Hallo!
"Dass der Kometenschweif noch „in Form einer wenig kontrastierten länglichen Wolke“ zu sehen ist, bedeute, dass der Schweifstern nicht zu Staub zerfallen sei, sondern dass nach der Zerstörung des Kerns von ISON größere Brocken des Himmelskörpers weiterhin Kurs auf die Erde nehmen."
Der Komet hat zu keinem Zeitpunkt je "Kurs auf die Erde" genommen.
Statt dessen:
"ISON wird innerhalb der Erdbahn kurz unter die Ekliptikebene tauchen, dann aber nach seiner Sonnenbegegnung am 28. November fast komplett umgelenkt und nun weit oberhalb der Ekliptik zurückfliegen."
"In den darauf folgenden Wochen wird er jedoch auf seinem Weg weg von der Sonne "über" die Erde hinweg fliegen und deswegen von der Nordhalbkugel aus nachts unter hoher Elevation, teilweise sogar zirkumpolar sichtbar sein, wobei seine Aktivität (oder die Aktivität dessen, was von ihm übrig ist) aufgrund des zunehmenden Sonnenabstands rapide abnehmen wird."
(Quelle)
Das war Stand der Dinge vor dem Sonnendurchgang. Sollte sich die Bahn geändert haben, dann wohl nur so minimal, daß an der obigen Aussage sich nicht grundsätzlich etwas geändert haben wird und der Abstand noch immer zig Millionen Kilometer beträgt.
Daher ist auch dieser Satz des Artikels völliger Blödsinn:
"Der Kometenschweif und die Bruchstücke des „Adventskometen“ selbst werden Smirnow zufolge mit einer Woche Verspätung den Erdorbit erreichen."
Die Kometenbahn kam zu keinem Zeitpunkt dem "Erdorbit" auch nur nahe.
Dann wird irgendwas über Kometenfragmente fabuliert.
Hier heißt es hingegen:
"Ob der Kometenkern im Perihel noch intakt war oder seinen Weg als kleines Bruchstück oder als Ensemble von Fragmenten fortsetzte, steht noch nicht fest."
Mir scheint, es versucht mal wieder jemand (bei ria.ru), ums Verrecken eine Katastrophe herbeizureden.
Gruß
Taurec
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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“