Ich sagte bereits, daß es genügend Beispiele in der Literatur gibt, wo Menschen aufgrund eines Wahrtraums ihr Verhalten geändert haben und dann nicht in die gefährliche Situation gekommen sind, in die sie ohne den Traum gegangen wären.
Demzufolge bliebe die Schauung, aber das Ereignis tritt nicht mehr ein. Man hat dann natürlich keinen Beweis mehr, daß die Schauung der Wahrheit entsprochen hätte.
Es ist natürlich einfacher Geschehnisse abzuändern, die nur eine oder wenige Personen betreffen, als ganze Völker oder die Welt, es ist aber kein Argument, noch weniger ein Beweis, daß es nicht möglich ist.
Du könntest Dir das so vorstellen, wie eine Weichenstellung. Einen einzelnen Zug kann man dadurch sofort in eine andere Richtung lenken. Was Ereignisse betrifft, die viele Menschen betreffen, da müssten dann schon die meisten Gleise anders eingestellt werden (um bei dem Bild zu bleiben) als unter normalen Umständen, um eine signifikante Änderung des Zukünftigen zu erreichen.
Was den Russlandfeldzug betrifft, es handelt sich ja hier auch um das Verhalten von Menschen, so hängt eine Mobilmachung oft nur von wenigen Führungspersonen ab und es ist Tatsache, daß es im Laufe der Geschichte schon zum Aufschub und Ausfall von ganzen Kriegen gekommen ist, wenn diese Herren ihre Meinung geändert hatten.
Ich habe mich oft genug über Wahrträume geärgert, gewundert, erschrocken und sie meistens nicht geglaubt, weil die Situation in der ich mich zum Zeitpunkt des Sehens befand, der Erfüllung des Wahrtraums wiedersprach. Wenn man dann aber über die Jahre beobachtet, wie sich dann eine "Weiche" nach der anderen in die Richtung des Wahrtraumes stellt, staunt man nur noch. Man behält aber doch zu jeder Zeit seinen freien Willen und könnte das absichtlich ändern, sofern das Geschehnis in der Zukunft nur einen selbst betrifft.
Ich dachte immer, daß sich in einem Forum Menschen treffen, um über gewisse Themen zu diskutieren. Das heißt, daß jeder sagt, was seine Meinung ist, warum er die hat damit jeder seinen Standpunkt überprüfen kann und am Ende alle ein bischen schlauer sind, bzw. der Wahrheit näher gekommen sind.
Deshalb muß es auch erlaubt sein, das Thema Gott mit einzubeziehen, ohne daß man auf Religionsforen verwiesen wird.
Daß Geschehnisse auf der geistigen Ebene materielle Folgen haben ist wissenschaftlich bewiesen. Ich könnte Beispiele bringen, werde mir die Mühe aber nur machen, wenn wirklich wissenschaftlich darüber diskutiert wird.
Also, solange Du noch nicht die Antwort auf alle Fragen weißt, würde ich mich freuen, wenn Deine persönliche Meinung und Dein Glaube weniger als absolutistische Tatsache wirken würde, die die Diskussionsteilnehmer teilweise sogar beleidigt. Ich denke hier an Georg, der sich die Mühe machte hier sehr viel reinzustellen (und dem ich an dieser Stelle dafür danken möchte), um meiner Aufforderung nachzukommen einen Beitrag und die eigene Meinung über die Flüsse abzugeben und sich dann anhören mußte, daß das Müll wäre.
Wir haben z. B. selbst an der Uni mit levitiertem Wasser experimentiert und signifikante Unterschiede gemessen. Außerdem ist über Wassercluster noch nicht genügend geforscht worden.
Beigelegte Beispiele nur als Quatsch und Deiner Meinung nach nicht zutreffend zu bezeichnen, ohne das gleichzeitig wissenschaftlich zu beweisen oder eine wirklich logische Argumentationskette aufzubauen erstickt jede Diskussion im Keim.
Weil sich Jemand aus der Kenntnis heraus,
dass "demnächst" wegen Tsunamis die Masse
der Tieflandbewohner Norddeutschlands
elendlich ersäuft, warnen lässt
und sein "Verhalten ändert", d.h.
indem er dort schleunigst wegzieht
wird doch nicht der Tsunami verhindert!
"Ich denke da zum Beispiel an die Menschen,
die schon ein Billet für die
Titanic gekauft hatten
und wegen eines Wahrtraumes oder aus einem unguten
Gefühl heraus nicht mitgefahren sind."
Siehe oben.
Nein, nicht siehe oben, die Leute wären ohne den Wahrtraum auf der Titanic gewesen und wahrscheinlich krepiert. Ist das nix wert, wenn die weiterleben konnten.
Wir beschäftigen uns hier nur mit dem Untergang der Titanik.
Und die geht nun mal unter.
Ich denke, wir beschäftigen uns hier auch damit, warum die Titanic untergeht, wann, ob und ob man an Form des Unglücks oder an Opferzahl noch was ändern könnte.
Wenn die eh untergeht und es auch keinen Nutzen haben sollte, die Schauungen zu kennen, warum sollten wir hier dann diskutieren. Als Selbstzweck?
"Wenn die Weltenwende mit dem Verhalten der Menschen
zusammenhängt und wenn es einen Gott und dann
ja wahrscheinlich auch die gegenteilige Fraktion
gibt, fände ich es fies, wenn nicht
von der guten Seite her davor gewarnt würde."
Ich werde die `Wenns´ in Zukunft also weglassen, solange ich aufgrund meines derzeitigen Wissenstandes davon überzeugt bin und stattdessen beilegen, warum ich davon überzeugt bin. Wir können auch gerne naturwissenschaftlich fachsimpeln.
Im privaten Bereich gibt es ein Phänomen,
das von Schauugen sich nicht unterscheiden lässt.
Nämlich eine "Warnung":
Da geht man dem Fiesling aus dem Wege und
lässt sich mit ihm nicht auf die tödliche Messerstecherei ein.
Ob stets praktisch geübte Mildtätigkeit
Krankheit und Bankrott verhindere, hingegen
Kindersegen und gutes Wetter im Urlaub
nach sich ziehe, ist reine Glaubenssache
und nicht unser Thema.
Das war jetzt reine Polemik und ich rede nicht von mündlichen Warnungen, sondern von Wahrträumen.
Bei pauschalen Grossereignissen wird schlicht das gesehen,
was sein wird.
Weder der Russische Feldzug noch die Impakte,
noch die Tsunamis lassen sich durch menschliches
Wohlverhalten verhindern.
Und, - falls das doch der Fall sein sollte -
dann gäbe es darüber keine Schauungen.
Weil es dergleichen ja nie gäbe.
Das ist Deine eigene Meinung und Deutung und setzt voraus, daß Du jegliche Zusammenhänge auf der Welt kennst, in welcher Dimension auch immer und natürlich wissenschaftlich beweisen kannst. Etwas nicht zu glauben ist auch ein Glaube. Also bitte nicht als Tatsache formulieren, sondern mit dem Zusatzt "Meiner Meinung nach".