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Nostradamus 8/78 und anderes (Schauungen & Prophezeiungen)

Phillinger, Dienstag, 08.04.2014, 17:04 vor 4587 Tagen (3828 Aufrufe)

Hallo zusammen.

Dieser Vers lief mir vor einigen Tagen wieder über den Weg, zum ersten mal seit der Wahl von Papst Franz:

8/78 (Ausgabe von Rigaud, 1566)

Un bragamas avec la langue torte,
Viendra des Dieux la sanctuaire,
Aux heretiques il ouvrira la porte,
En suscitant l'Eglise militaire.

Ein Glücksritter/Prahler mit gewundener/verdrehter Sprache,
Gelangt in das Heiligtum der Götter,
Den Häretikern öffnet er die Tür,
Indem er die kriegerische Kirche fördert.

(In den Ausgaben von Huguetan (1627) und Leffen (1650) steht "Viendra des Dieux piller la sanctuaire", er soll also das Heiligtum auch noch "plündern".)

Ein angeberischer Kerl mit lügenhafter Sprache wird also Papst und öffnet als solcher den Gegnern der Kirche Tür und Tor, indem er die "militante Kirche" fördert? Passt für mich auf den Argentinierfranz wie die Faust aufs Auge.

Der Hinweis auf die "militante Kirche" ("Befreiungstheologie") fehlt bei keinem Interpreten dieses Verses: Centurio (1953) schrieb schon "ecclesia militans". Leoni (1961), Allgeier (1988) und Bouvier (1996) übersetzten alle "militante Kirche" (bzw. "Church militant") und erwähnten Südamerika.

Papst Franz ein Freund und Förderer der "militanten Kirche"? Aber sicher:

"Theologisch geprägt wurde er dabei u. a. von Lucio Gera, dem Begründer der 'Theologie des Volkes', einer argentinischen Variante der Befreiungstheologie."

"Despite Bergoglio's reputation as an opponent of liberation theology during the 1970s, Bosca insists that wasn't actually the case. He said Bergoglio accepted the premise of liberation theology, especially the option for the poor ..."

"Francis' speeches clearly draw on the themes of liberation theology ... that has been particularly strong in his native Latin America. ... Francis studied with an Argentine Jesuit priest who was a proponent of liberation theology ..."

Im September 2013 empfing er Gustavo Gutiérrez, einen Pionier der "Befreiungstheologie".

Aber wenn Nostradamus das schon gemeint hat, dann hätte er ja auch "l'Eglise militante" oder "l'Eglise militans" schreiben können, denn das Wort wäre ja zur Verfügung gestanden - mit anderem Reim natürlich. Er schrieb aber "militAIRE". Ein Hinweis auf den Geburtsort des Papstes? Das noch zu Nostradamus' Lebzeiten gegründete Buenos Aires hieß im 16. Jh. noch "Santísima Trinidad y Puerto de Nuestra Señora del Buen AYRE", also ohne "S".

"l'Eglise militaire" kommt im Vorwort zu den Zenturien 8-10 zuerst vor:

"Et cette persecution durera onze ans, quelque peu moins, que par lors defaillira le principal Roy Aquilonaire, lesquels ans accomplis surviendra son uny Meridional, qui persecutera encore plus fort par l'espace de trois ans les gens d'Eglise, par (!) la seduction Apostatique, d'un qui tiendra toute puissance absoluë à l'Eglise militaire, & le sainct peuple de Dieu observateur de sa loy, & tout orde de religion sera grandement persecuté ..."

"Und diese Verfolgung wird elf Jahre dauern, vielleicht etwas weniger, dann wird der erste aquilonische König hinfällig, wenn seine Jahre vollendet sind wird sein südlicher Nachbar hochkommen, der die Männer der Kirche im Zeitraum von drei Jahren nöch stärker verfolgen wird, durch (!) die ketzerische Verführung von einem, der die absolute Macht über die kriegerische Kirche hat, & das heilige Volk Gottes, das seine Gesetze befolgt, & alle religiösen Orden werden stark verfolgt ..."

(In der Ausgabe von Chevillot (1610) fehlt dieser Absatz allerdings. In der Chevillot-Ausgabe von 1611 ist er wieder drin, und da steht dann tatsächlich "l'Eglise militante".)

"... puissaNce aBsolUE à l'eglise militAIRE, ..." B-UE-N AIRE?

"... puissaNce aBSOlUE à l'egliSe militAIRE, ..." B-UE-N-OS AIRE-S?

Ja ja, führt zu weit. Fast schon wie Bibelcode.

Aber ist Franz dieser EINE, der es dem "südlichen Nachbarn" erst ermöglicht die Kirche zu verfolgen? "Absolute Macht" wäre aber eine ganz andere Kategorie als "fördern".

Und was ist mit "bragamas"? (In den Ausgaben von Chevillot steht "braganas", ein Druckfehler nehme ich an.) Es ist angeblich ein französisches Wort für "Korbschwert". Im provencalischen bedeutet es aber auch "Glücksritter" (So übersetzte Leoni (1961) "soldier of fortune").

Roesch (1850) und Centurio (1953) übersetzten es als "Brachmane". Centurio sah schon die Hindus in den Vatikan einziehen :schief: .

Rochetaillée (1939) nahm es auseinander, da er meinte, das Wort bedeute "absolut nichts". "Braga" hat die gleiche Wurzel wie "braie", ein gallisches Kleidungsstück, und "mas" ist ein lateinisches Wort für einen gestandenen Mann. Er übersetzte also "L'homme à la braie", ein Mann von französischer Herkunft. Ein "mutiger" Mann mit "cleverer" Sprache. Na ja, eher nicht.

Ja, "Brague" (Lat. "Braca") ist tatsächlich ein weites Beinkleid der alten Gallier. So was hier vielleicht?:

[image]

"Brague" heißt aber auch "Prahlerei". So übersetzten Allgeier (1988) "Prahlhans" und Bouvier (1996) "Angeber".

Lat. "Bracatus" steht auch für "ausländisch", "barbarisch", auch: "jenseits der Alpen". Ein Hinweis dass der Papst nicht aus Italien kommt?

Alles in allem keine wirklich handfesten Hinweise auf Franz, aber wenn ich 8/78 lese taucht automatisch sein Gesicht auf. Es "passt" einfach irgendwie. Franz ist der umstrittenste Papst seit Menschengedenken. Mir selbst ist er ziemlich unsympathisch. Es gibt genügend Leute im Netz, die ihn als den "falschen Propheten", den Vorläufer des Antichristen aus der Offenbarung identifizieren. Jedenfalls ein Zerstörer der Kirche. Und es heißt ja schließlich:

"... dass der große Glaubensabfall in der Kirche von der Spitze ausgehen werde." (Fatima nach Ciappi)

Dann noch zu zwei aktuellen Situationen. In der Ostukraine wurde ja gerade eine "Volksrepublik" ausgerufen. Donetzk oder irgendwo. Es ist das erste mal dass der Begriff "Volksrepublik" wieder FRISCH auftaucht nach dem Ende des Ostblocks. Natürlich (noch) nicht in alter Form, aber dass der Begriff auf einmal so selbstverständlich wiederkehrt finde ich erstaunlich. So wirft die Zukunft ihre Schatten voraus, denn in der "heißen Phase" des Schauungsgeschehens wird es auch so ablaufen, siehe die Aussage von Adolf Schwaer:

"Männer mit langen Säbeln, in russischer Kleidung. Sie hatten nichts mit uns. Sie kamen von Osten in drei bis vier Kolonnen. Ich reiße ein MG hoch, aber es fällt niemand um. Dann ruft es noch laut: 'Somit besteht jetzt eine unabhängige Volksrepublik!'"

Die Ukraine-Krise möchte ich als eine der Entwicklungen bezeichnen die uns qualitativ enorm dem Schauungsgeschehen (also Jahr X und drumherum) näherbringen. Es ist das erste mal seit Ende des Ostblocks dass die Russen wieder territorial nach Westen vordringen. Es ist das erste mal seit Ende des kalten Krieges dass wieder von "Krieg" in Osteuropa, von "Krieg gegen Russland" geredet wird. Ist ja nur Geschwätz, der Krieg kommt natürlich noch nicht und schon gar nicht so, aber es geht um die größeren Verschiebungen: Begriffe kommen wieder, Dinge werden wieder als möglich eingeschätzt die ein Vierteljahrhundert lang als unmöglich galten.

Der sogenannte "Arabische Frühling" war eine weitere solche qualitative Großentwicklung, die in Nahost die alten "sicheren" Strukturen zerstörte und Zustände geschaffen hat in denen ALLES möglich ist. Dies wird sich über Syrien irgendwann auch in die Türkei ziehen ("Die Sache mit der Türkei"). Jetzt schon ist die Türkei offenbar heftig involviert: Siehe KOPP Online zu Erkenntnisse, dass die Türken für den Giftgasangriff von Damaskus verantwortlich waren, und zu dem abgehörten Erdogan-Gespräch zum Krieg gegen Syrien.

Diese beiden Großentwicklungen - "Arabischer Frühling" und "Beginnende Westexpansion Russlands" - werden sich kurz vor dem Jahr X treffen - im vorausgesehenen Russisch-Türkischen Krieg.

Was wäre nun eine nächste zu erwartende qualitative Großentwicklung? Der Zusammenbruch des Finanzsystems durch Naturkatastrophen? Das wäre dann allerdings schon der Startschuss zur heißen Phase des Geschehens.

Dazu sei auf das mögliche Erwachen des "Feuerrings", also dem Erdbeben- und Vulkangürtel rund um den Pazifik hingewiesen (Artikel vom 31.03. von Michael Snyder: 12 Signs That Something Big Is Happening to the Earth's Crust Under North and South America). Danach gab es allein im März über 700 größere und kleinere Erdbeben von Chile über Peru bis nach Kalifornien, Oregon und Yellowstone (Supervulkan!) bis Oklahoma. Tja, und in vier Wochen ist der 11. Mai (Nostradamus 9/83). ... I sog ja blos.

Servus

Phillinger

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der Marsch auf Rom

BBouvier, Dienstag, 08.04.2014, 19:29 vor 4586 Tagen @ Phillinger (3391 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 08.04.2014, 19:57

Hallo, Phillinger!

Meinen herzlichen Respekt Dir vorab! :ok:


Hierzu:
=>
"Ein Glücksritter/Prahler mit gewundener/verdrehter Sprache
Gelangt in das Heiligtum der Götter,
Den Häretikern öffnet er die Tür,
Indem er die kriegerische Kirche fördert.
"

Zeile 1:
Mussolini !
[image]

[image]

<"Ein angeberischer Kerl mit lügenhafter Sprache wird also Papst.">

Nööö! :-D
Ein Prahlhans mit "gewundener"!

Zeile 2:
Mussolinis und seiner Schwarzhemden Geschichte machender
"Marsch auf Rom" - 1922 -
dorthin nämlich, wo das "Das Heiligtum aller Götter",
das antike Pantheon steht!

Zeile 3:
Der nun herrschende Faschismus ist massiv antiklerikal.
Eine Annäherung an den Vatikan findet erst ab 1929 statt.

Zeile 4:
In den folgenden Jahren errichteten die Faschisten
mit Mussolini an der Spitze eine totalitäre Diktatur.
Und dessen Orden war der der militanten Schwarzhemden.
=>
Nominell war Benito Mussolini Oberbefehlshaber,
tatsächlich wurden die Schwarzhemden jedoch vom Stabschef
im vergleichbaren Rang eines Armeegeneral geführt.
Insbesondere wurde die Struktur
der historischen römischen Armee nachgebildet.
Die Bezeichnungen der Dienstgrade und der Gliederung
hatte man dem römischen Heer entnommen.


Beste Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Hilfe, Tastatur verschwunden!!!

Phillinger, Mittwoch, 09.04.2014, 17:09 vor 4586 Tagen @ BBouvier (2839 Aufrufe)

Hallo BB.

Das Schreiben fällt mir schwer, denn ich sehe meine Tastatur nicht mehr vor lauter Schuppen die mir von den Augen fallen.

Mann, das macht alles verdammt viel Sinn! Da hab' ich das Fasci-Bündel vor lauter Papst-Mitren nicht gesehen.

Ich sollte morgen gleich bei meinem Dorfpfarrer einen Beichttermin vereinbaren, da ich den armen Franz so zu Unrecht als "bragamas" diffamiert habe.

Na ja, aber aufgeben tu ich trotzdem nicht. Irgendwann findet auch ein blinder Nostradamus-Forscher ein Korn.

Mit besten Grüßen

Phillinger

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eine ewige Dauerbaustelle

BBouvier, Mittwoch, 09.04.2014, 19:51 vor 4585 Tagen @ Phillinger (2779 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 09.04.2014, 20:08

Hallo, Phillinger!

Danke sehr für die Anerkennung aus Deinem Munde!

Ja..."Nostradamus" ist eben eine ewige Dauerbaustelle.
(1996 hatte ich den Vers noch ebensowenig geknackt
wie den brühmten X/72 - besser bekannt als der "Vers 1999".)
Ich habe mal ein Büchlein aus gegen Ende des 19. Jahrhunderts
durchgeblättert, in dem sich der Autor mit wirklich
großer und anerkennenswerter Mühsal an vielleicht
drei Dutzend Versen versucht hat:
Aus heutiger Sicht zum Schreien komisch! :-D

Respektvollste Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
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11. Mai und heutige Lieferwagendesigns

WG, Dienstag, 08.04.2014, 22:06 vor 4586 Tagen @ Phillinger (3607 Aufrufe)

Hallo Phillinger,

Dazu sei auf das mögliche Erwachen des "Feuerrings", also dem Erdbeben- und Vulkangürtel rund um den Pazifik hingewiesen (Artikel vom 31.03. von Michael Snyder: 12 Signs That Something Big Is Happening to the Earth's Crust Under North and South America). Danach gab es allein im März über 700 größere und kleinere Erdbeben von Chile über Peru bis nach Kalifornien, Oregon und Yellowstone (Supervulkan!) bis Oklahoma. Tja, und in vier Wochen ist der 11. Mai (Nostradamus 9/83). ... I sog ja blos.

Zwei Dinge dazu:
Es dürfte inzwischen klar sein, daß das Szenario
mit dem Weltenbeben/Tsunami beginnen kann!
Meines Wissen gibt es nichts, was dies ausschließt.

Für mich sind in ITOmas Schauungen das Alter
der Kinder ihrer Bekannten und die Lieferwagentypen
Aussagen dafür, daß es sicher keine 10 Jahre dauert
bis sich die Bilder vom Pasinger Bahnhof ereignen.
Diese Szenen dürften max. 3 Jahre nach dem Tsunami
stattfinden, was bedeutet, daß bis zum Weltenbeben
eigentlich ein Zeitraum von 0? - 5 Jahren realistisch
noch vergehen wird, denn sonst wären überwiegend
neuere Lieferwagen zu sehen gewesen. Die heutigen neuen
Modelle haben bereits einige Designmerkmale, die ITOma
sicherlich aufgefallen wären. Das Aussehen der Kinder
kann durch den Hunger durchaus täuschen, aber auch
nicht um viele Jahre.

Es fehlen aber noch einige Details die ITOma gesehen hat.
Z.B. die kugelförmigen Laternen und die ausgebauten Laden-
einrichtungen, die ich auf einen Brand zurückführe, denn
dabei springt die Sprinkleranlage an und schädigt die gesamte
Einrichtung des Gebäudes, so daß diese erneuert werden muß.
Dies wäre ein wichtiger Indikator, der sich vor dem Tsunami
ereignen müsste, denn ab da finden wohl kaum mehr irgend-
welche Bauarbeiten statt.
=> spricht dafür: dieses Jahr eher noch nicht

Zweitens: Nostradamus hat in dem Vers eine astronomische
Angabe gemacht, die in heutige Kalenderdaten übersetzt
11. Mai bedeutet. Nur ist uns nicht bekannt, ob er sich auf
den damaligen oder heutigen Kalender bezog.
Es kann daher auch im Juni sein.

Grüße
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Lieferwägen

ITOma, Dienstag, 08.04.2014, 23:35 vor 4586 Tagen @ WG (2980 Aufrufe)

Hallo WG,

Du schreibst:


Für mich sind in ITOmas Schauungen das Alter
der Kinder ihrer Bekannten und die Lieferwagentypen
Aussagen dafür, daß es sicher keine 10 Jahre dauert
bis sich die Bilder vom Pasinger Bahnhof ereignen.
Diese Szenen dürften max. 3 Jahre nach dem Tsunami
stattfinden, was bedeutet, daß bis zum Weltenbeben
eigentlich ein Zeitraum von 0? - 5 Jahren realistisch
noch vergehen wird, denn sonst wären überwiegend
neuere Lieferwagen zu sehen gewesen. Die heutigen neuen
Modelle haben bereits einige Designmerkmale, die ITOma
sicherlich aufgefallen wären.
Das Aussehen der Kinder
kann durch den Hunger durchaus täuschen, aber auch
nicht um viele Jahre.


Welche Designmerkmale meinst Du denn damit? Mir ist eigentlich noch nichts auffällig Neues bei Lieferwägen aufgefallen. Aber ich muß zugeben, daß ich die Modelle auch nicht so genau anschaue. Die Typen, die ich Korf gegenüber angeführt hatte, sollten nur generelle Hinweise sein, keine spezifisch gesehenen Modelle.

Grüße
ITOma

Designmerkmale

WG, Mittwoch, 09.04.2014, 08:46 vor 4586 Tagen @ ITOma (3005 Aufrufe)

Hallo ITOma

Na ja, also vier Räder haben die heute auch noch. :-)

Das ist z.B. einer der klassische Lieferwagen,
wovon heute noch sehr viele herumfahren:

[image]

Und das sind Beispiele für neue Modelle:

[image]


[image]


[image]

Die aktuellen Designmerkmale sind z.B.
- deutlich runder
- andere Form der Scheinwerfer, zumeist höher liegend
- Rückleuchten zumeist über die gesamte Höhe gezogen

Lieferwagen haben in der Regel eine kürzere Lebensdauer als PKWs,
da sie täglich eine recht hohe Laufleistung erbringen, jedoch zuverlässig
funktionieren müssen. 12-14 Jahre wird da kaum einer alt, wie das
bei PKWs (außer dienstlich genutzten) schon eher der Fall ist.
Aber beurteilen, ob Du hier Unterschiede zu Deinen Bildern
erkennen kannst, ist nur Dir möglich.

Beste Grüße
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Design ist an mich offenbar verschwendet ;-)

ITOma, Mittwoch, 09.04.2014, 10:02 vor 4586 Tagen @ WG (2875 Aufrufe)

Hallo WG,


Na ja, also vier Räder haben die heute auch noch. :-)

Echt?! ;-)


Das ist z.B. einer der klassische Lieferwagen,
wovon heute noch sehr viele herumfahren:

[image]

Ja, so welche waren dabei.


Und das sind Beispiele für neue Modelle:

[image]

Solche (oder so ähnliche) hab ich auch gesehen. Ich weiß noch, daß ich mich wunderte, daß sie so große Fenster hatten. Das war ich von Lieferwägen nicht gewöhnt.


[image]

[image]

An Lieferwägen mit so einer langen "Schnauze" erinnere ich mich nicht. Was aber natürlich nicht heißt, daß es sie nicht gegeben hat. Ich hab ja nur ein paar Lieferwägen gesehen, und da war eben kein solcher dabei.


Die aktuellen Designmerkmale sind z.B.
- deutlich runder
- andere Form der Scheinwerfer, zumeist höher liegend
- Rückleuchten zumeist über die gesamte Höhe gezogen

Das sind Einzelheiten, die den meisten männlichen Menschen sofort auffallen, mir aber nicht. Ich kann wirklich nicht sagen, wie die Scheinwerfer oder die Rückleuchten aussahen. Tut mir leid!

Liebe Grüße
ITOma

noch ein Merkmal

WG, Mittwoch, 09.04.2014, 10:51 vor 4586 Tagen @ ITOma (2850 Aufrufe)

Danke ITOma,

Nach meinem ersten Eindruck würde ich sagen,
daß Du einen Querschnitt von Modellen
gesehen hast, die aktuell herumfahren.

Bei folgendem Vergleich fällt vielleicht noch
etwas auf:

Ältere Modelle die vielleicht noch ein paar Jahre
rumfahren sind eher "brav" gestaltet:

[image]

Die aktuellen Modelle sehen dagegen schon fast "aggressiv/bullig" aus:

[image]

[image]

Vielleicht kannst Du mit diesen Begriffen/Unterschieden eher etwas anfangen?

Beste Grüße
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Bullis

ITOma, Mittwoch, 09.04.2014, 15:44 vor 4586 Tagen @ WG (2812 Aufrufe)

Hallo WG,

Nach meinem ersten Eindruck würde ich sagen,
daß Du einen Querschnitt von Modellen
gesehen hast, die aktuell herumfahren.

Ja, das glaube ich auch.


Bei folgendem Vergleich fällt vielleicht noch
etwas auf:

Ältere Modelle die vielleicht noch ein paar Jahre
rumfahren sind eher "brav" gestaltet:

[image]

Die aktuellen Modelle sehen dagegen schon fast "aggressiv/bullig" aus:

[image]

[image]

Ja das stimmt! Die neuen Modelle wirken wirklich bulliger und aggressiver. Ich erinnere mich, daß ich bei einigen (nicht bei allen) Lieferwagen den Verdacht hatte, es wäre Militär (obwohl sie nicht olivgrün waren) - das hing vielleicht mit diesem aggressiven Aussehen zusammen.

Und wenn ich mir die jetzt so anschaue, stimmt es natürlich, daß das viel mit den Scheinwerfern zu tun hat. Nächstes Mal schau ich doch mal genauer hin bei den Autos ;-) .

Vielen Dank für die Mühe, die Du Dir damit gemacht hast!

Liebe Grüße
ITOma

Schlußfolgerung

WG, Mittwoch, 09.04.2014, 21:44 vor 4585 Tagen @ ITOma (2851 Aufrufe)

Hallo ITOma

Ich danke Dir!

Zusammenfassend ist für mich einiges klar geworden.
Du hast höchstwahrscheinlich Lieferwagen gesehen, die heute schon nicht mehr produziert werden und welche die jetzt gerade auf den Markt gekommen sind. Entscheidend sind dabei die älteren Modelle.

Am 12. November 2011 sagtest du:
Die Lieferwägen waren alle recht gepflegt, keine alten Kisten.

Wie ich schon sagte, erscheint mir die Pasinger Bahnhofsschau, 2-3 Jahre nach dem Tzunami/Kältesommer (Ereignisse die ziemlich sicher zusammenhängen), und der daraus resultierenden zusammengebrochenen Versorgungslage und Hungersnot. Auch die 4-5 Jahre Besatzung liegen mit hoher Wahrscheinlichkeit in dieser Zeit. Es gibt Hinweise, dass die Besatzung vor der Flut oder nach der Flut stattfindet. Ich halte jedoch nach der Flut für logischer, weil dann eine unverzügliche Notlage eintritt, die ja von den Zahnarzthelferinnen ebenfalls beschrieben wird.

Ferner war in Deiner Schau enthalten:

"Ich sah nur die Kinder meiner Freunde (Meine Freunde waren unterwegs). Die waren zum Zeitpunkt der Schau vor 4 Jahren in der Realität zwischen 2 und 6 und sahen in der Schau so aus wie 8- bis 12-Jährige. Dabei muß man aber berücksichtigen, daß sie durch den Hunger vielleicht jünger aussahen als sie waren."

Inzwischen sind ca. 6 Jahre vergangen und die Kinder müssten daher bereits in dem von Dir vermuteten Alter sein. Wobei Du ja bereits damals unsicher warst. Nur kann es sein, daß Du Dich da gar um einige Jahre verschätzt hast? Immerhin handelt es sich um Kinder und nicht Erwachsene, wo das schwieriger wäre. Nehmen wir 2 Jahre von der Flut bis zur Schau, dann wären die Kinder dann zwischen 10-14 Jahre alt, wenn die Flut bereits dieses Jahr passieren würde. Wäre die Flut erst in 2 Jahren, wären sie dann 12-16 Jahre und spätestens dann würde ich einen Irrtum ausschließen. Zwischen einem 12-jährigen und einem 16-jährigen ist schon ein deutlicher Unterschied allein in der Größe vorhanden.

Ich hoffe inständig, daß mich da jemand sauber widerlegen kann.


Liebe Grüße zurück
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Widerlegen nicht, aber beruhigen

Tsunami, Donnerstag, 10.04.2014, 07:30 vor 4585 Tagen @ WG (2685 Aufrufe)

Hallo WG,
vor einiger Zeit dachte ich auch, es geht bald los.
In meiner etwas älteren Schau fahren wir auf einen nahegelegenen "Berg", um vor der Flut zu flüchten. Die Fahrstrecke hab ich damals deutlich gesehen.

Inzwischen wird auf dieser Strecke eine Kreuzung und die dahinter liegende kleine Brücke (unterspült vom Hochwasser 2013) ausgebaut. Die Baumaßnahmen incl. Vollsperrung sollen noch bis Ende diesen Jahres dauern.

Also vorläufig kein Grund zur Panik.

Die Russen werden vermutlich (ich hab sie noch als Besatzer und auch Helfer kennengelernt), dann nach der Flut als "Helfer" nach Mitteldeutschland kommen.

Viele Grüße

Tsunami

stumme Jauchzer

WG, Donnerstag, 10.04.2014, 10:26 vor 4585 Tagen @ Tsunami (2650 Aufrufe)
bearbeitet von WG, Donnerstag, 10.04.2014, 10:32

Hallo Tsunami,

Deine Schauungen sind mir bekannt, das Detail
bzgl. der Bauarbeiten an der Strecke bedeutet,
daß es in diesem Jahr sicher noch nicht zur Vorflut
kommen kann, was in der Tat eine gute Nachricht ist.

Dies habe ich aber auch nicht erwartet, da ich bevor
ich mich erneut mit ITOmas Beschreibungen beschäftigte
ein Gefühl hatte, daß noch mind zwei Jahre bis zur
Vorflut vergehen. Ferner fehlen noch andere Details
aus ihren Bildern, deren Eintreten bis Mai ebenfalls
kaum zu erwarten sind.

Bei dem Alter von Kindern verschätze ich mich auch
oft sehr, so daß mich die Altersangaben von ITOma
gar nicht mal verwundern. Vier Jahre sind da durchaus
möglich, aber darüber hinaus würde bei mir ernsthafte
Verwunderung entstehen.

=> die Wahrscheinlichkeit bzgl. Vorflut im nächsten
oder (noch wahrscheinlicher) übernächsten Jahr ist
für mich signifikat gestiegen.
Aspekte die dies sicher verneinen sehe ich keine.

Die vollmundigen Töne seitens der EU in Richtung
Sanktionen gegen Russland dürften dann wohl ver-
stummen. :-D
Dafür jauchzen dann bald darauf die Buben im Ötztal. ;-)
Und Du sitzt dann bei Marburg auf einem Berg und
beobachtest, wie die Flut langsam wieder abläuft.
Hoffentlich hat Deine Frau dann auch für jeden eine
Wäscheklammer eingepackt, die dann auf den Nasen
sicher willkommen sind, oder es findet sich noch im
Handschuhfach eine Packung Ohrstöpsel.

Grüße
WG

PS: Das Forumstreffen fällt dieses Jahr garantiert nicht ins Wasser :clap:

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Frage zur Vorflut

rauhnacht, Donnerstag, 10.04.2014, 10:46 vor 4585 Tagen @ WG (2673 Aufrufe)

Hallo,
ich bin grad ein bisschen überfordert. Dies wohl darum, weil ich so irgendwie aus der hohlen Hand geschüttelt,davon aus ging, dass "die" Vorflut gar nicht so weit hineinschwappt. ( ich habe gerade geguckt, wo Marburg ist ).
Wäre dankbar für einen Hinweis, worauf sich diese sehr weite Vorflut stützen könnte. Mir scheint, ich hab da noch was nach zu holen.

Liebe Grüße, Rauhnacht

bis Hannover?

WG, Donnerstag, 10.04.2014, 13:05 vor 4585 Tagen @ rauhnacht (2722 Aufrufe)

Hallo Rauhnacht,

z.B. hier: https://schauungen.de/forum/index.php?id=18331
oder die Schauungen von Bandhu.

Es gibt zwar Unsicherheiten welche Bilder nun
zur ersten Flut gehören, aber diese scheint
erheblich weiter ins Landesinnere zu strömen,
als früher angenommen.

Grüße
WG

--
Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Re WG

rauhnacht, Donnerstag, 10.04.2014, 20:49 vor 4584 Tagen @ WG (2499 Aufrufe)

Hallo WG,
Ja danke. Heut morgen dachte ich, Du sprichst von einer Gegend noch hinter Köln. Nun ist mir dies klarer.
Grüße, Rauhnacht

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Alter der Personen

Taurec ⌂, München, Donnerstag, 10.04.2014, 09:33 vor 4585 Tagen @ WG (2757 Aufrufe)

Hallo!

Inzwischen sind ca. 6 Jahre vergangen und die Kinder müssten daher bereits in dem von Dir vermuteten Alter sein. Wobei Du ja bereits damals unsicher warst. Nur kann es sein, daß Du Dich da gar um einige Jahre verschätzt hast? Immerhin handelt es sich um Kinder und nicht Erwachsene, wo das schwieriger wäre. Nehmen wir 2 Jahre von der Flut bis zur Schau, dann wären die Kinder dann zwischen 10-14 Jahre alt, wenn die Flut bereits dieses Jahr passieren würde. Wäre die Flut erst in 2 Jahren, wären sie dann 12-16 Jahre und spätestens dann würde ich einen Irrtum ausschließen. Zwischen einem 12-jährigen und einem 16-jährigen ist schon ein deutlicher Unterschied allein in der Größe vorhanden.

Das Alter der Personen ist höchstwahrscheinlich kein verläßlicher Anhaltspunkt zur Datierung.

Beispiele:
1. Der Waldviertler sah in seiner Funkenregenvision (Anfang der Sechziger) Kinder, die ihm Mitte der Achtziger bekannt waren. Jetzt sind wiederum dreißig Jahre vergangen.

2. Detlef sah seine Kinder in einem Alter, das etwa 2012 bis 2014 erreicht war. Entsprechend dem (eigentlich zu erwarten gewesenen) Nichtzutreffen dieser Information hat er das Thema offenbar, wie er zuvor von ihm angekündingt, fallen gelassen und sich zurückgezogen.

Weiter ist die Frage, ob abgeleitete Zeithinweise wie Lieferwagenmodelle tatsächlich eine Datierungsmöglichkeit bieten oder ITOma nicht vielmehr ihr bewußt oder unbewußt aus der Gegenwart bekannte Automodelle stellvertretend in die Schau eingebaut hat.

Muß darüber hinaus die Schau in jedem Detail eintreffen, so daß wir noch mit der Montage kugelförmiger Laternen rechnen müssen?

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

sicher ist noch nichts

WG, Donnerstag, 10.04.2014, 12:57 vor 4585 Tagen @ Taurec (2674 Aufrufe)

Hallo Taurec,

Das Alter der Personen ist höchstwahrscheinlich kein verläßlicher Anhaltspunkt zur Datierung.

Beispiele:
1. Der Waldviertler sah in seiner Funkenregenvision (Anfang der Sechziger) Kinder, die ihm Mitte der Achtziger bekannt waren. Jetzt sind wiederum dreißig Jahre vergangen.

2. Detlef sah seine Kinder in einem Alter, das etwa 2012 bis 2014 erreicht war. Entsprechend dem (eigentlich zu erwarten gewesenen) Nichtzutreffen dieser Information hat er das Thema offenbar, wie er zuvor von ihm angekündingt, fallen gelassen und sich zurückgezogen.

Völlig richtig, nur hat der WV so einiges zu seinen Bildern
hinzugefügt bzw. interpretiert, was seine Zuverlässigkeit
beeinträchtigt. Es handelt sich daher nicht um seine geschauten
Bilder 1 zu 1.
Detlef hat ebenfalls in einigen Punkten Dinge unbewußt
als Schauung betrachtet, die wohl eher selbstinduzierte
Träume (aufgrund vorheriger Schauungen?) waren.

Bei ITOma kann dies selbstverständlich auch der Fall sein,
nur halte ich Ihre Darstellung für autentisch, weil sie offenbar
keine Vorinterpretation dazugegeben hat und einige ihrer
geschauten Bilder bereits eingetroffen sind. Bzgl. des Alters
der Kinder kann ein Irrtum erst dann eingeräumt werden,
wenn der Zeitramen deutlich überschritten ist. Bis dahin
stehen die Angaben für mich im Raum. D.h. die Wahrscheinlichkeit,
daß die Vorkatastrophe innerhalb dieses Zeitrahmen passiert
ist für meine Einschätzung relativ hoch. Mit diesem Ereignis wäre
die weltpolitische Lage genau so wie erwartet. Hunderprozent
sicher ist es jedoch andererseits nicht.

Weiter ist die Frage, ob abgeleitete Zeithinweise wie Lieferwagenmodelle tatsächlich eine Datierungsmöglichkeit bieten oder ITOma nicht vielmehr ihr bewußt oder unbewußt aus der Gegenwart bekannte Automodelle stellvertretend in die Schau eingebaut hat.

Würde ich an dieser Stelle auch ausschließen, da sie offenbar auch Modelle gesehen
hat die es zum Zeitpunkt der Schau noch nicht gab. Warum sollte sie
daher damals aktuelle Modelle dazwischen kopiert haben?
Vielmehr hat sie eine völlig logische Mischung älterer und aktueller
Fahrzeuge gesehen, was für die Glaubwürdigkeit einer realen Schau
spricht.

Muß darüber hinaus die Schau in jedem Detail eintreffen, so daß wir noch mit der Montage kugelförmiger Laternen rechnen müssen?

Nö, natürlich nicht, aber ebensowenig sind solche Details einfach zu verwerfen,
vor allem wenn sie realistisch sind. Es gibt keinen Grund die kugelförmigen
Leuchten derzeit anzuzweifeln.

Grüße
WG

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Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Zeit ist elastisch ...

ITOma, Freitag, 11.04.2014, 00:58 vor 4584 Tagen @ WG (2660 Aufrufe)

Hallo WG,

Ich kann Dich zwar nicht sauber widerlegen, aber ich kann und werde wiederholen, was ich schon öfter gesagt habe:

Die Zeit in meinen Schauungen ist nichts, worauf ich einen Plan konstruieren würde. Ich bekomme auch nie konkrete Zeitangaben. Jedesmal habe ich in meinen Schauungen das Gefühl gehabt, daß die Zeit fast nach Belieben dehnbar und schrumpfbar ist. Das ist vermutlich der Grund, weswegen ich immer nur kurze Momentaufnahmen sehe, "Schnappschüsse" sozusagen.

Darum beteilige ich mich auch nicht an der Konstruktion von Ablaufplänen, die hier im Forum immer mal wieder versucht wird.

Ich halte Zeit für nichts Exaktes (entgegen dem, was die Uhrenindustrie uns glauben machen will) sondern für recht variabel, da sie eigentlich sowieso ein Artefakt unserer Wahrnehmung ist. Und da die Wahrnehmung sich nicht nur von Mensch zu Mensch ändert, sondern auch durch den Konsensus aller Menschen beeinflußt wird (nicht umsonst gibt es den "Zeitgeist"), ist meiner Ansicht nach auch die Zeit beeinflußbar, und daher unzuverlässig.

Natürlich kann ich mich einfach beim Alter der Kinder verschätzt haben.
Für möglich halte ich aber auch, daß die Zukunft, die ich damals kurz gesehen habe, eben nur damals etwa so weit weg war, wie ich das Alter der Kinder geschätzt habe. Das kann sich inzwischen etwas verschoben haben.

Die Physiker werden mich jetzt wohl nicht mehr ITOma nennen, sondern "Eso-Oma", aber sei's drum :-)

Ich hoffe, ich hab Dich etwas beruhigen können - wenn auch wissenschaftlich höchst unsauber ;-)

Liebe Grüße
ITOma

elastisch bin ich auch ;-)

WG, Freitag, 11.04.2014, 12:56 vor 4584 Tagen @ ITOma (2667 Aufrufe)

Hallo ITOma

Die Zeit in meinen Schauungen ist nichts, worauf ich einen Plan konstruieren würde. Ich bekomme auch nie konkrete Zeitangaben. Jedesmal habe ich in meinen Schauungen das Gefühl gehabt, daß die Zeit fast nach Belieben dehnbar und schrumpfbar ist. Das ist vermutlich der Grund, weswegen ich immer nur kurze Momentaufnahmen sehe, "Schnappschüsse" sozusagen.

Ja, das ist ein sinnvoller Ansatz, nur betrifft diese Eigenschaft von Zeit die geistige Welt. Die materielle Welt betrachte ich wie eine Fessel (nicht im negativen Sinne), die dieser dehnbaren Eigenschaft von Zeit einen Riegel vorschiebt, damit wir (Geistwesen eingepackt in eine materielle Hülle) nicht einfach in der dehnbaren Zeit, die uns als reines Geistwesen sonst umgibt, beliebig wandeln können, sondern gezwungen sind Erfahrungen machen zu müssen. Ein Ausweichen, Umgehen, darüber oder darunter Hinwegspringen soll unmöglich gemacht werden. Hin und wieder zeigt uns unser inneres Geistwesen jedoch, wie es wirklich ist, nämlich in der geistigen Welt. Ich vermeide die Begriffe Diesseits und Jenseits, da dabei der Eindruck entsteht, es sei etwas getrenntes. Ich halte es für etwas durchwobenes.

So verstehe ich auch Erlebnisse, die dem Betrachter Zeitsprünge suggerieren, wie in dem Faden den Taurec gestern eröffnet hat. Schauungen sind im Prinzip nichts anderes.
Es gibt daher für mich eben auch diesen Aspekt, den der uns Hinweise geben soll, was Wirklichkeit ist und die Täuschung darüber, die für unser vorübergehendes materielles Dasein eingerichtet wurde. Eine Einschränkung des freien Willens in der Hinsicht, nicht mehr frei bzgl. der Zeit zu sein.

Das ist der eine Aspekt. Der andere ist der, daß Schauungen nicht nur diesen Zweck haben, sondern auch leiten können oder uns zumindest bei Entscheidungen helfen wollen, wenn eine gewisse geistig-seelische Aufmerksamkeit (die Bereitschaft zu hören) vorhanden ist. Ich als "Blinder" in dieser Situation, fühle mich praktisch wie ein Blinder in der materiellen Welt, der gewisser Hilfe wie dieser auch bedarf und gerne annimmt. Ist dies vielleicht gar nicht zulässig (im Sinne von vorgesehen), weil ich damit versuche irgendwo hinzuspringen? Ich meine nein, denn an die hier chronologisch ablaufende Zeit bin ich gebunden. Ich kann lediglich den Ort wechseln. Oder soll es gar so sein, bewusste Entscheidungen mit Hilfe von Schauungen treffen zu können? Gehört auch das zur Erfahrungsmöglichkeit? Diese Frage werde ich wahrscheinlich bis zum Ende der materiellen Existenz nicht beantworten können. In den Entscheidungen bin ich wohl diesbezüglich auf mich selbst gestellt.

Ich halte Zeit für nichts Exaktes (entgegen dem, was die Uhrenindustrie uns glauben machen will) sondern für recht variabel, da sie eigentlich sowieso ein Artefakt unserer Wahrnehmung ist. Und da die Wahrnehmung sich nicht nur von Mensch zu Mensch ändert, sondern auch durch den Konsensus aller Menschen beeinflußt wird (nicht umsonst gibt es den "Zeitgeist"), ist meiner Ansicht nach auch die Zeit beeinflußbar, und daher unzuverlässig.

Siehe oben. In der rein-geistigen Welt stimme ich dem zu, bzgl. der "gefesselten" materiellen Welt ist die Zeit nicht mehr frei, eben aus obig erläutertem Sinn.
Ob man das nun Glauben nennt oder Erkenntnis, ist für mich nicht von Bedeutung.
Taurec hat ja völlig recht, daß uns Beispiele bekannt sind, bei denen das Alter von Personen nicht eins zu eins gesehen wurden. Eine Regel lässt sich daraus jedoch nicht erstellen und das ist der Sinn meiner Ausführungen. Es kann so sein oder eben auch nicht. Daher bleibe ich bei meinen Betrachtung diesbezüglich offen und sage, erst wenn die Zeit (hier in der materiellen Welt) deutlich überschritten ist, wäre es ein weiteres Beispiel dafür. Nicht das es für mich bis dahin heißt, es sei eine zuverlässige Angabe, sondern möglich.
Dies ist der Grund warum ich mich in diese Betrachtungen begeben habe, ich möchte verdeutlichen, daß die WW jederzeit beginnen kann und nicht unbedingt erst in 10 oder 20 Jahren, weil z.B. beim Gelddrucken noch viel Luft nach oben ist.

Und ich bin kein Freund von Dogmen. Dies könnte zu fatalen Irrtümern führen, bzgl. des Aspektes Vorbereitungen. Auch dazu dienen meiner Meinung nach Schauungen, sie sollen/können zumindest empfänglichen Menschen Hinweise geben. Wir haben hier viele Mitleser die nach Rat suchen, sich orientieren wollen. Hier sehe ich eine gewisse Verantwortung (das ist kein Vorwurf an irgendjemand) nicht leichtfertig zu suggerieren, daß sicher noch viele Jahre vergehen werden, bis die Notzeit beginnt. Das ist eine Aussage die wir schlicht nicht treffen können, sondern die Wahrheit klar in den Raum stellen müssen, daß wir keine klare Aussage machen können. Wir können nur individuell das eine oder andere vermuten.
Das Entscheidende ist dabei jedoch der Beginn der Notzeit und nicht das Jahr X, denn ab Beginn der Notzeit ist eine gezielte Vorbereitung nicht mehr möglich.
Ebenso ist es mir wichtig zu betonen, daß das Szenario mit einer Naturkatastrophe beginnen kann und nicht unbedingt ein wirtschaftlich/finanzieller Zusammenbruch den Beginn darstellen muß.

Natürlich kann ich mich einfach beim Alter der Kinder verschätzt haben.
Für möglich halte ich aber auch, daß die Zukunft, die ich damals kurz gesehen habe, eben nur damals etwa so weit weg war, wie ich das Alter der Kinder geschätzt habe. Das kann sich inzwischen etwas verschoben haben.

Das glaube ich eher nicht. Nehmen wir z.B. Nossis 11. Mai. Gut, noch wissen wir den Wahrheitsgehalt nicht, aber nehmen dies überwiegend an. Es wäre dann nach Deiner obigen These so, daß dieser Zeitpunkt immer um exakt ein Jahr springen würde ;-) ,
und das hielte ich doch für surreal. Eher träfe dann Taurecs Bemerkung zu.

Die Physiker werden mich jetzt wohl nicht mehr ITOma nennen, sondern "Eso-Oma", aber sei's drum :-)

Ich möchte gar nicht wissen, wie die mich nennen. :-D

Ich hoffe, ich hab Dich etwas beruhigen können - wenn auch wissenschaftlich höchst unsauber ;-)

Och, ich habe wie immer sehr gut geschlafen und habe auch nicht vor das zu ändern.

Herzlich
WG

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Dauer der Ereignisse in Schauungen

NeuOrest, Freitag, 11.04.2014, 18:06 vor 4584 Tagen @ ITOma (2521 Aufrufe)

Hallo ITOma,

ergänzend zu deiner Stellungnahme hier noch meine Feststellungen zur Dauer geschauter Ereignisse:

In meinen Schauungen gibt es keinen feststellbaren, gleichmäßig voranschreitenden Zeitablauf. Viel eher wird Zeit aus der Folge geschauter Ereignisse rekonstruiert.

Dabei beruft sich mein schauendes Bewusstsein auf die Dominanz/Präsenz, die die Eindrücke in meinem (oder im fremden) zukünftigen Bewusstsein haben. Je intensiver und aufmerksamer zukünftige innere und/oder äußere Reize (z. B. Gesehenes und Gefühltes) erlebt werden, desto gedehnter wird die Schauungszeit.
Subjektiv ereignislose Zeit, also Zeitspannen mit geringer Aufmerksamkeit, wirken gestaucht oder fallen ganz weg.

Aus einer geschlossenen Schau kann ich daher keine zuverlässige objektive Dauer ableiten.



In diesem Forum werden häufiger Indikatoren angesprochen, die symbolhafte Hinweise auf Zeitpunkt und/oder Dauer geben (z. B. das Alter geschauter Personen; bestimmte Anzahl von Sommer-Winterzyklen). Sie sollen die fehlende objektive Zeitkonstante wohl ausgleichen. Dazu habe ich keinerlei bestätigende Erfahrungen.
Ich bin dem gegenüber grundsätzlich skeptisch eingestellt, weil das nicht dem Arbeitsstil des (wenigstens meines) Bewusstseins entspricht. Hast du (oder jmd. anders, der mitliest) hierzu bereits bestätigende Erfahrungen machen können?

Gruß.

@WG und NeuOrest: Bitte Geduld!

ITOma, Freitag, 11.04.2014, 20:15 vor 4583 Tagen @ ITOma (2548 Aufrufe)

Hallo ihr beiden,

Auf Eure Antworten möchte ich gern etwas ausführlicher antworten, aber leider liege ich mit hohem Fieber und Grippe im Bett und kann zur Zeit nicht so klar denken, wie es dafür nötig wäre!

Sowie das vorbei ist, melde ich mich wieder - habt etwas Geduld, bitte!

Liebe Grüße
ITOma

Gute Besserung, ITOma

WG, Freitag, 11.04.2014, 20:54 vor 4583 Tagen @ ITOma (2499 Aufrufe)

– kein Text –

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Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!

Ebenfalls Gute Besserung, ITOma (owT)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 11.04.2014, 21:29 vor 4583 Tagen @ ITOma (2399 Aufrufe)

– kein Text –

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