zukünftiger Krieg (Schauungen & Prophezeiungen)

Leonessa, Mittwoch, 15.01.2014, 15:25 vor 4670 Tagen (2676 Aufrufe)

Ein Traum, der mich befürchten läßt, daß tatsächlich ein künftiger Krieg ansteht, von dem auch der Ort betroffen ist, in dem ich wohne.
Aus meinem Traumtagebuch:

Traum irgendwann im Juni/Juli 2013

Obwohl schon der .... August ist, habe ich mich jetzt doch
entschlossen, diesen seltsamen Traum aufzuschreiben.

Es ist Nacht. Ich schaue aus meinem Dachfenster Richtung
Norden weit über den Ort.
Am Himmel zeigen sich seltsame Lichterscheinungen.
Wabernde, bunte, kaleidoskopartige Bänder tanzen am dunklen Nachthimmel, umschlingen sich, zeichnen Muster und wellenartige Gebilde.

Ein kleines Flugzeug taucht auf, stürzt weit hinten im Dorf Richtung
(…Name eines Nachbarn) ab. Ein neues Flugzeug kommt angebrummt, klein und mit einem Propeller an der "Vorderschnauze".
Plötzlich wird ein überdimensionierter, dunkelbrauner Gegenstand abgeworfen (sehe nicht, von wo aus), der wie ein viereckiger Blumentopfuntersetzer aussieht. Dieses Ungetüm stürzt zu meinem Entsetzen in (…Name eines anderen Nachbarn) Garten, genau da, wo er seine Terrasse kürzlich neu gepflastert hat.
Das Ding ist so groß, daß es diesen ganzen Gartenteil vollständig
ausfüllt. Man hört einen dumpfen, gewaltigen Aufschlag. Es muß sehr schwer sein, macht alles platt.

Dann sehe ich am Nachthimmel zwischen (…Name des Nachbarn) und unserem Haus, von einem milchigen Schleier halb verborgen, in ca. 10 m Höhe, eine Art großen, weißen Zeppelin stehen. Er beunruhigt mich, es geht nichts Gutes davon aus. Er scheint eine beobachtende Funktion zu haben.

Im Dorfhintergrund, dort, wo das kleine Flugzeug abgestürzt ist, fällt eine Bombe(?) und explodiert. Häuser brennen.

Da das noch ziemlich weit von unserem Haus entfernt passiert, habe ich noch keine Angst.

Plötzlich fallen überall kleine, braune Dinger (ich kann nicht erkennen, was es ist, wie es genau aussieht) wie ein Funkenregen vom Himmel. Sie sind sehr gefährlich - nicht natürlichen Ursprungs, sondern von jemandem absichtlich und gezielt abgeworfen. Wo sie auftreffen, verursachen sie kleine, aber sehr vernichtende Explosionen. Man ist vor diesen Dingern nirgendwo sicher.
- Traumende -.

Da in diesem Traum ein kleines Propellerflugzeug vorkommt, habe ich ihn bisher nicht weiter beachtet und als wirres Zeug abgetan, obwohl alles sehr echt wirkte.
Ein Propellerflugzeug als Kriegswaffe im einundzwanzigsten Jahrhundert? Schwachsinn! Bis ich gestern zufällig auf die Abbildung einer israelisch-/US-amerikanischen Drohne gestoßen bin.
Genau so sah mein "Propellerflugzeug" aus! Wer gegen wen und wann Krieg führt, wurde mit meinem Traum allerdings nicht geklärt, aber daß es so weit kommt, wahrscheinlich schon.
Gruß
Leonessa

An Taurec: Falls nicht forumsrelevant, bitte löschen.

Propellerflugzeug

Leonessa, Mittwoch, 15.01.2014, 18:02 vor 4669 Tagen @ Leonessa (2274 Aufrufe)

Hallo,
so in etwa sah mein "Propellerflugzeug" aus.
[image]

Gruß,
Leonessa

Avatar

Schwarze Kastl?

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 15.01.2014, 20:32 vor 4669 Tagen @ Leonessa (2361 Aufrufe)

Hallo!

Wäre es möglich, daß die Drohne, die den dunkelbraunen Gegenstand abwirft, eine etwas verfremdete Variante Irlmaiers schwarzer Kastl ist?

"Die Tauben schneiden den Rückzug der 'Roten' ab, und von den drei Heereszügen kommt keiner mehr heim. 'Die Pakete oder schwarzen Kastl' sollen etwa 25 Zentimeter hoch sein, und wenn sie explodieren, wird man riesige gelbgrüne Qualmwolken aufsteigen sehen."

Interessant ist, daß Dein Flugzeug einer tatsächlich existierenden Drohne ähnelt. (Die Dir, wie ich vermute, vor dem Traum unbekannt war?)
Interessant ist ebenfalls, daß diese Drohne, die IAI Harop von Israel Aerospace Industries entwickelt wurde, also aus dem "Wüstensand" stammt.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Kamikaze

NeuOrest, Mittwoch, 15.01.2014, 21:01 vor 4669 Tagen @ Taurec (2096 Aufrufe)

Interessant ist, daß Dein Flugzeug einer tatsächlich existierenden Drohne ähnelt. (Die Dir, wie ich vermute, vor dem Traum unbekannt war?)
Interessant ist ebenfalls, daß diese Drohne, die IAI Harop von Israel Aerospace Industries entwickelt wurde, also aus dem "Wüstensand" stammt.

Hallo,

vor diesem Hintergrund weiterhin erwähnenswert:

"Ein kleines Flugzeug taucht auf, stürzt weit hinten im Dorf [...] ab" (Leonessa)

"Die Drohne ist mit 23 kg Sprengstoff ausgerüstet und soll aktiv vorher bestimmte Ziele durch einen Kamikazeangriff zerstören." (Wikipedia-Artikel)

Es würde sich aus dieser Perspektive nicht um einen Unfall handeln, sondern die beabsichtigte Lenkung der Drohne in ein Ziel, um dort die Ladung zu zünden (Sprengstoff, ggf. in Kombination mit Kampfstoffen?).

Grüße.

Avatar

Kamikazedrohnen

Taurec ⌂, München, Mittwoch, 15.01.2014, 21:09 vor 4669 Tagen @ NeuOrest (2044 Aufrufe)

Hallo!

Es würde sich aus dieser Perspektive nicht um einen Unfall handeln, sondern die beabsichtigte Lenkung der Drohne in ein Ziel, um dort die Ladung zu zünden (Sprengstoff, ggf. in Kombination mit Kampfstoffen?).

So wäre auch das hier schon mal diskutierte Problem zumindest entschärft, wie eine Drohne die nötigen Mengen Kampfstoffs und Treibstoffs transportieren soll.

=> Abwurf des Kampfstoffes, dann Selbstzerstörung/Absturz statt Rückfluges?

Dann der Waldviertler:
"Alles war mit Trümmern und Felsbrocken übersät. Nicht einmal Ruinen fand ich, wo früher Häuser waren. Irgendwo sah ich einen schwächlichen alten Mann sitzen. Nachher so etwas wie einen Raumgleiter oder eine Lenkrakete; sie war von einem moderneren Flugobjekt wahrscheinlich deutscher Nationalität abgeschossen worden."

Wirklich abgeschossen? Er sah ja nur das bereits abgestürzte Fluggerät.

Drohnen sah der Waldviertler in manchen Bildern mit Sicherheit:

"„Er sah merkwürdige Raumschiffe, ein Mittelding aus Flugzeug und Rakete. Sie sind computergesteuert, fliegen ohne Piloten. Solche Flugzeuge - darüber unterhalten sich die Dorfburschen – können nicht schaden, wenn man auf der Straße steht, denn ‚sie sehen einen nicht’.

Die deutsche Bundeswehr, sagte der Seher weiter, entwickle eine Waffe, mit der solche Flugzeuge abgeschossen werden können."

Die Gegend des Waldviertlers und der Strichkorridor passen jedenfalls zueinander. Daß die Bundeswehr den Gegner bekämpfende Drohnen abschießen soll, eher nicht. ;-)

(Natürlich ist das nur eine rein spekulative Suche nach Ähnlichkeiten, die wahrscheinlich trügerisch sind.)

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Stimmiges Bild

NeuOrest, Mittwoch, 15.01.2014, 21:22 vor 4669 Tagen @ Taurec (1995 Aufrufe)

Hallo Taurec,

danke für das Einbringen der in dem Zusammenhang schlüssig wirkenden Aussagen.

(Natürlich ist das nur eine rein spekulative Suche nach Ähnlichkeiten, die wahrscheinlich trügerisch sind.)

Die Sache wirkt jedenfalls ziemlich rund und ist bis auf Weiteres als Arbeitsthese durchaus annehmbar, wie ich finde.

Viele Grüße.

Flugzeug und Bombe zugleich

NeuOrest, Mittwoch, 15.01.2014, 21:18 vor 4669 Tagen @ NeuOrest (1985 Aufrufe)

Hallo,

mir ist noch etwas aufgefallen:

"Im Dorfhintergrund, dort, wo das kleine Flugzeug abgestürzt ist, fällt eine Bombe(?) und explodiert. Häuser brennen."

Beim Bombeneinschlag handelt es sich möglicherweise um kein Ereignis, das nach dem Absturz des ersten Flugkörpers stattfindet. Sondern eine Wiederholung der Schau des ersten Absturz-Ereignisses, jedoch nun mit einem anderen Bild. Leonessas Traumverstand will hier sagen: es ist ein Flugzeug, das herabfällt. Aber es ist zeitgleich auch eine Bombe!

Habe so etwas selbst mal erlebt: Ich hatte mal abwechselnd einen weißen Vogel oder ein kleines Boot auf dem Wasser "geschaut". Dann verwandelte sich das Bild in ein weißes Zelt. Vor meinem inneren Auge wurden diese beiden Bilder "weißes Boot/Vogel auf Wasser" und "weißes Zelt" immer wieder abgewechselt. Dabei wusste ich, dass keins von beiden es genau trifft.
Die Auflösung später war: es handelte sich um eine weiße Yacht auf dem Wasser, über dessen Deck ein weißes Sonnensegel (sah aus wie ein Zelt) gespannt war. Ich konnte es nicht schauen, da mir derlei aus realer eigener Beobachtung nicht bekannt war.

Grüße.

Kastl

Leonessa, Donnerstag, 16.01.2014, 16:28 vor 4669 Tagen @ Taurec (1948 Aufrufe)

Hallo Taurec,
für ein Kastl war dieses seltsame Ding zu groß und mit Sicherheit zu schwer. Die Höhe des „Blumenuntersetzerrandes“ dürfte mit ca. 25 cm richtig bemessen sein, die quadratischen Seitenlängen waren, grob geschätzt, so um die 5 m (Anhaltspunkt ist die Terrasse des Nachbarn). Außerdem explodierte da nichts, es stieg auch kein Qualm auf, nur Erdstaub. Dieses Ungetüm vernichtete offensichtlich allein durch sein immenses Gewicht. Deshalb halte ich es auch, im Gegensatz zu den (vermeintlichen) Propellerflugzeugen, nicht für eine real existierende Waffe.

<<Interessant ist, daß Dein Flugzeug einer tatsächlich existierenden Drohne ähnelt. (Die Dir, wie ich vermute, vor dem Traum unbekannt war?)>>

Stimmt! Die einzige Drohne, die ich bis zur zufälligen Entdeckung der IAI Harop gesehen habe, hatte keine Propeller und ähnelte auch keinem Flugzeug, sondern eher einem Delphin.

Erklärung und Korrektur zu den kleinen braunen, explosiven Dingern: Sie waren
nichtnatürlich und nicht, nicht natürlich:-P , also menschengemacht.
Herzliche Grüße
Leonessa

verkehrt herum

WG, Sonntag, 19.01.2014, 00:07 vor 4666 Tagen @ Leonessa (1765 Aufrufe)

Hallo Leonessa

nur stimmt ein kleines Detail nicht:
der Propeller ist hier hinten angebracht.

Allerdings ist es schon bemerkenswert,
wie rasant die Entwicklung von Drohnen
in den letzten Jahren zugenommen hat
und zur Normalität geworden sind.

Wobei die geschaute Anzahl von Tausenden,
die den Strich ausbringen, trotzdem heute noch
etwas unrealistisch erscheint. Dass diese Anzahl jedoch
nötig ist, um eine mehrere hundert Kilometer lange
chemische Barriere auszubringen, ist ebenfalls ohne Frage.
Einige Jahre Vorbereitungszeit sind dazu sicher nötig.
Muss ja nicht gezielt für dieses Ereigniss sein,
sondern allgemein als Abwehrwaffe
(z.B. für Israel in der derzeitigen Situation als
mehr und mehr von dem sinkenden Mutterschiff
VSA alleingelassen, welches ja derzeit offensichtlich
die Konfrontation mit China sucht).

Nur frage ich mich, a) wie die Entwicklung einer solchen militärischen
Strategie den Russen unbemerkt bleiben soll und
b) warum dieser Angriff von den Russen nicht abgefangen wird.
Für eine Staffel Abfangjäger ist dies doch wie Tontaubenschiesen.

Vielleicht weil Drohnen dafür zu langsam sind? Oder die russischen
Abwehrkräfte woanders gebunden sind?

Grüße
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

vorne/hinten

Leonessa, Sonntag, 19.01.2014, 12:19 vor 4666 Tagen @ WG (1860 Aufrufe)

Hallo WG,

<<nur stimmt ein kleines Detail nicht: der Propeller ist hier hinten angebracht.>>

Das ist eben das Frappierende! Da ich mich in keinster Weise für Flugzeugtypen, Drohnen, Abfangjäger, Kriegsgerät, etc., interessiere, ist in mir das Bild eingebrannt, daß Propeller immer vorne zu sein haben (Hubschrauber natürlich ausgenommen). Deshalb auch meine Verwunderung über die Verwendung von kleinen Propellermaschinen in einem zukünftigen Krieg. Wenn ich mir die von mir eingestellte Drohne anschaue, und es mittlerweile nicht besser wüßte, würde ich nach wie vor behaupten, der Propeller ist vorne! Daher rückt der Traum für mich wieder etwas mehr in Richtung Zukunftsschau, da ich etwas real Existierendes gesehen, aber nicht
verstanden habe.

<<Allerdings ist es schon bemerkenswert, wie rasant die Entwicklung von Drohnen
in den letzten Jahren zugenommen hat und zur Normalität geworden sind...>>

Wie gesagt, darüber, mit welchen militärischen Mitteln wohl das künftige Hauen und Stechen vor sich gehen wird, mache ich mir keine Gedanken. Ich beobachte aber sehr aufmerksam das Gesamtbild, d.h., die welt- und innenpolitische Lage und was sich daraus entwickelt oder entwickeln könnte.

Grüße,
Leonessa

Blimps zur Aufklärung/Spionage

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 15.01.2014, 21:42 vor 4669 Tagen @ Leonessa (2165 Aufrufe)

Hallo Leonessa!

"Dann sehe ich am Nachthimmel zwischen (…Name des Nachbarn) und unserem Haus, von einem milchigen Schleier halb verborgen, in ca. 10 m Höhe, eine Art großen, weißen Zeppelin stehen. Er beunruhigt mich, es geht nichts Gutes davon aus. Er scheint eine beobachtende Funktion zu haben."

Das US-Militär setzt neuerdings Prallluftschiffe, sogenannte Blimps
zur Aufklärung bzw. Spionage ein: Das LEMV ist 91 Meter lang.

Überhaupt scheinen in der Prophetie zeppelinartige Fluggeräte Vorboten
für bevorstehendes Unglück zu sein: Kommt nicht bei Mühlhiasl
(also mehr in der Volkssage) auch ein
Zeppelin/silberner Fisch zum Vorschein?

LG,
Eyspfeil

Drucken RSS Thema