<"... oder Ton-Glas-Modul?
Genau!
"Ton" = wohl "Keramik"
=>
Zitat:
"Radioaktive Stoffe sind gerade bei Inkorporation
besonders gefährlich, d.h. wenn sie eingeatmet
oder verzehrt werden.
Das klingt für mich recht blumig. Alphastrahler sind bei Inkorporation nicht nur gefährlich, sondern mit Sicherheit karzinogen, also definitiv tödlich. Nur die Siechtumsdauer sind unterschiedlich lang.
Damit dieses nicht geschehen kann,
werden die stark radioaktiven Abfälle
am besten in Glas eingeschmolzen und erst dann
tief in der Erde gelagert.
Glas ist unlöslich in Wasser und man kann es nicht verspeisen.
...
Alternativ hierzu wird an der Einbindung in Keramik
gearbeitet; hier ist ebenfalls eine chemisch stabile
Lagerung gewährleistet."
=>
Dann und so hat man die Abfälle im Griff.
Gruss,
BB
Sorry Bernhard,
Hoffnung ist gut, soll aber nicht zu unhaltbaren Illusionen führen. Die Abfälle wird man nie im Griff haben. Das ist nunmal die bittere Wahrheit. Ob in Fässern, Castoren, Glaskugeln oder Keramik tief-, end- und in Wirklichkeit ja nur für recht kurze Zeiträume "zwischengelagert" bis sie wieder da sind, wo man sie nicht haben will, nämlich in der Biosphäre.
Die Radioaktivität (Aussendung ionisierender Strahlung) hat nunmal die unangenehme physikalische Eigenschaft, dass sie umgebende Atomstrukturen zerstört. Nichts kann das Zeug über längere Zeiträume halten und die Radionuklide haben nach menschlich-biologischen Maßstäben eben unendlich lange Zeit, ihr Werk zu tun und die Nahrungs- und Verwesungsketten zigtausende Male hoch- und runter zu durchlaufen, bis die Halbwertszeiten greifen (aber niemals Null sein werden).
Da können 3 Tage der Finsternis, 3 Jahre der Finsternis oder 300 Jahre der Finsternis, mit und ohne sonstige geschauten Katastrophen (Fluten, Impakte, Flares, Seuchen) oder menschliches Erobern, Morden, Plündern, Gärtnern und Liebhaben drüberlaufen. Das wird an dieser schlimmsten Sache, die die Menschheit je angerichtet hat, nichts ändern.
Muss man standhaft zur Kenntnis nehmen - Grüße