Hallo Leo DeGard!
Ich hatte die Idee auch gar nicht aufgegriffen. Die Chinesen kriegt man
kaum mehr unter, trotz ihren massiven Umweltproblemen. Hier bei mir am Ort sehe
ich beim täglichen Einkauf inzwischen mehr Chinesen als Deutsche, und das
obwohl es sich hierbei "ursprünglich" um eine US-Garnisonsstadt handelt.
Der gegenwärtige Wirtschaftsboom in den USA ist m.E. vor allem auf das sog.
"Fracking" zurückzuführen, mit dem sie bis 2015 vom Nahen Osten,
was Energie betrifft, unabhängig werden wollen.
Wenn man dieses Gas-Herausleiern aus dem
Schiefergestein abzieht, dann bleibt so viel nicht übrig.
Ansonsten druckt die FED fleißig Dollars nach,
um die gigantischen Schulden unter den Teppich
zu kehren.
Die Chinesen produzieren unter den Stückkosten, da Subventionen ohne Ende in
ihre Betriebe gepumpt werden. Daher machen sie im Westen eine Branche nach der
anderen kaputt, jüngstes Beispiel siehe die deutsche Solarbranche.
Der schwarze Schwan steigt also eher, in dem die chinesische
Staatsführung einmal ihre riesigen in Dollars angehäuften Staatsanleihen
auf den Markt werfen und damit dann die gefürchtete Inflation auslösen.
Derzeit planen sie das Dollarmonopol auf dem Öl-Terminmarkt
zu brechen und Rohöl in ihrer eigenen Landeswährung Yuan zu handeln...
Auch verstehen sie es schon recht gut, ihr Staatsterritorium zu verteidigen,
was den Westen Chinas betrifft (früher stand im Schulatlas mal "Tibet" an
jener Stelle).
Und da der Energiehunger Chinas gewaltig ist bzw. sie im Kernland wenig
Erdölvorkommen fündig geworden sind, zeigen sie sich bei umstrittenen
Inselgruppen vor dem chinesischen Meer nicht gerade großzügig.
So wie es momentan aussieht, läuft dies mittelfristig auf einen Kalten
Krieg zwischen den USA und China hinaus.
LG,
Eyspfeil