Karl Habsburg-Lothringen -> Der kuenftige Imperator? (Schauungen & Prophezeiungen)

Malbork, Sonntag, 24.08.2014, 09:37 vor 4449 Tagen (4457 Aufrufe)

Hallo Forum,

neulich stiess ich auf diese Seite, die auf Hartgeld verlinkt ist, wo der Betreiber seit Monaten behauptet, er haette von Eingeweihten die Information bekommen, die Monarchie kaeme nach dem (unmittelbar bevorstehenden) Wirtschaftskollaps in den meisten europaeischen Laendern wieder. Ganz sicher kann er das von Oesterreich behaupten. (Er selbst ist Oesterreicher)
Demnach soll der zukuenftige Kaiser Karl Habsburg-Lothringen sein. Interessant ist dabei, seine Exzellenz ist aktuell Land- und Forstwirt! Dazu kommt noch, er ist Hauptmann der Miliz (Militaerpilot). Als Chef des Hauses Habsburg waere seine Exzellenz jedenfalls ein geeigneter Kandidat fuer den Posten.
Ich bin jedenfalls (im Gegensatz zu BBouvier) davon ueberzeugt, wer es auch immer in Zukunft sein wird, es duerfte ein Adeliger werden.

Gruss
Malbork

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Adel und Imperatur

Taurec ⌂, München, Sonntag, 24.08.2014, 10:37 vor 4449 Tagen @ Malbork (4037 Aufrufe)

Hallo!

neulich stiess ich auf diese Seite, die auf Hartgeld verlinkt ist, wo der Betreiber seit Monaten behauptet, er haette von Eingeweihten die Information bekommen, die Monarchie kaeme nach dem (unmittelbar bevorstehenden) Wirtschaftskollaps in den meisten europaeischen Laendern wieder. Ganz sicher kann er das von Oesterreich behaupten. (Er selbst ist Oesterreicher)

Dahinter steckt wohl eher eine fixe Idee statt eines existierenden Planes. Wenn es solche Bestrebungen gibt, werden die Verantwortlichen sich hüten, darüber etwas nach außen dringen zu lassen.

Demnach soll der zukuenftige Kaiser Karl Habsburg-Lothringen sein. Interessant ist dabei, seine Exzellenz ist aktuell Land- und Forstwirt! Dazu kommt noch, er ist Hauptmann der Miliz (Militaerpilot). Als Chef des Hauses Habsburg waere seine Exzellenz jedenfalls ein geeigneter Kandidat fuer den Posten.

Er war auch für die ÖVP aktiv und saß im europäischen Parlament. So was kann einem danach den ganzen Lebenslauf versauen. ;-)

Er war auch in einem Spendenskandal verwickelt, natürlich ohne daß ihm etwas nachgewiesen werden konnte. Zudem hat er wohl versucht, Einfuhrabgaben zu hinterziehen. Sämtlich Dinge, wie sie sich für moderne Politiker gehören.
Der Mann hängt zu tief im herrschenden System und kommt daher für eine Verwendung in der Zeit danach wohl nicht ernsthaft in Frage.

Zudem: Die Monarchie ist tot und kommt auch nicht wieder. Selbst wenn man es danach "Monarchie" nennen sollte, wäre es doch etwas völlig anderes. Diese Leute kommen nicht durch Geburt an die Macht. Sie halten sich nicht durch ein stützendes Ständesystem, sondern durch Befähigung. Dazu gehören angeborene oder durch frühe Charakterprägung erworbene Führungsqualitäten, gepaart mit einer gehörigen Portion Machiavellismus, also quasi psychopathische, manipulative Züge - die Fähigkeit, sich den Leuten so zu präsentieren und ihnen das zu sagen, was sie hören müssen, um so zu handeln, wie man es von ihnen wünscht.

Hat Habsburg das oder wird er nur vom System als prominenter, als Aushängeschild tauglicher Mitläufer mitgezogen?

Was uns erwartet sind nicht Leute vom Schlage Habsburgs, sondern Cäsars, Augustus, Napoleons, die nicht die besten Charaktereigenschaften an den Tag legten, aber sich gegen ihre Gegner behaupten konnten. So jemand kann adlig sein, muß es aber nicht. Desgleichen hat seit der Abschaffung der Monarchie und der Adelsprivilegien keine Bedeutung mehr und bekommt sie auch nicht mehr für diese Familien. Die Schichten, aus welchen sich die Herrscher rekrutieren, bilden sich während und kurz nach historischen Umsturzphasen durch harte Auslese. Die Familien, welche Europa 1000 Jahre lang beherrschten, gingen aus germanischen Sippen hervor, die in der Völkerwanderungszeit nach oben kamen. Die Standeshierarchie, die sie bildeten, war nur sehr begrenzt für Emporkömmlinge durchlässig.

Was wir nach dem Zusammenbruch erleben, wird der Kampf starker Führernaturen um die Herrschaft sein. Im besten Falle wird er von jemandem gewonnen, dem es nicht nur um seine bloße persönliche Machtentfaltung geht, sondern der auch "inneren Adel" hat, d. h. der einen Auftrag in sich verspürt und etwas (auch wenn er es nie sagen wird), das über ihm steht und ihn anleitet, seine Fähigkeiten zum Wohle der Beherrschten einzusetzen. Dann setzt er seinen machiavellistischen Charakter nicht zum eigenen Vorteil ein, sondern zum Vorteil seiner Untergebenen, denen gegenüber er sich wie ein Vater empfindet, der seine "Kinder", die ihren eigenen Kopf haben, aber es nicht besser wissen, durch entsprechendes Auftreten ihnen gegenüber in eine fruchtbare Ordnung bringen muß.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
―
„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Re: Ersatz für Otto von Habsburg

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 24.08.2014, 19:58 vor 4449 Tagen @ Taurec (3495 Aufrufe)

Hallo!

"Demnach soll der zukuenftige Kaiser Karl Habsburg-Lothringen sein. Interessant ist dabei, seine Exzellenz ist aktuell Land- und Forstwirt! Dazu kommt noch, er ist Hauptmann der Miliz (Militaerpilot). Als Chef des Hauses Habsburg waere seine Exzellenz jedenfalls ein geeigneter Kandidat fuer den Posten."

Da Otto von Habsburg vor kurzem fast Hundertjährig verstorben war, braucht die
Szene nun einen entsprechenden Ersatz für ihn, und Karl scheint der geeignete
Kandidat dafür zu sein.

=> Nun gut, Land- oder Forstwirtschaft vielleicht (der WV meint, der
Monarch sei ein Bauer, falls er nicht sich selber meint :-D ), wird
jedoch auf keinen Fall jemand sein, der im gegenwärtigen "demokratischen"
System oder gar im EU-Parlament verstrickt ist, wie Otto es war.
Eher ein Mann, der nie zuvor in öffentliche Erscheinung getreten war.

LG,

Eyspfeil

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Es ist der WV doch selber! - Klamotte mit uraltem Bart

BBouvier, Sonntag, 24.08.2014, 21:05 vor 4449 Tagen @ Eyspfeil (3854 Aufrufe)

<"... der WV meint, der Monarch sei ein Bauer,
falls er nicht sich selber meint
...">

Halo, Eyspfeil!

Wieso denn "falls"?
Er "meint" es nicht nur, sondern er behauptet
es doch - und er ist sich da völlig sicher!
Sowie, "der" sei genau so alt, wie er selber.
Logisch:
Er spricht doch von sich!
Geboren nämlich 1938, d.h. er ist mittlerweile 76 Jahre alt.
Im übrigen sei hierauf verwiesen (*seufzz*):
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=22443

Gruß,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

kleiner Haken

Sagitta, Sonntag, 24.08.2014, 21:34 vor 4449 Tagen @ Taurec (3536 Aufrufe)

Hallo Taurec!

Zudem: Die Monarchie ist tot und kommt auch nicht wieder.

Wir streichen also die "Kaiserweihe sieht ein deutscher Dom", die gekrönten Drei bei Irlmaier und dem Waldviertler, den 4/86 bei Nostradamus (Quelle siehe unten), die Schauung der Frau von Aachen und andere? Von mir aus gerne. Bitte aber mit besserer Begründung für den Tonnenwurf. Vom Großen Monarchen (als Topos in der Prophezeiungsliteratur) wird sowohl in Frankreich als auch in Deutschland immer erwartet, dass er aus altem Geschlecht sei: die lange unfruchtbare Dame bekommt doch noch ein Kind.

Niemand kennt heute mehr (in der durchschnittlichen Bevölkerung) die alten Krönungstraditionen. In Köln, wo man in Prophezeiungskreisen gerne eine Krönung vermutet, wurde nur notmässig ein einziger deutscher Kaiser gesalbt (und deshalb in Aachen, den rechtmässigen Ort, nachgekrönt). Vielleicht kam man auf die Krönung dort gerade wegen Wallraff/Feldpostbriefe. Falls es künftig noch Krönungen geben sollte, darf der Beginn einer neuen Tradition nicht zu lange mehr in der Zukunft liegen. Nichtmal Historiker interessieren sich heute für solche alten Zeremonien mehr. Hier ist nur denkbar, dass heutige adlige Kreise das wiederaufleben lassen, und kirchliche, und bürgerliche Fans der beiden.

Falls mit dem Wasser in Nostradamus 4/86 der Wassermann gemeint sein sollte (eigentlich ein Luftzeichen), wäre der früheste Termin im Januar 2021. Eine sehr schöne Konstellation (Jupiter dabei - wenn Nostradamus ihn erwähnt hätte, wäre das Datum sofort identifizierbar), aber durchaus auch ein kritischer Moment (Quadrat Mars/Uranus). Die von Nostradamus angedeutete Doppelkrönung in Reims und Aachen ist wenigstens sachkundig und soll wohl eine französisch-deutsche Allianz zum Ausdruck bringen, die für die anstehenden Eregnisse ebenfalls Sinn machen würde, aber nur dann ganz verständlich ist, wenn eben klassisch-monarchische Traditionen im Bewußtsein bleiben.

Grüße, Sagitta

http://home.datacomm.ch/jean-claude.pfaendler/dateien/nostradamus/005beitraege/023pariserobertundleer.html (runterscrollen bis 4/86)

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"Kaiser" ?

BBouvier, Sonntag, 24.08.2014, 23:14 vor 4449 Tagen @ Sagitta (3589 Aufrufe)

<"...dass heutige adlige Kreise das wiederaufleben lassen...">

Hallo, Sagitta!

(Auch das hatten wir hier bereits mehrfach.)
Daher nur die Kurzfassung:
=>
Ein König - ein Kaiser - gehört symptomatisch in die Epoche der
mittlerweile in Europa verblichenen Kultur.
Er steht an der Spitze einer soliden Pyramide, die sich
aus den Ständen zusammensetzt.
Gegenwart:
=>
Eine hedonistisch-verflachte "Gesellschaft" der Zivilisation,
in der allein das Geld regiert.

Und da ist es völlig "wurst", wie die alten Seher
den künftigen Imperator genannt haben.
- wie kontemporär verständlich und üblich: "Kaiser"
- oder Oberherrscher
- oder gar Randelstielzchen ...
=>
Das ist kein "Kaiser"! - Er kann (!) nämlich gar keiner mehr sein.
Genausowenig wie Cäsar oder Agustus ein Tarquinius Superbus mehr sein konnten.

Und da wird auch rein gar nichts "wiederaufgelebt gelassen":
Weil nämlich ein Imperator beim Kollaps der Zivilisation
aus eigener Machtvollkommenheit herrscht.

Gruß,
BB

--
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Re: Gut, FALLS 4/86 richtig interpretiert wird

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 25.08.2014, 22:04 vor 4448 Tagen @ Sagitta (3416 Aufrufe)

Hallo Sagitta!

"Falls mit dem Wasser in Nostradamus 4/86 der Wassermann gemeint sein sollte (eigentlich ein Luftzeichen), wäre der früheste Termin im Januar 2021. Eine sehr schöne Konstellation (Jupiter dabei - wenn Nostradamus ihn erwähnt hätte, wäre das Datum sofort identifizierbar), aber durchaus auch ein kritischer Moment (Quadrat Mars/Uranus). Die von Nostradamus angedeutete Doppelkrönung in Reims und Aachen ist wenigstens sachkundig und soll wohl eine französisch-deutsche Allianz zum Ausdruck bringen, die für die anstehenden Eregnisse ebenfalls Sinn machen würde, aber nur dann ganz verständlich ist, wenn eben klassisch-monarchische Traditionen im Bewußtsein bleiben.

Grüße, Sagitta"

"4/86

[1] L’an que Saturne en eau sera conioinct,
[2] Auecques Sol,1) le Roy fort & puissant:
[3] A Reims & Aix2) sera reçeu & oingt,
[4] Apres conquestes meurtrira innocens3).

[1] Das Jahr, in dem Saturn im Wasser
[2] mit [der] Sonne [vereint sein wird,1) wird] der starke und mächtige König
[3] in Reims und Aachen2) empfangen und gesalbt [werden].
[4] Nach [den] Eroberungen wird [man den] Unschuldigen3) töten."

Sehr gute Nostradamus-Interpretierer und sehr guter Beitrag auch von Dir:
Der früheste Termin 2021 ist aller Wahrscheinlichkeit nach auch der letzte
für uns: Nach 2050 (der nächste mögliche Termin = Saturn im Wassermann)
wird wohl (falls sich die Ereignisse überhaupt noch so
lange hinziehen werden) kaum einer von uns noch zu den Lebenden zählen.

Da der künftige Imperator nach gewissen Quellen bei seiner Krönung
etwa 40 Jahre alt sein soll, ist sein Geburtsjahr etwa 1981.
Falls einige und ich nicht völlig danebenliegen, bzw. falls 4/86
eine völlig andere Bedeutung hat.

LG,

Eyspfeil

Vers 4/86 im Wassermann

Keynes, Dienstag, 09.09.2014, 13:39 vor 4433 Tagen @ Sagitta (3191 Aufrufe)
bearbeitet von Keynes, Dienstag, 09.09.2014, 13:44

Hallo Sagitta

Falls mit dem Wasser in Nostradamus 4/86 der Wassermann gemeint sein sollte (eigentlich ein Luftzeichen), wäre der früheste Termin im Januar 2021. Eine sehr schöne Konstellation (Jupiter dabei - wenn Nostradamus ihn erwähnt hätte, wäre das Datum sofort identifizierbar), aber durchaus auch ein kritischer Moment (Quadrat Mars/Uranus). Die von Nostradamus angedeutete Doppelkrönung in Reims und Aachen ist wenigstens sachkundig und soll wohl eine französisch-deutsche Allianz zum Ausdruck bringen, die für die anstehenden Eregnisse ebenfalls Sinn machen würde, aber nur dann ganz verständlich ist, wenn eben klassisch-monarchische Traditionen im Bewußtsein bleiben.

dem ist nicht so, denn astrologisch betrachtet käme jedes Jahr in Betracht
und wäre einerseits zu einfach und andererseits keine Prophezeiung da die
Konstellation immer auftritt.

Hier muss man es glaube ich astronomisch betrachten und da ergeben sich eben nicht so viele Varianten.
Denn da sich die Sternbilder durch die Präzession gegen die Tierkreiszeichen seither um etwa
30 Grad verschoben haben, stimmen sie somit nicht mehr überein.
Wenn also Wassermann angegeben ist, dann muss man in den Fischen suchen sofern wir die Ephemeriden verwenden.
Ich dagegen verwende ein Astro-Programm und um also die Richtige Konjuktion zu finden muss
man beim Berechnungsergebnis die Rektazension betrachten und dann schließlich noch die Deklination, denn je geringer dann die Koordinatendifferenz in Deklination ist, desto näher stehen die Himmelskörper aneinander. (Quelle: wikipedia)

Zusammengefasst also schaut man jedes Jahr im Wassermann (Februar/März) nach ob die Koordinaten sich dann gleichen und hier habe ich bisher nur ein brauchbares Datum auf die Schnelle gefunden =>
zwischen dem 24 u. 25 Feb. 2024

Hier das Ergebnis:
Sonne
Datum...................MEZ..........-Rektasz...................Deklin.
Sa 24.02.2024.......0:00:09......22h25m24.6s........- 9°51'54"

Saturn
Datum...................MEZ...........Rektasz.................Deklin.
Sa 24.02.2024.......0:00:09......22h44m16.2s......- 9°45'08"
--------------------------------------------------------------------------

Sonne
Datum...................MEZ..........-Rektasz...................Deklin.
So 25.02.2024.......0:00:09......22h29m12.6s........- 9°29'50"

Saturn
Datum...................MEZ..........-Rektasz...................Deklin.
So 25.02.2024.......0:00:09......22h44m43.7s........- 9°42'25"

Soviel vorerst von meiner Seite, da ich derzeit mit Nossi beschäftigt bin
will ich nicht zuviel rausrücken, und falls ich es zeitlich schaffe
irgendwann ein bisschen Ordnung in die für uns wichtigen Vierzeiler
bringen und hier präsentieren.
Nebenfrage: gibt einige Verse die die solche vermeintlichen Konstellationen beinhalten
jedoch sich erfüllt haben, einfach der Kontrolle wegen?

Grüße, Keynes

Versdatierungen

Keynes, Samstag, 11.10.2014, 13:10 vor 4401 Tagen @ Keynes (3144 Aufrufe)

Hallo,

ich lehne mich aus dem Fenster und
will nun behaupten zumindest 2 Verse astronomisch und somit zeitlich zuordnen zu können.
IV/28 und VI/24 sind da auffalend!
Die zwei Verse sind sind vom Inhalt her so unauffällig und ohne Schauungskenntnis leicht zu übersehen. Doch die Verse fügen sich nahtlos ineinander, zeitlich gesehen. Ich werde in den nächsten Tagen andere Verse mit astronomischem Inhalt auf ihr Ereignis und Jahr untersuchen da ich nun Mittlerweile in das Gebiet eingelesen bin :)

Insbesondere will ich den koplexen Vers zur Neptunentdeckung untersuchen und auch den wichtigen Vers X/67.
Daneben habe ich mir so ziemlich alle Verse herausgefiltert die astronomische Verschlüsselungen beinhalten.
Ich denke ich man kann zumindest die oben genannten Verse zur Königskrönung so intepretieren.

Konjuktionen mit Jupiter oder Saturn sind nämlich alle Jahrzehnte wieder daher zumindest für sehr gute Nostradamuskenner früherer Jahrhunderte le Pelltier, Loog etc. vollkommen unmöglich gewesen sie anhand der astronomischen Konstellation zu datieren da im Falle Jupiter alle 29-30 Jahre der Fall sein konnte. => unmöglich vor den beiden Weltkriegen!

Jetzt sind wir in der Situation in der sich alles zusammenfügt, ich wills wagen, seis drum.

Gruss, Keynes
Edit:der text ist vom mobilen sprachrohr daher vermutlich etwas unübersichtlich.

Bedenken

Sagitta, Montag, 13.10.2014, 03:40 vor 4399 Tagen @ Keynes (3102 Aufrufe)

Hallo Keynes,

es gibt von Nostradamus eine Reihe von Almanachen, in denen er Jahresprognosen macht, so wie das zu seiner Zeit in der Astrologenzunft üblich war. Wenn man sich diese Almanache anschaut, dann kann man seine astronomische Vorgehensweise vielleicht ein wenig verstehen. Ich habe seine Angaben dort, etwa zu Mondphasen, nicht nachgerechnet, aber ich habe das Gefühl, dass er mit dem tropischen Tierkreis arbeitet. Du kannst es ja mal prüfen, hier ist ein kleiner Auszug, wo minutengenaue Angaben erkennbar sind:

http://www.nostradamus-astro.de/astro.html

Ich bitte auch zu beachten, dass Nostradamus nur den julianischen Kalender kannte. Wenn er für ein Ereignis der Zukunft eine Gradangabe macht (berühmt sind die 20 Stier mit dem Erdbeben), dann sollte das zugehörige Datum nicht im gregorianischen Kalender ausgedrückt oder aber umgerechnet werden.

Als ich den 4/86 erwähnte, wollte ich aber nicht primär auf den astronomischen Aspekt hinweisen, sondern zart andeuten, das Nostradamus hier ausnahmsweise Klartext zu sprechen scheint: ein König wird in Reims und Aachen gesalbt. Derartiges hat es in der Vergangenheit noch nicht gegeben. Das Ereignis kann, wie ich an anderer Stelle argumentiert habe, aber nicht allzuweit von unserer eigenen Zeit entfernt liegen, ansonsten es völlig unverständlich wäre (es sei denn es würde als ein nicht öffentliches, nur einem privaten Kreis bekanntes Ritual vollzogen).

Gruß, Sagitta

Nostradamus ein Astrologe

Keynes, Montag, 13.10.2014, 11:34 vor 4399 Tagen @ Sagitta (3171 Aufrufe)

Hallo Sagitta und danke für deine Ergänzungen!

…so wie das zu seiner Zeit in der Astrologenzunft üblich war.

Nostradamus war ein schlechter Astrologe, zudem muss man wissen dass Nostradamus in seinen Prosa-Texten auch die Astrologen verscheucht, die sollen sich von seinem Werk fernhalten!
Ich werde jetzt vermutlich einige vergraulen aber Nossis Gesamtwerk hat sowas von rein garnichts mit Astrologie zu tun, wie denn auch?

Ich bitte auch zu beachten, dass Nostradamus nur den julianischen Kalender kannte.

Die Planetenkonstellationen kennen weder den julianischen noch den jüdischen oder den islamischen Kalender, sie sind die genauesten Uhren im Universum.
Wenn also eine Konjunktion Mars-Jupiter als Bsp. gegeben ist dann wird diese genau dann geschehen und die diesbezgl. Zeitrechnung/Kalender ist nur eine auf unser System übertragene
Einheit.

Als ich den 4/86 erwähnte, wollte ich aber nicht primär auf den astronomischen Aspekt >hinweisen, sondern zart andeuten, das Nostradamus hier ausnahmsweise Klartext zu sprechen >scheint: ein König wird in Reims und Aachen gesalbt.

Nicht nur das, sondern dass er mitunter einer der unauffälligsten Verse überhaupt ist!
Jemand der noch nie etwas über die allgemeine Prophezeiungsliteratur und deren Inhalt gehört hat liest diesen Vers, Derjenige wird doch nicht im Traum auf die Idee kommen den Vers mit den Kometenversen und einigen Anderen in eine Kette zu hängen um sich ein Bild daraus zu malen.
Diesen Luxus haben nur wir, den hatten weder Carl Loog noch Le Pelletier noch Karl Ernst Krafft. Letzterer ein Astrologe der Goebbels vor einem Russlandfeldzug Hitlers warnte aufgrund des Verses 5/94, er dachte sich wenn der Stalin Wien und Köln angreift dann muss er wohl zuerst die Deutschen dort in Russland vorher besiegt haben! Bei Goebbels fand Krafft kein Gehör (Feldpostbrief-Paradoxon), stattdessen musste er den Vers fälschen und aus dem großen Armenier wurde der große Arminius.

Zur Versdatierung von 4/86 sei gesagt dass der Vers doch seine Bestimmung
(falls Datierung richtig) erfüllt hat, eine Konjuktion wie im Vers beschrieben findet nur alle 29,5 Jahre statt.
Ein Astronom vor 200 Jahren hätte vielleicht 2 solche Konjuktionen in seinem
Leben beobachtet und zur Datierung wäre er trotzdem nicht gekommen.
Wir heute haben das selbe Problem wie der Astronom vor 200 Jahren,
hat man sich jedoch mit der Prophezeiungsliteratur beschäftig und festgestellt dass der Nostradamus und der Velten als Bsp. das
selbe Ereignis beschreiben als sie den Himmelskörper erwähnen dann kann man auch mit dem obigen Vers etwas anfangen.

Wer jedoch glaubt der 3 Weltkrieg käme, in Anbetracht der jetzigen Weltlage, erst in 20-30 Jahren
der wird sich in der Rolle des obigen Astronomen vor 200 Jahren wiederfinden und auch der Vers wird seine Ruhe finden.


Grüsse Keynes

Nostradamus-Neptun Entdeckung

Keynes, Montag, 13.10.2014, 15:19 vor 4399 Tagen @ Keynes (3211 Aufrufe)
bearbeitet von Keynes, Montag, 13.10.2014, 15:27

Hallo,


seit einiger Zeit fiel mir in BB's Nossi-Buch der
Vers IV/33 auf, bei dem sich so gut wie alle Nostradamusforscher
einig sind er beschreibe die Entdeckung des Planeten Neptun im Jahre 1846.

Der Vers besteht scheinbar nur aus Planetenkonstellationen doch der Umstand wie
der Neptun beschrieben wird ist bemerkenswert!

IV/33
Iuppiter ioinct plus Venus qu’à la Lune,
Apparoissant de plenitude blanche:
Venus cachée soubs la blancheur Neptune,
De Mars frappée par la granée branche.

Jupiter mehr der Venus als dem Mond verbunden,
Der leuchtend weiß strahlt.
Venus verborgen, unter dem Mondschein Neptun,
Von Mars geschlagen mit schwerem Arm.

Nachdem ich die dort beschriebenen Konstellationen, zum Zeitpunkt seiner Entdeckung am
4.August und 12.August 1846, im Astronomieprogramm berechnete zeichnete sich am 12.August
(der zweiten Beobachtung von James Challis) genau diese Gesmatkonstellation heraus.

[image]

Für uns hier ist nur die Spalte Rektaszension wichtig da hier die horizon. Position angegeben ist.

Zeile 1
Jupiter mehr der Venus als dem Mond verbunden

Man beachte die Grad-Angaben bei Mond,Venus und Jupiter und rechne aus,
und man sieht sofort warum Nostradamus die Zeile so schrieb.
Vergleicht man die drei Positionen sieht man das Jupiter nur rund 7 Grad der Venus näher ist als dem Mond!

Zeile 2 u. 3
sieht man sofort beim Blick auf die Tabelle ganz oben.

Zeile 4 (grandios!)
Von Mars geschlagen mit schwerem Arm

Der Mars in Opposition (geschlagen) zum Neptun!
Tabelle: Mars ~153° und Neptun ~331°
Das Bild sagt alles.

[image]

Zum Schluss betrachte man noch die letzte Spalte auf der Tabelle, die Deklination,
dort sieht das die Punkte am Himmel Venus-Jupiter bzw. Mars-Neptun exakt
auf der selben Höhe am Himmel sind. Das ist zwar für diesen Vers von eher geringer Bedeutung,
jedoch beim Betrachten dieser Auffälligkeit scheint es ersichtlich warum Nostradamus
den Planeten Neptun auf diese Weise vorhersagte.


Grüsse, Keynes

(falsche) Zahlenspiele

Ulrich ⌂, München-Pasing, Dienstag, 14.10.2014, 06:34 vor 4398 Tagen @ Keynes (2970 Aufrufe)
bearbeitet von Ulrich, Dienstag, 14.10.2014, 06:43

Hallo Keynes,

zeichnete sich am 12.August (der zweiten Beobachtung von James Challis) genau diese Gesmatkonstellation heraus

Ich sehe nicht, was da passen würde:

"...dem Mond verbunden, Der leuchtend weiß strahlt.

das dürfte dem Mond schwer fallen im letzten Viertel vor Neumond.

Vergleicht man die drei Positionen sieht man das Jupiter nur rund 7 Grad der Venus näher ist als dem Mond!

ja, morgens um 8 Uhr. Und ca. 12 Stunden später, am Abend des gleichen Tages, hat der Mond die gleiche Entfernung zum Jupiter wie die Venus.

...Mars-Neptun exakt auf der selben Höhe am Himmel...

Das Minuszeichen vor der Rektaszension des Mars sagt doch das Gegenteil: Mars steht in Bezug zum Himmelsäquator ebensoweit südlich, wie Neptun nördlich, keinesfalls "auf der selben Höhe".

Für uns hier ist nur die Spalte Rektaszension wichtig da hier die horizon. Position angegeben ist.

"Rektaszension" sind keine "horizon. Position[en]" (auf den Horizont des Beobachters bezogen), sondern äquatoriale Koordinaten, das sind zwei grundverschiedene Koordinatensysteme: Letzeres ist das "relative" (weil lokal bezogenene) horizontale Koordinatensystem, ersteres ist das "absolute" (weil auf einen relativ zum Beobachter neutralen Punkt bezogenen) äquatoriale Koordinatensystem.

Gruß
Ulrich

Zahlenspiele

Keynes, Dienstag, 14.10.2014, 11:01 vor 4398 Tagen @ Ulrich (3133 Aufrufe)

Hallo Ulrich,

Danke für die Ergänzungen!


Das Minuszeichen vor der Rektaszension des Mars sagt doch das Gegenteil: Mars steht in Bezug zum Himmelsäquator ebensoweit südlich, wie Neptun nördlich, keinesfalls "auf der selben Höhe".

Ja, das habe ich in Eile übersehen, das (Deklination) spielt aber in dem Fall keine Rolle.
Überhaupt sielt die Deklination eine geringe Rolle weil viel zu selten!


"Rektaszension" sind keine "horizon. Position[en]" (auf den Horizont des Beobachters bezogen), sondern äquatoriale Koordinaten, das sind zwei grundverschiedene Koordinatensysteme: Letzeres ist das "relative" (weil lokal bezogenene) horizontale Koordinatensystem, ersteres ist das "absolute" (weil auf einen relativ zum Beobachter neutralen Punkt bezogenen) äquatoriale Koordinatensystem.

Natürlich nicht, doch für das leichtere Verständnis habe ich die Wortwahl so gewählt.
Worauf du anspielst ist vermutlich der unterschied zwischen geozentrisch scheinbar und geoz. astronomisch.
http://www.laprell.net/astronomie/_sites/ephemeridenSolarSystem.aspx
Für uns ist immer Fall 1 von Bedeutung!

[image] [image]

Die Unterschiede in RA und Dec sind minimalst.
Beim vorliegenden Vers hatte ich die 2. Beobachtung James Challis' am 12.August gerechnet,
und die 8Uhr früh sind mir untergekommen, die hatte ich garnicht bemerkt.

Dagegen habe ich jetzt für 23 Uhr die erste Beobachtung am 4. August gerechnet und siehe da,
es passt alles wunderbar sogar mit dem "fast" Vollmond :-D
Der Vers ist aber von der astronomischen Präzision her so stumpf wie nur irgendwas,
keine einzige Konjunktion sondern nur irgendwelche Planetenpositionen, einzig die Opposition von Mars ein Anhaltspunkt.
Und zwischen all dem scheint der Neptun!
Worauf ich aber ausschließlich bei dieser Sache gezielt habe war zu gucken ob bei einem solchen Vers die prophezeiten
astronomischen Gegebenheiten überhaupt nur erreicht werde, und das war es auch schon, zu mehr taugt dieser Vers nicht!

Jedoch sind und bleiben die beiden Königsverse 4/86 und 6/24 aufgrund ihrer Einfachheit bemerkenswert.
Auch astronomisch gesehen. Dazu im nächsten Beitrag.
Das Einzige was ich mir noch diesbezgl. antun werde ist der Vers 10/67 mit dem berühmten Maibeben,
ganz nebenbei, es gibt so ca. 6-7 Verse im gesamten Nostradamus die astronomisch gesehen interessant sind,
und das war es auch schon.

Grüsse Dir,
Keynes

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Alle 29,5 oder alle 10 Jahre?

Taurec ⌂, München, Dienstag, 14.10.2014, 10:48 vor 4398 Tagen @ Keynes (3325 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Dienstag, 14.10.2014, 10:55

Hallo!

Zur Versdatierung von 4/86 sei gesagt dass der Vers doch seine Bestimmung
(falls Datierung richtig) erfüllt hat, eine Konjuktion wie im Vers beschrieben findet nur alle 29,5 Jahre statt.

Das Jahr, in dem Saturn in Wasser verbunden sein wird,
Mit der Sonne, der starke und mächtige König.
Zu Reims und Aachen wird er empfangen und gesalbt,
Nach Eroberungen wird er/man Unschuldige töten.

Wenn mit "Wasser" ein Wasserzeichen gemeint sein sollte, träte sie sogar noch häufiger ein, nämlich alle 10 Jahre, bei drei Wasserzeichen:
[image]

Wenn man den Wassermann (der tatsächlich zu den Luftzeichen gezählt wird) der Vollständigkeit halber miteinbezieht, verringern sich die 10 Jahre noch weiter.

Die Sonne gesellt sich in jedem Jahr, in dem Saturn in einem solchen Zeichen steht, für einen Monat ebenfalls hinzu.

Für eine Datierung ist die Angabe also kaum zu gebrauchen.

Es gäbe auch die Möglichkeit, daß gar keine Konstellation gemeint ist.
Mal angenommen, der genannte Herrscher wäre der aus Schauungen bekannte Imperator. Mögliche Deutung:
In dem Jahr, in dem Saturn (Chiffre für großes Unheil/Tod) mit Wasser (= Tsunamiflutwellen) verbunden sein wird.
Mit der Sonne (= nach der Finsternis), der starke und mächtige König ... (= Kaiserkrönung nachher).

Hinzu kommt die Unwägbarkeit, welcher Herrscher gemeint ist. Reims und Aachen weisen auf eine Verbindung Frankreichs und Deutschlands in Personalunion hin. Das könnte sich tatsächlich auf den Imperator, bzw. "großen Monarchen" beziehen, der dieses Reich begründet.
Es käme aber auch jeder nachfolgende, herausragende Herrscher in Frage, der in Tradition des Imperators steht.
Allen voran wäre das "Chyren". Dieser scheint Teil eines Verskomplexes zu sein, in dem Europa unter seiner Führung den Islam niederwirft, der in einer Bewegung, die von Persien ausgeht, den Mittelmeerraum bis nach Südfrankreich hinein unter seine Kontrolle bekommt. Das scheint aber nicht "unser" Imperator zu sein, sondern einer, der Generationen, vielleicht hunderte Jahre nach der "Weltenwende" herrscht.
Am Ende steht Vers VI/70:
Zum Haupt der Welt wird der große Chyren gemacht,
Darüber hinaus später geliebt, gefürchtet, geehrt.
Sein Ruf und Lob werden die Himmel übersteigen,
Und mit dem einzigen Titel Sieger sehr zufrieden.

Die letzte Zeile von IV/86 scheint mir eher dahin zu gehören.
"Nach Eroberungen wird er/man Unschuldige töten"

Das sind entweder die Eroberungen des Islams oder die Eroberungen Chyrens in der "Reconquista", der dann ebenfalls ziemlich wüten wird.

Nach der "Weltenwende" dürften aber Eroberungen für längere Zeit gar nicht möglich sein, weil die Länder zerstört und die Bevölkerungen stark dezimiert sind. Das Werk des Kaisers dürfte eher im Aufbau als in kriegerischen Taten liegen.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Wassermann und Wasserzeichen

Keynes, Dienstag, 14.10.2014, 17:44 vor 4398 Tagen @ Taurec (3187 Aufrufe)

Hallo Taurec,

würde ich wählen dann würde ich deine Variante mit dem Saturn=Unglück und Wasser=Tsunamiwellen bevorzugen,
denn die Wasserzeichen würden hier wenig Sinn machen da ihre Häufigkeit ein Schmäh auf die Vierzeiler wäre.


Es ist übrigens so dass wir heuer am 18.11 die erwähnte Konjunktion im Skorpion (astrologisch) haben
und am 28.02.2024 in den Fischen, tatsächlich (astronomisch) aber im Wassermann, und dann wieder 17.07.2034 im Krebs.
Jetzt muss man aber noch beachten dass jedes mal, in unserem Bsp., wenn der Saturn heuer im Skorpion ist,
so ist er immer im Jahr darauf, rund 13-14 Tage später, im darauffolgenden Sternzeichen!
Nun aber ist es nur 2024 und 2025 so, sowohl astronomisch als auch astrologisch, dass es zu
einer wiederholten Konjunktion im selben Zeichen kommt, Fische bzw. Wassermann!
Im Jahr 2025 ist es deswegen der Fall weil die erste Konj. 2024 sehr spät am 28/29. Feb. ist und ca 13-14 Tage später
im Jahr darauf am 12./13. März, somit immernoch im selben Zeichen ist.

Meinte Nostradamus tatsächlich die Wasserzeichen dann spricht er als Astrologe denn die Astronomie kennt so etwas nicht.
Das würde aber im Gegensatz zu dem stehen was er selber zu den Astrologen schreibt. Prosatexte als Bsp.

Ich hoffe man kann noch folgen, denn zusammenfassend kann man nun sagen:
Astrologisch: 2014 Skorpion, 2024/2025 Fische, 2034 Krebs (im Wasserzeichen)
Astronomisch: 2024/2025 28/29. Feb. und 12/13. März dann 2053 wieder (im Wasserman)

Gruss, Keynes

Schauungsgrundlage?

Bernhard_Berlin, Dienstag, 26.08.2014, 07:56 vor 4447 Tagen @ Taurec (3391 Aufrufe)

Guten Morgen Taurec,

falls diese Frage bereits zuvor beantwortet worden sein sollte, bitte ich um Entschuldigung: Du zeichnest hier das Idealbild eines Monarchen. Aber können wir denn sicher sein, dass die Monarchen nach der Weltenwende tatsächlich diesem Idealbild entsprechen? Gibt es dazu eindeutige Aussagen in den Schauungen?

Denkbar ist auch, dass von den alten Strukturen weit mehr erhalten bleibt, als hier gemeinhin angenommen wird und die zukünftigen Monarchen am Ende doch nicht viel mehr sein werden als "Aushängeschilder", wobei dann Personen aus altem Geschlechte durchaus für diese Rollen infrage kämen.

Ist bei den Verächtern der modernen Welt hier vielleicht doch mehr der Wunsch der Vater des Gedankens?

Grüße aus Berlin,
Bernhard

Wunschdenken

Hope, Dienstag, 26.08.2014, 10:14 vor 4447 Tagen @ Bernhard_Berlin (3374 Aufrufe)

Guten Morgen Taurec,

falls diese Frage bereits zuvor beantwortet worden sein sollte, bitte ich um Entschuldigung: Du zeichnest hier das Idealbild eines Monarchen. Aber können wir denn sicher sein, dass die Monarchen nach der Weltenwende tatsächlich diesem Idealbild entsprechen? Gibt es dazu eindeutige Aussagen in den Schauungen?

Denkbar ist auch, dass von den alten Strukturen weit mehr erhalten bleibt, als hier gemeinhin angenommen wird und die zukünftigen Monarchen am Ende doch nicht viel mehr sein werden als "Aushängeschilder", wobei dann Personen aus altem Geschlechte durchaus für diese Rollen infrage kämen.

Ist bei den Verächtern der modernen Welt hier vielleicht doch mehr der Wunsch der Vater des Gedankens?

Grüße aus Berlin,
Bernhard

Guten Morgen Bernhard_Berlin!

ich bin zwar nicht Taurec, allerdings finde ich deine Frage sehr berechtigt.

Einen quasi idealen Monarchen, dem das Wohl aller im Sinne liegt, klingt für meine Ohren wie das Erwarten des Messias.
Um einem Menschen wirklich so viel "Gutes" zuzuschreiben, würde ich davon ausgehen, dass es irgendetwas geben muss, was den Menschen dazu bewegt, einen derartigen Sinneswandel zu bescheren.
Nicht nur der Monarch, sondern das Volk selbst muss, wenn der Monarch es dementsprechend lenken will, auch dafür offen sein.
In unserer, dem Wachstum und raffgierigen Welt, ist jeder Einzelne von uns viel zu egoistisch, als dass dies möglich wäre.

Daher muss zwingend ein Ereignis sein, wenn man mit einer derartigen Welt rechnet, dass die Menschen großflächig, mehrheitlich, so sehr ändert, dass dies überhaupt möglich ist. Ein Krieg mit Sicherheit nicht. Dann würden wir schon längst im Paradiese leben.

lg
Hope

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Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

Ereignis

schwelmi, Mittwoch, 27.08.2014, 05:06 vor 4446 Tagen @ Hope (3443 Aufrufe)

Hallo Hope,

schon mal an die "Kugel der Erlösung" also den fremden Planeten gedacht?
Die soll ja zumindest nach meinem Wissensstand auf den Solarplexus einwirken und den Menschen dadurch Wissen vermitteln.

Gruß,
schwelmi

Zurück zu den Ursprüngen

nickela, Dienstag, 09.09.2014, 02:07 vor 4433 Tagen @ Taurec (2999 Aufrufe)

Hallo Taurec,

ich stimme deiner Analyse zu, dass bei einem zukünftigen Kaiser sehr wahrscheinlich keine Mechanismen des althergebrachten Adels greifen werden. Stattdessen geht es zurück zu den Ursprüngen:

Die völkerwandernden Germanen haben ihre fähigsten Leute zu Anführern erwählt (in einer Art demokratischer Entscheidung!), und wenn diese erfolgreich waren, haben sie das als Bestätigung durch höhere Mächte betrachtet (Königsheil), das möglicherweise vererbbar ist. Mit so gewachsenen Strukturen trafen die Germanen auf die römische Zivilisation, die ebenfalls Aristokratie kannte, diese schön zementiert in juristisch gegossene Strukturen. Ein wunderbares Mittel zum Machterhalt! So entstand die "moderne" Adelsvorstellung, nach der selbst die letzte inzestdegenerierte Pfeife "von Adel", also von einer Art edler Natur sein soll, bloss aufgrund der Abstammung.

Napoleon hat sich erfolgreich von diesen Ideen gelöst und ist zurück zu den Ursprüngen gegangen. Vom Volke erwählt, durch Erfolge gerechtfertigt, durch seine Ausstrahlung glorifiziert, umso mehr vom Volke angenommen. Bis heute! Seine Entscheidungen, Dynastien zu stürzen oder zu stärken waren vom klassischen Adel angenommen und sind es bis heute.

Wenn sich in Zukunft ein europäischer Herrscher etablieren wird, kann er wie Napoleon einer einfachen Familie entstammen und genau wie dieser und die vielen Anführer der Germanen bei der Völkerwanderung an die Spitze aufsteigen. Aber nicht wie ein billiger Diktator, sondern aufgrund der Geschehnisse mit allen spirituellen Glorifizierungen, die man braucht, um ein neues Kaisertum zu schaffen.

Das sagt mir (leider nur) die Logik. Meine Präkognition reicht, wenn überhaupt, nicht viel weiter als eine Sekunde, ausgetestet bei Sudokus und Kartenspielen auf dem Rechner. Und auch dabei nicht auf höheren geistigen Ebenen, sondern ich muss mich darauf verlassen, wo ich instinktiv hinblicke. Das beobachte ich, verlasse mich darauf und habe erstaunlich oft Recht. Insofern eine Bestätigung des Konzepts der Präkognition. Aber wie gesagt, es bringt mir für dieses Forum nichts. Hier muss ich mich auf logisches Denken verlassen, unter Berücksichtigung dass Präkognition existiert.

Schöne Grüße

Nickela

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Et ess wie et ess, et kütt wie et kütt onn et hat noch emmer jot jang.

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Nein. Das sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe.

BBouvier, Dienstag, 09.09.2014, 04:35 vor 4433 Tagen @ nickela (3117 Aufrufe)

<"Napoleon ... Vom Volke erwählt...">

Hallo, Nickela!

Nein.
Napoleon wurde keineswegs vom Volke gewählt,
sondern er hat am 18. Brumaire in einem Staatssteich
die im Schloß Saint-Cloud tagenden Abgeordneten des frz. Volkes
mit seinen ihm ergebenen Soldaten umstellt, das Parlament vertrieben
und sich selber zum Ersten Konsul ernannt.
Er herrschte dann als ein Diktator von eigenen Gnaden.
Wider Erwarten blieb die Pariser Stadtbevölkerung ruhig
und protestierte nicht gegen den Putsch.

"<Seine Entscheidungen, Dynastien zu stürzen oder zu stärken
waren vom klassischen Adel angenommen und sind es bis heute.
">

Nein.
Ludwig der XIV. schon hatte den Adel völlig entmachtet,
und die frz. Revolution hat ihm dann den Rest gegeben.
Der Adel hatte sich in Frankreich da bereits selbst überlebt,
war längst wirkungs- als auch funktionslos geworden.
Mancher Adelige sprang nur als Wendehals auf den neuen Zug auf -
genau so, wie heute der durchschnittliche "Adelige"
auf Gelderwerb aus ist und ein ganz besonders braver Republikaner.

<"Wenn sich in Zukunft ein europäischer Herrscher etablieren wird...
genau wie dieser und die vielen Anführer der Germanen
...">

Nein.
Du übersiehst, daß die "Alten Germanen" in von "Stammeshäuptlingen"
geführten, hierarchischen Sippenverbänden, die Menschen der modernen Welt jedoch
in einer nachkulturellen Zivilisation, einer hedonistisch-atomisierten leben.

Insofern gleicht sich da rein gar nichts -
ähnelt sich nicht einmal.

Gruß,
BB

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- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
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