Ganz herzlichen Dank!
Hierzu:
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"Das erste Zeitalter galt als Zeit der Finsternis,
das zweite war die Zeit der großen Stürme,
das dritte war gekennzeichnet durch das Feuer der Vulkane,
das vierte durch Wasser (Überschwemmungen).
Im aktuellen - Zeitalter der fünften Sonne werde die Erde
von Erdbeben vernichtet..."
Sehr schwer zu beurteilen ist, ob es sich dabei
tatsächlich um hintereinander liegende "Zeitalter"
handelt, die jeweils durch eine Katastrophe getrennt
wurden, oder um die physikalischen Phänomene
eines bzw. nur des letzten Impaktes.
Begründung:
1)
In einer sehr kompetenten Analyse der Edda
um 1905 etwa stellte der Autor mit erheblicher
Verwunderung und Unglauben fest, dort werde
ja sowohl vom Fimbulwinter als auch vom
Sintbrand berichtet:
=>
"Was denn nun?> - beides ja wohl kaum!"
2)
Der Schreiber der Schauungen des 100-jährigen
Alpenschäfers Velten (um 1865) hört sich den
Bericht Veltens an, der die physikalischen
Phänomene von Impakten berichtet, als da
wären:
- Erdbeben
- Orkane
- "Kälte"
- Säureregen
- (Krieg)
- Flüsse trocken
- Feuerlohe
Und, - da Velten offenbar nach jedem Einzelphänomen
betont, 2 Jahre danach stünde alles wieder
zum Besten, schliesst der Schreiber irrig
auf eine Gesamtzeit von 13 Jahren, weil er vermeint,
alle Einzelschrecken lägen wohl zeitlich
hintereinander, jeweils getrennt, durch
eine "gute" Zeit.
Ebenderselbe Irrtum ist auch bei obiger Mayaaussage
durchaus in Betracht zu ziehen.
Noch einmal der Schlussatz:
"Im aktuellen - Zeitalter der fünften Sonne
werde die Erde
von Erdbeben vernichtet..."
Das widerspricht nach unserer Kenntnis
jedenfalls eigentlich doch den Schauungen.
Dort scheint der Schwerpunkt doch durchaus
nicht zu liegen.
Wenigstens nicht in Europa...
Gruss,
BB
―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."