Hallo!
Zur Versdatierung von 4/86 sei gesagt dass der Vers doch seine Bestimmung
(falls Datierung richtig) erfüllt hat, eine Konjuktion wie im Vers beschrieben findet nur alle 29,5 Jahre statt.
Das Jahr, in dem Saturn in Wasser verbunden sein wird,
Mit der Sonne, der starke und mächtige König.
Zu Reims und Aachen wird er empfangen und gesalbt,
Nach Eroberungen wird er/man Unschuldige töten.
Wenn mit "Wasser" ein Wasserzeichen gemeint sein sollte, träte sie sogar noch häufiger ein, nämlich alle 10 Jahre, bei drei Wasserzeichen:
![[image]](http://wiki.astro.com/imwiki/de/Radix-Elemente_Wasser.jpg)
Wenn man den Wassermann (der tatsächlich zu den Luftzeichen gezählt wird) der Vollständigkeit halber miteinbezieht, verringern sich die 10 Jahre noch weiter.
Die Sonne gesellt sich in jedem Jahr, in dem Saturn in einem solchen Zeichen steht, für einen Monat ebenfalls hinzu.
Für eine Datierung ist die Angabe also kaum zu gebrauchen.
Es gäbe auch die Möglichkeit, daß gar keine Konstellation gemeint ist.
Mal angenommen, der genannte Herrscher wäre der aus Schauungen bekannte Imperator. Mögliche Deutung:
In dem Jahr, in dem Saturn (Chiffre für großes Unheil/Tod) mit Wasser (= Tsunamiflutwellen) verbunden sein wird.
Mit der Sonne (= nach der Finsternis), der starke und mächtige König ... (= Kaiserkrönung nachher).
Hinzu kommt die Unwägbarkeit, welcher Herrscher gemeint ist. Reims und Aachen weisen auf eine Verbindung Frankreichs und Deutschlands in Personalunion hin. Das könnte sich tatsächlich auf den Imperator, bzw. "großen Monarchen" beziehen, der dieses Reich begründet.
Es käme aber auch jeder nachfolgende, herausragende Herrscher in Frage, der in Tradition des Imperators steht.
Allen voran wäre das "Chyren". Dieser scheint Teil eines Verskomplexes zu sein, in dem Europa unter seiner Führung den Islam niederwirft, der in einer Bewegung, die von Persien ausgeht, den Mittelmeerraum bis nach Südfrankreich hinein unter seine Kontrolle bekommt. Das scheint aber nicht "unser" Imperator zu sein, sondern einer, der Generationen, vielleicht hunderte Jahre nach der "Weltenwende" herrscht.
Am Ende steht Vers VI/70:
Zum Haupt der Welt wird der große Chyren gemacht,
Darüber hinaus später geliebt, gefürchtet, geehrt.
Sein Ruf und Lob werden die Himmel übersteigen,
Und mit dem einzigen Titel Sieger sehr zufrieden.
Die letzte Zeile von IV/86 scheint mir eher dahin zu gehören.
"Nach Eroberungen wird er/man Unschuldige töten"
Das sind entweder die Eroberungen des Islams oder die Eroberungen Chyrens in der "Reconquista", der dann ebenfalls ziemlich wüten wird.
Nach der "Weltenwende" dürften aber Eroberungen für längere Zeit gar nicht möglich sein, weil die Länder zerstört und die Bevölkerungen stark dezimiert sind. Das Werk des Kaisers dürfte eher im Aufbau als in kriegerischen Taten liegen.
Gruß
Taurec
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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“