oder weniger verfälscht werden.
Das dazu meine (möglicherwiese irrigen) Überlegungen.
Gruss,
BB
―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."