Supervulkan Deutschland (Schauungen & Prophezeiungen)

Leserzuschrift @, Montag, 28.01.2013, 16:48 vor 5021 Tagen (1738 Aufrufe)
bearbeitet von unbekannt, Montag, 28.01.2013, 16:55

http://www.youtube.com/watch?fvwp&v=AO6xiQp3aa8

[Anmerkung von Taurec: Inhalt des Videos ist die Behauptung aus unbekannter Quelle angeblich wissenschaftlichen Hintergrundes, der Laacher See sei Teil eines Supervulkans, der geologische Verbindungen bis nach Mitteldeutschland haben könnte. Die Sache an sich ist in Hinsicht auf Schauungen zumindest deswegen interessant, weil wir eine Schau von einer Frau aus Montabaur haben, die in Neuwied, 12 Kilometer westlich davon, etwas in den Rhein fliegen sah:

"Ein schöner Sommertag in Neuwied/Heddesdorf am Rhein. Kirmes/Volksfest, und fröhliche Menschen auf den Gassen. Plötzlich schrecken Alle auf: Von der Eiffel her (also aus West) fliegt ein länglicher, riesiger Felsbrocken daher. Die Sonne verdunkelnd. Größe nur schwer zu schätzen, vielleicht fußballfeldgroß. In Panik stürzen die Menschen in die gepflasterten Nebengassen. Das Trumm schlägt im Rhein ein. Riesige Gischtwolke, Autos, Menschen, alles Bewegliche mit sich reißend. Erdbeben."]

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Aus dem All oder aus dem Vulkan?

nickela, Dienstag, 29.01.2013, 00:14 vor 5021 Tagen @ Leserzuschrift (1379 Aufrufe)

Hallo,

bei einem Einschlag aus dem All ist ein Brocken so schnell, dass man seine Größe kaum schätzen können dürfte. Die Brocken zerbrechen auch meist in oberen Atmosphärenschichten. Von daher ist - wenn man den Brocken langsam anfliegen sieht - die Herkunft aus einem Vulkan wahrscheinlicher. Allerdings: Fußballfeldgroß kann er dann nicht sein, dicke vulkanische Bomben sind so groß wie ein Auto oder ein Bus. Größere Brocken werden bei der Eruption in mehrere kleine zerrissen. Außerdem müßte von Neuwied aus gesehen die Explosion des Laacher Sees so spektakulär sein, dass nicht ein heranfliegender Brocken, sondern die himmelfüllende Eruptionssäule mit Asche, Gas und Blitzen das Bild dominieren würde. Man darf also vermuten, dass in dem Fall eher die Eruptionssäule mit all ihren Nebenerscheinungen geschaut würde, statt eines aus heiterem Himmel herabstürzenden Brockens. Mit dem Argument wird ein Impakt als Ursache der Schauung wieder wahrscheinlicher.

Unter der Osteifel liegt der "Eifel-Plume", eine Magmakammer, die mehr oder weniger genau vermessen worden ist, je nachdem, welchem Vulkanologen man glaube will. Das Teil ist ein paar dutzend Kilometer groß in jede Richtung, und damit schon ziemlich gewaltig. Eine Verbindung nach Osten, womöglich ins Vogtland und das Gerumpel und Geblubber unter Nordböhmen, kann man nach allem Stand des Wissens aber praktisch ausschließen. Und selbst wenn, wäre es für eine Eruption nicht relevant, weil die entfernt liegenden Teile der Magmakammer die zähe Lava gar nicht bis zum Vulkanschlot durchgedrückt kriegen.

Trotzdem, nur um sicher zu gehen: Gibt es (weitere) Schauungen, die auf Eruptionen in der Eifel hindeuten?

Denn sollte ein Himmelskörper so nah an der Erde vorbeiziehen, dass er in der Lage ist, die geschauten Fluten auszulösen, dann knetet er auch die Erdkruste gewaltig durch und ist prinzipiell in der Lage, aufgestaute Spannungen schlagartig zu entladen, auf jeden Fall in Form von Erdbeben, möglicherweise auch in Form von Hebungen und Senkungen von vielen Metern, Verschiebungen von vielen dutzend Metern, oder möglicherweise auch in der Form, dass versteckte, sonst für weitere Jahrhunderte ruhige Vulkane ausbrechen.

Eine spannende Fragestellung!

Gruß

Nickela

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Et ess wie et ess, et kütt wie et kütt onn et hat noch emmer jot jang.

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